Kunden em pfehlungen
Rezensionen von vielleser18:
Ein verrückter Pfau und die Folgen
Der Pfau von Isabel Bogdan
Ein einsam gelegenes herrschaftliches Anwesen in den schottischen Highlands ist der Schauplatz dieser Geschichte. Man füge eine Bankergruppe hinzu, die ein Teambuilding Wochenende verleben möchte, einen Lord und eine Lady, denen das Anwesen gehört und die stolze Besitzer verschiedener Tiere sind, u.
a. einer Gans und einer stattlichen Anzahl von Pfauen. Alles ganz normal ? Nein, beileibe nicht.
Das Anwesen ist schon etwas in die Jahre gekommen und von modern mag man kaum sprechen.
Die Bankergruppe besteht aus fünf Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können. Dazu kommt eine Teambilderin und eine Köchin, die nicht auf den Kopf gefallen ist.
Und einer der Pfauen ist etwas verrückt geworden und hasst die Farbe blau - die Folgen wollen vertuscht werden und lösen eine Kette von urkomischen Verwirrungen und Irrungen aus.
Man braucht nur wenige Seiten und man ist in dieser Geschichte. Sie ist so herrlich britisch unterkühlt erzählt worden, und nur der Leser durchschaut das Gebaren und die ganzen Verwicklungen, die durch den Pfau ausgelöst worden sind. Doch es sind vor allem auch die Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, die von der Autorin authentisch und gut charakterisiert beschreiben werden. Jeder für sich - von Team kann hier keine Rede sein - erlebt das Geschehen aus seiner subjektiven Sicht und erst dadurch wird das Spiel um den Pfau ein Katz und Maus Spiel für den Leser.
Das Buch ist mir schon durch sein herrliches Cover ins Auge gefallen, Wenige Farben, dafür glänzend in Szene gesetzt. Ein knackiger Titel, der aber alles aussagt.
Isabel Bogdan, die auch als Übersetzerin arbeitet, hat mir mit diesem Buch einige sehr vergnügliche Stunden bereitet.
Der Schreibtstil ist herrlich und ich war über die einzelnen Verwicklungen, die sich die Autorin ausgedacht hat, mehr als amused.
Fazit:
Ein Pfau in den schottischen Highlands bringt Verwirrungen. Urkomisch und wunderbar geschrieben.
Rezensionen von Ela_Ela:
warmherziges Buch
Der Pfau von Isabel Bogdan
SIE will nur ein Abenteuer. ER sucht die große Liebe. Die zwanzigjährige Studentin Avery Michaels will mit Dates und festen Beziehungen nichts zu tun haben. Niemals wird sie ? wie ihre Mutter ? ihr Glück von einem Mann abhängig machen. Als sie auf einer Party den super heißen Tattoo-Künstler Bennett kennenlernt, will sie ihn ? für eine Nacht.
Doch Bennett lässt sie abblitzen. Er ist auf der Suche nach der großen Liebe, und er will mehr als nur ein Abenteuer für Avery sein. Als die beiden sich wider Erwarten immer näherkommen, erkennt Avery: Sie muss Bennett gehen lassen ? oder ihm endlich ihr Herz öffnen.
Dieses Buch hat mich natürlich wie immer vom Cover her angesprochen und es hat mir total gut gefallen. Ein Mensch der den Sinn der Liebe erkennt und sie in einem Menschen findet. Ein Mann der an die große Liebe und an die eine Richtige glaubt, find ich bemerkenswert. Aber diese Männer gibt es wirklich es ist nur ein Gerücht das Männer immer nur auf Sex aus sind.
Dieses Buch bringt einem so viel Gefühl rüber das ich ein paarmal mit Bennett und Avery mitgelitten habe. Es hätte mir auch noch besser gefallen wenn es aus zwei Perspektiven geschrieben wurde, so konnte man da Buch nur von Averys Sicht erleben.
Fazit: Ein wundervolles Buch über die wahre Liebe und den richtigen Partner. Was ich vor dem Lesen nicht gewusst habe, das es weitere Bände gibt. Eigentlich wollte ich die Finger von Serien lassen, aber egal jetzt will ich auch die weiteren Bände lesen.
Serie:
1. All in you (Every kiss ? Herz zu verlieren) Avery & Bennett
2. Before you break (Ella)
3. Whisper to me (Rachel)
4. Promise me this (Nate)
5. There you stand
Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Unbedingte Empfehlung!
