Kunden em pfehlungen
Rezensionen von _ich.lese_:
Großartiges Buch
Irgendwo wartet das Leben von Erin Entrada Kelly
Das Leben scheint langweilig und eingefahren. So geht es zumindest der 7. Klasse in der Fawn Creek Middle School. Bis ein dreizehntes Kind in ihre Klasse kommt, Orchid. Orchid ist total anders, sie ist interessant macht dem ein oder anderes aber auch Angst. Für Dorothy und Grayson aber ist Orchid ein Lichtblick und jeder versucht das Beste aus der Situation zu machen.
Mich spricht das Cover sehr an, ich mag die Farbe. Aber auch das innere ist irgendwie besonders. So ist die erste Seite, auf der der Titel des Buches steht, mit Unterschriften übersät, wie in einem Jahrbuch.
Das Buch erzählt von der ersten bis zur dritten Woche. Ein sehr angenehmer Schreibstil, den man leicht lesen kann, dem empfohlenen Lesealter entsprechend. Ich fand die Geschichte richtig toll, sehr unterhaltsam und auch die Charaktere sind interessant und vielseitig. Ich fand auch die Reaktionen der Mitschüler auf Orchid authentisch, denn so ist es wohl immer, wenn es neue SchülerInnen gibt.
Mich hat die Story jedenfalls sehr berührt und ich fand es einfach großartig. Definitiv ein Lesehighlight.
Rezensionen von KimVi:
Temporeicher Reihenauftakt
Refugium von John Ajvide Lindqvist
Julia Malmros, Autorin und ehemalige Polizistin, wird ausgewählt, die Fortsetzung der Millenium-Reihe zu schreiben. Um Salanders legendäre Hackerfähigkeiten glaubhaft zu beschreiben, vermittelt der Verlag Julia den Kontakt zu Kim Ribbing. Als die beiden das Mittsommerfest in Julias Ferienhaus verbringen, fallen auf der Nachbarinsel unzählige Schüsse.
Julia und Kim setzen über. Das Bild, das sich den beiden bietet, ist grauenhaft. Die Gäste, die auf der Nachbarinsel gemeinsam feierten, wurden grausam hingerichtet. Nur Astrid Helander, die Tochter der Familie, konnte sich im letzten Moment retten. Die einzige Überlebende des Massakers ist schwer traumatisiert. Julias Ex-Mann übernimmt die Ermittlungen. Allerdings lässt der Fall Julia Malmros und Kim Ribbing ebenfalls keine Ruhe, deshalb beginnen sie auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen...
"Refugium" ist der Auftakt der Stormland-Trilogie. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und ist in relativ kurze Kapitel unterteilt. Anfangs werden die Hauptcharaktere ziemlich ausführlich eingeführt. Obwohl die Spannung dadurch etwas zu sehr auf Sparflamme kocht, sind die Beschreibungen durchgehend interessant. Die kurzen Kapitel sorgen, trotz fehlender Spannung, für ein hohes Tempo, dem man sich bereits nach kurzer Zeit kaum noch entziehen kann.
Handlungsorte und Charaktere werden detailliert beschrieben. Dadurch hat man beim Lesen die entsprechenden Bilder zu den beschriebenen Szenen vor Augen und kann sich ganz auf die Ereignisse einlassen. Die Ermittlungen, die die Polizei anstellt, geraten in den Hintergrund und werden von einigen Zufällen geprägt. Julia Malmros und Kim Ribbings Nachforschungen wirken dagegen deutlich effektiver. Gemeinsam mit allen Akteuren versucht man die Puzzleteilchen zusammenzutragen und an die richtige Stelle zu setzen. Man folgt einigen Spuren und muss sich dabei auch auf die komplizierte Beziehung zwischen den Hauptprotagonisten einlassen können. Dabei wirken beide nicht immer sympathisch, aber durchaus so interessant, dass man dem Geschehen gerne folgt.
Zum Ende hin stellt sich die bis dahin vermisste Spannung schließlich doch noch ein. Der Auftakt der Trilogie gipfelt in einem rasanten Finale, das man atemlos verfolgt. Der Epilog weckt die Neugier auf den weiteren Verlauf der Reihe.
Rezensionen von _ich.lese_:
Queere Lovestory
Für jede Liebe ein Problem von Anita Kelly
Dahlia ist bereit, ihr Leben komplett neu zu beginnen. Frisch geschieden und pleite kündigt sie ihren Job um ihren Traum zu verwirklichen. Die TV-Show Chef's Special.
