Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

Locker leichte Sommerlektüre

An der Ostsee sagt man nicht Amore von Katharina Jensen

Anne Glawe hat erst vor ein paar Stunden ganz im Stillen ihre vermeintlich große Liebe Fabio Bartolini geheiratet, als sie auf ein Geheimnis ihres Mannes stößt, welches sie ausrasten lässt. Noch im Hochzeitskleid stürmt sie aus dem Haus, setzt sich in ihren knallroten Mini und sucht das Weite. Doch wo soll sie hin? Ihr fällt ein, dass sie in ihrer Jugend mal auf der Insel Rügen war und dies wird ihr erklärtes Ziel.

Die erste Nacht verbringt sie am Strand und wird am nächsten Morgen auf einen Mann aufmerksam, der ihr bekannt vor kommt. Diesen Mann, Fritz Kliesow, hat sie seinerzeit, als sie mit einem Jugendlager auf der Insel war, als Kusstrainer missbraucht. Heute ist er ein stattlicher Mann, sieht sehr gut aus und ist soooo schweigsam. Seinen Eltern gehört ein kleines Ferienhaus, in welchem Anne erstmal Unterschlupf sucht...

Katharina Jensens Roman hat mich zum Lesen verführt, weil ich in diesem Jahr erstmals auf der Insel Rügen Ferien machen werde. Und nachdem ich das Buch gelesen habe, freue ich mich noch viel mehr darauf. Die Autorin beschreibt die Gegend und die Menschen in und um den kleinen Ort Zicker so farbenfroh und eindrucksvoll, dass ich mir jetzt schon ein klares Bild machen kann. Wenn ich mir Anne am Strand oder auf Fritz´ Boot vorstelle, meine ich das Meer und den Strandhafer rauschen zu hören und schmecke das Salz auf der Zunge.

Ihre Schreibweise lässt sich leicht und flott lesen. Die Geschichte fängt die Traurigkeit, die teilweise tiefe Verzweiflung und die Selbstzweifel der Protagonistin sehr gut ein. Es fehlt aber auch nicht an Humor und Ironie. Besonders gut herausgearbeitet finde ich die Verwandlung von Anne, die sich von einer, wie mir scheint, selbstverliebten Zicke zu einer bodenständigen jungen Frau, die sie wohl vor Fabio auch mal war, zurück verwandelt. Aber auch Fritz junior entpuppt sich mit der Zeit als ein Mann, auf den man sich blind verlassen kann und der es schafft, auch mal aus sich raus zu gehen. Schön zu lesen finde ich, wie die Beiden doch so total unterschiedlichen jungen Menschen zusammenfinden. Schade, dass im Laufe der Geschichte eine vermeintliche Freundschaft zu Ende geht. Aber lest selbst.

Mir hat diese Sommer-, Strand- und Gute-Laune-Geschichte, die aber auch zum Nachdenken anregt, sehr gut gefallen. Vielleicht begegnen mir ja Anne oder Fritz demnächst sogar.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gaby 2707

Rezensionen von Gaby 2707:

Der Koksmörder

Mörderjagd mit Inselblick von Christiane Franke; Cornelia Kuhnert

Rosa Moll bringt sich im Veranstaltungskomitee für die Literaturtage in Neuharlingersiel und Umgebung ein. Als der Literaturkritiker Robert Goldbach bei einem Gespräch mit ihr verstirbt, am folgenden Tag der Autor Alexander Paulssen das zeitliche segnet und dann auch noch die Literaturkritikerin Gesche Anders tot aufgefunden wird, vibriert Rosas Nase und sie wittert mal wiede ein Verbrechen.

..

Auch in diesem Ostfriesland-Krimi nehmen mich die beiden Autorinnen wieder mit an die schöne Küste der Nordsee und diesmal auch auf die Inseln Norderney, Wangerooge und Spiekerooge. Die spärlich gesäten Beschreibungen der Landschaft klingen trotzdem so interessant, dass ich Lust bekomme, mal wieder dort Urlub zu machen.

