Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Eine Fortbildung mit Folgen
Kaltnacht von Gabriele Keiser
Nach einer harmonisch im Kreise der Familie verlaufenen Silvesterfeier beginnen in den frühen Morgenstunden die Rauchmelder Alarm zu schlagen. Die von den Nachbarn herbeigerufene Feuerwehr muss nicht nur einen Schwelbrand löschen, sondern sie finden auch 2 Tote und einen toten Hund. Cem Aslan und seine Frau Yvonne sind in ihrer Wohnung einen brutalen Tod gestorben.
Doch wo ist ihr kleiner Sohn – der 5-jährige Erol? Für Kriminalhauptkommissarin Franca Mazzari und ihr Team beginnen zähe Ermittlungen. Ausserdem sollen sie auch noch einen Geisterfahrerfall aufklären bei der eine junge Frau und ihre kleine Tochter getötet wurden. Doch dann kommt ihnen ein Zufall zuhilfe...
In ihrem Krimi, der der erste ist, den ich von dieser Autorin lese, nimmt mich Gabriele Keiser mit in die Gegend zwischen Koblenz und Andernach. Ich lerne hier die KHK Franca Mazzari und ihr Team kennen. Die meisten sehr sympathisch bis auf Roger Brock mit seiner meckernden Lache und seiner eingefahrenen, verstaubten Denkweise, der sich hinter seinen Dienstjahren versteckt und der mir sowas von unsympathisch ist. Und auch den Rechtsanwalt des Geisterfahrers mag ich wegen seiner überheblichen und für mich schon menschenverachtenden Art überhaupt nicht. Auch alle anderen Protagonisten kommen menschlich und gut ausgearbeitet rüber. Durch die vielen Gedanken, die sich Franca und ihre Kollegin Clarissa machen, kann ich Motivation und Hintergründe der Tat und des Täters sehr gut verstehen. Geht es hier um Cem Aslan, den Türken, der besser deutsch spricht, als mancher Rheinländer, der aber auch schon mal ausrasten kann? Oder doch eher um seine schöne blonde Frau, der nach der Geburt ihres Sohnes verboten wurde wieder arbeiten zu gehen? Ist die Welt der Beiden wirklich so heile wie sie scheint? Oder geht es um die Polizisten im Allgemeinen, die für die meisten heute nur noch Bullen sind und sich erst wehren dürfen, wenn es meist schon zu spät ist? Alles wird von allen Seiten beleuchtet und war für mich sehr interessant zu lesen.
Der Fall selbst ist gut nachvollziehbar und ganz zum Schluss löst sich auf, wonach die ganze Zeit krampfhaft gesucht wurde. Es sind immer die Klitzekleinigkeiten, die dann zur Auflösung führen. So auch hier. Ich habe das Miträtseln und das Mitermitteln sehr genossen. Die Spannung beginnt auf der ersten Seite und auch wenn die Ermittlungsarbeiten oft etwas eintönig scheinen, bleibt der Bogen bis zum Schluss straff gespannt.
Da ich die Gegend um Koblenz herum aus meiner Jugend sehr gut kenne, rufen die Ortsnamen immer wieder kleine Erinnerungen in mir wach. Der Lokalkolorit der Landschaft spannt sich durch die ganze Geschichte und ich fühle mich schon sehr bald wie daheim.
Informative spannende Unterhaltung in diesen ersten Herbsttagen, die ich gerne weiter empfehle.
Rezensionen von KimVi:
Spannende Fortsetzung
Niemals - Thriller (Jenny Aaron 2) von Andreas Pflüger
Von Kindesbeinen an, wurde Jenny Aaron von ihrem Vater auf ihren späteren Beruf vorbereitet. Sie ist eine Polizistin mit überragenden Fähigkeiten. Doch nun ist Jenny Aaron blind. Dennoch macht ihr das Berliner Spezialkommando, dem sie bereits als Sehende sechs Jahre lang angehörte, das Angebot zurückzukehren.
Doch Aaron zögert. Dann erfährt sie, dass ihr ein ehemaliger Todfeind eine sehr hohe Summe hinterlassen hat. Um mehr zu erfahren und das Erbe anzutreten, muss sie nach Marrakesch reisen. Dort wartet der mächtigste Mann der Welt auf Aaron. Er hat nicht nur an dem Geld Interesse, sondern auch an Aaron. Als sie erfährt, was er ihr angetan hat, ist sie bereit alles zu opfern, um ihn zu töten.....
