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Rezensionen von BookHook:

Ein Krimi mit viel Küstenstädtchen-Atmosphäre aber wenig Spannung

Pearl Nolan und der tote Fischer von Wassmer Julie

Zum Inhalt:
Pearl Nolan betreibt ein kleines Seafood-Restaurant im beschaulichen Küstenort Whitstable und seit Neuestem auch eine kleine Detektei. Als eines Tages ein Unbekannter Mann bei ihr auftaucht und von einem säumigen Schuldner berichtet, lehnt Pearl den Fall ab um kurz darauf den Schuldner, ihren alten Freund Vinnie, aufzusuchen.

Doch auf seinem Boot macht Pearl eine schreckliche Entdeckung?

Meine Meinung:

?Pearl Nolan und der tote Fischer? (Original: ?The Whitstable Pearl Mystery?) ist der erste Band einer neuen Krimi-Reihe der britischen Autorin Julie Wassmer, die seit mehr als zwanzig Jahren Drehbücher für die BBC schreibt.

Ich selbst mag die ?typischen? britischen Krimis sehr gerne und der Start in die Geschichte entsprach meinen Erwartungen voll und ganz. Die erste Leiche wird bereits früh (auf Seite 31) aufgefunden, eine ganze Reihe von potenziell verdächtigen Personen wird nach und nach eingeführt und das Setting drum herum ist sehr schön und stimmig beschrieben. Insbesondere Letzteres ist für mich die zentrale Stärke dieses Krimis, denn der Autorin gelingt es wirklich hervorragend, ein plastisches, sehr lebhaftes und sympathisches Bild der kleinen Küstenstadt Whitstable zu kreieren, die nur wenige Kilometer nördlich der Stadt Canterbury an der britischen Nordseeküste liegt. Man merkt sehr deutlich, dass Autorin Julie Wassmer ihre Heimatstadt sehr gut kennt und liebt. Eine noch schönere Leseatmosphäre ergibt sich nur, wenn man ?Whitstable? in die Google-Bildersuche eingibt und die Impressionen des beschaulichen Fischerstädtchens mal auf sich wirken lässt (kann ich persönlich nur sehr empfehlen).

Auch die Charaktere, die sich Wassmer für ihren Pilot-Krimi erdacht hat, haben mir durchaus gut gefallen. Allen voran die bodenständige und sehr sympathische 38jährige Pearl Nolan sowie ihre patente, Flamenco tanzende Mutter Dolly, die für meinen Geschmack eine etwas präsentere Rolle bei den Ermittlungen hätte einnehmen dürfen. Dazu gibt es z.B. noch wettergegerbte Fischer, britisch-snobistische High Society, einen profitorientierten Geschäftsmann oder auch eine italienische Austauschstudentin. Wie schon gesagt, ein schöner, bunter Strauß verschiedenster Charaktere. Lediglich Pearls ?Gegenpart?, DCI McGuire von der Kripo Canterbury, ist mir insgesamt doch irgendwie zu blass geblieben und so konnte ich auch nicht nachvollziehen, was Pearl am ihm gefunden hat.

Der größte Schwachpunkt dieses Krimis war für mich leider die Story an sich, denn es fehlte einfach an Spannung. Abgesehen von wenigen Passagen hat mich die Story leider in keiner Weise gefesselt oder zum Weiterlesen animiert. So ging es mir gegen Ende wie DCI McGuire, der den Fall schon zu den Akten gelegt hatte. Ich hätte genauso gut aufhören können zu lesen, denn auf die Auflösung des Falles war ich (untypischer Weise für mich) überhaupt nicht neugierig. Am Ende hat es die Autorin dann zwar tatsächlich noch geschafft, mich mit ihrer Auflösung zu überraschen, aber der ganz große ?Wow?-Effekt ist bei mir leider ausgeblieben. Im Nachhinein war die Auflösung der Story durchaus nachvollziehbar und Julie Wassmer hatte bis dato auch das ein oder andere Indiz in die Story eingebaut, dennoch wäre ich auf diese Auflösung wohl nie gekommen. Es fehlte mir einfach der ?das hätte ich doch erkennen können?-Effekt, der für mich unbedingt zu einem guten Krimi dazugehört.