Die Geschichte selbst, die sich diesmal um Autoren, ihre Agenten und um Literaturkritiker dreht, ist logisch und nachvollziehbar aufgebaut und so mit friesischem Humor gespickt, dass sich meine Mundwinkel immer wieder nach oben gezogen haben. Ausserdem habe ich schon eine freundschaftliche Verbindung zu Rosa Moll, die auch einen Roman schreibt, Polizist Rudi Bakker und Postbote Henner Steffens mit seinen Eltern und seinen 8 Schwestern aufgebaut. Es war auch diesmal toll mit ihnen am Tisch zu sitzen und Pannfisch zu essen. Von den Rezepten, die im Anhang an die Geschichte aufgelistet sind,werde ich bestimmt das ein oder andere ausprobieren. Mal schmecken, ob mir die Gerichte genau so gut gelingt, wie Mama Steffens. Ich bin gespannt, ob Dörte sich ihre Liebe zu Henner aus dem Kopf schlagen kann. Ich finde es einfach nur köstlich, wie Henner so unbedarf und schon fast naiv auf ihre Anmachversuche reagiert. Kriminaloberkommissar Schnepel hat es auch in dieser Geschichte nicht geschafft, seinen unsympathischen Eindruck, den ich von ihm habe, wett zu machen. Er ist und bleibt ein Ekel. Ich hoffe, sein Chef KHK Haueisen ist bald wieder genesen.

Es ist so schade, dass ich meine Freunde schon wieder verlassen muss. Aber ich bin mir sicher, dass Christiane Franke und Cornelia Kuhnert schon wieder an einem neuen Fall für Rosa und ihre Männer basteln.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gaby 2707

Rezensionen von Ela_Ela:

Dylan & Emery ; )

Der letzte erste Blick von Bianca Iosivoni

Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn - sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen .

..

Ich wollte dieses Buch lesen, da mir "Was auch immer geschieht" megagut gefallen hat. Außerdem gefällt mir das Cover.

Am Anfang musste ich erst lernen Emery zu verstehen, da sie gleich am ersten Abend Mason fast die Nase bricht, aber mit der Zeit kommt heraus, dass irgendwas in der Highschool vorgefallen ist, dass sie noch nicht so ganz überwunden hat. Dylan mochte ich total gerne und auch seine Sichtweise habe ich gerne gelesen. Er war für mich aber trotzdem fast zu perfekt, auch wenn sich das wahrscheinlich jeder wünschen würde.

Also wie schon bei dem letzten Roman kam ich schnell voran, da der Schreibstil echt mitreißend ist, außerdem ist das eine tolle Clique die immer zusammenhält und das hat mir als bestes in diesem Buch gefallen.

Fazit: Ein toller Auftakt dieser neuen Serie (schon wieder eine Serie, wieso nur?? :( ), die mich überzeugen konnte und die ich gerne gelesen habe, bin schon auf die weiteren Bände bzw den 2. Band gespannt. Ich vergebe 4,5 Sterne.

Serie:
1. Der letzte erste Blick
2. Der letzte erste Kuss (erscheint im Oktober 2017)

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ela_Ela

Rezensionen von heinoko:

Warmherzig und ergreifend

Der letzte erste Blick von Bianca Iosivoni

Geschichten, die das Leben schrieb (oder die zumindest so ähnlich klingen), sind immer noch die besten. Man schlüpft in ein fremdes Leben und leidet mit, als sei es das eigene.

Da ist das Kind Jake, das wegen Nierenversagen dringend eine Spenderniere benötigt. Die Eltern, die ihren Sohn abgöttisch lieben, eignen sich nicht als Spender und andere Verwandte scheint es nicht zu geben.

Im Rückblick wird von einem schrecklichen Autounfall erzählt, bei dem drei Menschen sterben. Die Überlebenden gehen ihren eigenen Weg.
Erst viel, viel später kann das verwirrende Beziehungsgeflecht entwirrt werden und die Frage nach Schuld und Verantwortung auf einer neuen Ebene zum Guten geführt werden.

