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Rezensionen von Lealein1906:

Eine schlesische Familie

Heimat ist ein Sehnsuchtsort von Münzer Hanni

"Heimat ist ein Sehnsuchtsort" ist ein sehr guter historischer Roman über die schlesische Familie Sadler während die Nationalsozialisten an die Macht kommen. Die geschichtlichen Ereignisse sind auf eine interessante Weise mit dem Schicksal einer sympathischen Familie. Dafür vergebe ich gerne 5 Sterne.

Laurenz wollte eigentlich Musiker werden, aber nach dem seine beiden Brüder sterben, muss er den Familienhof übernehmen. Dazu bringt er seine Frau Annemarie mit nach Schlesien. Ihre älteste Tochter Kathi wächst zu einem wissbegierigen jungen Mädchen heran. Ihre Schwester Franziska kommt mit einer chronischen Krankheit zur Welt. Annemarie jedoch hat ein Geheimnis, das schließlich die ganze Familie in Gefahr bringt.
Die Geschichte ist vor allem sehr schön erzählt. Der Schreibstil hat eine Leichtigkeit, ist aber trotzdem ernst, wie das Thema es von ihm verlangt. Das ist sehr gut umgesetzt. Was die Geschichte auch trägt sind die liebevollen Charaktere der Familie Stadler. Vor allem Kathi hatte ich sofort gerne und fiebere mit ihr mit. In ihrer kindlichen Art hinterfrägt sie alles und das völlig zu Recht. Da hätte sich so manch Erwachsener mal eine Scheibe abschneiden können, statt blind dem Nationalsozialismus zu verfallen.
Spannung bringt diese historische Zeit ja sowieso schon mit, aber auch Annemaries Geheimnis sorgt dafür, dass man nicht aufhören will zu lesen. Denn das wird wirklich gut gehütet, zwischendurch vergisst man sogar, dass es das überhaupt gibt.
Ich freue mich schon darauf, wie es weitergeht. Eine Leseempfehlung gibt es von mir auf jeden Fall. Fünf Sterne habe ich nur nicht gegeben, weil es doch noch ein paar historische Romane gibt, die noch ein Stück fesselnder sind.

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Rezensionen von BarbaraM:

Ein wunderbares, quirliges, naturverbundenes Abenteuer im Großstadtdschungel

Käthe, Band 1: Der Gorilla-Garten von Veenstra Simone; Loose Anke

Käthe ist umgezogen: vom idyllischen Landleben bei Oma auf dem Apfelhof geht es mit Mama und Papa in die quirlige Großstadt. Einige Bedenken hat Käthe hier anfangs schon, aber was soll’s: sie will die Welt entdecken, in ihr steckt viel Neugierde und Unbeschwertheit, viele gute Lebensweisheiten (die man immer gut gebrauchen kann) hat sie von der Oma mitgenommen und Käthes gute Laune steckt einfach alle an.

In Nullkommanichts findet sie gute Freunde und als sie dann gemeinsam mit Theo aus ihrer Klasse dann auch noch einen wunderbaren Garten mitten in der Großstadt entdeckt, fühlt sie sich daheim.

Mit ihrem Buch „Käthe – Der Gorilla-Garten“ ist Simone Veenstra ein wunderbares, lebendiges und sehr lesenswertes Abenteuer gelungen, das im Ravensburger Verlag 2020 erschienen ist und in der gebundenen Ausgabe 144 Seiten umfasst. Es ist geeignet für Kinder ab 5 Jahren.

Simone Veenstra gelingt es in einer absolut kindgerechten, klar verständlichen und modernen Sprache ihre Geschichte zu schreiben. Sie schafft es ab der ersten Seite eine Nähe zu ihren Lesern zu erzeugen. So macht das Lesen Spaß und Freude und die Geschichte ist quirlig und voller Leben.
Prima gefallen hat uns die Protagonistin Käthe. Wir konnten prima mit ihr mitfühlen, uns mitfreuen und mit ihr gemeinsam durch die Großstadt wirbeln. Ihre Lebensfreude und Offenheit stecken absolut an. Aber auch ihre Wertschätzung gegenüber der Natur und Tieren, ihre Feinfühligkeit gegenüber Personen hat uns sehr gefallen. Sie geht in ihrer kindlichen Art positiv auf die Menschen zu und bekommt dies auch zurück. Einfach wunderbar zu lesen.

