Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
mystisch, schaurig ...
Der Fluch des Chupacabra von Diandra Linnemann
Klappentext:
Unheimliche Dinge geschehen im Siebengebirge.
Tiere werden verstümmelt.
Jemand - oder etwas - versucht, in Maries Ziegenstall einzubrechen.
Gemeinsam mit dem charmanten Christian versucht sie, mehr über das mysteriöse Wesen herauszufinden, das sich in der Nähe ihrer Hütte herumtreibt.
Sie weiß nichts von der leeren Kiste in den Tiefen des Universitätsgebäudes, oder von dem furchtbaren Fluch, der auf einer uralten Statue liegt.
Wird sie es schaffen, das Geheimnis zu lüften und ihre Ziegen vor dem Fluch zu retten?
Cover:
Das Cover wirkt einerseits idyllisch, aber auch gruselig. Ein kleines Zicklein auf einer Wiese bzw. im waldigen Gelände ist erkennbar. An einem Baum ist große Tatzenspuren erkennbar. Und auch der eher dunkelviolette Hintergrund bestätigt den eher beängstigenden Eindruck. Ein Cover das polarisiert und neugierig macht.
Meinung:
Hierbei handelt es sich um den ersten Band aus der Reihe "Gruftgeflüster". Jeder Band ist in sich abgeschlossen und enthält eine gruselige, kleine Kurzgeschichte.
In diesem Band geht es um Marie und ihre Ziegen. Jeder mag Ziegen, oder? Durch seltsame Dinge gehen vor sich. Gemeinsam mit dem äußert charmanten Christian, versucht Marie mehr über diese mysteriösen Vorkommnisse heraus zu bekommen.
Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht allzu viel verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte und hier auch nicht Spoilern will.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und lässt sich gut und leicht lesen. Die detailreichen Schilderungen ermöglichen ein gutes Vorstellungsvermögen, so dass man die Geschehnisse fast förmlich vor Augen hat. Dies wiederum erzeugt Gänsehautmomente und ein leichtes Schaudern und Kribbeln, dass den Rücken runterläuft. Man wird hier von den mysteriösen Vorkommnissen mitgerissen und bewegt. Man spürt förmlich die gruselige und beklemmende Stimmung, die in der Atmosphäre herrscht.
Auch das drumherum wird näher beleuchtet und so werden auch die Nebenschauplätze detailliert beschrieben, was manchmal leider zu Ungunsten der schaurigen Atmosphäre geht. Stellenweise hätte ich mir noch etwas mehr Gruselfaktor gewünscht, aber für eine Kurzgeschichte hat es mir schon sehr gut gefallen.
Auch die Charaktere sind gut durchdacht und man konnte den Handlungen und Geschehnissen sehr gut folgen. Man kam gut und schnell in die Geschichte hinein und auch die Gliederung und die Kapitellängen sind hier sehr angenehm. Eine tolle Kurzgeschichte auch für Zwischendurch.
Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen und sorgt für leichte schaurige Momente und einen Gruselfaktor, der gut unterhält. Ich bin schon sehr auf die weiteren Bände aus der Gruftgeflüster Reihe gespannt und bin neugierig, was mich da noch so erwartet.
Mir hat dieser erste Band gut gefallen und Gruselfans, sowie Leser von Mystischen und Schaurigen Begebenheiten empfehle ich diese Reihe gern weiter.
Fazit:
Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen und sorgt für leichte schaurige Momente und einen Gruselfaktor, der gut unterhält.
Rezensionen von Karo:
Mut spenden
The Comfort Book - Gedanken, die mir Hoffnung machen von Matt Haig
Ich habe mir das Buch gekauft, da mich das Cover sofort angesprochen hat. So schön farbenfroh, da bekommt man direkt gute Laune, vermutlich genau die Intention, die der Autor verfolgt hat. Ich habe bereits die Mitternachtsbibliothek gelesen und geliebt, sodass direkt feststand, dass ich auch The Comfort Book lesen muss und ich wurde nicht enttäuscht.
Das Buch besteht nicht aus einer zusammenhängenden Geschichte, sondern aus kurzen Geschichten und Beiträgen, die dem Leser Mut und Hoffnung spenden sollen. So kann man als Leser je nach Stimmung das passende Kapitel aufschlagen und sich in den recht kurzen Kapiteln einen Mutmacher holen. Gerade aktuell in einer Zeit, in der so vieles so dunkel und bedrückend erscheint ist es schön, ein Buch zu haben, dass man in einer ruhigen Minute in die Hand nehmen kann, um sich kurz aufmuntern zu lassen.
