Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Pink Anemone:
Eine Rumpelstilzchen-Adaption mit herrlich düsterer Atmosphäre, undurchsichtigen Figuren und einer unglaublichen Wendung am Ende.
Nora Bendzkos Galgenmärchen / Kindsräuber von Nora Bendzko
Prag, 1620: Krieg, Hunger und ein Geist mit dem Namen »Rumpelstilzchen« suchen die Stadt heim. Wo immer er erscheint, verschwindet ein Kind.
Alene, die die Gabe besitzt, die Geister der Toten zu sehen, ist ihm bereits vor einem Jahr begegnet. Nun ist sie selbst schwanger. Gequält von der Angst, ihr Kind verlieren zu können, schlägt sie sich im zerrütteten Prag durch.
Aber sie scheint nur ein Spielball höherer Mächte zu sein: Wieso tritt ihr lang verlorener Kindheitsfreund Patrik Emil wieder in ihr Leben? Warum will er sie zum König von Prag bringen? Alene muss nach Antworten suchen … doch ihr bleiben nur drei Tage. Denn Rumpelstilzchen hat ihren Tod prophezeit.
Eine dunkelfantastische Thriller-Adaption zur Zeit des 30-jährigen Krieges, angelehnt an das bekannte Märchen der Brüder Grimm: »Rumpelstilzchen«... (Klappentext)
♜♜♜♜♜
">>Dir bleiben drei Tage. Drei Tage, in denen du herausfinden musst, was sich hinter dem Kindsdieb verbirgt. Schaffst du das nicht, wird dein Kind nicht nur gestohlen: Es wird sterben, und du mit ihm...<<"
(S. 218)
Prag anno 1620 und der 30-jährige Krieg hat gerade begonnen. In dieser zerrütteten Welt schlägt sich Alene als Spinnerin und Strohbinderin durch, um sich und ihren kranken Vater zu ernähren.
Alene ist auch im Besitz einer besonderen Gabe - sie kann die Geister von Verstorbenen sehen und so sieht sie auch immer diesen gruselig aussehenden Jungen, der immer ein Liedchen singt. Jedes Mal, wenn er auftaucht, verschwindet in Prag ein Kind. Als ob das nicht alles schon schlimm genug wäre, wird Alene mit ihren sechzehn Jahren auch noch schwanger.
Armut, Hunger und Sorgen zerren an ihr, als plötzlich ein Freund aus Kindheitstagen wieder in ihr Leben tritt. Dieser eröffnet ihr ein Angebot, welches persönlich vom Königspaar an sie gerichtet ist und alles verändert. Alles, bis auf die Angst vor Rumpelstilzchen, denn dem ist sie nun näher als ihr lieb ist. Doch so leicht lässt sich Alene nicht unterkriegen. Sie will nun endlich wissen, wer oder was hinter diesem Rumpelstilzchen steckt.
Jeder kennt das Märchen "Rumpelstilzchen" von den Gebrüdern Grimm und auch in diesem Buch gibt es eine schöne Spinnerin, einen König und eben das Rumpelstilzchen. Man erkennt das Märchen auch durchaus wieder und doch hat die Autorin etwas gänzlich Neues erschaffen und das nicht nur die Storyline und die Charakterzüge der Figuren betreffend.
"Völlig steif stand sie da, mit aufgerissenen Augen hinter den Gärtner starrend, auf das, was nur sie sehen konnte. Es drang vor Matyas aus der Burgwand: Verdrehte Arme und ein schlanker Körper in einem Kleid, das von durchgestoßenen Knochen zerfetzt war - als würde etwas von innen die Knochen nach außen drücken."
(S. 156)
Bei den Galgenmärchen dieser Autorin ist manches nie wie es anfangs erscheint, vor allem was die Figuren betrifft. Bei ihr werden die Märchen und deren Figuren durchgeschüttelt, umgestülpt und neu zusammengesetzt und das auf herrlich düstere und grausame Art und Weise.