Die vielen, bunten Illustrationen von Mariam Ben-Arab sind ein absoluter Hingucker in dem Buch und haben uns so richtig begeistert. Sie unterstreichen das Gelesene und in ihnen spiegelt sich die Lebensfreude von Käthe wider. Ein wunderbarer Augenschmaus.

Ein tolles Highlight wartet außerdem am Ende des Buches: eine Anleitung, wie man Blumen in Gummistiefel pflanzt!

Und da uns nun so alles gefällt: die Geschichte insgesamt, die Protagonistin, die tollen Illustrationen und der frische Schreibstil von Simone Veenstra, vergeben wir glatte 5 von 5 Punkten und wir hoffen darauf, das es noch weitere Bände um Käthe geben wird.

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Rezensionen von liesmal:

Gänsehaut im Nebel des Grauens

Käthe, Band 1: Der Gorilla-Garten von Veenstra Simone; Loose Anke

Nach dem Buch „Totwasser“ von Julia Hofelich, erschienen im Verlag Bastei Lübbe, bekommt die Anwältin Linn Geller ihren zweiten Auftrag als Pflichtverteidigerin. Man könnte meinen, der Titel „Nebeljagd“ wäre nicht ganz passend, denn eigentlich scheint schon zu Beginn klar zu sein, dass Jo Haug seine Pflegemutter Ines Schneider ermordet hat – und nicht nur das: In den Augen der Dorfgemeinschaft hat Haug vor vielen Jahren auch den Mord an seiner Jugendfreundin Vanessa begangen.

Doch von Vorurteilen und selbst vom Ermittlungsstand der örtlichen Polizei lässt sich Linn Geller nicht beeinflussen, sondern sie begibt sich selbst auf die Suche nach der Wahrheit. Einigen Leuten gefällt das gar nicht und Linn wird mehr als einmal daran erinnert, dass sie ihre Finger von dem Fall lassen sollte. Das wird so manches Mal mehr als gefährlich für Linn und sie entschließt sich, den Fall abzugeben… Doch lässt sie sich wirklich abschrecken, auch wenn sie noch so viele Drohungen erhält?
Recht bald erlebe ich Linn Geller wie eine alte Bekannte. Viele Situationen aus ihrem persönlichen und privaten Bereich, die bereits aus dem ersten Band bekannt sind, werden fortgeschrieben. Auch die Beziehung zu ihrem Kanzleipartner Götz – die dienstliche ebenso wie die private – nimmt ihren Lauf. Dabei geht nicht unbedingt alles glatt und es bleibt auch nicht immer harmonisch, aber genau dadurch wirkt die Geschichte lebendig und realistisch. Staatsanwalt Faber ist ebenfalls wieder mit von der Partie und sorgt mit seiner ganz speziellen Art bei mir für gemischte Gefühle, die auch schon mal das Blut ein wenig hochkochen lassen.
Der Schreibstil ist locker, leicht, sehr lebendig und unglaublich spannend. Dabei zieht sich der Spannungsbogen durch die gesamte Geschichte und ist immer straff gespannt. Gänsehaut ist keine Nebenerscheinung, sondern begleitet mich vom Anfang bis zum Ende.

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Rezensionen von Claudia R:

gelungener, atemberaubender zweiter Band

Glück im Unglück von Samina Haye

Klappentext:

Als Melina unerwartet ein hitziges Gespräch ihrer Eltern mitbekommt, trifft es sie wie ein Schlag ins Gesicht.
Die kleine glückliche Familie, scheint in diesem Augenblick zu zerbrechen.
Denn nach fast zwanzig Jahren, erfährt sie durch Zufall, das Sondre nicht ihr leiblicher Vater war.