Rezensionen von Lesemama:
Liverollenspiele und Fangirlmomente
The Comfort Book - Gedanken, die mir Hoffnung machen von Matt Haig
Zum Buch:
Die LARP ist das Ereignis für Ruby und ihre Freunde Merlin und Isabel. Jeden Sommer wird eine Woche getestet und gelebt wie im Mittelalter. Diesen Sommer haben die drei einen neuen Mitspieler dabei. Ben, ein Junge aus Rubys Schule und ein Gamer. Und ganz vielleicht Rubys heimlicher Schwarm .
..
Meine Meinung:
Ein süßes Cover, welches jugendliche LeserInnen bestimmt anspricht. Ich bin zwar nicht mehr jugendlich, aber bei mit hat es geklappt.
Auch beim Lesen merkte ich zu Beginn der Geschichte, das ich dem Gamer Alter entwachsen bin und auch mit den ganzen LARP (Liverollenspiele) Begriffen nicht wirklich was anfangen konnte. Bei ganz besonderen Begriffen habe ich einfach gegoogelt. Dennoch tat dies dem Lesegenuss keinen Abbruch, spielte es doch eher eine Nebenrolle. Zwar wichtig, aber die Fachbegriffe brauchte es nicht.
Die Story ist total niedlich, erste Liebe bzw. zartes Aufflammen einer solchen, viele Missverständnisse aber auch eine Geschichte, die nicht um die zarten Bande der Liebe ging konnten mich sehr gut unterhalten. In erster Linie geht es im Freundschaft, um Zusammenhalt und darum, füreinander einzustehen. Das alles kam in der Geschichte nicht zu kurz und das ganze 4ollenspiel sorgte für humorvolle, aber auch spannende Unterhaltung.
Am Ende blieb eine total süße, wunderschön zu lesende Teeniegeschichte. Sehr empfehlenswert und sehr unterhaltsam.
Rezensionen von begine:
Geheimnisvoll
Das Haus der Libellen von Emma Behrens
Das Haus der Libellen ist der erste Roman der Schriftstellerin Emma Behrens.
Es ist ein beeindruckendes Werk. Dieser Liebesroman ist von einer besonderen Art.
Sophie wird an den Ort ihrer Jugend zurückgerufen. Mit Emilia und Noah hat sie viel Zeit verbracht. Noah liebte sie, bis der einfach verschwand.
Jetzt sind Emilias und Noahs Eltern tödlich verunglückt. Noah scheint wieder weg zu sein, da bittet Emilia Sophie zu kommen, damit Noah zurückkommt.
Da beginnen die Rückblicke bis in ihre Kindheit, wie sie zu dritt durch die Villa tobten.
Emilia hat inzwischen eine Libellenzucht im Keller der Villa. Dadurch kommen in die Überschriften immer Zitate über Libellen.
Der Roman ist interessant und fesselnd geschrieben. Es ist ein besonders gelungenes Buch, das mir gut gefällt.
Rezensionen von Claudia R:
spannend, überraschend..
Der böse Mann: Thriller von Catherine Shepherd
Klappentext:
Er will dich und nichts kann ihn aufhalten...
Am Ufer eines Sees wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Ein rostiger Stacheldraht ist um ihren Hals gewickelt und die Schulter mit einem dreiflügligen Schmetterling tätowiert. In ihrer Hosentasche entdeckt Spezialermittlerin Laura Kern eine Botschaft, bei der ihr das Blut in den Adern gefriert.
»Ich bin die Zweite«, steht auf einem Papiertaschentuch geschrieben. Doch wer ist dann das erste Opfer? Eine weitere Nachricht führt Laura zu der nächsten Toten, die ebenfalls grausam zugerichtet ist. Laura jagt einen Serienkiller, der abgrundtief böse ist und sie in ein gnadenloses Spiel verwickelt. Ein Spiel, das niemand gewinnen kann. Erst in letzter Minute erkennt sie, was der Täter wirklich vorhat. Aber es scheint längst zu spät, ihn zu stoppen.
Cover:
Das Cover wirkt recht unscheinbar. Ein kleiner Vogel auf einem Stacheldrahtzaun. So wirkt es auf den ersten Blick recht friedlich und doch gefährlich.
