Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tara:
Bittersüße Geschichte
Wie man die Zeit anhält von Matt Haig
„Wie man die Zeit anhält“ ist eine wirklich außergewöhnliche Geschichte von dem britischen Schriftsteller und Journalisten Matt Haig, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.
Tom Hazard ist inzwischen über 400 Jahre alt und sieht aus wie vierzig. Geboren wurde er im 16.
Jahrhundert auf einem französischen Schloss. Seine Mutter wurde wegen Hexerei zum Tode verurteilt. Alle acht Jahre muss er für Hendrich eine Aufgabe erledigen und eine neue Existenz aufbauen. Gerade hat er wieder eine neue Identität angenommen und arbeitet als Lehrer für Geschichte in London. Dort begegnet er Camille zu der er sich hingezogen fühlt. Aber zu große Nähe zu anderen Personen bedeutet Gefahr. Nur einmal hat er sich verliebt, in Rose, mit der er eine Tochter hat, die er nie wieder gesehen hat.
Bereits nach den ersten Seiten kommen einem sehr viele Fragen. Warum muss Tom regelmäßig seine Identität wechseln und weshalb denkt er immer wieder an den Mord seiner Mutter ? Wieso ist er so alt ? Welche Rolle spielen Marion, Rose und Omai ?
Der Schreibstil von Matt Haig ist einfach und lässt sich leicht und flüssig lesen. Es gelingt ihm, den Leser von der ersten Seite an mit in die Geschichte hineinzunehmen. Mit Tom Hazard hat er einen sympathischen Protagonisten erschaffen, der sehr einsam aber auch gewissenhaft ist. Er kann sich niemals näher auf andere Menschen einlassen, da er immer aufpassen muss, was er sagt und nichts aus seiner Vergangenheit erzählen kann. Alle acht Jahre reist er von Person zu Person und entwickelt sich dadurch immer weiter. Er trifft im Laufe der Jahre immer wieder auf interessante Persönlichkeiten und erlebt eine Menge Katastrophen.
Die Geschichte wird in mehreren Zeitebenen erzählt. Der fernen Vergangenheit, der Vergangenheit und der Gegenwart. Die Wechsel machen das Buch spannend und interessant. Die Story ist fiktiv, aber dennoch berührend, spannend und magisch zugleich.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich kann es jedem, der einmal der Realität entkommen möchte nur empfehlen.
Rezensionen von Tara:
Über den Tod hinaus vereint
Wie man die Zeit anhält von Matt Haig
„Sofian der Saranzene“ von der Autorin Caroline Sesta ist ein ungewöhnlicher Roman über eine außergewöhnliche Liebe.
Das Buch beginnt in der Gegenwart im Jahr 2012. Federica ist auf dem Weg ins Theater, um ihre Freundin Maria zu treffen. Auf dem Weg dorthin sieht sie einen mit einem Turban bekleideten Angler im Fluß, den niemand außer ihr zu sehen scheint.
Von nun an erlebt Federica immer wieder den gleichen Alptraum von einem Sarazenenüberfall.
In einer zweiten Zeitebene, die im Jahr 933 beginnt, geht es um Sofian, einen jungen Sarazenen. Er ist Krieger im Dienst der arabischen Herrschaft. Auch in dieser Zeit gibt es eine Frau mit dem Namen Federica, die von Sofian gerettet wird.
Der Schreibstil von Caroline Sesta ist ungewöhnlich, lässt sich aber dennoch angenehm lesen. Zu Beginn gibt es eine hilfreiche Einführung über die Sarazenen, wer sie waren, woher der Name kommt und über ihr Reich. Weitere Details im Roman vermitteln, dass die Autorin gut recherchiert hat.
Sofian ist ein sehr sympathischer und interessanter Protagonist, der lebendig und authentisch wirkt.
Federica fand ich in ihrer Verzweiflung, ihrer depressiven und labilen Art ein wenig anstrengend. Zum Glück hat sie Maria, die humorvoll und empathisch ist und sich wunderbar um Federica kümmert.
Die Unterschiede zwischen dem Leben in den beiden Zeitebenen in der Kultur, der Religion und der Lebensart sind interessant und werden neben der Geschichte gut vermittelt.
