Kunden em pfehlungen
Rezensionen von SAW:
Die verkannten Grundlagen der Ökonomie...
Die verkannten Grundlagen der Ökonomie von Riane Eisler
Endlich der richtige Ansatz zur Heilung der Weltwirtschaft und völlig richtig. Die Nationalökonomie wurde von Männern im Elfenbeinturm erfunden und spiegelt nur deren Interessen wieder: Macht, Geld, Reichtum, Konkurrenz. Frauen denken und fühlen ganz anders, aber ihr Denken wurde jahrhundertelang unterdrückt und findet deswegen in der Wirtschaft keinen Niederschlag.
Zwar ändert sich das Wirtschaftsleben, wenn Frauen in die Chefetagen vorrücken, nicht aber die Theorie, die alles Fürsorgliche und Gemeinschaftliche, um das sich meist die Frauen kümmern, abwertet und schlecht bezahlt. Das trifft auch die Männer, die in sozialen Berufen arbeiten, sie bezahlen ihr Zuwendungsinteresse mit Mangel an Einfluss und Geld. Warum sind Maschinen mehr wert als Menschen, die sich liebevoll um ihre Nächsten kümmern? Warum ist Natur kostenlos und daher wertlos und darf deswegen auch vernichtet werden?
Eisler stellt die richtigen Fragen und hat auch die richtigen Antworten. Konzepte von Gemeinwohlwirtschaft gibt es längst, sie werten alle die Care-Arbeit auf und schließen damit die Einkommensschere, während die Finanzökonomie der Reichen die Gesellschaft immer stärker in Reiche und Arme spaltet. Das ist nicht die Folge der „unsichtbaren Hand des Marktes“, die nämlich gar nichts regelt, sondern die Folge falschen Denkens und falscher Wertigkeiten, die zum Machtpatriarchat und zum Raubtierkapitalismus führen. All dies habe ich in meinem Buch „Das Ende des Patriarchats“ ausführlich erläutert. Es ist bezeichnend, dass Eislers geniales Buch kaum gelesen wird, während die neoliberalen Wiederkäuer-Theorien von Stiglitz und Konsorten garantierte Bestseller sind. Doch das muss und wird sich bald ändern.
Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Das Ende des Patriarchats: bringt Liebe, Schönheit Natur, Frieden.“
Rezensionen von Bibliomarie:
Crawfie
Teatime mit Lilibet von Holden Wendy
In Schottland blickt eine alte Frau aus dem Fenster, als sie die Wagen der königlichen Familie nach Balmoral fahren sieht. Wieder wird der Wagen nicht anhalten und sie winkt vergebens.
Marion Crawford ist eine junge Frau, die ihre Ausbildung zur Lehrerin macht. Sie möchte gegen das Elend und die Unwissenheit in den Edinburgher Slums angehen.
Als Berufsziel kommt für sie auch nur die Arbeit mit benachteiligten Kindern in Frage. Doch in ihrem letzten Studienjahr geht sie über die Sommerferien als Gouvernante zu einer adligen Familie und dort wird die Herzogin von York auf sie aufmerksam. 16 Jahre als Lehrerin für ihre Töchter Elizabeth und Margaret beginnen.
Sie wird eine Vertraute für die Kinder, kennt ihre Freuden, aber auch ihre Nöte. Entsetzt ist Marion von der Weltfremdheit der beiden Mädchen, die in einem Kokon aufwachsen. So fährt sie mit ihnen U Bahn oder geht in die Stadt ohne eine Gefolge um sich zu haben. Sie will, genau wie die Eltern, inzwischen König George und Königin Mary, den Mädchen ein verhältnismäßig normales Leben ermöglichen. Aber ein wenig verliert sie darüber ihr eigenes Leben aus den Augen.
Das Buch der Journalistin Wendy Holden ist ein Roman und keine Biografie, auch wenn sich die Autorin wohl von den Erinnerungen der Marion Crawford leiten ließ. Vieles wird also nahe an die Realität heranreichen. Mir ist es allerdings das ganze Buch über nicht gelungen, richtige Wärme oder Sympathie für Marion Crawford zu empfinden. Sie blieb mir einfach fremd.
