Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
liebevoll und wunderschön
Das verschwundene Äffchen von Damaris Schwarzrock
Klappenetext:
Gott lässt alles stehen und liegen, um dich zu suchen!
Das kleine Äffchen macht am liebsten den ganzen Tag lang Quatsch. Es hat aber auch so viele lustige Ideen! Leider sind die anderen Zootiere von seinen Streichen nicht immer begeistert. Daher ist manch einer im ersten Moment froh, als das kleine Äffchen eines Abends aus dem Gehege verschwunden ist: endlich Ruhe! Doch schließlich begibt sich kein geringerer als der Affenchef selbst auf die Suche .
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Ein Gleichnis für Gottes Liebe zu den Menschen.
Cover:
Das Cover zeigt ein kleines Äffchen an einem Seil im Vordergrund und viel weitere Tiere im Hintergrund die anscheinend dieses Suchen. Optisch und auch farblich ist das Cover sehr schön gestaltet,
Meinung:
Eine wunderschöne, liebevolle und tiefgründige Geschichte, die zum Nachdenken anregt und Gesprächsthemen bietet.
Hier geht es um ein kleines Affenkind im Zoo, dass nur Quatsch im Kopf hat. Als seine Mutter es schimpft, ist es am Abend verschwunden und der ganze Zoo ist in Aufruhr und auf der Suche nach dem Kleinen.
Ob sie es finden und was das Kleine dazu bewegt hat, dass erfahrt ihr in dieser Geschichte. Zu viel möchte ich hier nämlich nicht verraten und nicht vorweg nehmen.
Zu Beginn gibt es einen Bibelvers mit einem Gleichnis und dieses wurde hier in der Geschichte sehr gut umgesetzt. Die Geschichte ist sehr liebevoll von ihrer Art und Weise gestaltet und regt zudem zum Nachdenken an. Das Ende der Geschichte stimmt nachdenklich und bietet dadurch auch Gesprächsthemen, da man mit Kindern sicherlich ähnliche Situationen erlebt und diese dadurch sehr gut aufarbeiten kann.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Auch der Text ist angemessen und altersansprechend gewählt, so dass dieser leicht und gut verständlich ist und die Kleinen diesem gut folgen können.
Man kann sich gut in das kleine Äffchen hineinversetzen, aber auch in die suchenden Tiere und die anderen Charaktere und die Handlungen kommt man hier auch sehr gut und schnell hinein. Die Geschichte ist sehr lebendig und niedlich erzählt. Ich hatte sehr viel Freude daran.
Wunderschön sind auch die bunten Illustrationen, die das Ganze sehr gut veranschaulichen und wiedergeben. So kann man auch anhand der Bilder, die Geschichte sehr gut nacherzählen und erkennen. Die Bilder stecken voller Details und sind sehr schön gezeichnet.
Fazit:
Ein wunderschönes und sehr liebevolles Kinderbuch mit einer besonderen Botschaft dahinter.
Rezensionen von Minangel:
Oberflächlicher Roman für Zwischendurch
Familie ist, wenn man trotzdem lacht von Busch Wiebke
Steffi ist verzweifelt. Sie braucht mehr Platz für ihre Familie, die Wohnung wird zu klein. Aber das Landleben sagt ihr nicht zu und in der Stadt kann sie sich keine Wohnung leisten. Da hat ihre beste Freundin eine Idee, nachdem sie den Leserbrief einer betagten Dame namens Flora erhält: sollte man nicht die beiden Familien in einer Art Wohngemeinschaft ind Floras Villa vereinen?
Meine Meinung: Kennt ihr das? Ihr lest die Rückenseite des Buches und beginnt zu lesen.