Allerdings läuft dort nicht alles so, wie sie es sich wünscht. Und auch für London läuft es nicht so als nonbinäre Person im Fernsehen, London muss sich mit konservativer Kritik und Hass rumschlagen.
Da kann die tollpatschige Dahlia keine Rolle spielen.
Ich liebe queere Geschichten und auch diese hat mir viel Lesespaß gemacht. Dahlia war mir sofort sympathisch und ich mochte sie sehr gerne, aber auch London ist ein sympathischer Mensch. Beide zusammen sind ein niedliches Paar und mich hat die Story sehr gut unterhalten können. Auch die Kulisse mit der Kochshow fand ich sehr passend und amüsant. Eine queere Lovestory mit Unterhaltungspotenzial. Es bereitete mir jedenfalls große Lesefreude und hat mich gut unterhalten.
Rezensionen von miriamB:
Die Schwierigkeit bei einem Geheimnis besteht nicht so sehr darin, es nicht zu verraten, sondern damit zu leben (S 289)
Die Affäre Alaska Sanders von Joël Dicker
„Harry Quebert“ und die „Baltimores“ haben mich wirklich überzeugt. "Stephanie Mailer" war... naja... und nach dem "Zimmer 622" wollte ich eigentlich nienienie wieder ein Buch von Dicker lesen.
Glücklicherweise war dies einer meiner zahllosen Vorsätze, die ich nicht eingehalten habe! Es wären mir wirklich viele genussvolle Lesestunden entgangen! Denn mit „Die Affäre Alaska Sanders“ findet der Autor zu seinen alten Qualitäten zurück: er erzählt eine spannende Geschichte facettenreich und differenziert, durchaus humorvoll und mit so vielen Cliffhangern, dass man das Buch gar nicht weglegen mag.
Ein Mord von vor 11 Jahren, ein Täter, der seither im Gefängnis sitzt... und berechtigte Zweifel an seiner Schuld. Grund genug für Marcus Goldman und Sergeant Perry Gahalowood wieder gemeinsam zu ermitteln. Sie bilden ein gutes und vor allem sympathisches Team. Auch Harry Quebert taucht wieder auf und dazu gibt es noch viele Verweise auf die Baltimores. Somit wird das Lesen für alle, die die Bücher dieses „Goldman-Universums“ kennen, zu einer Art Heimkommen. Nur ein kleiner Hinweis: für das Verständnis der Handlung ist es nicht notwendig, die vorangegangenen Bücher zu kennen (lesenswert sind sie aber allemal!)
Eigentlich ist es ein komplexer Krimi, der als literarisches Puzzle daherkommt: Dicker wechselt immer wieder zwischen verschiedenen Zeitebenen und Erzählperspektiven. Es ist eine weit verzweigte Erzählung und jedes neue Detail ändert die Faktenlage. Der Mörder ist immer da, allerdings perfekt getarnt.
Fazit: Eine wirklich raffiniert konstruierte Geschichte, außergewöhnlich packend erzählt!
Lesenswert!
Rezensionen von Claudia R:
eisig ...
Eisflüstern von Anke Becker
Klappentext / Inhalt:
Spannende Fantasyserie mit queeren Figuren in vier Bänden - für Erwachsene.
Magie lässt einen Großteil des Landes Miart zu Eis erstarren. Der Süden bleibt davon unberührt, während vier Städte im Norden, geschützt hinter magischen Schutzschirmen, den Kampf ums Überleben aufnehmen.
Neunzehn Jahre später erkundet der junge Pilot Jaris zusammen mit seinem Mechhund im dampfbetriebenen, magisch aufgemotzten Propellerflugzeug die eisigen Ruinen im Norden. Dort gehen seltsame Dinge vor sich und der ungeheuerliche Verdacht, dass sich ein Bewusstsein im Eis befindet, reift in Jaris heran. Ein inneres Drängen treibt ihn an den Ort, von dem einst das Unheil ausgegangen ist: den Eispalast im Herzen des gefrorenen Landes.
Langsam begreift Jaris, dass er auf seiner Reise nicht allein ist.
Cover:
Das Cover verspricht Spannung und Abenteuer. Ein Flugzeug im Vorderrund und eine beindruckende Landschaft dahinter, umrahmt von Eiskristallen und mechanischen Zahnrad-Elementen. Optisch und farblich ein Hingucker, der neugierig auf mehr macht.
