Kunden em pfehlungen
Rezensionen von rewa:
Der Lebkuchenmörder
Todesgruß von Astrid Plötner
In der westfälischen Kleinstadt Unna treibt sich ein Mörder herum. Bei der alljährlichen Altstadtkirmes findet man die Leiche der Zahnärztin Judith Heinemann-Schönfeld. Um ihren Hals ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift,, Ein letzter Gruß, G.`` Die Kommissarin Maike Graf und ihr Kollege Max Teubner begeben sich auf Spurensuche und Verdächtige sind bald gefunden.
Der Ehemann der Toten wirkt erleichtert über den Tod seiner Frau und der dubiose Immobilienmakler Gero Krüger, der angeblich die Villa der Toten verkaufen sollte, macht ebenfalls keinen vertrauenswürdigen Eindruck.
Da sowohl die Tote und deren Ehemann eine Affäre hatten , müssen die Kommissare immer mehr Befragungen durchführen und es zeigt ihnen, dass von einem harmonischen Familienleben überhaupt keine Rede sein kann.
Während Maike versucht ihre Wohnung gemütlich einzurichten und die Besuche bei ihrer kranken Nachbarin Grabowski und deren Sohn David eine willkommene Abwechslung vom Alltag sind, wird ihr Kollege Max von einem unbekannten jungen Mann verfolgt, der nicht nur ein Fenster einschlägt, sondern auch den Autolack zerkratzt.
Langsam wird es dem Staatsanwalt zu dumm und in dem Stadtstreicher Benno Dreier ist für ihn der Mörder gefunden, da dieser nicht nur bei der ersten Leiche, sondern auch bei bereits einem zweiten Todesopfer angetroffen wurde.
Als eine junge schwangere Frau verschwindet, die für die tote Zahnärztin gearbeitet hat und auch das zweite Todesopfer gekannt hat wissen die Kommissare, dass ab jetzt jede Minute zählt. Die Schlinge zieht sich immer enger um den Täter und plötzlich stehen sich Maike und der Mörder Aug gegen Aug gegenüber.
Der Autorin Astrid Plötner ist ein harmonisch aufeinander abgestimmter Krimi gelungen. Die Kommissare sind sympathisch und man kann sich jederzeit in sie hinein versetzen. Jeder hat seine Stärken und Schwächen und wird dadurch menschlich. Die Handlung ist gut aufgebaut und lässt den Leser immer die Möglichkeit mit zu raten. Da es mehrere Spuren gibt, hat man als Leser die Möglichkeit selbst mit zu raten und man kommt immer wieder drauf, dass es doch einen anderen Mörder geben muss. Dass man eigentlich bis zum Schluss nicht weiß wer der Täter ist, spricht für ein gekonntes Katz und Maus Spiel.
Der Prolog ist gut gewählt, wie ein kleiner Appetithappen, der neugierig macht auf das Kommende.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Handlungen wie z.B. der Ablauf in der Gerichtsmedizin werden, genau und gut beschrieben und erklärt. Also ein Krimi, den man mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.
Rezensionen von manu63:
Die Geschichte nimmt Fahrt auf
Todesgruß von Astrid Plötner
Rockstar Sommer ist eine Reihe der Autorin Sandra Helinski die auf vier Bände ausgelegt ist, Band zwei trägt den Titel Stumme Rockstars beißen nicht. Nachdem der Rockmusiker Eddi Markgraf nun doch beim Anna einzieht sieht sich Anna immer mehr mit Problemen konfrontiert. Eddi hat nicht nur eine überlastete Stimme auch seine Stimmungslage ist ein stetiges auf und und.
Dazu kommen noch die Renovierungsarbeiten und die Arbeit mit den diversen Tieren ihrer Kunden.
Band zwei geht mehr auf die Beziehung zwischen Eddi und Anna ein und die Geschichte wird aus der Sicht von Anna erzählt, was Eddi denkt und fühlt erfährt der Leser nicht, er ist also auf dem gleichen Stand wie Anna. Anna hat damit zu kämpfen das sich Eddi der Erkenntnis verweigert Hilfe zu benötigen. Dieses Problem schildert die Autorin auf einfühlsame Weise und nachvollziehbar.
Annas Arbeit mit den Tieren nimmt in diesem Band nicht so viel Platz ein wie im Vorband und ist auch interessanter, da es um verschiedene Tiere geht.
