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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Rina:

Zauberhafte Geschichten über das Leben und die Welt.

Wir träumen uns ein Land von Georg Bydlinski

Wir träumen uns ein Land. Eine tolle Sammlung an kurzen Geschichten, die zum Schweben, Träumen, Lächeln und Nachdenken anregen. Beispielsweise die Geschichte von Herrn Gump und seinem Glück. Herr Gump ärgert sich jeden Morgen. Entweder darüber, dass es noch zu dunkel ist oder darüber, dass er den Sonnenaufgang versäumt hatte.

Doch eines Tages, als ihm die Bäckerin ein Lächeln schenkt wird alles anders. Herr Gump probiert dieses Lächeln auch mal aus und sieht die Welt plötzlich mit ganz anderen Augen.
Geschichten wie diese, untermalt mit fantasievollen Illustrationen von Monika Maslowska nehmen den Leser mit auf eine Reise, die Freiraum bietet für eigene Interpretationen und Träume. Ein wundervolles Buch für Groß und Klein.

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Rezensionen von Rina:

Die Geschichte Jesu - kurz zusammengefasst

Die wundersame Zeitreise von Georg Wieghaus

Als der Pfarrer den ErstkommunikantInnen von den Wundern Jesu erzählt sind Marco und Lukas nicht so recht davon überzeugt. Sie wollen Beweise. Am Abend denken die beiden über das Gehörte nach und begeben sich im Traum auf eine wundersame Zeitreise. Sie begegnen Jesus von Nazareth und begleiten ihn auf seinen Reisen.

Sie lauschen seinen Geschichten und bestaunen seine Wunder. Ihre Reise führt sie durch die Geschichten des neuen Testaments, welche in kindgerechter Sprache formuliert sind. Viele direkte Reden erleichtern das Lesen und Verstehen. Tolle Illustrationen von Bruder Lukas Ruegenberg nehmen den Leser mit auf die Reise und schaffen eine Brücke zur heutigen Zeit. Ein schönes Buch, das den Kindern auf ihrem Weg zur Erstkommunion als Begleiter dienen kann.

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Rezensionen von Rina:

Papst Franziskus Enzyklika, kinderleicht erklärt

Ein Brief für die Welt von Hubert Gaisbauer

Seit vielen Jahrhunderten schreiben Päpste immer dann eine Enzyklika - einen Brief für die Welt - wenn sie etwas Wichtiges mitteilen wollen. In diesem Buch erläutert Hubert Gaisbauer die von Papst Franziskus geschriebene Enzyklika. In kindgerechter Sprache geht er auf die einzelnen Bereiche ein. Themen wie Naturschutz, Klimawandel, Tierversuche und vieles mehr werden aufgegriffen und vereinfacht erklärt.

Die verschiedenen Kapitel sind nicht länger als 3-4 Seiten, was das Lesen und Verstehen für Kinder vereinfacht. Moderne Impressionen von Leonora Leitl begleiten und umrahmen die Geschichten. Insgesamt ein sehr gelungenes Werk, nicht nur für Kinder sondern auch für Erwachsene sehr empfehlenswert.

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Rezensionen von BookHook:

Ein humorvoller Märchenfilm zum lesen

König Laurin von THiLO

Zum Inhalt:
Theodor, der Sohn von König Dietrich, ist zwar schon sechzehn Jahre alt, sieht aber noch immer aus wie zwölf, denn er wächst einfach nicht mehr. Da hilft auch die Streckbank im heimischen Folterkeller nicht weiter. König Dietrich ist zutiefst enttäuscht, dass sein Sohn wohl kein großer Held werden wird.

Doch da soll er sich gewaltig täuschen?

Meine Meinung:
?König Laurin? ist ein Roman nach dem Drehbuch von Matthias Lang zum gleichnamigen Film, der bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden ist. Autor THiLO ist in der Kinderbuchwelt alles andere als ein unbeschriebenes Blatt: Er gehört zum festen Autorenstamm des ZDF-Kinderquiz ?1, 2 oder 3?, hat bislang mehr als 20 Rahmengeschichten für die Sesamstraße erdacht und hat diverse Kinderbücher geschrieben (u.a. ?Der Rostige Robert und elf zufällige Zufälle?, diverse TipToi- und Leserabe-Bücher).