Meinung:
Dies ist bereits der sechste Band aus der Laura Kern Reihe. Die Bücher können aber für sich unabhängig gelesen werden, da die Fälle in sich geschlossen sind.
Ich begleite die Laura Kern Reihe seit dem vierten Band und war daher schon sehr gespannt auf Lauras neuesten Fall.
Bereits der Prolog beginnt sehr spannend und vielversprechend. Die Spannung ist die Ganze Zeit über sehr hoch und es stellen sich einem nach und nach sehr viele Fragen. Auch Laura Kern scheint darin verwickelt zu sein und ihre Vergangenheit lässt sie dabei nicht los. Welches Spiel der Täter mit ihr und den anderen Opfern spielt, dass erfahrt ihr im neuesten Thriller von Catherine Shepherd.
Der Schreibstil ist lebendig und fesselnd und lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen. Man kommt sehr schnell in die Handlungen und Geschehnisse hinein. Auch die Charaktere sind wieder sehr gut durchdacht. Man trifft auch neben Laura auf alte Bekannte und auch über ihr Familienleben kommen hier neue Tatsachen ans Licht. Ihre Beziehung zu Taylor läuft momentan gar nicht gut, davor scheint sie mit Max weitere Spuren zu finden, um dem Mörder auf die Schliche zu kommen.
Inhaltlich möchte ich hier nichts verraten, da ich keine Details vorweg nehmen möchte. Lest diesen spannenden Thriller am Besten selbst.
Die Einteilung der Kapitel ist gut gelungen. Die Kapitelanfänge sind deutlich hervor gehoben und auch die Kapitellänge ist sehr angenehm. Man kommt sehr schnell in einen guten Lesefluss hinein und möchte dann das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen.
Laura schafft es auch in diesem Band, den Leser abzuholen und bei den Ermittlungen mitzunehmen. Man erlebt die Emotionen und Gefühle hautnah mit und auch die Handlungen und Geschehnisse werden verständlich vermittelt. Man bangt und fiebert mit den Charakteren und den Ereignissen mit. Diese Atmosphäre, die Stimmung und die Emotionen werden gut vermittelt und herüber gebracht. Es wirkt dabei nicht gekünstelt, sondern kommt sehr authentisch und real rüber.
Auch dieser Thriller hat mich wieder sehr bewegt und ein Wechselbad der Gefühle bei mir hinterlassen. Ein Thriller, der gut unterhält und zugleich mitreißt und fesselt.
Das Ende ist überraschend und dennoch sehr stimmig. Am Ende fügt sich alles zusammen, was man zuvor so nicht erwartet hätte. Der Autorin gelingt es, den Leser zu lenken und den Fokus so zu drehen, dass man am Ende überrascht vor den stimmigen Tatsachen sitzt.
Fazit:
Ein spannender Thriller, der den Leser mitreißt und am Ende überrascht und überwältigt zurück lässt.
Rezensionen von Claudia R:
gelungenes, würdiges Ende
Wenn die Nacht stirbt und die Zeit still steht Wenn die Nacht stirbt von Lisa Lamp
Klappentext:
„Fatum viam invenit - Das Schicksal findet seinen Weg.“
Endlich wieder vereint versuchen Read und ihre Freunde die Pläne der bösen Königin zu durchkreuzen. Mit den Hexenjägern im Nacken und Verrätern in den eigenen Reihen scheint diese Aufgabe jedoch unmöglich. Als dann auch noch neue Beweise auftauchen, muss Read sich nicht nur fragen, ob sie die böse Königin besiegen und Hunter verzeihen kann, sondern auch, ob sie überhaupt eine Hexe sein will.
Cover:
Wunderschöne grüne Augen dringen tief in den Betrachter des Covers ein. Denn auch auf diesem Cover besticht wieder das weibliche Gesicht, besonders durch den Ausdruck der Augen. Auch der schwarze Vogel mit den ausgebreiteten Schwingen ist wieder erkennbar und sowohl optisch, wie auch von der Gestaltung passt auch dieses Cover wieder sehr gut zu den restlichen dieser Reihe.
Meinung:
Dies ist der vierte und finale Band der Reihe "Wenn die Nacht stirbt". Man sollte die vorherigen Bände gelesen haben, um vollends den Umfang der Geschichte verstehen zu können.
