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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Vicky:

Special Snowflakes

Follow Me Back von A.V. Geiger

'Follow me back' ist ein Liebesroman der Autorin A.V. Geiger. Außerdem bildet er den ersten Teil der gleichnamigen Reihe.

Ich finde das Buchcover ist wunderschön anzusehen, die Farben sind fantastisch aufeinander abgestimmt.

Der Roman umfasst einunddreißig Kapitel. Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Tessa und Eric holen.

Den Einstieg eines Liebesromans mit einem Vernehmungsprotokoll zu starten fand ich eine sehr gewagte aber auch interessante Idee. Ich war bereits nach nur wenigen Zeilen, und das sogar vor dem ersten Kapitel, von der Geschichte absolut gefangen genommen.

Die Abschnitte sind abwechselnd aus der Sicht von verschiedenen Personen geschrieben, der/die Erzählende wird zwar nicht explizit erwähnt aber zumeist geht es recht schnell aus dem Kontext hervor. Diese Erzählweise fand ich anfangs ehrlich gesagt etwas irritieren aber mit jedem neuen Kapitel wurde ich mehr Süchtig nach der Geschichte selbst und dem Schreibstil der Autorin. Jedes Kapitel hat einen Titel, das finde ich super denn so mein Kopfkino immer bereits zu Beginn angeregt und ich überlege was hier alles passieren könnte! Außerdem sind die Kapitel, falls nötig, mit Zeitangaben versehen wodurch man sich immer einfach zu recht findet und ganz genau weiß wann man ist. Interessant fand ich auch dass zwischendurch immer wieder Teile aus dem Vernehmungsprotokoll eingefügt waren, dadurch wird die Geschichte noch spannender!

Das Ende des ersten Teiles fand ich sehr gemein! Ich bin vor dem Buch gesessen und habe im ersten Moment nach weiteren Seiten gesucht. Meiner Meinung nach hat das Buch mehr von einem Thriller anstatt von einem Liebesroman! Das Ende ist zwar sehr fies und irgendwie auch abrupt aber zugleich auch so unglaublich spannend. Ich muss unbedingt in 'Tell Me', Teil zwei der Reihe, weiterlesen!

Abschließen möchte ich gerne mit einer kurzen Tumblr-Weisheit aus dem Buch:
JEDER,
DEN DU TRIFFST,
KÄMPFT
EINEN KAMPF,
ÜBER DEN DU
NICHTS WEISST.
SEI FREUNDLICH. IMMER.

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Rezensionen von canchita:

Der größte Spaß, den wir je hatten von Claire Lombardo

Die Geschichte handelt von der Familie Sorenson, einem Ehepaar mit 4 Töchtern. Zum einen erzählt die Geschichte einen Zeitraum von ein paar Monaten in der Gegenwart der Familie als durch das Auftauchen von Jonah ganz schön aufgewirbelt wird. Zum anderen wird in Rückblicken der Beginn der Ehe von Marilyn und David geschildert sowie verschiedene Begebenheiten im Leben der Töchter.

Das Buch dreht sich dabei vor allem um das Auftauchen des unehelichen ersten Sohns von Violet, den sie ohne das Wissen ihrer Eltern zur Adoption frei gegeben hat. Das zweite Thema ist der Umgang der Töchter mit der für sie so perfekt erscheinen Ehe der Eltern und das Gefühl der Unzulänglichkeit, dass sich für die Töchter daraus ergibt.

Ich könnte mir vorstellen, dass man den Roman unterschiedlich liest je nachdem in welchem Alter man gerade ist. Ich fand den Umgang der Töchter mit ihrer Mutter sehr ungerecht. Vor allem Wendy schien sich ihr Leben lang ungerecht behandelt gefühlt zu haben, mir ist aus dem Roman aber nicht schlüssig geworden warum. Aber so ist es wahrscheinlich im Leben, Mutter-Töchter Beziehungen sind kompliziert.

Mir war der Roman insgesamt aber deutlich zu lang mit zu wenig Spannungselementen. Ich war am Ende ziemlich enttäuscht, dass das alles an Inhalt war nach über 700 Seiten lesen.

