Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Apollo:

Poldark Band 1

Ross Poldark kommt aus dem Krieg in Nordamerkika nach Cornwall seiner Heimat zurück. Er findet dort große Veränderungen vor, sein Vater tot, seine große Liebe Elisabeth ist jetzt mit seinem Cousin Francis verlobt. Das Gut ist ebenso ziemlich heruntergekommen, sodass viel Arbeit auf ihn wartet. Als ihm Demelza ein Kind welches von seinem Vater geschlagen wurde, über den Weg läuft, stellt er sie als Küchenmädchen ein.

Die Jahre vergehen, die Gefühle für Elisabeth lassen nach, da sie inzwischen verheiratet ist und schnell ein Kind bekommen hat. Doch irgendwie sind bei Elisabeth noch immer Gefühle da, da sich Fancis zu seinem Nachteil verändert hat. Er trinkt, spielt und man sieht ihn auch mit anderen Frauen. Doch Ross ist geheilt und irgendwann Demelza die nun fast 18 Jahre alt ist, zugeneigt. Er heiratet sie, obwohl sie aus einer niederen Gesellschaftschicht kommt. Das passt seinem Umfeld überhaupt nicht, und Elisabeth reagiert auch ein wenig eifersüchtig.
Der 1. Teil lässt eine langsam in die Familiensage hineinkommen, es fehlt etwas die Spannung. Der Schreibstil ist flüssig und gut. Manche Wörter passen nicht in die Zeit, wie Einkaufzentrum oder Jalousien, das liegt aber doch eher an der Übersetzung.
Jetzt geht es zum 2. Teil auf den ich schon sehr gespannt bin.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Apollo

Rezensionen von Gaby 2707:

Geschichten einer Insel

Die langen Tage von Castellamare von Banner Catherine

Amadeo, *1875, Findelkind wie viele Andere auch zu dieser Zeit im italienischen Florenz, wird unter die Obhut von Dr. Alfredo Esposito gestellt. Von klein auf mag er Geschichten. Von seinem Mentor bekommt er eine rote Kladde , geziert von einer goldenen Lilie, geschenkt. Nach seinem Berufswunsch gefragt, möchte er Arzt werden.

Nachdem ein Uhrmacher, ein Bäcker und ein Drucker ihn nicht brauchen können, sitzt er wieder auf der Schulbank und und wird wirklich Arzt. Da er in Italien keine Anstellung findet, nimmt er 1914 die Stelle des Arztes auf der kleinen vor Sizilien liegenden Insel Castellamare an. Hier lernt er seine Frau Pina kennen, bekommt mit ihr drei Söhne und eine Tochter. Aber auch mit der Frau des Conte hat er einen gemeinsamen Sohn. Als dieser ihm die Stelle des Inselarztes aberkennt, nimmt sich Amadeo eines verfallenen Hauses an, dem ?Haus am Rande der Nacht?, wie es die Einheimischen nenne und macht hier eine kleine Bar auf.

Auf der kleinen Insel, auf der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, fühle ich mich gleich wohl. Catherine Banner beschreibt die kleine Insel mit ihren Bewohnern, ihren Bräuchen, ihren Mythen und Eigenarten so liebevoll, dass es mir geht wie drei Generationen der Familie Esposito. Ich wäre auch dort geblieben. Zumal im Laufe der Jahre ganz langsam die Modernisierung kommt. Das erste Auto fährt über die Insel, die Häuser bekommen Strom, der erste Computer wird noch misstrauisch beäugt. Amadeo hält die vielen kleinen Geschichten der Insel in seiner roten Kladde fest. Aber auch die Nöte und Sorgen der Familie bleiben nicht unerwähnt.

So wird die Bar im Haus am Rande der Nacht von einer in die andere Hand gegeben. Ist immerwährender Ort, wo sich die Bewohner treffen, ratschen, tratschen und ein paar ungezwungene Stunden mit Reisbällchen und Limoncello verbringen.

Ich bin tief eingetaucht in die Geschichte der Familie Esposito und durfte sie bis ins Jahr 2009 begleiten. Die Insel hat sich in den Jahren stark verändert. Aber die Verehrung der Heiligen Santa Agatha bleibt.

