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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von t_geyer@gmx.de:

Echt Atze

Und dann kam Ute. von Schröder Atze

?Wo Atze drauf steht, da ist auch Atze drin?. Mit dieser Einstellung ging ich an das Buch heran, und wurde nicht enttäuscht.
Die Geschichte startete gut, war aber nach meiner Meinung noch steigerungsfähig. Trotzdem machten schon die ersten Seiten Lust auf den Rest. Die Erzählweise sorgte dafür, dass alles wie ein Film vor meinem inneren Auge ablief.

Dass ich die Stimme der Fernsehikone dabei förmlich hörte, erledigte den Rest.
Ich erlebt Atzes Geschichten, die vorwiegend in Essen (Kurt-Schumacher-Straße 10) spielten, ihn u.a. aber auch nach Ghana führten. Laut Vorwort waren die Begebenheiten fiktiv aufgebaut und verfolgten doch einen wahren Kern. Wo dieser Kern liegt ist Interpretationssache und der Fantasie überlassen. Manche Situationen waren unglaublich skurril, Andere wirkten wie (fast) aus dem Leben gegriffen. Doch immer war es die Situationskomik und Atzes unnachahmliche Wortschöpfungen, die ihre Wirkung nicht verfehlten.
Neben anderen Eskapaden geht es in der Geschichte hauptsächlich um Atze und Ute, einschließlich Utes Nachwuchs, wie der Titel schon vermuten lässt. Ein Macho im Dialog mit einer Waldorfpädagogin, wie soll das gut gehen?. Ihr könnt es nachlesen.

Fakt ist: man mag Atze Schröder oder man mag ihn nicht. Das sollte man sich vor dem Lesen dieses Buches gut überlegen, denn hier bekommt man den egomanischen, prolligen Macho in seiner nahezu reinsten Form. Obwohl er auch seine weichen Seiten zeigt, bleibt er sich im Kern treu. So sind echte Kerle nunmal?
Eine Steilvorlage für ein Drehbuch ? mehr davon!

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Rezensionen von bf:

Das Kunststück, beim Bergsteigen alt zu werden

Ein Stück vom Himmel. von Lukan Karl

Jungsein ist schön.
Klettern ist schön.
Aber Jungsein und Klettern
- das ist ein Stück vom Himmel!

Diesen Spruch las Karl Charly Lukan in seinen Lehrjahren in einem Steigbuch. Für ihn bedeutete ?das Stück vom Himmel? vor allem eines: Klettern bis ins hohe Alter Sowie die unzähligen Erinnerungen daran.

Und da gibt es einige davon, die es wert sind, aufgeschrieben zu werden. Mit seiner humoristischen Wiener Art erzählt er locker vor sich hin, garniert seine Geschichten mit einigen Nebenepisoden und schafft so ein buntes Sammelsurium aus seinem Leben.

Eine stringente Lebensgeschichte von Charly (und natürlich auch Fritzerl Lukan) wäre sicher sehr interessant, aber auch so ergibt sich ein Bild aus den vielen Mosaiksteinen, die einen das Buch verschlingen lassen.

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Rezensionen von Eva Knezicek:

Leider wirklich nicht zu empfehlen

Wahn. von Kessler Christof

Titel, Untertitel und Cover des Buches "Wahn, stories" von Christof Kessler, die Aufmachung jenes Werkes, versprechen, was der Text hält. "Fiktive" Geschehnisse werden auf eine, unangenehm wertende Art und Weise gegenübergestellt. Mit dem kommentarlosen entgegenhalten von Sachverhalten, gelingt dem Autor, ein praktizierender Neurologe (!), ein unterschwelliges Moralisieren, ein, vordergründig nicht wertendes Werten und Einordnen.

Es sind leicht zu lesende "stories", aber eben nur "stories", keine Sprache von literarischer Qualität wurde gefunden. Es sind die Fallgeschichten eines Neurologen mit dem Flair des Textes einer Gebrauchsanweisung. Fraglich, wo dieses Buch in einer Buchhandlung seinen Platz findet. In der Belletristik, in der Romanabteilung keinesfalls, für die Psychologie oder die Medizin ist es wohl auch zu oberflächlich. Schade, denn das Fallgeschichten zu literarischen Meisterleistungen werden können, bewies bereits Sigmund Freud vor beinahe hundert Jahren.