Der Schreibstil ist locker und schnörkellos und das Buch lässt sich gut lesen. Die Beziehung von Eddi und Anna steht noch recht am Anfang und bisher ist das Verhältnis lediglich freundschaftlicher Natur, ich bin auf jeden Fall neugierig wie sich die beiden aufeinander zu bewegen werden und finde diesen zweiten Band besser als den Auftaktband der Reihe.
Rezensionen von StefanieFreigericht:
Erwartungshaltung! Sehr spezieller Mix à la Gothic Novel
Loney von Hurley Andrew Michael
Ich fand "Loney" durchaus gut geschrieben - aber inhaltlich sollte man sich einstellen auf einen Mix aus, hm, "Wenn die Gondeln Trauer tragen", Zafóns "Der dunkle Wächter" und Enid Blyton-Abenteuerroman mit Spukschloß ? wer hier zu lesen beginnt, lässt sich darauf ein, dass dieses Buch ziemlich sicher anders sein wird, als erwartet.
Was habe ich Enid Blytons Bücher geliebt als Kind ? Fünf Freunde, etc? Irgendwo gab es immer wieder ein geheimnisvolles Haus im Nirgendwo. Da ich die alten Bücher gerade wegen einer Umräum-Aktion in der Hand gehabt hatte, war ich wohl in der passenden Stimmung für dieses Buch. Ich fühlte mich wie in einem meiner Kindheitsbücher ? in einer Version für Erwachsene. Weniger hinsichtlich irgendwelcher "expliziten Szenen" ? das Buch hat da eigentlich nur einen dezent exhibitionistischen Landstreicher an einer Bushaltestelle zu bieten, etwas totes Wild sowie einigem, was nur der Phantasie überlassen wird ? soviel Horror, wie vom Kopfkino eben gewünscht. Nein, "erwachsen" dank eines Vokabulars des strengen Katholizismus: Dabei ist Glaube an sich keine Voraussetzung für die Lektüre ? allein das Wissen hilft, z.B. um den Zusammenhang "Christus, Lamm Gottes" angesichts der Lämmergeburt auf dem Weg erfassen zu können und somit die Ergriffenheit der österlichen Gruppe nachzuvollziehen (wer hier schon aussteigt, wird vieles nicht verstehen können).
Inhaltlich ist der Roman am ehesten als eine Art "Gothic Novel" einzuordnen (die Kategorie, der "Frankenstein" angehört). Die Handlung bezieht sich auf die Erlebnisse der Brüder "Tonto", des Ich-Erzählers (sein richtiger Name wird nie genannt), und seines älteren Bruders, Andrew, genannt Hanny. Der junge Hanny spricht nicht ? warum, Autismus, Mutismus, geistige Behinderung, erschließt sich nicht. Sie werden besonders von ihrer Mutter streng im Glauben erzogen, wobei diese durchaus vermittelt, allein über die Rechtgläubigkeit urteilen zu können. Der jüngere Bruder erhält hauptsächlich die Aufgabe als Hüter seines Bruders Hanny ? er fungiert dabei auch als eine Art "Dolmetscher", da die Brüder, wenn sie zusammen sind, in einer sehr eigenen Welt leben. Die Pilgergruppe der Gemeinde, der auch die Familie angehört, ist bestrebt, mit einer österlichen Wallfahrt die Heilung von Hanny herbeizuführen, ja, in der Sicht der Mutter quasi zu erzwingen. Was nicht gelingt, dafür wurde einfach nicht genug gebetet, geglaubt, verzichtet,? "Ihm war klargeworden, was ich schon seit langem über Mummer wusste: Wenn nur ein Teil wegbrechen würde, ein Ritual ausgelassen oder ein Verfahren aus Bequemlichkeit abgekürzt, dann würde ihr ganzer Glauben kollabieren und zerschmettern." S. 143
Das Umfeld ist entsprechend, der verstorbene frühere Pfarrer trieb dann auch seinen Ministranten die Selbstbefriedigung aus, indem er sie zwang, fest in Nesseln zu greifen (nein, kein weiteres Buch zu Kirche und sexuellem Missbrauch).