Die Nacht der Amazonen; Bd.11544 von Rosendorfer Herbert
Gerade weil Hitlers "Mein Kampf" derzeit wegen der kommentierten Ausgabe in aller Munde ist, ist es an der Zeit, das geneigte Publikum an dieses nicht neue aber umso grossartigere Buch von Rosendorfer zu erinnern. Selten hat jemand derart eiskalt und gleichzeitig in höchstem Maße unterhaltsam und bissig die Zeit der Machtergreifung Hitlers und die menschenverachtende Weltsicht der Nazis beschrieben.
Gestützt von zahllosen historischen Dokumenten schildert Rosendorfer brillant den Werdegang des Hauptprotagonisten vom einfachen "Wurstelt zur "NSDAP"-Grösse. Eines der besten Sittenbilder dieser Zeit! Unbedingte Empfehlung!
Rezensionen von Eva:
Schöne Geschichte mit viel Spannung
Der Kameliengarten; Nr.35847 von Jio Sarah
Das ist mittlerweile mein zweites Buch der Autorin und ich wurde wieder nicht enttäuscht.
In dieser Geschichte lernen wir Addison in der Gegenwart und Flora im Jahr 1940 kennen. Die Geschichte wird wechselnd aus der Sicht der beiden erzählt. Beide haben ein Geheimnis und beide wollen ein Geheimnis aufdecken.
Flora ist in England, als Kindermädchen auf Livingston Manor angestellt und Addison ist ebenfalls auf diesem Landsitz, weil ihre Schwiegereltern diesen gekauft haben. Addison vermutet aber das hier ein Geheimnis verborgen ist. Sie ahnt das in dem alten Kameliengarten die Lösung ist?.
Diese Geschichte hat mich wirklich mitgerissen, sie war sehr spannend, weil man immer wissen will, kann sie jetzt das Geheimnis lüften oder kommt wieder was dazwischen. Der Autorin ist es, wie ich finde, sehr gut gelungen die Spannung über die ganze Geschichte zu halten ohne das man vorher schon irgendwas ahnt.
Gefallen hat mir auch, dass wie im letzten Buch, wieder die Kapitel jetzt und damals erzählen, da kommt dann ganz schön Abwechslung rein. Ich bevorzuge, aber die Sichtweise von Flora, weil ich fand die spannender. Sie hat mit den interessanteres Leuten zu tun, hingegen ist Addison meist alleine und probiert das Geheimnis zu lüften.
Interessant war auch zu erfahren, wie die Angestellten ihren Dienstgeber geschützt haben und der Umgang mit ihm, irgendwie hatte jeder Angst vor Lord Livingston, sogar seine Kinder. Die Kinder sind sehr schön beschrieben, jeder wurde von der Autorin anders beschrieben und hat andere Charaktermerkmale bekommen. Wäre ja langweilig, wenn die Kinder alle gleich reagieren würden.
Rex, Addison Mann, hat mir jetzt nicht unbedingt zugesagt, fand ich etwas langweilig diesen Mann. Ich finde es auch komisch, das er nicht merkt, dass Addison auch ein Geheimnis hat.
Das Ende der Geschichte war sehr gut, wäre aber selber nie drauf gekommen, dass es so ausgeht. Schade fand ich, dass sich zwei Personen in dieser Geschichte nicht getroffen haben. Das wäre doch noch irgendwie nett gewesen!
Solche Bücher finde ich am besten, wenn man nicht gleich weiß, wer was gemacht hat.
Rezensionen von Henny176:
Zwei für immer?
Zwei für immer von Jones Andy
Inhalt:
Die Geschichte handelt von Fisher und Ivy, die frisch verliebt sind. Sie sind erst wenige Tage zusammen als Ivy Fisher eröffnet, dass sie schwanger ist. Fisher wird also plötzlich Vater und muss sich zudem um seinen todkranken Freund El kümmern. Kann die Beziehung der beiden all das überstehen?
Meine Meinung:
Ich hatte mir von diesem Buch eine sehr emotionale Liebesgeschichte versprochen, bin aber leider sehr enttäuscht worden.
Das Buch ist komplett aus der Sicht von Fisher geschrieben, so dass ich nur sehr wenig Einblick in Ivys Gefühlswelt bekommen konnte. Dies hat dazu geführt, dass mir Ivy bis zum Schluss eher unsympathisch war und ich weder bei der Liebe zwischen den beiden noch bei der dramatischen Wendung in der Geschichte mitfühlen konnte.
Zwischendurch gab es immer wieder Szenen die für die Geschichte nicht wirklich von Belang waren und für meinen Geschmack zu ausführlich beschreiben wurden.
Das Ende konnte mich leider auch überhaupt nicht überzeugen.