Da ich erst kurz zuvor die anderen Bände gelesen hatte, viel es mir sehr leicht in die Geschichte und Geschehnisse einzutauchen. Ich war sehr gespannt, was mich im letzen Band um Read und ihre Freunde erwartet und muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Auch im letzen Band bleibt es spannend, denn noch immer versuchen Read und ihre Freunde, die böse Königin Rabiana aufzuhalten und dabei sind ihnen die Hexenjäger ganz dicht auf den Fersen.
Doch zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn ich möchte nicht zu viel vorweg nehmen und auch nicht Spoilern.
Der Schreibstil ist wieder und weiterhin sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Die Schreibweise in Briefform wurde auch im letzten Band beibehalten, da ist die Autorin vom Anfang bis zum Ende treu geblieben. Diese Schreibform macht es besonders und schürt auch ein wenig die Spannung. Auch der letzte Band bleibt vom Anfang bis zum Ende fesselnd und spannend.
Mich konnte diese Reihe überzeugen und auch der letzte Band hat mir sehr gut gefallen. Ich finde es sehr schade, dass diese Reihe nun zu Ende geht, aber muss sagen, dass dieses sehr gut gelungen ist und einen würdigen Abschluss bekommen hat. Mir hat der finale Band richtig gut gefallen. Fesselnd, spannend, mitreißend, emotional und einfach grandios. Auch die Charaktere haben mir bis zum Schluss sehr gut gefallen. Deren Entwicklung über die vier Bände mitzuerleben, hat mir sehr viel Freude bereitet.
Ein gelungenes und würdiges Ende.
Fazit:
Auch der letzte Band bleibt vom Anfang bis zum Ende fesselnd und spannend.
Rezensionen von begine:
Gemeinsam das Leben meistern.
Alte Freundinnen von Tessa Korber
Der Titel und der Klappentext von Alte Freundinnen haben mich neugierig gemacht.Die Autorin Tessa Korber hat ihre Personen mit realistischen Charakteren versehen.
Vier Freundinnen haben schon in ihrer Studienzeit beschlossen, ihr Alter gemeinsam zu beschließen.
Die Freundinnen sind alle fast siebzig Jahre alt.
Sie haben ihr Leben bis jetzt gelebt und fühlen sich langsam einsam.
Franziska hat einen alten Gasthof geerbt.
Sie ist Schriftstellerin.
Nora ist eine taffe Frau, die gut organisieren kann.
Die Lehrerin Annabel sieht immer schlechter.
Luise hat gerade ihren Mann verloren.
Darum ziehen sie gemeinsam in den Gasthof aufs Land.
Das Zusammenleben gelingt, es kommen allerdings noch viele unerwartete Dinge auf sie zu.
Die Autorin hat es verstanden diesen Roman mit Gefühl und tollen Emotionen zu versehen.
Ich bin von der Geschichte begeistert.
Rezensionen von Claudia R:
bewegend, mitreißend, tiefsinnig ...
Operation SCORE 13-4 von Matthias Hallmann
Klappentext:
Das Land hat sich verändert! Und dies nicht zum Positiven. Die Selbstmordrate steigt. Die Zahl der Obdachlosen wächst und wächst. Und immer mehr Ehen zerbrechen. Steckt eine geheime unheilvolle Macht dahinter? Und welche Rolle spielst DU dabei?
Christine Zielke ist Abteilungsleiterin in einem Forschungsprojekt der künstlichen Intelligenz und spezialisiert auf die Analyse von Röntgenbildern.
Die Softwarefirma Curafox, die auch Cloudservices ihres Rechenzentrums für andere Kunden anbietet, entwickelt und betreibt die Patientendatenbank Doc4Pat. Viele Arztpraxen und Krankenhäuser sind dort angeschlossen. Bei einer Lesung trifft sie zufällig auf ihren ehemaligen Kollegen Zven Bergmann. Beide stellen fest, dass sich auch ihr persönliches Umfeld sehr zum Negativen verändert hat. Nach und nach kommen sie dahinter, was gespielt wird. Sie begeben sich in größte Gefahr, um das Land zu retten. Als sie endlich herausbekommen, wer ihr mächtiger rücksichtsloser Gegenspieler ist, merken sie, was für ein großes Rad gedreht wird.
