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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Shilo:

Unterhaltsam und sehr berührend

MeerZeitLiebe (Bretagne-Träume) von Hanna Holmgren

Marie reist in die Bretagne, um Abstand zu gewinnen. Gleich zu Beginn wird klar, dass sie Ruhe braucht. Das Meer, die Luft und der langsame Alltag dort tun ihr gut.
Marcus tritt eher leise in die Geschichte. Er wirkt zurückhaltend und nicht sofort greifbar. Genau das macht die Treffen mit ihm interessant.

Zwischen den beiden entwickelt sich etwas, aber ohne Eile.
Viel passiert nicht auf einmal. Es sind kleine Schritte. Ein Gespräch, ein Blick, gemeinsame Zeit am Meer. So wächst die Nähe nach und nach.
Die Umgebung spielt dabei eine wichtige Rolle. Strand, Cafés und einfache Tage geben der Geschichte einen ruhigen Rahmen. Beim Lesen entsteht ein stilles, angenehmes Gefühl.
Nach und nach wird klar, dass es für Marie um mehr geht als nur eine Pause. Sie steht an einem Punkt, an dem sie sich entscheiden muss, wie es weitergeht.
Nicht alles überrascht. Manche Entwicklungen sind absehbar. An ein paar Stellen hätte etwas mehr Tiefe gut getan. Trotzdem bleibt die Geschichte stimmig und gut zu lesen.
Am Ende wirkt alles rund. Ein ruhiger Roman, der sich gut für entspannte Lesestunden eignet.
4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die Geschichten mögen, die am Meer spielen und ohne viel Drama auskommen.

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Rezensionen von LeserinLu :

Zwischenmenschliche Spannungen

The Artist von Lucy Steeds

Der Roman „The Artist“ von Lucy Steeds spielt in der Provence der 1920er-Jahre und verbindet Künstlerroman, Liebesgeschichte und psychologisches Kammerspiel auf sehr atmosphärisch dichte Weise.

Nach einem Prolog braucht die Geschichte zunächst etwas Zeit, um Fahrt aufzunehmen. Doch je länger ich gelesen habe, desto stärker hat mich der Roman in seinen Bann gezogen.

Obwohl die Handlung über weite Strecken eher ruhig bleibt, entfaltet der Text eine spürbare Sogwirkung. Das liegt vor allem an der permanenten Spannung zwischen den Figuren und an den vielen unausgesprochenen Konflikten, die unter der Oberfläche brodeln.

Im Mittelpunkt steht zwar zunächst Joseph, der als Journalist einen zurückgezogen lebenden Maler interviewen soll, doch für mich war schnell klar, dass die eigentlich faszinierende Figur Ettie ist, die sich um ihren Onkel kümmert. Ihre Beziehung zu ihrem Onkel ist von Anfang an verstörend. Sie kocht, arbeitet, ordnet sich unter und scheint ihr gesamtes Leben nach seinen Bedürfnissen auszurichten. Je mehr man über sie erfährt, desto deutlicher wird, wie toxisch und zerstörerisch dieses Verhältnis ist. Gerade Etties innerer Konflikt und ihr Ringen um Selbstbestimmung haben mich emotional am meisten gepackt.

Einige Entwicklungen im späteren Verlauf waren für mich allerdings absehbar, und sprachlich wurde es an manchen Stellen etwas kitschiger, als ich es mir gewünscht hätte. Insgesamt ist „The Artist“ aber ein spannend erzählter Roman über Kunst, Macht, Abhängigkeit und weibliche Selbstbehauptung, der mich trotz kleiner Schwächen bis zum Ende gefesselt hat.

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Rezensionen von Nele33:

andere Erwartung

Kala von Colin Walsh

Mit "Kala" hat Colin Walch ein Debüt geschrieben, welches mich von Beginn an gepackt hat. Im Mittelpunkt steht das Verschwinden von Kala, die im Sommer 2003 spurlos verschwunden ist. Sie schien der Mittelpunkt ihrer Clique zu sein, doch deren Leben geht nach dem anfänglichen weiter.

Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitsträngen, der Zeit 2003 und 15 Jahre später, als die Freunde sich wieder sehen.

Da ist Helen, mittlerweile Journalistin und in Kanada zu Hause, Mesh, der es niemals aus dem kleinen Ort Kinlough heraus geschafft hat und hinter dem Tresen der Kneipe seiner Mutter arbeitet und nicht zuletzt Joe, der nun auf den großen Bühnen der Welt zu Hause ist.

Genau zu dieser Zeit, als sie wieder in Kinlough aufeinandertreffen, wird das Skelett von Kala gefunden und es verschwinden wieder zwei Mädchen. Dies lässt beim Lesen einen großen Raum für Spekulationen zu, was mir sehr gut gefallen hat. Dabei geht Welch durch den eigenwilligen, aber dennoch literarischen Schreibstil sehr auf die Perspektiven und Empfindungen der einzelnen Protagonisten ein. Die Strukturen des irischen Dorfes erscheinen teils sehr klischeehaft, aber sind dennoch überzeugend.
Insgesamt werden hier viele Vorurteile und Klischees bedient, die sich teilweise doch sehr in die Länge ziehen.

Im letzten Drittel kommt dann so richtig die erwartete Spannung auf. Auch wenn ich die Auflösung schon so erwartet hatte konnte sie mich überzeugen.

Meine Erwartungen waren nach dem Klappentext eine andere, dennoch konnte mich Colin Welch mit seinem Debüt überzeugen.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Mehr Astrologie als Hochsensibilität

Sensitive Soul Workbook - Wie psychologische Astrologie dir deinen Seelenweg zeigt von Anna Janssen

Das "Sensitive Soul Workbook" von Anna Janssen ist äußerlich wunderschön und hochwertig gestaltet, mit stabilem Cover, Lesebändchen, Farbschnitt und einem schönen Kontrast zwischen einem kräftigen Türkis mit Sternen im Hintergrund und rosa Schmetterlingen. Mir macht so ein liebevoll gestaltetes Buch schon beim Ansehen große Freude.

Nach einer kurzen, knappen Einführung in die Themen Feinfühligkeit, Hochsensibilität und Trauma geht es ausführlich um psychologische Astrologie. Dabei werden der Mond, die Sonne, die Venus, die Lilith sowie die Mondknoten genauer betrachtet. Die persönlichen Planeten Mars und Merkur kommen leider nicht vor (laut Autorin aus Platzgründen), was ich etwas schade finde.

Zu jedem der genannten Themen gibt es ausführliche Texte zu den jeweiligen Zeichen und Häusern, in denen diese stehen können, sowie am Ende praktische Übungen, um sich mit der jeweiligen Energie und den dazugehörigen psychologischen Qualitäten näher vertraut zu machen.

Naturgemäß braucht es für so ein Buch Offenheit für und Interesse an Astrologie, darüber hinaus sind aber noch keine Vorkenntnisse in diesem Bereich erforderlich, denn die Autorin erklärt auch, wie und wo man sich ein Birth Chart erstellen und in diesem die Positionen der jeweiligen Planeten finden kann, um das Buch für sich gewinnbringend zu nutzen. Es ist also für interessierte Anfängerinnen und Anfänger in diesem Bereich bestens geeignet.

Interessant ist auch, dass von den meisten Aspekten sowohl die positiven Seiten dargestellt werden als auch die problematischen Aspekte, die sich zum Beispiel in einer Hemmung oder darin, das dahinterliegende Thema überschießend auszuleben, zeigen können. Damit wird klar, wie vielschichtig sich das jeweilige Thema in einem Menschen zeigen kann.

Es ist kein Buch, das man unbedingt von vorne nach hinten chronologisch durchlesen muss, sondern eines, das dazu einlädt, zuerst die eigenen Themen und dann bei Interesse auch die anderer nahestehender Menschen zu erforschen und die jeweiligen Abschnitte zu lesen und zu vergleichen.