Mit dieser Märchenadaption hat mich Nora Bendzko jedoch völlig aus den Socken gerrissen, so unglaublich düster, spannend und faszinierend zugleich kommt "Kindsräuber" daher.
Es eröffnet sich hier einem nämlich ein absolut fesselnder Märchen-Thriller mit Gänsehauteffekt. Dies alles eingebettet in eine unglaubliche Atmosphäre, welche das historische Setting ebenso betrifft, wie auch die Grundstimmung. All das umgibt einen, sobald man die erste Seite gelesen hat und endet erst mit der letzten Seite und dem Zuschlagen des Buches.
"Alene sagte nichts dazu. Stumm sah sie auf den langen Schatten, den der forteilende Prinz warf, sowie ein Stückchen Sonne durch die Sturmwolken bracht; ein Schatten so dunkel wie das Schweigen, das die verschwundenen Kinder umgab."
(S. 152)
Der Schreibstil ist flüssig, klar und so manche Settingbeschreibung nahezu lyrisch.
Die Figuren sind durchwegs authentisch gezeichnet, wobei man bei manchen nicht so wirklich weiß woran man ist und die bis zum Ende undurchsichtig bleiben.
Die Story selbst ist fesselnd, spannend und, wie schon erwähnt, düster und beklemmend, wobei sich einem manchmal durchaus die Nackenhaare aufstellen. Das Ende hält eine unglaubliche Wendung bezüglich Story und auch der ein oder anderen Figur bereit.
Fazit:
Kennt Ihr das Gefühl, wenn das Ende eines Buches naht, Ihr nicht wollt, dass es endet und Ihr deshalb plötzlich langsamer liest, um das Ende hinauszuzögern? Für manche sind das Wohlfühlbücher, für mich war es dieses düstere Galgenmärchen. Die Protagonistin würde noch Stoff für so einige Bücher hergeben, was vor allem an ihrer Gabe liegt.
Ich war schon von Bendzkos "Bärenbrut" und "Wolfssucht" begeistert, doch mit "Kindsräuber" hat sie einen großen schriftstellerischen Schritt gemacht und das erkennt man auf jeder Seite. Zum Glück habe ich noch ein ungelesenes Galgenmärchen dieser Autorin im Regal stehen, welches ich mir wohl demnächst gönnen werde.
© Pink Anemone (inkl. Song der Autorin, Leseprobe)
Rezensionen von Claudia R:
Einstimmung zur Weihnachtszeit
Nora Bendzkos Galgenmärchen / Kindsräuber von Nora Bendzko
Klappentext:
Die schönsten Wörter der deutschen Sprache für Weihnachten, die Vorweihnachtszeit und einen flockenreichen Winter, ergänzt und illustriert durch zahlreiche Zitate aus der klassischen Literatur.
Die kindliche Freude über eine Handvoll Nüsse kann heute niemand mehr nachvollziehen.
Dennoch gab es sie. Wörter können uns die alte Zeit zwar nicht zurückbringen, aber wir können sie in ihnen spüren. In ihnen sind Bilder und Wahrheiten enthalten, die niemals verschwinden, solange wir uns ihrer erinnern.
Weihnachten, wie es einmal war. Die gute alte Zeit. Mehr Weihnachtsglücklichkeit war nie. Genieße den feierlichen Zauber des Christfestes in den schönsten Worten.
Cover:
Das Cover zeigt eine wunderschöne rot goldene Christbaumkugel, welche fast zu glänzen scheint und der Hintergrund ist vollkommen schwarz.
