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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Kapitel60:

Mit Zippel und Quockel beim Zirkus

Zippel macht Zirkus von Alex Rühle

Zippel macht Zirkus ist der dritte Band einer Kinderbuchreihe von Alex Rühle.

Die ProtagonistInnen
In diesem Buch treiben Zippel und Quockel, die beiden Schlossgespenster, ihr Unwesen. Zusammen mit Paul und Frau Wilhelm erleben sie ein spannendes und lustiges Abenteuer.

Worum geht's?
Als Frau Wilhelm eines Tages feststellt, dass Quockel seine Freunde aus dem Zirkus vermisst, machen sie sich gemeinsam mit Zippel und dem Nachbarsjungen Paul auf den Weg, um den Zirkus zu finden.

Es geht nach Italien und schon bald ist der Zirkus gefunden. Leider haben Quockels Freunde Sorge, dass sie den Zirkus verkaufen müssen. Sie haben Schulden und hoffen, dass die Premiere viel Geld einspielt, um diese zu begleichen. Leider versucht der Bösewicht und ehemaliger Zauberer des Zirkus dies zu verhindern. Aber da haben Zippel und Quockel auch noch ein Wörtchen mitzureden.

Das Cover und die Illustrationen
Das Cover ist kunterbunt und lustig. Die Illustrationen wurden von Axel Scheffler gemacht, der durch DEN GRÜFFELO bekannt wurde. Die Bilder sind schön, aber nicht herausragend.

Umfang und Zielgruppe
Die Altersangabe AB 6 JAHREN ist durchaus zutreffend. Es eignet sich gut als Vorlesebuch und für fortgeschrittene Leser, da die Schrift relativ klein ist und die 136 Seiten gut gefüllt sind.

Schreibstil
Zippel und Quockel sorgen mit ihren Wortwitzen für gute Laune und sind manchmal auch ganz schön frech. So nennen sie z.B. einen Kofferdieb DU RIESENSCHEIßER. Während der Reise nach Italien, wird auch in Österreich Stopp gemacht. Hier werden alle österreichischen LeserInnen wohl schmunzeln, wenn die Passage im österreichischen Dialekt kommt. Insgesamt liest sich das Buch sehr flüssig und kurzweilig.

Fazit
Das Kinderbuch Zippel macht Zirkus ist bei den jungen und älteren LeserInnen sehr gut angekommen. Die Geschichte ist lustig und nett. Die Illustrationen sorgen für etwas Auflockerung für das jüngere Publikum. Insgesamt hätte die Geschichte für unseren Geschmack etwas spannender sein können.

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Rezensionen von Lesebienchen36:

Nicht mein Fall

Wir träumten vom Sommer von Heidi Rehn

Nachdem ich mit großer Begeisterung den Roman „Vor Frauen wird gewarnt“ gelesen habe, freute ich mich auf das neue Werk „Wir träumten vom Sommer“ von Heidi Rehn, dass im Juli 2023 im List (Ullstein) – Verlag erschienen ist. Das Buchcover und die dazugehörige Leseprobe haben meine Neugierde geweckt.

Wer schon einmal das eine oder andere Buch der Autorin gelesen hat, kennt bereits den flüssigen Schreibstil. Allerdings muss ich gestehen, dass er mich nicht in seinen Bann ziehen konnte. Es fiel mir Zusehens schwer, die Geschichte um Amrei meine Aufmerksamkeit zu schenken. Zum einen lag es daran, dass Heidi Rehn die Handlung in zwei Zeitebenen (1968 und 1972) erzählt. Permanent verlor ich den Überblick und musste zurückblättern, um zu wissen, welches Jahr jetzt dran war. Zum anderen konnte ich mich in keinem der dargestellten Charaktere wirklich hineinversetzen. Die knapp 120 Seiten die ich gelesen habe, waren für mich langatmig und langweilig, weil es hier nur um politische Themen und Studentenbewegungen geht. Okay, 1968 war die Zeit der Proteste, aber hier hätte man einiges verkürzt darstellen können. Wie dieses Buch ausgeht kann ich leider nicht schreiben, da ich es abgebrochen habe. Vielleicht ergibt sich noch einmal die Gelegenheit und ich lese es komplett durch. Wer weiß, aber momentan passen weder das Buch noch ich zusammen.