Die Geschichte von Sofian und Federica hat etwas Esoterisches und ich fand die Liebesgeschichte zwischen ihnen einfach wundervoll erzählt.
Insgesamt ist „Sofian der Saranzene“ ein ungewöhnliches, spannendes, emotionsgeladenes und mitreißendes Buch.
Rezensionen von manu63:
Zwei Kurzgeschichten
Wie man die Zeit anhält von Matt Haig
n diesem Booksnack sind zwei Kurzgeschichten des Autors Thomas Kowa vereint. Zum einen geht es um eine Botschaft die eine Katze hinterlässt zum anderen um einen Mann der erläutert warum es in bestimmten Monaten mehr Morde gibt.
Für beide Geschichten bietet der Autor dem Leser eine kurze Einleitung in der er erläutert wie die Geschichten entstanden sind.
Beide Geschichten fand ich recht kurzweilig und der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar. Unter Humor hätte ich sie nicht einsortiert, den habe ich hier nicht unbedingt gefunden. Die Katzengeschichte ließ mich zumindest am Ende schmunzeln, die Geschichte über den Februar fand ich eher ein wenig böse. Insgesamt haben mich beide Geschichten ganz gut unterhalten.
Rezensionen von manu63:
Böse Kurzgeschichte
Ist Gott ein Fisch? von Yngra Wieland
Ist Gott ein Fisch? ist eine Kurzgeschichte der Autorin Yngra Wieland. Mia liebt es andere zu erschrecken und dieses mal endet es anders als sie es erwartet hat.
Die Kurzgeschichte wirft Schlaglichter auf das Leben verschiedener Protagonisten die, trotz der Kürze der Zeit in der sie auftauchen, gut genug gezeichnet werden um sich als Leser ein Bild von ihnen zu machen.
Als Leser kann man den Weg der bösen Tat weiter verfolgen bis sich zum Ende hin der Kreis schließt und Mia mit dem Fazit ihrer Tat konfrontiert. Die Geschichte ist etwas für Fans böser Geschichten die jedoch keinen Horroreinschlag hat. Der Schreibstil ist schnörkellos und die Gedankenwelt der Charaktere ist knapp und präzise gezeichnet.
Rezensionen von Vicky:
Die Hoffnung ist das Federding
The Ivy Years – Bevor wir fallen von Sarina Bowen
Ich finde ‚The Ivy Years – Bevor wir fallen‘ hat ein tolles Cover, es ist zwar recht einfach gestaltet aber dennoch ist es schön und auf jeden Fall ein Augenfang.
Der Roman ist der erste Band der Reihe ‚The Ivy Years‘, er besteht aus dreiundzwanzig Kapiteln. Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich einen kurzen aber bereits recht guten Eindruck von der Geschichte von Sarina Bowen holen.
Jedes Kapitel hat einen Titel, das finde ich gut denn so wird mein Kopfkissen angeregt und ich überlege bereits immer am Anfang was hier passieren könnte und spinne mir Ideen zusammen
Außerdem wird hier von bzw. durch verschiedene Personen erzählt, die Hauptfiguren Corey und Hartley wechseln sich ab. Das finde ich sehr gut, denn so bekommt man einen Einblick in beide und versteht sie und ihr Handeln dadurch besser. Außerdem finde ich es auch sehr erfrischend und abwechslungsrein mal die Sicht der Frau, mal die Sicht des Mannes zu lesen und dadurch mehr von den zweien zu erfahren.
Der Schreibstil von Sarina ist sehr angenehm und dadurch ist der Roman flüssig zu lesen, die Seiten fliegen nur so dahin. Allerdings war mir das bereits von ihrer ‚True North‘-Reihe bekannt und dadurch auch keine Überraschung für mich – ich hatte es sogar erwartet bzw. vorausgesetzt und wurde nicht enttäuscht!
Eines meiner Highlights hier ist eindeutig die 'Hoffnungsfee' von Corey ???? Ich ertappte mich immer wieder dabei wie ich sie mir nun selbst vorstelle!
