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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:

Eine Sammlung von Geschichten, die unglaubliche Einblicke in die menschliche Natur geben.

Wahn. von Kessler Christof

Der Neurologe Christof Kessler erzählt in beeindruckender Weise von interessanten und kuriosen Fällen aus seiner Praxis: von durch die Luft schwirrenden Gnomen, Vogelwesen und schwarzen Hunden als Helfer eines Mannes gegen die Mafia, von einem Partnertausch, der zur Katastrphe führt, von einer Frau, die sich nicht an die Gesichter ihrer Partner erinnern kann, von einem Kunstmaler, der plötzlich nicht mehr malen kann, von einem Mann, der zum Grapscher wird, von einem Freund, der durch die Behandlung eines Schlaganfalles von seiner Nikotinsucht geheilt wird und von einem älteren Herrn, der auf der Fahrt zu seiner Hochzeit sein Gedächtnis verliert.

Eine Sammlung von Geschichten, die unglaubliche Einblicke in die menschliche Natur geben.

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Rezensionen von Glanzleistung:

Mysteriös, düster und bedrückend

Seelen im Eis von Sigurdardóttir Yrsa

In einem fortlaufenden zweisträngigen Erzählstil verknüpft die Autorin gekonnt die Gegenwart mit undurchsichtigen Ereignissen aus den 70er Jahren.
Damals kam es in dem Jugenderziehungsheim Krokur in der Nähe von Reykjavik zu eigenartigen Vorfällen und der Tod zweier Jungen blieb ungeklärt.
Nun soll Odinn, Mitarbeiter bei einer staatlichen Entschädigungsstelle die Geschehnisse von damals recherchieren und eventuelle Unstimmigkeiten aufdecken.

Da seine Exfrau vor nicht allzu langer Zeit tödlich verunglück ist und seine elfjährige Tochter noch sehr darunter leidet, fällt ihm das jedoch nicht leicht. Als er schließlich selbst Teil der Verstrickungen wird, ist er kurz davor alles hinzuschmeißen.
Stilistisch gut, mit einfachen Sätzen und relativ kurzen, überschaubaren Kapiteln ein Buch, dass man in wenigen Stunden verschlungen hat. Der Autorin gelingt es die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten und darüber hinaus lösen sich Verwirrungen und Fragezeichen wirklich erst auf den letzten 20 Seiten. Für mich eine völlig unvorhersehbare, unglaubliche Wendung.
Mein Fazit: die Geistergeschichten hätte man getrost weglassen können, ansonsten ein sehr gelungener, schockierender Thriller, der mich voll und ganz, auch thematisch in seinen Bann gezogen hat.

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Rezensionen von vielleser18:

Ein isländisches Drama

Seelen im Eis von Sigurdardóttir Yrsa

Ódinn, geschieden und Vater einer 11jährigen Tochter, muß diese nach dem Unfalltod der Mutter aufnehmen. Doch Rún ist traumatisiert und Ódinn hatte sich bisher nur als sporadischer Wochenendvater verstanden. Beide ziehen in eine neue Wohnung, die ziemlich einsam liegt, und Ódinn nimmt eine neue Arbeitsstelle an.

Dort soll er nach dem Tod seiner Kollegin eine ehemaliges Erziehungsheim aus den 70er Jahren untersuchen. Schon bald überkommen ihn komische Gefühle, als er entdeckt, dass damals zwei Jungen in dem Heim ums Leben gekommen waren. Zu Hause beginnt er Stimmen zu hören, hat das etwas mit seiner Ex-Frau Lara zu tun ? Und je weiter er in der alten Geschichte herumstochert, umso unruhiger wird er.

Ysra Sigurdardottier erzählt die Geschichte abwechselnd auf zwei Zeitebenen. Auf der einen Seite das Jetzt, aus Sicht von Òdinn, der nicht nur das neue Zusammenleben mit Rún meistern muss, sondern sich auch in eine verhängnisvolle Geschichte von damals einarbeiten muss.
Auf der anderen Seite erzählt sie das Leben Anfang 1974 in dem Erziehungsheim Krókur, das einsam gelegen war und Jugendliche bis zum 16 Lebensjahr aufgenommen hat, die straffällig geworden waren. Dieser Part wird aus Sicht der Haushaltshilfe Aldís erzählt, die damals 22jährig dort gearbeitet hat.

