Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
Entdeckersinn ...
Amelie und die Entdecker von Barbara van den Speulhof
Klappentext:
Amelie ist eine Allesgenauwissenwollerin - und damit ist sie nicht allein. Als sie auf einer noch unerforschten Insel landet, wird sie plötzlich selbst zum Forschungsobjekt. Affe, Tiger und Elefant sind wie sie - unglaublich neugierig. Sie nähern sich an, sie lernen sich kennen, sie forschen gemeinsam.
Bis Amelie eines Tages Abschied nimmt. Doch ein Teil von ihr bleibt für immer auf der Insel!
In farbenfrohen Collagen lädt Mirjam Zels ein, mit Forscherin Amelie fremde Welten zu entdecken und zeigt zusammen mit der liebenswerten Geschichte von Barbara van den Speulhof wie Freundschaft entsteht.
Cover:
Das Cover verspricht ein spannendes Abenteuer. Man erkennt eine Frau in einem Flugzug, darauf ein Elefant und ein Tiger. Und noch viele weitere Tiere sind zu entdecken. Sie fliegen durch die Lüfte und scheinen dies zu genießen. Es wirkt dadurch sehr spannend und unterhaltsam. Ein Cover, das neugierig macht und das Interesse weckt.
Meinung:
Liebevoll und einzigartig ist diese tolle Geschichte. Sie handelt von Amelie einer Entdeckerin und Allesgenauwissenwollerin. Es verschlägt sie auf eine Insel. Jedoch stellt sich da die Frage wer dort wen entdeckt. Sie die Tiere ... oder die Tiere sie.
Es geht ums Entdecken und die Neugier. Ums anders und besonders sein und um noch so viel mehr.
Die Geschichte ist sehr liebevoll und auch poetisch, sowie tiefsinnig. So steckt hinter der Idee, die Sichtweise umzudrehen, einfach so viel mehr und gibt einem sehr viel kreativen Spielraum. So wird plötzlich die Entdeckerin zur Entdeckten und zieht die Aufmerksamkeit der Tiere auf sich.
Die Charaktere sind sehr niedlich und liebenswert und sehr gut durchdacht. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr locker und leicht lesen.
Der kurze Text ist gut verständlich und man kann diesem sehr gut folgen. Eine tolle Geschichte bereits für kleine Entdecker ab 3 Jahren.
Die bunten Illustrationen sind sehr schön gewählt und veranschaulichen die Handlungen und Geschehnisse. Auf den Bildern gibt es sehr viel zu entdecken und diese sind wunderschön gestaltet.
Das Buch macht Spaß und vermittelt sehr viel Freude. Es ist eine Liebeserklärung an das Abenteuer und den Entdeckersinn in jedem von uns.
Fazit:
Eine wunderschöne, kreative Geschichte mit einer Hommage an den Entdeckersinn in einem Jedem von uns.
Rezensionen von rewareni:
Das Fantom
Fantom von Jürgen Ehlers
Im Oktober 1966 detoniert im Hamburger Hauptbahnhof eine Bombe in einem Schließfach und der Erpresser fordert 100 000 DM. Das Fantom, das sich selbst Roy Clark, nach einem Titelheld eines Fortsetzungsromans aus der Bild Zeitung nennt, spielt ab dem Zeitpunkt ein Katz – und Mausspiel, nicht nur mit der Bundesbahndirektion Hamburg, sondern auch mit der Polizei, allen voran mit Horst Berger, dem leitenden Ermittler.
Immer wieder kommt es zu Sabotageakten bei der Bahn und auch die Lösegeldforderungen variieren ständig. Eine vermasselte Geldübergabe macht das Fantom nur noch wütender und für Berger und sein Team ist es nur eine Frage der Zeit, bis die ganze Sache endgültig eskaliert.
Der Kriminalroman ,,Fantom“ von Jürgen Ehlers entführt den Leser in eine Zeit in der die Bundesrepublik Deutschland selbst noch auf unsicheren Beinen gestanden ist.