Nachdem aber so viel schon verraten wurde, wartet man beim Lesen eigentlich nur darauf, dass dies alles eintrifft. Das ist mir hier wiederrum passiert: mich haben die Hausbesichtigungen von Steffi, die Zweifel ihres Mannes gar nicht interessiert, weil ich ja wusste, dass sie zu Flora ziehen werden…
Die Geschichte hätte meiner Meinung nach auch mehr Potential gehabt. Irgendwie fehlten mir spannende Höhepunkte, Charaktere, die mehr überzeugen und Entwicklungen durchmachen und Wendungen, welche nicht so vorhersehbar sind. Helen, die Singlefreundin, die den Männern abgeschworen hat und dann eine interessante Bekanntschaft macht. Steffi, die gerne ein Gläschen trinkt und sich mit allem überfordert und alleine gelassen fühlt von ihrem stetig arbeitenden Mann ohne Anwesenheitsgarantie. Einzig Flora empfand ich als etwas interessante Persönlichkeit mit einem großen Herzen. Nebenher eine Hausbesetzerstory, die mich nicht erreicht hat, ein alter Freund, der auf einmal sein Leben radikal ändern will und Steffi, die sich um eine ihr alte Frau kümmern will, obwohl sie jetzt schon in Haushalt und Kindern keine Befriedigung erlebt…hmmm…
Fazit: eine sommerliche kurzweilige Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger, der die Spannung und interessante Wendungen gefehlt hat. Von mir gibt es ein befriedigend in Form von 3 Villen-Sternen.
Rezensionen von Claudia R:
trocken werden ...
Timmy Tiger. Ich geh schon aufs Töpfchen! von Nicola Anker; Kathrin Lena Orso
Klappentext / Inhalt:
Endlich. Timmy braucht keine lästige Windel mehr. Denn er ist jetzt schon groß und geht ganz alleine aufs Töpfchen. Aber was ist das? Warum will denn kein Tröpfchen Pipi darin landen? Timmy Tiger wundert sich und fragt seine Freunde um Rat. Und natürlich haben die eine tolle Idee! Timmy richtet sich eine gemütliche Töpfchen-Ecke im Badezimmer ein.
Und schon klappt es mit dem Pipimachen. Wer hätte gedacht, dass das mit dem „Sauber-Werden“ so einfach sein kann! (übernommen)
Cover:
Das Cover ist wunderschön und sehr liebevoll gestaltet. Es zeigt einen kleinen Tiger auf einem bunten Töpfchen mit Toilettenpapier in den Pfoten. Es sieht sehr niedlich und verspielt aus und auf dem Cover gibt es sehr viel zu entdecken. Dies ist sehr detailreich, bunt und lädt zum Anschauen ein.
Meinung:
Auf sehr liebevoll und niedliche Weise wird sich hier dem Thema aufs Töpfchen gehen gewidmet. Dem kleinen Tiger fällt dies jedoch nicht leicht, denn es kommt einfach kein Tröpfchen, doch er sucht seine Freunde auf und bittet diese um Hilfe. Ob Elefant, Koala oder Flamingo ihm helfen können?
Zu viel vom Inhalt möchte ich hier noch nicht verraten. Lest am Besten selbst, ob sie ihm helfen können und ob Timmy Tiger Erfolg hat.
Dieses Pappbuch ist für Kinder ab 18 Monaten geeignet. Es ist aus robustem Material und die Pappseiten sind von guter Qualität. Das Pappbuch lädt zum gemeinsamen Anschauen und Vorlesen ein.
Der Text ist in Reimform gestaltet und liest sich sehr angenehm. Die kurzen Reime geben kurz den Sachverhalt wieder und sind dabei leicht verständlich. Die Reimform ist ein sehr schönes Stilmittel und wirkt dabei sehr liebevoll und passend. Timmy und auch seine Freunde waren mir gleich sehr sympathisch. Das Thema wird hier sehr feinfühlig angegangen und die Kinder beim Trocken werden liebevoll begleitet.
Man merkt, dass die Autorinnen hier sehr viel Liebe und Herzblut mit hineingesetzt haben, denn sowohl die erzählende Gestaltung, wie auch die Optische ist wunderschön und sehr gelungen. Die Illustrationen sind bunt und einfach wunderschön. Die Bilder sind sehr liebevoll gezeichnet und passen sehr gut zur Geschichte. Die niedlichen Illustrationen geben sehr gut den Inhalt wieder und laden zum Anschauen und Betrachten ein.
