Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Wundervolle Fantasy
Partem. Wie die Liebe so kalt von Stefanie Neeb
Jael stiehlt Gefühle, das ist sein Auftrag. Xenia hört Geräusche wenn sie jemanden berührt, immer.
Als die beiden aufeinander treffen herrscht zum erstenmal Ruhe in Xenias Kopf und Jaels Herz schlägt schneller als gur für ihn ist.
Die beiden scheinen füreinander bestimmt zu sein, aber hat die Liebe eine Zukunft und kann Jael Xenia beschützen?
Fantasy vom feinsten.
Ich mochte ja schon das Cover sehr gerne und die Kurzbeschreibung hat mich sehr neugierig gemacht. Und für mich konnte sie halten was sie versprochen hat. Natürlich sind noch jede Menge Fragen offen, aber es kommt ja auch ein zweites Buch.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, die Geschichte hat alles was eine gute Story für mich braucht. Liebe, Romantik , Spannung und jede Menge Fantasie. Ein Roman der mich ziemlich schnell packen konnte und auch wenn nicht alle Fragen beantwortet sind habe ich mich ganz großartig unterhalten.
Rezensionen von Streiflicht:
Warmherzig und mutig
Geh schon mal in dich, das Glück kommt dann nach von Paula Lambert
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich die Autorin Paula Lambert sehr interessant finde. Sie ist eine mutige und coole Frau, gerne würde ich sie mal kennen lernen. Das Buch hat mir total gut gefallen. Ich habe nur einen Kritikpunkt und der ist, dass ich noch ewig hätte weiterlesen können – ich war traurig, dass das Buch so schnell gelesen bzw.
gehört war.
Ich mag ihre offene und ehrliche Art, ihre persönlichen Einsichten, die sie gerne mit den Lesern teilt. Paula Lambert wirkt auf mich total authentisch und nett. Sie macht Mut, sich nicht anzupassen und dem Mainstream hinzugeben, sich nicht von der Meinung anderer abhängig zu machen und damit selbst unglücklich zu werden. Sei wie Du bist, hab den Mut, Deinen Weg zu gehen und werde glücklich.
Ein wunderbares Buch, so warmherzig und ehrlich, mutig und offen! Gerne mehr davon!
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Sehr beeindruckend
Sturmvögel von Manuela Golz
Emmy hat viel erlebt in ihrem langen Leben, unter anderem zwei Weltkriege, wobei ihr der zweite mehr in Erinnerung geblieben ist.
Schulbildung wurde in den Kriegsjahren überbewertet, Emmy ist Dienstmädchen. Sie bekommt drei Kinder und lässt sich einfach nicht unterkriegen. Als ihre Kinder schon lange erwachsen sind und Emmy am Ende ihres Lebens steht, kommt ein Aktenordner zum Vorschein und mit ihm einiges von Emmys Vergangenheit .
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Ein Buch über eine Zeitspanne von einem Jahrhundert. Jede Menge Rückblicke, jede Menge Erinnerungen. Manchmal scheint es vielleicht ein kleines bisschen umstrukturiert, aber es ist immer humorvoll und sehr unterhaltend.
Ein sehr gut zu lesender Schreibstil, ein sehr beeindruckendes Leben, das erzählt wird. Alles in allem eine ganz großartige Geschichte, die interessant und berührend erzählt wird. Was Emmy alles erlebte und was sie alles verschwiegen hat. Einfach nur unterhaltsam und berührend erzählt.
Rezensionen von Bibliomarie:
Familienbande
Das Nest von Katrine Engberg
Als der 15jährige Oscar nicht nach Hause kommt, sieht es eher nach freiwilligem Verschwinden, als nach einem Verbrechen aus. Doch eine seltsame Nachricht, die im Elternhaus gefunden wird, macht Jeppe Kørner und Kollegin Anette Werner misstrauisch. Auch scheinen Oscars Eltern ein besonderes Familienleben zu führen.
Als dann in einer Müllverbrennungsanlage die Leiche eines jungen Mannes gefunden wird, rollen die Ermittlungen an.
Jeppes gute Freundin Esther di Laurentis arbeitet an einer Biografie über eine bekannte Anthropologin und deren Forschung über Trauerrituale. Als sie nach Bildern für ihre Arbeit im Netz sucht, stößt sie auf eine verstörende Fotografie.
Der neue Krimi von Katrine Engberg ist wieder ein faszinierendes Buch. Der Plot ist unglaublich spannend, vielschichtig und raffiniert. Sie seziert sehr gekonnt die Fassade der Familie Dreyer-Hoff und zu sehen, wie sie bröckelt, die Risse in der Wohlanständigkeit immer breiter werden, habe ich mit großem Vergnügen gelesen.
„Das Nest“ mochte ich nicht mehr aus der Hand legen, genau wie es mir mit den früheren Büchern der Autorin ging. Engberg ist eine Meisterin, wenn es darum geht, die Spannung sehr subtil aufzubauen und den Leser in ihre Geschichte zu ziehen. Zwischendurch blitzt immer wieder ihr Humor auf und auch das trägt sehr zur Unterhaltung bei.