Die Übungen am Ende jedes Kapitels sind vielfältig, interessant und durchaus tiefgehend, sodass es einige Zeit erfordern würde, alle davon auszuprobieren (was aber für das Verständnis der Themen dieses Buches natürlich nicht in dieser Intensität nötig ist). Manche gehen psychologisch so tief (z.B. wenn es um die Verletzungen des inneren Kindes geht), dass es empfehlenswert ist, sorgfältig zu prüfen, ob und wie sehr man sich alleine darauf einlassen möchte oder sich dabei gegebenenfalls doch lieber dabei fachkundige therapeutische Unterstützung holen möchte. Das liegt natürlich in der Eigenverantwortung aller Leserinnen und Leser.

Auch wenn das Buch so beworben wird und die Autorin sich selbst als hochsensibel bezeichnet, ist es nicht unbedingt erforderlich, selbst hochsensibel zu sein, um von diesem Buch zu profitieren - thematisch überwiegt eindeutig der Astrologieanteil. Es kann also jenen, die sich für Astrologie interessieren und ein ansprechendes, wunderschön gestaltetes Einsteigerwerk zum Hineinschnuppern in einen neuen Themenbereich suchen, sehr empfohlen werden. Wer sich hingegen vorrangig für Hochsensibilität interessiert und nicht so sehr für Astrologie, wird mit anderen Büchern glücklicher werden.

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Rezensionen von Nele33:

super

Die Richterin und die Tote im Kloster von Liliane Fontaine

"Die Richterin und die Tote im Kloster" der Autorin Liliane Fontaine hat diesmal ein wenig mysteriöse Züge, da es während der Ermittlungen auch um Wunder, im Sinne der katholischen Kirche geht.

Mathilde de Boncourt wird von ihrem alten Freund Pater Joseph um die Einschätzung gebeten, ob es in einem Kloster in der Nähe von Sainte-Agathe-Lys wirklich die bekanntgewordene Marienerscheinung gegeben hat.

Joseph vermutet dahinter eher einen Schachzug der Nonnen, da das Kloster für den Bau eines Golf-Resorts umgesiedelt werden soll. Mathildes Interesse ist geweckt und sie checkt im Kloster ein. Fast zeitgleich werden auf dem Gelände die Überreste einer jungen Frau gefunden, die vor mittlerweile 20 Jahren spurlos verschwunden ist.
Sofort beauftragt Mathilde ihr Team weitere Recherchen zu unternehmen und ermittelt vor Ort. Praktischerweise kommt Felix aus dem Ort und bekommt so schneller Zugang zu den Bewohnern und hat einiges an Hintergrundwissen.

Mich hat die Geschichte mit ihren Ortsbezügen und den Beschreibungen der Umgebung wieder nach Frankreich entführt und mir damit trotz der Spannung einige entspannte Stunden geschenkt. Die Autorin versteht es nach wie vor wunderbar Mord und Totschlag in ein angenehmes Setting zu verpacken ohne ins Seichte abzudriften.

Für mich sind die Bücher um Mathilde de Boncourt eine willkommene Auszeit vom Alltag.

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Rezensionen von spozal89:

Lower Wilby 2.0

The Iced Caramel Coffee Agreement (Lower Whilby 2) Lower Whilby von Kyra Groh

Mir hat der der erste Teil der Reihe "Pumpkin Spice Latte Disaster" schon richtig gut gefallen und ich habe mich sehr auf die Fortsetzung der Reihe gefreut.

Diesmal sind wir im Frühling in der Kleinstadt Lower Wilby unterwegs und das It-Getränk ist in diesem Jahr passend zum Titel der Iced Caramel Coffee Latte.

Dabei treffen wir nicht nur auf alte Bekannte, sondern insbesondere handelt die Geschichte von Nor und Dex. Beide Charaktere fand ich schon in Band eins interessant und ich habe mich gefreut, das Nor endlich ihr Happy End erhält, dass sie verdient. Bis dahin war es allerdings ein steiniger Weg und ich mochte die Entwicklung der beiden total gerne. Vorallem Dex habe ich sehr in mein Herz geschlossen und ich konnte seine und auch Nors Entscheidungen und beider Verhalten sehr gut nachvollziehen. Toll war hier wieder, dass die Kapitel immer abwechseld entweder von Nor oder Dex "erzählt" wurden. Ich mochte auch den Schreibstil und die Beschreibungen der Autorin wieder richtig gern.