Meinung:
Das Buch ist in zwölf wunderschöne Kapitel eingeteilt, die in sich auch sehr gut gegliedert sind.
so erfährt man passend zum Kapitel verschiedene Wörter und Schlagwörter, sowie weitere interessante Sachen drumherum. Ds Kapitel wird meist durch einen kleinen Text eingeleitet, der sehr gut zum Kapitel passt und besteht dann aus dazu passenden Begriffen und diese wiederum werden zum Teil erläutert, oder es gibt passende Gedichte und Gedanken von bekannten oder berühmten Persönlichkeiten dazu. Jedoch wird nicht jeder Begriff erklärt, sondern nur einige.
es sind wunderschöne Erläuterungen und Gedanken dazu und dies macht wundervolle Vorweihnachtliche Stimmung. Das buch eignet sich sehr gut dazu sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Weiterhin gibt es Anregung und dient als Nachschlagewerk für winterliche und weihnachtliche Gedichte. ich habe darin sehr schöne Begriffe entdeckt, die nicht allüblich sind oder die man vielleicht sogar schon ein bisschen vergessen hat. Es ist ein tolles Buch zum auseinandersetzen mit der Winter-/Weihnachtszeit und gibt einen tolle Ideen und Anreize um diese Zeit wieder mehr zu genießen.
Sehr schön fand ich auch die kleinen Illustrationen zwischendurch, diese lockern das Buch auf und runden es sehr gut ab.
Mir hat dieses Buch mit den schönsten Weihnachtswörtern sehr gut gefallen. Ein tolle Idee für die Vorweihnachtszeit- und Weihnachtszeit und sicherlich auch eine wunderschöne Geschenkidee. Auf jeden Fall empfehlenswert.
Fazit:
Ein wunderschönes Buch, dass die Weihnachtszeit einstimmt und die Vorweihnachtszeit besinnlicher macht.
Rezensionen von Claudia R:
Klassiker - in neuem Glanze
Toto von Morpurgo Michael
Klappentext:
>>Ich war dabei<<, sagte Papa Toto. >>Dorothy und ich waren beide dabei<<. Bei diesen magischen Worten lief mir ein Schauer über den Rücken. Er würde also wieder die Geschichte vom Zauberer von Oz erzählen! Dich aneinander lagen wir gespannt da und warteten.
Und dann fang Papa Toto endlich an...
Der Bestsellerautor Michael Morpurgo überrascht mit einem originellen Twist des beliebten Kinderbuch-Klassikers "Der Zauberer von Oz": Er erzählt das Abenteuer aus der einzigartigen Perspektive von Dorothys kleinen Hund Toto. Mit märchenhaften Bildern der preisgekrönten Illustratorin Emma Chichester Clark.
Cover:
Das Buch beeindruckt mit einem wundervollen und einzigartigem Cover. Die Farbwahl wurde sehr gut gewählt und auch die Bildgebung und Haptik ist einzigartig und sehr hochwertig. Im Vordergrund sieht man ein fröhliches Mädchen mit einem blau-weißem Kleid, dabei handelt es sich um Dorothy und neben ihr ist ihr einzigartiger hund Toto und sie laufen auf einer gelben Straße entlang. Im Hintergrund ist ein wunderschönes grünes Schloss, das Schloss der Smaragdstadt erkennbar. Weiterhin ist der Hintergrund in glitzernden blauen und grünen Elementen gehalten, die wundervoll funkeln und strahlen. Das Buch macht einen sehr hochwertigen Eindruck und hat mich von Anfang an sehr begeistert.
Meinung:
Die Geschichte von Dorothy und dem Zauberer von Oz ist vermutlich vielen bekannt, daher möchte ich auf den Inhalt gar nicht zu viel eingehen. Wir ist es nun jedoch so, dass die Hauptperson gar nicht Dorothy ist, sondern diese tolle Geschichte aus der Sicht ihres kleinen Hundes Toto als Gute-nacht-Geschichte für seine Welpen erzählt wird. Dies macht das ganze sehr spannend und eine gewisse Art Humor wird dabei auch noch zu Grunde gelegt.
Zauberhaft, spannend und wunderschön verfolgt man so die Geschichte aus der Sicht von Toto mit und erlebt allerlei spannende Abenteuer.