Ich habe es auch sehr genossen, mit Esther und Gregor zwei Figuren aus früheren Geschichten wieder zu treffen, wobei es Esther sogar gelingt, der Ermittlung eine entscheidende Wendung zu geben.
Bis zum hochdramatischen Finale hat mich das Buch in Atem gehalten und das ergibt eine 5 Sterne-Empfehlung.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Meine neue Freundin Keiko
Gib deinem Glück eine Chance, Keiko Carter von Debbi Michiko Florence
Alles neu in der siebten Klasse. So ist zumindest der Plan von Keiko und ihren Freundinnen Jenna und Audrey. Die beiden sind sich uneinig, wie es weitergehen soll und Keiko steht dazwischen. Dann muss soe noch das Date für den Ball klarmachen und so ganz nebenbei die Ehe ihrer Eltern retten.
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Eines meiner Lieblingsbücher ist "To all the Boys I've loved before" und daran hat mich alleine schon das Cover unheimlich erinnert. Auch der Inhalt ist ähnlich witzig und unterhaltsam. Keiko ist so wunderbar chaotisch, man muss sie einfach mögen. Sie hat ganz normale Teenieprobleme und versucht nur zu überleben.
Ich mochte den Schreibstil sehr gerne, es liest sich flüssig und ist sehr authentisch. Zumindest stelle ich mir das Leben so vor. Humorvoll romantisch und vor allem total unterhaltend. So macht es Spaß den Sommer zu genießen. Ein ganz wunderbarer Teenieroman mit viel Situationscomik.
Rezensionen von S.:
Baggerführer sein
Meine Schiebebahn-Pappe: Fahr mit auf der Baustelle von Debbi Michiko Florence
Ein neues Haus wird gebaut. Dafür wird eine Grube gebaggert, Beton geliefert, mit dem Kran Material transportiert, Boden planiert und ein Umzug durchgeführt. Für alles braucht man Fahrzeuge.
Realistisch gezeichnete Baufahrzeuge und die dazugehörigen Arbeiter zeigen die Abläufe. Schön, dass die Kinder jeweils ein Auto mit einem Finger vorwärts schieben können.
Leider geht das für kleine Finger schwer, das entsprechende Fahrzeug steht oft ungewollt Kopf oder kullert weg.
Die Bilder jedoch sind anschaulich, gut erkennbar, detailreich und in kräftigen Farben. Es gibt viel zu entdecken, Sprechanlässe sind reichlich vorhanden, die Thematik ist interessant und spricht Kinder an. Die Texte sind leicht verständlich und erklären den Baufortschritt in einfachen Worten.
Stabile Seiten halten eine Menge aus und lassen sich angenehm greifen.
Empfohlen ab 18 Monaten, ich würde einige Monate drauflegen.
Illustrationen von Lena Heger und Text von Julia Klee, herausgegeben vom Thienemann-Esslinger Verlag.
Rezensionen von manu63:
Die richtige Spannung fehlte mir
Dampfer ab Triest von Günter Neuwirth
Dampfer ab Triest ist ein historischer Roman des Autors Günter Neuwirth. Er vermischt hier Krimi mit Gesellschaftsroman was bei mir keine richtige Spannung aufkommen ließ. Der Triestiner Inspector Bruno Zabini soll inkognito einen Grafen und seine Tochter an Bord eines Dampfers begleiten. Er soll den Grafen vor einen Attentat schützen, was diesen nicht wirklich gefällt.
Das Leben an Bord und die angesteuerten Städte werden ausführlich beschrieben wobei das Krimihafte eher nebensächlich bleibt. Wer solche Beschreibungen mag wird diese Passagen genießen, ich fand sie zu ausführlich. Dank des Personenverzeichnisses am Anfang des Buches erhält man als Leser einen guten Überblick über die verschiedenen Charaktere. Auch der Anhang mit Erklärungen zu historischen Zusammenhängen sowie zu einigen Persönlichkeiten und geschichtlichen Hintergründen ist für daran Interessierte informativ. Die Handlung selber plätschert eher so dahin, mit wenigen Höhenpunkten. Für mich ein Buch das man entspannt lesen kann, das aber keine atemlose Spannung erzeugt.
Rezensionen von manu63:
Personensuche
Donaumelodien - Totentaufe von Bastian Zach
Totentaufe ist der zweite Band der Donaumelodienreihe des Autors Sebastian Zach. In diesem Band sehen sich Hieronymus und Franz konfrontiert mit Morden an Doktoren und ihren Gehilfen. Bis sich Gemeinsamkeiten zwischen den Toten aufzeigen ist erst ein mal einiges an Recherche erforderlich. Diese führen Franz und Hieronymus in die Tiefen und Höhen der Wiener Gesellschaft und bringt beide in gefährliche Lagen.
