Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Naddlpaddl:
Nicht ihr bestes Werk
Elanus von Poznanski Ursula
Es ist klein. Es ist leise. Es sieht alles.
Jona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jonas auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne.
Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme.
Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr.
Wie immer bei einem Poznanski Buch bin ich super rein gekommen. Ihr Stil ist einfach unverwechselbar und man verschwindet geradezu zwischen den Worten. Ohne es zu merken hatte ich also schnell die ersten hundert Seiten hinter mir. Und genau das macht sie als Autorin einzigartig. Sie ist die Einzige die es schafft mich irgendwie durch eine Geschichte zu schleusen, auch wenn es mich eigentlich anödet.
Und genau dies war hier leider der Fall. Die Geschichte ging nicht voran und man ist als Leser sehr lange auf der Stelle getreten. Jona als Protagonist ist unsympathisch. Ich wurde nicht mit ihm warm, selbst dann nicht, als er so langsam seine Art geändert hat und sozial verträglicher wurde. Er macht einen großen Sprung im Laufe des Buches und doch ist er mir bis zum Ende einfach nur zu wider.
Frau Poznanski kann das besser!
Irgendwie stieg die Spannung aber dann doch noch gegen Ende des Buches, ich wollte wissen, warum Jona verfolgt wird, wer ihm an den Kragen will und hatte mehr als eine Theorie parat.
Als Leser wurde ich nun von einer Vermutung zur nächsten geschwemmt und nichts schien wirklich glaubhaft, sodass ich alles wieder verwerfen musste. Trotzdem war die Grunahnung da und am Ende stellte sich raus, das ich recht hatte. Allerdings muss ich dazu sagen: Ich wäre wahrscheinlich nicht annähernd auf irgendeine Idee gekommen, wenn ich nicht sämtliche anderen Bücher von ihr schon gelesen hätte und deswegen einfach wusste, wie sie tickt und wo sie vielleicht mit mir hin will.
Die Auflösung war für mich dann am Ende sehr banal, irgendwie zu banal. Ich habe da ein wenig mehr Kniff erwartet und war an dieser Stelle leider ein bisschen enttäuscht. Gegen Ende geht dann auch alles relativ schnell und es gibt kaum aufklärende Gespräche. Es blieb zwar für mich nichts offen, trotzdem hätte ich mir da etwas mehr gewünscht.
Meiner Meinung nach ist es ihr schlechtestes Werk, Frau Poznanski kann das wirklich besser und hat das in ihren anderen Büchern schon mehrfach bewiesen. Mir hat das gewisse Etwas, das Besondere gefehlt, der letzte Funke, den sie sonst immer irgendwie einbaut.
Trotz allem ließ es sich gut lesen und ich finde die Idee mit der Drohne nach wie vor super. Wiedereinmal denkt man als Leser darüber nach wie durchsichtig man eigentlich für die Gesellschaft ist und was alles passieren kann, ohne das man selbst etwas davon mitbekommt.
Auch ein Grund, weshalb ich ihre Bücher mag. Sie behandelt in jedem Buch solche Themen und man kommt als Leser wirklich ganz schön ins Grübeln und es ist teilweise schon beängstigend, was heutzutage alles möglich ist.
Man hätte mehr aus der Idee heraus holen können, aber alles in allem ist ein solides Buch. Wenn man keins ihrer Bücher kennt würde ich vielleicht nicht unbedingt mit Elanus starten, aber man kann es lesen!
Rezensionen von doreen.rachel@gmx.de:
Ein berührender Roman
Elanus von Poznanski Ursula
Da ich schon einige Bücher von Corina Bomann gelesen habe und diese mich jedes Mal begeistert haben, musste ich nun auch ihren neuen Roman ?Ein Zimmer über dem Meer?, den Frau Bomann unter ihrem Pseudonym Dana Paul geschrieben hat, unbedingt lesen.
Die Geschichte spielt an einer Küste Cornwalls, wo sich die junge Kim nach dem plötzlichen Unfalltod ihres Verlobten Jake das Leben nehmen will.