Ich glaube, dass Heidi Rehn hier einen guten Roman über die damalige Studentenzeit und politische Situation geschrieben hat. Leider hat mich das Thema nicht so gepackt, wie ich es mir erhofft habe. Schade.

3 von 5 Sterne!

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Rezensionen von Minangel:

knallbuntes Bilderbuch

Doris von Lo Cole

Unsere Meinung: Lange haben wir auf Doris gewartet und waren voller Vorfreude ob eines neuen Mitmachbuches. Das Mitmachen besteht darin, auf jeder Seite Doris zu suchen, welche sich schüchtern vor den Lesern versteckt. Nachdem die Kinder sowieso immer mitschauen und suchen, waren sie etwas enttäuscht, da sie von einem Mitmachbuch mehr erwartet hätten.

Doch die liebreizende Doris mit all den bunten Farben und Elementen konnte einiges wieder wett machen.
Der pädagogische Ansatz, dass man (sich) nicht schüchtern/schämen/verstecken braucht, wie man ist, ist gegeben und hat noch Potential für mehr.
Auf 32 bunten Seiten begleiten wir Doris und vor allem den jüngeren Kindern gefiel es besonders, Doris zu suchen. Die älteren Kinder konnten sie auf dem ersten Blick entdecken.
Fazit: ein liebevoll knallbunt gestaltetes Bilderbuch, welches durch eine reizende Hauptprotagonistin, dem roten Elefanten Doris besticht. Wir vergeben knallbunte 4 Sterne.

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Gravierende Veränderungen

Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe von Doris Knecht

Die österreichische Autorin Doris Knecht erzählt in ihrem neuen Roman "Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe" die Geschichte einer Frau, die mit Mitte Fünfzig vor gravierenden Veränderungen steht. Sie ist alleinerziehend, ihre Kinder Max und Mila, die Zwillinge sind, werden nach dem Abitur auf eigenen Füßen stehen.

Die 130 qm große Wohnung wird für die namenlose Ich-Erzählerin unbezahlbar, da ihr Exmann keinen Mietzuschuss mehr an sie zahlen wird. Obwohl sie Veränderungen hasst, wird sie sich eine neue, bezahlbare Bleibe suchen und sich von vielen Dingen trennen müssen.

Die Protagonistin lässt ihr Leben Revue passieren. Sie ist das älteste Kind in ihrer Familie, nach ihr bekamen die Eltern zwei Zwillingsmädchen, nach zwei Jahren zwei weitere Zwillingsmädchen. Die Schwestern sind blond wie die Mutter, nur die Ich-Erzählerin hat dunkle Haare. Sie galt als unsportlich, war immer gern für sich und eher ihren Büchern zugewandt, während die Schwestern im Hochleistungssport aktiv waren und von den Eltern gefördert wurden. Neben den Schwestern hat sie sich immer unsichtbar gefühlt, und das ist noch heute so.

Während sie mit ihrer Wohnungssuche beschäftigt ist, lässt sie ihren Gedanken freien Lauf. Wir erfahren dabei viel über ihre Vergangenheit und ihre Ansichten. Sie blickt zurück auf ihre Kindheit und das Verhältnis zu den Eltern, ihre Freundschaften und ihr Berufs- und Liebesleben. Das geschieht mit schonungsloser Offenheit, vollkommen unsentimental und authentisch.

Doris Knecht ist eine begnadete Erzählerin, die ihre Protagonistin ganz wunderbar skizziert und auch sehr viel ihres feinen Humors in die Geschichte einfließen lässt. Das Buch ist in zahlreiche kurze Kapitel mit passenden Überschriften gegliedert und sehr kurzweilig. Es ist nicht spektakulär, es beschreibt das wahre Leben, und es ist auch ein Buch über berührende Themen wie Mutterschaft und Loslassen. 

Es hat mir sehr viel Freude bereitet, den Gedankengängen der Ich-Erzählerin zu folgen und sie auf ihrem Weg in ihr neues Leben zu begleiten. Ich fand mich oft wieder in den Texten, konnte so vieles nachempfinden und habe dabei auch immer wieder meine eigene Vergangenheit reflektiert.