"Niemals" ist der Folgeband zu "Endgültig". Man kann den aktuellen Ereignissen sicher auch folgen, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat. Allerdings erfährt man in "Endgültig" wie es zu Jenny Aarons Erblindung gekommen ist, bekommt außerdem viele Hintergrundinformationen zur Hauptprotagonistin und natürlich zu dem Berliner Spezialkommando. Es ist deshalb schon sinnvoll die Bände in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen, aber nicht zwingend notwendig.
Wie auch schon der erste Band, wird auch dieser wieder im Präsens erzählt. Dadurch hat man das Gefühl, sofort mitten im Geschehen zu sein. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die nicht nur in verschiedene Orte führen, sondern sich außerdem auf unterschiedlichen Zeitebenen zutragen. Neben der aktuellen Handlung gibt es Rückblicke in die Vergangenheit. Man braucht aber nicht zu befürchten, dass man dadurch die Übersicht verliert, denn die entsprechenden Kapitel sind mit Ort und Zeit gekennzeichnet.
Das Tempo dieses Thrillers ist wirklich rasant. Einmal angefangen, mag man sich kaum noch davon lösen. Handlungsorte und Protagonisten werden so detailliert und lebendig beschrieben, dass man das Gelesene sofort vor Augen hat. Der Autor versteht es hervorragend Spannung zu erzeugen und diese durchgehend zu halten. Die actionreichen Szenen treiben einen förmlich durch das Buch.
Jenny Aaron scheint auf den ersten Blick eine eiskalte und durchtrainierte Superheldin zu sein, der einfach alles gelingt. Doch sie hat auch eine andere Seite und diese vermittelt der Autor ebenfalls perfekt. Die Charaktere wirken allesamt glaubwürdig. Man fasst spontane Abneigungen, entwickelt aber auch Sympathien. Man kann sich also ganz auf das spannende Geschehen einlassen und die actionreiche Handlung auf sich wirken lassen.
Ich habe mich beim Lesen dieses Thrillers sehr, sehr gut unterhalten und mochte ihn kaum aus der Hand legen. Ich habe vorher bereits den ersten Band gelesen und muss gestehen, dass ich mich am Anfang erst daran gewöhnen musste, dass das aktuelle Geschehen im Präsens erzählt wird. Hier wusste ich ja bereits was mich erwartet und hatte deshalb überhaupt keine Startschwierigkeiten. Vom ersten Moment an, war ich mitten im Geschehen und habe atemlos die spannende Handlung verfolgt. Ich vergebe deshalb begeisterte fünf Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung. Ich hoffe sehr, dass es bald ein Wiedersehen mit Jenny Aaron gibt.
Rezensionen von May:
Emotional fesselnd
Niemals - Thriller (Jenny Aaron 2) von Andreas Pflüger
Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man lacht und weint mit der Hauptfigur Rana und man leidet auch mit ihr. Es ist ein Buch mit vielen Botschaften an die Gesellschaft. Toll geschrieben, kein überflüssiger Schnickschnack an Beschreibungen. TOP! Viele Spielraum für das Kopfkino und es hat definitiv Suchpotential.
Das Buch ist insgesamt 433 Seiten lang und es macht viel Spaß es zu lesen.
Rezensionen von Booknaerrisch:
trotz seiner ruhigeren Gangart durchaus interessant, fesselnd und tiefgründig
Der gefährlichste Ort der Welt von Lindsey Lee Johnson
Zitate:
"In diesem Moment sah es tatsächlich so aus, als ob der winzige Vogel fliegen könnte - hinaus aus diesem stickigen Zimmer, dieser Schule, dieser Stadt, auf und davon." Seite 28
"Sie hatte das Ganze in Gang gesetzt, aber jetzt wurde sie nur noch mitgeschleift." Seite 43
"Das war Mill Valley: Ein Traum, erdacht, um Achtjährige glücklich zu machen.
" Seite 125
Meinung:
Mill Valley ist eine beschauliche, idyllische Kleinstadt ohne nennenswerte Kriminalität. Keine Morde oder Vergewaltigungen, hier sind die Kinder sicher! Oder sollten es zumindest sein...
Denn auch an einem wunderschönen Fleckchen Erde, an dem nur die Erfolgreichsten und Reichsten wohnen, sind sie der größten Gefahr dennoch ausgesetzt: sich selbst!
Die Geschichte beginnt mit einem verliebten Achtklässler, der einen folgenschweren Fehler begeht. Er offenbart seine Liebe in einem Brief, der in die falschen Hände gerät. Der daraus resultierende Facebook-Shitstorm treibt den Jungen, der zuvor schon ein Außenseiter war, in den Selbstmord. Bereits hier wird dem Leser vor Augen geführt, dass selbst "der schönste Ort der Welt" seine dunklen Seiten hat.