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Rezensionen von canchita:

Wichtiges Zeitzeugnis

Der größte Spaß, den wir je hatten von Claire Lombardo

Eigentlich ist es erstaunlich, dass die deutsche Übersetzung dieses Tagebuchs erst jetzt in Buchform erscheint. Vielleicht mag es daran liegen, dass man einer Mary Berg nach der Lektüre ambivalent gegenüber stehen könnte. Mary Berg gehört mit ihrem wohlhabendem Vater und der amerikanischen Mutter zu den besser gestellten Juden dieser Zeit.

Deswegen ist hier schlussendlich auch die Rettung vor dem Tod durch die Deutschen geglückt. Das Buch macht aber auch sehr deutlich, dass selbst diese privilegierte Stellung sie und ihre Familie gar nicht vor unmenschlichem Kummer, Hunger und brutaler Gewalt schützen konnte.

Mich hat dieses Tagebuch sehr berührt. Gerade die unverstellte Stimme einer Jugendlichen, die doch das Leben eigentlich genießen will und Zeit mit ihren Freunden verbringen will, führt einem das unvorstellbar unmenschliche des Holocausts sehr eindringlich vor Augen.

Mary Berg hat sich kurz nach der Veröffentlichung ihres Tagebuchs aus der Öffentlichkeit zurück gezogen. Dies erscheint mir auch sehr nachvollziehbar. Je mehr über den Holocaust bekannt geworden ist, um so schwieriger muss es gewesen sein mit dem Wissen zu Leben, dass man überlebt hat, während fast alle Personen, mit denen sie im Warschauer Ghetto gelebt hat, nicht überlebt haben.

Mit der Veröffentlichung des Tagebuchs hat sie ihr Versprechen erfüllt, die Öffentlichkeit über die Zustände in Deutschland und Polen zu informieren, wie tragisch muss es gewesen sein, dass dies zu spät kam und auf taube Ohren in der Weltgemeinschaft gestoßen ist. Ich bewundere Mary trotzdem für den Mut mit diesen persönlichen Worten an die Öffentlichkeit zu gehen.

Gerade in der heutigen Zeit, in der es immer weniger überlebende Zeitzeugen gibt, finde ich es wichtig deren Geschichten weiter zu erzählen und zu lesen.

Das Vorwort war sehr interessant um das Tagebuch und seine Veröffentlichung einzusortieren, allerdings hätte es für mich mehr als Nachwort Sinn gemacht. Ich habe es nach der Lektüre des Tagebuchs noch einmal gelesen und es hat mir geholfen die Zusammenhänge noch besser zu verstehen.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fesselnd bis zur letzten Seite

Rote Ikone von Sam Eastland

Dies ist der 6. Fall für den finnisch-stämmigen Inspektor Pekkala, der 1914 als Vertrauter des letzten Zaren Nikolaus II. für heikle Aufgaben abgestellt wird. Im Sommer 1914 ist es wieder einmal soweit: Es geht um die geheimnisvolle Ikone „Der Hirte“, der für die beinahe fanatisch religiösen Russen, eine große Rolle spielt.

Doch der Einstieg in das Buch beginnt im Jahre 1942 als sich die russische und deutsche Armee an der Westgrenze der UdSSR gegenüber stehen: Hauptmann Proskurjakow und sein Fahrer Owtschinikow entdecken in einer zerstörten Kapelle die Ikone.
In weiterer Folge begegnen wir Josef Stalin, dem die Symbolkraft der Ikone bewusst ist. Nun wird Inspektor Pekkala vom „Büro Besondere Ermittlungen“ mit einem heiklen Auftrag betraut....

Meine Meinung:

Dies ist mein erster Krimi rund um den charismatischen Inspektor Pekkala. Derzeit fehlen mir noch ein paar Informationen, die durch die kurzen Rückblicke den Werdegang Pekkalas nicht restlos erklären.

