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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von heinoko:

Sachbuch in falschem Gewand

Der Tiger in der guten Stube von Tucker Abigail

Ein niedliches Katzenkind auf dem Titelbild, ein spielendes Katzenkind auf der Rückseite und eine Fülle von kleinen Zeichnungen von kletternden, sitzenden, grimmig oder lieb schauenden Katzen, Pfötchen, die über die Seite laufen – die gesamte Aufmachung suggeriert ein „liebes“ Katzenbuch, vielleicht sogar für Kinder.

Solcherart falsche Erwartungen zu wecken, kann doch nicht wirklich verkaufsfördernd sein?

Denn tatsächlich handelt es sich um ein fundiertes Sachbuch, das eine unglaubliche Fülle an Informationen rund um das Thema Katze vermittelt. Die Auflistung aller Fußnoten, d. h. Quellenverweise, studierte Literatur etc., in kleinster Schrift gesetzt, umfasst 20 Buchseiten! Die Autorin hat ungeheuere Fleißarbeit geleistet. Allein schon dafür gilt ihr meine größte Anerkennung. Zwar schreibt sie als Amerikanerin zwangsläufig mit Blick auf die USA, aber viele, viele Informationen lassen sich eins zu eins auf Europa übertragen. Die mitunter etwas trockenen, aber gut verständlichen Inhalte werden immer wieder aufgelockert durch Erzählungen der Autorin über ihre persönlichen Katzen-Erlebnisse. Es gefällt mir sehr gut, dass Abigail Tucker versucht, sich mit allen von ihr angerissenen Themen möglichst neutral zu befassen, sie wertet nicht, weist keine Schuld zu. Sie hält sich an Fakten, an Forschungsergebnisse, an Umweltaktivisten, an Tierschützer, an Züchter, an Wissenschaftler. Leider, leider fehlen im Buch Fotos. Man hätte gut daran getan, statt der kinderbuchartigen Zeichnungen aussagekräftige Fotos einzufügen, um die angebotenen Informationen anschaulich zu machen.

Auf der Rückseite des Buches verspricht der Verlag, dass man nach Lektüre dieses Buches Katzen mit anderen Augen sehen wird. Und das ist in der Tat so! So viel Erschreckendes, Befremdliches habe ich noch nie über Katzen gelesen. Verwunderung, Entsetzen, Scham, Ungläubigkeit, Heiterkeit – eine große Bandbreite an Reaktionen löste das Buch in mir aus, ungewöhnlich für ein Sachbuch und Nachweis für die besondere Qualität des Buches.

Wer Katzen liebt, sollte das Buch lesen. Und wer Katzen nicht mag, sollte dieses Buch auch lesen!

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Rezensionen von Rebecca1493:

Möge diese Reihe niemals enden

Forever next to you - Eric & Joyce von Amy Baxter

Zugegeben, Orange konnte mich leider noch nie hinter dem Ofen hervorlocken, aber ich mag das Cover trotzdem! Die weibliche Person hat zwar fast ein wenig zu helle Haare um dem im Buch mehrfach zitierten Ebenholz zu gleichen, aber gleichwohl finde ich die Umsetzung der Beschreibung von Joyce und Eric durchaus geglückt! BeHEARTBEAT macht einfach einen guten Job.

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich darauf gefreut habe nach einer kleinen San Francisco Ink-Durststrecke endlich wieder in die Welt des Skinneedles-Team eintauchen zu dürfen. Durch das zuvor gelesene und viel zu kurze Intermezzo zwischen Eric und Joyce hatte mir Autorin Amy Baxter zusätzlich den Mund wässrig auf weitere Momente mit den beiden Dickköpfen gemacht. Dass ich zuvor bereits Teil 4 der Reihe mit Peg und Kyle gelesen hatte, schränkte mein Lesevergnügen in keinster Weise ein.

Wer die Reihe mag, wird Eric und Joyce ebenfalls nach kurzer Zeit in sein Leserherz schließen. Natürlich versucht jeder Autor die einzelnen Geschichten einer Reihe voneinander abzugrenzen, aber Amy Baxter hat ein besonderes Händchen dafür durch ihre unterschiedlichen Charaktere immer wieder eine andere Atmosphäre zu schaffen. War Teil 1 eher düster und bis zur letzten Seite spannend, kommt Band 4 sehr emotional daher. Die Geschichte um Eric und Joyce besticht dagegen mit jeder Menge Wortwitz und konnte dadurch nicht nur einmal meine Lachmuskeln anregen. Die beiden Dickschädel haben mich allerdings auch einiges an Nerven gekostet...