Ich hatte das Hörbuch und auch hier muss ich sagen, dass die beiden Sprecher richtig gut ausgewählt waren. Beide haben eine sehr angenehme Erzählstimme.

Für mich eine Reihe, die man unbedingt kennen muss. Ich freue mich jetzt schon auf den Winter in Lower Wilby und auf Olives Geschichte, die ja schon ein wenig angeteasert wurde!

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Rezensionen von Katrin:

Aus dem Leben eines Vorschulkindes

Einfach Frida! Hurra, mein letztes Kindergartenjahr! von Eliane Retz

Das Buch ist in Hardcoverausführung und das Cover bunt und herzlich, genau so wie das Leben eines Kindes aussehen soll. Die Illustrationen sind super detailliert , dabei dennoch kindgerecht und sehr bunt.

Zusammenfassung:

Frida ist 6 Jahre alt und ist im letzten Kindergartenjahr als Vorschulkind angelangt.

Sie hat zum Teil ein etwas mulmiges Gefühl, wenn sie daran denkt, dass sie den Kindergarten bald verlassen muss, aber natürlich auch Vorfreude und Nervosität, wegen des Schuleintritts.
Am liebsten würde sie bei ihrer Mama im Zuhause-Büro bleiben, aber das lässt diese nicht zu. Nachdem Frida sich doch zum in den Kindergarten gehen vorbereitet hat und mit ihrem Erzieher sprach, ist schnell wieder alles gut.

Nach einigen Erlebnissen im Kindergarten, fasst Frida schlussendlich den Entschluss : Ich freue mich auf die Schule!, doch bis dahin ist noch ein weiter Weg mit einigen Hürden die es zu meistern gibt. Das Seepferdchenabzeichen, der Schulranzenkauf, Lausarlarm, Streit und viele weitere Abenteuer und Erlebnisse warten noch auf Frida bis sie aus dem Kindergarten zum Tor im Gartenzaun "gebracht" und somit verabschiedet wird.

Fazit:

Ein total nett aufbereitetes Buch, dass genauso wie es das Leben schreibt durch Höhen und Tiefen geht. Es hat mich sehr an das letzte Kindergartenjahr meiner großen Tochter erinnert. Manchmal wollte auch sie unbedingt im Kindergarten bleiben und dann kurze Zeit später konnte es nicht schnell genug gehen in die Schule zu kommen.
Ich freue mich auf den zweiten Band.

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Rezensionen von Katrin:

Fantastisches Retelling

West of Wicked. Folge deinem Verlangen von Nikki St. Crowe

Spoiler vorweg: Dies war mein Lesehighlight im 2. Quartal 2026!! Das Buch sieht nicht nur wunderschön, atemberaubend und düster aus, nein, dieses Retelling ist der absolute Wahnsinn!

Story:

Dorothy wächst bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf einer Farm auf. Ihre Mutter hatte sie dort zurückgelassen und daher ist sie immer wieder auf der Suche nach sich selbst, oder besser ihren Bruchstücken, denn irgendwie kann sie die Leere in ihrem Inneren nicht füllen.

