Kunden em pfehlungen
Rezensionen von AngiF:
Drei Schwestern
Das Leben ist kein Punschkonzert von Wanner Heike
Die drei Schwestern Melanie (Melly), Carolin (Caro) und Julia (Julchen) könnten unterschiedlicher nicht sein, so ist es nicht verwunderlich, dass sie sich nur einmal im Monat treffen. Cara und Melly beide 10 bzw. 13 Jahre älter als Julchen bemuttern ihre kleine Schwester seit ihrer Geburt, denn Julchen war schon immer das Sorgenkind der Familie.
Erst kam sie zwei Monate zu früh zur Welt, dann stellte sich heraus, dass das Mädchen stottert. So hieß es von Anfang an in der Familie, „wir müssen uns um Julchen kümmern“. Nun, kurz vorm Advent haben die Schwestern eines ihrer Treffen und spät abends gehen sie noch spazieren, um sich etwas abzukühlen, nach dem Genuss von Julchens Apfelweinpunsch. Sie sehen eine Sternschnuppe – alle Drei wünschen sich heimlich etwas. Und Julchens Wunsch scheint auch gleich erfüllt zu werden, wenn auch zunächst anders als von ihr erhofft. Sie bricht sich das Handgelenk, als sie im Schnee ausrutscht. Nun heißt es schnell Pläne schmieden und in die Tat umzusetzen, denn Julchen betreibt einen Kartoffelpufferstand auf dem Weihnachtsmarkt. Das kann sie alleine nicht bewerkstelligen, mit ihrer Gipshand. Trotz aller Differenzen springen Melly und Caro sofort ein. Aber auch im Leben der großen Schwestern läuft nicht alles so, wie es den Anschein hat. Werden die Drei sich zusammen raufen können und Julchens Geschäft somit retten können und erfüllen sich die Träume aller Schwestern? Eine stressige Weihnachtszeit kommt auf alle zu …
Mit viel Gefühl und großer Detailliebe erzählt die Autorin Heike Wanner die Geschichte der drei Sandmann-Schwestern. Jede Szene ist unglaublich fein gezeichnet und fügt sich zu einem prachtvollen Bild zusammen, das Liebe und auch ein klein wenig Melancholie in sich vereint. Die Charaktere sind hervorragend angelegt, alle haben Tiefe und ich kann gut mit ihnen mitfühlen. Die verwendete Sprache ist natürlich und aufgeschlossen, das Lesen ist dadurch angenehm. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ausgesprochen gut, sie schwenkt zwischen den Schwestern hin und her, so dass ich die Sicht auf alle Drei bekomme und sie und ihre Handlungen besser verstehen kann. Die weihnachtliche Atmosphäre kommt wunderschön zur Geltung und ich persönlich bin jetzt gut gerüstet und sehen den ersten Advent herbei. Im Anschluss der Geschichte finden sich noch tolle Rezepte im Buch, die ich unbedingt ausprobieren möchte.
Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es natürlich weiter. Leser von beeindruckenden Familiengeschichten in weihnachtlicher Stimmung kommen bei der Lektüre des Buches voll auf ihre Kosten und werden prächtig unterhalten werden. Ein Weihnachtsroman, den es sich zu lesen lohnt!
Rezensionen von niknak:
Die Liebe zum Surfen
Waves of Love - Sam & Russel: Ganz oder gar nicht von Ava Innings
Inhalt:
Der Profisurfer Russel Reynolds lebt ganz nach dem Motto "Ganz oder gar nicht". Er liebt die Frauen und die Abwechslung und denkt gar nicht erst daran sich nur an eine Frau zu binden. Bis sich alles ändert und er eine Nacht mit Sam verbringt. Sam, seine Freundin aus Kindheitstagen, die beste Freundin seiner Zwillingsschwester und die Frau, in die sein Bruder Dean seit Jahren verliebt ist.
Doch verbotene Früchte schmecken bekanntlich am besten.
Mein Kommentar:
Ich fand den Schreibstil der Autorin total angenehm und fesselnd zu lesen. Das Buch hat 418 Seiten und ist in 14 Kapitel unterteilt. Dadurch sind diese ziemlich lang. Ich konnte, durch mehrfache Perspektivenwechsel, dies jedoch nicht als unangenehm empfinden.