In einem eher ruhigen und nüchternen Erzählstil beschreibt der Autor die auf wahren Ereignissen beruhende Geschichte von ,,Roy Clark“ dem Eisenbahn Erpresser, der mit etlichen Erpresserbriefen und Anschlägen die Menschen in Atem gehalten hat. Der Roman liest sich dadurch auch spannend, da der Autor immer wieder tatsächliche Ereignisse mit fiktiven Geschichten gemischt hat. So trifft man auf den Schah von Persien, der im Juni 1967 Hamburg besucht hat, ebenso wie auf den Student und Demonstrant Benno Ohnesorg, der dabei von einem Polizist erschossen wurde. Es ist interessant zu lesen wie dabei der Autor sich nicht nur auf die Fantom Geschichte konzentriert hat, sondern auch noch andere Handlungen dabei eingebaut hat. Die Polizei ist dabei noch nicht so ,,entwickelt“ wie heutzutage und deshalb mutet es auch immer wieder für den Leser seltsam an, wenn diese keinen wirklichen Fahndungserfolg aufweisen können. Jürgen Ehlers zeigt aber auch immer wieder sehr persönliche Gedanken der verschiedenen Protagonisten auf, so dass sowohl Horst Berger mit seiner Familie als auch ,,Roy Clark“ menschlich und verletzlich rüber kommen. Der Autor hat viel und gut recherchiert und lässt somit den Leser auch den damaligen Zeitgeist der Bundesrepublik miterleben, wo vieles aus der unrühmlichen Vergangenheit noch nicht wirklich aufgearbeitet war und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft trotzdem schon spürbar war.
Rezensionen von Claudia R:
Yoga für Groß und Klein ...
Inselabenteuer mit Yogamöwe Lilly von Stefanie Weyrauch
Klappentext / Inhalt:
Die Geschwister Luna und Ben freunden sich im Urlaub mit der sprechenden Möwe Lilly an, die ein begeisterter Yogi ist. Gemeinsam mit Lilly begeben sie sich auf eine spannende Entdeckungsreise am Meer, erkunden den Strand, spazieren durch Watt und Dünen und lernen dabei nicht nur die Insel, sondern auch viele Yogahaltungen kennen: Sie bewegen sich wie Seegras im Wind, gleiten wie Surfer über die Wellen oder strecken sich wie Robben im Sand.
Lilly zeigt ihnen auch, wie sie mit Angst umgehen, wie sie sich entspannen und wie Affirmationen in schwierigen Situationen helfen können.
Mit diesem liebevoll illustrierten Vorlese- und Mitmachbuch können Sie Kindern von 3 bis 9 Jahren Yoga auf spielerische Weise näherbringen und gemeinsam aktiv werden!
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll gezeichnet und gestaltet. es zeigt zwei Kinder und eine Möwe am Strand bei einer Yoga-Übung. Auch farblich ist das Cover sehr schön und passend gewählt.
Meinung:
Yoga kindgerecht in eine Geschichte eingebaut, mit einfachen Übungen zum Nachmachen.
Der Schreibstil ist einfach und locker. Es lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Man kann der Geschichte und den Handlungen sehr gut folgen.
Die Geschwister Luna und Ben sind auf dem Weg in den Urlaub. Da treffen sie auf die sprechende Möwe Lilly. Diese bringt ihnen unterschiedliche Yoga Übungen bei und motiviert dadurch nicht nur die Kids in der Geschichte, sondern jeder kann hier gleich mitmachen.
Die Übungen sind leicht erklärt und durch passende Illustrationen dazu auch gut veranschaulicht. Die Illustrationen sind bunt und detailliert und regen zum nachmachen an.
De Yoga-Übungen ziehen. sich durch die Geschichte. Neben diesen Übungen wird auch das Thema Mantra angesprochen und am Ende gibt es auch noch eine Fantasiereise.
Es wird alles sehr gut und altersentsprechend erklärt, so dass Groß und Klein hieran Freude hat.
Am Ende werden die Übungen in einer Übersicht nochmals alles veranschaulicht durch Bilder mit kurzen Beschreibungen darunter, so dass man alle Übungen nochmals einzeln nachmachen kann. Die Übersicht hat mir sehr gut gefallen und auch die Fantasiereise und die Geschichte ist eine wirklich tolle Idee.
Yoga trägt zur Entspannung, aber auch zum Selbstwert bei, es gibt Kraft und Mut.
Ein tolles Buch für kleine und große Yoga-Fans.
Fazit:
Yoga kindgerecht in eine Geschichte eingebaut, mit einfachen Übungen zum Nachmachen.
Rezensionen von Claudia R:
dunkler Liebesroman
GRIMM - Killing Passion (Band 3) von Mika D. Mon
Klappentext:
»Ich liebe es, wenn du weinst. Und ich liebe es, wenn du blutest.«
»Dann lass mich bluten.«
Du willst Rache, doch dazu musst du aufhören, zu flüchten, und selbst zur Jägerin werden.