FAZIT:
Rosamunde Pilcher mit ein paar Krimi-Elementen: Ein schönes, atmosphärisches Setting mit einem bunten Strauß verschiedener Charaktere, aber leider so (fast) ganz ohne Spannung.

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Rezensionen von Henny176:

mit Natron und Faxin ins Herz der Leser

Britt-Marie war hier von Backman Fredrik

Inhalt:
Britt-Marie braucht nach der Trennung von ihrem Ehemann einen Job. Da sie über keinerlei Ausbildung verfügt, dafür aber mit ihrer ganz eigenen Art sehr überzeugend sein kann, vermittelt man ihr eine Stelle als Hausmeisterin im Jugendzentrum des kleinen Örtchen Borg. Mit Natron und Faxin bewaffnet macht sich Britt-Marie auf den Weg um dort aufzuräumen.

Meinung:
Britt-Marie ist wirklich eine ganz aussergewöhnliche Persönlichkeit. Trotz ihrer Verschrobenheit und ihrer teils recht nervigen Macken ist sie mir unheimlich schnell an Herz gewachsen. Auch die Menschen auf die sie in Borg trifft, ganz besonders die Kinder, gehen einem ans Herz.
Herr Backman schafft es eine sehr lustige Geschichte zu schreiben, diese aber ganz wunderbar mit sehr anrührenden Szenen zu verbinden.
Durch die viel verwendete wörtliche Rede ist das Buch sehr leicht und schnell zu lesen.

Fazit:
Ein sehr unterhaltsames Buch und definitiv nicht mein letztes von diesem Autor.

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Rezensionen von Tiella:

ein ruhiger Krimi mit einer sympathischen Ermittlerin

Lügenmauer von Barbara Bierach

Reverend Charles Fitzpatrick wurde ermordet. Die Ermittlerin Emma Vaughan aus Sligo macht sich auf, diesen Fall zu lösen. Doch dies ist gar nicht so leicht. Wer hatte ein Motiv? Passierte der Mord aus persönlichen Gründen oder hat die IRA ihre Hände im Spiel?
Viel Zeit bleibt der Ermittlerin auch nicht, denn die Mordkommission in Dublin will den Fall übernehmen .

..

Meine Meinung:

Dies ist der erste Band um die Ermittlerin Emma Vaughan. Sie ist Protestantin, alleinerziehend und geschieden ist. Dadurch hat sie einen schweren Stand. Trotzdem lässt sie sich nicht einschüchtern. Ich fand sie sofort sympathisch.

Die Geschichte selbst war interessant. Man erfährt einiges über die Geschichte Irlands. Vor allem der Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten wird sehr deutlich. Auch ein dunkles Kapitel in der irischen Geschichte, die schlimme Behandlung unehelicher Kinder und ihrer Mütter kommt zur Sprache.
Die Geschichte spielt in drei Zeitebenen: 1965, 2004 und 2005. Dadurch blieb die Geschichte abwechslungsreich, aber ein bisschen verlor sich dadurch auch die Spannung. Ich hatte bald einen Verdacht, wer der Täter war und auch, was sonst wohl noch passiert war. Am Ende lag ich überall richtig. Man weiß im Endeffekt also zu früh, wer bzw. was dahintersteckt. Das fand ich ein bisschen schade.

Der Schreibstil ist flüssig und mitreissend. Außerdem werden die Schauplätze und die Charaktere sehr anschaulich beschrieben, so dass ich sofort ein Bild vor Augen hatte.

Fazit:

Ein ruhiger Krimi mit einer sympathischen Ermittlerin. Wer am Ende der Täter war, war aber keine große Überraschung. Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten.

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Rezensionen von Tiella:

schockierend und düster

The Girls von Emma Cline

Evie ist vierzehn und fühlt sich in ihrer Haut nicht wohl. Sie hat das Gefühl, von niemandem wirklich beachtet und geliebt zu werden. Da trifft sie auf Suzanne, die sie sofort fasziniert. Suzanne lebt in einer Kommune, deren Oberhaupt Russell ist. Das freie Leben und das Ignorieren von Grenzen gefällt Evie.