Der Schreibstil war wie immer famos, weshalb zu keiner Zeit auch nur der leiseste Hauch einer Länge aufkam. Vielmehr tat es mir in der Seele weh, dass ich so schnell dem Ende entgegen geflogen bin. Aber was soll man auch machen, wenn das Buch mich als Leserin derart in Beschlag nimmt?

Neben dem durchaus lustigen Geplänkel und Streitereien zwischen Joyce und Eric und natürlich jeder Menge Tattoos, wird dem Thema Drogen und Abhängigkeit Platz eingeräumt. Auf welche Weise das geschieht müsst ihr aber selbst beim Lesen herausfinden!

Ein Highlight war für aber auch das Ende der Geschichte, das mich regelrecht zum Dahinschmelzen gebracht hat. Einfach nur schön.

Fazit: Und wieder konnte mich Amy Baxter bzw. ihr neues Paar Eric & Joyce in ihren Bann ziehen. Warum haben ihre Bücher nicht 1000 Seiten mehr?!

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Rezensionen von Nepomurks:

Wo Gysi drauf steht, muss auch Gysi drin sein... Absolut lesenswert!

Ein Leben ist zu wenig von Gregor Gysi

Gregor Gysi hat Vieles aus seinem Leben zu berichten und macht es denn jetzt auch mit seiner ureigenen Autobiografie „Ein Leben ist zu wenig“ (erschienen bei Aufbau Digital, Oktober 2017).
Und so erlebt man den redegewandten Politiker einmal aus einer ganz neuen und auch unerwarteten Perspektive.

Er berichtet von seiner Familie, seiner Kindheit, der DDR und BRD und Vielem mehr. Stilistisch bleibt er sich dabei vollkommen treu: Es liest sich so, wie man Gysi von seinen Reden her kennt. Er bleibt sich und seiner unverkennbaren Art zwar immer treu, gibt hier aber auch einen tiefen Einblick in sein Privates und schildert viele Erlebnisse. Mal witzig, mal anrührend. Das Buch ist eine Ansammlung vieler Gysi-typischer Anekdoten. Es ist durchweg gut zu lesen und inhaltlich wirklich interessant. Ich würde das Buch jederzeit weiterempfehlen. 5 Sterne.

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Rezensionen von Nepomurks:

Tolle Rezepte, aber ein bisschen viel "Yin und Yang"...

Makrobiotik von Madhavi Guemoes

„Makrobiotik“ von Madhavi Guemoes. Neugierig war ich, als ich das Buch zum ersten Mal sah. Denn eigentlich möchte man sich zwar möglichst gesund ernähren. Aber bei dem Wort „Makrobiotik“ schleichen sich wohl automatisch einige Bedenken und Vorurteile ein. Insofern habe ich dieses Buch zwar mit Spannung, aber auch mit 2 kritischen Augen gelesen.

Zum Schreibstil kann man wohl nur sagen, dass man sich mit den Bedenken teilweise bestätigt sehen kann, fallen im einleitenden Teil doch häufig Worte oder Begrifflichkeiten wie „Yin und Yang“, „Ungleichgewicht“ oder „Harmonie“ in einem unverkennbar esoterischen Kontext. Gut leserlich ist das Buch trotzdem, auch wenn ich einige Mal über die Ausführungen von Madhavi Guemoes lächeln musste.. Es ist halt nicht so sehr meins, das Esoterische..
Ansonsten war ich aber tatsächlich überrascht, dass Guemoes doch bei den mitgelieferten Rezepten und Anregungen einige sehr interessante Inhalte bietet. Es gibt viele Anleihen aus der japanischen Küche, aber auch wieder viele Rezepte mit diversen Getreidevariationen – was ja bei Maktrobiotik nicht überrascht. Den Unterschied macht hier oftmals der Einsatz unterschiedlichster Gewürze, die natürlich immer andere Geschmacksrichtungen zur Grundlage haben und vor allem die Getreide-Gerichte unterschiedlich prägen. Die Zutatenliste ist dabei auch überraschend vielfältig, wobei ich nicht alle Zutaten kannte (z.B. Adzukibohnen und Kuzu). Andererseits wird von Madhavi Guemoes schon eingangs im Buch darauf hingewiesen, dass man die Rezepte eher als Grundidee sehen sollte und alles nach eigenem Geschmack und Gutdenken abwandeln soll. Ob nun Porridge, Schwarzwurzel-Creme-Suppe, vegane Waffeln, Bratlinge oder Hirse-Allerlei, Smoothies und Aufstriche – man hat doch eine sehr gute, vielfältige und ausgewogene Auswahl. Eine Grundvoraussetzung ist meines Erachtens jedoch, dass man einen gut sortierten Asia-Laden (möglichst sogar mit Bio-Produkten) in der Nähe hat. Es kommen in diversen Rezepten asiatische, teils recht spezielle Zutaten zum Einsatz. So z.B. Shoyu, Ume Su oder Tahinsauce und Amazake. Ich persönlich war nicht gleich mit allen Zutaten „vertraut“.. Vieles, wie z.B. Mirin, gibt es mittlerweile aber sogar schon in größeren Supermärkten zu kaufen.