Isländischer, mystischer Flair gehören genauso zu der Geschichte, wie eine bedrückende Grundstimmung. Erst nach und nach kommen die einzelnen tragischen Begebenheiten ans Tageslicht. Durch Anspielungen und gewisse Fakten, die dem Leser vorab verraten werden, wird die Neugier geweckt.

Auch wenn es mich nicht gegruselt hat, hat mich der Roman doch gepackt und ich wollte unbedingt wissen, wie sich die Zusammenhänge auflösen. Zum Schluß konnte ich kaum noch aufhören zu lesen.
Und das Ende hat mich dann doch überrascht und hat mich schaudern lassen......

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Rezensionen von buchleserin:

Seelen im Eis

Seelen im Eis von Sigurdardóttir Yrsa

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist ansprechend gestaltet und wirkt ziemlich düster. Die Farben passen sehr gut zusammen. Das Haus wirkt irgendwie sehr verloren. Es sieht nach einer sehr einsamen Gegend aus.

Am Anfang des Buches ist ein Personenregister.
Der Roman beginnt nicht mit einem Prolog sondern mit dem Kapitel ?Ende?.

Ódin und seine Tochter Rún sitzen bei laufendem Motor im Auto in einer Garage.
In Rückblenden wird geschildert, was geschehen ist.
?Seelen im Eis? wird in zwei Handlungssträngen erzählt.
Die Handlung in der Gegenwart handelt von Ódinn und seiner Tochter Rún. Nach dem Tod seiner Ex-Frau hat Ódinn seine Tochter Rún zu sich genommen. War der Sturz seiner Frau aus dem Fenster wirklich ein Unfall oder wurde sie gestoßen?
Der Wochenendvater muss nun sein Leben umstellen. Er schickt seine Tochter Rún, die unter Alpträumen leidet, zu einer Kinderpsychologin.
Nach dem Tod einer Kollegin in der staatlichen Kontrollbehörde übernimmt Ódinn ihren Fall und untersucht den mysteriösen Tod von zwei Jungen im Jahr 1974 in dem Erziehungsheim Krókur.
In Òdins Wohnung ereignen sich mysteriöse Dinge und er macht sich Gedanken über den Tod seiner Frau.
Der andere Handlungsstrang erzählt von Aldis, die in dem abgelegenen Erziehungsheim Krókur im Winter 1974 als Haushaltshilfe arbeitet und was sich damals dort ereignet hat.

Ich hatte bisher noch kein Buch von Yrsa Sigurdardóttir, die bereits schon mehrere Island-Krimi geschrieben hat, gelesen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und das Buch lies sich schnell und leicht lesen.
Die Handlung begann bereits interessant und spannend.
Es ereignen sich mysteriöse Dinge in beiden Handlungssträngen.
Ein paar Stellen fand ich etwas unheimlich beschrieben, aber das empfindet ja jeder anders.
Die Handlung im abgelegenen Erziehungsheim Krókur spielt im Winter.
Es herscht eine eisige Kälte und man kann die düstere Atmosphäre spüren.
Aldis und Ódinn waren ganz gut beschrieben, die anderen Charaktere blieben jedoch etwas blass. Richtig sympathisch war mir jedoch keiner der Protagonisten.
Ich fand das Buch zwar ganz unterhaltsam und spannend, der Schluss hat mir jedoch nicht so gefallen. Es bleiben noch einige Fragen offen.
Es wurden die ganze Zeit über viele Andeutungen gemacht, um den Leser auf eine falsche Fährte zu locken und zu verwirren.
Nicht für alle Ereignisse habe ich eine Erklärung gefunden und kann deshalb nur spekulieren, was geschehen ist.
Ich bin mir nicht sicher, war das jetzt ein Mystery-Thriller oder eher ein Drama?
Auch wenn einige Dinge ungelöst blieben, lies sich das Buch jedoch zügig lesen.