Die Geschichte startet düster, spannend und auch ein bisschen gruselig im Folterkeller der Burg. Bereits hier kreiert Autor THiLO eine wirklich tolle Atmosphäre. Wer jetzt befürchten sollte, dass die Handlung zu brutal für die offizielle Leseempfehlung ab 8 Jahren sein sollte, den kann ich an dieser Stelle schnell beruhigen: Schnell löst sich diese düstere Szene mit viel Humor auf. Von da an entspinnt sich eine märchenhafte Story um Themen wie Freundschaft, Vertrauen, Mut und Ehrlichkeit. Eine schöne Parabel halt, ganz wie es sich für ein Märchen gehört. Natürlich dürfen hierbei fiese Schurken, spannende Ritterturniere und natürlich auch ein schönes Burgfräulein nicht fehlen. Fantastische Elemente kommen mit den namensgebenden Zwergenkönig Laurin und magischen Gegenständen ins Spiel und runden die Geschichte schön ab. Junge Leser ab 8 werden hier eine ganze Menge Spaß und Spannung finden, insbesondere auch durch den lockeren und humorvollen Schreibstil des Autors (?Der stolze Kunibert konnte zwar kämpfen wie ein Ochse, zielte aber leider wie ein besoffener Iltis?; S. 108).

Selbstverständlich merkt man der Geschichte an, dass es sich ?nur? um ein Buch zum Film handelt und Autor THiLO hierdurch in der eigenen Kreativität sehr stark beschnitten wurde. Stellenweise kommt deutlich zum Vorschein, dass er versucht hat, manche ?Gags? aus dem Film auch in das Buch hinüberzuretten. Dies ist manchmal durchaus gut gelungen, an anderen Stellen wirkt es z.T. doch etwas zu holprig. Insgesamt ist aber ein gutes und unterhaltsames Märchenbuch zum Film dabei herausgekommen, das für mehrere Stunden beschwingten Lesespaß sorgt.

Die Charaktere sind sehr ausgeprägt und vielfältig, sodass für jeden Leser wohl der richtige Lieblingscharakter dabei sein dürfte, wie z.B. der pfiffige Protagonist Theodor, die handfeste Grafentochter Similde, die auch mal wie ein Rohrspatz schimpfen kann (?Manche Sätze waren so unanständig, dass sogar das Pony rot wurde und ein paar neue, interessante Schimpfworte lernte.?; S. 139) oder der einsame Zwergenkönig Laurin (?Eins, zwei, drei, ganz viele? ? S. 149).

FAZIT:
Ein gelungenes Buch zum Film: Ein humorvolles Märchen zum lesen, mitzittern und mitlachen.

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Rezensionen von Moep:

Du denkst, keiner weiß, was du tust?

Elanus von Poznanski Ursula

Du denkst, keiner weiß, was du tust. Aber da irrst du dich. ? Seite 91


Jona ist 17 Jahre alt und sie nennen ihn ?das Wunderkind?. Er wurde an eine Elite-Universität berufen, erhielt dort ein Stipendium, das sich sonst nur Ölscheichs leisten können und würde am liebsten zwei Semester seines Studienganges ?Technomathematik? überspringen.

Er bedient alle Klischees eines Technikfreaks, denn Jona hat auch eine Drohne, genannt ?Elanus?. Mit Elanus düst er des Nachts durch die Stadt und macht Film- und Tonaufnahmen von seinen Freunden, die er mit einer Spysoftware geortet hat. Schnell wird klar, dass Jona damit gegen eine Menge Gesetze verstößt und dass das nicht lange gut gehen kann. Man kommt ihm auf die Schliche und die Jagd auf seine Drohne beginnt.

Fans werden wissen, was ich meine: Man nimmt eines von Ursula Poznanskis Büchern in die Hand, liest die ganze Nacht und plötzlich ist es mit einem Knall zu Ende. Auch in ihrem neuen Jugendroman gelingt es ihr wieder, eine ganz besondere, eine im wahrsten Sinne des Wortes elektrisch auf-geladene Spannung zu schaffen, die einen immer weiterlesen lässt. Es war mir daher mal wieder eine Freude, ein so dichtes und rasantes Jugendbuch zu lesen.

