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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lotta:

Spannende Fantasywelt mit einigen romantischen Aspekten

Die Legende des Phönix, Band 1 - Dunkelaura von Greta Milán

Eden ist ziemlich enttäuscht. Ihr Freunde zieht es auf verschiedene Colleges und sie würde gerne auf eines in der Umgebung gehen, damit sie ihren Vater nicht alleine lassen muss. Doch ohne ein Stipendium kann sie es sich nicht leisten und leider ist das Glück nicht mit ihr. Als dann auch noch düstere Gestalten in einer Gasse auf dem Weg nach Hause auftauchen, glaubt sie, dass es um sie geschehen ist.

Doch es gibt noch die Lichtkrieger von denen sie bisher nur aus einem Märchen weiß, welches ihr Vater ihr früher immer erzählt hat.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und erzählt hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Eden. Da über jedem Kapitel der Name der verwendeten Perspektive steht, ist bei einem Wechsel sofort klar, in welchen Gedanken man sich als Leser befindet. Dennoch hatte ich anfangs immer ein wenig Probleme, mich in den wenigen Momenten einer anderen Perspektive daran zu gewöhnen, dass das jetzt nicht Eden ist.

Hauptsächlich wird in diesem Band die zusätzlichen phantastischen Elemente in der "normalen" Welt eingeführt und Hintergründe erläutert. Dazu kommen nach und nach neue Charaktere hinzu, die es kennenlernen zu gilt und die im Vergleich zu Eden und Kane etwas blasser bleiben.

Insgesamt ist dieser Auftakt eine spannende Fantasywelt mit einigen romantischen Aspekten. So bewerte ich mit 4 von 5 Sternen und freue mich auf den nächsten Teil.

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Rezensionen von Anno:

Eine abenteuerliche Reise

Nova - Aufbruch in die Wildnis von Megan Wagner Lloyd

Nova ist ein Buch, welches sich vornehmlich an etwas geübtere Erstleser richtet. Die Schrift ist entsprechen größer und auch die Seiten in einer angenehmen schweren Papierqualität. Auch die geringe Kapitellänge und die einfach gehaltene Schriftsprache sprechen für sich und unterstützen den Erwerb der Leseroutine ohne zu überfordern.

Doch worum geht es im Buch? Nova ist eine kleine Katze, die an das wohl behütete Leben bei ihrer Besitzerin Ma Millie gewöhnt ist. Fernab der Stadt und ohne direkte Nachbarn leben die Beiden ein sorgloses Leben, bis Ma Millie krank wird und auf die Hilfe ihres nächsten Nachbarns angewiesen ist. In der Angst um ihre geliebte Besitzerin überwindet Nova ihre Furcht vor der Wildnis und macht sich auf Hilfe zu holen.
Dieses Buch hat selbst mich gerührt und berührt. Trotz der vereinfachten Sprache erzeugt es eine wunderbare Stimmung und erzählt ruhig und doch unglaublich spannend von Novas Abenteuern. Man lebt die Geschichte und fiebert mit Nova mit. Mein lesefaules Kind war extrem angetan und dadurch hochmotiviert bei der Sache geblieben. Die Gefahren der Wildnis, die Liebe Novas zu ihrer Besitzerin und deren Not- all das ist richtiggehend spürbar und lässt die Handlung sehr lebendig werden.
Es ist eine sehr berührende Geschichte über Liebe und Mut, darüber sich seiner Furcht zu stellen. Und über Freundschaft. Toll!

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Rezensionen von Anndlich:

Atmosphärische Grapic Novel, die ohne Vorwissen Fragen offenlässt

Die Neapolitanische Saga von Elena Ferrante

Lenú und Lila wachsen gemeinsam in einem Armenviertel auf und werden Freundinnen, doch ihr Leben besteht auch darin den anderen in allen Belangen übertrumpfen zu wollen.

Meine geniale Freundin ist der erste Band der neapolitanischen-Saga von Elena Ferrante und wurde von der Autorin Chiara Lagani und der Illustratorin Mara Cerri in einer Graphic Novel adaptiert.

Anmerkung: Zum Zeitpunkt des Lesens der Graphic Novel hatte ich den Roman von Elena Ferrante noch nicht gelesen.

