Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Martje:
Spannung fehlt
Die Frau vom Strand von Petra Johann
In dem Thriller „Die Frau vom Strand“ von Petra Johann geht es um ein lesbisches Pärchen, Julia und Lucy, die nach einer tragischen Fehlgeburt zusammen in ein kleines Haus nach Rerik ziehen.
Die schöne Idylle mit langen Strandspaziergängen, der gemeinsamen Zeit mit der neugeborenen Tochter Greta und der Zeit für sich, halten nicht lange an, als Rebecca eine Frau namens Julia am Strand kennenlernt.
Julia hat eine besondere Ausstrahlung, wovon sich die sonst eher zurückhaltend lebende Rebecca anstecken lässt. Deshalb verbringen die beiden ab dem Tag am Strand, jeden Tag zusammen. Rebecca möchte ihrer Frau Lucy und einem befreundeten Ehepaar ihre neue und einzige Freundin auf Rerik vorstellen. Dazu kommt es nie und ab dann wendet sich das Leben von Rebecca und ihrer Frau komplett.
Wieso verschwindet Julia auf einmal so plötzlich? Warum hat Rebeccas Frau Lucy auf einmal so schreckliche Alpträume? Was ist so aus dem Ruder gelaufen, dass am Ende jemand sterben musste? War es ein Unfall, ein Suizid oder doch ein Mord?
Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut und wurde leider enttäuscht. Die Idee der Geschichte finde ich allgemein gut. Ich finde nur, dass die Umsetzung nicht so gut gelungen ist. Es ist nicht so wirklich ein Thriller, da einfach die Spannung fehlt. Es wird eher die Polizeiarbeit gezeigt und dabei kommt überhaupt keine Spannung auf. Ich konnte das Buch zu jedem Zeitpunkt weglegen und hatte nicht unbedingt das Bedürfnis, das Buch weiterzulesen. Das Ende und damit die Wendung waren ganz gut geschrieben. Mir hat da auch der Wechsel zwischen der Perspektive von Julia und der Polizei gefallen.
Dazu weist das Buch nicht so richtige Kapitel auf und wenn, dann sind sie sehr lang und erfüllen nicht so richtig das Kriterium eines Kapitels. Besonders bei Julias Perspektive hat mir die wörtliche Rede gefehlt. Es wurde alles immer aus der Gedankenposition geschrieben.
Ich würde das Buch weiterempfehlen, aber nur an Personen, die keinen spannenden Thriller suchen, sondern ein Buch über Polizeiarbeit.
Rezensionen von Das Echo vom Alpenrand:
Unter falschem Namen
Der Solist von Jan Seghers
Nicht zuletzt um unverzeihliche Versäumnisse aufzuarbeiten, wie beispielsweise im Fall Anis Amri und dem Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt, wurde zur Verhinderung weiterer Anschläge eine entsprechende Sondereinheit gegründet. Obwohl das Team gut aufgestellt scheint, wird ihnen der als Einzelgänger bekannte Frankfurter Kollege Neuhaus zugeteilt.
Auch wenn oberflächlich betrachtet alles in bester Ordnung zu sein scheint, ist Neuhaus misstrauisch und entsprechend wachsam. Dass ihm eine junge Kollegin als Partnerin zugeteilt wird, ist ihm alles andere als recht und bestätigt sein Misstrauen zusätzlich. Trotz seines abweisenden Verhaltens gelingt es ihr nicht nur sein Vertrauen zu gewinnen, sondern sich auch menschlich gegen seine Vorbehalte durchzusetzen.
FAZIT
Ein hochbrisantes Thema, verpackt in eine temporeiche und spannende Story, die beängstigend realistisch wirkt.
Rezensionen von Petra:
Tolles Mitmachbuch
Dein bester Freund? Bist du!; . von Dela Kienle
Dieses Buch bekommt von mir auf jeden Fall fünf Sterne, ich finde es richtig toll.
Gedacht ist es ab 10 Jahre, wobei ich denke, dass noch nicht jeder 10jähriger reif genug dafür ist. Aber das sollte jeder für sich entscheiden, man kennt ja seine Kinder am besten.
Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die man schnell findet, weil die Blätter am Rand unterschiedlich eingefärbt sind.
In den einzelnen Rubriken findest man Ankreuzlisten, Tests, Gedankenexperimente und Mitmachelemente. Es geht unter anderem um positives Denken, Abbau von Schulstress,, Konzentration und Umgang mit Kritik.