Sie will hier dazugehören. Doch sie merkt nicht, dass diese Menschen wirklich keine Grenzen kennen.

Meine Meinung:

Die Geschichte wird von Evie erzählt. Sie traf 1969 auf Suzanne. Heute ist sie allein und versucht, die Vergangenheit zu verstehen. Es wird also abwechselnd aus Evies heutigem Leben und aus dem Jahr 1969 erzählt.
1969 ist Evie ein Teenager. Sie hat das Gefühl, dass ihr Leben langweilig ist und möchte aus diesem Trott ausbrechen. Außerdem will sie endlich wirklich beachtet werden. Ihre Eltern und auch ihre Freundin Connie können ihr dieses Gefühl nicht geben. Auch die Jungs nehmen sie ihrer Meinung nach nicht genug wahr. Daher ist sie auch so von Suzanne fasziniert, die sich um nichts schert, beispielsweise auch nicht vor Diebstahl zurückschreckt. Suzanne wird Evies Vorbild. Evie hält zu ihr, egal wie weit diese Grenzen überschreitet. Durch Suzanne verändert sich Evies Leben sehr: Sie nimmt Drogen, hat Sex und verliert auch ihr Gefühl für Recht und Unrecht.
Grundsätzlich fand ich die Gefühle von Evie gut dargestellt. Zumindest ihre Gefühle vor dem Treffen auf Suzanne konnte ich nachvollziehen. Doch dann verliert sie den Blick für Gut und Böse total. Sie lässt sich von Russell und Suzanne zu allem verleiten. Nie meldet sich ein Zweifel, sondern sie glaubt immer, dass die beiden im Recht sind. Erst als ein Mord geschieht, fängt sie an zu denken. Vielleicht ist es wirklich möglich, dass man Menschen so manipulieren kann, mich machte es zumindest fassungslos.

Der Erzählstil ist flüssig, aber distanziert. Das liegt wohl auch daran, dass Evie die Geschichte erzählt. Evie blieb mir einfach fern. Sie sieht auf die Menschen herab, die "normal" leben und ist hier auch zeitweise einfach kalt. Trotzdem hat die Geschichte eine Sogwirkung, da man wissen will, wie es zu solch einem schrecklichen Ereignis kommen konnte.

Fazit:

Am Ende bleibt die Fassungslosigkeit, wie ein Einzelner andere Menschen so manipulieren kann, dass diese vor nichts zurückschrecken. Eine schockierende und düstere Geschichte.

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Rezensionen von Tiella:

ein spannendes und fantasievolles Abenteuer

Bitte nicht öffnen 1: Bissig! von Charlotte Habersack

Nemo bekommt ein Paket mit der Aufschrift "Bitte nicht öffnen! Bissig!" Seine Eltern verbieten ihm, das Päckchen zu öffnen und wollen, dass er es wieder zur Post bringt. Doch Nemo ist zu neugierig und öffnet es doch. Heraus kommt ein kleiner Plüsch-Yeti. Und dann fängt es auf einmal an zu schneien, obwohl Sommer ist.

Das allein wäre schon sehr komisch, doch es kommt noch besser: Der Yeti wird lebendig und wird immer größer. Und er will unbedingt wieder heim. Nemo und seine Freunde versuchen, den Yeti zu verstecken und sein Zuhause zu finden. Doch das ist überhaupt nicht so leicht ...

Meine Meinung:

Ich habe das Buch meinem Neffen (6,5 Jahre) vorgelesen.

Nemo ist ein sympathischer und aufgeweckter Junge. Auch seinen Freund Fred mochten wir richtig gerne. Die lustigste Figur ist aber definitiv der Yeti-Ritter Icy-Ice-Monsta. Er ist ein lieber Kerl mit einer ganz eigenen Sprechweise, die uns immer wieder zum Lachen brachte.

Die Geschichte selbst ist fantasievoll und auch spannend. Da der Yeti doch irgendwann entdeckt wird, wird auch Jagd auf ihn gemacht. Die Kinder versuchen natürlich, ihn in Sicherheit zu bringen, doch die Erwachsenen sind ihnen auf den Fersen.