Fazit: Absolut empfehlenswert! Ich werde die zukünftigen Bände dieser Reihe definitiv lesen und auch die Autorin selbst im Auge behalten und kann dieses Vorgehen auch jedem anderen empfehlen!
Rezensionen von manu63:
Überraschendes Ende
The Ivy Years – Bevor wir fallen von Sarina Bowen
Die Vereinigung ist eine Kurzgeschichte des Autors Erkan Mete, sie spielt irgendwann im Mittelalter und erzählt die Geschichte der Liebes eines Mannes zu einer Frau, die sein ein und alles wird. Er verzehrt sich leidenschaftlich nach ihr und erhält in ihrer Vereinigung ein ganz besonderes Gefühl.
Die Gefühlswelt des Mannes wird facettenreich beschrieben und als Leser spürt man die Leidenschaft, welche er für diese Frau empfindet.
Er erlebt mit ihr Explosionen der Gefühle und spürt sich ihr immer näher bis zur vollständigen Hingabe. Der Erzählstil ist opulent und dabei flüssig, man dringt in die Geschichte ein und erlebt sie aus der Perspektive des Liebenden. Mir hat vor allen Dingen das überraschende Ende gefallen, für mich eine lesenswerte Kurzgeschichte.
Rezensionen von Pink Anemone:
Ein fesselndes Sachbuch über die verschiedensten forensischen Fachrichtungen, welches mich begeistert zurücklässt.
Anatomie des Verbrechens von McDermid Val
Dem, der genau hinhört, enthüllen die Toten alles: Woher sie kommen, wie sie gelebt haben, wie sie gestorben sind. Wie minimal die Spur auch sein mag, dem scharfen Blick des Forensikers entgeht nichts.
Krimiautorin Val McDermid erzählt erstmals anhand von konkreten, spektakulären Beispielen von ihrer Faszination darüber, wie die Gerichtsmediziner arbeiten und selbst die kompliziertesten Fälle lösen.
..(Klappentext)
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"Die Geschichten über die oft langwierige Etappe, die zwischen Verbrechen und Gerichtssaal liegt, werden sie nicht loslassen. Sie zeigen, dass die Wirklichkeit alles, was man erfinden kann, weit hinter sich lässt." (S. 12)
Das oben erwähnte Zitat kann ich genau so unterschreiben!
Hier werden anhand von historischen Kriminalfällen, sowie von solchen in der Gegenwart, die Geschichte und die Arbeitsweise verschiedener forensischer Fachrichtungen näher gebracht.
Man ist von Anfang an dabei - vom Tatort selbst angefangen, über die Gerichtsmedizin, bis hin zum Gericht und der Darlegung der Beweise. Es kommen Spezialisten wie z.B. Brandermittler, Pathologen und Wissenschaftler zu Wort, welche uns so Einblick in ihre Arbeitswelt ermöglichen.
Beim Lesen erkennt man, dass die Autorin eine Thriller-Autorin ist, da dies alles auf einer sehr packende Art und Weise geschieht und auch für den interessierten Laien leicht verständlich ist.
Inhalt inkl. ein paar Beispielen:
Tatort:
- historisches Beispiel wie sich die Tatortbegehung und Spurensicherung im Laufe der Geschichte änderte.
- wie sehr uns Serien wie vor allem "CSI - Den Tätern auf der Spur" beeinflussen, negativ wie positiv.
Spurensicherung am Brandort:
- unter welchen Bedingungen diese Ermittler arbeiten und was sie aus einem Häufchen Asche alles herauslesen könne. Hat z.B. jemand von Euch gewusst, dass ein Streichholz niemals komplett verbrennt, möge der Brand noch so groß und heiß sein? Diese Ermittler können anhand der kleinsten Rückstände sogar die Streichholzmarke bestimmen.
