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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von froschman:

Vermisst im Surferparadies

Heaven's Gate von Daniel Faßbender

Der ehemalige deutsche Profi-Surfer Caruso macht Auszeit auf der philippinischen Insel Surogao. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit kleinen Detektivarbeiten, allerdings steht er bereits bei Vielen in der Kreide. Er trinkt zu viel, flüchtet sich immer wieder zum Surfen ins Meer und ist zu keinen Bindungen bereit.

Da kommt ihm das Angebot einer schönen Spanierin sehr gelegen, deren Sohn vermisst wird und von ihr einen großen Vorschuss erhält. Doch bald muss er erkennen, dass es sich nicht nur um einen Vermisstenfall handelt, die Insel ist ein gefährlicher Drogenumschlagplatz geworden, ein Drogenmafiakrieg bahnt sich an, Caruso begibt sich in große Gefahr.
Faßbender hat einen Krimi mit kurzen Kapiteln geschrieben, flüssig zu lesen. Caruso als ehemaliger Surfprofi entkommt oft nur mit Glück den gefährlichen Situationen. Die Charaktere sind klar nachvollziehbar gestaltet. Die Spannung steigt ständig an, der Schluss fesselt einen so richtig.

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Vermisst im Surferparadies

Heaven's Gate von Daniel Faßbender

Der ehemalige deutsche Profi-Surfer Caruso macht Auszeit auf der philippinischen Insel Surogao. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit kleinen Detektivarbeiten, allerdings steht er bereits bei Vielen in der Kreide. Er trinkt zu viel, flüchtet sich immer wieder zum Surfen ins Meer und ist zu keinen Bindungen bereit.

Da kommt ihm das Angebot einer schönen Spanierin sehr gelegen, deren Sohn vermisst wird und von ihr einen großen Vorschuss erhält. Doch bald muss er erkennen, dass es sich nicht nur um einen Vermisstenfall handelt, die Insel ist ein gefährlicher Drogenumschlagplatz geworden, ein Drogenmafiakrieg bahnt sich an, Caruso begibt sich in große Gefahr.
Faßbender hat einen Krimi mit kurzen Kapiteln geschrieben, flüssig zu lesen. Caruso als ehemaliger Surfprofi entkommt oft nur mit Glück den gefährlichen Situationen. Die Charaktere sind klar nachvollziehbar gestaltet. Die Spannung steigt ständig an, der Schluss fesselt einen so richtig.

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Rezensionen von ekiam:

Einfühlsame Hilfe im Umgang mit Wut für die Kleinsten

Wenn liebe Waschbären wütend sind von Sandra Grimm

Der kleine Waschbär ist sooooo wütend, weil der Elch seinen Apfel gefressen hat. Auf der Suche nach einem Weg, mit diesem starken Gefühl umzugehen, fragt er andere Tiere um Rat. Jedes Tier erzählt ihm, was ihm hilft, die Wut zu bewältigen.

Das Buch ist wunderbar auf die junge Zielgruppe abgestimmt.

Schon der Auslöser für die Wut ist für Kinder leicht nachvollziehbar – wer kennt es nicht, wenn einem etwas weggenommen oder einfach aufgegessen wird? Auch die Lösungsansätze der Tiere sind kindgerecht, leicht verständlich und für Kinder ab etwa zwei Jahren gut umsetzbar, ohne sie zu überfordern.
Die Texte sind bewusst einfach und kurz gehalten. Besonders gelungen ist die Übersichtsseite am Ende des Buches: Sie greift die vorgestellten Strategien noch einmal auf und lädt Kinder und Eltern dazu ein, gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen und eigene Wege im Umgang mit Wut zu finden.

Die Illustrationen sind zauberhaft, detailreich und mit viel Humor gestaltet – es macht großen Spaß, sie anzuschauen. Der kleine Waschbär ist ausgesprochen niedlich, und auch die anderen Tiere sind liebevoll dargestellt. Besonders hervorzuheben ist, wie klar die Emotionen erkennbar sind: Nicht nur die Wut, sondern auch Überraschung, Anstrengung und schließlich Zufriedenheit werden anschaulich vermittelt. Gerade für Kinder in diesem Alter ist das von großer Bedeutung.

Ein rundum gelungenes Buch, das uns alle begeistert.