Am besten gefallen haben mir die Kapitel mit Fishers todkrankem Freund El. Diese haben mich größtenteils sehr berührt und waren trotz des traurigen Themas mit sehr viel Witz geschrieben. Allerdings hat die ganze Geschichte von El für mich nicht richtig in dieses Buch gepasst.
Der Schreibstil war allerdings durchgängig sehr angenehm und flüssig zu lesen, weshalb ich sehr zügig mit dem Buch durch war.
Fazit:
Dies war mein erster von einem Mann geschriebener Liebesroman und ich werde wohl in Zukunft doch eher bei von Frauen geschriebenen bleiben.
Rezensionen von Ela_Ela:
Holmes und Watson die einem in eine Welt voller Intrigen und Detektivgeschichten entführen
Holmes und ich Die Morde von Sherringford von Cavallaro Brittany
Inhalt: So hast du Holmes und Watson noch nie erlebt Drei Dinge will Jamie Watson partout vermeiden, als er gegen seinen Willen auf ein Internat an der Ostküste der USA geschickt wird: 1. Dort auf die charismatische Charlotte Holmes zu treffen, Nachfahrin des legendären Sherlock, die allerorten für ihren komplizierten Charakter und ihr detektivisches Genie bekannt ist.
2. Sich in besagte Charlotte zu verlieben ? natürlich unglücklich. 3. Gemeinsam mit Charlotte in einen Mordfall verwickelt zu werden. Doch dann wird Jamie von seinem Zimmergenossen zu einer Party mitgeschleift, auf der er Charlotte begegnet und sofort von ihr fasziniert ist. Kurz darauf geschieht ein Mord. Hauptverdächtige: Jamie Watson und Charlotte Holmes! Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen.
Charlotte Holmes ist lässig, genial kapriziös - und würdige Nachfahrin des legendären Sherlock.
Ich wollte schon immer über Sherlock Holmes lesen und da habe ich entdeckt dass ein Buch über seine Ur-Ur-Ur-Enkelin herauskommt und da hab ich mir gedacht das wäre doch ein netter Anfang dieses zu lesen. Erzählt wird alles von Jamie Watson, dem Ur-?Ur-Ur-Enkel von Dr. Watson. Er kommt neu an die Schule und ist gleich von der charismatischen Charlotte. Und wie es der Zufall will, werden beide in einem Mordfall verwickelt, da Jamie am Tag zuvor mit der Person eine Prügelei angefangen hat. So beschließen die beiden ihre Unschuld zu beweisen und selber Nachforschungen anzustellen. Doch können die beiden es schaffen die Schule und alle Schüler von ihrer Unschuld beweisen?
Am Anfang hat mich das Buch in den Bann gezogen, durch den Mittelteil hab ich kurzfristig den roten Faden verloren. Doch es lohnt sich trotzdem das Buch zu Ende zu lesen, das dieses extrem spannend ist und man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Fazit: Ein wundervolles Buch mit einem schwächeren Mittelteil und einem megaspannendem Ende.
Rezensionen von yesterday:
Abgründe einer kindlichen Psyche
Die Zelle von Jonas Winner
Jonas Winner lehrt hier einen ungewöhnlichen Hauptdarsteller das Fürchten: Sammy ist elf Jahre alt und was er in seinen Sommerferien im neuen Haus der Familie, die gerade nach der Berlin umzieht, erlebt, wünscht man nicht einmal einem Erwachsenen.
Sammy (Sam) erzählt die Geschichte selbst, als eine Art Rückblick.
Man lernt ihn als über-30-Jährigen kennen, der schon beängstigende Andeutungen macht über die Ereignisse in seiner Kindheit. Er schreibt sie nieder, um sie besser verarbeiten zu können.
In das neue Haus ziehen Sammys Eltern, sein älterer Bruder Linus und das Kindermädchen Hannah. Schon bald stellt sich heraus, dass etwas an der familiären Idylle nicht stimmen kann. Unter dem Garten gibt es ein Bunkersystem, das auch teilweise die Gärten der angrenzenden Grundstücke unterzieht. In Berlin nichts Ungewöhnliches. Allerdings sind in den anderen solchen Anlagen keine Mädchen eingesperrt?
Mit dieser Entdeckung wird Sammys Leben auf den Kopf gestellt und er beginnt, alles zu hinterfragen, was er bisher über seine Familie zu wissen glaubt. Seine Mutter arbeitet ganztags, als Komponist arbeitet sein Vater von zuhause aus. Er wäre kräftig genug.