Die Schreibweise ist sehr locker, flüssig und so lässt es sich sehr angenehm lesen. Auch die Gliederung des Buches ist sehr gut gelungen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Überschriften der Kapitel passen sehr gut zum Inhalt, ohne zu viel zu verraten.
Das Buch eignet sich sehr gut zum Vorlesen. Auch die Schriftart und -größe sind dafür sehr gut gewählt und später ist es dadurch auch für geübte Leser gut allein lesbar.
Wunderschön sind die tollen Illustrationen, die sehr gut zum text und zur Geschichte passen. Die Bilder sind sehr liebevoll und detailliert und einfach wunderschön anzusehen. auch kleinere Bildchen zur Auflockerung des Textes tauchen hin und wider auf und sind eine gelungene Abwechslung und runden das Buch so sehr gut ab.
Toll ist auch der Zusammenhalt der Charaktere und ihre tolle Darstellung und Handlungsweise sorgt für sehr viel Humor, aber auch Spannung und Emotionen. Die Charaktere wurden sehr gut gewählt und gerade die kleine Gruppe, die entsteht, ist einfach liebenswert. Die Charaktere wachsen einem sehr schnell ans Herz.
Mir hat der Toto - auf vier Pfoten zum Zauberer von Oz sehr gut gefallen. Ein wunderschönes und sehr gelungenes Buch, welches sehr viel Freude macht für Groß und Klein geeignet, egal ob man die Geschichte bereits kennt, man sollte diese Version auf jeden Fall kennenlernen. Sehr empfehlenswert.
Fazit:
Eine wundervolle Geschichte aus Sicht des kleinen Hund Toto, bezaubert Jung und Alt auf liebenswerte Weise.
Rezensionen von scouter:
historische Vorbilder
Das Ritual des Wassers von Eva Garcia Saenz
Inspektor Ayala, genannt Kraken, ist wieder im Dienst oder soll man sagen auf dem besten Wege dazu? Ein neuer Mordfall beschäftigt die Kriminalpolizei in Vitoria. Der Fundort und die tat selber geben sehr viel Anlass zur Spekulation. Ein schwangere Frau nach einem keltoiberiaschen Ritual getötet, und Inspektor Ayala kennt die Tote, sie war aus seiner Clique und seine erste Freundin.
In Rückblenden wird immer wieder das Jahr 1992 eingeblendet. Hier liegen scheinbar Ursachen für den Mord. Ein Photo einer weiteren Toten nach gleichem Ritual getötet, taucht auf. Auch sie war in dem ominösen Jahr 1992 ind Sommerfreizeit der Clique. Immer verworrener wird die Geschichte. Doch als dann auch noch Jota, ein weiteres Mitglied der Clique getötet wird, geht der Krimi in seine entscheidende Phase. Auch das Darknet spielt noch eine wichtige Rolle und kann Kraken allen Häckern trauen?
Dieser Krimi von Eva Garcia Saenz ist mit vielen interessanten historischen Ereignissen gespickt. In diesem Bereich eines Teils des Baskenlandes benutzt die Autorin geschickt Vergangenheit und Gegenwart um eine tolle Mischung anzurühren. Die historischen Aspekt sind so Geheimnis umwoben, das sie doe Motive der Morde lange Zeit überdecken. Es hat sehr viel Spass gemacht diesen Roman zu lesen und der Spannungsbogen nimmt schnell sehr viel Fahrt auf. Tolles Buch!
Rezensionen von dorli:
Das weiße Gold der Hanse
Das Ritual des Wassers von Eva Garcia Saenz
In seinem historischen Roman „Das weiße Gold der Hanse“ erzählt Ruben Laurin aus dem Leben des Kaufmanns und Ratsherrn Bertram Morneweg, der zu den Stiftern des Heiligen-Geist-Hospitals von Lübeck gehört.
Ruben Laurin erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen – das Leben und Wirken Mornewegs in den 1270er Jahren dient als Rahmenhandlung.