Mein kleiner Zuhörer war von Anfang bis Ende von der Geschichte gefesselt. Er fand sie richtig toll, da sie so spannend war.
Die Geschichte ist in 27 Kapitel eingeteilt, so dass sie sich - neben dem Selberlesen - auch gut zum Vorlesen eignet. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Außerdem wird die Geschichte von einigen lustigen schwarz-weißen Illustrationen begleitet, die den Text ein bisschen auflockern.

Fazit:

Ein spannendes und fantasievolles Abenteuer. Wir sind schon auf den zweiten Band gespannt.

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Rezensionen von Tiella:

empfehlenswert

Wir sehen uns am Meer von Dorit Rabinyan

Liat ist Israelin und aufgrund eines Stipendiums in New York. Dort lernt sie den Palästinenser Chilmi kennen. Die beiden verlieben sich ineinander, doch Liat verschweigt Chilmi ihrer Familie. Sie ist sich sicher, dass ihre Affäre mit ihrer Rückkehr nach Israel beendet ist. Doch sie sehnt sich nach Chilmi.

Ob ihre Liebe eine Chance hat?

Meine Meinung:

Die Geschichte wird von Liat erzählt. Dadurch lernt man sie gut kennen. Man bekommt einen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Sie war mir sympathisch, aber Chilmi noch ein bisschen mehr. Er versucht, die Politik und ihre Herkunft aus ihrer Beziehung herauszuhalten, doch das gelingt Liat nicht.

In dieser Geschichte wird klar, wie verbissen beide Seiten - Israelis bzw. Palästinenser - ihre Meinung vertreten. Einzig diejenigen, die in einem liberalen Elternhaus aufgewachsen sind - wie hier Chilmi - haben eine eher ungezwungene Sicht auf diesen Konflikt.
Liat schafft es nicht, sich gegen ihre Familie zu stellen, bzw. ihnen die Wahrheit über Chilmi zu erzählen. Sie fürchtet deren Reaktion. Aber auch ihre eigene Überzeugung steht ihr hier etwas im Weg. Sie liebt Chilmi über alles, doch sie kann trotzdem nicht zu ihm stehen. Diese Zerrissenheit wird hier sehr anschaulich geschildert. Man merkt auch, wie groß der Konflikt zwischen den Völkern ist. Man verurteilt die anderen, ohne sie zu kennen.

Der Schreibstil ist ruhig, flüssig und mitreissend. Außerdem werden Charaktere und Schauplätze so anschaulich beschrieben, dass man sofort ein Bild vor Augen hat. Das Ende ist überraschend, traurig und macht auch nachdenklich. Man sieht die Macht, aber auch die Grenzen der Liebe. Manche Mauern kann selbst sie nicht vollkommen überwinden.

Fazit:

Eine berührende Geschichte, die einen nachdenklich und auch ein bisschen traurig stimmt. Trotzdem empfehlenswert!

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Rezensionen von Tiella:

eine schöne Geschichte voller Hoffnung und Liebe

So wie die Hoffnung lebt von Susanna Ernst

Katie und Jonah treffen das erste Mal als Kinder in einem Kinderheim aufeinander. Jonah ist sofort von Katie fasziniert. Das Mädchen spricht seit einem Familiendrama nicht mehr und keiner kann ihr helfen. Doch Jonah findet eine Möglichkeit, Katie wieder zum Sprechen zu bringen. Die beiden werden beste Freunde und bald auch mehr.

Die beiden wollen immer zusammenbleiben. Doch ihr Glück währt nicht lange ...

Meine Meinung:

Die Geschichte ist in zwei Abschnitte aufgeteilt: Der erste Teil erzählt von den Jahren 1992 - 1998, in denen Katie und Jonah noch Kinder waren. Der zweite Abschnitt spielt im Jahr 2015.
Dabei wird die Geschichte abwechselnd von Katie und Jonah erzählt. Man lernt sie dabei gut kennen, da man einen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle bekommt.
Vor allem der erste Teil ist einfach klasse. Katie und Jonah (und auch die anderen Kinder im Heim) müssen allein wieder ins Leben zurückfinden, da sie wegen einer Katastrophe bzw. einer schweren Vergangenheit keine Familie mehr haben. Dies wird hier so einfühlsam und wunderbar beschrieben. Man weint, lacht und hofft mit ihnen. Dieser Teil ist einfach wahnsinnig berührend. Man schließt die Kinder ins Herz. Allen voran Katie, Jonah und deren Freund Milow. Aber auch die anderen Charaktere fand ich toll beispielsweise die Betreuer des Heims. Der erste Abschnitt war einfach wunderbar und ich war ganz gespannt, wie es weitergeht.
Dann begann Teil zwei. Dieser war definitiv eine Überraschung, denn so hatte ich mir die weitere Geschichte nicht vorgestellt. Es war zwar auch leicht zu lesen und es kam auch ein bisschen Spannung auf. Für mich fehlte hier aber die wunderbare, gefühlsbetonte Erzählweise. Es war hier irgendwie anders. Ich habe zwar auch diesen Abschnitt gerne gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, aber wirklich berührt war ich hier nicht mehr.

Der Schreibstil selbst ist flüssig und mitreissend. Außerdem wird die Geschichte so anschaulich erzählt, dass man von allen Schauplätzen und Charakteren sofort ein Bild vor Augen hat.

Fazit:

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Eine schöne Geschichte voller Hoffnung und Liebe. Vor allem der erste Abschnitt ist dabei wirklich klasse und sehr berührend. Da kann der zweite Teil leider nicht ganz mithalten. Von mir gibt es daher 4,5 Sterne.

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Rezensionen von Tiella:

eine nette Geschichte mit lustigen Illustrationen

Paula und Pelle - Eiscremebunter Sommerspaß von Haberstock Meike

Paula und ihr kleiner Hund Pelle dürfen ins Freibad. Hier wollen sie einen schönen Tag verbringen. Doch es gibt ein Problem: Hunde dürfen nicht ins Schwimmbecken. Aber Paula hat sofort eine Idee, wie es vielleicht doch geht. Sie hat aber die Rechnung ohne den fiesen Finn gemacht. Er will Paula und Pelle beim Bademeister verpfeifen.

Aber Paula und Pelle lassen das nicht zu ...

Meine Meinung:

Ich habe das Buch meiner Tochter (4,5 Jahre) und meinem Neffen (6 Jahre) vorgelesen.

Paula ist ein fröhliches und sehr aufgewecktes Mädchen. Sie hat wirklich kreative Ideen und ist dabei auch sehr zielstrebig. Ihr Hund Pelle ist ihr bester Freund und manchmal nicht so begeistert von Paulas Ideen.

Die Geschichte selbst ist nett. Meine kleinen Zuhörer fanden sie immer wieder lustig. Der fiese Finn bringt dabei auch noch ein bisschen Aufregung in die Geschichte.

Die Geschichte eignet sich zum Vorlesen und natürlich zum Selberlesen. Die größere Schrift ist dabei gut für die kleinen Leser geeignet. Außerdem ist die Erzählung in 15 kurze Kapitel aufgeteilt. Dies macht den Text gleich ein bisschen überschaubarer. Außerdem kann man sich das Vorlesen auch gut einteilen. Daneben wird die gesamte Geschichte von farbenfrohen und witzigen Illustrationen begleitet, die den Text ein bisschen auflockern.

Fazit:

Eine nette Geschichte mit lustigen Illustrationen. Wir nutzen das Buch im Moment als Vorlesegeschichte. Vor allem meine Tochter fand die Geschichte schön.

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sweet & salty

sweet & salty von Martens Andrea; Kirchherr Jo

In diesem Kochbuch sind verschiedene kleine Snacks zu finden, wie beispielsweise Pancakes, Smoothies, Waffeln oder Omeletts. Aber auch Rezepte für Brote und Brotaufstriche sind hier enthalten. Allen ist gemein, dass sie Zutaten vereinen, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen. Es gibt hier z.

B. Waffeln mit Knusperhähnchen und Banane oder Kokosomeletts mit Bananen, Erdnüssen und Reis was sich sehr interessant, aber auch ein bisschen verrückt anhört. Man muss also auch ein bisschen aufgeschlossen sein, um mit diesem Buch glücklich zu werden.