Gekonnt treibt der Autor den armen Jungen immer tiefer in Zweifel und Albträume. Er will sichergehen, niemanden umsonst anzuklagen, doch bald quält ihn sein schlechtes Gewissen zu sehr. Seiner Anklage folgen Besuche der Polizei, des Jugendamtes. Nichts wird gefunden und der Junge für psychisch labil erklärt. Sammy ist sich nicht mehr sicher. All die Dinge, die geschehen, die er sieht ? passieren sie wirklich? Warum kann er mit niemandem reden. Immer weiter zieht er sich zurück und natürlich bleibt es nicht bei einem Verbrechen?
Am Ende kehrt die Erzählung wieder zum erwachsenen Sammy zurück, womit sich vieles klärt, aber auch neue Fragen auftauchen. Jonas Winner spinnt eine tief verstrickte Geschichte um einen verzweifelten Jungen, der innerlich zu zerspringen droht. Er schafft eine spezielle, eigene Spannung, die auch das Gehirn des Lesers rastlos zurücklässt. Man meint, Sammys Unruhe beinahe selbst spüren zu können.
Kritisieren kann man hier am ehesten das, was diesen Thriller gleichzeitig von anderen abhebt: Aufgrund der Verschmelzung von Fiktion und Wirklichkeit, von Realität und Einbildung, bleiben am Ende Teile der Handlung offen und der Leser kann für sich selbst entscheiden, ob dies oder jenes passiert ist und wer es denn getan hat. Wem das nichts ausmacht und wer gerne seine Fantasie spielen lässt, dem kann man diesen Thriller getrost ans Herz legen.
Rezensionen von engel-lia@gmx.de:
Am Anfang stark, lässt jedoch nach
Hinten sind Rezepte drin von Bauerfeind Katrin
Inhalt:
In dem Buch Hinten sind Rezepte drin, stellt die Autorin auf humoristische Weise ein paar Alltagsdinge und Probleme von Frauen vor. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund, es geht um Genderfragen und Rechte, Emanzipation und die Frau, wie sie in der heutigen Zeit in unserer Gesellschaft steht.
Meinung:
Das Cover des Buches ist gut gelungen, die Autorin wirkt sympathisch, der Kaktus, der durchaus als phallischer Gegenstand zu sehen ist, ist gut zwischen ihren Beinen platziert, dies soll wohl den Mann in der Frau darstellen.
Das Buch beginnt locker mit einem sympathischen und offenen Sprachstil, die Themen, die am Anfang angesprochen werden und die Ideen mit der Neugründung einer Frauenreligion fand ich sehr gut und haben mich sehr amüsiert. Die Autorin wirkt offen und sympathisch, weswegen das Buch sehr gut zu lesen war. Doch leider erging es mir so, dass ab der Hälfte des Buches das humoristische Level gleich blieb, es wurde auf Dauer langweilig, ich habe nebenbei noch ein anderes Buch gelesen und dann Häppchenweise Hinten sind Rezepte drin gelesen, da mir es zu langweilig war immer auf demselben Level zu bleiben. Von einer Bereicherung während des Lesens konnte ich leider auch nicht sprechen, ich finde schon, dass ein "Sachbuch" eine Bereicherung sein sollte, doch ich glaube, da ist wohl ein Fehler unterlaufen, das Buch passt eher zu "Humor", dann wäre ich auch mit einer anderen Erwartung an das Buch gegangen. Anfangs schien das Buch auch noch clever formuliert zu sein, doch dies nimmt mit dem Verlauf des Buches ab. Selbst die Witze und die Darstellung der Situationen waren mir nicht unbekannt.
Zusammengefasst ein starker Anfang, der ab Mitte hin abnimmt.
Ich gebe dem Buch daher 3 Sterne !
Rezensionen von Tarika:
Sollte man mit einer guten Portion Ironie genießen
Hinten sind Rezepte drin von Bauerfeind Katrin
In über 40 Kolumnen beschreibt Katrin Bauerfeind, was es heutzutage heißt, eine Frau zu sein. Dabei geht es natürlich um Männer und Frauen, um Mode, Cellulite, Playmobilfrisuren, Wellness, Sex, gute Freunde, Romantik, Klischees und entwirft eine Religion nur für Frauen.
Katrin Bauerfeind erzählt in ihrem neuen Buch munter Geschichten aus ihrem Leben.
Dies macht sie vor allem mit einen ordentlichen Portion Humor, auch wenn ihre Kritik durchaus ernst gemeint ist, sollte man die Kurzgeschichten in den meisten Fällen stets ironisch verstehen und manchmal sollte man sicherlich auch zwischen den Zeilen lesen. Katrin Bauerfeind nimmt auf jeden Fall keinen Blatt vor den Mund.