Ich habe einen wundervoll ausgestalteten Familienroman gelesen. Gerne wäre ich noch länger auf Castellamare geblieben. Vielen Dank für ein paar wundervolle Lesestunden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gaby 2707

Rezensionen von HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska :

Ein köstliches Fest für die Sinne

Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens von Stradal J. Ryan

Was mir an diesem Buch gefallen hat?
sind die lose miteinander verbundenen Kurzgeschichten. Die fangen den Leser mit einer packenden Eröffnung, um in einem kleinem Spannungsbogen zu einer Lösung zu führen oder eben auch nicht, denn die Kurzgeschichten spielen damit, durch offenes Ende dem Leser die platte Lösung vorzuenthalten und ihm zu nachdenken anzuregen.

J. Ryan Stradal schreibt über den Aufstieg der Feinschmeckerkultur und dem unglaublichen kleinen Mädchen namens Eva, die in eine Frau mit großem kulinarischen Talent wächst und sich entwickelt, eine unerwartete Mutter-Tochter-Geschichte und Dekadenz der amerikanischen Gesellschaft.

Solche Bücher erinnern mich daran, warum ich gerne lese.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska

Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:

Die perfekte Sommerspeise

Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens von Stradal J. Ryan

In einer klaren, prägnanten Sprache zeichnet Ryan Stradal authentische Menschen und verstrickt diese in kurzweiligen, amüsanten Geschichten miteinander. Ich habe dieses warmherzige Buch in einem Stück verschlungen und kann es sehr empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander

Rezensionen von Aaaaa123:

Ein Buch das zum Nachdenken anregt

Irgendwo im Glück von Anna McPartlin

Nachdem ich "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" von Anna Mc Partlin gelesen habe und es mich nicht 100%ig überzeugen konnte, war ich sehr auf dieses Buch gespannt. Und ich muss sagen, es hat mich wirklich überzeugt und begeistert.

Der Prolog spielt sich 20 Jahre nach der eigentlichen Geschichte ab und greift somit das Ende vor.

Man weiß schon wie es ausgehen wird. Erst dann wird nach und nach die ganze Geschichte erzählt. Man lernt die Personen und ihre Vergangenheit kennen und erfährt, wie es zu dem Ende kam.
Maisie hatte es in ihrem Leben nie leicht. Und trotzdem ist sie eine starke Frau, die sich um ihre beiden Kinder und ihre demente Mutter kümmert. Als ihr Sohn dann plötzlich eines Tages verschwindet, macht sie sich Selbstvorwürfe, gibt aber dennoch nicht auf, ihn wieder zu finden. Dabei unterhält sie Unterstützung von vielen Personen, stößt aber auch auf Herausforderungen.

Ich mag den Schreibstil von Anna Mc Partlin sehr. Dadurch, dass die Geschichte aus der Sicht verschiedener Personen erzählt wird, bekommt man viel bessere Einblicke in die Geschichte und lernt die Personen besser kennen. Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Durch die ungeklärten Fragen und Geheimnisse wird Spannung aufgebaut und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, um die Antworten darauf zu erfahren.

Dieses Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und verändert die Sichtweise auf gewisse Tabuthemen der Gesellschaft. Mich hat das Buch sehr berührt und es wird definitiv nicht das letzte Buch von Anna Mc Partlin in meinem Bücherregal sein.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Aaaaa123

Rezensionen von Runar RavenDark:

Tragödie durch Intoleranz!

Irgendwo im Glück von Anna McPartlin

Das Buch "Irgendwo im Glück" von Anna Mc Partlin ist 464 Seiten lang und ein Rowohlt Taschenbuch.

Das Softcover hat einen wunderschönen mittelguten Einband mit leicht abgehobenen Elementen zb Schmetterlinge und Blumen, welche sich super anfühlen und einen tollen Effekt zaubern. Die Leseseiten sind schön dick und wertig.