Wir sind gefallen, jetzt wird es Zeit, deine schwarzen Schwingen auszubreiten und zu fliegen, mein dunkler Engel.
Gemeinsam mit mir.
Wer ist Freund, wer ist Feind? Manche Grenzen sind nicht so klar, wie wir glauben. Und manchmal müssen wir selbst zu Monstern werden, um das Böse zu besiegen. Wie gut, dass du an meiner Seite bist, Grimm. Das tödlichste Monster von allen.
Ein dunkler Liebesroman.
Cover:
Das Cover ist düster und mystisch zugleich. Ein metallener Totenkopf Schädel ziert dieses. Ansonsten ist es recht dunkel gestaltet und bei näherer Betrachtung Ziehren den Hintergrund viele schwarze Federn.
Meinung:
Ich kannte bisher schon einige Bücher von Mika D. Mon, einem wirklich tollem Autorinnen Duo. Die bisherigen Bücher haben mir sehr gut gefallen und daher war ich auch auf dieses gespannt.
Hierbei handelt es sich um den dritten Teil einer Trilogie. Die ersten beiden Bände kannte ich jedoch nicht nicht und daher fiel es mir leider auch ein wenig schwer ins Geschehen einzusteigen. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, die vorherigen Bände zu lesen.
Nach einigen Startschwierigkeiten konnte mich dann jedoch der fesselnde Schreibstil wieder überzeugen und ich kam nach und nach mehr in die Handlungen, Geschehnisse und Charaktere hinein.
Die wechselnden Perspektiven aus Lucias und Grimms Sicht in der Ich-Perspektive haben mir sehr gut gefallen. So kommt man gut in die Emotionen und Gefühle der Charaktere hinein. Zusätzlich baut sich dadurch Spannung auf und die Handlungen und Geschehnisse werden aus verschiedenen Seiten beleuchtet.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen tollen Lesefluss. Auch die Gestaltung der Kapitelanfänge hat mir sehr gut gefallen. Die kleinen Illustrationen sind sehr passend und runden das Buch damit sehr gut ab. Ich mag solche Details sehr.
Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig. Nach und nach kam ich dadurch besser ins Geschehen hinein. Beschreibend und detailliert kann man sich so die Geschehnisse, Emotionen und Handlungen gut vorstellen und taucht in die Geschichte und Charaktere ab.
Ein dunkler Liebesroman, der seinem Genre alle Ehre macht. Emotional, bewegend, berührend und fesselnd, wird man hier regelrecht mitgenommen und verfolgt gespannt die Geschichte um Lucia und Grimm. Und auch der Epilog rundet das Ende nochmals perfekt ab.
Das Ende einer Trilogie mit Tragik und Hoffnung zugleich. Mir hat dieses Buch mit einigen Anfangsschwierigkeiten, für mich, sehr gut gefallen. Ich denke, ich werde Band 1 und 2 noch nachholen und dann wird sich auch der Anfang für mich besser erschließen.
Fazit:
Ein dunkler Liebesroman, der seinem Genre alle Ehre macht. Emotional, bewegend, berührend und fesselnd zugleich.
Rezensionen von Claudia R:
unterhaltsames Natur-Abenteuer
Dicke Biber von Bettina Balàka
Klappentext:
Die schlimmsten Sommerferien sind vorprogrammiert: Picos Eltern haben den Urlaub am Mittelmeer abgesagt und wollen stattdessen in einer modrigen Hütte in den Auen hausen. Zum Glück gibt es die Nachbarstochter Juanita, mit der Pico die Natur entdeckt und Biber beobachtet, die sich bei den Anrainern ziemlich unbeliebt gemacht haben.
Eines Tages liegt Flumy, das älteste Biber-Männchen, erschossen im Gebüsch. Doch wer war der Täter?
Cover:
Das Cover ist sehr schön gestaltet. Es zeigt zwei Kinder im Gebüsch versteckt, welche die Biber auf dem Fluss beobachten. Auch grafisch, farblich und gestalterisch gefällt mir das Ganze sehr gut. Ein Mischung aus bunter und schwarz-weiß Zeichnung, macht das Cover interessant.