Natürlich hat Elanus auch noch viel mehr zu bieten als ?nur? die Spannung eines gewöhnlichen Jugendthrillers. Die leise Technologiekritik, die sich wie ein roter Faden, mal leise, mal laut, durch das ganze Buch zieht, bewegt uns dazu, unsere Umwelt, unsere Daten, unser Verständnis von Privatsphäre noch einmal aus einem völlig anderen Blickwinkel zu betrachten. Sicher war ich nicht die einzige, die beim Lesen hin und wieder skeptisch zum Fenster geblickt oder gar die Rolläden heruntergezogen hat. Natürlich, Drohnen eignen sich perfekt zu Spionagezwecken. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis man sie zu diesem Zwecke zumindest in gewissen nachrichtendienstlichen Kreisen einsetzen wird ? wenn man es nicht schon tut.

Dennoch bleiben die Faszination und auch die Liebe zu dieser Technik dabei nicht auf der Strecke. Der Balanceakt zwischen Faszination und Bedrohung durch Technik gelingt der Autorin wunderbar und es entsteht eine sehr schön differenzierende Gesamtbetrachtung.

Insgesamt kann ich nur ein weiteres Mal ins Schwärmen geraten und werde dieses Buch bei nächster Gelegenheit an meine kleine Schwester weiterreichen. Elanus hat alles, was ein gutes Jugendbuch braucht: Ganz viel Spannung, eine Menge provokante Situationen, die nachdenklich stimmen, eine Handvoll starker, einzigartiger Charaktere und einen Hauch Lovestory.

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Rezensionen von susanne.pichler@gmx.at:

Land of Hope and Glory

Der letzte Sommer von Simonson Helen

Helen Simonson entführt den Leser in einen scheinbar goldenen Sommer. Ein kleines Städtchen in Sussex, Rye, ist der Ort der Handlung. Doch es ist der Sommer 1914 und schon im Herbst desselben Jahres wird nichts mehr so sein, wie es einmal war.
Doch noch wirkt alles sehr friedlich. Für die junge Lehrerin Beatrice Nash bedeutet Rye den Ausgangspunkt ihres unabhängigen Lebens.

Nach dem Tod ihres Vaters und einer schwierigen Zeit bei seinen Verwandten, hat sie in Rye eine Stelle als Lateinlehrerin gefunden. Ihre Gönner sind John und Agatha Kent. John ist ein hoher Beamter im Außenministerium und Agatha seine selbstbewusste und sehr fortschrittlich denkende Gattin. John Kent unterstützt seine Frau wo immer es ihm möglich ist.
Zur Familie Kent gehören auch die beiden Neffen, Hugh und Daniel. Hugh ist ruhig, ernst und vernünftig. Er hat beinahe seine Ausbildung zum Chirurgen abgeschlossen. Daniel ist exaltiert und verträumt, er sieht sich in der Zukunft als Dichter.

Obwohl manche in Rye eine Lateinlehrerin mit schiefen Blicken bedenken, lebt sich Beatrice rasche ein. Nach und nach lernen sowohl sie als auch der Leser die Bewohner Ryes kennen. Die sommerliche Idylle wird durch die ersten Berichte kriegerischer Auseinandersetzungen am Kontinent empfindlich gestört. Doch Anfangs ist alles sehr weit weg. Es werden zwar Freiwilligenheere aufgestellt und die Damen beginnen Spendenaktionen, doch noch ist der Krieg an sich etwas Unvorstellbares. Als die ersten belgischen Flüchtlinge England erreichen und von den Gräueltaten deutscher Soldaten berichten, bekommt der Krieg ein weniger heroisches Gesicht. Hugh meldet sich daraufhin zum Heer. Er will seine medizinischen Kenntnisse einsetzen und Leben retten. Die Flüchtlinge werden zwar aufgenommen, aber doch schief angesehen. Sie stören das gewohnte tägliche Leben empfindlich.
Als der Krieg mehr und mehr in den Mittelpunkt rückt, werden auch das sommerliche Hopfenfest und das Stadtfest in seinen Dienst gestellt. Während manche wirklich nur helfen wollen, sehen andere die einmalige Gelegenheit, sich zu profilieren.
Hugh, Daniel, Beatrice, John und Agatha Kent müssen einschneidende Veränderungen in ihrem Leben hinnehmen. Die Leichtigkeit und das scheinbar ziellose Tagträumen der jüngeren Generation finden ein abruptes Ende.