Ansonsten ist das Buch tatsächlich eine schöne Idee und gute Anregung für eine alternative und womöglich überwiegend gesunde Küche. Viele Rezepte gefielen mir gut und ich werde sie sicherlich einmal nachkochen. Wer sich also von dem esoterischen „Yin – Yang – Ansatz“ nicht abschrecken lässt und das Buch mehr als Rezepte-Sammlung sieht, dem sei es wärmsten empfohlen. 4 Sterne.

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Rezensionen von AngiF:

Wintergeschichten

Schnee ist auch nur hübsch gemachtes Wasser von Dora Heldt

In der Kopfkino-Edition hat die dtv Verlagsgruppe ein ausgesucht hübsches, kleines Buch herausgegeben, mit „Schnee ist auch nur hübsch gemachtes Wasser“ von der Autorin Dora Heldt, hält der Leser ein wunderschönes Buch mit Wintergeschichten in den Händen. Für mich eine fantastische Art und Weise mich, durch die Lektüre, auf den nahen Winter und die Adventszeit eingestimmt zu werden.

Dora Heldt erzählt gewohnt gekonnt in kleinen Episoden, darüber, was so passieren kann in der Winterzeit, Gefühle werden dabei ganz groß geschrieben. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ausgesprochen gut und ihre Sprache ist einfach nur schön zu lesen.
Von Herzen gerne vergebe ich hier meine höchste Punktzahl, nämlich fünf von fünf möglichen Sternen und natürlich empfehle ich das Buch weiter! Die Lektüre eignet sich hervorragend zum Abschalten und den Kopf stressfrei zu bekommen. Doch wegen der bezaubernden Aufmachung ist das Buch auch ein hervorragendes Geschenk einfach nur so oder zum Nikolaus oder auch zu Weihnachten – für alle lieben Menschen, die man gerne erfreuen möchte.

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Rezensionen von spozal89:

Eine absolut grandiose Handlung

Scythe - Die Hüter des Todes von Shusterman Neal

Die Scythe sind auserwählt, um zu töten bzw. nachlesen - wie es im neuen Sprachgebrauch genannt wird. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die neuen Hüter des Todes, denn den Tod wie wir ihn kennen gibt es nicht mehr. Als Citra und Rowan - gegen ihren Willen - für die Ausbildung zum Scythe berufen werden, bleiben ihnen nur zwei Dinge: ihre Freundschaft, die vielleicht mehr als Freundschaft ist, und die hohen moralischen Regeln der Scythe, die das Töten irgendwie erträglich machen.

Doch nicht alle Hüter des Todes halten sich noch an die uralten Regeln der Gilde, und aus einem Grund, der für Citra unbegreiflich bleibt, fühlt Rowan sich von diesen dunklen Scythe angezogen. Bald stehen Citra und Rowan auf unterschiedlichen Seiten und kämpfen doch um das Gleiche: das perfekte Leben, das richtige Sterben und ihre Liebe.


"Scythe - Die Hüter des Todes" war das erste Buch das ich vom Autor gelesen habe. Zugleich ist es der Auftakt einer neuen Jugendbuchreihe.

