Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
mystisch - düster
Schatten - Der Pakt (Schatten 1) von Timo Parvela
Klappentext / Inhalt:
Atemlose Spannung für Kinder ab 10 Jahren
Ein Junge gibt für die Erfüllung seines Herzenswunschs seinen Schatten her. Aber der Preis, den er bezahlt, ist hoch. Ein spannender und mitreißender Roman für Kinder und ein ideales Geschenk für alle Graphic-Novel-Fans.
Ein Junge verkauft seinen Schatten …
Der 13-jährige Pete ist verzweifelt.
Seine beste Freundin Sara ist unheilbar krank. Als letzten Ausweg flüstert Pete dem Weihnachtsmann im Kaufhaus seinen sehnlichsten Wunsch ins Ohr. Er erhält das Versprechen, dass Sara geheilt wird, aber unter einer Bedingung: Pete muss seinen Schatten hergeben. Pete zögert keine Sekunde. Wer braucht schon einen Schatten? Der Plan geht auf und Sara wird über Nacht gesund. Aber bald stellt Pete fest, dass er nicht nur seinen Schatten verloren hat, und dass ein Mensch ohne Schatten kein richtiger Mensch mehr ist. Pete und Sara schmieden einen Plan, wie sie die Schatten zurückerobern können. Aber ihr Gegner ist eine sehr, sehr dunkle Macht ...
Mitreißende Geschichte: Atemlose Spannung für Kinder
Tolle Optik: Viele fantastische bunte Bilder schaffen Atmosphäre
Kurze Kapitel: Auch geeignet für widerwillige Leser und Lesemuffel
Extra-Motivation: Zu diesem Buch gibt es ein Quiz bei Antolin
Über das Buch:
Von einem der beliebtesten finnischen Bestsellerautoren und einem vielfach preisgekrönten Illustrator. Ein ungewöhnliches Lesevergnügen für Jungen und Mädchen ab der 4. Klasse.
Der Auftakt zu einer Abenteuertrilogie, in der sich die Welt des Weihnachtsmanns als etwas ganz anderes entpuppt als das, was wir uns immer vorgestellt haben. In „Schatten“ greift Timo Parvela die berühmtesten nordischen Mythen auf und nimmt Leser:innen ab 10 Jahren mit auf ein Abenteuer, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt (auf die wohlige Art!) …
Alle Bände der Reihe:
Band 1: Schatten – Der Pakt
Band 2: Schatten – Das Portal
Band 3: Schatten – Die Macht des Lichts
Cover:
Das Cover ist sehr beeindruckend und ausdrucksstark. Eine besondere Aura und Düsternis geht davon aus. Auch farblich und gestalterisch durch den Nebel bzw. Dunst ist dies toll umgesetzt. Es wirkt sehr geheimnisvoll.
Meinung:
Ein spannender, mystischer, düsterer und gelungener Auftakt einer fantastischen Kinder-/Jugendreihe ab ca. 10 Jahren. Man wird sanft und dennoch direkt in das Thema, Leben ohne Schatten hineingeführt. Pete ist 13 Jahre alt und hat einen sehnlichsten Wunsch. Er möchte, dass seine beste Freundin Sara, die sehr krank ist, wider gesund wird. Dies gelingt auch, jedoch ist der Preis seines Schattens höher als gedacht... oder nicht? Kann er ihn sich wiederholen?
Doch zu viel vom Inhalt möchte ich hier noch nicht verraten und halte mich daher mit inhaltlichen Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Man kommt schnell in die Handlungen und Charaktere hinein. Die Atmosphäre ist teils sehr düster, aber auch spannend. Die Spannung wird immer mehr aufgebaut und durch die wunderschönen und ausdrucksstarken Illustrationen zusätzlich sehr gut abgerundet.
Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und sind deutlich erkennbar durch die großen Zahlen zu Beginn. Die Kapitel sind durchnummeriert und sehr kurz, dadurch wird das Tempo erhöht und Spannung erzeugt. Auch die Kapitelanfänge bzw. die Zahlen sind gut erkennbar.
Die Illustrationen sind wunderschön und passend gestaltet. Diese geben den Charakter und die Atmosphäre sehr gut wieder. Es ist sehr bildgewaltig und ausdrucksstark. Mir haben die Bilder extrem gut gefallen und man konnte gut in diese eintauchen und sie geben dem Ganzen noch mehr Kraft und Ausdruck.