Die Art und Weise wie die Autorin die Geschichte erzählt, hat mich wirklich beeindruckt. Sie wählt keinen Hauptcharakter oder Ähnliches, sondern erzählt die Geschichte zwar fortlaufend, jedoch jedes Kapitel, jeden Zeitabschnitt, aus einer anderen Perspektive der neun Personen. Zum Einen enstehen dadurch tiefe Einblicke in die einzelnen Jugendlichen, ihre Ängste, Hoffnungen, Dämonen sowie Beweggründe, zum Anderen erwächst daraus ein rundes und stimmiges Bild. Ein Bild voller Abgründe aber auch Lichtblicke, das uns einen Blick HINTER die Fassaden ermöglicht. So erging es mir nicht selten so, dass ich z.B. plötzlich Mitleid mit einer Person empfand, die ich vorher eigentlich nur schrecklich empfand. So einen Blick sollten wir viel öfter riskieren!
Bevor man das Buch aufschlägt sollte man vielleicht wissen, dass es sich hierbei weder um einen actiongeladenen Blockbuster, noch einen nervenzerfetzenden Thriller handelt. Es ist weder so, dass ein Ereignis das nächste jagt, noch zerfetzen sich diese Teenager auf Grund von Intrigen oder ähnlichem.
Alles in allem handelt es sich eher um eine ruhige Story mit mehr oder minder "normalen" Teenagern, wie sie vermutlich fast überall zu finden sind. Ich denke (hoffe!), dass vielen Kindern und Jugendlichen heutzutage gar nicht bewusst ist, welchen Schaden sie über die sozialen Netzwerke, aber auch mit anderen Dingen (thematisiert werden im Buch vielerlei Dinge wie Drogen, Betrug, usw., nicht nur soz. Medien), die im ungünstigsten Fall extrem gefährlich werden können, anrichten können.
STOPP! Streicht bitte das "heutzutage", denn ich kann mich sehr wohl erinnern, dass es Hänseleien, öffentliche Demütigungen, usw., schon lange vor Facebook gab... Je länger man darüber nachdenkt, desto trauriger wird das Ganze, oder?
Alles in allem empfinde ich "Der gefährlichste Ort der Welt" trotz seiner ruhigeren Gangart als durchgehend interessant und fesselnd. Darüber hinaus ist die Geschichte tiefgründig, regt zum Nachdenken an und ist für mich somit alleine schon deshalb lesenswert!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Jana, 9 Jahre aus Aurach,
Mia voll verdoodelt - Krokodile lieben Fischstäbchen von Packer Jem
Ein Mädchen beschreibt in Ich-Form (die Ich-Form hat mir gut gefallen) ihren Alltag in der Schule und zu Hause. Sie schimpft über ihre Geschwister und Eltern (Papa - Musiker, Mama - Lehrerin) ebenso wie über ihre Schulkollegen (eine Schulkollegin mag sie gar nicht) auf eine witzige Art und Weise, vielleicht so wie es Teenager tun würden.
Es ist lustig und kurzweilig zu lesen, weil es um Themen geht, die einen selbst betreffen.
Das Buch war sehr cool zu lesen. Es wird alles sehr gut und verständlich beschrieben. Die Bilder zwischen dem Text und die verschiedenen Schriftgrößen sind super - lockern den Text auf und ist mal was anderes.
Mich hat das Buch angesprochen. So ein ähnliches Buch würde ich gerne wieder lesen. Manchmal ist ein zu „schneller“ Themenwechsel, das hat mir nicht so gut gefallen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Verena, 12 Jahre aus Matrei,
Meine happy crazy Großfamilie oder Mein erster Roman mit 15 3/4 von Moran Caitlin
Morag (15) und ihre Geschwister Aggy, Lily und Josh wollen auf keinen Fall mehr in die Schule (ihre kleine Schwester Poppy geht noch nicht in die Schule). Als ihre Eltern sie dann wirklich aus der Schule holen, freuen sich alle total. Doch es erwies sich für Carol (Mutter) als nicht so einfach, sie zu Hause zu unterrichten.
Es entwickelt sich ein totales Chaos daraus. Zuerst müssen sie zu einer Hochzeit, zu der keiner will, dann machen sie einen Campingausflug der aber nicht so lange dauert wie geplant. Der Campingausflug verläuft alles andere als gut. Zuerst findet Bill die Campingnachbarn unsympathisch und töricht, dann streitet er sich mit Carol und sie verlassen Schottland schneller als gedacht...
