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Rezensionen von niknak:

Eine Hochzeit mit Hindernissen

Inhalt:
Björn und Ineke sind schon seit Jahren ein paar und nun macht Björn ihr einen Heiratsantrag. natürlich nimmt sie ihn an und die Dinge nehmen ihren Lauf. Doch irgendetwas fehlt Ineke und sie weiß nicht, was es sein soll.
Bis es bei ihrer Hochzeit zu einem ungeplanten Vorfall kommt. Ist es nun zu spät für ein Glück mit Ineke und Björn oder haben die beiden noch eine Chance?


Mein Kommentar:
Dieses Buch stammt aus der Romance Alliance Love Shots Reihe und wurde von der Autorin Nadin Hardwiger geschrieben.

Ich kenne die Autorin ja bereits von anderen Büchern und lese immer wieder gerne etwas von ihr.
Sie hat einen einfachen und flüssigen Schreibstil und die Seiten fliegen einfach nur so dahin. Das Buch habe ich in einem Rutsch gelesen, da es mich gepackt hat und mit seinen 119 Seiten auch recht überschaubar ist.

Die Protagonisten Björn und Ineke führen ein sehr harmonisches Leben und dies merkt man auch in den Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit. beide gehen da sehr pragmatisch vor und so ist alles schnell erledigt und sie Planung abgeschlossen. da steht auch einer Hochzeit in drei Monaten nichts im Wege. Dennoch wirkt Ineke oftmals etwas naiv und sprunghaft und sie merkt, dass ihr etwas im Leben fehlt. Doch sie findet erst recht spät (oder zu spät?) heraus, was es eigentlich ist.
Björn hingegen ist eher der ruhige Typ, der alles gelassen nimmt und den nichts aus der Ruhe bringen kann, selbst dann nicht, als etwa unerwartetes am Tag der Hochzeit passiert. Er weiß, woran er ist und glaubt daran. So einen ruhigen Mann, der einem alle Wünsche von den Augen abliest, wünscht sich sicherlich jede Frau.

Für eine Kurzgeschichte finde ich, dass die Personen recht gut ausgearbeitet sind und man sie sich als Leser auch relativ gut vorstellen kann. dennoch hätt ich mir manchmal einige Seiten mehr gewünscht, um manche Szenen und Gefühle mehr ausarbeiten zu können und mehr über die Situation zu erfahren. Ich finde es zwar immer schwierig bei einer Kurzgeschichte alles in der entsprechenden Länge unterzubringen und ich finde, dass dies die Autorin auch sehr gut gelöst hat. Dennoch fand ich ein paar Szenen etwas zu kurz. Zum Beispiel der Vorfall auf der Hochzeit wurde nur sehr kurz beschrieben und hätte ruhig etwas ausführlicher sein können. So hätte ich mich sicher noch besser in die Protagonisten hineinversetzten können.

Trotzdem hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten und eine schöne und angenehme Lesezeit beschert.

Besonders gut gefallen hat mir, die jeweilige Einleitung der einzelnen Kapitel. Jedes Kapitel beginnt mit einem Buchstaben und gemeinsam ergeben sie das Wort Flitterwochen. Dabei wird jeder Buchstabe auch für ein Wort verwendet, welches zur Hochzeit gehört und kurz erläutert wird. Für die eigentliche Überschrift aber dann oft auch noch ein anderes Wort mit demselben Buchstaben verwendet. Diese Einleitungen gefielen mir sehr gut und ich musste auch manchmal schmunzeln bei den Erklärungen.

Mein Fazit:
Ein gelungener Kurzroman über die Liebe und die Hochzeit und dass man oft erst merkt was man eigentlich hat, wenn es schon fast zu spät ist. Ein paar Seiten mehr hätten nicht geschadet, da das Buch eine tolle Geschichte mit Moral verbirgt. Ich kann es jedem nur empfehlen, auch wenn man nicht vorhat zu heiraten, kann man es jederzeit lesen und sich daran erfreuen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Küss den Cop

Inhalt:
(Klappentext)
Tyler Norton ist ein Cop und begegnet dem Moderator Brandon Charles, als er ihn vor einem Überfall bewahrt. Fasziniert von dem jungen Mann, der das Leben und die Frauen zu genießen scheint, nimmt Tyler bei ihm einen Job als Bodyguard an. Als sich herausstellt, dass Brandon ein Doppelleben führt und seine Sexualität vor seinem Vater und der Öffentlichkeit zu verbergen versucht, gesteht ihm Tyler, dass es ihm genauso ergeht.