Die Perspektivenwechsel sind meiner Meinung nach ziemlich einzigartig und besonders. Es steht immer zuerst der Name, dann Datum, Ort, Insel, und anschließend auf welcher Inselgruppe die Szene spielt. Manchmal steht auch nur Name, Datum, Stadt und Bundesland/ Land. Durch diese Art der Beschreibung hat man immer einen super Überblick, über einzelne Details der nachfolgenden Szenen.
Das Buch ist in der Ich - Perspektive geschrieben. Dabei teilen sich Sam und Russel das Wort. Die meiste Zeit spielt das Buch in der Gegenwart, aber manchmal gibt es ein paar Sequenzen aus der Vergangenheit. Diese sind aber immer gut gekennzeichnet.
Das Buch spielt in sehr zauberhaften Kulissen. Die Hauptspielplätze sind die verschiedenen Inseln von Hawaii. Gerade am Anfang spielt es jedoch auch in L.A. und Sydney.
Sam ist eine Feministin und hat Spaß in ihrem Leben und mit laufend wechselnden Männern. Sie sieht es nicht ein, wieso sie als Frau nicht viele One-Night-Stands haben darf, aber ein Mann schon. Die Frau liebt das Surfen, hat eine schwierige Beziehung zu ihren Eltern und arbeitet als Einkäuferin bei einem großen Label. Sie möchte später ihr eigenes Modelabel eröffnen, Nauti Gal. Dafür sammelt sie in ihrem jetzigen Job Erfahrung. Trotzdem ist für Sam Make-up, Mode und Fashion nicht alles auf der Welt. Sie hat mehr männliche Freunde als weibliche und macht was immer sie will. Wenn ihr etwas zu viel wird, neigt sie dazu, abzuhauen und sich zurück zu ziehen.
Russel ist Profisurfer mit Leib und Seele. Er lebt auf Hawaii und surft schon seit er klein ist. Er hat eine Zwillingsschwester Joe, die er über alles liebt. Russel bezeichnet sie als "seinen Sonnenschein", da sie Licht in seine Dunkelheit bringt. Russel liebt seine Ungebundenheit und dass er mit so vielen Frauen schlafen kann, wie er nur will. Als Profisurfer hat er auch keinerlei Probleme willige Frauen zu finden. Bei Russel gibt es nur "Ganz oder gar nicht", etwas anderes ist für ihn nicht akzeptabel.
Die Handlung gefällt mir ziemlich gut, auch wenn sich eigentlich keine unerwarteten Wendungen im Buch ergeben. Am Ende gibt es einen unglaublichen Cliffhänger. Dies war für mich ziemlich überraschend. Ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht, auch wenn ich es schon ahne.
In diesem Buch kommen einige erotische Szenen vor, die manchmal auch ziemlich vulgär sind. Dies passt jedoch zu den beiden Hauptprotagonisten. Man konnte es sehr häufig zwischen den beiden Knistern spüren.
Die Autorin schaffte es, dass ich mich in die Protagonisten einfühlen konnte. Das Buch ist ziemlich emotional und lädt dazu ein, mitzufühlen und mitzufiebern.
Mein Fazit:
Das Buch hat mich absolut überzeugt. Es hat mir unglaublich gut gefallen und ich freue mich darauf zu lesen, wie es mit Sam weiter geht.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von Nepomurks:
Ein absolut packender Roman! Einfach großartig...
Gestorben wird immer von Alexandra Fröhlich
Alexandra Fröhlich legt mit ihrem Roman „Gestorben wird immer“ ein überaus spannendes Familien-Epos vor, das voller Überraschungen steckt und mit einem unglaublich tollen Erzählstil zu überzeugen weiß.
Agnes hat mit ihren 91 Jahren einen Entschluss gefasst: Sie will endlich mit ihrer reichlich verschrobenen Familie reinen Tisch machen und ein lange gehütetes Geheimnis lüften.