Fazit:
Ein niedliches Kinderbuch, welches die Kleinsten beim Trocken werden begleitet.
Rezensionen von Manfred Fürst:
Australische Krimi-Reihe um ein höchst eigenwilliges Ermittler-Duo
Redemption Point - Thriller (Crimson-Lake-Serie 2) von Candice Fox
Redemption Point. Ort der Wiedergutmachung. Passt.
Das Drama setzt sich fort. Ted Conkaffey soll die 13-jähruge Claire entführt und vergewaltigt haben. Sie hat das Attentat überlebt, doch Ted, Ex-Knacki und Ex-Cop, geächtet von ganz Australien flüchtet nach Crimson Lake (siehe Band 1 Crimson Lake).
Dort wird er von Claires Vater aufgespürt und verprügelt, Jedoch sind Zweifel an seiner Schuld gesät. Seine „Chefin“ Amanda sieht nach ihm. Ebenfalls Ex-Knacki, saß aber für einen echten Mord. Ein Duo infernal, zwei Ex-Knackis „on the road again“. Los geht’s.
“Wenn der Tod das Ruder übernommen hatte, legte der Alltag eine Zwangspause ein.“ (s. 106)
Tamara Pharrell als Ermittlerin ein Phänomen, scheint das Wahrheitsserum intus zu haben, nach dem Motto „was wahr ist, muss wahr bleiben“, auch wenn es die Leute nicht hören wollen.
Doppelmord in Crimson Lake, „Pip“ Sweeney Todd, DI und das Detektivduo Ted&Amanda ermitteln. Amanda liebt Katzen, Ted Gänse. Für alle Gänseliebhaber gibt Candice Fox eine Einführung in artgerechter Tierhaltung.
Das putzige Tagebuch eines perversen Pädophilen: „Ach ich Armer, ich steh‘ auf kleine Mädchen, könnt ihr mir bitte helfen, ich kann nichts dafür.“
Amanda, eine mordende Wald Fee? Asperger, Soziopathin oder einfach Schokoloko.
Redemption Point liest sich streckenweise wie eine Krimi-Parodie. Lesenswert sind nur die schrägen Charaktere von Amanda und Ted. Den Tagebuchschreiber für 20 Jahre einbuchten, mit anschließender Sicherheitsverwahrung ohne Aussicht auf Entlassung, aber wahrscheinlich wird er im Gefängnis nicht „glücklich“.
Wiedergutmachung, zumindest teilweise, gibt es für Ted.
Rezensionen von KimVi:
Konnte mich leider nicht überzeugen
Raumfahrer von Lukas Rietzschel
Jan arbeitet in einem Krankenhaus. Eines Tages wird er von einem Patienten angesprochen. Dieser zeigt ihm ein Foto und lädt Jan zu sich ein. Jan bekommt bei seinem Besuch einen Karton mit Unterlagen. Der Patient gibt außerdem geheimnisvolle Andeutungen von sich, die darauf schließen lassen, dass Jans Familiengeschichte mir der des Patienten verwoben sein muss.
Bei seinen Nachforschungen wird Jan mit Ereignissen aus der DDR-Zeit konfrontiert.
Beim Einstieg in dieses Buch macht sich sofort eine triste, geradezu hoffnungslose Atmosphäre breit, die gut zum Inhalt passt. Man hat die verlassenen Wohnungen und die leerstehenden Geschäfte vor Augen, zumal das Krankenhaus, in dem Jan beschäftigt ist, demnächst ebenfalls geschlossen wird. Jans Verwunderung, was der Patient von ihm will und warum er ausgerechnet ihm die Unterlagen in die Hand drückt und dabei geheimnisvolle Andeutungen macht, wirkt glaubhaft.