Meinung:
Magie, Spannung und Abenteuer erwarten hier den Leser und entführen diesen in eine andere Welt. Eisig und stürmisch geht es stetig voran. Bereits im Prolog erlebt man die Katastrophe und Ursprung. Spannung wird bereits hier sehr stark erzeugt und man lernt hier bereits den jungen Jaris kennen, welchen man dann 19 Jahre später auf seinen Beobachtungen und Erforschungen begleitet.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten und auch nicht zu sehr ins Detail gehen, um nicht zu spoilern oder gar etwas vorweg zu nehmen.
Der Schreibstil ist detailreich und bildlich. Man kann sich die Welt und die Hintergründe sehr gut vorstellen. Und auch in die Charaktere kommt man gut hinein. Die Ich-Perspektive ermöglicht ein schnelles und gutes Verständnis, sowie einen besonderen und auch emotionalen Einblick. Jaris war mir schnell sympathisch und so war auch die Begleitung des Charakters recht einfach. Gern verfolgt man die Geschehnisse und Handlungen. Geheimnisvoll und spannend geht es hier zu und nimmt auch nach und nach noch mehr davon auf. Durch die wechselnden Perspektiven, zwischen Jaris und einem Wesen, welches sich einem erst später erschließt, kommt hier auch mehr und mehr Spannung und Tempo hinein. Die kurzen Kapitel lassen sich angenehm lesen und ermöglichen einen guten Lesefluss.
Die Gliederung und Gestaltung des Buches hat mir gut gefallen. Die Karten zu Beginn, sind zwar etwas klein, aber dennoch ein tolles Extra und ich mag solche Details in Büchern.
Auch eine Dreiecksbeziehung (queer) spielt hier mit rein, nimmt aber dennoch nicht zu viel Platz ein, sondern vermischt sich gut mit der Mystik und der Spannung. Die Atmosphäre des gesamten Buches ist toll gewählt und kommt sehr gut herüber.
Ich habe mich hier sehr schnell hineingefunden und mich wohl gefühlt. Die Schreib- und Erzählweise hat mir gut gefallen und auch der Weltenbau und die Hintergründe konnten mich gefangen nehmen und begeistern.
Ich bin gespannt auf den weiteren Verlauf der Reihe und hoffe nicht allzu lange auf einen weiteren Band warten zu müssen.
Fazit:
Magie, Spannung und Abenteuer erwarten hier den Leser und entführen diesen in eine andere Welt. Eisig und stürmisch geht es stetig voran.
Rezensionen von brauneye29:
Nach Anlaufschwierigkeiten ganz gut
Skorpion von Matt Basanisi; Gerd Schneider
Zum Inhalt:
Was haben ein toter Priester in Palermo, 3 Tonnen Kokain in Antwerpen und der Selbstmord eines Piloten in Zürich miteinander zu tun? Augenscheinlich nichts, doch für die Schweizer Bundeskriminalpolizei verdichtet sich der Verdacht, dass alles irgendwas mit dem Ex-Banker Baumann zu tun hat.
David Keller, der Mafia-Experte ist, merkt schnell, dass er es mit einer internationalen Verschwörung zu tun hat.
Meine Meinung:
Ich habe am Anfang echt Schwierigkeiten gehabt in die Geschichte reinzukommen, so viele Orte und Personen, dass ich echt gebraucht habe, dass zu sortieren, irgendwann löste sich zum Glück der Knoten und dann fand ich das Buch auch recht spannend, aber für mich war es nicht der große Wurf, eher solide Spannungsunterhaltung mit Potenzial nach oben. Den Schreibstil fand ich ganz gut.
Fazit:
Nach Anlaufschwierigkeiten ganz gut
Rezensionen von rewareni:
Schuld
Kriegsheim von Medra Yawa
Endlich fühlt sich Maggie in der Lage sich ihren Schuldgefühlen, die sie schon seit Jahren mit sich herumträgt, zu stellen. Sie weiß, dass durch sie viele unschuldige Menschen damals gestorben sind und obwohl sie ein Kind war, das die Kontrolle über sich verloren hat, will sie alles dafür tun, damit die Wahrheit ans Licht kommt auch wenn sie dafür Opfer bringen muss.