Meinung:
Ein unterhaltsames Natur-Abenteuer mit viel Humor, sorgt für gute Unterhaltung. Die Krimi Anteil kommt hier jedoch ein wenig kurz und erst so richtig zum Ende des Buches zum tragen. Damit wird auch die Spannung auch erst im hinteren Drittel so richtig aufgebaut.
Der Untertitel "Naturschutz-Krimi" lässt eher auf etwas anderes vermuten und ist daher nicht so ganz passend gewählt und auch der Titel "Dicke Biber" lässt sich eher weniger erschließen, da auch die Biber erst nach und nach so wirklich an Stellung und Rolle in der Geschichte gewinnen und von dem Stellenwert nicht dominierend hervorstechen. Titel und Geschichte sind hier leider nicht so ganz 100% passend, was etwas schade ist.
Die Geschichte an sich ist aber sehr schön und unterhaltsam. Pico hat eigentlich gar keine Lust auf den Urlaub, aber Dank Juanita wird dieser doch noch zu einem tollen Erlebnis. Die beiden entdecken die Natur für sich und machen dabei allerhand Beobachtungen. Die Geschichte handelt vom Heranwachsen, Entdecken der Natur, Sehnsucht und Abenteuer.
Zu viel vom Inhalt möchte ich hier jedoch nicht verraten. Lest selbst, was Pico, der eigentlich Amadeus heißt und Juanita alles erleben.
Der Schreibstil ist locker, modern und richtig gut zu lesen. Auch die kleinen eingeschobenen Sprechblasen lockern das Ganze sehr gut auf.
Das Ganze wird aus Sicht von Pico erzählt. So kann man sich sehr gut in diesen hineinversetzen. Die Handlungen sind sehr gut nachvollziehbar und stimmig. Nebenbei lernt man einiges über die Natur und deren Flora und Fauna. Dies wird hier geschickt mit eingearbeitet.
Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und es macht Spaß der Geschichte zu folgen. Der Krimianteil beschränkt sich auf den hinteren Teil des Buches, wo es nichtmal an Spannung zunimmt, jedoch rückt der Krimi nicht in den Vordergrund, was aber nicht weiter schlimm ist, da die Geschichte an sich sehr schön, unterhaltsam und humorvoll geschrieben ist und dadurch für sehr viel Lesespaß sorgt.
Die Mischung aus bunten Illustrationen und schwarz-weiß Bildern ist sehr interessant und rundet das Gesamtbild sehr gut ab.
Fazit:
Ein unterhaltsames Natur-Abenteuer mit viel Humor, sorgt für gute Unterhaltung.
Rezensionen von Lesemama:
Clea und Emil
Wenn jedes Wort nur Liebe ist von Lotte R. Wöss
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Rezension
Clea und Emil
Wenn jedes Wort nur Liebe ist -
Wenn jedes Wort nur Liebe ist
von Lotte R. Wöss
Bewertet mit 2 Sternen
Zum Buch:
Clea und Jonas feiern ihren fünften Hochzeitstag. Das heißt Clea feiert, Jonas verlässt sie.
Auf der Suche nach einem neuen Partner meldet ihre Freundin Clea bei Tinder an. Nach etlichen Reinfällen beschließt Clea ihr Handy im Fluss zu versenken und trifft dort auf Emil. Emil ist genau das was sich Clea wünscht, aber nach einer gemeinsamen Nacht wacht sie alleine auf ...
Meine Meinung:
Soweit die Kurzbeschreibung, die mich sehe angesprochen hat.
Das Cover fand ich ganz nett, aber irgendwie unpassend zur Geschichte.
Dann kommen wir zur Story, die mich leider erst ganz am Ende tatsächlich ein wenig erreichen konnte. Ich fand alles zu emotionslos geschrieben und dann kamen einige Fehler im zeitlichen Ablauf, die mir das ganze noch zusätzlich ein wenig verleidet haben.
Clea konnte mich als Protagonistin auch überhaupt nicht erreichen, Emil hingegen mochte ich sehr, außer das er sich immer wieder auf seine "Behinderung" reduzierte. Mit dem Thema seines Handicaps, auf welches ich jetzt aus Spoilergründen nicht näher eingehe, ist die Autorin ganz gut eingegangen.
Was mich aber wirklich richtig störte war das wandernde Bild. Clea sprach mit ihrer Freundin in ihrer Buchhandlung, auf einmal sah sie zu dem Bild, welches zuhause über dem Sofa hing, dann hing es auf einmal im Schlafzimmer und am Ende... aus Nüssen und Salzstangen wurden zwei Sätze später Früchte und noch ein paar Kleinigkeiten. Ich finde, sowas darf nicht passieren. Einmal wäre noch als Versehen zu betrachten, kann passieren, aber so gehäuft stört es mich und bremst die Lesefeeude.