Alles dreht sich um Geld und den Geheimcode SCORE 13-4. Es beginnt eine verzweifelte Jagd nach der Wahrheit, bis erste Morde geschehen. SCORE 13-4 ist nicht nur für sie eine große Gefahr, auch für DICH.
Cover:
Das Cover wirkt etwas beängstigend, man erkennt eine einzelne Person entlang eines verlassenen Gebäudes, welches an einen Bunker oder einen alten S-Bahnhof erinnert. Es wirkt verlassen und schmuddlig und erzeugt so einen leichten Gänsehauteffekt.
Meinung:
Sozialkritisch, bewegend, mitreißend und tiefsinnig, hat dieser Thriller mich sofort in seinen Bann gezogen.
Die direkte Ansprache zu Beginn, die wechselnden Ich-, Du- und dritte Person Perspektiven machen das Ganze sehr besonders und sorgen zu Beginn für Verwirrung, aber auch für Spannung.
Brandaktuelle Themen werden hier mit aufgenommen und auf geschickte Weise umgesetzt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und gut zu lesen. Man kommt schnell und die Situationen und Geschehnisse hinein und auch die Handlungen und Aktionen werden gut erklärt.
Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und man wird auf geschickte Weise in verschiedene Richtung gelenkt und erlebt so hautnah die Geschehnisse und auch die Emotionen mit.
Die Beschreibungen und auch die Charaktere wirken sehr real und authentisch. Man verfolgt die Geschichte direkt mit und hat das Gefühl sehr nah dabei zu sein. Ein Wechselbad der Gefühle wird hier provoziert und projektiert.
Ich wurde von der Geschichte gefangen genommen und regelrecht an die Geschehnisse gefesselt. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Als medizinisches Personal, habe ich hier an einigen Stellen, nochmal mehr Schlucken müssen und mir vor Augen führen müssen, dass es "nur" eine Geschichte ist. Denn diese kommt an vielen Stellen sehr authentisch rüber und Vergleiche zur heutigen Welt bleiben daher nicht aus und so sind die Geschehnisse dort sehr verblüffend real und wirken teils erschreckend echt.
Ein Thriller, der bewegt, erschreckend echt wirkt und zugleich sehr tiefgründig ist und dabei den Leser regelrecht fesselt und mitreißt.
Fazit:
Sozialkritisch, bewegend, mitreißend und tiefsinnig, hat dieser Thriller mich sofort in seinen Bann gezogen.
Rezensionen von Lagoona:
Ein sehr emotionaler autofiktionaler Roman
Betreff: Falls ich sterbe von Carolina Setterwall
Dieses Buch ist ein sehr besonderes Buch, welches eine autofiktionale Geschichte erzählt. In erster Linie geht es um die Themen Trauer, Tod, Muttersein und Liebe.
Vorab muss ich erwähnen, dass „Falls ich sterbe“ für mich emotional streckenweise nicht ganz so leicht war.
Die permante Trauer und Unzufriedenheit, die Carolina in sich trägt, konnte ich beim Lesen förmlich spüren.
Worum geht es?
In „Falls ich sterbe“ erfahren wir einen Teil aus Carolina’s Lebensgeschichte, ihrer gemeinsamen Zeit mit ihrer Liebe Aksel und ihrem gemeinsamen Sohn Ivan. In kurzen Rückblicken erfahren wir auch etwas über die Zeit, in der Carolina und Aksel sich kennengelernt haben.
Generell scheint Carolina mit der Mutterrolle komplett überfordert zu sein. Auch ihre Beziehung zu Aksel leidet darunter. Im Alltag von Carolina mit Baby hat es sich längst langsam eingeschlichen, dass die Beziehung zu Aksel einfach nicht mehr die Beste ist. Selbst das Gute-Nacht-Sagen wird quasi nur noch über das Baby ausgetauscht.
Als Carolina dann Aksel eines morgens tot auffindet, bricht ihre ganze Welt zusammen. Alleine mit einem Baby. Alleine mit Ivan ohne Aksel. Wie soll sie das nur schaffen.
Alles, was daraufhin folgt, ist ein Spagat aus „Nicht-Aufgeben“ und „Weitermachen“ für Ivan. Denoch ist Carolina einfach komplett ausgelaugt und überfordert. Sie bekommt Unterstützung vom Rest der Familie, aber kann das so für immer weitergehen? Als dann auch noch ihr Bruder wegziehen möchte, weiß Carolina gar nicht mehr ein noch aus.
