Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde Andrée:
Zwischen Illusion und Realität
Der Trick von Bergmann Emanuel
Es wird geschickt eine Geschichte zwischen zweier Generationen erzählt. Sehr unterhaltsam wird der Bogen zwischen dem Schicksal der Familie eines Rabbiners in Europa des 20. Jahrhunderts und einer modernen jüdischen Familie in Amerika gespannt.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde AndréeRezensionen von i.weilharter@ais-jugend.at:
Ein amüsantes Drama...
Letzter Bus nach Coffeeville von Henderson J. Paul
Die Geschichte führt uns in die Welt der Vergesslichkeit, eine Erzählung über die Alzheimer-Erkrankung, welche erst gegen Ende hin in all ihrer anhaftenden Dramatik geschildert wird. Der Autor greift ein hoch brisantes, weil sehr aktuelles Thema auf und versucht, aus meiner Sicht, die Bedeutsamkeit des Lebens anhand von Beziehungen bewusst zu machen.
In diesem Versuch wird trotz der zeitweise gelungenen, weil sehr berührenden Darstellung, meines Erachtens die unheilbare Erkrankung von Nancy etwas naiv und verniedlicht inszeniert (mit Ausnahme des Schlusses). Man weiß auch über lange Zeit nicht wirklich, "wohin die Reise führen soll" - zu weitläufig und zusammenhanglos werden die einzelnen Charaktere und ihre Lebensläufe geschildert. Das macht die Geschichte etwas langatmig, auch wenn durch die Art der Schilderungen der einzelnen Protagonisten auch für Spannung gesorgt ist.
Der Schreibstil des Autors ist durchaus humorig, wenn auch über Strecken etwas zu "schwarz" und manchmal für mich auch pietätlos.
Alles in allem ein amüsantes Drama ....
Rezensionen von Maria Domes:
Xund - bunt - anregend - schmackhaft
Xunde Tiroler Küche von Angelika Kirchmaier
Dieses hochwertig hergestellte Kochbuch ist, wie von Angelika Kirchmaier gewohnt, praktisch, anwenderfreundlich und auf Glanzpapier anregend bebildert.
Alle Schmarren-Nocken-Knödel-Nudel-Paunzen-usw-Liebhaber, ob süß oder pikant, kommen auf ihre Rechnung. Gleichermaßen für Diabetiker, Allergiker, Vegetarier, Veganer und Eilige zu empfehlen.
Für Küchen, die Überraschungsgäste zu bewirten haben, ist durch die Auswahl bodenständiger Zutaten, die meist in jeder Küche vorrätig sind, immer eine schmackhafte Lösung darin zu finden. Mit diesem Buch ist es leicht, jedem Genießer was Xundes zu servieren.
Zahlreiche neue Tipps sind dabei, die auch für geübte Köchinnen und Köche den Kochalltag erleichtern können und den Spaß am Kochen erhalten. Durch die Mengenangaben, mit Erklärung für die Vergrößerung der Kochmenge, ist das Buch für Singles wie für Familien bestens geeignet.
Die sonst eher deftige ?Tiroler Küche? ist hier so aufbereitet, dass das Tirolerische erhalten bleibt und gleichzeitig dem Gesundheitsbewußtsein von heute gerecht wird. Für mich sehr wichtig ist zusätzlich das Rezeptverzeichnis, das nach Zutaten und nach Art der Speisen gelistet ist. Ich verwende es gerne für die Resteküche.
Ein durch und durch gelungenes Werk.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Humor, Magie, und ein meisterhafter Stil
Der Trick von Bergmann Emanuel
Ein Buch, das mich wirklich verzaubert hat, nicht nur durch die Tricks des Großen Zabbatini! Es sind zwei Familiengeschichten, die hier verknüpft werden, die eine beginnt 1934 in Prag in einer ärmlichen Rabbinerfamilie, die andere im heutigen Los Angeles, wo der zehnjährige Max Cohn die Ehe seiner Eltern retten will, und zwar mit Hilfe der Magie.
Vergangenheit, Gegenwart, und die dunkle Zeit der Judenvernichtung in Dritten Reich werden im Roman so meisterhaft miteinander verbunden, dass man immer wieder überrascht ist. Nichts wird beschönigt, nichts ausgelassen, und trotzdem bleibt es eine Geschichte voller Humor und Liebe. Gleichzeitig ist es eine Geschichte voll von unvorhersehbaren Wendungen, sie bleibt spannend von Anfang bis zum Ende, mit ein paar besonderen Glanzpunkten, die für mich auch den jüdischen Humor auszeichnen, der Große Zabbatini würde dazu sagen: Daruh Khaneh Kojast. Was es bedeutet, muss man selber nachlesen, es ist ein absolut empfehlenswertes Buch!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Zu viele Umwege, zu viele Details
Letzter Bus nach Coffeeville von Henderson J. Paul
Es ist eine ziemlich lange Reise nach Coffeeville, sie beginnt an einer amerikanischen Universität zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung und endet mehr als 40 Jahre später mit der Einlösung eines Versprechens: Sterbehilfe für die demenzkranke Freundin. In der Zeit bis dahin begegnen wir sehr vielen Menschen, erfahren von unterschiedlichen Schicksalen, die alle sehr detailreich erzählt werden.