Der Krimi besteht aus mehreren Handlungssträngen, die durch die Ikone zusammengehalten werden. Aufgrund verschiedener Zeitsprünge finden wir uns einerseits am Zarenhof wieder, erleben das Attentat auf Franz Ferdinand quasi live mit, lernen die wolgadeutsche Familie Kohl kennen und befinden uns im stalinistischen Russland der 1940er Jahre wieder. Der plötzliche Schwenk in das Führerhauptquartier beschert den Lesern ein Wiedersehen mit einem Mitglied der Familie Kohl, das an einer furchtbaren Waffe arbeitet.

Dieses Hin- und Hergleiten zwischen den Zeiten fordert den Lesern erhöhte Aufmerksamkeit ab, die durch den fesselnden Schreibstil wettgemacht wird. Es ist kaum möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Kaum glaubt man, die Geschichte der Ikone hätte ein Ende, so ergibt sich eine neue Wendung, die das Katz‘-und-Maus-Spiel weitergehen lässt.

Der scheinbar alterslose Pekkala bewegt sich wie James Bond durch jede Gefahr. Selbst die Lagerhaft und zahlreiche Verletzungen können ihm nichts anhaben.
Um ihn näher kennenzulernen, muss man wirklich bei Band 1 (Roter Zar) beginnen.

Gut gefällt mir, dass es hier jede Menge unterschwelligen Geschichtsunterricht gibt. Mir persönlich hat eine Landkarte zur Orientierung gefehlt. Denn Russland ist groß (und der Zar weit). Möglicherweise ist die im gedruckten Buch ohnehin vorhanden.

Fazit:

Ein weiteres fesselndes Abenteuer mit Inspektor Pekkala, das durch viele historische Details besticht. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Rezensionen von BarbaraM:

Oh, du schöne Weihnachtsmärchenzeit!

Die schönsten Weihnachtsmärchen von Brüder Grimm; Hans Christian Andersen

Das Buch „Die schönsten Weihnachtsmärchen“ stellt einen ganz besonderen Schatz in jedem Bücherregal dar. Hier sind 15 der schönsten Märchen zur Weihnachtszeit zusammengestellt und ganz wunderbar von Anne Bernhardi illustriert.
Neben bekannten Märchen, wie zum Beispiel „Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen“ und „Die Schneekönigin“ von Christian Andersen oder „Die Sterntaler“ von den Brüdern Grimm sind auch unbekanntere Märchen zu finden.

Hier wären beispielsweise die Märchen „Weihnachten in der Speisekammer“ von Paula Dehmel oder auch „Snegurotschka“, ein russisches Märchen von Alexander Afanassjew zu nennen.
Es gibt traurige und fröhliche Märchen, kürzer und länger zu lesende Märchen und alle zaubern eine schöne Weihnachtsstimmung in die Herzen der Leser.
Die Sammlung sehe ich persönlich als sehr vielfältig an und ich empfinde sie als sehr gelungen.
Meine Kindern wollten immer noch und noch ein Märchen hören (das spricht sicherlich für sich!).

Wir sind auch ganz bezaubert von den schönen Illustrationen. Anne Bernhardi hat so detailliert gezeichnet und es gibt unglaublich viel zu entdecken. Da verstecken sich zum Beispiel Mäuse in Girlanden, die Strohsterne meint man förmlich in die Hand nehmen zu können - so real erscheinen sie -, der Wind bläst förmlich bei der Fahrt der Schneekönigin mit Kai durch die Seiten und die Mäusefamilie gluckst pappsatt und mit vollen Bäuchen vor sich hin. Selbst die Seitenzahlen im Buch sind weihnachtlich verziert.
Alle Bilder sind wunderschön anzusehen, veranschaulichen das Gelesene und zaubern Weihnachtsstimmung in das Buch.
Besonders angetan haben es uns zwei Bilder: zum einen das stimmungsvolle Bild beim Märchen "Zwei Weihnachtsgeschichten" und zum anderen der Vogel Zizibä im Fliederbusch, der so fein und dick aufgeplustert gezeichnet ist.

Am Ende des Buches sind noch einige Informationen zu den einzelnen Märchen zu finden und auch zur Illustratorin Anne Bernhardi.