Die Autorin schildert auf lebendige Weise in ihrem Buch sehr liebenswerte Menschen, die bemüht sind, nur das Beste zu wollen und zu tun. Insofern scheint mir die Realität sehr, sehr weit weg. Andererseits tut es einfach gut, sich in dieses Buch fallen zu lassen, Tee zu trinken, Hitze und Regen zu spüren und sich mit den einzelnen Schicksalen zu identifizieren, vor allen Dingen aber das Wohlwollen zu fühlen, mit dem die Autorin ihren Protagonisten begegnet. So wollte man selbst auch gerne gesehen werden.
Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen, denn es hat mich gefesselt, es hat mich bewegt und es hat in mir ein sehr warmes Gefühl, ein sehr positives Gefühl ausgelöst. Unterhaltung ja, aber nicht von der seichten Art, sondern mit einer durchaus nachdenklichen Komponente.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von heinoko

Rezensionen von Janine2610:

Denn alle Wahrheit bahnt sich irgendwann ihren Weg.

Die Schmetterlingsinsel. von Bomann Corina

»Die Schmetterlingsinsel« war nach »Eine wundersame Weihnachtsreise« mein zweites Buch von Corina Bomann, allerdings hat mir dieses hier um Längen besser gefallen.
Schon auf den ersten Seiten habe ich gemerkt, wie flüssig und schnell sich das Ganze lesen lässt und wie sehr es die Geschichte schafft, mich zu fesseln.

Dieses Buch ist ein Familiengeheimnis-Roman und es befinden sich darin zwei Handlungs- bzw. Zeitstränge: Einer aus der Jetzt-Zeit und der andere spielt größtenteils Ende des 19. Jahrhunderts. Der Hauptschauplatz ist Ceylon (Sri Lanka).
Die junge Diana ist die Protagonistin aus dem Gegenwart-Teil und sie ist es, die nach dem Tod ihrer Großtante Emmely (auf ihren letzten Wunsch hin) Licht auf die finsteren Stellen ihrer Familiengeschichte werfen möchte. Und so begibt sie sich nach Sri Lanka, denn dort hat alles begonnen ...

~ »Es ist schon seltsam. Zu ihren Lebzeiten bemühen sich unsere Ahnen, die Flecken auf ihrer Vergangenheit geheim zu halten. Und dann bitten sie uns Nachfahren, sie zu finden, weil sie diese Last gern los wären und selbst nicht die Kraft haben, sie zu offenbaren.« ~
(S. 223)

Ich fand den Aufbau der Geschichte total gut gemacht, denn Bomann hat immer abwechselnd (kapitelweise) mal aus Dianas Sicht und dann wieder aus dem Blickwinkel von Grace (Ururgroßmutter von Diana) aus dem Jahre 1887 erzählt. Das war nicht nur abwechslungsreich für mich, sondern hat insofern auch gut gepasst, weil die Übergänge der Zeitsprünge immer auf irgendeine Weise etwas Verbindendes im Geschriebenen hatten.

Ich muss aber gestehen, dass ich Graces Geschichte wesentlich spannender empfunden habe, als die Geschehnisse in Dianas Zeit. Das aufregendere Leben hatte also eindeutig ihre Urahnin. ;)

~ »Ein Geheimnis mag gehütet werden oder sich irgendwo hinter dem Vorhang der Geschichte verstecken. Doch früher oder später taucht jemand auf, der es findet und ans Licht zerrt.« ~
(S. 493)

Bei mir taten sich beim Lesen so viele Fragen auf, ich wollte unbedingt wissen, was mit Grace geschehen war, für welchen Skandal sie (für damalige Ansichten) gesorgt hat und wie es zur Ausstoßung aus der Familie bzw. zu ihrer Enterbung gekommen ist.
Nach und nach wurde mir beim Lesen so einiges klar, aber gleichzeitig haben sich die Fragen bei mir getürmt. Diesen Umstand fand ich einfach unfassbar packend.

Wer also Freude an einem wirklich unterhaltsamen, gut geschriebenen und fesselnden Familiengeheimnis-Roman hat, bei dem man zusätzlich furchtbare Lust auf Ceylon-Tee bekommt, ist mit »Die Schmetterlingsinsel« hervorragend bedient.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Janine2610

Rezensionen von Jule_liest:

schöne Sommerlektüre

Brausepulverherz von Leonie Lastella

Inhalt:
Jiara kommt eigentlich aus Hamburg. Sie lebt dort mit ihrem Freund in einer gemeinsamen Wohnung und studiert Psychologie. Ihren Sommer verbringt sie regelmäßig in Finale, einem kleinen italienischen Ort. Dort arbeitet sie in einer Trattoria. Als sie Milo trifft, wirbelt das ihr Leben durcheinander.

