Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Line88:

Guter Zeitreiseroman mit nicht voll ausgeschöpftem Potenzial

Wer weiß, was morgen mit uns ist von Brashares Ann

?Die 17-jährige Prenna lebt mit ihrer Mutter in New York, seit sie zwölf ist. Doch was vorher war und wo sie herkommt, darf sie niemandem erzählen. Eine Pandemie hat Millionen Opfer gefordert, und zusammen mit wenigen anderen ist es Prenna gelungen, in unsere Gegenwart zu entkommen. Jetzt tun sie alles, um ihre Herkunft geheim zu halten.

Deshalb gelten strenge Regeln für Prenna: möglichst kein Kontakt zu den Mitschülern, nicht mehr Worte als nötig. Sich mit einem Jungen aus der Schule zu verabreden, ist selbstverständlich ausgeschlossen. Prenna hält sich daran. Bis zu dem Tag, an dem ihr Ethan Jarves begegnet und sie sich Hals über Kopf verliebt ...? (lovelybooks)

Insgesamt handelt es sich um einen schönen Zeitreiseroman, welcher sich sehr flüssig liest. Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet. Die Charaktere Prenna und Ethan sind sehr symphatisch, wenngleich auch Ethan teilweise zu perfekt, Prenna hingegen zu naiv dargestellt wird. Gut finde ich auch, dass das immer bedeutsamer werdende Thema Ökonomie, eine entscheidende Rolle im Buches spielt. Die unterschiedlichen Szenarien über die Zukunft in Abhängigkeit vom Umgang mit der Umwelt haben mir gut gefallen und werden die Jugendlichen (und Erwachsenen) hoffentlich zum Nachdenken anregen.
Schade finde ich hingegen, dass die Geschichte zum Ende hin immer schlechter wird und das riesige Potenzial der Geschichte leider nicht ausgeschöpft wurde. Die Spannung hätte an vielen Stellen besser aufgebaut werden können und die Handlung hätte nicht so ?glatt? verlaufen dürfen. Vieles ging schlicht zu einfach und ohne Hindernisse. Zudem wäre ein Happy End wünschenswert gewesen. Ein zweites Buch würde evtl. die vielen noch offenen Fragen klären.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Line88

Rezensionen von Arachnophobia:

Potenzial verschenkt

Wer weiß, was morgen mit uns ist von Brashares Ann

?Wer weiß, was morgen mit uns ist? von Ann Brashares ist ein Jugendbuch mit Zeitreisethematik vor einem dystopischen Hintergrund. Ich mag eigentlich alle drei Dinge, und hier sind alle in einem Buch versammelt? Das kann doch echt gut werden! Leider wurde ich eines Besseren belehrt?

Doch um mit etwas Positivem zu beginnen: Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut.

Ich mag diesen schlichten, grafischen Stil. Die Schrift und Silhouetten heben sich zudem glänzend vom Hintergrund ab. Hübsch, hübsch, auch wenn man auf den ersten Blick eher eine ?normale? Liebesgeschichte vermuten würde.

Obwohl das Buch im Jahr 2014 spielt, ist die Protagonistin, Prenna, eine Zeitreisende aus der Zukunft, die vor einem verheerenden Virus in unsere Zeit geflohen ist. Sie und ihre Gemeinschaft weiterer Zeitreisender leben aufgrund strenger Regeln weitgehend isoliert und vermeiden übermäßigen Kontakt zu anderen Menschen. Doch leider verliebt sie sich in ihren Mitschüler Ethan? Von der grundlegenden Idee fand ich die Story sehr interessant: die Flucht vor der Zukunft und immer die Hoffnung im Blick, die drohende Katastrophe vielleicht verhindern zu können. Leider habe ich das Gefühl, als hätte die Autorin ihre eigene Geschichte nicht recht durchdacht. Die Handlung wirkt einfach nicht stimmig. Wenn überhaupt einmal Spannung aufkommt, wird diese fast im nächsten Augenblick wieder zunichte gemacht, indem einfach die simpelste Lösung aufgetischt wird. Scheinbar ausweglose Situationen? Kein Problem! Sollte es überhaupt so weit kommen, wird das innerhalb weniger Sätze geklärt. Ethan beispielsweise hat sich offenbar Einiges von James Bond abgeschaut ? sehr glaubwürdig für einen High School-Schüler.

Mit den Protagonisten, Prenna und Ethan, bin ich über das ganze Buch hinweg leider nicht warm geworden. Sie blieben mir einfach zu blass, zu nichtssagend. Vor allem Prenna ist entweder naiv, völlig doof (Etwas Wichtiges/Verstörendes erlebt? Puh, erst mal entgegen aller Vernunft nach Hause zum Duschen!) oder weist einen leichten Mangel an Empathie auf. Die restlichen Charaktere, auch Prennas Mutter, spielen weitestgehend nur mickrige Nebenrollen.