Die Zeichnungen von Mara Cerri sind ungewöhnlich für eine Graphic Novel, sie sind weniger detailliert und wecken das Gefühl von Wasserfarbenbildern, die aufgrund ihrer Ungenauigkeit den Eindruck des Verwischens übermitteln. Ein Stil, der gewiss gewöhnungsbedürftig ist, der jedoch eine unglaubliche Atmosphäre schafft. An einigen Stellen fiel es mir etwas schwer Lenú und Lila unterscheiden zu können, schlimmer war das jedoch bei den männlichen Nebencharakteren. Das führte dazu, dass ich manchmal Probleme hatte, dem Geschehen zu folgen. Die Gesichter sind oft sehr schroff gezeichnet, auch das unterstützt die bedrückende Atmosphäre.

Der Schrift-Bild-Anteil ist unausgewogen, der Bildanteil ist deutlich höher, dies führt auch dazu, dass ich mich manchmal in der Geschichte verloren gefühlt habe. Mir blieben einige Fragen offen, die mit Vorkenntnissen wahrscheinlich geklärt wären und dennoch bin ich der Meinung, dass eine Graphic Novel selbsterklärend sein sollte, wenn sie auch nicht alles aus dem Roman aufgreifen kann. Ein Potenzial, das mit Sicherheit dagewesen ist und auch mit 256 Seiten abgedeckt werden kann, jedoch haben sich einige Male eher eindimensionale Illustrationen eingeschlichen. Zum Beispiel finden sich hintereinander drei Bilder des bewölkten Himmels wieder, die lediglich mit einem Satz unterstützt werden und daher eher unnötig wirken.

Das Ende kam dann sehr abrupt, weswegen mir erst dort bewusst wurde, dass es einen weiteren Teil geben muss. Meine geniale Freundin ist kein Einzelband und in sich nicht abgeschlossen! Die Frage, die sich am Anfang der Graphic Novel aufwirft, wird in diesem Band leider nicht geklärt und das Ende ließ mich in der Geschichte verloren zurück, weswegen ich auch das Bedürfnis habe, den Roman zu lesen.

Die Graphic Novel wird ab 12 Jahren empfohlen, was ich aufgrund der starken Interpretationen, die hier durch die Zeichnungen und dem geringen Textanteil verlangt werden, zu niedrig empfinde. Die düstere Atmosphäre wird nicht nur durch die Art der Bilder erzeugt, sondern ebenso aus Szenen, die Gewaltdarstellungen und Missbrauch beinhalten.

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Rezensionen von brauneye29:

Schöne Geschichte

Porträt auf grüner Wandfarbe von Elisabeth Sandmann

Zum Inhalt:
Schon als Kind träumt Ella davon ein unabhängiges Leben zu leben, Sinnbild für sie sind eigene Schuhe aus Leder. Wird ihr das gelingen? 1918 trifft die bodenständige Ella auf die glamouröse Ilsabé. Trotz der Unterschiede entsteht eine Freundschaft, die zwar kompliziert aber auch unzerbrechlich ist.

Jahrzehnte später liest die Londoner Übersetzerin Gwen, die auch eine Enkelin von Ilsabé ist, Ellas Erinnerungen.
Meine Meinung:
Das war ein recht interessantes Buch, dass die Lebensgeschichte von Ella aber Ilsabé auf ungewöhnliche Art und Weise zum Leben erweckt. Durch den Wechsel zwischen den Aufzeichnungen und damit der Vergangenheit und dem Wechsel ins jetzt habe ich das Buch als sehr lebhaft und in keinster Weise langatmig empfunden. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und gut lesbar. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Fazit:
Schöne Geschichte

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Rezensionen von Claudia R:

Mauscomic

Scurry 1 von Mac Smith

Klappentext/ Inhalt:

Das MOUSE GUARD der Moderne trifft auf Watership Down.
Eine Mäusekolonie kämpft in einem verlassenen Haus verzweifelt darum, einen harschen, unberechenbaren Winter zu überleben. Alle Menschen scheinen verschwunden zu sein, und auch die Sonne macht dieser Welt nur noch selten ihre Aufwartung.