Fazit: Ein ganz besonders schönes Weihnachtsmärchenbuch, das bestens zum Vorlesen, Betrachten und Genießen für Groß und Klein geeignet ist. Wir werden es sicherlich noch oft zur Hand nehmen.
Es stellt auch ganz bestimmt ein tolles Geschenk zur Weihnachtszeit dar.

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Rezensionen von Claudia R:

Lügen haben, bekanntlich, kurze Beine ...

Echte Helden - Feuerfalle Kran von Charlotte Habersack

Klappentext:

Eine echt wahre Geschichte!
Ben hat ein Ziel: Er will cool sein! Aber der Anführer in seiner Klasse, Leon, nimmt ihn kein bisschen Ernst. Das ändert sich erst, als Ben behauptet, sein Vater wäre Kranführer und er selbst schon hundertmal ganz oben im Führerhäuschen gewesen. Blöd nur, dass Leon einen Beweis verlangt.

Ausgerechnet als Ben den Kran auf der Baustelle neben dem Schulfest hochklettert, bricht unten Feuer aus. Jetzt muss Ben vor den Augen aller zeigen, dass er ein echter Held ist! Spannung pur von Bestsellerautorin Charlotte Habersack!

Cover:

Das Cover zeigt einen Jungen auf einem Kran, unten rufen ihm eine Menge Kinder etwas zu. Der Hintergrund ist in gelb, rot ... den Farben von Feuer gehalten. Der Titel und die Autorin werden groß, mittig auf dem Cover ersichtlich.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Schriftgröße und der Zeilenabstand sind sehr gut und altersentsprechend gewählt, so dass sich das Buch gut zum Selbstlesen eignet, aber auch durchaus zum Vorlesen.

Sehr schön fand ich auch im Einbad die Karte, die sehr gut zur Übersichtlichkeit dient.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Überschriften der Kapitel wurden sehr schön deutlich hervorgehoben und passen sehr gut zum entsprechendem Kapitel. Toll ist auch der Effekt der kleinen Flammen, am unteren Rand der Seiten, diese nehmen immer mehr zu, je mehr sich die Situation zuspitzt und je brenzliger es wird, als dies überstanden ist, nehmen auch die Flammen wieder ab. Ein wirklich sehr toller Effekt.

Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Ben erzählt sehr gern Geschichten und verstrickt sich immer mehr darin. Vor allem macht er das, um Leon zu beeindrucken, doch dieser verlangt Beweise und so gerät Ben in eine ziemlich brenzlige Situation und muss Mut beweisen.

Was genau passiert und zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Das Buch ist sehr schön geschrieben und zeigt, dass man sich für andere nicht verstellen sollte und man mit Lügen nicht weiterkommt. Lügen haben bekanntlich kurze Beine und dies zeigt auch diese Geschichte. Ob alles gut ausgeht, erfahrt ihr, wenn ihr dieses Buch lest und das kann ich jedem nur empfehlen. Es macht Spaß, ist sehr unterhaltsam und hat eine wichtige Botschaft und Lehre, die man daraus zieht.

Fazit:

Eine tolle Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht und eine wichtige Botschaft am Ende vermittelt.

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Rezensionen von begine:

Schöner Mittelalterroman

Echte Helden - Feuerfalle Kran von Charlotte Habersack


Ruben Laurin ist das Pseudonym für seine historischen Romane eines bekannten Schriftstellers.
Der Roman „Das weiße Gold der Hanse“ führt den Leser ins Mittelalter ab 1232 nach Lübeck.
Der Autor hat dem Waisenjungen Bertram eine schöne interessante Liebesgeschichte angedichtet.
Die Atmosphäre der Seeschifffahrt und des Lebens in Lübeck ist gut umgesetzt.

Es ist zwar manchmal gefährlich, aber die Geschichte ist doch manchmal etwas zu schön.
Trotzdem fieberte ich mit Rebeccas und Moses Ergehen.
Es ist ein romantischer, mittelalterlicher Abenteuerroman mit Kämpfen gegen Piraten und Schurken.