Die Handlung ist also spannungsarm und unlogisch, die Protagonisten gleichsam unspektakulär? Perfekt, dann kann ja der Schreibstil ein ähnlicher Reinfall sein. Ganz ehrlich: ich habe schon lange kein so primitiv geschriebenes Buch mehr gelesen. Gut, ohne mit der Originalausgabe vergleichen zu können, kann man natürlich nicht mit Bestimmtheit sagen, welche Stilblüten vielleicht auch auf dem Mist der Übersetzerin gewachsen sind ? dass die 17-jährige Prenna ?Pipi machen? muss, gehört eventuell dazu. Oder dass sie laut ihrer eigenen Aussage eine ?illegale Außerirdische? ist. Ich gehe davon aus, dass im Original ?alien? stand, und das ist immer noch eher ein Ausländer, vielleicht auch im Sinne von Einwanderer in dem Zusammenhang, aber ganz sicher niemand aus dem Weltall.

Dann gibt es jedoch noch eine ganze Menge aus relativ kurzen Sätzen bestehende Dialoge und Beschreibungen, die eben auch bereits im Original recht flach sein können. Einfach wunderschön:

?Plötzlich werde ich von einem blassen Gesicht überrascht, das von oben hereinschaut. Das Gesicht kommt näher heran. Es ist das blassrosa Gesicht von Ethan.? (S. 137)

Ausdrucksnote: 6.

Ja, ich weiß, dass es sich um ein Jugendbuch handelt und ich schon eine Weile aus der Zielgruppe herausgewachsen bin, aber ich habe eindeutig als Kinderbücher herausgegebene Bücher gelesen, die ausgefeilter und ansprechender formuliert waren. Man mag es kaum glauben, aber Jugendliche sind nicht so beschränkt, etwas anspruchsvollere Sätze nicht zu verstehen?

Einen Vorteil hat der Stil allerdings: Wenn man nicht zu viel Zeit mit Kopfschütteln verbringt, lässt sich das Buch doch recht flott durchlesen und artet noch nicht zur Qual aus. Daher noch ein halbes Troststernchen mehr. Ein weiterer positiver Aspekt war auch die Betonung darauf, dass die Menschheit nachhaltig mit den gegebenen Ressourcen und unserer Umwelt umgehen sollte, wenngleich die Erwähnung häufig einem sehr kräftigen Holzhammer glich und daher doch recht platt wirkte. Vermisst habe ich außerdem eine Erklärung, wie die Zeitreise überhaupt funktioniert, dazu wird nämlich leider gar nichts erwähnt ? dies ist für mich aber kein wertungsrelevanter Kritikpunkt.

Insgesamt muss ich sagen, dass die Autorin es einfach geschafft hat, sämtliches in der Story vorhandenes Potenzial gekonnt in den Sand zu setzen. Sehr schade. Daher nur ganz knapp aufgerundete 2 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Arachnophobia

Rezensionen von Karoline Ferlitsch Buchhandlung HEYN Klagenfurt:

Es besteht tatsaechlich Hoffnung!

Hoffnung Mensch Eine bessere Welt ist möglich von Schmidt-Salomon Michael

Ein Buch, das die Freude an der Menschheit, an ihren Errungenschaften und Leistungen widerspiegelt. In Zeiten des kollektiven Pessimismus und Schwarzmalerei ein erfrischender, kluger Blick auf unsere Geschichte und Zukunft.
Absolut lesenswert!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Karoline Ferlitsch Buchhandlung HEYN Klagenfurt

Rezensionen von Karoline Ferlitsch Buchhandlung HEYN Klagenfurt:

Fuer junge Leseprofis

Verflixt, verhext, verzaubert! von Motschiunig Ulrike

Eine herrlich humorvolle Geschichte fuer Leser ab 9 Jahren! Wie ist das, wenn man als Kind ploetzlich zu den nervigen Eltern wird und wie geht es den Eltern, wenn sie ploetzlich wieder mit dem Schulkram konfrontiert sind? Eine wirklich tolle Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Karoline Ferlitsch Buchhandlung HEYN Klagenfurt

Rezensionen von Andrea Kasper:

Ein wunderbares Buch, nicht nur zum verschenken

Verflixt, verhext, verzaubert! von Motschiunig Ulrike

A

nneliese Hager hat mit viel Liebe und Herz Affirmationen, Gedanken und Zitate zusammen getragen. Wunderschöne Bilder vervollständigen dieses Buch ! Man nimmt es immer wieder gerne zur Hand und liest darin, und hat Freude damit. Und natürlich ist es ein wunderschönes Geschenk für meine Lieben !