„Falls ich sterbe“ von Carolina Setterwall ist als Hardcover bei Kiepenheuer & Witsch erschienen und umfasst 480 Seiten.
Mein Fazit:
Mich hat Carolina’s Geschichte sehr berührt und teilweise auch sehr mitgenommen, denn die daueranhaltendeTrauer, die sich durch das ganze Buch zieht, bekommt man als Leser sehr zu spüren. Emotional war es für mich daher manchmal etwas schwierig, so dass ich doch immer wieder auch kleine Lesepausen machen musste.“Falls ich sterbe“ ist also kein Buch, welches man mal eben so nebenher lesen kann.
Interessant war es jedoch auch für mich zu sehen, wie sehr Carolina doch versucht sich wieder ins Leben zu kämpfen,auch, wenn es ihr nicht ganz gelingt, sie bemüht sich immer wieder Wege zu finden um weiterzumachen.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich gebe 4 Sternchen.
Rezensionen von Claudia R:
gut recherchierter Ansatz ...
Betreff: Falls ich sterbe von Carolina Setterwall
Klappentext:
Die Deutschen befinden sich in einer Identitätskrise. Durch Migration hat sich unser Land verändert und wird sich weiter verändern. Wir müssen unser Selbstverständnis neu definieren. Wie sehen wir uns als Deutsche zu Beginn des 21. Jahrhunderts? Wie wollen wir sein? Und wer gehört selbstverständlich zu diesem wir?
In seinem neuen Buch geht Peter Tauber diesen Fragen nach und knüpft zu ihrer Beantwortung an das aufgeklärte, liberale Preußen an.
Er entwirft das Bild eines modernen Einwanderungslandes, geprägt von bürgerlicher Selbstverantwortung und republikanischem Patriotismus, in dem nicht zählt, woher jemand kommt, sondern was er oder sie hier tut.
Dieses Buch öffnet den Weg zu einem neuen, dringend notwendigen gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Cover:
Das Cover zeigt eine Ansammlung von Menschen, also der Gesellschaft, die hier verpixelt dargestellt ist und nur der Fokus auf einzeln herausstechende Menschen, hier im Cover, ersichtlich ist.
Meinung:
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht so recht in das Buch hineingefunden habe. Ich hatte mir etwas anderes darunter erwartet und habe hier immer wieder schnell für mich den Anreiz verloren.
Der Autor hat gute Ansätze und auch seine Erklärungen und Beispiele sind sehr gut recherchiert und plausibel, jedoch war es mir an vielen Stellen zu trocken, was aber auch teils das Thema mit sich bringt, und auch für mich überholt. Der Bezug an die Philosophie Preußens war mir sehr fern und auch an einigen Stellen für mich sehr weit her geholt. Auch wenn der Autor es immer wider gut begründet, so haben sich mir hier nicht alle Dinge gut erschlossen.
Die Ansätze finde ich nicht schlecht und auch die Diskussion über wer sind wir und was erwarten wir hat mir gut gefallen und auch die Betrachtung des gesellschaftlichen Wandels, aber leider konnte ich bei einigen Ansätzen nicht immer folgen bzw. sehe diese anders.
Der Schreibstil ist gehobener und fachlich angehaucht, dem Thema sachlich angemessen. Sachzusammenhänge und Fakten werden versucht gut zu erklären.
Ein Buch, was für mich nicht ganz einfach war, aber dies ist durchaus Ansichtssache. Ich denke, dass gerade bei diesem Thema sehr unterschiedliche Meinungen herrschen werden.
Es wird sich hier gut mit dem Thema auseinander gesetzt und dieses von unterschiedlichen Seiten beleuchtet. Der Ansatz auf die Philosophie Preußens wird hier begründet und fachlich, sowie argumentativ geschildert.
Die Grundansätze sind sehr gut und auch die Recherche wurde gut umgesetzt. Auch die Beispiele anhand derer es erläutert, klingen sehr plausibel. Man merkt die gute Arbeit und Recherche dahinter. Ich hatte mir jedoch etwas anderes vorgestellt und erwartet und wurde daher nicht ganz überzeugt.
Fazit:
Gut recherchierter Ansatz, jedoch hatte ich mir etwas anderes erwartet und wurde an dieser Stelle leider nicht überzeugt.