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Rezensionen von Claudia R.:

gefühlvoll, atmosphärisch

Murmeltierpfeifen von Sabine Buxbaum

Klappentext / Inhalt:

Die Berliner Autorin Hannah nimmt sich eine Auszeit in den Tiroler Bergen, doch die abgelegene Berghütte im Paznauntal wird schnell zur Herausforderung.
Entbehrungen, Gewitter und der grimmige Jagdaufseher Mark bringen sie an ihre Grenzen.
Als ein Zwischenfall sie auf unerwartete Weise zusammenführt, entwickeln sich Gefühle, mit denen keiner von beiden gerechnet hat.

Eine Beziehung kommt für beide nicht infrage, denn Hannah lebt in Berlin und Mark liebt die Berge.
Haben sie trotzdem eine Chance auf ein gemeinsames Glück oder sind ihre Wege zu verschieden?

Cover:

Das Cover ist niedlich und atmosphärisch umgesetzt und macht direkt gute Laune. Es verspricht ein tolles cozy Buch zu werden mit Unterhaltung und Atmosphäre und das Cover setzt dies direkt und sehr schön um. Ein Murmeltier vor traumhafter Aussicht ist hier erkennbar und das Ganze ist farblich und optisch sehr schön und ansprechend umgesetzt.

Meinung:

Auszeit in den Bergen vom stressigen Berliner Großstadtflair. Dies kann ich mir selbst sehr gut vorstellen, da ich seit 2000 in Berlin lebe und eine Auszeit ab und an gut nachempfinden kann. Hannah war mir zudem gleich sympathisch und auch die Emotionen und Gefühle sind hier sehr nah und gut spürbar umgesetzt.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren und genaueren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm, bildlich und atmosphärisch umgesetzt. Man kommt gut in alles hinein und kann alles sehr gut nachempfinden. Die Atmosphäre und Stimmung kommt sehr nahbar und auch authentisch herüber. Man findet schnell in Charaktere und Situationen hinein. Eine wundervolle, kurzweilige und unterhaltsame Geschichte, die voller Glück und Hoffnung steckt. Eine wundervolle und sehr gelungene Auszeit.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind sehr gut erkennbar und die Silhouette an den Anfängen ist sehr schön und passend gewählt. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen und es im Gesamten sehr schön abgerundet.

Ein wundervolle und gefühlvolle Geschichte, deren Humor und Unterhaltung im Einklang ist und deren Emotionen sehr authentisch und atmosphärisch herüber gebracht werden. Mir hat es sehr gut gefallen und es ist ein tolles Buch zum Abschalten und für eine kleine Auszeit zwischendurch.

Fazit:

Gefühlvolle Geschichte voller Emotionen und Atmosphäre.

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Rezensionen von ekiam:

Vorlesegeschichte mit Elterntipps rund um das Thema Urlaub

Ups, wir fahren in den Urlaub von Katharina Spangler

In ‚Ups, wir fahren in den Urlaub‘ fährt Anton mit seinen Eltern auf einen Campingplatz nach Italien. Die Geschichte beginnt beim Kofferpacken und der Anreise und begleitet Anton dabei, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, Freundschaften zu schließen und unbekannte Orte zu entdecken. Dabei wird auch gezeigt, dass ein Urlaub nicht immer nur schöne Seiten hat – Kinder werden so auf ganz unterschiedliche Erfahrungen vorbereitet.

Die Texte sind altersgerecht aus Antons Perspektive geschrieben, sodass sich Kinder gut mit der Handlung identifizieren können. Anton äußert offen seine Meinung und spricht ehrlich darüber, wenn ihm etwas nicht gefällt oder er etwas langweilig oder toll findet. Das erleichtert es jungen Zuhörerinnen und Zuhörern, sich in die Situationen hineinzuversetzen und sich verstanden zu fühlen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und eignen sich gut zum Vorlesen. Allerdings haben sich vereinzelt Tipp- und Zeichenfehler eingeschlichen.

Ergänzend zur Geschichte gibt es zu jedem Kapitel Hinweise und Tipps für Eltern. Diese greifen die geschilderten Situationen auf und bieten Anregungen für Gespräche mit Kindern. Besonders hilfreich sind die Beispielfragen sowie die Erläuterungen zur kindlichen Perspektive. Manches wirkt dabei recht selbstverständlich, ist aber gerade in stressigen Momenten – wie sie im Urlaub durchaus vorkommen können – eine gute Erinnerung.