Der Autor lässt die verschiedenen Erzählstränge langsam aufeinander zulaufen und erklärt dabei so einiges zur Gesellschaft der damaligen Zeit und die Lebensumstände der verschiedenen Gesellschaftsschichten. Wer ein rasantes Erzähltempo bevorzugt wird sich bei diesen Passagen eher langweilen, wer es lieber beschaulich und ausführlich mag wird es gerne lesen. Man kann Band zwei unabhängig vom ersten lesen, ich bevorzuge es lieber der Reihe nach zu lesen, so kann man die Entwicklung der einzelnen Charakter besser sehen. Typisch wienerische Begriffe werden sofort per Fußnote erläutert, aber es ergibt sich oft aus dem Zusammenhang was gemeint ist. Insgesamt ein gut lesbarer Historienkrimi der es etwas langsamer angehen lässt und der mit einem Cliffhanger zu Teil drei endet.
Rezensionen von Sorko:
Es ist fünf nach zwölf – aber vielleicht geht die Uhr ja ein wenig vor...
Noch haben wir die Wahl von Luisa Neubauer; Bernd Ulrich
Ein interessantes Gespräch, wie ich finde, dass nicht viel neue Erkenntnisse über die Klimakrise bringt. In vielen Punkten sind die junge und die etwas ältere Generation ja gar nicht so weit voneinander entfernt (jedenfalls bei diesen beiden Diskutanten). Es muss endlich gehandelt werden und nicht nur geredet.
Das stimmt. Doch leider steht uns dabei unser politisches System im Weg. Unsere gewählten Entscheider sind für jeweils vier Jahre im Amt und haben während dieser Zeit ein ziemlich privilegiertes Leben. Um dieses Leben weitere vier Jahre führen zu können, müssen sie erneut gewählt werden. Und das werden sie nur, wenn sie das tun, was ihren Wählern gefällt. Und das ist eben nicht immer das, was notwendig wäre. So bleiben viele notwendige Reformen und Entscheidungen auf der Strecke. Nur nach direkten Katastrophen fühlen sich die Entscheider genötigt, etwas schneller zu handeln.
Für die Klimakrise ist das meiner Ansicht nach keine gute Voraussetzung. Muss es erst zu einer klimabedingten Katastrophe kommen, damit notwendige Veränderungen durchgeführt werden? Ich befürchte, die Antwort auf diese Frage ist: JA. Bis dahin wird es nur vage Ankündigungen für die ferne Zukunft geben, die einen heute amtierenden Politiker nicht weiter belasten.
Will man wirklich schnelle Veränderungen, dann muss man unser System zuerst verändern. Und solange wir immer wieder die gleichen etablierten Parteien wählen, wird sich nicht wirklich viel ändern. Das heißt, die bekannten Kipppunkte werden demnächst erreicht werden, und die Katastrophe wird uns irgendwann erreichen. Meiner Ansicht nach ist diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten, aber ich würde mich gern vom Gegenteil überraschen lassen.
Es ist gut, immer wieder darüber zu reden. Wo es geht, sollte jeder entsprechend handeln. Wir werden die Katastrophe nicht verhindern können, aber dass wir mitunter glauben möchten, wir könnten es doch, kann auch nicht schaden.
Rezensionen von heinoko:
Ein Buch, das man nicht im Bücherregal verschwinden lassen sollte
Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte von Björn Natthiko Lindeblad; Caroline Bankler; Navid Modiri
Zunächst war ich misstrauisch dem Buch gegenüber. Denn ich fürchtete, darin allzu missionarischen Eifer zu finden oder den besserwisserischen Ton wie in der unendlichen Anzahl von pseudoklugen Selbsthilfebüchern. Lesen wollte ich von einem exzentrischen Autor und seinen individuell-persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen.
Und genau das Erhoffte bot mir das Buch in sehr angenehmer und nachdenkenswerter Weise.
Björn Lindeblad war sowohl beruflich als auch materiell erfolgreich. Doch er spürte: Erfolg ist nicht Glück. Und so begann er seine persönliche Suche nach dem, was inneren Frieden und persönliche Freiheit schenkt. Er ging seinen Weg über die Meditation hin zum buddhistischen Waldmönch und weiter zum Anbieter von Vorträgen und Seminaren. Auch jetzt, erkrankt an ADL, geht er gelassen weiter. Geschrieben ist das Buch hauptsächlich von Caroline Bankler, überarbeitet von Navid Modiri, ergänzt von Lindeblads persönlichen Einschüben und Gedanken. Sehr einfühlsam wird der Werdegang Lindeblads, insbesondere seine geistig-spirituelle Entwicklung, geschildert, dabei wurde – für den Leser sehr angenehm – die Form des Erfahrungsberichtes gewählt. Damit bleibt es dem Leser selbst überlassen, ob und welche Anregungen eventuell auch für ihn von Wert sein könnten. Kleine Geschichtchen, kleine Weisheiten, unauffällig und geradezu demütig eingestreut, manchmal mit leisem Humor verbunden, finden ohne Zeigefinger den Weg zum Leser. Für mich persönlich steckt dieses Buch voller nachdenkenswerter Gedanken. Besonders haften bleibt mir, dass es uns allen ganz gut täte, sich selbst, seine Meinungen und Gedanken nicht so wichtig zu nehmen. Da Buch wird seinen ganz individuellen Platz bei mir finden, damit es immer wieder einmal aufgeschlagen werden kann…