- der große Brand von London 1666
Entomologie, forensische Insektenkunde:
- der erste Fall der anhand von Fliegen gelöst wurde
- wie Entomologen anhand von Insekten den Todeszeitpunkt fast auf die Woche genau bestimmen können
Pathologie:
- die erste uns bekannte Autopsie
- was Arthur Conan Doyle mit dem Star-Rechtsmediziner Spilsbury zu schaffen hatte und was Eitelkeit bei einem Rechtsmediziner anrichten kann
- wie ein Rechtsmediziner Schritt für Schritt vorgeht, um Todeszeitpunkt, Todesart, etc. zu bestimmen und weitere Beweise sammelt
"Keine zwei Körper zersetzen sich auf die gleiche Weise und im gleichen Tempo. Man kann zwei Leichen betrachten, die buchstäblich nur 2 Meter auseinander liegen, und sie können auf vollkommen verschiedene Weise verwesen." (S. 109)
Toxikologie:
- die Geschichte der Giftmorde, der Gifte und deren Aufklärung
- Giftmorde durch Personal des Gesundheitswesens
Fingerabdrücke:
- Grundlage des Beweismittels Fingerabdruck und weshalb man sich nicht zu sehr darauf versteifen sollte.
Blutspuren und DNA:
- Geschichte des DNA Profils und Interpretation von Blutflecken
- Das erste Verbrechen, welches mittels eines DNA-Profils aufgeklärt wurde
Anthropologie:
"Blutige Kriege und Naturkatastrophen sind ihr Einsatzgebiet; die Toten nach Hause zu bringen ist ihr Beruf." (S. 211)
-Wie Anthropologen z.B. in ehemaligen Kriegsgebieten, nach Naturkatastrophen eingesetzt werden und wie sie arbeiten.
- was man alles anhand eines Skeletts herausfinden kann und das dafür manchmal nur ein 4mm kleines Stück Knochen benötigt wird.
Gesichtskonstruktionen:
- Wie den Skelettüberresten von Toten das Gesicht zurückgegeben wird, angefangen bei ägyptischen Mumien bis hin zu Vermisstenfällen.
Digitale Forensik:
- die Cyber-Ermittler vor denen nichts verborgen bleibt.
- der Fall McAfee (Gründer der Antiviren-Software)
Forensische Psychologie:
- gibt es das "Psychopathen-Gen"? Laut dem Neurowissenschaftler James Fallon ja. Dies konnte er durch Gehirnscans und DNA an sich selbst beweisen.
- Beispiele anhand von Fällen wie "Der Vampir von Düsseldorf" und "Jack the Ripper".
- Die Geschichte des Profilings
Vor Gericht:
- über die Arbeit der Vertreter der Anklage, sowie die der Verteidigung
- der Weg von Beweismitteln vom Tatort bis zum Gericht
- Der Prozess - der ultimative Test forensischen Beweismaterials
"Und wenn sie im Gericht ihren Zweck verfehlen, sind alle Anstrengungen der forensischen Wissenschaftler - Computerspezialisten, Rechtsmediziner, Insektenkundler, Experten für Fingerabdrücke, Toxikologen, etc. - umsonst gewesen." (S. 333)
Dabei wird der Leser auf jeder Seite von einer täuschend echten Fliege begleitet, die ich nicht nur einmal versuchte wegzuwischen.
Hier wühlen also Brandermittler stundenlang durch stinkende und schmutzige Trümmer, Maden werden von verwesenden Leichen gesammelt und zertrümmerte Schädel konstruiert.
Man blickt hinter die Kulissen der verschiedensten Experten, welche den Kampf um Gerechtigkeit auf ihre Weise bestreiten und dabei dem Tod und was dieser übrig lässt, direkt ins Gesicht blicken.
Sie sind mehr als nur Ermittler, Wissenschaftler, Forscher oder Psychologen. Es sind Menschen, die für die Gerechtigkeit in Abgründe blicken und es werden immer neuere Techniken und Ideen geboren, welche ein perfektes Verbrechen nahezu unmöglich machen.
Fazit:
Ein fesselndes Sachbuch über die verschiedensten forensischen Fachrichtungen, welches mich begeistert zurücklässt. Packend und leicht verständlich und daher kaum aus der Hand zu legen. Ich habe es regelrecht verschlungen, als hätte ich einen Thriller in der Hand.
Von Val McDermid habe ich bisher noch keinen Thriller gelesen, doch dies wird sich nun definitiv ändern. Denn wenn ihre Thriller nur halb so spannend und packend sind, hat sie bei mir schon gewonnen.