Zunächst ist Tyler begeistert von Brandons Charme und Charisma, und Brandon scheint an mehr als einer kurzen Affäre interessiert zu sein. Doch schon bald kommen Tyler Zweifel. Brandon verbirgt etwas, und dieses Geheimnis bedeutet ihm offenbar mehr als eine Beziehung mit Tyler.

Mein Kommentar:
Ich kannte die Autorin vor diesem Buch noch nicht. Sie hat einen angenehmen und lockeren Schreibstil. Leider gab es im Buch ein paar inhaltliche Schnitzer, die den Lesefluss störten. Manchmal wurden auch Namen vertauscht, sodass ich mich erst einmal wieder zu Recht finden und die Szene mehrfach lesen musste, um den Sinn zu verstehen. Dies finde ich schade, da man dies verhindern hätte können.
Das Buch wird aus den Sichten von Tyler und Brandon erzählt. Es hat 7 Kapitel plus einen Epilog innerhalb von 300 Seiten. Daher sind die einzelnen Kapitel ziemlich lang.
Leider wurde ich auch mit den Charakteren nicht wirklich warm. Die Autorin bediente sich stereotypischen Klischees, um ihre Protagonisten zu beschreiben. Tyler ist der dominate, starke, muskulöse und gebräunte Polizist mit dem starken Beschützerinstinkt, wohingegen Brandon der femininere, schwächere, unterwürfige und blasse Part der Beziehung ist. Damit konnte ich mich gar nicht anfreunden.
Tyler Norton ist ein Familienmensch. Er sorgt für seine Mutter und seine beiden Geschwister. Als er die Möglichkeit erhält mehr Geld zu verdienen, nützt er diese, um seine Familie noch besser unterstützen zu können. Er ist eine dominante, starke, aber auch gefühlvolle Persönlichkeit. Er liebt seine Arbeit bei der Polizei, auch wenn er nicht so gerne Streife fährt. Tyler steht zu seiner Beziehung zu Brandon und möchte sie am liebsten öffentlich machen.
Brandon Charles ist ein bekannter und reicher Moderator, der Personenschützer benötigt, um seine Sicherheit gewährleisten zu können. Er wird von seinem Vater massiv unter Druck gesetzt. Obwohl er bereits 30 Jahre alt ist, schafft er es nicht sich gegen seinen Vater zu behaupten. Erst durch die Hilfe von Tyler versucht er es überhaupt. Er ist absolut abhängig von seinem Vater und lässt sich von seinem Vater manipulieren. Trotzdem ist er an und für sich ein guter Mensch, der seine Freunde und seiner Schwester immer zur Seite steht und sie immer unterstützt.
Inhaltlich hat mir das Buch ziemlich gut gefallen. Es gibt ein paar inhaltliche bzw. sprachliche Fehler, die man vermeiden hätte können. Trotz allem gefällt mir die Handlung der Geschichte. Für mich persönlich kam das Ende viel zu plötzlich und auch viel zu unvorbereitet. Dies hätte die Autorin noch besser und ausführlicher aufarbeiten können.

Mein Fazit:
Ein schönes Buch für zwischendurch, aber man darf nicht zu viel erwarten. Es gibt inhaltliche und sprachliche Schnitzer, die den Lesefluss manchmal gestört haben. Auch das Ende hat mir nicht wirklich gefallen, da es einfach zu schnell kam. Deswegen kann ich diesem Buch nur 3 Sterne geben.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Die erste Liebe vergisst man nicht so schnell

Inhalt:
Ewa liebt Alec, aber dann muss sie mit ihrem Vater aus Polen wegziehen. Im Anschluss bleiben beide im Briefkontakt, bis auch dieser dann plötzlich abbricht. Nach langem Warten beginnt Ewa ein neues Leben mit ihrem Freund Richard und zieht nach Berlin. Als sie dort als Streetworkerin arbeitet, trifft sie auf den inzwischen obdachlosen Alec und sofort sind die alten Gefühle wieder da.

Doch kann es einen neuen Anfang für die beiden geben oder ist schon zu viel zwischen ihnen passiert und was ist mir Richard?