Über manche Begebenheit musste ich sehr schmunzeln, Lilibeth Eltern schienen - zumindest vor der Krönung – sehr unkonventionell zu leben. Die Töchter führen ein ausgelassenes Leben, das aber von einer Blase umhüllt war. Allerdings ändert sich das, als Lilibeth Thronfolgerin wird. Für ihre Erziehung werden Spezialisten engagiert und „Crawfie“, so ihr Kosename bei den Royals wird immer verzichtbarer. Dann schreibt Crawfie ihre Biografie und die Konsequenzen begleiten sie bis zum Tod.
Erzählt ist diese fiktionale Biografie sehr flüssig und anregend, mit dem üblichen Blick hinter die Kulissen, die Neugierde befriedigt, auch wenn man kein Royals Fan ist. Das gelingt der Autorin sehr gut und unterhaltsam und mit liebenswertem Charme. Und es ist gleichsam ein Blick in eine vergangene Welt, zu viel hat sich auch für das britische Königshaus in den letzten Jahrzehnten verändert, aber mir bleibt nach dem Lesen die Erinnerung an die kleine Lilibeth mit den 5 Erbsen auf der Gabel.
Rezensionen von nil_liest:
Die Seele Chinas
China, wer bist du? von Simone Harre
Dieses Buch versucht die Seele Chinas zu ergründen auf seine ganz eigene spezielle Art und Weise. Simone Harre reist seit 2015 regelmäßig in das bevölkerungsreichste Land der Erde und wollte wissen was genau die Chinesen ausmacht und wer sie sind. Das Buch startet mit einer sehr persönlichen Einleitung der Autorin und ebnet den Weg in die einzelnen Geschichten.
Simone Harre interviewte (mit zwei verschiedenen Übersetzern) viele interessante Chinesen und verarbeitet diese aber in Fließtexte mit Raum für Interpretation, auch der non-verbalen Kommunikation und zieht das Umfeld mit ein wie auch ihre eigenen Befindlichkeiten. Dadurch entstehen zum einen sehr intensive, persönliche Texte, die sehr respektvolle Portraits Einzelner zeichnet. Was alle Geschichten auszeichnet, dass sie den "Geist der Unterhaltung" transportieren. Man merkt ob das Gespräch holprig war, ob Sympathien vorhanden sind, wie die Stimmung war und das Verständnis lief. Das ist großartig gelungen.
Allerdings treibt Simone Harre schon das zentrales Thema Glück um. Welchen Preis sind die Chinesen gewillt zu zahlen um Wohlstand zu erlangen oder gar Millionäre, ach was Milliardäre zu werden auf Kosten ihrer eigenen Zufriedenheit mit dem Leben? Hier spricht sie immer wieder mit den Einzelnen und bekommt oft die gleichen Antworten nur leicht changierend. Sie ist so oft erstaunt, dass die Chinese ihr Glück für viel Geld gerne links liegen lassen (heute zumindest!).
Erstaunlich fand wie apolitisch das Buch geworden ist. Bei so vielen Begegnungen in einem Land, dass so stark von der politischen Führung abhängt, hätte ich mir solch eine neutrale Berichterstattung kaum vorstellen können. Aber sie schafft es nur die Personen selbst in den Fokus zu rücken.
Es sind zwar einzelne Geschichte, aber aus meiner Sicht in das Buch schon von vorne nach hinten durch kartographiert und es lohnt sich der Anordnung zu folgen. Zumindest streckenweise leitet das eine zum anderen über. Was man aber gut machen kann, ist dieses Buch immer mal wieder zur Hand zu nehmen zwischen anderen Lektüren.
Fazit: Ein Mosaik zusammengesetzt aus einzelnen Portraits, dass uns zeigt wie divers die chinesische Bevölkerung ist. Dieses Buch ist auch ein Schnappschuss der Gegenwart (2015-2019) und eine gute Einstimmung bevor man das Land selbst erkundend (wenn man es wieder darf).