Eigentlich möchte sie etwas erleben, aber sie möchte auch ihre Tante und den Onkel nicht im Stich lassen. So ganz zu wissen was sie will scheint sie noch nicht, denn ihr Nachbar und Liebhaber bittet sie immer wieder seine Frau zu werden und sobald er diese Frage ausgesprochen hat, verknotet sich ihr Magen.
Ihre Welt wird wortwörtlich aus ihren Angeln gerissen, als sie während eines Wirbelsturmes, samt Haus und Hund Toto abhebt. Sie wird herum geschleudert und landet schlussendlich unsanft in einem fremden Land.
Das Haus kracht und ächzt und plötzlich klopft es an der Falltür, die eigentlich in den Keller geführt hätte. Die Tür fliegt auf und eine Frau steht vor ihr. Die Hexe des Ostens, wie sich herausstellte ist das Haus auf ihr gelandet. Wie besessen greift sie Dorothy an. Sie wehrt sich und verletzt die eigentlich unverwundbare Hexe Delphine tödlich. Als Dorothy aus dem Haus tritt, verneigen sich die unterdrückten Menschen vor ihr und erklären sie zur Zauberin. Ihr sollen die magischen Schuhe der Hexe zukommen, doch da taucht die Hexe des Nordens auf und möchte sie ihr abnehmen. Die Schuhe verschwinden und Dorothy möchte es ihnen gleich tun. Lacosta, die Hexe des Nordens erklärt ihr, dass sie den Großen und Mächtigen Zauberer von Oz aufsuchen muss, dieser kann ihr vielleicht helfen nach Hause zurück zu kehren. Somit begibt sich Dorothy mit Toto auf eine Reise durch ein fremdes düsteres Land...

Fazit:
Das Buch hat mich von außen schon gepackt. Ich mochte bereits das Kind die Geschichte vom Zauberer von Oz. Das Dark Fantasy Retelling gleicht dem Original nur bedingt, am meisten durch manche Charaktere und dem Setting. Manche Stellen sind etwas verwirrend, da an sehr vielen Enden etwas passiert und manchmal zwischen der Ich-Perspektive und Erzählerseite hin und her geswitcht wird, dennoch ist der Schreibstil im allgemeinen sehr flüssig und eher schnell.
Für mich eine absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von Claudia R.:

kein leichter Einstieg

Feen der Dämmerung von Louie Stowell

Klappentext / Inhalt:

Myra und Rohan sind am selben Tag im selben Krankenhaus geboren. Seitdem müssen sie jeden Geburtstag zusammen feiern – dabei findet Myra, dass Rohan der größte Langweiler aller Zeiten ist, und Rohan wäre sehr viel glücklicher ohne Myra, die immer nur Chaos verursacht! Als Myra an ihrem elften Geburtstag den Gartenschuppen in Brand setzt, passiert jedoch etwas Unglaubliches: Die böse Feenkönigin Gloriana kommt durch ein Portal in die Menschenwelt und stiehlt Rohans kleine Schwester Shilpa.

Also machen sich Myra und Rohan auf in die Anderswelt, das Reich der Feen, um Shilpa zurückzuholen. Doch dafür müssen sie in einem magischen Wettkampf drei schwierige Aufgaben lösen – können Myra und Rohan es schaffen, Shilpa zu retten und der Feenkönigin zu entkommen, bevor es zu spät ist?

Cover:

Das Cover finde ich sehr schön und interessant umgesetzt. Das Cover lädt zum Träumen und entdecken einer fantastischen Welt ein. Optisch und farblich ist das Cover sehr schön umgesetzt.

Meinung:

Leider fiel es mir sehr schwer in die Geschichte hineinzukommen. Der Einstieg war nicht wirklich leicht, die Charaktere sehr verschiednen und nicht so einfach greifbar. Mehr und mehr kam ich nach und nach hinein, aber es dauerte eine ganze Weile. Die Dynamik zwischen Myra und Rohan war sehr besonders und auch das Tempo wurde hier recht hoch angelegt,

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit inhaltlichen Details dazu zurück.

Die Grundidee finde ich klasse und auch das Drumherum ist sehr kreativ und fantasievoll umgesetzt. An Spannung und an Fahrt nimmt es besonders zum Ende hin nochmal stark zu und auch nach und nach findet man sich immer mehr und besser in Geschehnisse und Charaktere hinein, so dass es mich am Ende hin doch nochmal ziemlich packen konnte und man dann noch Neugierig bis zum Schluss ist.