Doch damit noch nicht genug. Angeblich soll sie auch bald viel Geld besitzen.
Was war da los? Kann das wirklich wahr sein?
Melina will nur noch von zu Hause weg und beschließt darauf hin, nach Skulsfjord zu gehen. Lernt sie dort ihre große Liebe kennen?

Cover:

Das Cover zeigt ein Frauengesicht von der Seite und darunter eine tolle felsige Landschaft mit einem kleinen Haus an der See. Die Farbgebung wurde sehr schön gewählt und das Cover hat auf jeden Fall meine Neugier und mein Interesse geweckt.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Band. Da ich den ersten Band erst vor einiger Zeit gelesen habe, kam ich sehr gut wieder in die Geschichte und das Geschehen hinein. Es ist durchaus von Vorteil den ersten Teil bereits gelesen zu haben, wahrscheinlich wäre es auch ohne möglich, aber ich empfehle jedem vorab den ersten Teil zu lesen und dann in diesen zweiten Band zu starten. Sehr gut fand ich auch zu Beginn die Zusammenfassung des ersten Teils, so kommt man sehr gut wieder in das Geschehen hinein. Dieser fast sehr gut die vorherigen Geschehnisse zusammen, so kommt man auch, falls es schon länger her ist, dass man Teil eins gelesen hat, sehr gut in die Geschehnisse hinein.

Der Schreibstil ist auch in diesem Band wieder sehr flüssig, locker und angenehm. Er lässt sich sehr gut lesen und man kommt sehr schnell und rasant voran. Toll fand ich auch hier wieder die Gliederung. Die einzelnen Kapitel sind gut gegliedert und haben eine angenehme Lände. Die Überschriften sind deutlich hervorgehoben und auch aus welcher Sichtweise gerade erzählt wird. Der Wechsel der Perspektiven bringt zusätzliche Spannung hinein bringt einen die Charaktere noch näher. Man fiebert richtig mit diesen mit. Melina nimmt einen förmlich mit und lässt den Leser an ihren Gefühlen teilhaben. Aber auch die bekannten Charaktere und die neu dazu gekommenen fügen sich sehr gut zusammen und so trifft man auf alte Bekannt und gewinnt den Einblick über neue hinzu.

Die Autorin schafft es den Leser zu fesseln und in Atemlos zurück zulassen. Zwischen Unglaube, Erschütterung, Verzweiflung erlebt man hier eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Auch diesmal wurde ich wieder sehr von der Autorin überrascht. Ein sehr gelungener zweiter Band, der sehr emotional und authentisch rüber kommt. Man steht stets unter Hochspannung, Liebe, Hass, Emotionen und der Nervenkitzel und Spannungspegel ist stets sehr hoch. Die Autorin schafft es den Leser mit sich zu nehmen, die Gefühle und Emotionen sehr real und authentisch zu transportieren, so dass man das Gefühl hat die Handlungen und Geschehnisse hautnah mitzuerleben.

Auch dieser zweite Band hat mich förmlich ins Wechselbad der Gefühle gerissen, mich erreicht und mitgenommen. Er regt zum Nachdenken an und wirkt auch noch eine ganze Weile nach. Durch den Cliffhanger am Ende ist man bereits schon jetzt auf den dritten Band gespannt und kann es kaum erwarten.

Mir hat dieser zweite Band sehr gut gefallen und ich kann ihn jeden nur empfehlen. Wer Band 1 gelesen hat, wird Band 2 auf jeden Fall lieben.

Fazit:

Ein wirklich gelungener, atemberaubender, fesselnder und überraschender zweiter Band... klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von Claudia R:

rasant, humorvoll und actionreich

Chilli, ich und andere Katastrophen von Antje Szillat

Klappentext:

Achtung, Chilli ist los ... Und das mitten im ohnehin schon komplizierten Alltag des 11-jährigen Jelko. Als hätte der nicht schon genug um die Ohren mit seiner etwas überfürsorglichen Mutter, dem Schulrabauken Bert Branco und einem Streit mit seiner besten Freundin Lotte, springt ihm eines Tages aus einem Schuhkarton ein felliges Etwas mit knallrotem, buschigem Schwanz und großen Kulleraugen entgegen.