Doch nichts schwieriger als das, sind sich doch die einzelnen Familienmitglieder nicht gerade gut gesinnt und zudem teilweise auch „untergetaucht“. Doch Agnes wäre nicht das stoische und regie-angebende Familienoberhaupt, wüsste sie nicht ihren Einfluss zu nutzen.
Für mich war das Buch tatsächlich eine unglaublich positive Überraschung, hatte ich doch „lediglich“ eine recht nette Familiengeschichte erwartet. Doch man erhält stattdessen eine spannende und packende Erzählung, die sich über viele Jahrzehnte erstreckt und eine authentische Geschichte unterschiedlichster Protagonisten vernetzt. Dreh- und Angelpunkt ist Agnes, der das Leben Vieles abverlangt hat. Sie als Hauptfigur, wie auch alle anderen Charaktere wirkten dabei durchweg sehr reell und glaubhaft. Man blickt mit jedem gelesenem Kapitel tiefer in die Figuren hinein, lernt sie und ihre Beweggründe besser kennen und verstehen. Der Schreib- und Erzählstil ist dabei sehr eingängig und meines Erachtens auch recht speziell. Der Ton ist manches mal sehr direkt und schroff, doch passt es herrlich zum Kontext des Ganzen und man schwankt zwischen Lachen und Tränen. Die Geschichte spielt in der Gegenwart, aber ebenso in diversen Episoden in der Vergangenheit, die hier sehr bildhaft dargestellt ist.
Mich hat die Erzählung von Anfang bis Ende gepackt und ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Eine ergreifende Geschichte, spannend, tragisch und witzig zugleich. Mir wird die Geschichte noch lange im Gedächtnis bleiben und ich bin sehr froh, auf diesen Roman von Alexandra Fröhlich gestoßen zu sein! Absolute Leseempfehlung, deshalb 5 Sterne.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Christina, 8 Jahre aus Heiterwang,
Hexe Lilli und der verzauberte Goldesel Hexe Lilli für Erstleser von Knister
Hexe Lilli und ihr kleiner Bruder Leon spielen, dass Leon ein Goldesel ist. Das bringt Hexe Lilli auf eine Idee! Sie holt ihr Zauberbuch, findet einen Zauberspruch und ZAWUSCH – erscheint ein Goldesel!
Es kommt sogar noch mehr durch den Zauberspruch. Ein Tischlein-deck-dich und ein Knüppel-aus-dem Sack.
Doch leider kann man alles nur einmal verwenden.
Plötzlich kommt Leon ins Zimmer und sagt: „Bricklebrit!“ Daraufhin spuckt der Esel Goldstücke. Hexe Lilli will die Goldstücke an einen Juwelier verkaufen. Aber der ist ein Gauner. Zum Glück hat sie noch den Knüppel-aus-dem Sack….
Aber den Rest musst du selber lesen!
Ich würde das Buch unbedingt weiterempfehlen. Es hat mir super gefallen, weil es so spannend ist!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Marie, 14 Jahre aus Innsbruck,
Snow von Paige Danielle
Das Mädchen Snow wird mit sechs Jahren in eine Anstalt für psychisch Kranke eingeliefert. Dort lernt sie Ihre große Liebe Bale kennen, doch als er mitten in der Nacht durch einen Spiegel gezogen wir, beschließt Snow, ihm zu folgen. Ihre Suche führt sie nach Algid, dessen Herrscher König Lazar es für immer unter Schnee und Eis begraben hat.
Als sich herausstellt, dass Snow, seine Tochter, wahrscheinlich die Person mit der größten magischen Begebung im ganzen Land, ihm entweder zu unendlicher Macht verhelfen oder ihn genau dieser berauben muss, muss sie sich entscheiden. Doch Snow will einfach nur Bale retten und wieder in ihre Welt zurückkehren. Doch so einfach ist das nicht.....