Die Geschichte steckt voller Mystik, Dynamik, Düsternis und Geheimnis und macht dadurch viel Spannung und Atmosphäre aus. In der Geschichte steckt viel Kraft und der Auftakt ist sehr gut gelungen. In Pete habe ich mich schnell hineingefunden und konnte diesem sehr gut folgen. Man wird von der Handlung schnell gefangen genommen und es liest sich sehr angenehm und spannend. Man wird hier gut unterhalten und ist extrem gespannt, wie es weitergeht.
Fazit:
Ein spannender, mystischer, düsterer und gelungener Auftakt einer fantastischen Kinder-/Jugendreihe.
Rezensionen von Streiflicht:
Genial
Klugscheißerwissen Kräuter von Tami von Seyr
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich Kräuter sehr mag und leider immer noch viel zu wenig über sie weiß, und andererseits, weil ich den Titel und die Idee so cool fand. Ich bin auch jemand, der sich gerne unwichtige Details merkt und bei passenden Gelegenheiten gerne anbringt. Insofern ist der Titel wie für mich gemacht.
Ich mag, dass die Autorin über sich selbst schmunzeln kann und das Buch genauso geschrieben hat, zugleich aber seitenweise Wissen perfekt aufbereitet und aufgelistet hat. So macht es einfach nur Spaß, mehr über die Kräuter zu erfahren und zu lernen.
Das Cover ist witzig und passt meiner Meinung nach perfekt zum Inhalt. Das Buch ist sehr übersichtlich und anschaulich aufgemacht und lädt immer wieder dazu ein, darin herumzublättern. 50 verschiedene Kräuter von a wie Ahorn und Auegentrost, bis w wie Wacholder, Wegwarte und Weißdorn laden zum Kennenlernen ein. Manche hätte ich gar nicht als Kräuter gesehen, umso interessanter ist es dann. Jede Pflanze wird mit einem besonderen Bild, ihrem deutschen und lateinische Namen und einem Untertitel vorgestellt. Dazu gibt es viel Wissen über die Herkunft, die Familie und die Heilkraft. Taschenwissen am Rande unterhält und lässt einen Schmunzeln. Sehr gut gefallen haben mir auch die Infoteile mit dem Klugscheißerwissen und den Rezepten. Die Gestaltung passt bestens zum Buch und macht das Lesen einfach und erleichtert das Nachschlagen.
Wer Kräuter mag und sich auf humorvolle Art und Weise fortbilden möchte, ist hier genau richtig!
Rezensionen von Gavroche:
Janice
Das Glück der Geschichtensammlerin von Sally Page
Janice lebt in Cambridge und ist Putzfrau. Der Sohn ist inzwischen erwachsen und lebt in London, der Ehemann wechselt ständig den Job und immer ist es die Schuld der anderen, die einfach nicht richtig und gut arbeiten können, so dass die Last auf den Schulten von Janice hängen bleibt. Aber bei ihren Putzjobs und auf dem Weg gibt es auch immer wieder schöne Momente, so mit dem Busfahrer, der aussieht wie ein Erdkundelehrer - im positiven Sinn - oder mit dem Hund Decius, den sie neben dem Putzjob bei der nicht einfachen Familie ausführt.
Janice kann schlecht nein sagen und so kommt es, dass sie bald auch noch eine Stelle bei der alten Dame Mrs. B übernimmt, die schon über 90 ist, aber ganz schön ausgefuchst.
Janice liebt es, Geschichten zu sammeln, die der Leute, bei denen sie putzt oder Geschichten die sie im Bus aufschnappt. Aber als sie ihre eigene Geschichte erzählen soll, wirkt sie erstmal überfordert.
Ich finde, Sandra Voss ist hier perfekt als Hörbuchsprecherin besetzt und ich habe Janice gut vor Augen gehabt.
Ein Buch mit durchaus auch schwierigen, traurigen und emotionalen Themen, aber auch viel Freude. Eines, das mich zum Nachdenken gebracht hat.
Rezensionen von Streiflicht:
Hat mich nicht erreicht
Bretonisch mit Sturm Tereza Berger von Gabriela Kasperski
Ich lese wirklich viele Krimis und sehr gerne auch Regionalkrimis. Umso mehr habe ich mich auf dieses Buch gefreut, dass auf so einer besonderen Insel quasi am Ende der Welt Frankreichs spielt. Leider hat mich das Buch von Anfang an nicht wirklich erreicht und abgeholt, ich bin nicht mit den Figuren warm geworden und konnte ihr Handeln auch oft nicht nachvollziehen.