© Pink Anemone
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Matilda, 8 Jahre aus Innsbruck,
Ponyclub Löwenzahn (1). Wirbel um das Reitturnier von Hoßfeld Dagmar
Klara, Timm und Rike sind die Mitglieder des Ponyclubs Löwenzahn. Timm ritt im Urlaub auf Solero und hatte Sehnsucht nach dem spanischen Halbpony. Doch dann kommt eine Überraschung nach Wiesenhain, ein neues Pony. Die Mitglieder des Ponyclubs sind schon ganz aufgeregt. Das neue Pony, das auf dem Hof ankommen sollte, wurde vom Hofherrn Kurt gekauft, da sich niemand richtig darum kümmerte.
Doch als der Tiertransporter geöffnet wurde, waren die Kinder sehr überrascht, denn es kam kein Pony heraus, sondern ein rabenschwarzer Hengst. Der Hengst sah etwas verwahrlost aus, und die Kinder merkten, dass mit dem Hengst Wanja etwas nicht stimmte. Klara wird ganz vernarrt in Wanja und gewinnt langsam Vertrauen zu dem Hengst.
Mir hat gut gefallen, dass es eine sehr nette und spannende Geschichte war, vor allem als es um den Reitwettbewerb ging. Am besten hat mir gefallen, dass das Mädchen, das sich in den Hengst Wanja vernarrt hat, erkannt hat, dass der Hengst am rechten Auge blind ist.
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Alma, 10 Jahre aus St. Barholomä:
Ponyhof Wiesenhain bekommt Zuwachs. Mit polterndem Hufgetrappel schießt ein rabenschwarzes Pony aus dem Pferdehänger und bleibt zitternd unter empörtem Wiehern auf dem Hof stehen. Das Tier lässt sich nicht am Führstrick führen, und einen Sattel tragen will es schon gar nicht. Obwohl er ganz verwildert aussieht, findet Klara diesen Wirbelwind sofort entzückend. Sie beschließt sich ganz toll um dieses verängstigte Pferd zu kümmern. Ihre Freunde Timm, Momo und Rike versprechen, ihr dabei zu helfen.
Ob es dem elfjährigen Mädchen Klara gelingt, aus dem „Panje-Pferdchen aus Kaukasus“ ein Reitpferd zu machen?
Im Vordergrund steht eine sehr nett erzählte Geschichte über ein Pony, dass bisher zu wenig Fürsorge bekommen hat. Auf dem Reiterhof Wiesenhain erkennt die einfühlsame Klara das Problem dieses schlauen und flinken Ponys.
Dieses Buch hat in etwa 150 Seiten und ist gut und zügig zu lesen. In den Kapiteln gibt es immer wieder Zeichnungen zu den Geschehnissen der Geschichte.
Ich bin jetzt 10 Jahre alt und in den letzten Jahre ein echter Pferdeprofi geworden. Neue Informationen über diese tollen Tiere konnte ich in dieser Geschichte nicht finden. Wenn du sle lesen möchtest, brauchst du dafür kein spezielles Pferdewissen. Deshalb empfehle ich dieses Buch allen Pferdegeschichtenanfängern.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Johanna, 14 Jahre aus Breitenbach,
Time School - Auf ewig mein von Eva Völler
Der zweite Teil der Reihe TIME SCHOOL Reihe handelt von den Zeitreisenden Anna, Sebastiano und ihren zwei Schülern der Zeitreiseakademie Fatima und Ole. Zudem gibt es noch Barnaby, einen kleinen Dämon und Walter, einen weiteren Zeitreiseschüler, der jedoch im Gegensatz zu Band 1 nur am Rande auftritt.
Schon am Anfang des Buches überschlagen sich die Ereignisse, denn ein Unbekannter hat die Zeitmaschine gestohlen und im Jahr 1873 deponiert! Moretti, eine weitere Figur, die es auf Annas ungeborenes Kind abgesehen hat, droht Sebastiano umzubringen und besagte Zeitmaschine zu behalten, sollten es die 4 Zeitreisenden nicht schaffen, in 80 Tagen einmal um die ganze Welt zu reisen.