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Rezensionen von Equi-Libri:

Ganz normale Helden. von McCarten Anthony

Dieses Buch ist eigetnlich die Fortsetzung des Romans "Superhero" und auch doch wieder nicht.
Man kann "Ganz normale Helden" auch ohne es zu kennen lesen.
Mich hat beeindurckt mit welcher Intensität Antony McCarten von dem Vater Jim Delph erzählt der sein geordnetes Leben in Gefahr bringt, um seinen Sohn, der sich vollkommen von seiner Familie abgekapselt hat, ins Onlinespiel "LoL" zu folgen, um dort möglicherweise einen Kontakt mit Ihm aufzubauen.

Ein äußerst gefühlsintesives Buch!

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Rezensionen von Equi-Libri:

Die dunklen Gassen des Himmels von Tad Williams

Die dunklen Gasse des Himmels ist der erste Band einer auf drei Teile geplanten Reihe.
Wer Otherland und den Drachenbeithron-Zyklus mit Begeisterung gelesen hat sei gewarnt, denn die Anzahl der Handlungsstränge ist im vergleich zu Z.B. Otherland sehr überschaubar. Waren es bei Otherland für meinen Geschmack schon zu viele, begnügt sich Tad Williams in diesem Buch mit einem.

Nicht desto trotzt, hat es mir sehr gut gefallen, denn der Autor schafft es immer wieder "sich neu zu erfinden". Ich war nach dem ich den Drachenbeinthron gelesen habe anfangs über Otherland sehr überrascht, anfänglich sogar ein wenig entäuscht, dass es kein Fantasy-Epos ist. Mit Fortdauer des Lesens legte sich das aber bald und schlug in Begeisterung um.
Bei "Die Dunklen Gassen des Himmels" (Bobby Dollar 1) ging es mir genau so.
Das Buch ist vom Genre völlig anders angelegt als die Vorgänger, als sogenanntr "Urban-Fantasy", und erzählt die Geschichte des Anwalts-Engel Bobby Dollar. Seine Aufgabe ist es, Verstorbenen als Verteidiger vor Gericht zur Seite zu stehen, dass darüber entscheidet, ob jemand in den Himmel oder in die Hölle kommt. Mit seiner unkonventionellen Art mischt er sich dabei immer wieder in Dinge ein, die ihn nicht angehen, was ihm schon bald erhebliche Probleme beschert.
Ich bin auf jeden Fall schon sehr auf den zweiten Band gespannt.

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Rezensionen von Equi-Libri:

Klein, kleiner, am kleinsten!

Feine SchokoGugl-Set, Buch mit Silikonform. von Heigl Chalwa

Chalwa Heigl, die Meisterin der kleine "Guglhupfe" zeigt in diesem Buch wie es geht: Einfach, krativ und ideenreich.
Die beigelegte Silikonform ist von guter Qualität!

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Rezensionen von Equi-Libri:

Unter den Erwartungen?

F von Daniel Kehlmann

Die allgemeine Kritiken auf das neue Buch von Daniel Kehlmann waren ja etwas verhalten.
Darum war ich sehr gespannt auf diese Geschichte und wurde nicht enttäuscht.
Das Buch erzählt von drei Brüdern die alle mit einer grossen Lüge leben:
Der eine ist ein Priester der nicht an Gott glaubt, der andere ist Investmentberater der seine Kunden betrügt und ein weiterer ist Kunstkritiker der als Kunstfälscher äußerst "erfolgreich" ist.

Kehlman erzählt diese drei Geschichten und hat sie durch verschidene Ereignisse miteinander miteinander verflochten, was mich ein wenig an sein Buch "Ruhm" erinnert.
Kehlmann hat alle mit "Die Vermessung der Welt" überrascht. Es wäre vermessen, nun jedes mal ein Buch dieses Formats von ihm zu erwarten.
"F" hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen, und ich freue mich schon auf das nächste Buch von Daniel Kehlmann.