Mein Kommentar:
Ich möchte meine Rezension mit den Worten der Autorin Jessi M. Jones beginnen, die meinte "Was Bücher besonders macht": Es sind Geschichten, die tief bewegen, zum Lachen bringen und bei denen man nach dem Wort Ende ein gutes Gefühl hat.
Und genau so ist es mir bei diesem Buch ergangen. Ich wurde tief bewegt, da sie sehr ernste Themen in ihrem Buch bearbeitet und sehr gekonnt in die Geschichte eingebaut hat. Zum einen geht es um die erste Liebe zwischen Ewa und Alec, die sich aber nach ihrer Flucht aus Polen und vielen Briefen irgendwann aus den Augen verloren haben. Zum anderen hatte Alec eine sehr schwere Zeit hinter sich und verlor alles, was ihm wichtig war. Zuerst Ewa, seine große Liebe, und seinen Vater, dann seine Mutter, die lange Zeit alkoholabhängig war und zum Schluss lebte er auch noch längere Zeit auf der Straße. Er hatte wirklich nichts mehr und seine Geschichte wurde sehr genau und deutlich erzählt, sodass man als Leser einen guten Einblick hatte und sich sehr gut in Alec hineinversetzen konnte.

Ewa hatte es etwas leichter in dieser Zeit, aber auch bei ihr ging nicht alles glatt. Sie wartete lange Zeit vergeblich auf ein Lebenszeichen von Alec, bis sie schließlich aufgab, um mit ihrem neuem Freund Richard ein neues Leben zu beginnen. Dabei zogen beide nach Berlin, um zu studieren und Ewa begann als Streetworkerin zu arbeiten. Bis sie eines Tages bei ihrer Arbeit auf Alec trifft und die alten Wunden erneut aufgerissen werden. Ob sie es dann schaffen und erneut zueinander finden oder ob einfach zu viel passiert ist in der Zwischenzeit müsst ihr schon selbst herausfinden.

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Alec und Ewa in der Ich - Perspektive geschrieben, sodass man sich als Leser sehr gut in beide hineinversetzen kann. Ich finde, dass beide Hauptprotagonisten sehr gut beschrieben waren, was sicher auch durch die wechselnde Perspektive noch verstärkt wurde.

Die Nebencharaktere waren im Gegensatz dazu eher blass, was mich aber nicht weiter gestört hat. Dennoch fand ich vor allem Sandro, Ewas Chef als Streetworker, sehr gelungen. Bei ihm musste ich öfters auch mal schmunzeln und durch seine Art ist er mir auch sehr schnell ans Herz gewachsen. bei anderen tat ich mich etwas schwerer, aber das passte auch wieder zur Geschichte.

Der Schreibstil war sehr locker und flüssig gehalten und durch den Perspektivenwechsel war die Geschichte schnell gelesen. Die Autorin schaffte es gekonnt viele Themen im Buch zu integrieren, die den Leser zum Nachdenken anregen. So ließ mich das Buch auch am Ende noch nicht ganz los, obwohl ich es mit einem Lächeln und einem guten Gefühl zur Seite gelegt habe.

Mein Fazit:
Eine wirklich sehr emotionale und fesselnde Geschichte über die erste große Liebe und wie wichtig sie manchmal im Leben sein kann. Ein Buch welches zum Nachdenken, aber auch zum Träumen einlädt und einfach zum Genießen ist.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von KimVi:

Mitreißend erzählt

Der Verrat von Ellen Sandberg

Vor zwanzig Jahren wurde Nane wegen Mordes zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Nun kommt sie auf Bewährung frei. Doch die Schuld, die sie durch den Tod eines Menschen auf sich geladen hat, droht sie zu erdrücken. Ihre Schwester Birgit versucht Nane zu unterstützen. Sie sorgt dafür, dass Nane eine Unterkunft und Arbeit hat, um die Bewährungsauflagen zu erfüllen.

Doch Nanes Gedanken kreisen um die damaligen Ereignisse. Sie würde Thomas, dem Ehemann ihrer Schwester Pia, zu gerne ein paar Fragen dazu stellen, um endlich Gewissheit zu haben. Doch als Nane Thomas auf seinem Weingut aufsucht, erleidet dieser einen Herzinfarkt und Pia weigert sich entschieden, mit ihr zu sprechen. Warum reagiert Pia derart heftig? Nane muss allerdings wissen, was damals wirklich geschehen ist. Sie beginnt in der Vergangenheit zu graben und stößt dabei auf Unglaubliches....