Mir hat das Buch nicht gefallen. Es ist sehr verwirrend und viele Dinge werden nicht erklärt. Außerdem scheint die Geschichte bunt zusammengewürfelt. Es wird nicht eine Idee ausgebaut, sondern viele, teils sehr verschiedene, Ideen wechseln sich ab. Es passieren Sachen, die nicht zur Geschichte passen und daher viele Fragezeichen aufwerfen. Auch die Figuren haben mir nicht gefallen. Fast keine der Personen wirkt in sich stimmig, vor allem die Hauptprotagonistin hat meiner Meinung nach keinen guten Charakter. Trotzdem wird sie von fast allen männlichen Figuren geliebt, was mir sehr unwahrscheinlich erscheint.
Rezensionen von jegelskerb?ger:
Let´s talk about sex, baby!
Sex Story von Brenot Philippe; Coryn Laetitia
Cover
Schon der große Titel auf dem Cover verspricht einiges, durch die rote Farbe und das große Format sticht diese Buch auf jeden Fall ins Auge. Man weiß sofort, um was es geht. Dieses Buch kann man daher auch nicht im Regal „verstecken“.
Inhalt und eigene Meinung
Wirklich ein schön illustriertes Buch, das zum lernen, schmunzeln und lachen führt.
Die Geschichte des Geschlechtverkehrs wird anschauliche dargestellt und das ganz ohne Scham. Auch wenn das Buch von Sex handelt und Geschlechtsteile nicht zensiert, sondern detailreich gezeichnet sind, ist es alles andere als anstößig, es erinnert mehr an ein Aufklärungsbuch aus der Schulzeit, natürlich in sehr viel wertiger und mit einer Story dahinter.
Bei uns war das Buch der Renner auf dem letzten Familiengeburtstag! Jeder wollte es einmal durchblättern und konnte sich nicht mehr losreißen! Für mich ist es der erste „Comic“, wenn man es überhaupt als solchen bezeichnen kann, den ich seit meiner Jugend gelesen habe und ich muss sagen, dass ich wirklich begeistert bin.
Besonders git gefällt mir die Unterteilung in die verschiedenen Kapitel nach Zeitepoche, vom Höhlenmenschen bis in die Gegenwart. Besonders interessant finde ich auch die Memo am Ende des Buches, diese bietet nämlich eine kurze Zusammenfassung der grundlegenden Begriffe aus dem Buch und beantwortet offene Fragen. Erklärt werden Wörter wie Liebe, Sexualerziehung, Sexuelleorientierung und noch viele mehr! Dieses Buch hilft dabei zugestehen, warum wir heute so zusammen leben, wie wir es tun.
Zusammenfassend kann ich das Buch sehr empfehlen, es eignet sich super als Geburtstagsgeschenk für den Partner!
Rezensionen von niknak:
Schlafwandler versuchen zu ermitteln
Mordsmäuschenstill von Natalie Tielcke
Inhalt:
Psychologin Hanna wird in ihrem eigenen Badezimmer mit einem Golfschläger ermordet. Die Polizei tappt komplett im Dunkeln.
Doch vor der Praxis treffen verzweifelte Patienten aneinander und beginnen auf eigene Faust zu ermitteln. Allerdings mit sehr unkonventionellen Methoden. Das Problem ist nur, dass alle ein Motiv hätten.
Nele, Sascha, Jenny und Finn wollen den Mörder stellen oder ist es einer von ihnen. Dann stößt auch noch Phil, der leitende Ermittler, auf die Gruppe und das Chaos ist perfekt.
Wird es ihnen gelingen den Mörder zu finden?
Mein Kommentar:
Die Autorin Natalie Tielcke hat einen recht einfachen Schreibstil und erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Zu Beginn eines jeden Kapitels steht welche Person gerade berichtet und so sind die einzelnen Erzählungen leicht zu unterscheiden. Außerdem erfährt man einige Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven, was ich recht interessant fand.
Besonders gut gefallen hat mir, dass auch die hirntote Psychologin zu Wort kommt und das Geschehen aus ihrer Sicht kommentiert. So etwas kenne ich bisher noch aus keinem Buch und ich fand es sehr interessant zu lesen.
Die einzelnen Personen hatten alle ihre Eigenarten und waren sehr unterschiedlich, da sie alle ein psychologisches Problem hatten. Trotzdem ergänzten sie sich bei den Ermittlungen gut und halfen sich gegenseitig, wenn es notwendig war.