Weniger gelungen ist aus meiner Sicht die Struktur: Die Vorlesekapitel wechseln sich direkt mit den Elternhinweisen ab. Für Erwachsene ist das praktisch, beim Vorlesen kann es für Kinder jedoch irritierend sein, wenn Seiten übersprungen werden müssen.

Die Illustrationen sind liebevoll und kindgerecht gestaltet, dürften aber gern etwas zahlreicher sein. Besonders schön ist die Charakterkarte zu Beginn des Buches, die den Einstieg erleichtert und Anton schnell vertraut macht.

Insgesamt ein gelungenes Buch zur Vorbereitung auf einen Familienurlaub.

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Rezensionen von Claudia R.:

unterhaltsamer Auftakt

Kinder des Dominions 1 von Tim J. Radde

Klappentext / Inhalt:

Der Auftakt einer großen epischen Fantasy-Saga! Perfekt für alle, die in die neue Welt einer fortlaufenden Serie eintauchen wollen. Ein strahlendes Elfenreich. Eine verborgene Unterdrückung. Ein junger Elf, der die Wahrheit erkennt. Seit Jahrhunderten herrschen die Elfen über das Dominion Celestria, ein mächtiges Elfenreich, gegründet auf Gehorsam, uralter Magie und scheinbarem Frieden.

Doch während ihre prunkvollen Städte glänzen, leben Menschen, Zwerge, Orks und andere Völker im Schatten ihrer Gesetze. Die Elfen nennen es Ordnung, alle anderen nennen es Gefangenschaft. Ceadan, ein junger Elf aus Astralon, hat nie an dieser scheinbar perfekten Ordnung gezweifelt. Bis zu dem Tag, als ein einziger grausamer Befehl seine Welt zerstört und ihn zur Flucht zwingt.
Fern von seiner Heimat begegnet er dem geheimnisvollen Menschen Xandyr, der Kinder und Jugendliche vor dem Dominion rettet und ihnen eine Zuflucht bietet. Unter Fremden, die einst seine Feinde gewesen wären, beginnt Ceadan zu erkennen, dass das Dominion nicht das ist, was er immer gedacht hatte. Während er weitere Geheimnisse und Fähigkeiten lernt und sich zwischen Loyalität, Schuld und Hoffnung entscheiden muss, braut sich im Herzen des Reiches eine Rebellion zusammen. Denn Imperien fallen nicht durch ihre Feinde von Außen. Sie fallen durch die Wahrheit von Innen.
»Kinder des Dominions: Die Herrschaft der Elfen«, ein düsteres High-Fantasy-Abenteuer über das Erwachsenwerden und voller moralischer Grauzonen, gefährlicher Entscheidungen und einer wachsenden Rebellion gegen ein scheinbar unbesiegbares Reich. Beginne jetzt die Saga und begleite Ceadan auf seinem Weg durch Verrat, Freundschaft, Schlachten und die Geheimnisse des Dominions! Ideal für Leser von groß angelegter epischer Fantasy mit viel Charakterentwicklung und fortlaufender Serienhandlung.

Cover:

Das Cover wirkt geheimnisvoll und interessant. Die Verzierungen sind klasse umgesetzt und es spricht auf jeden Fall und weckt die Neugier. Optisch und farblich finde ich es passend und gut umgesetzt.

Meinung:

Die Geschichte ist spannend und interessant umgesetzt. Der Einstieg ist gut gelungen und auch die Idee dahinter finde ich gut und interessant. In die Charaktere findet man sich schnell hinein und diese sind auch sehr nahbar und die Emotionen spürbar umgesetzt. Ceadan wirkt anfangs nicht sehr heldenhaft und eher unscheinbar. Die Entwicklungen fand ich sehr interessant und auch die Kontraste, die sich auftun. Macht regiert, die Welt, wie auch hier stark erkennbar. Ein Wechselbad der Gefühle und Emotionen und auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Hass und Hoffnung wechseln sich hier ab und Geheimnisse und überraschende Wendungen verstärken das Leseerlebnis.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halt mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Ion die Charaktere findet man sich sehr gut hinein. Die Gefühle und Emotionen sind spürbar und auch dem Verlauf und den Entwicklungen kann man gut folgen. Spannung wird aufgebaut und bleibt bis zum Ende bestehen, auch wenn dieses etwas glatt und abrupt verläuft. Potenzial und Geschehnisse für weitere Bände sind vorhanden und die Neugier darauf geweckt.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind gut erkennbar. Die Karte zu Beginn und das Personenregister am Ende haben mir auch sehr gut gefallen und dies war zudem auch hilfreich. Gliederung und Gestaltung fand ich gut und passend umgesetzt. Die Geschichte ist spannend, kreativ und facettenreich umgesetzt. Die Entwicklungen fand ich gut umgesetzt und unterhaltsam fand ich es auch. Auf den nächsten Band bin ich schon sehr gespannt und die Neugier wurde hier auf jeden Fall geweckt.