Obwohl ich bis zum Ende durchgehalten habe, konnte mich die Geschichte leider nicht packen. Ich empfand Tereza als übergriffig und sie mischte sich meiner Meinung nach zu sehr in Sachen ein, die sie nichts angehen. Irgendwie passte das für mich nicht, wo sie doch eigentlich nur als Hochzeitsgast auf die Insel gekommen ist. Sie ist Gast und stöbert dennoch ungebeten in den Angelegenheiten der Inselbewohner, sie verunsichert die Braut und so weiter. Das fand ich wirklich unschön und so konnte ich auch keine Beziehung zu ihr aufbauen.
Und auch ihr männlicher Gegenpart Gabriel ... unzuverlässig, unhöflich und maulfaul. Er lädt sie ein und lässt sie dann schon am Hafen das erste Mal stehen. Ohne Worte für mich. Keine Ahnung, was sie an ihm findet, aber ich kenne natürlich auch die Vorgängerbücher nicht. Vielleicht wäre es für Quereinsteiger, die die Vorgängerbücher nicht kennen, schöner, wenn sie da noch ein paar Hinweise bekämen, vielleicht würde man dann besser verstehen, warum diese "Beziehung" so seltsam ist.
Wenn ich die Figuren nicht mag, fällt es mir immer schwer, mich auf ein Buch einzulassen. Hier fand ich leider auch die Geschichte nicht so packend. Die Idee mit dem Buch hat mir gut gefallen und das fand ich auch interessant. Aber vieles passte für mich auch nicht zusammen, es gab inhaltliche Fehler und Unstimmigkeiten. Sowas stört mich leider auch extrem. So war an einer Stelle von Adler und Krähe die Rede, gefunden aber ein Adler und eine Eule ...
Auch die Sprecherin hat mich nicht überzeugt.
Rezensionen von yellowdog:
Die Doppelgängerin
Augustblau von Deborah Levy
Deborah Levys Romane sind außergewöhnlich und zeigen in der Regel Frauen in einem Zustand des Wandels. Das gilt auch für Augustblau, in der die Protagonistin Elsa eine Konzertpianistin ist, die an einem Konzertabend plötzlich etwas anderes spielt als erwartet. Sie bricht das Konzert dann abrupt ab.
Sie ist seelisch aus dem Gleichgewicht.
Elsa ist auf Identitätssuche. Sie wurde als Kind, ein musikalisches Wunderkind sogar, adoptiert.
Die Handlung führt einen von Griechenland nach London und Paris bis nach Sardinien, wo jetzt ihr Adoptivvater Arthur im Sterben liegt,
Es ist ein sehr zeitgemäßes Buch. Der Zeitpunkt der Handlung ist 2021, die Pandemie herrscht vor und die Figuren tragen Masken.
Es gibt viele ausgezeichnet gemachte Formulierungen und Beobachtungen.
Deborah Levys Stil ist etwas besonderes. Dicht, metaphernreich, mit Doppelgängermotiven, ausdrucksvoll und intensiv.
Trotz der von der geringen Seitenanzahl des Buches, ist es inhaltlich wie stilistisch sehr verdichtet, rätselhaft, voller Atmosphäre und faszinierend.
Rezensionen von Streiflicht:
Viel Lokalkolorit
Späte Rache im Luberon von Ralf Nestmeyer
Nachdem ich damals voller Begeisterung das Vorgängerbuch "Die Toten vom Mont Ventoux" gelesen habe und Capitaine Malbec als Hauptfigur auch sehr mochte, war ich natürlich umso gespannter, wie es jetzt weitergeht. Voller Vorfreude bin ich ins Buch gestartet und leider muss ich sagen, dass mir am Ende irgendwas gefehlt hat.
Es war nicht mehr ganz so spritzig und spannend, es zog sich ein bisschen und auch der gute Capitaine Malbec konnte mich nicht mehr so überzeugen.
Die Geschichte als solche ist spannend und auch gut erzählt. Es gibt viele Verdächtige, die erst nach und nach ausgeschlossen werden können, sodass die Spannung erhalten bleibt. Auch die Location mitten in den Bergen, in der Einsamkeit des Luberon hat mir gut gefallen. Ein interessantes Setting, das ganz eigene Probleme aufwirft und besondere Dinge möglich oder eben auch unmöglich macht.
Der Titel sagt in meinem Augen schon zuviel, er verrät eigentlich schon die Lösung und das fand ich schade. Ohne diesen Titel wäre ich nicht mal in die Richtung der Lösung gekommen, so hatte ich schon länger so eine Ahnung.
Viel mehr gestört haben mich aber ein paar Aussagen und auch das verhalten von Capitaine Malbec. Er hat eine Freundin, die er aufgrund seiner Ermittlungen versetzen muss. Statt ihr aber vernünftig abzusagen und sich mit ihr auszusprechen, meldet er sich kaum bei ihr, verschiebt es immer wieder, ihr wenigstens eine Nachricht zu schreiben, und flirtet dann ungeniert mit einer anderen Frau. Das hat ihn für mich nicht gerade sympathischer gemacht, was sehr schade ist, weil ich ihn im Vorgängerbuch so mochte.