Dem gegenüber steht die phantasievolle Welt der Brüder, bei der Hanny mit einem Glas voller Nägel zu verstehen gibt, Schmerzen zu haben, oder die Jungs Geheimverstecke pflegen. In "The Loney" allerdings, der titelgebenden Landschaft nahe Lancasters an der Westküste Englands, herrscht eine unterschwellig düster-bedrohliche Stimmung: hier ist das traditionelle Ziel der österlichen Pilgerfahrt. Von hier aus dringt auch der Horror in die Erinnerungen des Ich-Erzählers?man muss dann am Ende schon genau aufpassen, um die verschwundenen körperlichen Leiden gesammelt im Keller wiedererkennen zu können (wieder ein christliches Motiv, kombiniert mit der völligen Verkehrung) ? analog dazu wirkt einiges am Glauben mit seinen volkstümlichen Anteilen und seinen Ritualen fast wie Aberglaube - ich verwirre hier vielleicht, aber sonst würde ich zu viel verraten.
Dem "Fünf-Freunde-Fan" in mir gefiel die atmosphärische Darstellung sehr ? beim Inhalt änderte ich meine Meinung während der Lektüre und danach regelmäßig (die heutigen Amazon-Bewertungen der deutschen Ausgabe und des Originals verteilten sich recht gleichmäßig auf Bewertungen zwischen 2 und 5 Sternen, damit bin ich also nicht allein). Aber wegen des Muts zu einem solch ungewöhnlichen Thema und Stil komme ich auf 4 von 5 Sternen. Nicht einfließen lasse ich gewisse eher stilistische Schlampigkeiten mindestens der deutschen Übersetzung, die zwar verbreitet sind, aber in diesem Beruf nicht auftreten dürften wie S. 31 "Er entschuldigte sich" statt "er bat um Entschuldigung"
Rezensionen von manu63:
Der letzte ist mein erster
Vergeltung im Münzhaus von Petra Schier
Mit dem Band Vergeltung im Münzhaus will die Autorin Petra Schier ihre Reihe rund um die Apothekerin Adelina abschließen. Im Rahmen einer Rezensionsrunde konnte ich diesen sechsten Band der Reihe lesen,. Das ich das Exemplar als Rezensionsexemplar bekommen habe beeinflusst meine Meinung nicht.
In Band sechs ermittelt Adelina einmal mehr und dieses Mal geht es um einen Mord, der im Haus des Münzwechslers Henns Biroim erfolgt ist.
Der Vater der Hebamme Clara wird ermordet und der Knecht des Vaters beschuldigt Clara den eigenen Vater getötet zu haben. Adelina und ihre Tochter Griet glauben das Clara unschuldig ist und beginnen selber nachzuforschen wer der Mörder sein könnte.
Da es der sechste Band einer Reihe ist war ich gespannt ob ich Probleme damit hätte in den Erzählfluss zu kommen. Diese Sorge war aber unbegründet, da es die Autorin durch geschicktes einspielen von Informationen schafft, auch einem Neuleser die Geschehnisse nahe zu bringen. Der Erzählstil ist flüssig und die Charaktere kommen nach und nach auf die Bühne des Geschehens, außerdem gibt es am Ende des Buches ein Personenverzeichnis das gut hilft um die Verwandschafts-und Bekanntschaftsbeziehungen zu verstehen. Einige altertümliche Worte werden außerdem erklärt.
Die Geschichte schreitet munter voran ohne langatmig zu werden. Der Spannungsbogen wird gut gehalten und es kommen für mich oft überraschende neue Information hinzu, die der Geschichte unerwartete Wendungen gibt. Den wahren Täter hatte ich nicht im Visier. Die Charaktere sind gut gezeichnet und ich konnte sie mir gut vorstellen. Auf geschichtliches wird im Buch nicht so stark eingegangen, vielmehr steht die Suche nach dem Mörder im Vordergrund, wobei Zwischenmenschliches nicht zu kurz kommt. Die Beziehungen der Personen untereinander werden gut vermittelt und durch die verschiedenen Perspektiven aus denen das Buch erzählt wird, erfährt der Leser auch einiges aus der Gedankenwelt der Protagonisten.
Rezensionen von RebekkaT:
Finden Sie die Geschichte zwischen den Zeilen
Loney von Hurley Andrew Michael
Tonto Smith erzählt hier eine bedrückende, düstere Geschichte. Die Geschichte um sein Leben, welches eng an das Leben seines geistig zurück gebliebenden Bruders Andrew, "Hanny" genannt, geknüpft ist. Seine Mutter "Mummer" Esther Smith will diese "Gottesstrafe" nicht hinnehmen und pilgert einmal im Jahr mit ausgewählten Gemeindemitgliedern und dem Priester nach The Loney.