Es hat einen schier unstillbaren Appetit auf Senfbrötchen und schon nach kurzer Zeit will Jelko es am liebsten wieder los werden. Doch Chilli ist gekommen, um zu bleiben und so stellt das etwas durchgeknallte Feuerfrettchen das Leben des Jungen gehörig auf den Kopf. Zum Glück ist das nicht nur chaotisch und anstrengend, sondern – wie Jelko feststellt - letztlich doch auch ganz schön cool ...

Cover:

Das Cover ist frech, chaotisch und bunt. Man erkennt einen Jungen auf dem ein kleines freches Etwas mit Senftube in der Hand steht und scheinbar für Chaos sorgt. Hierbei handelt es sich um Jelko und das Feuerfrettchen Chilli. Besonders toll finde ich jedoch den comichaften Hintergrund in den viele kleine Details, wie Chilischoten, Handy, Schuhe, Fussball usw. skizziert wurden. Das Cover ist richtig toll gestaltet und nicht nur auf den ersten Blick ein Hingucker, sondern erst nach und nach entdeckt man immer mehr Details.

Meinung:

Die Schreibweise ist sehr angenehm und flüssig. es lässt sich sehr gut lesen und man kommt sehr schnell ins Geschehen und ins Buch hinein. es ist spannend und turbulent erzählt. Der Schreibstil ist dabei locker und flüssig.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Überschriften passen sehr gut zu den jeweiligen Abschnitten.

Besonders toll haben mir jedoch die Charaktere gefallen. Chilli mit seiner aufgeweckten und direkten Art bringt Schwung, Witz und Humor in die Geschichte. Aber auch Jelko ist toll beschrieben und man kann sich sehr gut in ihn hineinversetzen.

Jelko ist 11 Jahre alt und hat schon mit seiner überfürsorglichen Mutter, der Schule und seiner Freundin Lotte einen ausgefüllten Alltag, als dann auch noch das kleine Feuerfrettchen Chilli auftaucht, wird es erst so richtig turbulent.

Zu viel vom Inhalt möchte ich jedoch nicht verraten.

Die Geschichte wird spannend und turbulent erzählt. Es ist zu keiner Zeit langweilig oder langatmig, denn man wird immer gut unterhalten. Neben Witz und Humor, geht es aber auch um Freundschaft, Mut, Mobbing und Selbstbewusstsein. Auf eine wirklich wundervolle Art und Weise, durch Humor und Gefühl, wird so auch auf wichtige Themen aufmerksam gemacht und zeigt, was wirklich wichtig ist. Freundschaft und Zusammenhalt sind wichtig. Kleine Veränderungen können manchmal viel bewirken.

Toll fand ich auch die schwarz-weiß Illustrationen, die sehr gut zur Geschichte passen und diese ab und zu ein wenig auflockern. Die Illustrationen unterstützen sehr gut das Gelesene und veranschaulichen dieses. Die Illustrationen sind sehr humorvoll gestaltet und erinnern an eine Art Comicstil, was aber sehr gut zur Geschichte passt.

Ein tolles Buch mit sehr viel Humor, Action, aber auch Gefühl und Herz, was einem zeigt, was wirklich wichtig ist ... Freundschaft, Zusammenhalt und Mut.

Fazit:

Eine humorvolle und herzliche Geschichte, spannend und rasant, mit wichtigen Themen wie Mut, Freundschaft und Zusammenhalt.

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Rezensionen von Claudia R:

Bruno sorgt für Wirbel...