Dieses Buch ist nicht dazu gedacht es am Stück zu lesen. Man kann es immer wieder zur Hand nehmen. Ich kann mir auch vorstellen, dass manches Kind bei auftretenden Problemen noch mal das Buch hervor kramt, weil man sich erinnert, zu dem Thema gab es doch da was.
Rezensionen von nanu?!:
Sonneberg und seine Puppen
Wo wir Kinder waren von Kati Naumann
Iris, Eva und Jan sind nicht nur Vetter und Kusinen, sie sind auch Teil der Erbengemeinschaft der alten Spielzeugfabrik Langbein in Sonneberg in Thüringen, die nach langer Tradition kurz nach der Wende Pleite ging.
Die drei sind zerstritten, genau wie der Rest der Erbengemeinschaft, und nun soll das alte Stammhaus samt Fabrik verkauft werden.
Iris, Eva und Jan beginnen schon mal zusammen das Haus auszuräumen.
Wenn es nach Eva ginge, dürfte nichts von den alten Sachen weggeschmissen werden, zu schön war die Kindheit hier.
Nach und nach fördern sie alte Dinge zutage die voller Erinnerungen sind und die Familiengeschichte, die stets eng mit der Fabrik verbunden war, wieder lebendig werden lassen.
So wird dann immer abwechselnd erzählt, mal ein Kapitel aus der Vergangenheit, dann wieder ein Kapitel wo Iris, Eva und Jan in den vielen Winkeln des Hauses längst Vergessenes wiederfinden. Genau diese Dinge erhalten dann einen Platz in den nächsten Kapiteln, wo sie Teil der Vergangenheit werden.
Die Geschichte rund um die Fabrik der Familie Langbein beginnt noch in der Kaiserzeit, im Jahre 1910, und muss dann einige Wechsel über sich ergehen lassen: die Weimarer Republik, zwei Weltkriege, die deutsche Teilung oder Zwangsverstaatlichung, da kommt einiges zusammen. Ständig müssen die Langbeins sich und ihr Spielzeug neu erfinden um nicht unterzugehen.
Man erfährt einiges über die Puppenherstellung und über Sonneberg, wo schon seit dem 17. Jahrhundert Spielzeug hergestellt wird.
Die Autorin verrät, dass sie selbst als Kind viel Zeit in Sonneberg verbrachte, da auch ihre Familie dort Puppen hergestellt hat.
Der Schreibstil der Autorin hat mir nicht immer so gefallen. Ich fand ihn oft zu nüchtern, der Roman liest sich schon ein bisschen wie ein Bericht. Dreh- und Angelpunkt ist die Fabrik, und da die Erzählung ein gewisses Tempo hat und geschichtlich wahnsinnig viel passiert, bleiben die Figuren doch recht oberflächlich. Nur Flora bekommt eine größere Rolle. Sie war auch meine Lieblingsfigur, wie sie aus ärmlichsten Verhältnissen stammt und erst später zu den Langbeins kommt.
Trotz blasser Figuren, fand ich das Schicksal der Langbeins und das der Fabrik immer so spannend, dass ich das Buch nie aus der Hand legen konnte. Und die deutsche Geschichte an sich, ist ja schon sehr abwechslungsreich.
Ich empfehle das Buch gerne weiter und es wird bestimmt nicht mein letztes der Autorin gewesen sein.
Rezensionen von Kokoloreslot:
Klar wie Kakerlakenkack!
Wo wir Kinder waren von Kati Naumann
Die Hauptfigur Bene verbringt einige Sommertage bei seiner Oma in einem Kaff namens Duderstedt. Die Aussichten auf erinnerungswürdige Ferien werden erst besser, als er das Kaninchenmädchen Mia und ihren Bruder Ole kennenlernt. Mia macht Bene auf einen dubiosen Welpenhandel aufmerksam und weckt sein kriminalistisches Gespür.
Bald sind sie auf einer heißen Spur. Es warten zehn Tage voller Kuchen mit guter Butter und Kakao, neuen Freunden, Klettern im Kirschbaum und auch sonst viiiiel frischer Luft, ziemlich viele Tiere und eine wichtige Rettungsmission.