Helen Simonson hat ein Buch der leisen Töne geschrieben. Ihre Figuren sind ungemein lebensecht, da sie alle über positive und negative Charaktereigenschaften verfügen. Niemand ist gänzlich gut oder böse. Doch gerade dadurch versteht man vieles besser. Im Grunde versuchen alle mit den veränderten Lebensbedingungen zurechtzukommen. Die eine Figur wird einem dabei sympathischer, die andere unsympathischer, doch niemand wird zum Bösewicht an sich. Die Veränderungen in der Gesellschaft stellen auch den fortschrittlichsten Geist mehr als einmal auf die Probe.
Besonders stark ist der Kontrast zwischen Anfang und Ende des Buches. Anfangs erlebt man einen friedlichen Sommer in Südengland, am Ende ist man in den belgischen Schützengräben. Die Not und Verzweiflung sind regelrecht spürbar. Die Komitees der Damen im fernen England erscheinen beinahe lächerlich.
Helen Simonson erzählt in "Der letzte Sommer" eine beinahe zeitlose Geschichte. Es geht um Unabhängigkeit, Liebe, gesellschaftliche Veränderungen, Flucht und um nicht weniger als Krieg und Frieden. Ihre Schilderungen, wie die Menschen all dies überstehen, wie sie dadurch stärker werden oder daran zerbrechen, sind einfühlsam und berührend. Sie verzichtet in ihrem Roman auf jede Art lauter Effekte. Es ist ein stilles Buch, das in aller Ruhe gelesen werden will, aber gerade dadurch seine volle Wirkung entfaltet.

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Rezensionen von buchina:

Ein sehr spannender Roman, leider mit Logikfehlern

Secret Fire - Die Entflammten von C. J. Daugherty; Carina Rozenfeld

Taylor ist eine strebsame Schülerin, die alles dafür tut in Oxford studieren zu dürfen. Dafür nimmt sie auch die Fleißaufgabe ihres Lehrers in Kauf. Sie soll einem französischen Jungen via Internet Nachhilfe in Englisch geben. Sie hat dazu überhaupt keine Lust, erst recht nicht, als sie Sasha kennenlernt.

Er ist arrogant und ist nicht am Lernen interessiert. Dennoch werden die beiden neugierig aufeinander, gerade weil sie so verschiedene Leben führen. Taylor ist schon immer eine strebsame Schülerin gewesen. Ihr Ziel Oxford, wo ihr Großvater auch Professor ist, alles andere ist für sie nebensächlich. Sasha geht dagegen nicht mehr zur Schule seit er erfahren hat, dass er bald sterben muss. Er lebt in den Tag hinein und riskiert immer wieder sein Leben in den dunklen Straßen von Paris, denn bis zu seinem festgelegten Todestag ist er unsterblich. Die Leben von Taylor und Sasha sind verknüpft, wie sie noch herausfinden werden.

Der Roman erzählt die Geschichte von Taylor und Sasha deren normales Teenagerleben plötzlich endet und in eine neue gefährliche mystische Welt umschlägt. In verschiedenen Handlungssträngen wird abwechseln von Taylor und Sasha erzählt. Besonders Sashas Leben ist grausam und aufregend. Es war für mich wahnsinnig spannend zu lesen, wie er Wetten mit Verbrechern eingeht und dabei immer wieder stirbt. Seine Traurigkeit und Angst vor dem endgültigen Tod war greifbar. Aber auch Taylor ging mir nah, ihre Strebsamkeit und ihre Angst vor dem neuen, war gut beschrieben. Beide Charaktere waren mir sympathisch und nicht plakativ.