Hier versucht Bertram, den von Liebeskummer geplagten jungen Maler Johannes von Köln aufzumuntern und ihn davon abzuhalten, Lübeck zu verlassen, indem er ihm von den Höhen und Tiefen in seiner eigenen Lebensgeschichte berichtet. Diese Lebensgeschichte mit der Kindheit und dem Werdegang Bertrams zu einem erfolgreichen Kaufmann beginnt im Jahr 1231 und bildet die Haupthandlung.
Nach einem Piratenüberfall auf das väterliche Schiff treibt der 8-jährige Bertram mehr tot als lebendig auf einer Planke in der Ostsee und wird in letzter Minute gerettet. Da er sein Gedächtnis verloren hat und daher nicht weiß, wie er heißt und woher er kommt, bekommt er den Namen Moses. Moses landet zunächst in Wismar, wo er als Sklave für seinen Retter Kapitän Conrad Jacobi arbeiten muss und reist nach dessen Tod gemeinsam mit seiner Nennschwester Rebecca nach Lübeck. Hier bekommt er bei dem Kaufmann Martinus Bardewik die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen und geht schließlich auf große Fahrt nach Visby, Riga und Nowgorod.
Ruben Laurin hat die historischen Ereignisse der Region und die wenigen Fakten, die über das Leben Bertram Mornewegs bekannt sind, mit einer spannenden fiktiven Handlung verknüpft und diesen Roman damit zu einer interessanten, kurzweiligen Zeitreise werden lassen. Der Autor versteht es ganz ausgezeichnet, die Straßen und Häuser des alten Lübecks mit Leben zu füllen und diese genauso wie die anderen mittelalterlichen Handelsmetropolen rings der Ostsee vor den Augen des Lesers aufblühen zu lassen.
Die Figuren wirken allesamt echt und glaubwürdig, sie haben Ausstrahlung, zeigen Emotionen und handeln entsprechend ihren Eigenarten – es hat großen Spaß gemacht, Moses und seine Weggefährten durch die für sie sehr aufregenden Zeiten zu begleiten und ihr Miteinander und Gegeneinander zu beobachten.
„Das weiße Gold der Hanse“ hat mir sehr gut gefallen – die gut ausbalancierte Mischung aus historischen Fakten, Spannung und Abenteuer wird anschaulich und lebendig erzählt und hat mir nicht nur kurzweilige Lesestunden beschert, sondern mir auch interessante Einblicke in die Blütezeit der Hanse ermöglicht.
Rezensionen von Claudia R:
spannende und gelungene Fortsetzung
Geheimnis Schiva 2 von A. Kaiden
Klappentext:
Lara fühlt sich in ihrer Welt gefangen. Ihr Leben kommt ihr wie ein Albtraum vor. Seit 4 Jahren ist Schiva nun schon versiegelt, für sie nicht mehr zugänglich. Eine Rückkehr ist unmöglich. Lara leidet sehr darunter, denn Schiva fühlte sich wie ihre Heimat an. Da sieht sie plötzlich Sidney in der Stadt.
.. doch ist das wirklich möglich? Oder ist sie ein Opfer ihrer Wünsche und Träume? Gleichzeitig taucht ein zwiespältiger Typ auf, der ebenfalls über Schiva Bescheid weiß und sie bedroht.
Was hat es damit auf sich, und befinden sich einige Bewohner von Schiva tatsächlich in ihrer Welt? Wie kann das sein? Lara setzt alles daran, die Wahrheit zu erfahren... sie ahnt nichts von der Gefahr, in der sie schwebt ... wem kann sie letztendlich vertrauen?
Cover:
Ein mystisches und fantastisches Cover, was sehr gut zum Buch passt. Man sieht seitlich eine junge Frau und einen wunderschönen Hintergrund, sowie mysteriöse Zeichen und Formen. Der Cover ist diesmal farblich in türkis gehalten.