Die Geschichte spielt mitten in den 90ern in Irland, Die Leute dort sind sehr konservativ, besonders zu dieser Zeit. Maisie Bean lebt nach einer Ehe voller Gewalt, bei ihrer Mutter, die leider dement ist. Jeremy ihr ältestes Kind ist ein sehr feinfühliger, liebenswerter Junge der tatkräftig mit anpackt und für sein Alter sehr vernünftig ist. Valerie steckt mitten in der Pubertät und macht ihrer Mutter schon mehr Kopfzerbrechen. Trotz aller Schwierigkeiten konnte Maisie sich von ihrem Exmann lösen und das Leben scheint endlich rund zu laufen. Sie hat sogar eine tolle Freundin an ihrer Seite, die ihr oft unter die Arme greift. Doch dann kommt das nächste Drama in Maisies Leben, denn Jeremy verschwindet spurlos...

Das Buch hat einen schönen flüssigen, leichten Schreibstil, der sich gut lesen lässt. Die Geschichte an sich ist schon sehr dramatisch und berührend. Man kann sich leicht mit den Protagonisten identifizieren. Was ich besonders schön finde ist, dass immer die Sichtweise gewechselt wird. Einmal stecken wir in Jeremys Kopf und Welt, einmal in der seiner Schwester oder im Kopf der dementen Oma Briedie oder der überforderten Mutter Maisie, die es allen recht machen möchte. Das ist auf jeden Fall ein sehr schönes Leseerlebnis, denn so kann man besonders bei Oma Bridie ihre seltsamen Handlungen und Aggressionen nachvollziehen, die für Außenstehende total befremdlich sind und überhaupt nicht verständlich. Da es Maisie so unglaublich schwer hat, hätte ich mir Emotionen gewünscht bei 3/4 des Buches. Aber die Autorin hat immer etwas Distanz gelassen, so dass man sich nicht verliert und weint. Ob sie das wohl extra gemacht hat? Denn zum Ende hin gibt es eine überraschende Tragödie, die schockiert und die eigene Welt einstürzen lässt und dann fließen mehr als nur ein paar Tränen. Ich schreib gezielt nicht das Hauptthema des Buches, damit ich nicht spoiler, aber es behandelt ein tolles Thema, welches gerade in den 90ern noch mit viel Intoleranz, Scham, Vorurteile und Ablehnung behaftet war.

Fazit: Ein flüßig geschriebenes, dramatisches Buch, welches besonders zum Ende hin unerwartet tragisch wird und voller Emotionen steckt! Absolut zu empfehlen!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Runar RavenDark

Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:

Kein Haubenprodukt!

Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens von Stradal J. Ryan

Mit diesem Roman erging es mir wie mit dem Essen - zu viel ist nicht gut. Oder wie mit dem Trinken - zuviel von zu viel Verschiedenem erst recht nicht. Der Plot kombiniert die Annahme kulinarischer Hochbegabung mit der Beschreibung frühkindlicher Prägung; hinzu kommt die satirische Darstellung eines (nicht nur) amerikanischen Markenfetischismus und eines dogmatischen Gesundheits- und Nachhaltigkeitsdenkens, ironisch konterkariert von kleinbürgerlicher Fixierung auf Konkurrenz und Rezepte, deren bloße Lektüre zu Übergewicht führen könnte.

Doch damit nicht genug: Jugend- und Eventkultur, die Problematik der working poor, persönliche Verantwortung und Verantwortungslosigkeit sind in die Handlung verwoben. Aus dieser Rezeptur ergeben sich zwar immer wieder witzige Passagen, aber insgesamt kein bekömmliches Gericht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse

Rezensionen von BooksAreGreat:

Vollkommen begeistert

Brot backen in Perfektion mit Hefe von Lutz Geißler

Meinung:

Dieses Brotbackbuch hat mich richtig begeistert. Nicht nur die tolle Aufmachung, sondern auch die tollen Rezepte und Anleitungen.

Die Qualität des Buches ist hervorragend. Es hat zwei Lesebändchen und ist auch sehr robust. Die Seiten haben eine schöne Dicke, sodass man sehr gut darin blättern kann.

Jedes Foto ist von hoher Qualität.