Und dann habe ich mich wirklich gefragt, ob es 2023 oder 2022, als das Buch erschienen ist, wirklich noch zeitgemäß ist, dass man schreibt, dass ein Mann sein Bett selbst beziehen kann, weil er es gewohnt ist, alleine zu leben. Sorry, aber auch in Partnerschaften wäre es schön, wenn Männer ihre Betten selbst beziehen ...
Leider hat das meinen Lesegenuss doch etwas beeinträchtigt und ich muss einen Punkt abziehen. Dennoch würde ich gerne eine Fortsetzung lesen - in der Hoffnung, dass Capitaine Malbec dann nicht nur seine dienstlichen Rätsel so gut löst, sondern auch privat etwas besonnener und ehrlicher agiert.
Gut gefallen hat mir das Lokalkolorit, das immer wieder gekonnt in Szene gesetzt wird. Das Flair macht Lust auf Urlaub, Lust auf das Buch und Frankreich.
Rezensionen von yellowdog:
Gleichförmig erzählt
Schönwald von Philipp Oehmke
Philpp Oehmkes Buch Schönwald ist ein dichter, komplex angelegter Familien- und Gesellschaftsroman, der sich dem Thema Vergangenheitsbewältigung nähert.
Sprachlich und stilistisch ist der Roman handwerklich gut, aber doch ziemlich konventionell gemacht.
Das führt dazu, dass der Roman nicht aus der Masse ähnlicher Bücher herausragt.
Schon das Cover, welches wirklich schön gezeichnet ist, lässt den Leser im unklaren. Man denkt, der Roman spielt in einer anderen Zeit. Dem ist aber nicht so. Die Handlung zeigt eine Familie und spielt sich heutzutage ab. Leider blieb mir das ganze überwiegend fremd. Es spielt sich alles in einer erstaunlichen Gleichförmigkeit ab. Höhepunkte oder Spannungsmomente gibt es kaum. Auch eine Leistung des Autors, einen Leser auf über 500 Seiten so auf Distanz zu halten.
Die Figurenentwicklung und -führung ist auch eher durchschnittlich und so fällt auch meine Gesamtbewertung des Buches aus.
Rezensionen von Sonnentiger:
Eine spannende Geschichte für Klein und Groß
Welche Farbe hat mein Tag von Carina Lendl
Für Paula, die mit ihren Eltern im beschaulichen Dörfchen Kleinrübling wohnt, haben die Sommerferien begonnen. Die schönste Zeit des Jahres findet Paula, denn endlich kann sie sich dem widmen, was wirklich Spaß macht. Nur Schade, dass ihre beste Freundin verreist ist. Aber dank eines örtlichen Fotowettbewerbs vergeht die Zeit wie im Flug.
Als Paula dann noch im Nachbargarten einen entflogenen Wellensittich entdeckt und diesen, gemeinsam mit ihrem Papa Max, rettet, scheinen die Ferien endgültig perfekt zu werden.
Wenn da nicht ihr Problemschulfach Mathe wäre…
Aus diesem Grund besteht Paulas Mama Gabi darauf, dass Paula Nachhilfe nimmt. Und weil ihre Tante Viola/Violetta, Papas Schwester, besonders gut darin ist, aber leider auch schwer beschäftigt, soll sie gleich für die zweite Ferienhälfte Termine mit ihr vereinbaren.
Tante Viola ist jedoch alles andere als ein netter Mensch und hält nicht sonderlich viel von der Intelligenz ihrer Nichte. Zudem hat sie sich bereits in der Vergangenheit als Tyrann und Schuldrache einen Namen gemacht. So ist die Beziehung zwischen den beiden deutlich angespannt.
Als Viola dann auch noch mit einer ihrer überdüngten und pestizidverseuchten Riesenzucchini über Paulas Zuhause herfällt und beinah den Wellensittich erschlägt, kommt es zum großen Streit.
Zu allem Überfluss wird kurz darauf ein Brandanschlag auf Violas Villa verübt. Für die Polizei ist sofort klar, dass nur Paula hinter dieser Tat stecken kann.
Wer steht nun Paula bei? Und wie soll sie ihre Unschuld beweisen? Und wer steckt wirklich hinter dieser Tat?
Mit "Welche Farbe hat mein Tag?" ist der Autorin Carina Lendl, ein spannendes und vielschichtiges österreichisches Krimi-Abenteuer mit einer enorm dichten Atmosphäre gelungen.