Die Kolumnen bleiben allerdings nur dann humorvoll, wenn man sie Häppchenweise genießt. Zuviel am Stück wurde mir persönlich etwas anstrengend, da der Humor der Autorin zwar durchaus vorhanden ist, aber zu viel davon einfach ermüdend ist. Wenn ich allerdings nur 1-2 Kolumnen hintereinander gelesen habe, gefiel es mir umso besser und es hat zudem auch meine Lachmuskeln animieren können.
Andererseits konnte ich in einigen Geschichten das wiederentdecken, was ich entweder aus zweiter Hand gehört oder auch schon selbst erlebt habe. Vermutlich ist das etwas, was dem Buch auch ein wenig Charme verleihen konnte, da einige der von Katrin Bauerfeind beschriebenen Themen der Leserin (bzw. dem Leser) nicht unbekannt sind und man manches einfach nur bestätigen kann. Dadurch macht es natürlich auch wieder Spaß, die Erzählungen zu lesen.
Und bevor ich es vergesse: Hinten sind natürlich keine Rezepte drin.
Mit ?Hinten sind Rezepte drin? hat Katrin Bauerfeind eine sehr interessante Sammlung mit ihren persönlichen Erlebnissen und Ansichten geschaffen und bietet dem Leser über 40 Kolumnen aus verschiedenen Themengebieten, die vor allem unterhalten. Ein unterhaltsames Buch für zwischendurch!
Rezensionen von Eva:
Sehr schöne Italiengeschichte!
Aprikosenküsse von Claudia Winter
Diese wirklich teilweise sehr amüsante Geschichte handelt von Hanna, einer Journalistin aus Berlin, die über Restaurants schreibt und Fabrizio, einem Italiener, der ein Restaurant in Italien führt.
Durch einen Zufall gelangt sie zu der Urne einer Italienerin, über deren Restaurant sie kurz zuvor geschrieben hat.
(Fabrizios Oma) Natürlich wie es kommt, fährt Hanna nach Italien um die Urne zurückzubringen. Währenddessen wurde das Testament von Fabrizios Oma eröffnet und erfährt das er heiraten muss, um das Gut zu erhalten. Jetzt hat nicht nur Fabrzios ein Problem, sondern auch Hanna, deren Gefühlswelt komplett aus den Fugen gerät?..
Die Kapitel werden jeweils wechselnd aus der Sicht von Hanna und Fabrizio erzählt, finde ich gut, weil dann erfährt man auch mal was aus der Gefühlswelt und Sichtweise des jeweils anderen.
Mir hat die Handlung der Geschichte sehr gut gefallen, weil es, wie ich finde mal eine etwas andere Liebesgeschichte ist. Ich finde es etwas anders, weil die Sache mit der Urne dazukommt und Hanna deswegen nach Italien muss. Schöner Einfall!
Was ich auch toll gemacht finde ist, man liest einiges, wie die Menschen in einem Dorf und natürlich der Familie zusammen halten und irgendwie jeder will Fabrizio helfen. Ich denke, das wäre nicht in jedem Land so. Keine Ahnung, ob das der Grund war, wieso die Liebesgeschichte in Italien spielt. Aber mir gefällt es.
Klar gibt es in jeder Geschichte einen ?Bösewicht?, in diesem Fall ist es Marco, der Bruder von Fabrizio, der zu Beginn etwas neidisch ist, weil er nicht als Erbe eingesetzt wird. Er ist der Typ, der nur Geld sieht und deswegen auch hofft, dass Fabrizio nicht heiratet. Diese Sache versucht er auch zu behindern, es gelingt im aber Gott sei Dank nicht.
Lieblingsperson für mich war in dieser Geschichte Hanna, irgendwie ist sie in Berlin nicht zu Hause angekommen (nicht wirklich glücklich), arbeitet nur und hat eigentlich keinen Freundeskreis. Schön fand ich wie sie sich gewandelt hat und dann in Italien Freunde gefunden hat.
Mir hat diese Geschichte gut gefallen, ich finde das Buch ist eine sehr nette Unterhaltung. Das Ende war für mich absehbar, aber ich finde das okay. Man erwartet sich das ja bei einer Liebesgeschichte.
Ich finde man kommt gut in den Lesefluss, weil die Autorin ein sehr flüssigen Schreibstil hat.
Das Cover finde ich toll, mit den Aprikosen auf blauem Hintergrund.
Den Rezeptteil muss ich schauen, ob ich da noch was finde, da ich nicht der große Koch bin.;) In Versuchung kommt man aber schon, weil auch ich gerne neue Sachen ausprobiere.