Dort muss sich Andrew Jahr für Jahr einem Ritual unterziehen, das ihn heilen soll.
Bei jeden neuen Kapitel dachte ich "jetzt aber, jetzt geht es los, jetzt wird es spannend..." - nur leider bin ich mehr abgeschreckt von Mummer, von diesen katholischen Kram rund um Buße, Selbstkasteiung und den absurden Ritualen, die angeblich im Namen Gottes so von statten gehen.
Cover: Ich dachte: wirklich cool, klasse Thriller, gerade der kleine Bluttropfen, der vom Baum zu fallen droht.
Schreibstil: Ja, Andrew Michael Hurley schreibt düster, was ich schön finde, nur bin ich nach jedem Kapitel enttäuscht, dass es zu keiner Aufklärung kommt, oder dass überhaupt wenig passiert.
Es reihen sich das Leben des Pristers Winfred, der streng und eisern Saint Jude´s christlich erzieht, der Smith und dann den komischen Gestalten aus the Loney aneinander und lassen mich mit einem großen Fragezeichen im Gesicht zurück. Hurley liebt es offenbar, vieles oder alles zwischen den Zeilen zu verstecken, das liegt mir einfach nicht.
Nach über 330 Seiten kam der Autor endlich zu dem Text im Innenteil, dem gruseligen Teil. Aber auch da musste ich weiter selber denken, da er alles nur kurz anschrieb, statt aufzuklären.
Wer es düster, mysteriös, nicht allzu spannend, unaufgeklärt mag, hat von dem Buch sicher eine Menge. Ich musste mich leider durchquälen.
Rezensionen von thora:
Zu Fuss durch halb Großbritanien - unterhaltsam aber zu einseitig
Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J
Inhalt/Klappentext:
Wie weit würdest du gehen ? für die, die du liebst?Adrian J Walker hat mit ?Am Ende aller Zeiten? einen postapokalyptischen Roman geschrieben, in dem ein ganz normaler Familienvater vor die größte Herausforderung seines Lebens gestellt wird. Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt.
Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt.Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang? Edgar und seine Familie werden während der Evakuierung voneinander getrennt, und ihm bleibt nur eine Wahl: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen weit laufen, durch ein zerstörtes Land und über die verbrannte Erde, von Edinburgh nach Cornwall. Zusammen mit einigen wenigen Gefährten begibt sich Edgar Hill auf einen Ultra-Marathon durch ein sterbendes Land. Doch sein Weg ist gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben. (Quelle: Lovelybooks.de)
Meine Meinung:
Das Buch ist sehr unterhaltsam jedoch nicht überragend. Für mich wurde das Thema "Laufen" zu ausführlich behandelt. Leider kam meiner Meinung das apokalyptische das eine Dystopie aus macht zu kurz. Der Schreibstil lässt sich leicht lesen und ich hatte das Buch relativ rasch durch. Die Protagonisten sind sehr interessant geschrieben. Sie haben alle ihre eigene Persönlichkeit. Leider hat der Autor relativ oft auf gängige Klischees zurückgegriffen. Ganz besonders in der Rolle von Ed als Familienvater. Sehr schön wurden die verschieden Reaktionen der Menschen auf solch eine Katastrophe geschildert. Die Laufabschnitte sind für mich sehr realitätsfern. Ich glaube nicht das so einfach aus einem Couch Potato ein Läufer der aus dem Stegreif solche Strecken zurücklegen kann. Mir haben die Beschreibungen der Pausen und das Zusammentreffen mit anderen Überlebenden mehr zugesagt. Der Schluss fand ich etwas dürftig. Nach allem hätte ich mir ein Happy End gewünscht. ich hoffe es gibt eine Fortsetzung. Denn ich bin mit dem Ende so nicht ganz zufrieden. Ich möchte doch wissen wie es Ed und seiner Familie in der Zukunft geht.