Der Schreibstil ist bildlich und beschreibend. Die Anderswelt ist kreativ und teils auch überraschend düster umgesetzt. Magische Prüfungen und so manche kleine Gefahren sorgen hier für Spannung und Unterhaltung. Die Charaktere sind recht eigen und auch die Welt ist sehr besonders.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind gut erkennbar und die kleinen Verzierungen am Beginn heben die Anfänge gut hervor. Die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel dabei zu verraten. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen.

Die Geschichte ist unterhaltsam und interessant aufgebaut. Diese ist geheimnisvoll und kreativ umgesetzt. Die Idee dahinter toll, der Einstieg jedoch nicht ganz so einfach, wie erhofft.

Fazit:

Kreative und fantasievolle Geschichte und Welt, der Einstieg war jedoch nicht so leicht, wie erhofft.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Ein neuer Blick auf Triest

Alma von Federica Manzon

Alma ist zu Zeiten des ehemaligen Jugoslawiens mit ihrer italienischen Mutter und dem jugoslawisch-stämmigen Vater in Triest aufgewachsen, zwar noch in Italien, aber unweit der jugoslawischen Grenze.

Immer wieder ist ihr Vater nach Jugoslawien gereist und hat dort alle möglichen mysteriösen Geschäfte erledigt, sogar den legendären Marschall Tito getroffen, und immer lag über all dem ein Schleier der Vorsicht, denn man wusste auch, dass das kommunistische Land zwar etwas offener gegenüber dem Westen war als die Länder unter stärkerem russischen Einfluss, aber dennoch seine Kritiker und Gegner erbarmungslos verfolgte.

Dann gibt es auch noch die italienischen Großeltern mütterlicherseits, sehr wohlhabend und auf Etikette bedacht, die nicht sehr erfreut über die Verbindung ihrer Tochter mit dem "Slawen", dem "s'chiavo", sind und einen wenig differenzierten Blick auf alles jenseits der Grenze haben, etwa nicht einmal wissen wollen, dass dort nicht nur eine einheitliche Sprache gesprochen wird und einen serbokroatisch sprechenden Jungen aus Belgrad, der kurzfristig bei der Familie untergebracht ist, in eine Schule für die slowenische Minderheit schicken.

Das Buch ist aus der Perspektive einer erwachsenen, reifen Alma erzählt, die wieder nach Triest reist, Orte ihrer Kindheit besucht und in Erinnerungen schwelgt. Dabei zeigt sich ein interessantes Bild einer Grenzregion, die so klar multikulturell geprägt ist und historisch vielen unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt war.

Auch über das ehemalige Jugoslawien unter Tito lässt sich so einiges lernen, wobei sich das Buch leichter liest, wenn man, wie die Verfasserin dieser Rezension, über zumindest ein grundlegendes Vorwissen über diese Region und ihre Geschichte verfügt, da so einige historische Zusammenhänge angedeutet werden (z.B. wird Tito oft nur "der Marschall" genannt), ohne in aller Ausführlichkeit von Grund auf erklärt zu werden.

Was die Figuren und Erzählstruktur angeht, so war es für mich ein Buch, das Zeit und Geduld braucht. Es ist eher ein mäanderndes Hin und Her zwischen verschiedenen Erinnerungen als ein wirklich spannend erzählter kontinuierlicher Spannungsbogen. Dabei ist eine innere Distanzierung spürbar, die durchaus zum Thema passt und in sich stimmig ist, aber die Identifikation mit den Figuren nicht unbedingt erleichtert.

Es ist damit also kein Buch, das einen hineinzieht und fesselt, sondern eher eines, für das man sich bewusst Zeit nehmen muss, um sich zu entscheiden, weiterzulesen. Das heißt aber nicht, dass die Lektüre sich nicht lohnen würde: gerade in den scheinbar unzusammenhängenden Details und den vielen kleinen Erinnerungen und Szenen setzt sich insgesamt ein Horizont erweiterndes Bild einer sehr interessanten Grenzregion zusammen. Insofern hat die Lektüre meinen Blick auf Triest definitiv erweitert.

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