Ellen Sandberg verwendet zwei Zeitebenen um die Ereignisse zu schildern. In der Gegenwart beobachtet man Nane dabei, wie sie versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und herauszufinden, was damals wirklich geschah. Außerdem blickt man zurück in die Zeit vor zwanzig Jahren und erfährt dabei nicht nur mehr über das Verhältnis zwischen den drei Schwestern, sondern nähert sich Schritt für Schritt dem Abend, der nicht nur Nanes Leben für immer verändern hat.

Der Einstieg verläuft zunächst gemächlich, denn Ellen Sandberg nimmt sich Zeit, Charaktere und Hintergründe in die Handlung einzuführen. Dieses Wissen wird interessant geschildert und weckt die Neugier, mehr über Nane und die damaligen Ereignisse zu erfahren. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen. Die Charaktere sind nicht so leicht zu durchschauen. Man ist hin- und hergerissen und ahnt zunächst nicht, wohin die Handlung steuern wird. Ellen Sandberg gelingt es früh, eine düstere Atmosphäre heraufzubeschwören, die zwischen den Zeilen schwebt, und dafür sorgt, dass man in den Sog der Handlung gerissen wird. Schon bald mag man sich kaum noch vom Gelesenen lösen, fliegt förmlich durch das Buch und mag kaum glauben, was nach all den Jahren ans Tageslicht kommt.

Ich habe bereits "Die Vergessenen" von Ellen Sandberg mit großer Begeisterung gelesen und auch "Der Verrat" konnte mich früh mitreißen. Denn der Autorin ist es hervorragend gelungen, meine Neugier zu wecken und mit meiner Ungewissheit zu spielen. Ich hatte zwar einen Verdacht, was passiert sein könnte, war mir jedoch nie ganz sicher und wurde dann am Ende noch überrascht. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb alle fünf Sternchen und eine klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von Gudrun7:

Althergebrachtes gelungen in Erinnerung gerufen

No time to eat von Tschernigow Sarah

Das Cover hat mich gleich neugierig gemacht, denn es zeigt schon einen gewissen charmanten Witz der Autorin. Genauso verhält es sich mit dem Schreibstil. Der lässt sich flüssig lesen und gibt ungeschönten Einblick in den "Essverhaltens-Lebenslauf" von Sarah Tschernigow. Ich muss zugeben, ich kannte die Autorin und deren Podcast bisher noch nicht, aber, ihre Einstellung hat mich voll und ganz überzeugt.

Das liegt mitunter daran, dass sie offen und ehrlich wirkt und den Leser miterleben lässt. Hier kann sicher jeder das ein oder andere an seinem Ernährungsstil wiedererkennen.
Obwohl die Tipps und Tricks nicht neu sind, finde ich es klasse, mal wieder an Althergebrachtes, das doch so verständlich und einfach ist, erinnert zu werden.

Mein Fazit: Althergebrachtes gelungen in Erinnerung gerufen

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Rezensionen von rewareni:

Dämonen und Engel

No time to eat von Tschernigow Sarah

Im 22. Jahrhundert in Los Angeles tobt ein Kampf um Leben und Tod. Die Ressourcen auf der Erde sind heiß begehrt. So erhält die Hackerin Jade den gefährlichen Auftrag den jungen Wissenschaftler Collin zu entführen. Normalerweise arbeitet Jade alleine, doch hier ist sie auf Hilfe angewiesen und soll sogar die Führung der Mission übernehmen.