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Rezensionen von C.P.:

Tolle Umsetzung der ernsten Thematik

Über die Grenze von Maja Lunde

Gerda ist fasziniert von den Geschichten der „Die drei Musketiere“ und würde am liebsten den ganzen Tag zusammen mit ihrem Bruder Otto Schwertkämpfe durch ihr Haus in Norwegen ausfechten. Doch dann geraten ihreEltern in Schwierigkeiten und Gerda muss ihre Musketier-Qualitäten im echten Leben unter Beweis stellen.

Denn von diesen hängt das Leben von Sarah und Daniel ab, zwei jüdischen Kindern, die vor den Nazis über die Grenze nach Schweden zu ihrem Vater flüchten müssen.



Die Gräueltaten und den Schrecken der Nazis für Kinder gerechnet einzufangen und zu vermitteln halte ich für sehr schwierig. Aber gleichzeitig auch für so unheimlich wichtig.

Ich war deswegen sehr gespannt auf die Umsetzung der Autorin und wie die Geschichte den Balanceakt zwischen Wissensvermittlung und unterhaltender Handlung meistern würde.

Schon ab dem ersten Kapitel war ich gefangen von der Art und Weise, wie Maja Lunde ihre Charaktere auftreten ließ.

Die eher impulsive und stürmische Gerade stand in tollen Kontrast zu ihrem rationalen und ruhigerem Bruder Otto.

Als wäre der marsch Richtung Schweden für vier Kinder nicht schon genug, so geraten die vier immer wieder in Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten waren gut in die Geschichte eingebunden und vermittelten so auf sehr einfühlsame Weise ein etwaiges Bild der damaligen Zeit. So ist die vermeintlich nette, alte Dame nur so lange nett bis sie von der religiösen Zugehörigkeit von Sarah und Daniel erfährt. Doch es gibt neben den Nazis, die die Kinder verfolgen, auch wirklich hilfsbereite und offenherzige Menschen.

Themen wie Freundschaft, Vertrauen und Schicksalsschläge werden ebenso behandelt wie die Streitigkeiten unter Geschwistern.

Der Schreibstil ist dem Alter (vom Verlag empfohlen ab 9 Jahren) angepasst mit vielen eher kurzen Hauptsätzen und sehr wenigen Nebensätzen. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und das Buch mit gerade einmal 192 Handlungsreisenden Seiten nicht zu dick. Langeweile kommt hier bestimmt nicht auf. Das Buch eignet sich auch toll zum Vorlesen.

Und obwohl ich definitiv Nichtzulassungen Zielgruppe gehöre, habe ich das Buch wirklich genießen können und für toll befunden. Ich kann es dementsprechend auch an interessierte Erwachsene empfehlen.

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Rezensionen von Claudia R:

Juli und Jenny als Superhelden ...

Voll super, Helden (1). Einer muss den Job ja machen von Bertram Rüdiger

Klappentext:

Auch Superhelden machen mal Pause - aber wer rettet dann die Welt?! Endlich Sommerferien- und was für welche! Juli fährt dieses Jahr nämlich zu seinem Onkel, der ein Hotel am Meer hat. Ein Hotel mit ziemlich komischen Gästen, die irgendwie aussehen wie die Superhelden aus Julis Comics und den ganzen Tag nur müde am Pool liegen.

Alles sehr seltsam (findet auch Julis nervige Cousine Jenny). Als sich die Lage jedoch von seltsam zu wirklich bedrohlich zuspitzt und von heute auf morgen alle Schokoladenvorräte der Welt verschwinden, greifen Juli und Jenny ein. Und weil die müden Erwachsenen mal wieder zu nichts zu gebrauchen sind, machen die beiden Kinder eben den Superhelden-Job selbst. Dabei landen sie mitten im südamerikanischen Dschungel - und im größten Abenteuer ihres Lebens!