Es ist nicht immer klar, warum wir das alles wissen müssen, weil es für den Fluss der Geschichte fast keine Rolle spielt. Manches ist tragisch und berührend, manches merkwürdig und komisch, manches auch einfach nur banal. So erfahren wir, dass Fidel Castro und Che Guevara eitle Revolutionäre sind, die über Bartpflege streiten, dass sich der Calvinismus auf die Unterwäsche von Calvin Klein reduzieren lässt, und mehrere Seiten lang werden wir über die verdauungsfördernde Wirkung von mexikanischen Bohnen informiert.
Bei der Fülle an Details habe ich den Überblick verloren und mir kein wirkliches Bild von den einzelnen Personen machen können. Ich glaube, es ist eher die geeignete Lektüre für Menschen, die einfach viel lesen, aber dazu nicht jedes Mal ein neues Buch anfangen wollen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:
Mehr erwartet.....
Letzter Bus nach Coffeeville von Henderson J. Paul
Die Geschichte spinnt sich fort und fort, leider verlor ich immer wieder den Faden, denn die Erzählung ufert aus und es kommen immer wieder andere Personen dazu, auch als die Geschichte sich bereits dem Ende nähert. Für mich ein Buch, von dem ich mir mehr erwartet habe, besonders da es auch um das Thema Alzheimer geht.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:
Zauberhaft
Der Trick von Bergmann Emanuel
Wie so oft glauben Kinder, dass sie an der Scheidung der Eltern Schuld haben. Und wenn man noch wie Max, seinen Vater nach einem Konflikt wegwünscht, ist die Suche nach dem großen Zauberer, der alles ungeschehen machen soll, nachvollziehbar.
Wie oft wünschen wir uns, dass durch einen Zaubertrick alles Ungemach verschwinden möge?
Durch die beiden Handlungsstränge, einerseits dem Werdegang vom Rabbinersohn zum großen Zauberer und andererseits der Suche von Max nach eben jenem Zauberer, ist dem Autor ein zauberhafter Roman gelungen.
Rezensionen von Eva:
Schöne, spannende Geschichte im Cornwall
Der Trick von Bergmann Emanuel
Das Seehaus ist das erste Buch von Kate Morton, dass ich gelesen habe und ich denke es wird auch nicht das letzte sein.
Wir lesen hier von Alice im Jahr 1933, die auf einem Landgut lebt und deren Familie sich auf ein Mittsommernachtsfest vorbereitet, als plötzlich ein Unglück pssiert und die Familie das Anwesen verlässt.
Dann lesen wir von Sadie, eine Polizistin, die durch Zufall auf das Anwesen stößt und sofort das Gefühl hat, hier ist was schlimmes passiert?.
Die Geschichte ist sehr spannend und ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Ich fand es spannend, weil die Autorin, wie ich finde, nicht Zuviel auf einmal verraten hatte und so hatte ich als Leser immer das Gefühl, ich will doch noch wissen, was jetzt als nächstes passiert. Es gab aber doch immer wieder einige Überraschungen und so wusste ich beim Miträtseln nicht, wer ist jetzt der Schuldige. Auch die Wendungen, die in der Geschichte vorkommen, konnte man nicht erraten.
Mir hat die Atmosphäre der Geschichte sehr gut gefallen und ich finde der Autorin ist der Mix aus Krimi und Familiendrama sehr gut gelungen. Der Schreibstil war für mich sehr angenehm und flüssig zu Lesen, ich empfinde es als einen sehr bilderhaften Schreibstil, weil ich konnte mir alles gut vorstellen und man konnte sich gut in die Geschichte einfühlen.
Was ich etwas zu bekritteln habe, sind doch die vielen Handlungen, die noch dazukommen im Laufe der Geschichte und so war es für mich doch manchmal schwierig, wieder in die Haupthandlung um die Familie Edevane reinzukommen. Es gab auch einige Zeitsprünge, die mitunter anstrengend waren.
Zu den beiden Hauptcharakteren kann ich nur sagen, sind mir beide sympathisch, sowohl Sadie, die eine Auszeit von ihrer Polizeiarbeit nehmen muss und aber doch ohne was zu tun, nicht kann und so den Fall der Familie Edevane lösen möchte. Ich finde die Autorin hat sie sehr gut beschrieben, wie sie die Rätstel lösen will und auch mit der Verarbeitung ihrer Vergangenheit, was sehr interessant.
Auch Alice war interessant, wie sie immer noch nicht mit der Vergangenheit abgeschlossen hat und immer noch Romane schreibt.
Das Ende war gut, es gibt ein Happy End und alle Handlungen lösen sich am Ende auf.
Das Cover ist sehr schön und es schaut auch sehr interessant aus.