Meinung:
Dies ist bereits der zweite Band und ich hatte den sehr großen Vorteil, dass ich den ersten Band erst kurz davor gelesen habe und diesen somit gleich im Anschluss lesen konnte. Daher fand ich auch sehr gut den Anschluss und kam sehr gut in die Geschichte hinein.
Ich muss sagen, dass man dieser zweite Band sogar nochmal um einiges besser als der erste Band gefallen hat. Es ist eine positive Steigerung sowohl in der Schreibweise, wie auch bei den Charakteren zu erkennen. Ich kam sehr gut und flüssig in der Geschehen hinein und konnte mich auch noch besser in Lara hineinversetzen und mir ihr die Geschehnisse mitverfolgen. Die Schreibweise ist ausdrucksstärker und es lässt sich diesmal sehr locker, flüssig und angenehm lesen.
Schiva ist nun inzwischen 4 Jahre her und auch Lara ist gewachsen und befindet sich gerade in einer Ausbildung, bei der auch die Probleme einer Ausbildung, der Umgang und Diskriminierung mit Kollegen angesprochen und angerissen wird. Dann taucht plötzlich Sydney auf. Doch wie ist das möglich und was hat das zu bedeuten? Und er ist nicht der einzigste aus Schiva bzw. der über Schiva Bescheid weiß.
Zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, sondern kann den zweiten Band von Geheimnis Schiva nur wärmstens empfehlen, man sollte jedoch zuvor den ersten Band gelesen haben.
Auch die Gliederung des Buches mit den zeitlichen Angaben hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Es lässt sich dadurch sehr angenehm lesen.
Auch der Spannungspegel hat mir sehr gut gefallen und das Buch hat mich sehr gut mitgenommen und mir erneut sehr schöne, fantastische und unterhaltsame Lesestunden bereitet.
Für mich war dies eine weitere Steigerung zum ersten Buch, die Charaktere sind noch ausgereifter und die Handlungen und Geschehnisse werden noch besser dargestellt und vermittelt. Man kann noch tiefer ins Geschehen eintauchen und das Lesevergnügen ist noch ausgereifter. Ein wundervoller zweiter band, der mir sehr gut gefallen hat und meine Vorfreude auf Band 3 zusätzlich geschürt hat. Daher bin ich sehr auf den nächsten band gespannt. Nur muss ich diesmal wohl leider etwas länger warten.
Fazit:
Ein faszinierender und spannender zweiter Band, der es in sich hat und eine nochmalige Steigerung zu Band 1 ist und mich vollkommen von sich überzeugen konnte.
Rezensionen von dorli:
Der Liebesbrief
Der Liebesbrief von Rachel Hauck
Hollywood. Ein Liebesbrief seines Urahns hat Drehbuchautor Jesse Gates zu einer wundervollen Familiensaga inspiriert - „Bound by Love“ spielt zur Zeit des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und erzählt die Geschichte von Farmersohn Hamilton Lightfoot und Esther Longfellow, der Tochter eines Gutsbesitzers.
Hamilton und Esther sind als Nachbarskinder miteinander aufgewachsen und lieben sich. Doch der Krieg entzweit die Familien; während die Lightfoots für ein unabhängiges Amerikas eintreten, unterstützt Esthers Vater die britische Krone. Hamilton und Esther sind der Politik und dem daraus entstehenden Hass leid und wollen eigentlich nur gemeinsam ein ruhiges Leben führen, doch dies scheint ihnen nicht vergönnt zu sein - Chloe Daschle ist von Gates’ Manuskript begeistert und hat das Glück, die weibliche Hauptrolle spielen zu dürfen…
Es ist Rachel Hauck ganz ausgezeichnet gelungen, die aktuelle Handlung in Hollywood mit den dramatischen Ereignissen in den 1780er in South Carolina zu verknüpfen. Die Autorin lässt ihre vier Hauptfiguren im stetigen Wechsel zu Wort kommen, so dass man die Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln verfolgen und dabei die Gedanken und Gefühle der einzelnen Akteure hautnah miterleben kann.