Ich finde das Buch sehr witzig, und wenn ihr über eine Großfamile mit vielen Peinlichkeiten und witzige Problemen lesen wollt, müsst ihr dieses Buch unbedingt lesen!
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Rita, 11 Jahre aus Innsbruck:
Morag will ein Buch schreiben. Da kommt es ihr gerade recht, dass ihre Mutter sie und ihre Geschwister von der Schule nehmen will! Morag hat gedacht, sie hätte dann mehr Zeit für ihr Buch. da hat sie noch keine Ahnung gehabt, was alles auf sie zukommt. Wird sie es schaffen, die Geduld des Buchschreibens zu behalten?????
Warum hat mir das Buch gefallen bzw. nicht gefallen?:
Ich bin nicht wirklich ins Lesen gekommen. Es war für meinen Geschmack zu wenig Spannung in der Geschichte. Was ich ganz cool fand, war, dass immer abwechselnd von den Personen erzählt worden ist. Insgesamt war das Buch ganz in Ordnung. Es ist zwar nicht mein Lieblingsbuch, aber ja.
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Emilia, 13 Jahre aus Erl:
Morag hat die Nase voll. Von ihren vier Geschwistern, vom ständigen Streit in der Familie und vor allem von der Schule. Als sie das ihrer Mutter erzählt, nimmt die sie und ihre Geschwister tatsächlich aus der Schule und beschließt, sie fortan zu Hause zu unterrichten. Leider artet das in ein einziges großes Chaos aus und als plötzlich die Leute vor dem Haus stehen, die schauen wollen, ob die Narmo-Kinder auch vernünftigen Unterricht bekommen ist die Hölle los?.
Ich fand das Buch nicht so gut, weil ich es nicht wirklich verstanden habe. Mir fehlte die Geschichte und der Höhepunkt.
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Hannah, 12 Jahre aus Oberperfuss:
Mitten drin in den Weihnachtsferien und Morag Narmo ist langweilig. Einfach nur langweilig. Trotzdem will sie nicht zurück in die Schule. Morag überredet ihre Eltern, sie und ihre vier Geschwister zu Hause zu unterrichten. Und genau das passiert dann auch.
Doch eigentlich war das keine so gute Idee. Die Narmons haben ein großes Loch in der Haushaltskasse, fünf verrückte Trolle (das sind die Kinder,) zwei Hunde und ein riesiges Durcheinander. Und plötzlich steht dann auch das Schulamt auf der Matte, um zu sehen ob die Kinder auch etwas lernen.
Ein riesiges Drunter und Drüber entsteht, und man kann sehen und vielleicht lernen, wie so eine Familie das Leben meistert.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist nur manchmal etwas langweilig, da es keine Spannung und auch keinen Höhepunkt gibt. Trotzdem ist dieses Buch sehr gut und man hat immer etwas zum Lachen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Ingo, 12 Jahre aus Hall,
Meine happy crazy Großfamilie oder Mein erster Roman mit 15 3/4 von Moran Caitlin
Joss träut schon immer davon, ein Paladero zu werden. Aber er ist noch ein juger Diener und kein erwachsender Mann. Kurz entschlossen entwirft er einen wagemutigen Plan. Er gibt sich als Sur Wallaces aus und nimmt bei einem Wettstreit teil, bei dem es darum geht, ein Paladero zu werden. Er gewinnt den Wettstreit mit seinem treuen Raptoren Azof, seinem Reittier.
Doch um als Paladero ausgebildet werden zu dürfen, muss man sich zuerst zahlreichen Mutproben stellen. Zum Glück stehen ihm seine drei Mitstreiter zur Seite.
Das Buch finde ich spannend und interessant. Aber ich habe schon bessere Bücher gelesen.
Rezensionen von heinoko:
Was für eine wunderbare Geschichte
Der Wunderling,5 Audio-CD von Mira Bartók
Angelockt wurde ich durch das von der Autorin selbst geschaffene fein gemalte, detailreiche, altmodische Cover. Und ich entdeckte eine wunderbare Geschichte, ein Buch, das sowohl Märchen als auch Fantasy-Roman ist, eine mehrschichtige Parabel, ein Jugendbuch ebenso wie ein Buch für Erwachsene.
Der Erdling Nr.