Rezensionen von RebekkaT:
Es bleibt unglaublich spannend
Eden von Fox Candice
Endlich halte ich den zweiten Teil der Trilogie um Eric, Eden, Frank und Hades in den Haänden! Candice Fox hat mit "Eden" ein eigenes Buch geschaffen, mir Eden näher gebracht und doch immer wieder Bezüge zum ersten Teil hergestellt, um zum Schluss neugierig auf Teil drei zu machen.
Das Buch besteht eigentlich aus zwei Geschichten.
Erst ist da in Kursivschrift die Geschichte eines Jungen, der sich alleine durchschlägt und dann beim organisierten Verbrechen landet. Wir erfahren von seinem Leben mit Bär und Sunday, wie er den Namen Dogboy bekam und wie er schließlich zu einem Mann wurde, der Rache ausübt.
Im anderen Erzählstrang gibt es drei verschwundene Mädchen. Eden begibt sich undercover auf eine Farm und Frank muss gleich mehrere Sachen aufklären und sein Leben in den Griff bekommen.
Cover: PERFEKT und wunderschön, passt zu "Hades".
Schreibstil: Ich habe mich gleich wohlgefühlt; konnte direkt dort einsteigen, wo "Hades" aufhörte und habe mich sehr gefreut, dass Candice Fox ohne viel Wiederholung "Eden" geschaffen hat!
Ich freue mich ohne Ende auf den dritten Teil, auch wenn das dann wohl das Ende ist, aber ich liebe ihre Bücher. Eine Mischung aus "so würde ich es auch machen" und "Dexter" - der Untertitel lautet passender Weise "Gerechtigkeit ist gut. Rache ist besser" ... und manchmal wohl auch befriedigender.
Das Ende lässt viel erahnen und ich bin gespannt, wie Candice Fox dann alle drei Bücher zusammen bringt!
Rezensionen von LadyIceTea:
Eine Geschichte, mit einem Sog, wie das Meer selbst
Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen von Ulla Scheler
Wie es sich anfühlte, ihn zu sehen? Als hätte ich einen Monat lang durch einen Strohhalm geatmet.
Ben ist seit Ewigkeiten Hannas bester Freund. Er ist anders. Wild, tollkühn, ein Graffiti-Künstler, ein Geschichtenerzähler. Und keiner versteht Hanna so wie er. Nach dem Abi packen die beiden Bens klappriges Auto voll und fahren zum Meer.
An einen verwunschenen Strand, um den sich eine düstere Legende rankt. Sie erzählen sich Geschichten. Bauen Lagerfeuer. Kommen einander dort nahe wie nie zuvor. Und Hanna hofft, endlich hinter das Geheimnis zu kommen, das Ben oft so unberechenbar und verzweifelt werden lässt. Doch dann passiert etwas Schreckliches ?
Dieses Buch hat mich von vornherein in seinen Bann gezogen. Die Art der Formulierungen, die Stimmung, die Charaktere und der Ort. All das, hatte seinen Sog, der mich nicht mehr losgelassen hat. Die Seiten sind nur so an mir vorbeigeflogen.
Als Hauptprotagonisten gibt es Hanna und Ben. Sie sind beste Freunde seit Kindertagen und genau das, schafft die Autorin spielend rüber zu bringen. Man merkt wie gut die beiden sich kennen und dass sie eigentlich nicht ohne den anderen leben können. Gleichzeitig werden ihre unterschiedlichen Charakterzüge wunderbar dargestellt. Vor allem in Zusammenhang mit ihrer Beziehung. Aber auch Chloé und Sam und Hannas Mutter sind tolle Charaktere. Ich bin zwar mit Chloé nicht richtig warm geworden und sie war mit bis zum Schluss irgendwie unsympathisch aber das hat super in die Geschichte gepasst. Auch unsympathische Personen muss es geben. Mir hat auch besonders gefallen, dass es nicht mehr Personen gab als notwendig. Jede Figur hatte seinen Daseinsgrund.
Was mich besonders an diesem Buch fasziniert, ist dieses Gefühl von Meer. Ich hatte die ganze Zeit diesen tiefen Blauton vor mir und fühlte diese Schwere und Endlosigkeit des Wassers. Das Buch hatte durchgehend eine leicht melancholische und düstere Grundstimmung. So wie die Luft sich anfühlt, bevor ein Gewitter kommt. Es zog sich durchgehend eine gewisse Spannung durch das Buch und ich habe nur auf den ersten Knall gewartet. Aber es gab auch wunderbar schöne Momente. Es geht viel um Freundschaft, Liebe und Abenteuer. Das hat die Stimmung an den entscheidenden Momenten wieder aufgehellt.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn zum Ende hin noch einige Fragen offenstehen. Aber irgendwie haben diese Fragezeichen zum Buch gepasst.