Gleich der Einstieg ins Buch ist toll. Die Einleitung und die Grundanleitungen sind sehr informativ und gut strukturiert. Viele Fehler können durch die Lektüre bereits ausgemerzt werden. Man kann hier viele Details lernen. Auch die Bilder sind eine tolle Hilfestellung.

Nun zu den Rezepten. Die Rezepte haben mich wirklich umgehauen. Es gibt glaube ich kaum etwas, was nicht in diesem Buch enthalten ist. Die Vielfalt ist groß. Es gibt hier nicht nur Rezepte und Anleitungen für Brot und Brötchen, sondern auch für süße Teilchen. Es gibt hier eine Menge an Rezepten, die ich demnächst nach und nach ausprobieren werde. Die Bebilderung ist auch sehr hilfreich was das Formen etc. angeht.

Eine weitere schöne Sache ist, dass man hierfür kein Profi sein muss. Es gibt verschieden schwere Rezepte und man kann sich als Anfänger langsam steigern. Jedenfalls wird hier alles von Null an erklärt.

Ich habe noch nie so ein schönes Buch zum Brotbacken in den Händen gehalten. Es wird jetzt zu meinen go to Backbüchern ins Regal gestellt und komplett durchgetestet. Klare Empfehlung!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von BooksAreGreat

Rezensionen von Heyn Leserunde Elisabeth Del Carlo:

Verlorene Zeit

Das Geheimnis der verlorenen Zeit von John Wray

Ohne auf, die meiner Meinung nach, vielen Schwächen des Buches einzugehen: Für mich waren schon die rund 100Seiten,welche ichgelesen habe- und mehr waren für mich nicht zu schaffen- verlorene Zeit. Schade!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Heyn Leserunde Elisabeth Del Carlo

Rezensionen von LadyIceTea:

Die Liebe kann man nicht berechnen

Ausgerechnet wir von Monika Peetz

Tom ist ein Zahlennerd. Er ist etwas anders, als andere Männer und versteht sich besser mit Zahlen als mit Frauen. Doch etwas fehlt ihm im Leben und er meldet sich bei einer Partneragentur im Internet an. Eine Seite, die Paare per Algorithmus ermittelt, kann für ihn ja nur das Richtige sein. Schnell bekommt er ein Match mit 94% - Lisa.

Leider taucht beim ersten Date nur ihre Mutter auf und sie selbst entpuppt sich später als seine größte Konkurrentin um den neuen Job. Nichts will so richtig klappen. Doch sein Ex-Schwager Joshi weiß einen Rat: »Warum sollte das Leben dir Geschenke machen, wenn du nie etwas für andere tust?«. Also beschließt Tom von nun an, jeden Tag einem Menschen eine Freude zu machen. Dass das natürlich nur im Chaos enden kann, hätte Tom sich fast denken können. Doch die Hoffnung, stirbt bekanntlich zuletzt.

?Ausgerechnet wir? ist eine heitere und schöne Liebesgeschichte. Tom, der Hauptcharakter, ist einfach nur zum Gernhaben. Mit seiner etwas komischen, vertrottelten Art und seiner Liebe für Zahlen, gerät er in so manches Fettnäpfchen und hat mich ein ums andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Aber auch die anderen Figuren werden schön lebhaft dargestellt. Ich mochte die Zusammenstellung der einzelnen Figuren sehr gerne. Sie haben gut zusammen harmoniert. Auch seine Nichte, ist eine meiner Lieblingsfiguren.
Die Geschichte ist herrlich chaotisch. Nichts klappt so wie es geplant war und alles entwickelt sich doch anders als man denkt. Das hat die Geschichte interessant gemacht und ich habe gerne bis zum Ende mit Tom mitgefiebert.
Leider kam durch dieses ganze Chaos, für meinen Geschmack zu wenig Romantik auf. Richtig Herzklopfen und Schmetterlinge gab es in diesem Buch nicht. Toms Art Lisa anzuschmachten, ist zwar süß und schön geschrieben aber eben nicht Herzschmerz, Rosarot und Seufzer. Eine Priese davon hätte ich mir doch gewünscht. Das hätte das Buch für mich abgerundet.
Trotzdem eine schöne Geschichte, die es sich zu lesen lohnt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von LadyIceTea