Cover:

Das Cover wirkt actionreich und spannend. Man sieht ein schwarzhaariges Mädchen in Superhelden-Pose an der ein kleinerer Junge klebt und sie durch die Luft katapultiert werden, was durch die kleine Schlängelwolke unter ihnen angedeutet wird. Der Hintergrund ist in dunkelblau gehalten mit vielen kleinen Symbolen drauf wie z.B. einen Sonnenschirm, Schokolade, Raketen, eine Pyramide, Comics... viele kleine Details sind zu sehen, die in der Geschichte eine Rolle spielen.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Das Buch lässt sich sehr gut lesen und vorlesen. Die einzelnen Kapitel sind sehr gut gegliedert und haben eine angenehme Länge. Auch die Schriftgröße wurde sehr gut gewählt. Die Überschriften passen sehr gut zum jeweiligen Kapitel.

Es geht sofort spannend los und es wird aus der Sichtweise von Julian in der Ich-Perspektive geschrieben. So lernt man ihn gleich näher kennen und kann sich gut in ihn hinein versetzen. Julian macht einen sehr sympathischen Eindruck. Kurz darauf lernt man auch Jenny kennen, da sie gemeinsam auf dem Weg zu ihrem Onkel sind, der ein Hotel am Meer hat, um dort ihre Ferien zu verbringen. dabei stellt sich heraus, dass die beiden Cousin und Cousine sind, doch so recht begeistert sind die beiden darüber anfangs nicht. Jenny ist eher etwas frecher und gewiefter. So sorgen die beiden für einige lustige Gespräche und einige Lacher. Sie sind schon ein lustiges Gespann. Und dann bekommen sie auch noch einige Aufgaben aufgetragen, die sich gewaschen haben. Da klingt es gar nicht mehr so recht nach Ferien. Doch dann machen sie einige überraschende Entdeckungen, denn das von außen eher schäbige Hotel stellt sich als ein Erholungsort für Superhelden heraus ... und da beginnt auch schon das Abenteuer für Jenny und Juli.

Zu viel möchte ich an dieser Stelle nich verraten. Das Buch ist spannend und überraschend geschrieben. Es gibt viel zu erleben und die beiden Charaktere unterhalten durch Witz und Charme und machen so die Geschichte sehr schön rund.

Die kleinen Illustrationen, ab und zu, runden die Geschichte sehr gut ab und lockern das Ganze sehr gut auf. Das Gelesene wird durch die Illustrationen noch Mals etwas mehr veranschaulicht und man kann sich so einiges noch besser vorstellen. Die Zeichnungen sind sehr schön und passen sehr gut hinein.

Das Buch ist gut zum Vorlesen, aber auch zum Selbstlesen geeignet. Die lockere und coole Schreibweise ermöglicht ein flüssiges und angenehmes Lesen und durch die spannende und actionreiche Geschichte wird das Lesen zu einem Vergnügen, dass durch die tollen Illustrationen zusätzlich unterstützt wird.

Das Buch macht Lust auf mehr und so ist man bereits gespannt auf die nächsten Abenteuer von Juli und Jenny.

Fazit:

Spannende und actionreiche Geschichte über zwei Kids, die den Job von Superhelden übernehmen ...

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Rezensionen von begine:

Die Frau im Jahre 1912

Der Duft der weiten Welt von Fenja Lüders


Die Autorin Fenja Lüders führt uns mit ihrem Roman „Der Duft der weiten Welt“ in die Zeit ab 1912 in Hamburg.
Es ist der erste Teil von Die Speicherstadt-Saga die Kaffeehändler..
Die Protagonistin Mina Dehade ist die 18jährige Tochter des Kaffeehändlers. Schon als sie ein Kind war, hat er sie mit das Kaffeehandelshaus mitgenommen.

Da sie die älteste Tochter ist, ist sie sein Erbe, aber dazu braucht sie einen Mann, der akzeptiert und zu den Kaffeehändlern gehört.
Das ist kein leichtes Erbe.
Der Roman zeigt wie vor gut 100 Jahren, die Frau noch nicht akzeptiert wurde.
Mina gefällt mir, sie ist noch etwas naiv, aber sie hat ein gutes Gespür.
Am Ende hätte ich gerne gewusst, wie sich alles weiter entwickelt. Da muss ich auf den nächsten Band warten.

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