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Andrea Kasper

Rezensionen von re.maier-henze@web.de:

ist mit dem Tod alles vorbei?

Die Tränen haben nicht das letzte Wort von Josef Dirnbeck

Jeder Mensch erlebt während seines Lebens den Verlust einer geliebten Person. Der oder die Hinterbliebenen sehen im eigenen Fortleben kaum noch Sinn, der Tod lähmt jede Aktivität.
Für Verwandte, Freunde und Bekannte stellt sich nun die Frage, ob der Trauernde Hilfe sucht oder solche nicht wünscht.

Eine Ablehnung, verbunden mit dem Wunsch, sich im Schmerz zu verkriechen (87), birgt die Gefahr einer Depression. Daher zeigt der Autor einige Wege auf, ihr zu entgehen. Er erinnert zunächst an das alttestamentliche Buch des Weisen Kohelet, für den alles "unter der Sonne" seine Zeit hat; eine Zeit zum Sterben, zum Trauern und auch zum Weiterleben ( 3,1-5). Der Weise verweist also auf die Heilkraft der Zeit (67).
Eine weitere Möglichkeit, der Trauer zu entfliehen, besteht in der Vorstellung: wie würde wohl der Verstorbene reagieren, sähe er meine Untröstlichkeit? Wäre diese in seinem Sinne? Aus Liebe zu ihm könnte versucht werden, zum Leben wieder Ja zu sagen (88).
Weiter überlegt der Autor, ob es gläubigen Menschen leichter fällt, den Tod eines lieben Menschen zu verkraften? Der Schmerz trifft alle gleichermaßen (32f), vermutlich auch die Frage, weshalb Gott das zuließ (9). Doch für den Gläubigen könnte das Lesen in der Hl. Schrift hilfreich sein: Jesus tröstet eine weinende Witwe, deren einziger Sohn starb (Lk 7,11-13).
Im Laufe seiner Darstellungen erzählt der Autor folgende Begebenheit: ein Arbeiter hat Gelegenheit, mit Papst Pius XII. ins Gespräch zu kommen. Dieser erläuterte ihm die Gründe des Glaubens an die unsterbliche Seele im Menschen (103).
Und wegen dieses christlichen Glaubens verlieren die Worte des Weisen Kohelet ihre Bedeutung: ein Leben nach dem Tod kennt keine Zeit mehr, es gibt nur noch die währende Stunde.
Die eingangs gestellte Frage kann also verneint werden. Für einen tief im Glauben verwurzelten Menschen ist das Wissen um diese währende Stunde sicherlich ein Trost.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von re.maier-henze@web.de

Rezensionen von SLovesBooks:

Mal was Neues

Wer weiß, was morgen mit uns ist von Brashares Ann

Zunächst hätte ich alleine auf Grund des Covers nicht geglaubt, was sich hinter diesem Buch alles verbirgt. Irgendwie wirkte es auf mich, wie ein Liebesroman für junge Erwachsene, aber nachdem ich die Inhaltsangabe und die Leseprobe zu diesem Buch gelesen hatte, erschloss sich für mich der wahre Stil, welcher sich in diesem Buch wiederfindet.

Es hat Elemente von Zeitreisen und verbindet somit die Liebe zwischen zwei Jungen Menschen mit eben diesen Elementen.

Das besondere bei diesem Roman ist allerdings, dass es sich nicht um eine Zeitreise in eine auch unserer derzeitig lebenden Menschheit fremde Zeit handelt, sondern um Zeitreisende aus der Zukunft in eben unsere Gegenwart.

Mir gefällt die Storyline wirklich gut. Sie ist stets spannend und hält Wendungen bereit. Allein die Idee ist mal etwas neues und bringt frischen Wind. Man hat nicht das Gefühl, dass man mal wieder einen Roman liest, welcher so oder so ähnlich schon tausendfach existiert.

Die Charaktere sind besonders gut gezeichnet. Ich mag ihre Ausarbeitung sehr und besonders die weibliche Protagonistin wirkt sympathisch. Ich kann mich gut in sie hineinversetzen. Auch die Entwicklung der Figuren ist realistisch und nachvollziehbar.

Der Schreibstil war das, was mir als Erstes positiv aufgefallen ist. Er ist hervorstechend und überaus gelungen. Der Leser wird durch diesen einbezogen und fühlt sich somit zugehörig. Er unterstützt den Erkenntnisprozess des Lesers. Außerdem ist er flüssig zu lesen.