Rezensionen von Mel.E:
Erste große Liebe, Paris erkunden und eine Selbstfindung
Der Trick von Bergmann Emanuel
"Nur ein Tag" ist der erste Teil einer Buchreihe. Das Cover ist herausragend und sehr ansprechend, denn das halbe Herz ergibt ein Ganzes, sobald man beide Bücher nebeneinander hält. Auch auf dem Buchrücken ergeben beide Herzen ein Ganzes. Der Clou an der Sache ist, das man als Leser nicht drumherumkommt, auch den zweiten Teil lesen zu wollen, da die Story aus Allysons Sicht zwar erzählt ist, aber die Eindrücke von Willem gänzlich fehlen.
Allyson erschien mir als wenig selbstständig in ihrem Denken und Handeln, da sie von ihrer Mutter regelrecht gegängelt wird und kaum eigene Entscheidungen trifft. Einen Tag in Paris mit einem Fremden zu verbringen ist für sie anfänglich eine große Überwindung und dient dennoch dazu, selbstständig zu werden und Türen zu öffnen, die verschlossen schienen. Es ist nicht nur die Liebe, die uns aus den Buchseiten entgegen strahlt, sondern auch das Loslösen und Abnabeln aus elterlicher Überfürsorge findet ihren Platz. Mir erschien Allyson in der Mitte der Story als regelrecht depressiv und ich empfand es als großartig Dee in diesem Buch zu platzieren, denn er bringt endlich Farbe und Freude. Zuvor ist der Roman überschattet von Trauer und Liebeskummer, was manchmal ein klein wenig nervte. Endlich nimmt "Nur ein Tag" Formen an, die ich mir gewünscht habe. Ein ausschließlich trauriges Buch zu lesen hätte mich nicht zufriedenstellen können. Paris kommt leider etwas zu kurz, denn der kurze Abschnitt über das Kennenlernen von Allyson und Willem ist doch etwas knapp gehalten, zeigt aber auf, wie schnell ein einziger Tag unser Leben umkrempeln kann. Allyson lässt sich auf ein Abenteuer ein, genießt dieses, erwacht und fällt in ein riesengroßes Loch voller Traurigkeit. Als sie sich endlich daraus befreit, stößt sie mit ihren Entscheidungen einigen Menschen vor den Kopf, was aber meiner Meinung nach lange fällig war. Die Lügen die Allyson um sich herum platziert hat, mussten irgendwann platzen und dienen in diesem Roman lediglich dazu, sich endlich freizustrampeln und eigene Entscheidungen zu treffen. Am Ende bleibt einiges an Fragen offen und ich bin sehr gespannt, ob "Und ein ganzes Jahr" die Informationen bereit hält, die ich bis jetzt vermisst habe.
Gerne eine Leseempfehlung mit dem Hinweis darauf, dass es nicht beim Lesen von "Nur ein Tag" bleiben wird, denn die Neugier darauf die Story aus Willems Sicht lesen zu wollen, wird definitiv erwachen. Wie gut, dass ich den zweiten Band schon im Regal stehen habe ?
Rezensionen von ms.scheherazade@gmail,com:
Herzerwärmend
Mein Herz wird dich finden von Kirby Jessi
Mia zählt die Tage seit dem sie ihre große Liebe Jacob durch einen tragischen Unfall verloren hat. Es gibt für sie nichts anderes mehr als ihre Trauer und sie hat sich vom übrigen Leben zurückgezogen. Und jetzt kennt sie nur ein Ziel, denjenigen finden, an den Jacobs Herz gespendet wurde. Aber dieser möchte keinen Kontakt, also macht sie sich an die Recherche im Internet und findet ihn und damit einen Lichtblick in ihrem Leben.
Die Geschichte ist eine klassische Liebesgeschichte und somit konnte ich den Verlauf ziemlich schnell voraussagen. Oft stört es mich, wenn ich Geschichten so einfach durchschaue, aber hier war das nicht der Fall, da mir die Charaktere sympathisch waren und ich mit ihnen mitfiebern konnte. Die Gefühle der Ich-Erzählerin Mia sind sehr realistisch dargestellt und man erlebt hautnah wie sich ihre Gedanken verändern und sie langsam aus der Trauer heraus, wieder ins Leben kommt.
Die Fakten die man hier über das Herz lernt sind auch sehr interessant, sie wurden spielerisch in die Geschichte mit eingewoben und es hat mir Spaß gemacht diese zu lesen. So habe ich aus diesem Buch sehr viel über Herztransplantation gelernt und wie es Leuten geht, die mit einem transplantierten Herz leben.
Sehr schön fand ich auch die Zitate über das Herz, die jedes Kapitel eröffnet haben. Von Philosophisch bis hin zu Medizinisch war alles dabei und es war nie langweilig. Auch sehr interessant fand ich die Zitate aus Broschüren zum Thema Transplantation. Natürlich kannte ich auch ein paar bekannte Zitate und die haben mein Herz beim Lesen noch mehr erwärmt.
Der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen und ich konnte das Buch fast gar nicht weglegen, sodass ich es sehr schnell durchgelesen habe.
Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, wenn man nicht auf eine überraschende Handlung hofft und sich auf die Gefühle einlässt. Von mir gibt es 4 Sterne.