Der Spannungsbogen war im gesamten Roman hoch oben, ich konnte das Buch kaum zur Seite legen. Dazu noch der Schreibstil mit einfachen Sätzen und gut beschriebenen Details, die nicht in die Länge gezogen sind. Es könnte das perfekte Jugendbuch sein, wenn ich nicht über einige Ungenauigkeiten und Logikfehler gestolpert wäre. Es ist leider nicht nur einmal passiert, dass ich stockte und dachte `das ist jetzt aber unlogisch´. Es war so, als ob die Autorin eine ganz bestimmt Vorstellung hatte, wie es weitergehen sollte ohne darauf zu achten, dass sie vorher etwas beschrieben hatte, was das eigentlich nicht wirklich möglich machte. Jetzt schreibe ich undeutlich, aber ich kann es nicht näher schreiben ohne zu viel zu verraten.

Es ist trotzdem ein sehr guter und vor allem spannender Roman, bei dem ich schon sehr auf den nächsten Teil gespannt bin.

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Rezensionen von Landbiene:

Der Totmacher

I Am Death. Der Totmacher von Chris Carter

Eigene Inhaltsangabe:

Eine weibliche Leiche mit zahlreichen Verletzungen wird gefunden und in ihrem Rachen befindet sich eine perfide Nachricht: ?Ich bin der Tod?. Robert Hunter einer der besten Ermittler macht sich sofort an die Ermittlungen, doch schon am nächsten Tag gibt es eine weitere Leiche und der Täter spielt Robert eine persönliche Nachricht zu.

Auf Hochtouren wird ermittelt, aber der Täter schein immer einen Schritt voraus! Nun liegt es an Hunter weitere Opfer zu vermeiden!

Schreibstil:

Der Schreibstil von Chris Carter lässt sich gut und flüssig lesen. Besonders positiv finde ich, dass die Schreibweise einfach, verständlich und nicht verstrickt ist. Cater hält sich an den roten Faden ohne großes ?Drumherum?. Das Buch hat 2 Erzählstränge. Einmal wird aus Sicht der Ermittlungen erzählt und vom Täter und seinen Opfer. Die Kapitel sind meist sehr kurz und sind nummeriert.

Allgemeine Meinung:

Dies war mein zweites Buch von Chris Carter und muss sagen das er inzwischen zu meinen Lieblings-Thriller-Autoren gehört. Robert Hunter, der Ermittler dieser Reihe, ist nach meinem Geschmack etwas zu intelligent, aber sehr liebenswürdig mit Ecken und Kanten. Durch die kurzen Kapitel und einem relativ häufigen Wechsel der Erzählstränge, hält Cater den Spannungsbogen permanent oben. Die kurzen Kapitel hetzen einen sozusagen durch das Buch, wodurch man Leser noch mehr mit den Protagonisten mitfiebert. Die Mordmethoden des Täters sind sehr grausam und daher nicht für die zartbesaiteten Leser geeignet. Das Buch war nicht vorausschaubar, die Fäden fügen sich am Ende alle zusammen und Carter hält auch noch eine Überraschung bereit. So muss ein guter Thriller sein!

Das Buch ist auch für alle geeignet, die die vorigen Bände nicht gelesen haben, da Cater geschickt ein wenig Vorgeschichte mit einfliessen lässt ohne diejenigen zu nerven die sie kennen.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen

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Rezensionen von Landbiene:

Calendar Girl

Calendar Girl - Verführt von Audrey Carlan

Eigene Inhaltsangabe:

Mia befindet sich in einer prekären Situation. Ihr Vater hat sich von ihrem Exfreund 1 Million Dollar geliehen um seine Spielsucht zu finanzieren. Da Mias Vater das Geld nicht zurückzahlen konnte, wurde er als "Denkzettel" zusammen geschlagen und liegt nun im Koma.

Mia will ihrem Vater helfen! Doch woher so schnell so viel Geld bekommen? Da bietet ihr ihre Tante Millie einen Job als Edel-Escort an. Die Bezahlung? 100.000 Dollar im Monat. Mia nimmt den Job an und prompt knistert es zwischen ihrem ersten Kunden und ihr...