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Rezensionen von Equi-Libri:

Ein großer Roman!

Die Abenteuer des Joel Spazierer von Michael Köhlmeier

Dieses Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen!
Für mich ist diese Geschichte neben "Abendland" eines der größten.

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Rezensionen von Equi-Libri:

Große Literatur!

Stoner von John Williams

Was für ein Roman!
Stoner wächst als Sohn armer Farmer auf, beginnt ein Studium für Bodenkultur, "verliebt" sich an der Uni in die englische Literatur. Er wechselt das Studium um sich voll und ganz seiner Leidenschaft widmen zu können. Als Dozent für englische Literatur versucht er diese Leidenschaft wiederum seinen Studenten weiterzugegeben.

Was nach langweiligem Stoff klingt, enpuppt sich als großartiger Roman über die Person William Stoner, dessen Leben so großartig beschrieben wird, dass man alle Höhen und Tiefen intensiv am eigenen Leib miterlebt.
Beeindrucken ist auch die das Fachwissen des Autors John Williams über die englische Literatur des 18.und 19. Jahrhunderts.

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Rezensionen von Petra Gruber:

Beeindruckendes Debut!

Fünf Kopeken. von Stricker Sarah

Im Mittelpunkt dieses Romans steht eine Frau, deren Name nie erwähnt wird. Nachdem ihre Geschichte von ihrer Tochter Anna erzählt wird, heißt es immer nur ?Meine Mutter?.

Sie wurde als Tochter eines pfälzischen Kaufmanns und Generals mit ehrgeizigen Plänen geboren. Hässlich war sie, aber in sehr vielen Bereichen hochbegabt.

Der Großvater nahm ihre Erziehung in die Hand, die hauptsächlich darin bestand, sie zu fördern, zu fordern, aber alles mit wenig Liebe und Anerkennung. Hilflos stand die Großmutter daneben und jammerte und litt.

Die Mutter funktionierte und ihr kurzer Versuch, sich auf eigene Beine zu stellen, als ihre Eltern nach Berlin gingen, misslang. Bald folgte sie ihnen nach Berlin, brillierte im Studium und wurde die wichtigste Kraft im Kleiderhaus ihres Vaters und zog auch noch einen Schwiegersohn an Land, der sich perfekt in das System der Familie einfügte.

Den Rahmen der Handlung bildet ihre Krebserkrankung. Während es ihr immer schlechter und schlechter geht und sie von ihrer Tochter gepflegt wird, legt sie eine Art Lebensbeichte ab und erzählt zum ersten Mal von einer Zeit, in der sie auszubrechen versuchte und eine ganz andere war. Sie verliebte sich auf den ersten Blick in den russischen Kellner Alex, der im selben Haus wohnte und verstrickte sich in ein Netz aus gewalttätigem Sex, Lügen und dem Gefühl, endlich die Liebe gefunden zu haben.

?Fünf Kopeken? von Sarah Stricker ist ein großartiger Roman. Wie die Autorin Sprache verwendet ist einfach faszinierend und schön. Ganz im Gegensatz dazu steht die ziemlich harte, oft nicht nachvollziehbare Geschichte, die sie auf diese Weise erzählt. Manchmal wird es richtig abstoßend! Und dennoch kann man sich der Faszination des Buches nicht entziehen. Meiner Meinung nach ein völlig zu Recht gelobtes und ausgezeichnetes Debut. Die Autorin werde ich im Auge behalten!

Sehr gelungen finde ich auch das Cover, für mich als ehemalige Buchhändlerin ein nicht unwichtiger Faktor für den Erfolg eines Buches!

Negativ aufgefallen sind mir leider viele Fehler. Ich habe sie nicht mitdokumentiert, aber ich finde schon, dass sie das Lesevergnügen trüben! Schade bei einem tollen Verlag wie Eichborn.

Dennoch ein großartiges Buch, das ich weiterempfehlen werde und für das ich schon ein paar Interessenten habe.

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