Die alte Frau Janet findet Kim jedoch und kann sie von ihrem Vorhaben abbringen und nimmt Kim für eine Weile als Gast bei sich auf. Um ihr zu helfen, übergibt sie Kim ein uraltes Tagebuch einer gewissen stummen Leandra (auf dem Klappentext steht taubstumm, was aber nicht stimmt), die sich ebenfalls wie Kim von den Klippen stürzen wollte, aber vom damaligen Leuchtturmwärter gerettet wurde. Kann auch Kim gerettet werden? Und kann sie sich je wieder verlieben?
Corina Bomanns Herzensroman ist eine wundervolle Geschichte zweier Frauen, die beide jeweils schlimme Schicksalsschläge zu verarbeiten haben ? die eine im Jahr 1813 und die andere im Hier und Jetzt. Man hat mit beiden Frauen mitgelitten und mitgefiebert und ganz besonders Janet, die eine Verbindung der beiden darstellt, ist mir sehr ans Herz gewachsen.
Es ist eine Geschichte, die mich berührt und die mich hat träumen lassen ? vom rauen wilden Meer, von felsigen Küsten, von Leuchttürmen und von Seefahrergeschichten. Außerdem ist es eine Geschichte, die Sehnsüchte nach Urlaub am Meer geweckt hat und die ich in fast einem Rutsch durchgelesen habe, weil ich einfach wissen musste, wie es mit den beiden Frauen weitergeht und wie sie mit ihren jeweiligen Schicksalen umgehen.
Wer die anderen Romane von Corina Bomann kennt und mag, der wird sicherlich auch diese Geschichte lieben. Ich danke Vorablesen und dem List Verlag, dass ich dieses wunderbare Buch lesen und rezensieren durfte.
Rezensionen von HEYN Leserunde Barbara Lichtenegger:
Wenig beeindruckend
Das Geheimnis der verlorenen Zeit von John Wray
Trotz (oder wegen?) der mehr als 700 Seiten an (zu vielen) Schau- und Nebenschauplätzen konnte ich das Geheimnis der verlorenen Zeit bis zum Ende des Buches nicht lüften, außer dass es mich selbst viel Lesezeit gekostet hat.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde Barbara LichteneggerRezensionen von Ela_Ela:
Ein mehr als gelunger Thriller von Andreas Gruber : )
Todesmärchen von Andreas Gruber
Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann ... In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein ? doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus.
Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ...
Wie immer wenn ich eine Sneijder Thriller anfange, kann ich mich nicht davon losreißen. Er war wieder megaspannend und toll erzählt. Beide Erzählstränge passten wunderbar in die Geschichte. Ein wenig leid tat es mir schon um die vielen Toten.
Töten um die Aufmerksamkeit von jemanden zu bekommen finde ich nicht als tatkräftiges Motiv. Auch die Sichtweise des Mörders ist sehr spannend zu lesen.
Was man jedoch über Maarten S. Sneijder in diesem Thriller herausfindet ist mehr als man sich vorstellen kann und was man erwartet hat.
Fazit: Wieder ein megaspannender Thriller der dich mit einem Sog in die Geschichte zieht und wie ein Film im Kopf abläuft. : D
Serie:
1. Todesfrist
2. Todesurteil
3. Todesmärchen
Rezensionen von angelique.sauerbrey@gmx.de:
Ein berührender Roman, indem es um Freundschaft, Zusammenhalt, Aufmerksamkeit und Veränderungen geht.
Britt-Marie war hier von Backman Fredrik
Ein berührender Roman, indem es um Freundschaft, Zusammenhalt, Aufmerksamkeit und Veränderungen geht.
*Inhalt*
Das Leben könnte so schön einfach sein, wenn alle in ihrer Besteckschublade Ordnung halten: Messer, Gabel, Löffel. Britt-Marie ist Anfang 60, sie leidet unter einem Putz- und Ordnungszwang und hat sich gerade von ihrem Mann Kent getrennt.
Nun sucht sie einen Job und ihr wird ein Hausmeisterposten in einem Jugendzentrum in Borg angeboten. Dieser Job ist nur befristet, da sehr unter der Finanzkrise leidet und alles nach und nach geschlossen wird. Britt-Marie wagt diesen Schritt und muss auf eigenen Beinen stehen. Hier findet sie endlich Freunde und Aufmerksamkeit.
*Meine Meinung*
"Britt-Marie war hier" ist bereits das dritte Buch von Fredrik Backman, aber mein erstes. Durch seinen leichten und lockeren, spritzigen und humorvollen Schreibstil schafft der Autor es mich gut zu unterhalten. Doch nach und nach tauchen auch nachdenkliche und melancholische Ansätze auf.