Brunooo! von Sandra Rodenkirchen

Klappentext:

Nach dem Umzug ist für Marla alles anders. Nur Dackel Bruno ist wie immer furchtbar verfressen, tierisch diebisch und ihr einziger Freund im neuen Zuhause. In der Klasse hat sie nämlich noch keine. Ein Ferienschreibkurs soll das ändern. Nur - worüber soll sie eine Geschichte schreiben? Über die lästernde Nachbarin oder den grimmigen Postboten, die sich beide gegen Bruno verbündet haben? Seine Streiche sorgen für immer mehr Ärger, aber auch für Schreibstoff! Witzig und spannend, denn plötzlich muss Marla Bruno wirklich vor einem Fiesling beschützen.

Zum Glück gibt es da Finn, der Bruno ... Bruno? Brunooo!

Cover:

Das Cover ist sehr schön gestaltet. man erkennt ein kleines Mädchen, die einem Hund hinterherläuft, der gerade ganz viele Würstchen stibitzt hat. Dabei handelt es sich um Marla und ihren Dackel Bruno. Auch der Hintergrund ist sehr schön gestaltet und es gibt viel zu entdecken. So erkennt man einen Briefkasten und eine kleine Katze auf einem Baum. Mir hat das Cover sehr gut gefallen und es strahlt auf jeden Fall etwas fröhliches und spannendes aus, so dass das Interesse geweckt wird.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und flüssig. So lässt sich das Buch sehr gut lesen und vorlesen. Es ist in Kapitel eingeteilt, die eine sehr angenehme Länge aufweise, so dass man zwischendrin auch mal ein paar Pausen einlegen kann. Toll und passend fand ich auch die Überschriften der Kapitel. Diese sind aussagekräftig, verraten aber nicht zu viel.

Nach dem Umzug muss sich Marla neu zurecht finden und ist nicht so richtig glücklich, da sie noch keine Freunde hat und auch die Schule und Nachbarn nicht so toll sind Selbst ihr kleiner frecher Dackel Bruno kann sie momentan nicht richtig aufheitern, denn dieser bereitet ihr momentan eher Sorgen, da er nur Unfug im Sinn hat und Würstchen stibitzt, Nachbars Garten umgräbt und dem Postboten, das Leben schwer macht.

Zu viel vom Inhalt möchte ich aber an dieser Stelle nicht verraten. Es ist eine wundervolle Geschichte, die man selbst lesen bzw. vorlesen sollte.

Die Geschichte ist humorvoll und spannend erzählt. Das ein oder andere Schmunzeln und Lachen kann man sich nicht verkneifen. man kann sich sehr gut in die Situation um Marla hineinversetzen und auch ihre Gefühle und Emotionen werden sehr gut transportiert. So fiebert man mit ihr und ihren Erlebnissen mit und ist immer mitten im Geschehen. Marla und auch Bruno habe ich gleich ins Herz geschlossen, da diese beiden Charaktere einfach so toll und liebenswert beschrieben werden, dass man sie einfach gern haben muss.

Auch Freundschaft, Mut und Zusammenhalt spielen eine wichtige Rolle. Das Buch ist wunderschön erzählt und man möchte es am liebsten nicht mehr aus der Hand legen.

Besonders toll fand ich auch die wunderschönen Illustrationen. Diese passen sehr gut zum Text und veranschaulichen das Gelesene. Die Bilder sind sehr detailreich und es gibt sehr viel darauf zu entdecken. Die wunderschönen Illustrationen runden das Buch sehr gut ab und machen das Ganze perfekt.

Fazit:

Ein wunderschönes Buch mit einer spannenden Geschichte, tollen Charakteren und einem humorvollen und witzigen Charakter, der für viel Lesespaß sorgt.

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Rezensionen von Claudia R:

magisch und fantasievoll

Brunooo! von Sandra Rodenkirchen

Klappentext:

Eigentlich ist Arthur ein ganz normaler Junge. Er ist gerade in die dritte Grundschulklasse gekommen, aber der erste Schultag nach den Sommerferien verläuft ganz anders, als erwartet. Durch Zufall entdeckt Arthur tief im Wald ein Geheimnis, das hier schon seit ewigen Zeiten versteckt zu sein scheint.