Obwohl in beiden Handlungssträngen ständig etwas passiert, hat mir der historische Part weitaus besser gefallen. In den Kapiteln, in denen es um die Geschichte von Hamilton und Esther geht, habe ich die Figuren als viel interessanter empfunden. Sie haben Ecken und Kanten und es gibt mit Esthers Vater und Leutnant Twimball zwei Akteure, die durch ihr mieses Verhalten Schwung und Spannung in das Geschehen bringen.
In dem in der Gegenwart spielenden Teil gibt es dagegen kaum Höhen und Tiefen. Chloe und Jesse haben zwar beide ihr Päckchen zu tragen, doch es ist über weite Strecken vorhersehbar, welchen Verlauf die Handlung letztendlich nehmen wird. Ein wenig Pep bringt Smitty Barone, ein Freund von Chloe und Jesse, ins Geschehen. Smitty taucht immer dann auf, wenn jemand gebraucht wird, der die Dinge in die richtige Richtung lenkt – ein guter Geist, der manchmal aufgrund seines plötzlichen Auftauchens in Erklärungsnot gerät und damit für ein paar amüsante Szenen sorgt.
„Der Liebesbrief“ hat mir insgesamt gut gefallen – eine Geschichte, die aufzeigt, dass der christliche Glaube bei der Überwindung von einmal gemachten Fehlern eine wertvolle Stütze sein kann.
Rezensionen von Hennie :
Ein tief berührendes Mädchenschicksal
Poppy von Astrid Korten
Mit dieser außergewöhnlichen, äußerst ergreifenden Geschichte hat mich Astrid Korten erneut überrascht. Wieder etwas vollkommen anderes erwartet einen. Das Besondere besteht darin, das dieser Psychothriller, den man eigentlich als Psychodrama bezeichnen sollte, authentisch ist. Es ist eine Geschichte, die das Leben schrieb.
Mit „Poppy“ kommt eine reale Person zur Sprache und die Autorin hat es hervorragend verstanden, ihr Martyrium zu beschreiben.
Poppy ist erst sechs Jahre alt als ihre Mutter Patricia den bereits im Großvateralter befindlichen „Pick-up“ ehelicht. Er holte beide aus ihren ärmlichen Verhältnissen und versprach durch seinen Reichtum ein sorgloses, angenehmes Leben. „Onkelmann" wie Poppy ihn zunächst nennt, kümmert sich überaus liebevoll nur um sie, ihr gilt seine ganze „Aufmerksamkeit". Er macht mit ihr Dinge, die schon der sehr jungen Poppy suspekt vorkommen. Doch der Mutter kann sie sich nicht anvertrauen, weil die lieber die Augen und Ohren verschließt und shoppen geht...
Der Sprachstil ist den jeweiligen Altersstufen des Mädchens angepaßt. Diese Art der Schilderung, aus der Sicht des Kindes, hat mich sofort in den Bann gezogen. Einfach, aber unheimlich wirkungsvoll und ergreifend! Unglaublich, was da in der luxuriösen Villa hinter verschlossenen Türen abgeht. Der Kindesmißbrauch kommt explizit nicht zur Sprache, aber durch die Art und Weise des Umgangs und der Beschreibung der Szenen wird deutlich, was da abgeht. Der alte Mann manipuliert das kleine Mädchen von Anfang an.
Und die Mutter Patricia ist so komplex in der Verdrängung der offensichtlichen Tatsachen. Ich konnte es nicht fassen. Sie hat ein dermaßen schlichtes Gemüt, benutzt Poppy, um ein sorgloses Leben führen zu können! Für mich stellt sie sich als eine total selbstbezogene, egoistische, lebensuntüchtige, dumme Person dar. Das Kind ist vollkommen schutzlos den beiden Erwachsenen ausgeliefert! Ich bewunderte ihre innere Stärke und wie sie immer wieder für sich einen Weg fand, mit der Situation in ihrem Elternhaus zurecht zu kommen.