Fazit:

Spannende und unterhaltsame Fantasy und zugleich ein gelungner Auftakt.

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Rezensionen von Tara:

Wunderschön erzählt

Heimkehr nach Morioka von Yuki Ibuki

„Heimkehr nach Morioka“ ist ein leiser und tiefgründiger Familienroman der japanischen Autorin Yuki Ibuki.

Die 17-jährige Mio Yamazaki wird in der Schule gemobbt und verlässt deswegen nur ungern das Haus. Irgendwann hält sie es zu Hause nicht mehr aus und flieht zu ihrem Großvater. Da dieser sich mit ihrem Vater überworfen hat, kennt sie ihn kaum.

Er führt die Wollmanufaktur Yamazaki - eine Färberei und Weberei in Morioka. Dort kann Mio loslassen, taucht in die Welt des traditionellen Webens ein und besinnt sich wieder auf sich selbst.

Der Schreibstil von Yuki Ibuki ist klar und ruhig. Sie zeichnet ihre Charaktere klar und vielschichtig. Direkt zu Beginn werden die schwierigen Beziehungen innerhalb der Familie spürbar. Es fehlt das Verständnis füreinander wodurch sich die Familienmitglieder entfremdet haben. Nun führt der Großvater Mio in die Kunst des Spinnens und des Färbens ein, wodurch sie zur Ruhe kommt und ihren Weg findet.

Der Roman ist einfach wundervoll erzählt und enthält zahlreiche Metapher zwischen den Zeilen. Ein schnelles Lesen war mir nicht möglich, wäre aber vermutlich von der Autorin nicht gewollt gewesen, da es in ihrem Roman darum geht, zu sich und zur Ruhe zu finden.

Mir haben die Atmosphäre in der Manufaktur, die Darstellung des traditionellen Handwerkes des Webens und Färbens, über das ich bisher nur wenig wusste, sehr gut gefallen und ich habe eine Menge Neues erfahre.

Es ist ein tiefgründiger Familienroman, durch den ich beim Lesen zur Ruhe gekommen bin. Wer einfach einmal durchatmen und loslassen möchte, dem kann ich das Buch nur empfehlen.

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Rezensionen von Island :

Männer in den Wechseljahren

Wir Freitagsmänner von Hans-Gerd Raeth

Bei diesem Roman ist mir direkt das Cover aufgefallen, da es einen Männerkörper mit dem Kopf eines Dachses zeigt. Dass das dazugehörige Hörbuch von Christoph Maria Herbst eingelesen wurde, war ein zusätzlich Indiz für mich, dass mich gute Unterhaltung erwartet.

Im Mittelpunkt der Handlung steht Henri, um die 50, der Personalchef bei einer Zeitung und seit einigen Jahren von der Mutter seiner erwachsenen Kinder getrennt ist.

Nachdem er von einem Date gesagt bekommt, dass er auf seinem, eigentlich aktuellen, Profilbild jünger aussieht, das eine oder andere gesundheitliche Problem bei ihm auftritt, sein Hausarzt ihm schließlich sogar diagnostiziert, dass er sich in den Wechseljahren befindet, stürzt Henri das in eine leichte Krise. Zudem ist ihm zufällig seine Traumfrau begegnet, die aber anscheinend auf jüngere Männer steht. Aber, er gibt nicht auf. Mehr oder weniger hilfreiche Unterstützung leistet ihm dabei sein bester Freund Felix, der in einer On- und Off-Beziehung mit seiner Ehefrau steckt und vorübergehend dann auch mal Unterschlupf bei Henri sucht.