Seit wann ist es hier? Wem hat es gehört? Und welchem Zweck diente es?
Dies sind nur einige Fragen, denen Arthur im Laufe seiner spannenden Abenteuer und Entdeckungen genauer auf den Grund geht - stets begleitet von einem außergewöhnlichen kleinen Freund in einer magisch-geheimnisvollen Welt.
Eine Geschichte voller Mut, Freundschaft und Selbstbehauptung!

Cover:

Das Cover ist geheimnisvollen wunderschön gezeichnet. es zeigt eine schöne Landschaft mit sattem grün und gelb-Tönen, die sehr gut miteinander harmonieren. In dieser wunderschönen Baum-/Waldlandschaft liegt fast unmerklich ein Wal. So als wäre es das normalste der Welt. Dies hat mich neugierig gemacht.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es lässt sich sehr gut lesen. Die Schriftgröße und Formatierung wurde gut gewählt. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass es sich sehr gut lesen lässt.

Arthur ist eigentlich ein ganz normaler 9 jähriger Junge, doch seine Mitschüler machen ihm das Leben schwer und so flüchtet er von ihnen in den Wald und entdeckt dort ein ungewöhnliches Haus in Form eines Wals und seine magische Reise beginnt. Loki ein kleines Eichhörnchen begleitet ihn dabei.

Zu viel möchte ich an dieser Stelle vom Inhalt nicht verraten, da ich sonst zu viel vorweg nehmen würde.

Die Geschichte ist wunderschön erzählt, sie ist voller Gefühle und Emotionen und hat etwas magisches an sich. Mich hat diese Geschichte gefesselt und gefangen genommen und in eine zauberhafte Welt und Erzählung entführt.

Besonders gut haben mir die Charaktere gefallen. Arthur ist einfach toll und man konnte sich sehr gut in ihn und seine Gefühle und Emotionen hineinversetzen und so mit ihm die Geschehnisse und Handlungen erleben.

Die Geschichte ist phantasievoll, kreativ und gefühlvoll geschrieben. Spannend und abenteuerreich ist sie zudem. Eine wirklich tolle Geschichte, von der es hoffentlich noch viele weitere Bände geben wird, da dieser viel zu schnell vorbei war und man neugierig auf eine Fortsetzung ist.

Sehr toll fand ich auch die kleinen Illustrationen ab und zu, die das ganze Aufgelockert und abgerundet haben. Die Bildchen sind sehr schön gezeichnet und veranschaulichen das Gelesene. Mir hat dies sehr gut gefallen.

Fazit:

Eine wirklich wunderschöne Geschichte, sehr spannend, magisch, gefühlvoll und kreativ, die mich sehr gut unterhalten hat und in eine wundervolle Welt entführt hat. Pures Lesevergnügen und eintauchen in ein tolles Buch, welches einen fesselt und gefangen nimmt.

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Rezensionen von Claudia R:

brutal, authentisch und real

Tod? Ich bin da! von Markus Kohler

Klappentext:

Eine Pharma-Firma hat ein neues Antidepressivum entwickelt - eigentlich ein ganz normaler Vorgang. Durchaus üblich ist es auch, dass in der Endphase der Entwicklung neuer Medikamente Freiwillige diese in wissenschaftlich begleiteten Versuchsreihen auf ihre Wirksamkeit hin testen. Björn Kirchner ist ein solcher Freiwilliger, der sich und seinen Lebenspartner Sven mit dem dafür ausgelobten Honorar mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt.

Doch plötzlich ist nichts mehr normal ...
Die beiden müssen erleben, wie sich um sie und Björns Sohn Dominic herum eine grauenvolle Szenerie von Gewalt und Tod entfaltet, der als erste die alleinerziehende Exfrau Björns zum Opfer fällt und in der sich offenbart, warum ein skrupellos agierender Pharmakonzern sein neues Medikament nur in der Schwulenszene testen lässt ...
Ein Roman im Spannungsfeld von aggressivem Verhalten und Suche nach Geborgenheit, in dem es Markus Kohler gelingt, diese menschlichen Regungen in logischer Konsequenz damit zu verbinden, dass kaltschnäuzige Wirtschaftsmacht und hemmungsloses Gewinnstreben Einzelner nicht selten bereit sind, rücksichtslos über Leichen zu gehen.