Ich habe das Buch mit meiner Tochter gelesen und mir hat besonders gefallen, dass die Oma keine Bilderbuch-Oma ist. Im Gegenteil: sie glaubt, besser zu wissen, was für andere gut ist. Meine Tochter liebte die vielen Tiere, besonders das Kaninchen Alice, Oles genial witzige Ideen und das schöne Ende. Die Illustrationen spielen nur eine Nebenrolle, lockern aber immer wieder den Text auf. Insgesamt ein kindgerechte Geschichte, die nicht nur spannend unterhält, sondern auch lehrreich ist: man erfährt mehr über den Welpenhandel und mit einem „…das ist allgemein bekannt…“ auch jede Menge andere Dinge. Wir hatten Spaß beim Lesen und empfehlen es allen weiter, die unterhaltsame und interessante Kinderbücher suchen.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Herrlicher Wohlfühlroman mit spannender Vergangenheitsebene und tollem London-Flair
Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse - Roman (Riverside Bookshop 1) von Frida Skybäck
Diese zauberhafte Feel-Good-Story über Neuanfänge, Familiengeheimnisse, Freundschaft und die Liebe zu Büchern war für mich das erste Werk aus der Feder von Autorin Frida Skybäck. Nicht nur die spannenden Plot-Elemente haben mich positiv überrascht, auch das Setting hat mich absolut begeistert!
Die Geschichte um die junge Schwedin Charlotte, die aus heiterem Himmel eine Buchhandlung in London erbt (von einer Tante, der sie nie zuvor begegnet ist und über die ihre Mutter zu Lebzeiten kaum ein Wort verloren hat) ist im Herbst 2019 beim Insel Verlag erschienen und schon nach wenigen Zeilen war mir klar, dass ich einen 5-Sterne-Read in den Händen halte.
Nach dem Unfalltod ihres geliebten Mannes klammert Charlotte sich an das gemeinsam errichtete Kosmetikunternehmen, vergräbt sich in Arbeit und ihre sozialen Kontakte beschränken sich auf einen guten Freund (und Angestellten) und ihre Therapeutin. Ihre Komfortzone zu verlassen ist das Letzte, wonach Charlotte der Sinn steht und doch hat sie keine Wahl, als der Nachlassverwalter ihrer verstorbenen Tante sie nach London beordert. Denn dort hat sie – ausgerechnet sie, die sich noch nie viel aus Literatur gemacht hat – eine Buchhandlung samt Personal und Wohnräumen geerbt. Keine Frage, das Haus im verregneten England muss schnellstens verkauft werden, immerhin ist ihr Lebensmittelpunkt in Schweden und ihre Firma führt sich nicht von allein. Aber wider Erwarten hat das urige Geschäft mit seinen großen, hölzernen Regalen, abgesessenen Möbeln und dem gemütlichen Kamin einen ganz eigenen Charme und übt eine ungeheure Faszination auf Charlotte aus; der Trubel der Großstadt scheint plötzlich ganz weit entfernt. Überwältigt von all den neuen Eindrücken und der Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen, beschließt sie, alles daran zu setzen, das beinahe bankrotte Geschäft am Laufen zu erhalten und bei einem Verkauf auch die dazugehörigen Arbeitsplätze zu retten. Hinzu kommt ihre wachsende Neugier auf die Hintergründe, die einst zum Zerwürfnis zwischen zwei sich liebenden Schwestern gesorgt hatten und verhinderten, dass Charlotte ihre Tante Sara je kennenlernen durfte. Parallel zu dieser Gegenwartshandlung eröffnet sich nach kurzer Zeit eine Vergangenheitsebene, die in den frühen 80er-Jahren spielt, als Sara und Kristina von Schweden nach England flohen und einen Neustart wagten. Geschickt verknüpft Skybäck die Geschehnisse zu einem so mitreißenden Gesamtwerk, dass man das Buch vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen kann. Den fesselnden, unterhaltsamen und mit bildreichen Beschreibungen ausgeschmückten Schreibstil der Autorin kann ich gar nicht genug loben! Erzählt wird in der dritten Person, hauptsächlich aus der Perspektive von Charlotte, aber teilweise auch aus Sicht von Martinique, Sam und Kristina.