Ich muss ja sagen, dass ich mich freuen würde, wenn mal wieder ein Jugendbuch nur ein Einzelband ist und nicht wieder zwei oder mehrere Nachfolgebände hat. Ich mag diese ganzen Reihen nicht mehr - denn ist das Buch grandios, so wie dieses hier, dann ist man regelrecht gezwungen, die Nachfolger zu kaufen *g*

Mir hat dieses Buch und seine Handlung extrem gut gefallen. Es war mal wieder was neues und es sticht definitiv aus der Masse heraus. Zudem war es bei keiner Stelle langweilig und außerdem hat das Buch anders geendet wie ich erwartet hätte. Ich fand es gut, dass die Liebesgeschichte zwischen Citra und Rowan nicht im Vordergrund stand und nur hin und wieder ein klein wenig Erwähnung fand. Die Charaktere waren alle gut ausgearbeitet und ich mochte die Tagebucheinträge, die immer am Anfang eines Kapitels standen - die gaben nämlich noch ein wenig mehr Einblick in die Gedanken und die Arbeit der Scythe.

Die Gedanken des Autors in Bezug auf diese Zukunftswelt ist erschreckend real. Für mich war dieses Buch erneut ein Highlicht diesen Jahres und ich freue mich auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von AngiF:

Cosy Crime auf Gotland

Mord auf der Insel von Marianne Cedervall

Die verwitwete Anki Karlsson ist froh, endlich ihr neues Leben im kleinen Mullvald auf Gotland starten zu können, weit weg von Stockholm zieht es sie auf die Insel, . Lange hatte sie sich hierher gesehnt. Viele Jahre hatte sie ihren kranken Mann pflegen müssen, was oft sehr schwer war, da er nicht der einfachste Patient war.

Doch nun möchte sie ihr neues Zuhause beziehen, das alte Pfarrhaus im Dorf. Dazu gehören ebenfalls Stallungen, so dass sie ihre beiden neuen Islandpferde gut unterbringen kann. Aufgeschlossen und fröhlich kommt sie in Mullvald an, von einigen gleich neugierig begrüßt, trifft sie auch auf Zurückhaltung bis Ablehnung. Doch sie stürzt sich gleich in das Gemeindeleben des kleinen Ortes und möchte Anschluss finden. Zu groß war dieser Schritt, als dass sie sich den vergrämen lässt. Bald beginnen jedoch ungewöhnliche Dinge vor sich zu gehen, bei denen Anki stets in der Nähe weilt, klar gerät sie da bei den Bewohnern unter Verdacht. Wird sich alles aufklären und kann Anki ihren Traum leben?

Die Autorin Marianne Cedervall erzählt die Geschichte ihres Buches „Mord auf der Insel“ atmosphärisch dicht und anschaulich, sie schreibt vom Leben im kleinen (fiktiven) Dorf Mullvald auf der schwedischen Ostsee-Insel Gotland. Ihre verwendete Sprache ist schön, erwählt und ansprechend. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar, fesselt mich und ist angenehm lesbar. Ein Cosy Crime mit aller Gemütlichkeit aber doch dem gehörigen Schuss Spannung. Ein Buch zum Eintauchen. Von den Personen im Buch sind manche spröde und ein wenig ablehnend Neuem gegenüber und andere wieder neugierig und aufgeschlossen – wie im richtigen Leben. Die Protagonistin Anki ist eine starke Figur, liebenswert; jemand, den man gerne zur Freundin haben möchte. Vorurteile werden in der Story gut sichtbar und können bisweilen ausgeräumt werden.

Ein Buch dem ich selbstverständlich fünf von fünf möglichen Sternen vergebe und es natürlich weiter empfehle an Leser, die einen Krimi lesen möchten, in dem eine angenehme Stimmung überwiegt. Ein herrlicher Lesestoff, der genau richtig ist für ein Herbst-Wochenende, das man gemütlich auf dem Sofa verbringen möchte und an dem man sich sich einfach verlieren und treiben lassen möchte in einer schönen Geschichte - Unterhaltung pur ist versprochen! Gerne möchte ich weitere Fälle um Anki Karlsson lesen.

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Rezensionen von begine:

Ein Jahrhundertroman

Stadt aus Rauch von Kutschke Svealena

Stadt aus Rauch ist ein realistischer, mit mystischen Einlagen, geschichtsträchtiger Roman geschrieben von der Autorin Svealena Kutschke.
Mich hat die Geschichte gleich gefesselt.
Lucia wird in einer kalten Winternacht in der Trave in Lübeck geboren, als ihre Mutter ins Wasser ging. Der Junge Christoph Petersen sieht sie und ihre tote Mutter am Ufer.