Cover:

Das Cover ist ganz in schwarz weiß gehalten. Ein Junge mit einem Messer in der Hand ist zu erkennen, doch er scheint nicht in Panik oder Wut zu sein, sondern seine Ausstrahlung wirkt eher locker, gedankenverloren, was das Ganze noch skrupelloser macht und der Szenerie einen besondren Touch gibt.

Meinung:

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Das Buch nimmt einen regelrecht gefangen und eine spannende Situation reiht sich an die nächste. Dabei ist es sehr realitätsnah direkt und authentisch formuliert, so das man sich mitten im Geschehen befindet, was einen nicht mehr loslässt.

Das Buch ist in kurze prägnante Kapitel gegliedert, die teilweise nicht länger als ein bis zwei Seiten sind. Die Kapitel sind durchnummeriert, Überschriften gibt es keine.

Man trifft auf ein schwules Paar und und deren siebenjährigen Sohn, von einem der beiden Partner. Um sich über Wasser zu halten, gelangen sie in die Machenschaften der Pharmaindustrie, in dem sie sich für ein Honorar als Freiwillige zur Testung eines neuen Antidepressivums für eine Studie bzw. Versuchsreihe melden. Doch was dann alles passiert möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten.

Das die Pharmaindustrie nicht ganz ohne ist, weiß eigentlich jeder, aber was hier passiert, hätte ich so nicht erwartet. Dem Autor gelingt es einen spannenden Thriller aus Vermischung von Realität und Halluzinationen aufzubauen und den Leser mit in dieses Geschehen zu nehmen. Das Buch nimmt einen regelrecht gefangen und zeigt einem die brutalen Gefahren und Machenschaften, der Pharma-Industrie auf. Patientenversuche passieren wirklich und das zeigt einem das Buch deutlich auf und macht es auch so real und authentisch.

Man ist zu jeder zeit gespannt was passiert und wie es weitergeht. Die Charaktere wurden sehr gut umgesetzt und man kann sich sehr gut in diese und die Handlungen und Geschehnisse hineinversetzen. Als die Kettenreaktion ihren Lauf nimmt, ist man wie gebannt und kann nicht mehr aufhören. Das Buch nimmt einen regelrecht für sich ein. Tod? Ich bin da! ist brutal, ehrlich und direkt, nimmt einen gefangen und ist an Spannung kaum zu übertreffen.

Mich hat das Buch zum Teil erschüttert, schockiert, aber auch gefesselt und zum Nachdenken gebracht. Ein grandioser Thriller, der einen nicht mehr loslässt.

Fazit:

Kein einfaches Szenario, da es sehr real und authentisch rübergebracht wird und ein anderes Licht auf die Pharmaindustrie wirft ...

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Rezensionen von Meli:

Ganz anders als der Pol, aber nicht weniger spannend

Die Spiegelreisende 3 - Das Gedächtnis von Babel von Christelle Dabos

Kann Spoiler zu den Vorgängern enthalten!

Als der Klappentext mit einem Zeitsprung von drei Jahren begann, hat mich das echt traurig gemacht. Im Buch merkt man aber keine all zu großen Veränderungen, Ophelia hat in der Zwischenzeit fast nichts erlebt und sich auch nicht wirklich weiterentwickelt.

Ich fand es etwas schade, dass sie kaum etwas gelernt hat, aber so ist dem Leser auch nichts entgangen.

Diesmal stürzen wir mit Ophelia wieder in eine unbekannte Welt, die ganz anders ist als der wankelmütige Pol, in Babel wird Ophelia Disziplin beigebracht! Wie immer kommt Ophelia ziemlich unvorbereitet an und hat keine Ahnung von den Menschen und ihren Sitten, aber immerhin hat sie ein Ziel und den Ansatz eines Plans.