Die glaubwürdigen, aus dem Leben gegriffenen Figuren sind ein weiterer Pluspunkt dieses Werkes. In die sympathische weibliche Hauptfigur habe ich mich wunderbar hineinfühlen können. Besonders schätze ich an Charlotte, dass sie nicht in ihrer Trauer versinkt, enorm zielstrebig und organisiert vorgeht und nicht nur ihr eigenes Wohl im Sinne hat, sondern auch stets an ihre Mitmenschen denkt. Ihre Tierliebe zum knuffigen Hauskater Tennyson konnte ich nur zu gut nachvollziehen! Die mütterliche, warmherzige Martinique ist die Seele des Riverside Bookshops. Sie hat für jeden ein offenes Ohr, hilft wo sie kann und man möchte sie am liebsten knuddeln, insbesondere da ihre eigene Schwester (Marcia) Martiniques Gutmütigkeit schamlos ausnutzt. Mit der flippigen, jungen Angestellten Sam kam ich auf keinen grünen Nenner. Man könnte ihr oftmals taktloses und unverschämtes Verhalten vielleicht mit ihrer Jugend und Naivität entschuldigen, aber Sam ist alles andere als ein scheues Reh; sie strotzt vor Selbstbewusstsein und weiß genau, was sie tut. Ihre impulsive, ungeduldige, weltfremde und selbstverliebte Art trägt natürlich zur speziellen Dynamik des Buchladens bei und die Kunden schätzen (meistens zumindest) ihre frechen Sprüche. Auch wenn man sich gegen Ende etwas mehr für sie erwärmen kann, das einzig Positive an Sam war für mich die äußerst realistische Ausarbeitung ihres Charakters. Auf William, den hauseigenen Autor, der zum Spottpreis in einer der Mietwohnungen lebt, möchte ich hier nicht weiter eingehen – er war in meinen Augen eine nette Ergänzung, die Story hätte jedoch auch gut ohne ihn funktioniert.
Das unumstrittene Highlight der Geschichte waren für mich die Wohlfühlatmosphäre in der Buchhandlung sowie das London-Flair, das so einladend beschrieben worden ist, dass man richtig Fernweh bekommt und am liebsten direkt einen Städtetrip buchen würde. Wer noch kein Fan von London ist, wird es spätestens nach dieser Lektüre sein!
Dem heimelig anmutenden Cover zum Trotz vereint dieser lesenswerte Roman in sich so viel mehr als erwartet, speziell aufgrund der dramatischen Elemente und Überraschungen in der Vergangenheitsebene sowie dem Hauch einer Love Story, die angenehm leicht daherkommt und nicht unnötig übertrieben oder ausgereizt wird. Das Ende war für mich durch und durch stimmig.
"Hier am Riverside Drive haben Dinge die Tendenz, sich zum Guten zu wenden."
Fazit: Eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Liebhaber von Feel-Good-Stories und London-Fans!
Rezensionen von Claudia R:
gefühlvoll und tiefgründig ...
Herzschreiberei von Bridget Mary Katherine
Klappentext:
Eine Sammlung von Gedichten, Lyrik, Prosa und laut gedachten Gefühlen.
Ich möchte für diejenigen schreiben, die zu viel denken, und zu erschöpft sind, nicht mal eine Träne vergießen zu können. Für jene, die nicht wissen, wie ihnen geschieht, wenn jedes Gefühl viel zu viel wird.
Für jene, die immerzu lachen und sich glücklich stellen und davon müde geworden sind. Für alle, die ihren Selbstwert nicht spüren, jedoch davon mehr besitzen, als sie es je glauben würden. Und für alle, die sich in Worte wiederfinden möchten, als wären es ihre eigenen.
Cover:
Das Cover wirkt sehr warm und einladend. Die vielen Blüten zusammen ergeben ein wunderschönes Ganzes und haben mich direkt angesprochen. Farblich und von der Gestaltung finde ich das Cover sehr schön und passend.
Meinung:
Das Buch ist in 6 Kapitel unterteilt und diese Wiederrum enthalten wundervolle Texte, Gedichte, Prosa und mehr zum entsprechenden Titel des Kapitels bereit.
Die Texte selbst sind sehr tiefgründig und auch sehr emotional und gefühlvoll und haben mich direkt angesprochen.
Auch die unterschiedliche Gestaltung der Texte und die Spielerei mit Textgröße, Schrift, Schriftart und -form hat mir sehr gut gefallen, weil dies das Ganze sehr gut auflockert.
Man kann sich sehr gut in die Texte und Gedichte hineinversetzen und hinein fühlen. Diese sind sehr ausdrucksstark und geben die unterschiedlichen Gefühle sehr gut wieder.
Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Man merkt, dass die Autorin weiß mit Worten umzugehen und dies auch sehr gut nutzt.
Sehr schön fand ich auch die kleinen Blumenillustrationen ab und an, welche das Ganze sehr gut abgerundet haben.
Wer Gedichte und gefühlvolle Texte mag, ist hier genau an der richtigen Stelle. Hier ist für jeden etwas dabei und man findet hier ein wunderschönes Potpourri auf gefühlvollen Texten, tiefgründigen Gedichten und ergreifender Prosa.
Einzig ein kleines Inhaltsverzeichnis hat mir gefehlt, dies wäre ganz hilfreich, wenn man doch mal etwas genaueres Nachschlagen möchte oder einen der Texte sucht.