Ach fehlten mit die Emotionen, ich fand es so abgehandelt. Es tut mir echt leid, ich weiß, oder kann es mir denken, das es schwierig ist ein Buch zu schreiben, aber Testlesern sollten solche Fehler auffallen. Leider konnte mich die Geschichte daher nicht erreichen.
Rezensionen von Claudia R:
ernsthaft humorvoll ...
Loser an die Macht! (Band 1 der Loser-Reihe) von Katharina Neuschaefer
Klappentext/Inhalt:
Der 13-jährige Julius wird von seinen Nachbarn, den vier Becker-Brüdern, gemobbt. Und zwar richtig übel. Auch in seiner Klasse ist er ein Außenseiter, der sich von allen Seiten Gemeinheiten anhören muss. Trotz all dieser Widrigkeiten bewahrt Julius einen tröstlichen Größenwahn und glaubt – zumindest meistens – fest daran, dass er in Wirklichkeit ein cooler Superheld ist.
Als er eines Tages die Nase gestrichen voll hat, schmiedet er gemeinsam mit seinem nerdigen Zweckfreund Stefan einen äußerst wirkungsvollen Racheplan. Da werden die Becker-Brüder Augen machen!
Cover:
Das Cover ist sehr chaotisch und witzig gestaltet. Es zeigt einen sehr tollpatschigen Jungen und damit eine sehr lustige Szenerie. Ein Bus mit vielen Leuten, die Aufnahmen von dieser Situation machen, zeigt, wie peinlich und chaotisch das Ganze ist. Das Cover gibt sehr gut den Inhalt und das Thema wieder.
Meinung:
Wichtige und ernsthafte Themen, werden hier angesprochen und thematisiert. Gefühle und wichtige Situationen wenden hier sehr gut beschrieben. Julius hat es nicht leicht. Er hat das Becker-Brüder Problem. Man merkt an den Emotionen und Gefühlen, was das mit einem macht und auch die Entwicklung der Charaktere ist hier sehr gut durchdacht, aber auch teils recht heftig.
Mobbing, Ängste, physische und verbale Gewalt spielen hier eine Rolle und zeigen, was in Schule und Privat dies mit einem machen kann. Julius muss sich hier so einiges gefallen lassen und auch wenn es sehr witzig und humorvoll dargestellt wird, geht der Ernst daran nicht verloren und man sollte diesen immer im Hinterkopf behalten.
Die Wendung des Ganzen kommt erst zum Schluss, dies hätte ich mir durchaus etwas früher erwartet, aber passt dennoch sehr gut.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte. Lest am Besten selbst, was hier passiert.
Der Schreibstil ist lebendig, modern und sehr humorvoll. Die Situationen werden sehr bildlich beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Die Handlungen sind sehr gut nachvollziehbar und die Situationen haben ihren ganz eigenen Humor.
Das Buch wird aus Sicht von Julius in der Ich-Perspektive geschrieben. So kann man sich sehr gut in diesen hineinversetzen und erlebt das Ganze sehr gut aus seiner Sicht mit, dass gibt dem Ganzen auch die gewisse Komik und den besondern Touch. Die Charakterentwicklung ist teils etwas durchwachsen, ich hätte mir die Wendung etwas eher gewünscht und manchmal triftet es für mich zu sehr ab. Die Charaktere und Situationen sind teils recht heftig und Mobbing, sowie Ängste spielen hier eine wichtige und große Rolle. Etwas mehr Verständnis auch von den Eltern und Lehrern hätte ich mir hier gewünscht. Manche Reaktionen waren hier schon fragwürdig. Alles in allem war es jedoch sehr unterhaltsam, spannend und vor allem die Situationskomik spielt hier eine große und wichtige Rolle.
Die Illustrationen lockern das Ganze zusätzlich auf. Die Illustrationen fand ich sehr gut gewählt und unterstreichen das Gesamtbild perfekt. Die kleinen schwarz-weiß Illustrationen sind passend gewählt und lockern die Geschichte auf. Eine tolle Untermalung. Auch wie mit den unterschiedlichen Schriftarten, Schriftgrößen und Schreibweisen hantiert wird, hat mir sehr gut gefallen und ist ein tolles Stilelement.