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Rezensionen von Naddlpaddl:

Seelen im Eis

Seelen im Eis von Sigurdardóttir Yrsa

Nach dem Tod ihrer Mutter lebt Run nun bei ihrem Vater Odinn. Dieser hat für seine Tochter sein komplettes Leben umgekrempelt und sogar den Job gewechselt, damit er mehr Zeit hat. Nach dem Tod seiner Kollegin Roberta bekommt er deren Projekt über tragen und muss sich nun mit einem Erziehungsheim aus dem Jahre 1970 beschäftigen, in dem auch zwei Jungen auf mysteriöse Weise zu Tode gekommen sind.

Die Autorin erzählt in zwei Handlungssträngen, einmal aus der Gegenwart aus Odinns Sicht und aus der Vergangenheit im Heim, aus der Sicht von Aldis, einer Mitarbeiterin dort. Das hat mir sehr gut gefällt, ich mag es wenn am Ende die Handlungsstränge zusammen laufen und ein klares Ganzes ergeben. Leider war das hier für mich nicht der Fall. Es kam keine Spannung auf und das Buch war auch nur mäßig gruselig. Die Handlungsstränge laufen zwar zusammen aber für mich bleiben am Ende noch viele Sachen ungeklärt.
Den Schreibstil wiederum fand ich gut, hätte ihn mir nur im Zusammenhang mit einer anderen Geschichte gewünscht. So ließ sich das Buch flüssig und schnell lesen, aber umgehauen hat es mich nicht und spannend war es für mich auch nicht.
Ich gebe zwei Sterne. weil ich mich nicht zwingen musste weiter zu lesen, jedoch hatte ich auch nicht das Gefühl, dass ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Schade!

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Rezensionen von Lisa Pflanzl:

Interessante Stories in mangelhaftem Erzählstil

Wahn. von Kessler Christof

Christof Kesslers fiktionalisierte Fallberichte sind allesamt inhaltlich
interessant, daran besteht kein Zweifel. Allerdings hapert es leider ein
bisschen in der Umsetzung.
Es scheint, der Autor versuche sich als zweiter Oliver Sacks, was
einfach nicht so recht gelingen will. Neben dem vorhersehbaren Aufbau
seiner Fallgeschichten, sind die eingeflochtenen ?fachlichen?
Erläuterungen einfach viel zu oberflächlich und könnten ebenso gut
weggelassen werden.

Solange man sich als Leser von ?Wahn? keine allzu lehrreiche Lektüre
erwartet, können die zwölf Kurzgeschichten aber doch ganz lesenswert
sein.

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Rezensionen von Helu:

Friedensgebet für junge Menschen im 21. Jahrhundert

Friedens-Rap von Stephan Sigg

Aus der Welt einen Ort machen, an dem sich alle wohl fühlen - so appelliert der Autor an die Leser seiner Auslegung des Friedensgebets. Diese Richtung verfolgt er konsequent in seinen knappen Impulsen und Meditationen zu den einzelnen Bitten des Gebetes. Nur in aller Kürze werden die wichtigsten Hintergründe zu dem Gebet genannt (so u.

a. die lange Zeit vorherrschende fälschliche Annahme, dass der hl. Franziskus das Gebet verfasst hätte; S.44), so dass man ausreichend informiert ist.
Das äußere Erscheinungsbild und die graphische Umsetzung sind sehr ansprechend und zeitgemäß gestaltet, wie man es von den Veröffentlichungen Siggs gewohnt ist. So wird auf jeder Doppelseite je ein Vers des Original-Gebets abgedruckt und vom Autor ausgelegt, kommentiert und aktualisiert. Die Art und Weise gefällt - es gelingt ihm, das Gebet für junge Menschen des 21. Jahrhunderts zum Sprechen zu bringen. Vermutlich werden sich höhere Semester an der Sprache stören, aber genau darin liegt ja die große Chance, nämlich Jugendliche in ihrer Lebenswelt und Sprache zu erreichen.
Das Büchlein ist natürlich sehr überschaubar. Umso mehr scheint es mehr als für die private Lektüre (dafür dann wohl eher ?Echtzeit? vom selben Autor) geeignet zu sein, in der Praxis verwendet zu werden. Es wäre sehr spannend, eine Umsetzung in Jugendarbeit und oder -gottesdienst zu versuchen. Möglicherweise dann auch in Durchführung als Rap, wie es der Titel andeutet.