Insgesamt kann ich dieses Buch nur empfehlen. Es hat mir sehr gefallen und ist überaus lesenswert.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von SLovesBooks

Rezensionen von Papilion:

Ein sehr gutes Buch über die Rettung der Welt...

Wer weiß, was morgen mit uns ist von Brashares Ann

...Prenna und Ethan versuchen mit allen Mitteln die Welt vor der Blutpest und ihren Mutationen zu retten, was leichter gesagt, als getan ist, da Prenna auf Schritt und Tritt von der Gemeinschaft kontrolliert und beobachtet wird.

Die Geschichte ist wirklich sehr spannend und der Schreibstil flüssig, sodass man ruck zuck mit dem Buch durch ist, wie ich festgestellt habe.

Es ist ein bisschen im Jugendstil geschrieben finde ich und leider gab es mehrere Rechtschreibfehler, was mir immer ein bisschen die Laune an einem Buch vermiest,sei es auch noch so gut. Deshalb gibts auch nur 4 Sterne.

Ansonsten hat mich dieses Buch wirklich mitgenommen, ich war echt begeistert und finde es garnicht so schade, dass es kein 100% Happy End gibt.Denn das hat man viel zu oft und das war mal etwas unerwartet :)

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Papilion

Rezensionen von FoxyLove:

Denn wer weiß, was morgen mit uns ist

Wer weiß, was morgen mit uns ist von Brashares Ann

Inhalt: Die 17-jährige Prenna lebt mit ihrer Mutter in New York, seit sie zwölf ist. Doch was vorher war und wo sie herkommt, darf sie niemandem erzählen. Eine Pandemie hat Millionen Opfer gefordert, und zusammen mit wenigen anderen ist es Prenna gelungen, in unsere Gegenwart zu entkommen. Jetzt tun sie alles, um ihre Herkunft geheim zu halten.

Deshalb gelten strenge Regeln für Prenna: möglichst kein Kontakt zu den Mitschülern, nicht mehr Worte als nötig. Sich mit einem Jungen aus der Schule zu verabreden, ist selbstverständlich ausgeschlossen. Prenna hält sich daran. Bis zu dem Tag, an dem ihr Ethan Jarves begegnet und sie sich Hals über Kopf verliebt ? (Quelle: lovelybooks.de)
Meine Meinung: Auch bei diesem Buch fällt es mir wieder unglaublich schwer meine Meinung in Worte zu fassen und vor allen Dingen zu einem Fazit zu kommen. Ich mochte wirklich unglaublich vieles an dem Buch. Der Schreibstil ist außergewöhnlich gut und ich konnte das eine oder andere Zitat für mich entdecken, was ich bei Büchern immer besonders liebe. Ann Brashares Schreibstil hat mich wirklich total gefesselt und manchmal habe ich mit Schrecken festgestellt, dass ich viel mehr gelesen habe, als ich es gedacht hätte.
Auch Prenna und Ethan sind zwei sehr starke Protagonisten, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Gerade durch ihren starken Willen und ihre Einstellung. Aber es gibt auch so einige Dinge, bei denen ich manchmal einfach den Kopf schütteln musste. Prenna ist manchmal zu naiv, handelt zu unüberlegt. Bei einigen Dingen war ich da sehr nachsichtig. Vieles kann auch aus einem Impuls heraus entstehen, vieles ist schneller gesagt und getan, bevor der Kopf überhaupt mitkommt. Prenna ist einfach ein Herzmensch, viel zu impulsiv. Das kenne ich ja von mir. Aber da gab es trotzdem die eine oder andere Sache, bei der ich mir gedacht habe: Mensch, Prenna, wieso bist du nur so dumm. Dinge, die sich nicht mehr mit Unüberlegtheit zu erklären sind. Ethan wiederrum, so sehr ich ihn auch mochte, war mir in manchen Situationen einfach nur zu egoistisch und zu unbedacht.
Kommen wir nun zur Thematik und zur Idee an sich. Beides finde ich sehr schön. Eine Zeitreise-Geschichte, die in der Gegenwart spielt und damit zusammenhängend eine Dystopie, die man aber nur aus Erzählungen kennt. Klingt das nicht spannend? Für mich ist das eine ganz außergewöhnliche Idee, die uns außerdem auf erschreckende Weise zeigt, wie rücksichtlos wir unsere Heimat, unseren Planeten, behandeln und welche Auswirkungen das auf unsere Zukunft und die unserer Kinder haben kann.
Das Thema Zeitreisen finde ich immer sehr gewagt, denn mit ihnen gehen so viele Fragen einher. Allein schon die ewige Frage nach: Können wir die Geschehnisse verändern wenn wir zurückreisen oder bewirken wir dadurch erst. Dass alles genau so passiert? Gerade diese Frage wurde im Buch jedoch meiner Meinung nach sehr gut beantwortet und alles wurde wirklich sehr zu friedenstellend aufgelöst. Allerdings hätte ich mir während des gesamten Lesens gewünscht, mehr Hintergrundinformationen zu bekommen. Wie genau sieht die Welt aus, in der Prenna lebt? Was genau ist in Postremo passiert? Besonders frage ich mich auch, was letztendlich mit all den wirklich interessanten Nebencharakteren passiert usw. Hier hätte man sicher noch einige Seiten mehr füllen können.
Was die Spannung angeht möchte ich letztendlich noch sagen, dass das Buch unglaublich spannend angefangen hat, mit vielen Fragen, auf die wir erst mal keine Antwort bekommen. Und ich kann euch versprechen, auch das Ende hält einiges bereit. Der Teil, bei dem mir das vorankommen wirklich schwer gefallen ist, war der Mittelteil. Der Mittelteil ist, ich kann es wirklich nicht anders sagen, wirklich nur so like: Zwei Jugendliche verbringen einige Tage am Strand, gehen Shoppen und spielen Karten. Das hat mich einfach wahnsinnig gestört und ich musste auch wirklich die ganze Zeit daran denken, dass die beiden eigentlich ja die Welt retten wollten und man dafür ja eigentlich mal ein wenig planen muss.
Bewertung: Ihr seht schon, meine Meinung zu ?Wer weiß, was morgen mit uns ist? ist ziemlich widersprüchlich. Auf der einen Seite gefallen mir Idee, der Schreibstil (ganz besonders) und die Personen auch zum größten Teil. Allerdings hatte ich auf der anderen Seite auch ziemlich viel zu meckern. Aus diesem Grund möchte ich dem Buch abschließend 3 von 5 Füchschen geben.
Vielen Dank an lovelybooks und cbj für die Bereitstellung des *Lesexemplares und die Durchführung der *Lesechallenge.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von FoxyLove