Meinung:
Leonie Lastella schreibt frisch und leicht. Schon nach wenigen Sätzen konnte ich die Sonne auf der Haut spüren und das Meer riechen. Dass die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird, fand ich super. So lassen sich beide Sichtweisen nachvollziehen. Auch wenn das Ende der Geschichte schnell vorhersehbar ist, bleibt es spannend. Die Charaktere tragen hierzu einiges bei. Jiara ist ein Wildfang, der in ihrer Welt eingesperrt ist, oder wie Dario sagt: ?Dein Problem ist, dass du zu lange im Käfig gelebt hast. Du denkst mit Gitterstäben im Kopf?.
Dario ist mein Lieblingscharakter in dem Roman. Trotz seines Schicksals ist er nicht verbittert, sondern einer der freundlichsten und sympathischsten Charaktere, die mir in letzter Zeit begegnet sind. Für Jiara ist er eine wichtige Stütze und auch für Milo. Milo ist zunächst etwas anstrengend, zeigt aber schnell seine andere Seite, was mir gut gefallen hat. An einigen Stellen waren die Zeitsprünge etwas sehr groß. Die hätten gern kürzer sein dürfen oder, noch besser, mit mehr Inhalt gefüllt werden können. Das Buch zeigt, dass man an seine Träume glauben und sich für sie einsetzen muss, wenn man wirklich glücklich werden will.

Insgesamt handelt es sich um eine schöne, leichte Sommerlektüre, die einen direkt nach Italien katapultiert. Wer eine Dosis Sommer jetzt schon gebrauchen kann und kribbelnde Liebesgeschichten mag, sollte den Roman auf jeden Fall lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Jule_liest

Rezensionen von küchenqueen:

Spannend

Ragdoll - Dein letzter Tag von Cole Daniel

Der Londoner Detectiv "Wolf" wird zu einem Fall gerufen, bei der eine Leiche aufgehangen wurde. Damit nicht genug: Die Leiche wurde aus 6 Personen zusammengesetzt. Dort wird eine Liste mit Namen und Todesdaten gefunden. Der letzte Name ist der von Wolf. Hat der Fall etwas mit einem Fall aus Wolf´s Vergangenheit zu tun, bei der Wolf einen Angeklagten fast zu Tode geprügelt hat? Und genau dieser Angeklagte kurz darauf ein weiteres Mädchen verbrannt hat?

Dieses Buch ist wirklich sehr spannend.

Von Beginn an kann man es nicht mehr aus der Hand legen und fühlt sich einfach gestört, wenn man mal eine Pause einlegen muß. Durch den sehr intensiven Schreibstil hat der Leser alles direkt vor Augen, wie bei einem Kinofilm. Dies ist insbesondere bei der gefundenen Leiche sehr eindrucksvoll... Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, man spürt die Hektik, die bei der Suche nach dem Mörder aufkommt. Durch die Sprünge der einzelnen Kapitel ist die Spannung immens hoch, denn an jedem Kapitelende gibt es den berühmten Cliffhanger, der einen zwingt weiter und weiter zu lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von küchenqueen

Rezensionen von küchenqueen:

Über die Freundschaft

Ein Sommer in Corona del Mar von Thorpe Rufi

Mia und Lorrie Ann sind seit ihrer Kindheit gut befreundet und gelten als unzertrennlich. Doch eines Tages ereilt Lorrie Ann ein schwerer Schicksalsschlag, sie und Mia erhalten ihre Freundschaft nur noch auf genügend Distanz. Bis Lorrie Ann plötzlich wieder vor Mia steht. Und es geht ihr nicht gut - sie ist Drogenabhängig.

Eine harte Probe für ihre Freundschaft.