Doch dann wird die Nahrung immer knapper, und viele Mäuse werden krank: Die kleinen Plünderer sind dazu gezwungen, sich immer weiter von ihrem Zuhause zu entfernen und ein von monströsen Bestien geplagtes Land zu durchkämmen, um das kleinste bisschen Futter zu finden, das der Kolonie auch nur einen Tag der Gnadenfrist bescheren könnte.
Während die junge Pict und ihr Vater Orim versuchen, die Kolonie vor dem Chaos zu bewahren, begeben sich der kleine Wix und sein Rattenfreund Umf auf eine weitere Plündertour, um Nahrung zu suchen. Dass sie von wilden Katzen und Raubvögeln gejagt werden, gehört für die Mäuse zum Leben – aber hinter den Zäunen lauert noch etwas viel Furchterregenderes ...
SCURRY 1: DIE TODGEWEIHTE KOLONIE ist der erste Band von Mac Smiths Comic-Saga, der die ersten 3 Episoden der epischen Geschichte aus dem Webcomic sowie zusätzliche Illustrationen enthält.

Cover:

Eine Maus auf einem Totenschädel. dahinter bedrohliche Augen und eine spooky Atmosphäre machen dieses Cover aus und zugleich neugierig auf das Buch.

Meinung:

Ein spannendes und geheimnisvolles Abenteuer, mit jede Menge Action und wundervollen Illustrationen begeistert hier besonders de etwas älteren Comicleser, denn dies ist definitiv kein Kindercomic, sondern auch aufgrund der düsteren Atmosphäre eher für ältere Jugendliche und Erwachsene geeignet. Die Illustrationen sind wundervoll gelungen umgesetzt und auch die Atmosphäre wird sehr gut herübergebracht.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten und halte. ich daher mit weiteren Details dazu zurück.

Das Buch enthält die ersten drei Episoden der Saga. Es ist toll vom Aufbau und der Gliederung. Die einzelnen Szenen und Szenerien sind toll und verständlich dargestellt. Die Emotionen kommen sehr gut durch die Charaktere und auch die Zeichnungen herüber. Der Aufbau ist toll gemacht und auch die Spannung und Action kommt gut herüber.

Die Zeichnungen und Illustrationen sind wundervoll umgesetzt. Die Bilder stecken voller Details und sind sehr stimmungsvoll dargestellt. Auch die Atmosphäre und Emotionen werden gut wiedergegeben. Die Handlungen werden gut veranschaulicht und der Comic-Style macht hier sehr viel Freude und bereitet Lesevergnügen.

Die Story ist toll durchdacht und actionreich und zugleich als Auftakt gut gelungen. In Handlungen und Charaktere findet man sich schnell hinein.

Der Comic macht einen wertigen Eindruck und durch das Hardcover und die farbliche Gestaltung wird dies zusätzlich verstärkt.

Mausstarkes Abenteuer auf dessen weiteren Verlauf ich sehr gespannt bin und die weitere Entwicklung gern weiter mit verfolge.

Fazit:

Ein spannendes und geheimnisvolles Abenteuer, mit jede Menge Action und wundervollen Illustrationen.

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Rezensionen von Bibibabby:

Jede Familie ist anders

So schlafe ich! Und wie schläfst du? von Olaolu Fajembola; Tebogo Niminde-Dundadengar

Auf dem Cover sind fünf Kinder auf einer Mondsichel abgebildet. So fantasievoll ist der Inhalt aber nicht: wir begleiten jedes der fünf Kinder durch ihre Abendrituale.

Wir sehen was sie Abends essen, was sie danach machen und wie sie ins Bett gehen. Die Kinder sind unterschiedlicher Herkunft und Kulturen und haben ganz unterschiedliche Familienkonstellationen und Abendrituale.

Diversität wird hier großgeschrieben und wir merken, dass die Autoren möglichst viele Situationen darstellen und normalisieren wollen.

Die Bilder im Buch sind bunt und detailreich gezeichnet. Die Texte sind generell einfach zu verstehen, doch ab und zu taucht ein Wort auf, das man nicht unbedingt kennt (für ein Gericht, zum Beispiel).

Das Buch stellt eine Vielfalt von Möglichkeiten dar, die Kinder als Vorbild nehmen können. Von daher bin ich nicht so zufrieden mit Beschreibungen wo das Kind z.B. keine Tomaten essen möchte.

Insgesamt aber ein Buch das Horizonte erweitert.

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Rezensionen von Lesemama:

Mobbing

Wolf von Sasa Stanisic

Zum Buch:

Kemi wird von seiner Mutter im Ferienlager angemeldet. Er will da überhaupt nicht hin, er ist ein Junge, der sich schwierig anpasst und lieber seine Ruhe hat. Er muss aber trotzdem hin, für seine Mutter.
Im Ferienlager trifft er Jörg, der auch anders ist. Kemi beobachtet wie Jörg immer mehr gemobbt wird und will etwas dagegen tun.