Das Schicksal von Poppy wurde von der Autorin sehr gut beschrieben. Die teilweise erschütternden Zusammenhänge stellte sie sehr klar dar, ohne in Details abzudriften. Behutsam und sehr feinfühlig erfolgte die Beschreibung des Leidensweges des kleinen Mädchens!
Fazit:
Die letzten Seiten des Buches inklusive der Danksagung haben mir sehr geholfen. Mich berührte dieses Schicksal sehr. Die Zeilen machten mir klar, dass Poppy für sich einen Weg aus der ganzen Misere gefunden hat. Was für eine riesige Kraftanstrengung dahinter stecken mag, kann ich nur erahnen! Ihr wünsche ich von ganzem Herzen, dass sie ihr Leben weiterhin erfolgreich meistert.
Mein Dank geht an Astrid Korten für das Niederschreiben der ergreifenden, authentischen Geschichte. Mein nachdrücklichster Wunsch:
Viele Menschen sollen dieses Buch lesen und aufmerksamer ihre Umwelt betrachten, sensibler werden für das Thema Kindesmißbrauch!
Von mir gibt es die Höchstbewertung!
Rezensionen von Lesemama:
Cider und Hygge = Glück
Poppy von Astrid Korten
Zum Buch:
Olivia lebt bei ihrem Onkel und ihrer Tante auf einer Gezeiteninsel in Jütland. Kurz vor Weihnachten kommen nicht nur ihre Cousins und ihre Cousine nebst Familien in das Hotel Hygge, sondern auch Jesper aus Berlin. Jesper ist Projektleiter einer Investmentfirma und soll Olivias Onkel aus den roten Zahlen helfen .
..
Meine Meinung:
Das Cover und das Meer haben mich angelockt. Die Kurzbeschreibung tat sein übriges und schon war ich der Story verfallen. Ein absolut wunderschönes, zauberhaftes Setting auf der Gezeiteninsel, so authentisch beschrieben, dass ich am liebsten meine Koffer packen würde.
Der Schreibstil von Julie Larsen ist sehr gut zu lesen, auch mit den dänischen Worten hatte ich keine Schwierigkeiten. Nur zwischendrin wurde aus der Farmor = Großmutter väterlicherseits auf einmal die Tante, das hat mich kurz verwirrt aber es hat der Geschichte keinen Abbruch.
Die Protagonisten Olivia und Jesper waren mir von Beginn an sympathisch, auch wenn Jesper nicht nur gutes für das Hotel in Sinn hatte.
Am Ende war es eine wunderschöne, romantische, aber auch spannende Geschichte über eine ganz tolle Familie. Mir hat es jedenfalls gut gefallen.
Allerdings ein winterliches Buch, kein weihnachtliches. Mit etwas mehr Weihnachtsstimmung hätte es mir noch besser gefallen.
Rezensionen von marsu:
Nicht nur für Studenten
Studiküche von Sandra Schumann
Ein Buch für jeden Koch(Anfänger), voll gepackt mit einfach gelingenden, raffinierten, abwechslungsreichen und günstigen Rezepten. In dem Buch gibt es diese drei Kategorien: Für morgens und zwischendurch, Einfach und günstig nach der Uni sowie Essen mit Freunden. So macht Kochen Spaß, man lernt hier Grundlegendes, aber auch viel Neues, so dass auch Fortgeschrittene noch etwas aus diesem Buch mitnehmen können.
Auch dieses Buch ist - wie von dem GU Verlag gewohnt - reich bebildert und so läuft einem schon beim Durchblättern das Wasser im Munde zusammen und man bekommt Lust, gleich loszukochen. Schon im inneren Umschlag findet sich das Prinzip: Studi-Küche. 1) Gut essen für wenig Geld 2) Mehr Zeit zum Lernen 3) Essen für unterwegs. Und das braucht doch jeder mal, oder?