Die Familiengeschichte der Brüder Kern muss mit der von Jan verwoben sein. Um was genau es dabei geht, enthüllt sich nach und nach in einer Vielzahl von Kapiteln. Dabei sollte man konzentriert lesen, denn die Wechsel der Perspektiven und die Zeit, in der sich die jeweiligen Ereignisse gerade zutragen, sind nicht gekennzeichnet. Man schwebt quasi schwerelos durch Zeit und Raum und braucht einen Moment, um sich zu orientieren. Einen durchgehenden roten Faden sucht man vergeblich, wodurch leider der Lesefluss gehemmt wird. Da die Charaktere außerdem eher blass und austauschbar wirken, fällt es schwer, sich auf die Geschichte einzulassen. Man beobachtet das Ganze eher distanziert, ist aber dennoch zunächst gespannt, wie sich die unterschiedlichen Stränge miteinander verbinden werden.
Mein Interesse hat allerdings recht bald nachgelassen, da mir die Handlung einfach zu sprunghaft war und mich die Charaktere einfach nicht in ihren Bann ziehen konnten. Ich habe mich regelrecht dazu überwinden müssen, diesen Roman zu beenden. Da man über Geschmack bekanntlich streiten kann und mir wahrscheinlich das nötige Verständnis fehlt, dieses Werk gebührend zu würdigen, kann ich nur empfehlen, selber zum Buch zu greifen und sich eine eigene Meinung zu bilden.
Rezensionen von Minangel:
Der Erbe und die Apothekertochter – was kann die Liebe schaffen?
Die zweite Braut von Cold Ashton Manor von Ingrid Kretz
Meine Meinung: Richard verliebt sich in Amber – eigentlich wunderschön, gäbe es da die Standesunterschiede nicht! Richard ist der Erbe von Cold Ashton Manor und Amber „nur“ die Apothekertochter. Doch die Liebe ist stark, so stark wie der Glaube, doch dann verschwindet Amber und Richard kann sie nicht finden.
Plötzlich lastet auch die Rettung seiner Familie auf seinen Schultern. Trennen sich die Wege für immer?
Sehr bildlich und fesselnd erzählt uns Ingrid Kretz die Geschichte von Richard und Amber. Dabei flechtet sie den christlichen Glauben gut ein und schenkt uns mit Francis, dem Freund von Richard und Juliette zwei weitere wunderbar starke gutherzige Nebencharaktere. Es hätte mir noch besser gefallen, wenn einige andere Charaktere geläutert durch ihren Glauben ein besseres Leben hätten führen können. Mehr möchte ich nicht verraten zwecks Spoiler. Ich musste mich auch manchmal über das Verhalten ärgern und das zeigt gut auf, dass mir die Charaktere wichtig wurden, sonst würden sie keine jedweiligen Emotionen bei mir hervorrufen.
Die Autorin schenkt uns mit St. Davids einen zweiten Schauplatz, der der Seele guttut. Die Landschaft wird lebhaft beschrieben, ich fühlte mich dort auch wohl und man kann spüren, wie die Charaktere nach all den Erlebnissen Zeit zum Heilen und Durchschnaufen bekommen. Einige schicksalhafte Wendungen und schon war der gut erzählte Roman leider schon wieder zu Ende.
Fazit: ein Wohlfühlroman, der mich auch emotional etwas berührt hat und der auch nicht mit einigen Höhepunkten geizt. Ich möchte dafür 4 Sterne in den Ozean für die Liebe werfen.
Rezensionen von LEXI:
Am Anfang vom Ende steht eine Computertastatur
Systemfehler von Wolf Harlander
Am Anfang vom Ende steht eine Computertastatur – das Internet als Achillesferse einer ganzen Gesellschaft
Ein ausgeklügelter und raffinierter Cyberangriff eines Unbekannten stellt in einer Zeit, in der Technik und Internet einen Großteil des Alltags bestimmen, einen massiven Schlag gegen die Infrastruktur in Europa dar.