Schreibstil:

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Mia erzählt. Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen. Sprachlich würde ich es bis auf die Sexszenen als normales Niveau bezeichnen. Die Sexszenen sind eher vulgär, als sinnlich. Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt: Januar, Februar, März. Jeder Monat beschreibt Mia's Erlebnisse mit dem aktuellen "Kunden". Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind nummeriert.

Hauptprotagonistin:

Mia ist Ende 20 und möchte eigentlich Schauspielerin werden. In ihrer Kindheit hatte sie es durch den Alkohol- und Spielsüchtigen alleinerziehenden Vater nicht einfach, da sie sich zusätzlich noch um ihre kleine Schwester Maddy gekümmert hat. Zum Anfang der Geschichte war mir Mia sehr sympathisch und natürlich hatte ich mit ihr Mitleid. Doch im Laufe der Geschichte hat sich meine Meinung sehr geändert...

Allgemeine Meinung:

Ich hatte an das Buch irgendwie ganz andere Erwartungen. Ich dachte die arme Mia verliebt sich in dem ersten Monat in ihren Kunden und "quält" sich dann die folgenden Monate durch ihren Job. Das war weit gefehlt. Statt dem sind die Kunden immer verdammt gut aussehend, Mia's Libido sehr ausgeprägt und sie hat richtig Spaß in ihrer Rolle als Escort-Dame. Mir war das ganze etwas zu perfekt. Alles läuft für sie mehr oder weniger glatt ohne größere Probleme. Mir war das teilweise einfach zu unglaubwürdig und mir mir zu "gefühlskalt". Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück und daher vergebe ich nur 3 von 5 Sternen!

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Rezensionen von Marion2505:

Spannung bis zum Schluss

Elanus von Poznanski Ursula

Inhalt:
Jona ist siebzehn Jahre alt und ziemlich schlau. Daher hat er auch eine Einladung von einer Privatuniversität erhalten, die sehr glücklich ist, ihn an ihrer Universität begrüßen zu dürfen. Zu diesem Zweck reist er nach Rothenheim, wo er bei einer Gastfamilie von nun an wohnen wird. Da er noch keine achtzehn Jahre alt ist und sozial gerne mal aneckt, möchten seine Eltern, dass er bei der Familie Helmreich unterkommt und nicht in einem Studentenwohnheim lebt.

Doch schon von Anfang an kommen ihm Silvia und Martin Helmreich - seine Gasteltern - komisch vor. Auch die ersten Tage an der Uni sind für ihn nicht leicht. Zum Glück hat er sein privates Forschungsprojekt dabei: eine Drohne, die mit einer Kamera ausgestattet ist und jede Person aufspüren kann, deren Handynummer Jona besitzt. Schon bald überschlagen sich die Ereignisse ...

Cover:
Das Cover des Buches "Elanus" von Ursula Poznanski gefällt mir sehr gut: die verschiedenen Grüntöne mit dem leuchtend gelben Farbfleck verbreiten eine Schlichtheit, aber auch eine Bedrohlichkeit. So als würde das Buch den Leser beobachten. Das Cover passt also perfekt zum Buch!

Meine Meinung:
"Elanus" ist mein erstes Buch von Ursula Poznanski und es hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Die Handlung war bis zum Schluss überaus spannend und hatte für mich keine überflüssigen Handlungsstränge, die die Geschichte gestört haben.

Die Charaktere in diesem Buch sind toll beschrieben und auch stellenweise etwas geheimnisvoll. Ich habe oft gezweifelt, wer denn nun auf der "guten" und wer auf der "bösen" Seite stand. Mit dieser Ungewissheit zu lesen war natürlich doppelt-spannend!

Auch finde ich das Thema der Beobachtung durch eine Drohne sehr bedrückend, aber nicht abwegig. Es hat mich sehr nachdenklich gestimmt.

Alles in allem ein absolut tolles Buch, das in meiner persönlichen Liste der Lesehighlights 2016 auf keinen Fall fehlen darf. Daher bekommt "Elanus" von mir eine absolute Leseempfehlung!

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