Ich fand den Roman sehr unterhaltsam, weil er beleuchtet, dass nicht nur Frauen Probleme mit dem Älterwerden haben, wobei das Thema nicht bierernst angegangen wird, sondern mit einer ordentlichen Portion Selbstironie auf Seiten von Henri und so einiger skurriler Situationen, insbesondere, wenn Felix beteiligt ist. Die Charaktere sind trotz ihres teils etwas schrulligen, teilweise auch schon übergriffigen Verhaltens liebenswert und der Erzählstil war gut nachvollziehbar und lebendig. Christoph Maria Herbst ist perfekt als Sprecher für dieses Hörbuch geeignet. Seine Vortragsweise passt sehr gut zum Stil der Geschichte. So kann man ihm angenehm zuhören und wird gut unterhalten.

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Rezensionen von Island :

Glück und Unglück

Villa Rivolta,2 Audio-CD, 2 MP3 von Daniel Speck

Daniel Specks neuester Roman handelt auf zwei Zeitebenen, beginnend gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. Valeria und ihre Mutter haben nach dem Tod von Valerias Vater in der Villa Rivolta in Mailand Zuflucht gefunden, wo ihre Mutter als Hausangestellte arbeitet. Der findige Mailänder Unternehmer, dem die Villa gehört, hat einen Sohn, Piero, der genauso alt wie Valeria ist und so beginnt eine Freundschaft, die die beiden auch durch ihr weiteres Leben begleitet, auch wenn sie immer wieder unterschiedliche Wege gehen.

Auf der zweiten Zeitebene hat Valeria dann einen Sohn im Teenageralter, der sich gerade mächtig Ärger eingehandelt hat, und sucht mit ihm Zuflucht bei Piero, wo beide dem Jungen dann mehr und mehr über die Vergangenheit ihrer Familien erzählen.

Der Roman nimmt den Leser mit in die Vergangenheit Italiens, einerseits in die Wirtschaftswunderjahre nach dem Krieg und das Dolce Vita einer wohlhabenden Familie, aber auch zu den Arbeiteraufständen und der Diskriminierung von Menschen aus Süditalien auf der anderen Seite. Ich fand es sehr interessant, mehr über diese Zeit und das Leben in Italien damals zu erfahren. Valeria und Piero sind mir ans Herz gewachsen, wie sie es geschafft haben, immer "nur" Freunde zu bleiben, die sich aufeinander verlassen können, egal was ist. Was den Schreibstil angeht, finden sich sehr viele gelungene sprachliche Bilder und auch passend gewählte Zitate, was mir sehr gut gefallen hat.

Ich habe die Geschichte als Hörbuch angehört, das von Daniel Speck selbst gelesen wird, was ihm gut gelungen ist. Er fängt die Atmosphäre ein und man kann ihm angenehm folgen.

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Rezensionen von Island :

Seilschaften

Schattenmädchen von Frida Skybäck

Bei "Schattenmädchen" handelt es sich um den dritten Teil einer Krimireihe um die Ermittelnden Fredrika Storm und Henry Calment. Das Cover passt prinzipiell gut zu einem skandinavischen Krimi, allerdings kam mir die überwiegende Mehrzahl der Handlungsorte eher urban vor, sodass ich eine etwas andere Gestaltung treffender gefunden hätte.

Was die Handlung angeht, verschwindet zunächst die Studentin Isabelle Karlsson, nachdem sie zuletzt auf der Feier eines schwedischen IT-Start-ups, das kurz vor dem Verkauf an einen chinesischen Investor steht, fotografiert wurde. Dessen charismatischer CEO Martin Zenberg gerät unter Verdacht, etwas mit dem Verschwinden von Isabelle zu tun zu haben, zumal Frederika Storm einen Hinweis erhält, dass er während seiner Studentenzeit an der Universität Lund schon einmal an einer Party beteiligt war, nach der eine junge Studentin tot aufgefunden wurde.
Bei den Ermittlungen im Universitätsumfeld stoßen Frederika Storm und Henry Calment dann auch auf geheime Studentenverbindungen, deren Mitglieder auch lange nach dem Studium großen Einfluss in wichtigen ausüben und über Einstellungen und Karrierechancen entscheiden.

Die Thematik um diese geheimen Bünde an der Hochschule Lund fand ich sehr interessant und hätte gerne noch mehr über konkrete Vorfälle und Grenzüberschreitungen erfahren. Etwas zu ausufernd wurde mir dagegen auf die privaten Probleme der beiden Ermittelnden und die drückende Sommerhitze eingegangen, die ihre Arbeit erschwert. Der Schreibstil der Autorin war aber gut lesbar und der Ausgang des Falles relativ wenig vorhersehbar.

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