Dieser Roman ist harte Kost. Er ist bewegend und zeigt dem Leser sehr deutlich, wie ungerecht das Leben zuschlagen kann. Auf der einen Seite purer Sonnenschein, auf der anderen Seite Gewitterwolken. Man kommt beim Lesen wirklich ins Grübeln. Eigentlich hatte ich eine schöne sommerliche Geschichte erwartet. Aber wenn man sich auf das Buch eingelassen hat, wird man belohnt. Man bekommt eine tiefsinnige Geschichte, die den Leser intensiv erleben läßt, wie hart das Leben sein kann und daß man so einiges schaffen kann - egal wie hart es zuschlägt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von küchenqueen

Rezensionen von Tarika:

Ein toller Sommerroman

Brausepulverherz von Leonie Lastella

Jiara lebt eigentlich in Hamburg, jobbt aber den Sommer über in einer Trattoria an der italienischen Riviera. Ihr ansonsten so strukturiertes Leben steht Kopf, als sie Milo trifft. Naja, von einem ?Treffen? kann hier nicht die Rede sein, eher von einer Explosion, einem Tsunami, einem Feuerwerk. Nein, Letzeres wäre dann doch zu kitschig.

Sofort ist da dieses Knistern und Kribbeln. Nur manchmal fühlt es sich eher an wie viele kleine Stromschläge ? so grundverschieden sind die beiden. Und eigentlich darf das alles nicht sein: Jiara hat einen Freund, ein Leben und eine Zukunft in Hamburg ? oder? (Klappentext)

Leonie Lastella nimmt den Leser ziemlich schnell durch ihren angenehmen Schreibstil gefangen und wenn man selbst im verregneten Deutschland sitzt, so kann man mit der Lektüre vom ?Brausepulverherz? schnell ins warme Italien abdriften. Besonders interessant, aber auch angenehm und für die Geschichte förderlich, fand ich, dass Lastella die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt. An sich nichts Besonderes, aber sie erzählt die Geschichte Kapitelweise aus der Sicht von Jiara und Milo. Dadurch kann man sehr schnell sehr viel Nähe zu beiden Protagonisten aufbauen, was mir sehr gefallen hat. Das Gefühlsleben der beiden wird dem Leser also sehr schnell klar, besser als den beiden Protagonisten wohl. Aber auch die anderen auftretenden Figuren sind sehr gut geschildert.
Die Handlung an sich mag nicht neu sein, Frau verliebt sich in komplizierten Mann, der ist auch noch ein wahnsinnig gutaussehender Italiener, aber die Verpackung macht es. Und die wird hier wirklich mit einer Spannung geliefert, dass man im Grunde das Buch gar nicht mehr weglegen möchte. Zwischenzeitlich war ich mir nicht mal sicher, ob es mein gewünschtes Ende überhaupt noch geben kann, denn es ist zwischenzeitlich sehr dramatisch. Aber gerade diese Dramatik macht die Handlung so spannend. Wohlwollend möchte ich noch anmerken, dass ?Brausepulverherz? kein 08/15-Roman ist, also auch nicht besonders kitschig.

Ein wirklich schöner und lesenswerter Liebesroman, der nicht nur das Italienfeeling rüberbringt, sondern auch wirklich gut unterhalten kann.
?

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tarika

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Maja, 9 Jahre aus Sistrans,

Detektivbüro LasseMaja - Das Feuerwehrgeheimnis (Detektivbüro LasseMaja, Bd. 23) von Martin Widmark

Es war spannend. Man hat nicht gleich gewusst, wer der Dieb ist. Denn der Inhalt geht so: Maja las in der Zeitung, dass im Museum eine indische Vase geklaut wurde und eine Halskette im Schmuckgeschäft, während es gebrannt hatte. Und jetzt fängt das Abenteuer von LasseMaja an.

-----------------------------------------------------------
Eliah, 8 Jahre aus Kufstein:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es so spannend war.

Es geht um zwei Detektive namens Lasse und Maja. Beim Aufräumen ihres Detektivbüros beginnt plötzlich ein Eimer zu brennen, denn sie haben einen Lappen mit Öl zusammengebracht. In der Zeitung lesen sie, dass noch zwei Brände passiert sind. Bei dem im Museum ist eine teure Vase gestohlen worden! Corina Granat, die Feuerlöscher verkauft, benimmt sich sehr verdächtig. Lasse und Maja glauben, sie ist die Diebin! Und die Vase kostet mehr als 20000 Kronen! Am Ende können sie den Fall lösen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tyrolia-Testleser