Meine Meinung:

Mobbing ist heutzutage leider ein allgegenwärtiges Thema und kann nicht oft genug behandelt werden. So ging es auch in diesem Buch um Mobbing und ums anderssein, auch wenn der Autor dafür ein ganz eigenwilligen Wort benutzt, andersig.
Der Schreibstil ist gut zu lesen und dem Alter des Zielpublikums angepasst, die Überschriften der Kapitel sind immer sehr einfallsreich. Zusätzlich gibt es immer wieder Illustrationen, die das Gelesene noch zusätzlich unterstützen.
Das Buch hat eine wichtige Botschaft, die, wie schon mal erwähnt, nicht oft genug zum Thema gemacht werden kann. Ich fand es jedenfalls sehr lesenswert.

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Rezensionen von Chrystally:

Jeder Mensch hat eine Geschichte.

Das Glück der Geschichtensammlerin von Sally Page

Janice lebt im Hintergrund – während sie ihrer Arbeit als Reinigungskraft und ihrem Alltag nachgeht, ist sie diejenige, die sich die Geschichten der anderen anhört, und auch von ihrem Mann und ihrem Sohn erfährt sie keine Beachtung. Doch plötzlich ist da dieser Busfahrer, und eine neue Arbeitgeberin, und Janice muss sich entscheiden, ob sie aus dem Schatten tritt…

Sally Page hat eine redliche Protagonistin geschaffen, wie sie wohl jeder kennt: die gute Seele, die sich um alle und alles kümmert, hier und da auch ehrliche Anerkennung bekommt, aber es klaglos hinnimmt, wenn sie schlecht behandelt und ignoriert wird.

Und die man gerne mal schütteln möchte, warum sie das mit sich machen lassen. Dabei ist Janice kein Klischee, sondern ein glaubhaftes Individuum mit regem geistigem Innenleben und oft auch schönen und berührenden Begegnungen mit anderen, vielseitigen, interessanten und bisweilen schrägen Personen. Und erfreulicherweise stoßen ihr die Veränderungen nicht einfach zu, sondern Janice trifft einige neue Entscheidungen, die Bewegung in ihren eingefahrenen Alltag bringen. Die emotionalen Turbulenzen, in die sie diese Veränderungen stürzen, und auch der weitere Verlauf der Geschichte sind glaubhaft. Umso mehr habe ich mich über das in vielen Aspekten unerwartete Happy End gefreut. Der Schreibstil gleitet mühelos dahin und zaubert in wenigen, einfachen Worten eindrucksvolle Szenen. Das gilt besonders auch bei den kleinen Geschichten, die Janice über andere Menschen sammelt und die umso schöner sind, wenn man hinten im Buch liest, dass Sally Page hier aus wahren Begebenheiten schöpft.

Insgesamt ein Schatz von einem Buch, das einen in die Höhen und Tiefen der menschlichen Existenz mitnimmt und ein warmes Gefühl im Bauch hinterlässt. Beherzte Leseempfehlung für Fans von „Die Eleganz des Igels“ und „Miss Harris und ein Kleid von Dior“.

Disclaimer: Ich habe das Buch als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten. Dies beeinflusst meine Rezension nicht.

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Rezensionen von drachenzahn:

Eine wilde Geschichte voller Poesie

October, October von Katya Balen

Bei „October, October“ handelt es sich um ein einfühlsames, poetisches Werk, dessen Sprache einzigartig und für ein Kinderbuch recht ungewöhnlich ist. Katya Bahlen ist eine begabte Autorin, die es versteht mit Worten zu spielen und sicher nicht nur Kinder mit ihrer Geschichte mitreißen kann. Wer allerdings mit Poesie generell nichts anfangen kann, sollte vielleicht lieber um das Buch einen Bogen machen.

Das Mädchen October wächst zurückgezogen im Wald bei ihrem Vater auf. Ihre Mutter hat der Natur und damit auch ihrer Familie den Rücken zugekehrt, als October 4 Jahre alt war. Das konnte October ihr nie verzeihen und hat jeden Kontaktversuch abgeblockt. Das Mädchen liebt jedoch ihr freies, ungebundenes Leben und die Wildheit der Natur. Es stört sie nicht, dass sie außer ihrem Vater niemand um sich hat. Dort fühlt sie sich sicher, während die Stadt für sie fremd ist und bedrohlich wirkt.