Gemeinsam mit der unerschrockenen Profikillerin Zaira wagt sie das gefährliche Unternehmen und es gelingt den beiden Collin zu entführen. Doch noch jemand anderer hat sich auf die Suche nach dem jungen Mann gemacht. Devon, der gefallene Engel sinnt nach Rache und sie geht mit Brutalität gegen jeden vor, der sich ihr in den Weg stellt. Auch die beiden Polizisten Harry und Damien finden sich plötzlich mitten in einem brutalen Kampf wieder, wo es in einer Gruft zum finalen Kampf zwischen Gut und Böse kommt.
Der Autor Stefan Barth beschert dem Leser in seinem Erstlingswerk ,,Porta Immortalis - Das Tor der Unsterblichen´´ einen bunten Mix aus Science Fiction, Cyberpunk und Dark Fantasy. Und ich kann sagen, dass ihm der Roman toll gelungen ist. Er lässt hier seine Protagonistinnen als starke Frauen auftreten und jede besticht durch ihre Einzigartigkeit. Der Autor verfügt dabei über tolle Ideen, die aus Zukunftsvisionen bestehen, wo man sich bildhaft vorstellen kann, dass diese technischen Spielereien, die er im Roman beschreibt auch einmal wahr werden könnten. Er stattet die Frauen mit besonderen Fähigkeiten aus und überrascht dabei immer wieder mit seiner Originalität von neuen Dingen, die den Personen eingesetzt wurden oder die ihnen bei ihrem Kampf helfen. Es macht Spaß den Roman zu lesen weil er spannend, unheimlich und voll mit Überraschungen ist. Die Kapitel lassen sich gut lesen und der Autor hat einen angenehmen und bildhaften Schreibstil. Es ist ein flotter Roman, wo es Schlag auf Schlag geht und wer gerne eintaucht in Geisterwelten, Dämonen kennen lernen möchte, die ihr Unwesen treiben und technischen Raffinessen, der kommt hier voll auf seine Kosten. Für mich sind noch ein paar wenige Fragen offen geblieben und der spannende Schluss hätte für mich noch ein paar Sätze als runden Abschluss haben können, deshalb vergebe ich ,,nur´´ 4 Sterne, die aber aus vollem Herzen kommen.

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Rezensionen von KimVi:

Spannender Südtirol-Krimi

Die Bildermacherin von Christiane Omasreiter; Kathrin Scheck

Amalia erhält bei einem beruflichen Auslandsaufenthalt die schreckliche Nachricht, dass ihre geliebte Großmutter Zille gestorben ist. Sie kehrt umgehend nach Südtirol zurück, um es noch pünktlich zur Beerdigung zu schaffen. Bei der Trauerfeier trifft Amalia dann der nächste Schock, denn die Oma ist keines natürlichen Todes gestorben, sondern wurde erschossen! Zunächst deutet alles auf einen Jagdunfall hin, doch schon bald stellt sich heraus, dass Zille offensichtlich gezielt getötet wurde.

Amalia sucht verzweifelt nach dem Motiv und beginnt in der Vergangenheit zu stöbern. Dabei kommt sie dunklen Geheimnissen auf die Spur, die sie selbst in Gefahr bringen....

Der Einstieg in diesen Südtirol-Krimi gelingt mühelos, denn die beiden Autorinnen beschreiben Handlungsorte und Protagonisten so lebendig, dass man vom ersten Moment an mitten im Geschehen ist. Das Lokalkolorit der Gegend wird authentisch widergespiegelt, sodass der kleine Bergort und seine Bewohner zum Leben erwachen. Amalia ist ein sympathische Hauptprotagonistin, mit der man gerne gemeinsam in der Vergangenheit gräbt.

Das Interesse an der Handlung wird von Anfang an geweckt. Durch Amalias eigene Ermittlungen, die sie in die bewegte Vergangenheit ihrer Großmutter führen, baut sich die Spannung früh auf und kann durchgehend gehalten werden. Gemeinsam mit Amalia versucht man die Zusammenhänge zu finden und Täter und Motiv auf die Spur zu kommen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn man tappt lange Zeit im Dunklen, um dann am Ende überrascht zu werden. Hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Überraschende Wendungen sorgen dafür, dass man die eigenen Überlegungen überdenken und bei der Suche nach dem Täter neu ansetzen muss. Dadurch gerät man in den Sog der Ereignisse und mag sich nur ungern vom Gelesenen lösen.

Krimis und Thriller sind ja meine absoluten Favoriten. Deshalb habe ich in diesem Bereich schon einiges gelesen. Dieser Südtirol-Krimi hat mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen und mir spannende Lesestunden bereitet. Ich konnte ganz in die Handlung eintauchen und die Suche nach Täter und Motiv genießen. Auf mich wirkte der Spannungsbogen einfach perfekt, da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mochte, bis ich am Ende angekommen war. Deshalb vergebe ich alle fünf Bewertungssternchen und eine begeisterte Leseempfehlung für Krimifans.