Die Kapitellängen sind gut gewählt und ermöglichen einen angenehmen Lesefluss. Die Illustrationen sind gut gewählt und runden das Gesamtbild sehr gut ab. Die Charaktere sind teils recht heftig und die Entwicklung dauert ein wenig, jedoch ist das Ende gut gewählt und die erwartete Wendung wurde passend zum Ende gewählt.
Fazit:
Wichtige und ernste Themen, werden hier humorvoll und spannend angegangen.
Rezensionen von Claudia R:
Feuchtfröhlich ...
Die Tierpolizei 3. Mach nicht so 'ne Welle! von Anna Böhm
Klappentext:
Oh nein! Das Flüsschen, an dem die Otterfamilie lebt, ist ganz und gar vertrocknet. Durstig machen sie sich auf den Weg zur Tierpolizei und bitten diese um Hilfe. Natürlich starten die vier tierischen Kommissare mit Fell und Feder sofort die Ermittlungen: Wo ist das Flusswasser nur hin? Kann man es irgendwie zurückholen? Und steckt vielleicht der Gangster Tortellini mit seiner Bande dahinter? Der ist nämlich nicht nur mit allen Wassern gewaschen, er bestimmt auch über die letzten Wasservorräte …
Cover:
Das Cover ist wirkt sehr lebendig und abenteuerlich.
Kleine Bilder mit Szenen aus dem Buch sind erkennbar. Man erkennt die unterschiedlichen Charaktere in verschiedenen Situationen. So ist ein Pferd im Wasser erkennbar, eine Blaumeise, die einen Fisch fängt, ein Hamster, der über den Regen schimpft und eine Katzenbäri, die vor Wasser scheut. Optisch, grafisch und farblich ist das Cover sehr schön gestaltet. Es weckt die Neugier und ist spannend und abenteuerlich gestaltet und gemalt.
Meinung:
Ein weiteres feuchtfröhliches Abenteuer mit der Tierpolizei. Dies ist bereits der dritte Fall für die Tierpolizei. Die Bücher kann man auch sehr gut unabhängig voneinander lesen, da die Fälle in sich geschlossen sind.
Da ich die Tierpolizei jedoch bereits kannte und die vorherigen Fälle gelesen hatte, war ich schon sehr gespannt auf den dritten Band von Flopson, Fridolin, Meili und Jack.
Diesmal wird es nass. Ein feuchtfröhlicher Fall, der auf die Freunde und Ermittler wartet. Ein spannender Tierkrimi voller Abenteuer, Humor und richtig guter Unterhaltung.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und lässt sich sehr leicht und locker lesen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Schriftgröße ist altersentsprechend angepasst und auch die Gestaltung der einzelnen Kapitel gefällt mir sehr gut. Auch die Kapitelüberschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten.
Zu Beginn werden kurz die Charaktere vorgestellt, so dass man diese direkt vor Augen hat und sich diese besser vorstellen kann. Die Charaktere sind gut gewählt und gut durchdacht. Man kann sich gut in die tierischen Protagonisten hineinversetzen und folgt diesen sehr gern.
Das Abenteuer wird spannend erzählt und die Ermittlungen sind gut durchdacht und nachvollziehbar aufgebaut. Man verfolgt gespannt, was passiert und wird dabei sehr gut unterhalten. Auch eine gewisse Portion Witz und Humor darf hier nicht fehlen und wird sehr gut integriert.
Die tierischen Darsteller haben hier einiges zu tun, Flüsse verschwinden und das feuchte Nass spielt hier eine große Rolle, jedoch geht es hier nicht immer nur fröhlich zu. Freundschaft und Zusammenhalt spielen hier eine große Rolle, aber auch Themen wie Natur- und Tierschutz werden hier geschickt mit eingebaut. Spannend, interessant und unterhaltsam begibt man sich hier auf Spurensuche und folgt den Ermittlungen.
Toll sind auch die schwarz-weiß Illustrationen, die das Gesamtbild perfekt ergänzen und abrunden. Die Illustrationen sind wieder wundervoll gelungen und passend gewählt. Sie veranschaulichen das Gelesene und runden dies perfekt ab.
Am Ende gibt es einen kleinen Zeichenkurs zu Fridolin und wie man diesen in einfachen Schritten selbst nachmalen kann. Dies fand ich eine sehr schöne Idee.
Die Tierpolizei ist einfach klasse und ich bin schon sehr auf weitere Bände gespannt.