Der zunächst schleichende Ausfall von Verkehrsleitsystemen und Mobilfunknetzen eskaliert, als letztendlich auch die Mobilität und die Versorgung mit Strom, Wasser und Nahrungsmittel gefährdet sind. Szenarien wie panische Hamsterkäufe und Plünderungen, eine rasant steigende Kriminalität und brutale Gewalttaten lassen deutlich erkennen, dass es den Menschen nur noch um das eigene Überleben geht. Der ausgebildete IT-Spezialist und Softwareentwickler Daniel Faber steht als Hauptverdächtiger im Fokus der Ermittlungen und versucht verzweifelt, seine Unschuld zu beweisen. Der ehrgeizige BND-Ermittler Nelson Carius soll den vermeintlich koordinierten Großangriff untersuchen. Carius liebt die Herausforderung, ist von einem abgestimmten Angriff und nur einer Tätergruppe felsenfest überzeugt, hat jedoch Zweifel an der Täterschaft Fabers. Gemeinsam mit seiner Kollegin Diana Winkels ermittelt Carius in alle Richtungen, doch die Zeit wird knapp. Denn die Angriffe im Internet häufen sich, und deren Auswirkungen kosten zahlreiche Menschenleben.
Wolf Harlander nimmt sich in seiner Neuerscheinung „Systemfehler“ eines hochaktuellen Themas an und führt seiner Leserschaft detailliert vor Augen, in wie vielen Bereichen wir diversen Computersystemen ausgeliefert sind und blind auf deren Zuverlässigkeit vertrauen. Thematisiert werden nicht nur die Auswirkungen eines europaweiten Internet-Versagens, sondern auch die Begleitumstände und die Auswirkungen auf die Menschen. Der Autor erzählt von der Suchtwirkung von Computerspielen und den Einfluss einer permanenten Smartphone-Nutzung auf das Verhalten der Menschen, welche im Falle eines totalen Internetversagens zu regelrechten Entzugserscheinungen führt. Er beschreibt das Verhalten von Menschen in Krisenzeiten, manipulatives Handeln, aber auch gefährliche Ausschreitungen und Plünderungen bei drohenden Versorgungsengpässen. Wolf Harlander zeichnet ein drastisches und äußerst realistisches Szenario und erzeugt dadurch ein Gefühl der Beklemmung beim Lesen.
Die Aussage des Autors, dass Web und Mobiltelefon sich sehr langsam in das Leben von Milliarden Menschen eingeschlichen haben, nun ihre Aufmerksamkeit aufsaugen und deren Lebenszeit kapern, empfinde ich als erschreckende Tatsache. Es wird einem bewusst, wie viel Zeit man tatsächlich vor einem Bildschirm oder mit Smartphone in Händen verbringt, wie rasch man in eine Abhängigkeit schlittern kann und das Gefühl erzeugt wird, ständig online, stets informiert und erreichbar sein zu müssen
Was mir sehr gut gefallen hat war die Tatsache, dass der Autor bei jedem Szenenwechsel, bei jedem Wechsel zu einem anderen Handlungsort und anderen handelnden Figuren, einen neuen Absatz mit Nennung des Schauplatzes als Überschrift beginnt. Dies erleichtert die Orientierung im Buch ungemein.
Der Spannungsfaktor wird durch die permanenten virtuellen Bedrohungen und deren verheerenden Auswirkungen durchgehend hochgehalten. Die Geschichte dieser mit teuflischer Raffinnesse ausgeführten Cyberattacke hat mich sofort in den Bann gezogen. Die handelnden Figuren empfand ich jedoch als etwas blass, die Charakterzeichnung der Protagonisten war für meinen Geschmack unzureichend, die Akteure konnten mich emotional nicht einbeziehen. Was Nebenfiguren wie beispielsweise Daniel Fabers Ehefrau Isabelle sowie die beiden Töchter Carolin und Sophie betrifft, erhält man nur spärliche Informationen. Darüber hinaus gab es nach Beendigung der letzten Seite noch offene Fragen, aber auch zu rasch, in nur wenigen Sätzen, abgehandelte offene Themen. Was mir persönlich bei diesem Buch nicht gefallen hat war die sprachliche Umsetzung. Saloppe Ausdrücke und die Verwendung der Umgangssprache, der reichhaltige Einsatz derber Ausdrücke und Flüche sowie vereinzelte Fehler im Buch verleideten mir ein wenig die Freude an dieser Lektüre.