Die Aufmachung des Buches ist definitiv ansprechend. Durch die unterschiedlichen Schriftarten und Hintergründe wirkt es frisch und modern. Auch der Aufbau der Rezepte ist übersichtlich und die einzelnen Gerichten sind auf den Bildern wirklich lecker fotografiert. Hier bekommt man gleich Lust, diese selbst auszuprobieren. Was mir sehr gut gefällt, ist, dass bei jedem Rezept eine Zeitangabe enthalten ist. So hat man einen kleinen Anhaltspunkt.

Ich habe bisher nur das Clubsandwich mit gegrillter Wassermelone ausprobiert. Das Rezept war dabei einfach nachzumachen und hat uns allen geschmeckt. Ich werde sicher noch das eine oder andere Rezept ausprobieren.

Fazit:

Der Titel des Buches "süß und salzig" ist hier Programm. Das Buch eignet sich für alle, die ein bisschen kreative Abwechslung in das Frühstück bzw. Abendessen bringen wollen. Einige Gerichte sprechen mich beim Durchblättern sofort an bzw. klingen sehr interessant. Andere Kombinationen finde ich im Moment aber noch sehr gewagt. Ein bisschen Mut beim Nachkochen gehört hier also auch dazu :-)

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ein toller Auftakt

Secret Fire - Die Entflammten von C. J. Daugherty; Carina Rozenfeld

Auf dem 17-jährigen Sacha liegt ein Fluch: Er wird an seinem 18. Geburtstag sterben. Die 17-jährige Taylor weiß genau, was sie in ihrem Leben erreichen will und tut alles dafür. Doch in ihr stecken auch Kräfte, von denen sie noch nichts weiß. Diese bringen einige Schwierigkeiten mit sich.
Die beiden lernen sich kennen und versuchen, den Sachas Leben zu retten.

Doch sie haben mächtige Gegenspieler.

Meine Meinung:

Die Geschichte erzählt abwechselnd von Sachas bzw. Taylors Leben. Dadurch lernt man beide Charaktere gleichzeitig kennen. Mir waren beide auf ihre Weise sympathisch.
Sacha wirkt sehr cool, aber in Wirklichkeit sieht es anders aus. Der Fluch ist für Sacha gut und schlecht zugleich: Einerseits weiß er, dass er, bevor er 18 ist, nicht sterben kann und lässt sich auf gefährliche Aktionen ein. Andrerseits ist dadurch auch klar, dass er nicht älter werden kann. Dies belastet ihn natürlich sehr. Dieses Zerrissenheit wurde hier gut dargestellt. Ich konnte seine Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen und mochte ihn gerne. Aber auch Taylor ist wirklich sympathisch. Sie ist eine Musterschülerin und tut alles dafür, um in Oxford studieren zu können. Eigentlich läuft ihr Leben komplett nach Plan, bis sich komische und auch gefährliche Dinge ereignen. In Taylor stecken unglaubliche Kräfte, von denen sie bisher nichts ahnte. Dies erschreckt sie und bereitet auch einige Schwierigkeiten. Dadurch verändert sich ihr Leben komplett.

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten von zwei Teilen. Daher ist die Geschichte natürlich nicht abgeschlossen. In diesem Band werden die beiden Charaktere und ihre Umgebung "vorgestellt". Auch wird hier klar, wer hinter dem Fluch steckt und was damit bezweckt werden soll. Man verfolgt also ihr bisheriges Leben und das Kennenlernen von Sacha und Taylor. Man begleitet die beiden dabei, wie jeder mehr über sich, also den Fluch bzw. über Taylors Kräfte herausfindet. Auch von ihren "Gegenspielern" erfährt man schon etwas. Doch richtig zur Sache wird es wohl im zweiten Band gehen. Trotzdem machte das Lesen richtig Spaß. Die Geschichte ist interessant und spannend, so dass man unbedingt wissen will, wie sie weitergeht.

Der Schreibstil ist flüssig und mitreissend. Auch werden die Personen und die Schauplätze so anschaulich beschrieben, dass man sofort ein Bild vor Augen hat.

Fazit:

Ein toller und vielversprechender Auftakt. Ich bin schon auf den zweiten Teil gespannt.

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