Fazit:
Ein weiteres feuchtfröhliches Abenteuer mit der Tierpolizei. Aber Vorsicht, es wird nass!
Rezensionen von Meli:
Mutige Protagonistin, spannendes Liebesdreieck und außerirdische Probleme
Inmitten von Sternen und Dunkelheit von Feener Chani Lynn
In Delaneys Welt weiß man seit ein paar Jahren um die Existenz von Außerirdischen: die Vakar und die Kint, die miteinander verfeindet sind. Um den zerbrechlichen Frieden zwischen den beiden Völkern zu wahren, sollen die Prinzessin von Vakar und der Prinz der Kints heiraten, doch die Prinzessin hat da keine Lust drauf.
Darum benutzt sie eine besondere außerirdische Technologie, um die irdische Delaney in ihr Abbild zu verwandeln. Als die Vakar ihre Prinzessin dann abholen möchten, landet Delaney nicht nur auf einem anderen Planeten, sondern gerät auch zwischen die Fronten.
Die flüchtige Prinzessin ist eine desinteressierte, egoistische Zicke und oft scheint es schon fast besser, dass Delaney ihren Platz einnehmen musste, weil sie netter, schlauer und mutiger ist. Einerseits hilft es ihr dabei, sich zu verstellen und irgendwie zu überleben, aber gleichzeitig fällt auch vielen auf, wie sehr sich die "Prinzessin" verändert hat - wenn auch auf eine positive Art und Weise.
Ihr Bodyguard Ruckus unterstützt und beschützt die falsche Prinzessin so gut er kann, bewundert ihre Ehrlichkeit, Entschlossenheit und Stärke und kommt ihr während dieser Täuschung immer näher. Und dann ist da der unheimliche Prinz Trystan, der gar nicht begeistert ist, die Prinzessin heiraten zu müssen und sie gerne loswerden würde, aber als er nun die verkleidete Delaney trifft, will er plötzlich doch nicht mehr, dass sie stirbt. Das Liebesdreieck war schon ganz nach meinem Geschmack und dafür hätte ich auch gern weitergelesen.
Es ist zwar ein Buch mit Aliens, aber in der Hinsicht konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Es gibt nur ein paar Technologien (wie die einmalige Verwandlung von Delaney), die Planeten sehen ein bisschen anders aus und es gibt zwei Königsfamilien, Völker und deren Probleme miteinander. Delaneys Verkleidung und die Romanze stehen hier auf jeden Fall mehr im Mittelpunkt und die Außerirdischen bieten nur eine hübsche Kulisse.
Fazit
"Inmitten von Sternen und Dunkelheit" bietet eine mutige Protagonistin, die in einer verzweifelten Situation nicht den Kopf verliert, eine spannende Liebesgeschichte und außerirdische Probleme.
Rezensionen von FlipFlopLady007:
Gelungenes Mitmachbuch für die ganz Kleinen
Dreh hin - Dreh her 2: Aufgewacht, kleiner Bär! von Sylvia Tress
Das Buch „Aufgewacht, kleiner Bär!“ ist ein liebevoll gestaltetes Mitmachbuch für die Kleinsten. Es ist empfohlen ab 18 Monaten und ich finde diese Einschätzung sehr passend. Meine Tochter (20 Monate) hat das Buch von der ersten Sekunde an geliebt und ist immer fleißig dabei, wenn es darum geht dem kleinen Bären beim Aufstehen, Anziehen oder Zähneputzen zu helfen.
Jüngeren Kindern würde ich das Buch nicht geben, da der Drehmechanismus aus eher dünner Pappe besteht und kleinen eher grobmotorischen Händen vermutlich nicht lange standhält.
Inhaltlich beschreibt das Buch die Morgenroutine des kleinen Bären, die aus Aufstehen, Frühstücken, Anziehen, Zähneputzen und dem Kitabesuch besteht. Die Kleinen können dem kleinen Bären dabei auf jeder Seite etwas helfen, indem sie den Drehmechanismus betätigen. Dazu gibt es auf jeder Seite eine kurze Beschreibung der Tätigkeit, die vorgelesen werden kann. Der Satzbau und die Wortwahl sind dabei dem Alter entsprechend.
Ich finde das Buch ist insgesamt ein gelungenes Mitmachbuch für Kinder ab 18 Monaten, dass ich sehr empfehlen kann.