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Rezensionen von Sumsi:

Nachdenken und Schmunzeln

Nachlese von Reinhold Stecher

D

ies ist das erste Buch das ich von Hrn. Stecher gelesen habe und obwohl ich kein sonderlich religiöser Mensch bin kann ich dieses Buch empfehlen.
Er regt in seinen kurzen Geschichten und Erlebnissen aus seinem langen Leben zum Nachdenken an und auch zum Schmunzeln.
Ich finde es ist eine gelungene Mischung!

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Rezensionen von summi686:

total vorhersehbar und ohne Spannung

Seelen im Eis von Sigurdardóttir Yrsa

"Seelen im Eis" ist ein Island Trhiller von Yrsa Siguradottir.
Odinn, der nach dem Tod seiner Exfrau Lara die Verantwortung für die gemeinsame Tochter Run auf sich nehmen muss, kriegt nach dem Tod seiner Kollegin Roberta deren Projekt über das Erziehungsheim Krokur zugeteilt, in dem sich in dem sich 1974 der mysteriöse Tod zweier Jungen zugetragen hat.

Das Buch erzählt in zwei Handlungssträngen, einmal aus der Sicht der Putzfrau Aldis die Geschichte aus 1974 und einmal aus der Sicht von Odinn, die Ermittlungen im Jahre 2013.

Leider konnte das Buch mich überhaupt nicht fesseln.
Ich konnte mich weder in die Personen, noch in die Orte hineinversetzen. Die Autorin hat es nicht geschafft, Bilder in mir entstehen zu lassen, was letztlich auch dazu führte, dass ich der Spannung und dem angeblichen Gruselfaktor nicht gerecht werden konnte. Es hat mich recht kalt gelassen.

Es war flüssig geschrieben, weshalb sich das Buch schnell und leicht lesen ließ, aber von Spannung oder gar Gruselfaktor kann keine Rede gewesen sein.
Für mich war alles von Anfang an vorhersehbar. Es ist bis zum Ende nichts geschehen, womit ich nicht schon weit vorher gerechnet hatte.

Leider nur 2 Sterne, weil das Buch abschließend wirklich nicht toll war, mich aber immerhin auch nicht gequält hat.

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Rezensionen von re.maier-henze@web.de:

Gott landt leise

Nachlese von Reinhold Stecher

Der im Jahr 2013 verstorbene Innsbrucker Altbischof Reinhold Stecher hinterließ von Freunden ausgewählte und von diesen unter dem Titel ?Nachlese? edierte Lebenserinnerungen.
Dem geneigten Leser werden 24 Texte vorgestellt; sie sind teils als Gedichte, teils als Prosa konzipiert.
In Anlehnung an die Dichtkunst eines Wilhelm Busch gelang es Stecher, seine Empfindungen humorvoll und mit leiser Ironie untermalt zu Papier zu bringen.

Ganz anders lesen sich seine Kurzgeschichten. Stechers Anliegen, vor allen Dingen seine Kriegserlebnisse für die Nachwelt festzuhalten, sind nicht sein eigentliches Ziel. Was er wirklich sagen will, erfährt der Leser im Abschlusskapitel ?Gott landet leise?. Die dort formulierten Gedanken haben auf den ersten Blick mit den Kriegserzählungen wenig gemeinsam. Werden diese jedoch unter dem Gesichtspunkt einer ?Landung? Gottes erneut gelesen, so offenbart diese sich immer wieder in den unterschiedlichsten dargestellten Krisensituationen. Ganz besonders verdeutlicht das Foto von der jetzigen Kirche des Karmel hinüber zum Wachturm des ehemaligen KZ's Dachau eine solche ?Landung? Gottes. Einst kam Stecher als Häftling dorthin, später als Exerzitienleiter (121).
Den Herausgebern der ?Nachlese? sei herzlichst gedankt für die äußere Gestaltung des Büchleins. Wunderhübsch sind die eingefügten Fotos der von Stecher gemalten Aquarelle (12 u.ö.) und auch die köstlichen Zeichnungen (17 u.ö.). Höhepunkt der ?Bildergalerie? sind die beiden Fotos von Stecher selbst: der 9-jährige während einer Sommerfrische (30) und der Frontsoldat 1942 (88).

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