Babel hat mir sehr gut gefallen. Ophelia wird hier zu einer Schülerin und da ich auch solche Akademie-Umgebungen mag, hatte ich viel Spaß an dem Setting, bei dem auf der neuen Arche auch noch neue Familienkräfte und andere Magie präsentiert werden. Ich mochte es hier auch, wie Ophelia sich entwickelt und wie sie sich selbst wahrnimmt. Obwohl sie eine stolze und anständige Leserin ist, merkt sie auch mit großer Bestürzung, dass sie noch viel zu lernen hat. Diese neue Perspektive fand ich einfach erfrischend.

Was ich auch großartig fand: Es gab Antworten! Die Bücher haben schon einen speziellen Schreibstil und skurrile Charaktere, sodass es immer ziemlich wirr ist, aber das macht auch ihren Charme aus. Und hier gab es wieder viele neue Informationen, die weiter neugierig machen, weil sie wieder nicht alles verraten, sondern eigentlich nur andere Mysterien schaffen. Ich habe das Gefühl, es sei noch so vieles offen, dass man das im vierten und letzten Buch unmöglich alles beantworten und auflösen kann. Da ist noch eine so große Welt und so viele Geschichten, die noch erzählt werden wollen, ich würde da so gern noch mehr von sehen!

Fazit
Ich habe auch "Das Gedächtnis von Babel" sehr genossen! Die neue Arche bietet neue Perspektiven und neue Antworten, aber auch neue Mysterien. Ich bin schon sehr gespannt auf das Finale, obwohl ich eigentlich gar nicht will, dass es schon vorbei ist.

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Rezensionen von C. P.:

Die Moral von der Geschicht: ob Gut, ob Böse, weiß man nicht

Vicious - Das Böse in uns von V. E. Schwab

Die Medizinstudenten Eliot und Victor wagen im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten ein riskantes Experiment - und stehen sich zehn Jahre später als mächtige Todfeinde gegenüber. Denn ihre Aktion blieb nicht ganz folgenlos: Als sogenannte EOs - ExtraOrdinarys - besitzen sie seitdem übernatürliche Kräfte.

Doch entscheidend ist, was man daraus macht.
Vicious ist der erste Band der Villains-Reihe um Victor Vale und Eli Ever. In Rückblenden erfährt man, wie die beiden Freunde einst ihr gewagtes Experiment zu den EOs durchführten, während Victor zehn Jahre später seine Rache für Elis Verrat plant. Hilfe bekommen sie von weiteren Begabten, wobei jeder EO jeweils andere Fähigkeiten besitzt. Wie diese EOs überhaupt entstehen und warum Eli Ever und Victor Vale derart verfeindet sind, wir nach und nach immer deutlicher.
Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben und mit mehreren Zeitsprüngen versehen, wobei Victors Sicht der Dinge dominiert. Über den Inhalt selbst möchte ich nicht allzuviel verraten. Interessant ist die Fragestellung, was wohl geschieht, wenn plötzlich jemand übernatürliche Fähigkeiten hat, wie andere darauf reagieren, wie man diese Kräfte einsetzt und ob man das überhaupt darf. Neben diesen Fragen nach Moral und Selbstjustiz, welche während des Lesens mitschwingen, sind die Triebkräfte der Story der Drang nach Vergeltung sowie die Selbstgerechtigkeit und Fanatismus der beiden Hauptcharaktere. Durch die vielen Rückblenden ist die Handlung wenig gradlinig, vielmehr springt sie mehrfach vor und zurück. Manchmal passte es gut als Ergänzung, manchmal störte es mich ein wenig. Alles in allem blieb die Handlung jedoch bis zum Showdown angenehm spannend und unterhaltsam mit einer passenden Prise Brutalität und Düsternis.
Ein spannender und düsterer Roman über zwei Männer mit übernatürlichen Fähigkeiten und gegensätzlichen Auffassungen von Gut und Böse, deren Fanatismus sie zu erbitterten Feinden werden ließ.

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