Doch dann geschieht an ihrem elften Geburtstag ein Unglück, das ihre ganze Welt zum Erschüttern bringt. Ihr Vater wird verletzt und sie ist gezwungen, bei „der Frau, die ihre Mutter ist“ (so nennt October sie durchweg) zu bleiben. Sie ringt mit ihren Schuldgefühlen, sucht nach der Wildheit in ihr und in der kalten neuen Umgebung. Dabei klammert sie sich verzweifelt an ihrer Findel-Schleiereule und einen gefundenen alten Poesie-Ring, während sie hilflos und wütend ihre neue Umgebung erkundet.

Man merkt recht schnell, dass es sich bei October um ein besonderes Mädchen handelt. Sie ist nicht wie jede andere und zeigt deutlich autistische Züge. Bei zu lauten Geräuschen oder Helligkeit hält sie sich die Ohren zu oder schreit in Situationen, die sie emotional überfordern. Es fällt ihr schwer, mit anderen zu kommunizieren und sich zu öffnen. Um so faszinierender ist es, dass die Geschichte lediglich aus ihrer Gedanken- und Erlebniswelt heraus beobachtet und erzählt wird.

October nimmt die Welt auf eine ganz spezielle Weise wahr. Sie erkennt in den kleinsten Dingen Geschichten und sucht die Wildheit und die Geheimnisse dahinter. Dabei webt sie all dies zu einem Erzähl-Flickenteppich. Da allein aus ihrer inneren Erlebniswelt geschrieben wurde, handelt es sich bei dem Buch quasi um eine Art endlosen Monolog. Das könnte mühsam und langweilig sein, aber durch Octobers besonderen Blick und die beeindruckende Sprache von Katya Bahlen, wird man einfach mitgerissen.

Octobers Gedanken sind nicht klar und linear, besonders in Situationen, in denen sie vom Geschehen überwältigt wird. Somit gibt es Passagen, in denen es weder Punkte, noch Komma gibt und sich die Ideen, Gefühle und Gedanken regelrecht überschlagen. Eindrucksvoll gibt der Text so über die Sprache das Erleben der Protagonistin wieder. Man findet auch zahlreiche Gedichte, deren Bedeutung schon durch die Anordnung der Wörter oder Sätze, teilweise sogar bei Wörtern (wie bei „springen“) bildlich dargestellt bzw. untermalt wird. Es gibt im ganzen Buch keinen einzigen richtigen Dialog. Gespräche werden meist eher deskriptiv zusammengefasst und nur einzelne Aussagen in Kursivschrift als eine Art Zitat entsprechend hervorgehoben - eben die Sätze, die für October tatsächlich von Belang sind.

Die Charaktere wirken allesamt authentisch, haben Ecken und Kanten. Keiner ist perfekt. Selbst die Mutter, die ja ihr eigenes Kind verlassen hat, wird keineswegs von der Autorin als böse oder herzlos dargestellt. Zudem ist die Botschaft des Textes am Ende wirklich sehr ergreifend sowie poetisch.

„October, October“ ist ein wirklich wunderschönes Buch, dessen Geschichte „weit hinaufsteigt“ und noch lange nachhallt. Wirklich empfehlenswert!

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Rezensionen von Lesemama:

Oberflächlich

Sieben Männer später von Lucy Vine

Zum Buch:

Welcher war der Richtige?
Esther und ihre beiden Freundinnen finden einen alten Artikel über die wahre Liebe. Darin steht das es sieben Arzen von Männern gibt und alle sieben hat Esther schon kennengelernt. Nur welcher davon ist denn nun ihr Traummann?


Meine Meinung:

Ich fand den Klappentext so vielversprechend und die Idee echt gut, aber die Umsetzung fand ich schrecklich.

Die Geschichte war oberflächlich und ich werde auch mit den englischen Frauen um die dreißig nicht warm. Die ganze Zeit geht es nur um Party und auf einmal muss die große Liebe her und geheiratet und Familie gegründet werden. Das ist schon fast das Schema eines jeden Englandromans mit Protagonistinnen um die dreißig. So war es auch diesmal. Außer das es furchtbar oberflächlich war ,fand ich auch noch Esther sehr unsympathisch und konnte die Männer teilweise echt verstehen. Ich erhoffte mir sommerliche Unterhaltung und bekam einen ganz furchtbaren Roman. Schade um die Lesezeit.

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