Wieder hat Fredrik Backman skurrile Charaktere erschaffen, die mich teilweise zum Lachen bringen aber manchmal auch an den Rand des Wahnsinns.
Britt-Marie ist eine echt witzige aber auch anstrengende Person, mit ihrem Ordnungssinn und mit ihren Listen kann sie einen schon in den Wahnsinn treiben. Wenn sie sich etwas notiert, muss es auch so eintreffen und wenn sie dabei nachhilft. Im Laufe des Buches entwickelt sie sich weiter und meine Sympathien steigen.
Kent dagegen ist ein unangenehmer Mitmensch, er hat Britt-Marie nur ausgenutzt und sie dabei sogar noch gedemütigt. Er hat sie richtig klein gehalten, bin mal gespannt, ob sie nun aus ihrem Schneckenhaus rauskommt. Aber auch die anderen Charaktere zeichnen durch besondere Eigenschaften aus.
*Fazit*
Ein berührender Roman, indem es um Freundschaft, Zusammenhalt, Aufmerksamkeit und Veränderungen geht. Er ist humorvoll, regt aber auch zum Nachdenken an.
Rezensionen von manu63:
Ausweg gefunden
Heliosphere 2265 - Band 21: Ohne Ausweg (Science Fiction) von Andreas Suchanek
Band 21 der Heliosphere 2265 Serie des Autors Andreas Suchanek trägt den Titel Ohne Ausweg. Band 20 endetet mit der Erkenntnis das die Hyperion wohl nicht mehr in ihre Zeitlinie zurückkehren kann. Die Crew verbringt ihre letzten Tage bei den Aaril und jeder versucht auf seine Weise mit dem nahen Ende fertig zu werden.
Aber der Autor wäre nicht Andreas Suchanek, der noch etliche Folgen der Serie schreiben möchte, wenn ihm kein Ausweg für die Hyperion einfallen würde. Das wäre ja so als ob man Captain Kirk und die Enterprise aus der laufenden Serie schreiben würde. Geht gar nicht. Also hat sich der Autor wieder was überraschendes einfallen lassen um die missliche Lage der Hyperion zu beenden, was werde ich nicht verraten, dann wäre ja die Spannung dahin.
Dieses Mal brachten mich die Dialoge der Protagonisten einmal mehr zum schmunzeln, dem Autor gelingt es mit jeder Folge den Charakteren eine weitere Tiefe zu geben und sie weiter auszubauen.
Auch die anderen Handlungsstränge werden weiter geführt und die Stabilisierung der Solaren Republik weiter vorangetrieben.
Band 21 besticht durch eine spannende Geschichte in mehrerer Handlungssträngen und Zeitebenen, man merkt hier, dass es wieder auf ein Zyklusfinale zugeht. Die Ereignisse werden dichter und die Stränge bewegen sich aufeinander zu. Der Band schließt einmal mehr mit einem Cliffhanger ab, das bin ich als Leser der Serie mittlerweile gewohnt, aber dennoch nicht abgestumpft, da der Autor immer wieder neue Einfälle hat, um das Interesse des Lesers zu erhalten.
Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, die Zeitangaben über den Kapiteln geben eine gute Orientierung und es gibt am Anfang des Bandes ein ?Was bisher geschah? das mich wieder gut in die Handlung hinein gebracht hat. Für Freunde technischer Erklärungen gibt es auch immer wieder Passagen die einiges erläutern, wobei sie nicht derartig ausufern das es für weniger technikfreudige langweilig wird.
Rezensionen von Landbiene:
Britt Marie war hier
Britt-Marie war hier von Backman Fredrik
Eigene Inhaltsangabe:
Britt-Marie verlässt nach 40 Jahren ihren Mann und sucht einen Job. Vom Arbeitsamt bekommt sie eine Stelle vermittelt als Hausmeisterin in einem Jugendzentrum das jedoch in 3 Wochen geschlossen werden soll. Das Jugendzentrum befindet sich in einem kleinen Nest namens Borg das auf Grund der Finanzkrise so gut wie ausgestorben ist.
Doch Britt-Marie mischt alles auf und Borg erwacht zu neuem Leben.