Ein sehr schönes und eindringliches Buch. Ich kann es wärmstens empfehlen.
Rezensionen von SLovesBooks:
Elanus
Elanus von Poznanski Ursula
Meine Meinung:
Ich habe schon ein paar Bücher von Ursuala Poznanski gelesen und immer Gefallen daran gefunden. So war es auch bei Elanus.
Elanus trifft den aktuellen Zeitgeist. Man kann sich die im Buch vorgeführten Szenarien gut vorstellen. Es ist durchaus denkbar, dass im Zuge der Technik eine solche Überwachung möglich ist.
Die hier aufgezeigte Zukunftsperspektive erscheint somit realistischer als mir lieb war und konnte mich vollkommen überzeugen.
Jona ist ein interessanter Charakter. Am Anfang fand ich ihn ziemlich unsympathisch. Das ist etwas ungewöhnlich für einen Protagonisten. Normalerweise führt dieser einen durch die Geschichte und soll für die Leser greifbar sein. Man soll ihn gerne begleiten. Das war bei Jona jedoch völlig umgekehrt. Poznanski gestaltet Jona arrogant, besserwisserisch und sozial schwierig. Jedoch ändert sich das im Verlauf des Buches. Umso verwirrender die Handlung wird und man immer weniger weiß, wem man noch trauen kann, muss man sich zunehmend auf Jona verlassen. Dadurch kommt man ihm näher und kann ihn auch besser verstehen, denn tief in drinnen ist er ein lieber Kerl. Gegen Ende des Buches habe ich ihn wirklich lieb gewonnen.
Ein weiterer wichtiger Punkt in einem Buch dieses Genres ist die Spannung. Diese darf auf gar keinen Fall fehlen. Diesbezüglich wurde ich auch nicht enttäuscht. Ursula Poznanski schafft es immer genau die richtige Mischung zwischen Spannung, Action und ruhigen Passagen zu finden. Dieses Buch hat mir wirklich Nervenkitzel bereitet. Auch der leichte Thrill am Ende war überzeugend. Unerwartete Wendungen und undurchschaubare Charaktere sind an der Tagesordnung.
Der Schreibstil ist, wie immer bei Ursula Poznanski, fesselnd vom Anfang bis zum Ende. Auf Grund der angenehm zu lesenden Jugendsprache liest es sich auch sehr flott.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen. Es bietet alles was ich mir für ein spannendes Jugendbuch wünsche. Außerdem dürfte es auf Grund des zeitgemäßen Themas eine Menge Jugendliche ansprechen. Absolute Empfehlung!
Rezensionen von niknak:
Au Pair USA
Elanus von Poznanski Ursula
Inhalt:
Die 19-jährige Miriam erfüllt sich einen Traum. Sie geht als Au pair nach Amerika, genauer gesagt zum Big Apple nach New York. Dort wird sie mit allerlei Problemen konfrontiert. Eine zickige Gastmutter, ein freches Kind und der kulturelle Unterschied sind einige davon. Zum Glück findet sie in New York wunderbare Freunde und lernt Marc kennen.
Das Leben scheint nahezu perfekt, gäbe es bloß nicht ihre Rückkehr nach Deutschland.
Mein Kommentar:
Das Buch ist eine Autobiografie, wo Miriam selbst erzählt, wie es ihr ergangen ist. Es ist in der Ich-Perspektive geschrieben.
Man erfährt einiges, wie es ihr in New York ergangen ist. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin mehr auf die kulturellen Unterschiede einginge, vorallem da das Buch ja auch Kulturschock heißt. Mir ist auch das Ende zu kurz ausgefallen. Ich hätte es besser gefunden, wenn man genauer erfährt, wie es ihr Zuhause erging.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, trotz der paar Kritikpunkte. Als Leser erfährt man die Gefühle von Miriam in den einzelnen Situationen.
Mein Fazit:
Es ist eine leichte Lektüre für zwischendurch, die einem einen Einblick in ein Au Pair Jahr gibt.
Ganz liebe Grüße,
Niknak