13 wächst auf in einem Heim für missratene und abscheuliche Wesen unter der Leitung der hartherzigen Miss Carbunkel. Er muss viel erleiden an Ungerechtigkeiten, an Quälereien, an Schikanen. Aber er hat ein Geheimnis, nämlich die besondere und oft hilfreiche Fähigkeit, Geräusche zu hören, die andere nicht hören oder fremde Sprachen zu verstehen. Und er hört immer wieder eine Melodie – eine ferne Erinnerung. Er freundet sich an mit Trixie, einem Vögelchen, das nicht fliegen kann. Gemeinsam planen sie die Flucht in eine bessere Zukunft, eine Flucht, auf der es viele Gefahren zu bestehen gilt.
Die tiefe und dabei sehr wandlungsfähige Stimme von Mechthild Großmann verleiht dem Hörbuch eine ganz besondere Intensität. Man taucht beim Zuhören völlig entrückt in eine andere Welt, leidet mit, träumt mit, wird in den Bann gezogen dank der geradezu suggestiv wirkenden Kunst des Lesens. Mechthild Großmann malt mit ihrer Stimme die Fülle der Bilder des Buches auf eine so intensive Weise, dass sich der Zuhörer in der Geschichte restlos verliert. Großartig!
Rezensionen von manu63:
Was ist geschehen?
Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit von Macmillan Gilly
Perfect Girl Nur du kennst die Wahrheit ist ein Psycho-Thriller aus der Feder der Autorin Gilly MacMillan. Zoe hat eine dunkle Vergangenheit von der ihr Stiefvater nichts weiß. Ihre Mutter hat ihr eingeschärft das sie niemanden davon erzählen darf, um ihr zweites Leben nach dem was damals passiert ist nicht zu gefährden.
Doch dann beschimpft ein Mann Zoe als Mörderin und die dunkle Vergangenheit kommt ans Licht und das zweite Leben wird nie wieder so sein wie zuvor, denn Zoes Mutter überlebt die Nacht nicht.
Die Autorin baut eine spannungsgeladene Atmosphäre auf, die sich immer mehr zuspitzt. Die Geschichte selber wird aus den Perspektiven der verschiedenen Akteure erzählt und lässt deren Gedanken und Gefühle die Geschichte weiter tragen. Nach und nach enthüllen sich die Ereignisse der Nacht und die ganze Tragweite wird spürbar. Der Erzählstil spielt mit dem Leser und führt ihn behutsam durch den Erzählstrang um dann am Ende mit einer überraschenden Wendung die Ereignisse auf den Gipfel zu treiben.
Insgesamt fand ich das Buch spannend und das Ende überraschend. Der Schreibstil ist schnörkellos und gut lesbar und die Spannung wird geschickt gehalten. Selbst bei alltäglichen Kleinigkeiten scheint immer etwas im Hintergrund zu lauern das nicht raus darf.
Rezensionen von manu63:
Sam und Dean
Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit von Macmillan Gilly
Der letzte Teil der Waves of Love Reihe der Autorin Ava Innings trägt den Titel Sam & Dean Haltlos verloren und so fühlen sich die Protagonisten auch nach dem Unfalltod von Russel. Joe kommt mit ihrem leben nicht mehr klar. Dean hasst und betrauert seinen Bruder, Sam steht vor den Scherben ihres Lebens und auch die weiteren Freunde agieren emotional.
Der für mich bisher traurigste Teil der Reihe bei der ich mit den Charakteren mitgelitten habe, weil die Autorin die Gefühlswelt der einzelnen Personen sehr nachfühlbar beschreibt. Der lange Weg den Dean und Sam beschreiten müssen hätte für meine Gefühle gerne kürzer ausfallen dürfen, um sie nicht so lange leiden zu lassen. Immer wieder geht die Autorin in die Vergangenheit zurück um die Handlungen der Charaktere zu erklären, dabei gibt es vor den Abschnitten immer einen Hinweis auf die Person, die Zeit und den Ort an dem man sich als Leser gerade befindet. Ohne diese Hinweise hätte ich einige Stellen doch verwirrend gefunden. So gelingt es Ava Innings mit einfachen Mitteln den Leser gut durch die Geschichte zu führen. Der Schreibstil ist wie gewohnt lebendig und alles flüssig lesbar. Der einzige Grund warum ich das Buch aus den Händen gelegt habe, waren die vielen sehr emotionalen Abschnitte gerade am Anfang des Buches. Besonders gut gefallen hat mir der Epilog am Ende der Geschichte, in dem ich einen Ausblick auf eine Zeit einige Jahre später bekommen habe.