Schreibstil:
Der Schreibstil dieses Buches hat mich leider komplett genervt. Sprachlich ist es sehr einfach gehalten. Oft liest man nur kurze Sätze. Am schlimmsten waren jedoch die ständigen Wiederholungen des Autoren. Britt-Marie nickt nicht nur! Nein, sie nickt wohlwollend oder fürsorglich oder wie auch immer. Der Schreibstil hat mir leider jegliche Freude beim Lesen genommen. Die Kapitel sind nummeriert und sind relativ lang, jedoch gibt es oft Absätze, so dass man das Buch auch in einem begonnen Kapitel zur Seite legen kann.
Allgemeine Meinung:
Noch nie war ich so enttäuscht von einem so gelobten Buch! Wie schon erwähnt fand ich den Schreibstil einfach katastrophal nervig. Zwischenzeitlich hat mich das sogar aggressiv gemacht. Britt-Marie ist eine Frau die ihr Leben nie richtig gelebt hat, sondern immer nur für andere da war. Daher wirkt sie ziemlich weltfremd. Anstatt Mitleid und Sympathie in mir auszulösen, ging mir Britt-Marie auch oft auf die Nerven. Sie ist nur am Putzen, findet alles unhygienisch, macht sich um alles und nichts einen Kopf was die Leute denken könnten und hat dazu eine naive Art die schon richtig doof rüber kommt. Zum Glück entwickelt sich Britt-Marie im Laufe des Buches, allerdings nur schleppend. Hätte ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen, hätte ich es definitiv abgebrochen, weil der Funke überhaupt nicht übergesprungen ist und es mir letztendlich egal war wie es endet. Das Ende war ein winziger Trost, weil ich es so nicht erwartet hätte. Leider konnte mich das Buch im Gegensatz zu der Masse nicht überzeugen. Die Geschichte an sich fand ich eigentlich nicht schlecht, aber alles drum herum hat mir gar nicht gefallen.
2 von 5 Sternen!
Rezensionen von Mel.E:
Manchmal zu dick aufgetragen und regelrecht unsympathisch
Elanus von Poznanski Ursula
"Elanus" ist ein weiterer Jugendthriller der Autorin Ursula Poznanski. Wer schon mehrfach Bücher der Autorin gelesen hat, wird sicherlich ähnlich wie ich, seine Erwartungshaltung sehr hoch schrauben. Verglichen mit "Erebos" ist "Elanus" leider nicht annähernd spannend genug, um mich komplett zu überzeugen.
Die Grundidee ist wirklich gelungen und nach der Leseprobe freute ich mich riesig auf meinen Buchgewinn auf Lovelybooks.
Leider machte sich während des Lesens schnell doch hier und da Enttäuschung breit, denn Jona wirkt arrogant und regelrecht unsympathisch. Auf seine Hochbegabung bildet er sich sehr viel ein und lässt dies auch raushängen. Hinterher wirkt er durch die Gefahr in die er sich begibt, doch leicht eingeknickt, was aber das Ruder an Sympathiepunkten nicht mehr herumreißen konnte. Ich finde es eine Frechheit Menschen auszuspionieren und den Streich den er einigen spielt, geht letztendlich tierisch nach hinten los. Es soll jetzt nicht böse klingen, aber manchmal ist man tatsächlich selbst Schuld an den Dingen die man erntet. Jona ist absolut unsozial und sehr auf sich fixiert, was mich an Menschen einfach immer stört und auch wenn es fiktiv ist, würde ich jemanden wie Jona aus dem Weg gehen wollen.
Vielleicht sollten wir nun alle überdenken, wem wir in Zukunft unsere Handynummern aushändigen? "Elanus" regt definitiv zum Nachdenken an, da wir uns mittlerweile in einer gläsernen Welt befinden. Die Spuren die ich im Internet hinterlasse sind auch Jahre später immer noch nach zu verfolgen.
Spitzfindig, manchmal amüsant und auch eine mäßige Spannung lassen "Elanus" unterschiedlich auf seine Leserschaft wirken. Leider gehöre ich dieses Mal zu den doch sehr kritischen Stimmen, was mich selbst noch am meisten enttäuscht, da ich meine Erwartungshaltung sehr hoch geschraubt hatte.