Angelehnt ist diese Idee an den gleichnamigen Roman von Jules Verne, den ich weder gelesen noch als Film gesehen habe. Diesen Gedanken fand ich einerseits interessant, andererseits auch etwas unoriginell, da er im Buch leider nicht gut genug ausgebaut und dargestellt wurde, und ich mir auch mehr Hintergunddetails gewünscht hätte.
Anna steht nun also vor der großen Aufgabe, die Portale, die der Unbekannte im Jahre 1873 geöffnet hat, zu schließen und so unschuldige Menschen vor einem Übertritt in die Vergangenheit oder Zukunft zu bewahren, in 80 Tagen um die Welt zu reisen und Sebastiano zu retten, was sich als eine nahezu unmögliche Aufgabe herausstellt….
Zwischen Fatima und Ole knistern mal wieder die Funken, was das Buch etwas vielschichtiger machte, aber gegen Ende hin ging mir dieses ewige Hin und Her schon ziemlich auf die Nerven, da beide von ihnen zu stolz waren, um den ersten Schritt zu machen und ihre wirklichen Gefühle füreinander zuzugeben.
Was ich aber an Fatima wirklich sehr gerne mochte, ist die Tatsache, dass sie sehr unabhängig ist und sich auch zu verteidigen weiß, ob nun mit Waffen oder mit Worten.
Leider konnte mich vor allem die Hauptperson Anna in dieser Hinsicht nicht ganz von sich überzeugen, da sie insgesamt zu gutgläubig und vertrauensselig wirkte, und meiner Meinung nach auch zu sehr von Sebastiano abhängig war, der immer nur dazu da war, sie zu beschützen. Auch in einigen Debattierduellen mit Ole scheitert sie kläglich, wobei ihr dann wieder Sebastiano zu Hilfe kommen muss.
Weiters konnte mich auch dieses so genannte „Spiel“ nicht richtig überzeugen, da es schon zu oft verwendet und mit Sebastianos angekündigtem Tod auch etwas klischeehaft wurde. Zudem wurde die Idee mit Sebastianos Tod nicht genügend ausgebaut, ich jedenfalls hatte nie das Gefühl, um sein Leben bangen zu müssen.
Was noch dazu kommt, ist die Tatsache, dass mir die Figuren zu einseitig beschrieben waren und ihnen dadurch die Tiefe und Transparenz fehlte. Anna ist immer nur das gutgläubige Schaf mit dem großen Herzen, Sebastiano der schillernde Held, der sie immer rettet, Fatima ist kämpferisch und zankt sich ständig mit Ole, der sich seinerseits aufbrausend und leidenschaftlich verteidigt und anscheinend nur mit Waffen richtig umgehen kann.
Erst gegen Ende wurde das Buch wieder interessanter, und auch die Hintergrunddetails wurden mehr, auch wenn das meine Meinung zu diesem Buch dann auch nicht mehr groß beeinflussen konnte.
Was mir jedoch sehr gut gefallen hat, waren die Rätsel, die Moretti ihnen mitgegeben hatte, um die Portale zu finden und zu schließen, da sie sehr gut durchdacht waren und auch zum Miträtseln angeregt haben.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Ingo, 12 Jahre aus Hall,
Timeless - Retter der verlorenen Zeit von Baltazar Armand
Die Welt ist komplett anders als früher. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft existieren gleichzeitig. Es gibt viele Anhänger dieser Entwicklung, vor allem die Kinder, aber ebenso mächtige Gegner.
Die Hauptperson dieser Geschichte ist der Teenager Diego Ribera. Dessen Vater ist ein Genie und wird deshalb entführt.
Die Entführer wollen von ihm den Zündungscode für eine Maschine, die die Welt wieder in ihre ursprüngliche Form zurückversetzt. Nun muss Diego probieren, seinen Vater zu finden und zu befreien...
Das Buch hat mir nicht so sehr gefallen, da es sehr kompliziert zu verstehen ist. Aber die Idee dieses Autor ist eigenlich gut. Außerdem mag ich solche Fantasygeschichten nicht gerne. Ich würde das Buch ab einem Alter von ungefähr 12 Jahren empfehlen.