Von der anfangs friedlichen Dorfidylle, bis hin zur unheilvollen Szenerie, taucht der Leser tief in die Geschichte und in die Psyche der einzelnen Protagonisten ein. Die zahlreichen Charaktere reichen dabei von sympathisch bis schrullig und schon nahezu bösartig, bleiben aber immer lebensnah und realistisch.
Als Leser fiebert man jederzeit mit Paula mit. Man lacht mir ihr, man leidet mit ihr, man hofft und verzweifelt mit ihr. Man erlebt mit was Familie und Freundschaft bedeutet und wie schnell sich Gerüchte und Halbwahrheiten verbreiten (können).
Aufgrund der hohen Seitenzahl und der doch recht kleinen Schrift, könnte es sein dass sich besonders junge Leser (geeignet ab ca. 9 Jahren) eher vom Lesen abschrecken lassen. Aber da die Geschichte über Generationen hinweg fesselt und bestens unterhält, lädt das Buch auch zum Vorlesen ein.
Übrigens wird jedes Kapitel mit einer Farbe eingeleitet (daher auch der Titel). So lässt sich anhand dieser bereits die Stimmung innerhalb des Kapitels erahnen (was ich sehr spannend finde).
Ein packendes Erstlingswerk, mit vielen humorvollen Situationen, das man einfach gelesen haben muss! Für mich ein absolutes Jahreshighlight, das ich von Herzen gern weiterempfehle!
Rezensionen von Streiflicht:
Spannende Entdeckungsreisen
Reisehandbuch Europa mit dem Zug von Cindy Ruch; Reisedepeschen
Als Studentin bin ich viel mit dem Zug gefahren und habe dabei vieles erlebt, oft war ich zu spät, stand stundenlang irgendwo auf zugigen Bahnhöfen oder verbrachte halbe Nächte in düsteren Bahnhöfen am Ende der Welt. Daraufhin kaufte ich ein Auto, weil ich endlich unabhängig mobil sein wollte und sicherer, zuverlässiger.
Bahnfahren war für mich keine Option mehr.
Heute – mit einem gewissen Abstand – sehe ich die Dinge anders und weiß, dass das Zugfahren einfach deutlich besser für die Umwelt ist. Und es hat auch viele andere Vorteile: ich muss mich nicht konzentrieren, keinen Stau aushalten, ich kann aufstehen, lesen oder Musikhören und muss nicht auf die Straße und den Verkehr achten. Weil ich aber immer noch zu wenig mit dem Zug unterwegs bin, hat mich dieses Buch neugierig gemacht. Gerade den Untertitel „Geheimtipps von Freunden“ fand ich toll, das hat mich sehr angesprochen.
Ich mag die Aufmachung des Buchs und die Einteilung des Inhalts. Eine kurze Einführung und dann geht’s auch schon los mit den Infos. Viel zu viele, um sie auf einmal aufnehmen zu können. Perfekt, um immer wieder nachschlagen und sich schlaumachen zu können. Besonders schön fand ich, dass die jeweiligen Länder auch immer kurz vorgestellt werden und man eine Karte hat, die auf den ersten Blick zu Übersicht verhilft. Viele tolle Impulse und Idee, gerade auch von Ländern, die man für einen Urlaub vielleicht nicht sofort auf dem Schirm hat.
Ein ganz tolles Buch, das ich erstmal noch in Ruhe weiterlesen werde und dann immer wieder zur Inspiration und Reiseplanung zur Hand nehmen werde!
Rezensionen von Katzenmicha:
Tolle Kulttorten
Modetorten von Dr. Oetker Verlag
Erste mal finde ich das Buch sehr schön gestaltet,es macht Lust durchzublättern und ich insprieren zu lassem.Zu jedem Rezept gibt es ein Bild-so das man weiß wie die Torte-Kuchen aussehen.In dem Backbuch sind außergewöhnlichere Torten zusammengestellt, die etwas aufwändiger sind und andere die etwas schneller gemacht sind.
Insgesamt hat mir die Auswahl sehr gut gefallen – denn es ist für jeden Geschmack etwas dabei.Was mit Obst, Cremes, Schokolade,und mit schönen und hübschen Verzierungen.Aber auch Torten, die in Richtung trockener Kuchen gehen wie Fanta- oder Selterskuchen.
Schritt für Schritt werden die Rezepte erklärt,die Zutaten sind meist vorhanden oder lassen sich gut besorgen.Sehr gerne 5 Sterne und wir werden viele der tollen Kuchen und Torten nachbacken.