Ihr Vater Michel ist ein armer Maler, Sie wohnen in einem Hinterhaus und Michel wird von einer Dame aus dem Vorderhaus gefördert und erbt von ihr die Wohnung. Dort
wohnen die nächsten Generationen.
Die Autorin lässt die Geschichte Deutschlands einfließen. Wir erleben die beiden Weltkriege.
Die Ansichten der Personen sind sehr unterschiedlich. Sie sind sehr natürliche und einfache Leute.

Ein guter groß angelegter Generationsroman, über mehr als ein Jahrhundert lang Mit mystischen Einlagen, mit einem fast sympathischem Teufel.
Vielleicht ist der Roman etwas lang, aber die Autorin hat die Stimmungen gut eingesetzt und der Roman wird nie langweilig. Allerdings geht es manchmal etwas viel in den Zeiten hin und her. Dann ist er oft auch etwas bedrückend aber ehrlich geschrieben.
Die Geschichte und die Lebensart ist nicht geschönt, aber gut lesbar. Ab und zu mit plattdeutschen Redensarten.
Ich habe ihn gerne gelesen.

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Rezensionen von AngiF:

Ein besonderes Lesebuch

Geschichten über 30 von Eike Bornemann; Marianne Bunes; Julia Dankers; Veneda Mühlenbrink; Carolin Schairer; Daniela Schenk; Barbara Martina Strebel; Katarina Struik; Jonas Zauels

Zum Anlass des 30jährigen Geburtstages vom Ulrike Helmer Verlag ist dieses kleine, besondere Lesebuch entstanden. Verlagsautoren haben kleine, feine Kurzgeschichten beigetragen, um den Geburtstag zu zelebrieren. Natürlich hätte mich allein dies schon zum Lesen angeregt, doch das Büchlein bietet noch mehr: ich lerne ganz nebenbei die AutorINNEN und ihren Schreibstil sowie ihre Sprache kennen.

Eine geniale Anregung, den einen Autor oder die andere Autorin auf meine Wunschliste zu setzen. Von den AutorINNEN kenne ich bisher nur Jonas Zauels, der mich mit seinem Debütroman „Alle Farben der Nacht“ tief beeindrucken konnte. Nun heißt es nach der Lektüre des wunderschönes Lesebandes „Geschichten über 30“ die anderen neun Autorinnen und Autoren zu erkunden.

Meine Bewertung fünf von fünf möglichen Sternen und eine absolute Leseempfehlung. Die Geschichten eignen sich prächtig zum kleinen Lesen zwischendurch, um Wartezeit zu überbrücken oder als Reisebegleiter. Leser werden optimal unterhalten, zum Nachdenken inspiriert und von den verschiedensten Emotionen getroffen, zumindest bei mir war dies der Fall.

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Rezensionen von yellowdog:

gut lesbar

Sieben Tage voller Wunder von Dani Atkins

Ein romantischer Roman, der mit einer Flugzeugreise von Kanada beginnt und mit einem Absturz. Wer Angst vorm Fliegen hat, für den sind das erschreckende Szenen.
Auffällig ist jedoch von Beginn der warmherzige Ton!
Getragen wird der Roman von der Icherzählerin Hannah, die nach 5 Wochen zu Besuch bei ihrer Schwester zurück nach England fliegen will.

Nach dem Absturz geht es um das überleben und 7 Tage des Hoffens auf Rettung. Dabei zeigt sich auch die innere Stärke und das ist wohl die Message des Romans. Letztlich spielt sich das zunächst mehr auf der Oberfläche ab. Es erinnert latent an Paulo Coelhoe Mets William F.Young.
Es gilt im Überlebenskampf sich selbst und eigene Fähigkeiten zu entdecken, dabei kann gleichzeitig ein Teil der Vergangenheit aufgearbeitet werden.
Der Roman hat außerdem einen Clou, über den man besser nichts verrät, daher schließe ich meine Worte mit der Bemerkung, dass der kurze Roman gut und unterhaltsam zu lesen ist. Ich hatte das Buch in wenigen Stunden durch.

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