Geheimnisvoll und am Ende sehr dick aufgetragen, was mir dann doch etwas zu schnell ging. Gerne hätte ich zuvor schon mehr erfahren, um nicht zum Ende hin völlig überladen die Ereignisse nicht mehr überschauen zu können. Das Ende ist zwar rund, aber vollgepackt wie ein schwerer Koffer, der sich schlecht tragen lässt und sich viel zu schnell auspacken lässt. Es geht holterdipolter und lässt kaum Luft zum Atem holen, geschweige denn die Chance darauf die Ereignisse auf sich so wirken zu lassen, wie es sich gehören würde. Auf mich wirkte es zu überladen, dennoch war es das, was mich doch noch zu einer Bewertung von 3,5 Sternen hinreißen lässt. Es wären eindeutig weniger gewesen, wenn das Ende seicht und unansprechend gewesen wäre. So holte Ursula Poznanski noch einmal voll aus und gab mir doch ein gewisses Zufriedenheitsgefühl. Schade, dass sie mich nicht schon vorher erreicht hat, denn wie schon erwähnt war die Grundidee sehr ansprechend. Leider ist es Jona, dem ich nicht viel abgewinnen konnte und für mich den Thriller eher mühsam erscheinen ließ. Der Schreibstil der Autorin und auch das wunderbare Cover sind erste Sahne, aber alles andere war leider nicht ganz wie erwartet und daher ein Buch, welches von mir eher eine eingeschränkte Leseempfehlung erhalten wird.
Hoffentlich gehöre ich niemals zu den Menschen für die es sich lohnen würde durch Drohnen überwacht zu werden, denn eigentlich ist mein Leben eher unscheinbar, wenn nicht sogar langweilig ?
Rezensionen von Henny176:
100% Rätselvergnügen
Elanus von Poznanski Ursula
Inhalt:
Jona ist ein mathematisches und technisches Genie. Obwohl er erst 17 ist bekommt er ein Stipendium an einer Elite-Uni und zieht deshalb zu einer Gastfamilie. Abends lässt er seine selbstgebaute Drohne seinen neuen Kommilitonen folgen, dabei sieht er etwas was nicht für seine Augen bestimmt war und er bringt sich damit in höchste Gefahr.
Meinung:
Dieses Buch wartet mit einem eher ungewöhnlichen Hauptcharakter auf. Jona ist nicht der klassische Sonnyboy sondern ein - wie er von sich selbst sagt - sozial unverträgliches Genie. Er ist stellenweise recht arrogant und stellt seine Intelligenz gerne zur Schau. Trotzdem mochte ich Jona und fand es sehr erfrischend mal ein Buch zu lesen bei dem der Hauptprotagonist mal nicht den typischen Klischees entspricht.
Zum Schreibstil bleibt eigentlich nicht viel zu sagen ausser: fesselnd, mitreissend, einfach hervorragend!
Frau Poznanski schafft es den Leser bis kurz vor Schluss total im Dunkeln tappen zu lassen. Man weiß weder was genau Sache ist noch wer auf welcher Seite steht. 100% Rätselspass garantiert und durchweg so spannend, dass man das Buch in einem Rutsch durchlesen möchte.
Bis dahin hätte ich dem Buch, wenn möglich, 5 Sterne mit einem fetten Plus gegeben, aber die Auflösung des großen Rätsels war mir dann ein wenig zu flott und ein paar Details hätten etwas ausführlicher geklärt werden können. Daher von mir kein fettes Plus, aber trotzdem volle 5 Sterne.
Fazit:
Unheimlich spannend und jede Menge Rätselraten. Absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von LadyIceTea:
Auch für eine Kurzgeschichte zu kurz
Boys don’t cry von Thomas Kowa
Selma ist unglücklich und will auswandern. Sie hat einen Plan. Doch wird ihr Freund Ben mitgehen?
Die Geschichte ist der erste Booksnack den ich lese. Ich habe mich einfach überraschen lassen. Die Thematik fand ich sehr spannend. Eine junge Türkin, ein deutscher Freund, eine verheimlichte Existenz und der Wunsch nach Veränderung.
Leider werden diese ganzen Themen zu knapp angerissen. Für so viele Themen ist diese Geschichte zu kurz. Vielleicht hätte man das Gothikthema und einen Teil ihrer Vergangenheit weglassen sollen. Die Geschichte hat auf jeden Fall Potenzial aber hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen.