Rezensionen von begine:
Die Frauen von Hampton-Hall
Der Faden der Vergangenheit; . von Felicity Whitmore
Die Schriftstellerin Felicity Whitmore schwärmt für alte Häuser, denen sie gerne eine Geschichte gibt.
Der Faden der Vergangenheit, ist der 1. Teil der Hampton-Hall Trilogie
Der Roman spielt in zwei Ebenen, einmal 2017 8nd dann 1841. Zwischen den Personen zieht sich ein Faden.
Die neuernannte Staatsanwältin Melany Stewart bezieht ein altes Gemäuer, das sie geerbt hat.
Dort findet sie die Tagebücher ihrer Vorfahrin Lady Abigail.
Die Schicksale aller Figuren sind gut gelungen.
Die Autorin hat die beiden Zeiten nett gewebt. Es ist zwar vieles nicht ganz realistisch, aber für leichte Unterhaltung ist der Roman gut geeignet. Leicht aber nicht zu leicht.
Am Ende gibt es dann noch ein Ereignis und man möchte auch den 2. Teil lesen
Rezensionen von Harakiri:
gelungener Auftakt
Fremder Tod von Michael Kibler
Michael Kibler war mir bisher als Autor unbekannt. Warum eigentlich? Das frage ich mich nach der Lektüre von „Fremder Tod“
Jana Welzer kümmert sich als Nachlasspflegerin darum, Erben von Verstorbenen zu finden. In manchen Fällen ist das gar nicht so einfach. So auch in dem Fall des Mannes, der sich vom Balkon gestürzt hat.
Seine Wohnung gleicht einer Messie-Bude, doch Jana kommt das komisch vor. Mit Hilfe ihres Bekannten Ben gräbt sie tiefer und stößt auf so manche Ungereimtheit.
Mit Nachlasspflegerin Jana ist ihm eine sehr sympathische Protagonistin gelungen. Auch Ben mochte ich gleich. Das Buch ist der Einstieg in eine neue Serie und mir hat sehr gut gefallen, dass man bei der Neugründung der Geschäftsbeziehung von Jana und Ben dabei sein durfte. So wächst man quasi mit in das Buch hinein.
Der Einstieg ins Buch gelingt schnell und problemlos. Die Spannung steigert sich schnell und vor allem Ben mit seinem guten Riecher trägt viel zur Lösung der Rätsel bei. Ben ist zwar krank, aber der Autor betont das nicht in jedem Absatz, was ich ihm auch sehr zugutehalte.
Kiblers Schreibstil ist flott und eingängig, das Buch liest sich sehr zügig. Auch die Einschübe von Caesar haben mir sehr gut gefallen und erst am Ende versteht man, was es damit auf sich hat.
Ein ganz winziges Manko gab es für mich durch das doppelte Quid pro quo. Zwar sehr interessant zu lesen, aber halt in einem Buch gleich zweimal gebracht.
Fazit: ich werde beim nächsten Fall von Jana und Ben auf jeden Fall wieder mit dabei sein.
Rezensionen von manu63:
Es geht weiter
Fremder Tod von Michael Kibler
Geminus Obscurus ist der erste Band der 2. Staffel rund um Die Totenbändiger und somit Band 9 der Reihe aus der Feder der Autorin Nadine Erdmann.
Eine knappe Zusammenfassung gibt einen guten Überblick über die erste Staffel und dann erfährt der Leser erst einmal etwas über die Vergangenheit von Connor.
Der Rückblick gewährt einen Blick auf eine der Nebenfiguren der Reihe und bietet einen guten Einstieg in die nachfolgenden Ereignisse. Es wird wieder düster und spannend und wir erleben Cam, wie er weiterhin zu ergründen sucht was mit ihm passiert ist.
Die Schilderungen sind wieder spannend und die Hunts zeigen sich in den Dialogen von ihrer besten Seite. Ein neues Setting mit interessantem Potential wird neu aufgenommen und verspricht aufregende Momente. Insgesamt ein guter Einstieg in die 2. Staffel, der noch wenig erklärt sondern eher neue Fragen aufwirft, die hoffentlich bald beantwortet werden. Besonders gut gefällt mir auch die sorgfältige Ausarbeitung der Haupt-und Nebenfiguren sowie den immer tieferen Einblick in ihre Gefühlswelt.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Hervorragend recherchiert und wahnsinnig interessant!