In dem Roman ,,Kriegsheim- Nagende Schuldgefühle“ , begleiten wir dieses Mal Maggie, die in ihrem persönlichen Alptraum lebt und leidet. Es ist der zweite Teil der Reihe wo es sich empfiehlt, den ersten vorab zu lesen, da man sonst die komplexen Zusammenhänge nicht ganz durchblicken kann.
Die Autorin Medra Yawa lässt ihre Protagonistin in ein Tal der Tränen eintauchen, wo man selbst als Leser immer wieder mit ihr mitleidet.
Es ist eine gefühlvolle Geschichte die zeigt, wie Schuldgefühle einen Menschen verzweifeln lassen können und wie schwer es für andere sein kann, diesem zu helfen.
Man trifft wieder auf viele bekannte und neue Personen, wo ich immer wieder ein wenig Schwierigkeiten habe die ganzen Namen und Namenskürzel richtig zu zu ordnen.
Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch berührend und gefühlvoll, wo es immer wieder interessant ist, wie sich die Hushen und Macian mit ihrer Magie und ihren Elementen sich gegenseitig das Leben schwer machen.
Man darf also gespannt sein, ob es Maggie und ihren Verbündeten gelingt endlich Frieden zwischen den verfeindeten Völkern zu schaffen.
Rezensionen von Smirre:
Trisolaris
Trisolaris - Die Trilogie von Cixin Liu
Ein absolut faszinierendes Buch! Dem Autor gelingt es, über 1740 Seiten (!) die Spannung aufrecht zu erhalten und den Leser in Welten und Enrwicklungen zu führen, die unvorstellbar sind. Ein gewisses Maß an physikalischem Grundwissen sind allerdings von Vorteil.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von SmirreRezensionen von _ich.lese_:
Sommerlicher Lesespaß
Happy Place von Emily Henry
Und wo ist dein Happy Place?
Harriet verbringt jeden Sommer mit ihren Freunden eine Woche in einem Haus in Maine.
Vor sechs Monaten hat sie sich von ihrem Freund/Verlobten getrennt, der auch zum Freundeskreis gehört und niemand sonst weiß es. Da sie die Bombe nicht im Sommerurlaub platzen lassen wollen machen Harriet und Wyn allen etwas vor.
Letzten Sommer las ich von der Autorin schon ein Buch, daher wollte ich auch Happy Place gerne lesen. Und es hat mich nicht enttäuscht.
Harriet hatte vor, getrennt von Wyn Zeit mit den Freunden zu verbringen, die hatten es aber anders geplant und so kam es das alle zur gleichen Zeit in Maine sind.
Mir hat das sommerliche Buch sehr gut gefallen, ich mochte die verschiedenen Charaktere und vor allem den Schauplatz sehr gerne. Die Geschichte ist unterhaltsam und auch romantisch, es gibt immer wieder Rückblicke auf vergangene Urlaube. Es ist ein Sommerroman den man gut weglegen kann, für mich perfekte Lektüre für den ein oder anderen Strandtag.
Rezensionen von annaja:
Schlimmer als der Krieg!
Overkill - Tod der Schwalben von Astrid Korten
Das Cover mit Stacheldraht und angenagelter Schwalbe verheißt auf jeden Fall schreckliche Dramen.
In dem Buch berichtet Astrid Korten eindrucksvoll vom Leben in der strahlenverseuchten Gegend um Tschernobyl. Die Ukrainie ist zerrüttet, der Angriffskrieg durch Russland beraubt die ukrainischen Bevölkerung jede Hoffnung auf ein besseres Leben.
Im Gegenteil, sie bangen nicht nur wegen der Folgen der Strahlung, sondern nun auch wegen der Kriegsgefahr täglich um ihr Leben.
In dieser Geschichte geht es um die Rache von Menschen, die ihre Liebsten durch grausame Morde, 1986, nach Ausbruch des Atomreaktors verloren haben. Hauptmann Bojko sowie der russische Polizist Alexej Markow werden aus unterschiedlichen Gründen zum Verfolger des Mörders von damals und begeben sich in große Gefahr. Grausame Verbrechen, verstümmelte und entstellte Opfer, alles detailliert geschildert, machen das Buch zu einer sehr spannenden Lektüre, wenngleich alles so real geschrieben wurde, dass es durchaus Brechreiz hervorrufen kann.
Extrem gut recherchiert ist es eine klare Leseempfehlung von mir.
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Komme