Rezensionen von vielleser18:

Zeitreiseroman für Jugendliche

Wer weiß, was morgen mit uns ist von Brashares Ann

Prenna kommt aus der Zukunft. Sie ist nicht alleine, sie ist Teil einer Gruppe, die aus einem öden, verzweifelten, von dem Blutpest gebeuteltem Jahr 2098 zurück ins Jahr 2010 kommt. Prenna lebt hier unter strengen Auflagen, damit keiner ihre wahre Identität heraus bekommt. Doch schon bei ihrer Ankfunft wurde sie beobachtet, von Ethan, der auch zufällig später ein Klassenkamerad von Prenna wird.

Es vergehen vier Jahre, doch dann nähern sich die beiden an, denn Ethan weiß, dass sie beide eingreifen müssen, um ihre Zukunft zu verändern.

Dies war mein erstes Buch von Ann Brashares. Ihr Schreibstil hat mir gefallen. Diese Geschichte, die für Jugendliche angelegt worden ist, lässt sich leicht lesen. Wichtig fand ich, dass es verschiedene Szenarien gibt, wie es mit uns auf der Erde weitergehen könnte. Wenn wir uns nicht ändern, wird unsere Zukunft ganz anders als rosig sein, aber wenn wir uns für eine bessere Zukunft einsetzen, könnten wir dafür sorgen, dass sie auch in 60 Jahren noch lebenswert ist.

Die Botschaft ist klar und hat mir gefallen, wichtige Aspekte der Umwelt wurden angesprochen. Manche Szenen waren auch echt spannend.
Aber vieles wirkte zu konstruiert und es blieben noch viele Fragen offen. Vor allem bin ich nicht richtig warm bin ich mit den Protagonisten geworden.

Der Plot besticht durch seine Zeitreise-Elementen und spricht wichtige Themen an. Das ist mal ein Genre, das ich in dieser Art noch nicht gelesen habe. Kann man den Verlauf der Geschichte im nachhinein ändern ? Gibt es Momente, die vieles zukünftige entscheiden ? Was passiert, wenn man eingreift ? Oder eingreifen könnte ?
Der Roman greift viele Fragen auf und die Autorin hat viele wichtige Themen mit hinein gepackt.

Dennoch hat mich diese Geschichte nicht 100% überzeugt, weil manche Dinge, die passiert sind zu unrealistisch waren oder zu zufällig passten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von vielleser18