Apollo 11 von James Donovan
Wer glaubt, dieses von Bestseller-Autor James Donovan geschriebene Sachbuch sei eine für den Laien unverständliche Ansammlung komplizierter Fachbegriffe, der täuscht sich gewaltig! Ein weiterer Irrtum wäre die Annahme, dass lediglich die legendäre Apollo-11-Mission im Fokus stehe. Vielmehr bringt uns der Autor auf lebendige, spannende Weise die Geschichte der Raumfahrt in ihrer Gesamtheit näher, und zwar mit einer Begeisterung, die man sich von jedem Geschichtslehrer wünschen würde – statt trockener Fakten präsentiert Donovan uns die Menschen, deren Leben mit den Ereignissen unmittelbar verknüpft sind bzw waren (vom deutschen Raketenwissenschaftler Wernher von Braun über Raumfahrtingenieur Christ Kraft bis hin zu den Astronauten selbst).
Dabei geht er sowohl auf die Entstehung des im Juli 1958 ins Leben gerufenen U.S. Raumfahrtprogramms (NASA) als auch auf die politischen Hintergründe ein, vor allem im Hinblick auf den Kalten Krieg; somit erfährt man enorm viele Details über die technologischen Entwicklungen in der damaligen Sowjetunion.
Seit jeher hat das All eine ungemeine Faszination auf mich ausgeübt und der Besuch des Kennedy Space Centers in Florida war ein absolutes Highlight, an das ich mich immer gerne zurückerinnern werde. Folglich kam ich an diesem beim DVA Verlag erschienenen Werk, das stolze 544 Seiten umfasst, nicht vorbei! Ich freute mich so sehr, als ich feststellte, dass darin bereits die Programme Mercury und Gemini reichlich thematisiert werden. An dieser Stelle empfehle ich euch allen die wundervolle ABC-Serie "The Astronaut Wives Club" - jenen inoffiziellen Zusammenschluss der Astronautenfrauen der Mercury Seven und der Next Nine gab es tatsächlich.
Viele der Raumfahrer, die vor ihrem Ausflug ins All zu gefeierten Idolen mutierten und von Heerscharen weiblicher Fans wie Rockstars verehrt wurden, hatten außereheliche Affären. Die Presse sah darüber hinweg, solange die Techtelmechtel einigermaßen diskret abliefen. Alle der Astronauten waren verheiratet und hatten Kinder – "dem Anschein nach lauter perfekte Familien". Von ihren Gattinnen wurde bedingungslose Unterstützung erwartet – innerhalb der eigenen vier Wände sowie nach außen hin. "Stolz und glücklich" seien sie, dies war ihr wiederholtes Mantra gegenüber der Presse, die das Leben der Astronautenfamilien auf Schritt und Tritt verfolgte. "Öffentlich unterstützen sie alle pflichtbewusst die Entscheidung ihrer Männer, […] spielten die eigenen Sorgen und die Gefahren herunter".
Das Schicksal der vielen unfreiwilligen tierischen Testpiloten machte mich ebenso betroffen wie die unzähligen menschlichen Tragödien. Insbesondere das Apollo-1-Unglück ging mir nahe. Bei dem Brand in einer Trainingskapsel starben Roger Chaffee, Ed White und Gus Grissom (einer der Mercury Seven). Dieses Ereignis stellte einen Wendepunkt dar – die NASA verschrieb sich der Mission, dass fortan nicht mehr der technische Fortschritt, sondern das Maximum an Sicherheit das Maß aller Dinge sein müsse.
"Einige der Gefahren der Raumfahrt waren bekannt. Doch sehr viel mehr waren es nicht." Körperliche Untersuchen jeglicher Art sowie Stress- und Psychotests brachten die Astronautenanwärter an ihre Grenzen, noch ehe ihr offizielles Training begann. Man wusste einfach viel zu wenig über die Konditionen, die ein Aufenthalt im All zur Folge haben würde. Es kursierten die wildesten Theorien, von Organversagen bis hin zur Annahme, dass die Augäpfel explodieren könnten oder dass die DNA der Astronauten sich (negativ) verändern würde.