Leider wurde sehr viel geschimpft und geflucht bei den Protagonisten und die Wörter "Fuck", "Scheiße" und "Arschloch" kamen meiner Meinung nach zu oft vor.
Dafür gab es viele humorvolle Szenen, die das Geschehen etwas auflockerten und so zu unterhaltsamen Lesestunden führten.
Leider konnte mich der Krimi nicht wirklich überzeugen, da bei mir die Spannung etwas zu kurz kam. Man konnte selbst nicht mitraten, da es zu wenig Hinweise auf den Täter gab. Und es gab zwar überraschende Wendungen, was ich normalerweise sehr gerne mag, aber in diesem Fall nahm es die Autorin mit der Realität nicht allzu genau. So ging Finn, der sein Haus schon über Jahre hinweg nicht mehr verlassen hat, plötzlich vor die Tür, um Jenny zu retten. Ich finde das hat die Autorin ein wenig übertrieben, was zwar für Bücher passt, aber mir war es ein wenig zu viel des Guten.
Mein Fazit:
Ein Buch, das eine abwechslungsreiche Unterhaltung bietet, aber mit einem Krimi nicht allzu viel zu tun hat. Für mich kommt der humorvolle Part der Geschichte besser zur Geltung und die Spannung geht leider ein wenig unter. Trotzdem hat man eine kurzweilige Lesezeit und kann sich unterhakten lassen, ohne viel nachdenken zu müssen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von Pink Anemone:
Ein Roman der sich zu einem Thriller entwickelt - morbide, böse, mit einem Batzen schwarzen Humor und doch auch mit einem Fünkchen Wahrheit.
Mordsmäuschenstill von Natalie Tielcke
Wir rennen unserem unvermeidbaren Ende entgegen.
Manche schneller als andere, viele sogar mit offenen Armen. Doch wie würden wir uns wohl verhalten, wenn wir exakt voraussehen könnten, wann, wo und wie jeder einmal stirbt? Gregor, ein junger Rettungssanitäter, muss mit genau diesem Wissen leben. Allgegenwärtige Visionen skurrilster Todesszenarien lassen ihn zynisch und teilnahmslos durch das Leben gehen, ehe eine verblüffende Begegnung nicht nur seine Perspektive, sondern auch den Verlauf seines eigenen Lebens verändert .
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"Schmerzflimmern" ist eine lebensverneinende Mystery-Komödie, der es definitiv nicht an Sarkasmus und Wortwitz mangelt. Der Tod, als ultimative Unannehmlichkeit im sonst so tristen Tagesablauf, tritt dabei in all seinen Facetten auf - er amüsiert, erschreckt, verstört und animiert zum Blick in das eigene Innere. (Klappentext)
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Dieser Roman hat mich wirklich überrascht, erwartete ich mir auf diesen gerade mal 175 Seiten bloß eine kleine schwarzkomödiantische Geschichte aus der Sicht eines Sanis. Doch auf diesen wenigen Seiten entwickelt sich aus einem Roman über einen Sani, der bei Berührung den Tod des jeweiligen sieht, ein packender Thriller mit überraschender Wendung. Auch eine Liebesgeschichte ist enthalten die jedoch, zu meiner Freude, alles andere als kitschig und gestelzt daherkommt.
Der Autor besitzt auf jeden Fall einen Batzen morbiden und schwarzen Humor und eine ausgeprägte sarkastische Ader. Beides durchzieht die Story von Anfang bis Ende und ließ mich nicht nur einmal laut auflachen. Doch sollte man bedenken, dass in jedem Scherz auch ein Fünkchen Wahrheit steckt und manchmal sprach mir der Autor bei so manchen Passagen aus der Seele.
Gregor, der Hauptprotagonist, hat nämlich auch durchaus tiefsinnige Gedanken, welche einen selbst zum Nachdenken anregen. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft und die Story packend und alles andere als 08/15.
Fazit:
Der Autor konnte mich wirklich überraschen, denn dieses Büchlein enthält nicht nur eine skurrile, schwarzhumorige Geschichte und morbiden Humor, sondern auch einen fesselnden Thriller und Passagen die zum Nachdenken anregen. Man bewegt sich hier zwischen lachen, zustimmenden Nicken und gespannten Nägelkauen - nicht unbedingt immer in dieser Reihenfolge.