Ansonsten ein wirklich wundervolles Werk, welches ich sehr gern weiterempfehle und sicherlich selbst noch einige Male zur Hand nehmen werde.
Fazit:
Man findet hier ein wunderschönes Potpourri auf gefühlvollen Texten, tiefgründigen Gedichten und ergreifender Prosa.
Rezensionen von yellowdog:
Erzählungen
Fragen Sie nach Fritz von Husch Josten
Der Erzählungsband „ Fragen Sie nach Fritz“ von 2013 ist jetzt als Taschenbuch erschienen und es ist empfehlenswert.
Es sind 10 kurze Erzählungen, mit fein gezeichneten Figuren, unaufdringlich. Es werden besondere Momente und Begegnungen geschildert und die Emotionen der Figuren gezeigt, jedoch nicht so offensichtlich.
Man muss es schon auf sich wirken lassen, erst dann entfalten sich die Geschichten.
Die erste Geschichte ist die Titelgeschichte und schon ein erstes Highlight.Die Wiederbegegnung einer jungen Frau mit Fritz, der Vater ihrer Freundin, der in ihrer Jugend verschwunden war. Fritz ist eine übergroße Figur und gezeigt wird hier die Wirkung und Faszination, die er ausstrahlt. Dadurch das er ihr seine Geschichte erzählt, wird der Eindruck noch einmal verwischt. Spannend ist die Geschichte einer Frau in einem einsam gelegenen Haus, die auf einen Einbrecher stößt. Ein kurzes psychologisches Duell beginnt. Melancholisch gestimmt ist die Geschichte einer Frau, die mit ihrem Auto einem Kind ausweicht und in den Fluß fährt. Doch auch diese Begebenheit hat nicht so offensichtliche Seiten. Originell die Geschichte eines Mannes in einem Antiquariat, der mit Waffengewalt von dem Buchhändler ein bestimmtes Buch verlangt, doch dieses gibt es nicht.
Natürlich gibt es auch ein paar Geschichten, die mich nicht sofort erreichen. Da ist ein zweiter Lesegang sinnvoll.
Ich mag es, wenn Geschichten ihre Geheimnisse und Wendungen haben.
Es ist ein ruhiges, aber wirkungsvolles Buch.
Rezensionen von inya:
ganz anders
Von riesengroß bis klitzeklein von Klee Julia
So ein Kinderbuch habe ich noch nie zuvor gesehen. Ich finde es großartig gestaltet. Es ist wirklich ein Zoom-Buch und man fängt bei einer Blumenwiese an, kommt zu einer Kuh, von der Kuh zum Wal und so geht es immer weiter. Denn immer wird das Ausgangsbild kleiner und man erkennt immer mehr die Zusammenhänge, denn die Kuh ist das Bild auf einer Milchpackung, welche im Meer treibt und der Wal schwimmt daran vorbei, doch dieses Bild ist dann wieder nur ein kleines Bild auf einem Tshirt von einem Jungen.
So ist man auch ohne großen Text total gespannt wie es auf der nächsten Seite weitergeht und zu welchem Bild man kommt und was aus dem letzten Bild wird. Denn alles hängt zusammen und das kann man ja auch auf das allgemeine Leben beziehen. Auch finde ich die detailreiche Gestalung wunderschön, denn man kann mit den Kindern oder auch die Kinder alleine ganz viel in den Bildern entdecken.
Rezensionen von inya:
Hirnjogging für Kids
Dein bester Freund? Bist du!; . von Dela Kienle
Ich finde dieses Buch ganz wunderbar. Es ist wunderschön gestaltet und leitet die Kids spielerisch dazu an, über ihr Leben und die derzeitige Situation nachzudenken, in der sie sich gerade befinden. Es beinhaltet Listen und Gedankenübungen, die zeigen wie man den Stress reduziert und seinen Tag stressfreier gestaltet.
Es wird aber auch erklärt wie das Gehirn funktioniert. Dabei können die Kids viele interessante Übungen ausprobieren, die zeigen wie die verschiedenen Gehirnhälften funktionieren und zum Beispiel werden auch Begriffe wie Multi-Tasking erklärt und auch an Übungen dargestellt. Ich habe vorher noch nie solch ein Buch für Kinder gesehen und finde, dass es ein super Geschenk für angehende Teenager aber auch Teenager ist. Ich finde man kann sich die Übungen auch super zusammen mit den Kindern anschauen, denn es ist doch witzig ob Mama und Papa nun in dem Bild eine Ente oder einen Hasen erkennen.