Über viele Jahre hinweg sah es danach aus, als sei die Sowjetunion den USA in Sachen Raumfahrt stets einen Schritt voraus. Das kratzte gewaltig am amerikanischen Ego. "Die Russen, dieses steppenbewohnende, wodkasaufende Reitervolk der Kosaken, das man für eine technologisch zweitklassige Wehrmacht hielt, hatten die USA in der Raumfahrt überholt." Weiterhin führte der Rückstand zur UdSSR zu Paranoia und Hysterie im eigenen Land, denn die kommunistische Bedrohung schien allgegenwärtig, was sich in Filmen und Literatur jener Zeit widerspiegelt. Hinzu kamen allerlei ernüchternde Rückschläge. "Raketen explodierten. Systeme versagten. Menschen starben." Dennoch sollte sich Präsident Kennedys ehrgeizige Ankündigung von 1961, man wolle den Mond noch im selben Jahrzehnt erreichen, bewahrheiten. Leider war es dem visionären jungen U.S. Präsidenten nicht vergönnt, diesen Meilenstein der Geschichte mitzuerleben.
Der Bildteil in der Mitte des Buches enthält zahlreiche Fotos, viele davon in Farbe. Es sind exzellent gewählte Aufnahmen, die einem das Gelesene nochmals bildlich vor Augen führen.
Für weitere Ausgaben würde ich zusätzlich zu den umfangreichen Anmerkungen im Anhang (Literaturnachweise, Onlinequellen, Dokumente, Zeitschriften, Stichwortregister) eine Übersicht der wichtigsten Abkürzungen empfehlen. Dann könnte man Begriffe wie NACA, EOR, LOR, MSC, FIDO, GUIDO, LLTV und DSKY immer schnell nachschlagen, ohne die betreffende Stelle im Buch suchen zu müssen, an denen diese einmalig erklärt worden sind.
Fazit: Dieses unheimlich informative, hervorragend recherchierte Sachbuch ist nicht nur ein Schmankerl für Raumfahrt-Fans und Geschichtsinteressierte, sondern auch ein Garant für fesselnde Unterhaltung per se.
Rezensionen von SAW:
Ein charismatischer Politiker, wie immer man es dreht und wendet...
Ein verheißenes Land von Barack Obama
Manches ist ganz klar zu durchschauen: Dass der erste schwarze Präsident der USA die weißen Rassisten zur Weißglut treiben würde. Dass mit dem Lügner Trump eine ordentliche Gegenreaktion erfolgte. Dass die Republikanische Partei alle erlaubten und unerlaubten Tricks auspacken würde, um sich gegen den demographischen Wandel zum multikulturellen Staat zu stemmen, in dem die Weißen bald die MInderheit stellen werden.
Dass man einem Schwarzen im Weißen Haus alles mögliche an Vorurteilen unterstellen würde, bis zum Zweifel an seiner Staatsbürgerschaft. Denn es geht nun mal nicht an, dass ein Halbkenianer, der mit der Enkelin eines Sklaven verheiratet ist, im heiligen Staat der WASP-Elite am Ruder ist und Gesetze macht, die längst nötig waren, aber von der Milliardärs-Elite bis zuletzt erfolgreich blockiert wurden, auch in den acht Obama-Jahren.
Klar ist aber auch:. Das Kunststück der Entzauberung der Reichen und Machtgierigen konnte nur einer charismatischen Persönlichkeit mit einer mitreißenden Vision gelingen. Dies 8 Jahre gegen alle Diffamierung und Blasphemie durchzuhalten, brauchte eine zähen Charakter. Dass der Friedennobelpreisträger, der den Falken und Militärs nur das Notwendigste erlaubte und den Weltpolizisten USA zurückpfiff, von seinen Gegner zum Drohnen-Schurken umgedichtet werden würde. Dass der Retter der globalen Finanz-Welt und der abgestürzten US-Economy vom Lügner und notorischen Konkurs-Gänger Trump zum Wirtschafts-Schurken umgedichtet werden würde, all das war vorauszusehen und ist eben passiert, weil die rassistischen und imperialistischen USA eben noch lange nicht das Land der Freiheit sind, das Obama in seiner Vision beschreibt.