FAZIT: Ich empfand „Systemfehler“ als anregende, unterhaltsame, mit hohem Spannungsfaktor versehene Geschichte eines Szenarios, welches theoretisch zu jedem Zeitpunkt stattfinden könnte. Der hoch spannende Plot entschädigte mich für etwas zu blasse Charaktere, ein paar bis zuletzt offen gebliebene Fragen und einen Sprachstil, der meinem persönlichen Lesegeschmack leider nicht so ganz entspricht.
Rezensionen von v_im_wunderland:
surreale Traumreise
Weiße Nacht von Bae Suah
Dieses Buch ist ein wahres Literaturerlebnis, denn es nimmt uns mit auf eine surreale Traumreise, in der der Leser nur schwer zwischen Traum und wahrer Geschichte unterscheiden kann, bzw. dies wahrscheinlich auch gar nicht soll. Die grobe Geschichte umfasst den letzten Arbeitstag einer jungen Frau, die in einem Hörtheater arbeitet.
Dieses wird geschlossen und nun geht eine Ära ihres Lebens vorbei und so recht weiß die junge Frau auch noch nicht, was sie nun mit ihrem Leben anfangen soll, denn eigentlich ist sie Schauspielerin. Immer wieder treten die gleichen Szenen aus verschiedenen zeitlichen Perspektiven auf und wechseln zwischen verschiedenen Menschen, die die Szenen wahrnehmen. Auch wenn man es nicht so recht versteht und man sich beim Lesen sehr konzentrieren muss, ist es doch sehr unterhaltsam und spannend. Ich kann es empfehlen.
Rezensionen von v_im_wunderland:
Die Dinosaurier
Der Ravensburger Dinosaurier-Atlas - eine Zeitreise zu den Urzeitechsen von Anne Rooney
Ich kenne glaube ich keinen Erwachsenen, der nicht schon einmal als Kind ein großer Dinosaurierfan war. Und diese Liebe zu den Dinosauriern flacht auch in der jetzigen Generation nicht ab. Deshalb finde ich es toll, dass dieses Buch in einem sehr modernen auf aufregenden Stil die Geschichte und die Arten der Dinos zeigt und die Kinder auf eine Abenteuerreise durch die Dinowelt mitnimmt.
Sie können als Erstleser auch super das Buch alleine erkunden, da die Texte einfach und kurz gehalten sind. Dabei gibt es viele Klappen zum Aufklappen und dabei Entdecken. So wird das riesige Dinosaurierbuch niemals langweilig. Es umfasst wirklich alles Wichtige, was die Urtiere angeht und gibt einen sehr detaillierten Überblick. Ich finde die Gestaltung auch sehr angenehm und nicht zu kindlich gestaltet, so dass es auch größere Kinder anspricht.
Rezensionen von v_im_wunderland:
schönes Buch
Little People, Big Dreams. Mini - Rosa Parks von Lisbeth Kaiser
Rosa Parks ist eine sehr bedeutende Persönlichkeit der amerikanischen Geschichte und man sollte sich auf jeden Fall mit ihr als Person und ihre Leistung befassen. Jetzt können dies auch schon die aller kleinsten Leser machen, da es das Buch als stabile Pappausgabe für Kinder ab 1 Jahr gibt. Es ist sehr detailreich und mit Liebe gestaltet und man kann sich sehr gut in die Lage von Rosa Parks und ihren Freunden hineinversetzen.
jedoch bin ich ein wenig hin und her gerissen, denn ich weiß nicht genau ab welchem Alter sich Kinder mit dem Thema Sklaverei und Rassentrennung beschäftigen sollten. Denn diese Themen sind doch sehr schwer und ich finde nicht, dass dies der richtige Stoff für 1Jähre oder auch 3 Jährige ist. Denn natürlich sollte man keine heile Welt vorspielen, doch mit solch düsteren Themen der Geschichte können sich die Kinder noch früh genug befassen.