Für alle die morbiden und schwarzen Humor zu schätzen wissen, eine klare Leseempfehlung. Tja, und der Autor bleibt nun auf jeden Fall auf meinem Radar.
© Pink Anemone
Rezensionen von jegelskerb?ger:
Die innere Stille finden!
Stille von Kagge Erling
Cover
Schon das Cover spiegelt den Titel wieder, schlicht, weiß, still. Doch man sollte unbedingt auch unter den Umschlag gucken, dort wartet eine Überraschung. Die Gestaltung finde ich sehr gelungen, das Buch wirkt leicht und unaufdringlich.
Inhalt und eigene Meinung
Stille, haben wir das nicht alle manchmal nötig? Tag für Tag sind wir Lärm, Geräuschen und Stress ausgesetzt.
Selbst in der Freizeit hören wir Musik, sind draußen unterwegs, stets am Handy. Dieser Wegweiser ist einfach perfekt, um wieder zu lernen, auch mal still zu sein und die Stille wieder zu schätzen.
Die Skandinavier sind ja in allem ein Vorreiter, so ist Kagge auch wieder einen Schritt voraus, weg von allen „Überreizen“ und hin zur Stille. (Im Gegensatz zum Rest, den jeglichen Art von Technik, Lichtern, Lärm und Fortschritt, Vernetzung usw. anzieht).
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, besonders gut mag ich auch die Bilder zwischen drinnen, sie lockern das Buch etwas auf. Ich kann dieses Buch jedem ans Herzen legen, der einfach mal aus allem raus möchte und Lust auf ein etwas anderes Buch hat. Das Buch ist perfekt, um seine „innere Stille“ zu finden.
Kagge beschäftigt sich mit wichtigen Fragen: Was ist Stille? Wo ist sie? Warum ist sie heute wichtiger denn je?
In 33 Ansätze, Ideen bzw. Geschichten geht Kagge der Stille auf die Spur. Besonders überraschend ist dabei die 33, die das Thema am besten trifft- mehr möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten!
Rezensionen von yellowdog:
Suche nach einer Legende
Wer ist B. Traven? von Seifert Torsten
Wie so viele meines Alters habe ich die Filme nach den Romanen von B.Traven gesehen und grenzenlos bewundert. Gelesen habe ich ihn schon seltener, aber immerhin doch Der Schatz der Sierra Madre. Das ist jetzt “hust. Hust” Jahre her.
Die Idee aus der legendären Frage nach der Identität dieses Autors ist nicht neu.
Das wurde schon immer diskutiert, es gab Dokus etc.
Doch immerhin ist der literarische Ansatz eine gute Möglichkeit die Leser an diese geheimnisvolle Figur zu führen.
Leon, ein Journalist, Hauptfigur des Romans, wird 1947 auf die Suche nach B.Traven geschickt.
Es wird einiges an Namedropping betrieben, zum Beispiel sucht Leon den Filmdreh zur Verfilmung eines B.Traven-Romans in Mexiko auf und trifft Regisseur John Huston und Schauspieler Humphrey Bogart. Besonders die Dialoge zwischen Leon und Bogey sind gut. Diese Figuren sind nicht schlecht gestaltet, wirken so, Wie man es aus einigen Dokumentationen schon kennt.
Auch von anderen Berühmtheiten ist die Rede: Raymond Chandler, Truman Capote, Clark Gable, aber die treten nicht als Personen auf.
Leon ist nicht unbedingt eine starke Hauptfigur, aber so war das wohl auch geplant. Er trifft in Mexiko mit Maria eine geheimnisvolle Frau, auch sie auf den Spuren von B.Traven. Leider verläuft die Beziehung im Sande.
Mit der Zeit verliert die Handlung ziemlich an Spannung. Sprachlich wie inhaltlich versinkt das Buch lange im Mittelmaß. Schade! Die Schlußpassagen, ca. die letzten 50 Seiten sind dann aber noch einmal packend.