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Rezensionen von Regina Neuhauser:

Bärigstes Weihnachtsgeschenk

Die Bildermacherin von Christiane Omasreiter; Kathrin Scheck

Habe dieses Buch vom "Christkind" bekommen. Es war das bärigste Geschenk von allen und ich musste es immer wieder zur Hand nehmen. Ich kann dieses Buch jedem Tirolliebhaber nur wärmstens empfehlen. Gute, einfache Erklärungen, sehr umfangreich, schöne Bilder. 10 von 10 Punkten! Regina N.

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Rezensionen von Helu:

Bilder und Gedanken zum Leben des Franz von Assisi

Franziskus - In der Schule der Armut von Luis Höfer; Willibald Hopfgartner

Mit der Namenswahl von Papst Franziskus ist das Interesse an dem Heiligen aus Assisi gewachsen. Ein spannender Beitrag ist das vorliegende Kunstbuch. Es enthält einen 50-teiligen Zyklus von Linolschnitten des österreichischen Künstlers Luis Höfer, der verschiedene Stationen aus dem Leben des Heiligen Franz von Assisi ins Bild hebt.

Jedem der Bilder ist ein kleiner Text von Willibald Hopfgartner beigestellt. Zusätzlich finden sich immer wieder markante Worte von Papst Franziskus.
Das Buch überzeugt durch die konsequente Struktur. So ist es ein schöner Begleiter, über das Leben eines Heiligen ins Gespräch zu kommen und es zu meditieren. Vor allem aber leitet es dazu an, daraus Impulse für die Gegenwart zu ziehen. Dies gelingt vor allem durch die Texte von Papst Franziskus.
Für jeden, der sich mit Franziskus und seiner Botschaft auf spirituelle Weise beschäftigen will, ist dieses sehr schön gestaltete Kunstbuch eine wertvolle und ansprechende Hilfe.

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Rezensionen von liesmal:

Emotionen und Tränen beim Schauen und Lesen

Die Schneeschwester von Maja Lunde

Julian wird am Heiligabend 10 Jahre alt. In jedem Jahr schlich Julian am Morgen seines Geburtstages nach unten, wo seine Eltern und seine beiden Schwestern ihn erwarteten um mit ihm Geburtstag zu feiern. Doch in diesem Jahr ist alles anders, denn Julians große Schwester Juni lebt nicht mehr.

Seine Eltern sprechen kaum noch und Julian hat das Gefühl, dass sie ihn und seine kleine Schwester gar nicht mehr wahrnehmen. Also gibt es in diesem Jahr keine Geburtstagsfeier und kein Weihnachtsfest in Julians Familie. Dazu kommt, dass alle Fotos von Juni aus der Wohnung verschwunden sind. Niemand spricht mehr über sie und zum Friedhof geht auch keiner. Das macht Julian so traurig, dass auch er sich immer mehr zurückzieht.
Doch dann lernt Julian ein gleichaltriges Mädchen kennen. Hedvig spricht Julian an und schon bald verbringen die Beiden sehr viel Zeit miteinander. Hedvig ist ein ganz besonderes Mädchen, lacht viel und sogar Julian hat wieder etwas Freude. Ob er wohl mit Hedvig über seine Schwester sprechen kann?
„Die Schneeschwester“ ist ein wunderschönes Buch zum Thema Trauer und Trauerbewältigung. Es ist einfühlsam geschrieben – traurig, hoffnungsvoll und herzerwärmend. Genau dazu passend sind die wunderbaren Illustrationen, die ebenso viele Gefühle ausdrücken wie die erzählte Geschichte. Wunderbar, wie Bilder und Texte miteinander "verschmelzen".
Das Buch über Trauer, Freundschaft, Mitgefühl, große Gefühle, Liebe und nicht zuletzt die Magie von Weihnachten hat mein Herz berührt wie bisher kein anderes Buch. Niemals haben mich Emotionen so übermannt, dass ich über große Passagen immer wieder meinen Tränen freien Lauf lassen musste und auch gar nicht anders gekonnt hätte.
Ich liebe dieses Buch wie kein anderes. Es bekommt in der Reihe meiner Lieblingsbücher den schönsten Platz.

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