Das alles muss man nicht glauben. Bevor man aber über Obama herzieht, wie es alle Evangelisten und Trumpisten tun, sollte man ihn zunächst zu Wort kommen lassen und seine Worte auf sich wirken lassen. Wer dieses Buch gelesen hat, kann mitreden und sein Urteil verkünden. All die Rassisten und Rechtsfaschisten, die nur ihre Häme vergießen, ohne zu wissen oder verstehen zu wollen, was Obama meint, sollten besser schweigen. Dass ein deutscher Verlag das Charisma des Ex-Präsidenten ausnutzt, um groß abzukassieren, dafür kann Obama gar nichts und schon gar nicht ist das ein Kriterium für die Beurteilung seiner Aussagen.
Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Die grüne Vision. Leben im Jahr 2100"
Rezensionen von yellowdog:
Der Meister der Novelle
Die große Stille von Chiang Ted
Ted Chiang ist der Meister der Science Fiction-Novellen.
Er verfügt über einen großen Ideenreichtum. Seien Erzählungen funktionieren aber auch, weil er stets eine geschickte Erzählform zu wählen vermag.
Das ist zum Beispiel in der ersten Erzählung „Der Kaufmann am Portal des Alchemisten“ eine orientalische Erzählweise inklusive der Geschichten innerhalb der Geschichte.
Das passt einfach gut zusammen.
Ganz anders ist die nächste Story Ausatmung gemacht. Sie wirkt auf mich wie ein Essay.
Ähnlich essayistisch wirkt die nächste, sehr kurze Story „Was von uns erwartet“ wird, die den Konflikt zwischen Freien Willen und Vorherbestimmung diskutiert.
Die nächste Story Der Lebenszyklus von Software-Objekten isdann so ölang, das man schon fast von einem Kurzroman sprechen kann.
Dann Daceys vollautomatisches Kindermädchen ersrteckt sich von 1894 bis 1966
Der Autor steht auch für Vielfalt. Ich habe ihn schon früher manchmal gelesen, da noch auf Englisch, aber jetzt bin ich froh über die Übersetzung.
Ted Chiang hat großartige Ideen.
Kein Wunder also das so einige seiner Erzählungen vielfach preisgekrönt sind
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleser Gernot, 12 Jahre aus Hall:
Nils geht von Gabi Kreslehner
Der Teenager Nils kommt in eine neue Schule, wo es eine Gruppe von vier Mitschülern, Jo, Fadi, Rasmus und Mila, gibt, die in der Klasse gefürchtet ist. Selbst die Lehrer können sich nicht durchsetzen. Nils ist der beste Schüler der Klasse, wodurch er zum Ziel der fürchterlichen Vier wird. Jeden Schultag wird Nils von ihnen geärgert und gehänselt.
Doch eines Tages verdonnert der Mathelehrer Nils dazu, Mila, ein Mitglied der Bande, Nachhilfe zu geben. Mila lernt Nils dadurch besser kennen und merkt, dass das, was die fürchterlichen Vier machen, nicht okay ist. Sara, eine Kindesfreundin von Nils, wird von Rasmus erpresst. Entweder wird sie seine Freundin oder Nils bekommt einen Denkzettel. Schweren Herzens entscheidet sie sich gegen Rasmus und lässt Nils „im Stich“... Wird sich Nils endlich wehren?
Diese Art von Büchern ist etwas komplett Neues für mich, weil ich bisher fast nur ActionBücher gelesen habe. Der Aufbau des Buches ist zweigeteilt: die eine Hälfte besteht aus Befragungen von Sara und Jo in der Gegenwart und in der anderen Hälfte erzählt Sara, das Vergangene. Die Sprache im Buch ist für Jugendliche am besten verständlich. Das Buch hat mir trotz der ein bisschen langweiligen Befragungen am Anfang gut gefallen, weil ich unbedingt wissen wollte, was bisher geschah.