Die ruhige und in intelligentem Sprachstil erzählte Geschichte hat mir sehr gut gefallen - absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von Minangel:

Angenehme Urlaubslektüre

Das Glück der Geschichtensammlerin von Sally Page

Meine Meinung: Sally Page entführt uns in die Geschichte von Janice, vermutete Mitte 40, erwachsener Sohn, ausgelebt, ausgeträumt im Alltag. Durch ihren Beruf als Putzfrau lernt sie viele Menschen in ihrem eigenen Habitat – ihrem Zu Hause kennen und erlebt dadurch auch ihre intimen verletzlichen Seiten.

Sie sammelt diese Geschichten und lebt mit und in ihnen. Doch als eines Tages die neue Kundin Mrs. B Janice auffordert, ihre Geschichte zu erzählen, gerät einiges Gerade gerückte ins Wanken und fordert Janice auf, ihrem Leben wieder Geschichte zu geben.
Janice war für mich nicht greifbar, da ich ihre Geschichte und die damit verbundenen Handlungen nicht kannte. Erst mit mehr Einblick wird sie zum Charakter mit Gesicht und Gefühl. Die Spannung plätschert dahin und einige interessante Aspekte lockern die Geschichte ungemein auf und andere wunderbare und wunderliche Charaktere ergänzen Janices Reise zu ihrer Geschichte.
Fazit: wohl geschuldet meiner Leseumgebung am Meer gepaart mit Urlaubsfeeling hat mich die leichte Lektüre von Janice überzeugt und auch mitgenommen. Bevor ich noch tiefer darüber nachdenke, möchte ich gerne 5 Seesterne geben.

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Rezensionen von Gilasbuecherstube :

Toller Auftakt der Romantasy-Dilogie

Nachtschwarz (Nachtschwarz-Sternenhell, Bd. 1) Aufregende Urban-Fantasy-Dilogie über die Magie der Sterne und eine große Liebe - Buchumschlag mit Perlmuttglanzeffekt + Character Card in der 1. Auflage! von Saskia Louis

Die 17-jährige Billie ist alles andere als begeistert, als sie wieder einmal eine neue Schule besuchen muss, weil ihr Vater aus beruflichen Gründen den Wohnort wechselt. Aber sie ist nicht schüchtern und mittlerweile hat sie sich daran gewöhnt und bereits Übung darin, „die Neue“ zu sein.
Doch bereits am ersten Tag passiert auf dem Weg zur Schule etwas Merkwürdiges.

Sie wird von einem hellen Licht geblendet und nach einem lauten Kall weist die Motorhaube ihres Autos eine dicke Beule auf. Wen oder was hat sie erwischt? Es ist niemand zu sehen. Kein Reh, kein Mensch...nur das Licht, das aus dem Nichts kam.
In der Schule nimmt ihre neue Mitschülerin Kala sie in Empfang. Normalerweise schließt Billie keine allzu engen Freundschaften, denn sie weiß nie, wie lange sie an einem Ort bleibt. Doch Kala integriert sie mit ihrer offenen Art schnell in ihre Clique, zu der auch der geheimnisvolle Ashton Hunter gehört. Was verbindet die Gruppe miteinander und warum verhalten sie sich Billie gegenüber so merkwürdig? Besonders Ashton Hunter, gibt ihr Rätsel auf, denn dem Mädchenschwarm umgibt nicht nur eine sehr geheimnisvolle Aura, sondern er hat auch eine frische Wunde am Knie.
Ich habe bereits die „Die Lügendiebin“ und „Die Lügenkönigin“ von Saskia Louis geliebt und bin ein großer Fan ihrer Fantasy-Geschichten. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass sie mit „Nachtschwarz“ wieder ein Buch in meinem Lieblingsgenere herausgebracht hat.
Das Cover ist schlicht gehalten und gerade deshalb finde ich es wunderschön.

Der bildhafte Schreibstil der Autorin ist mir bereits durch einige ihrer anderen Bücher bekannt. Er hat mich wieder sofort begeistert und so dauerte es nicht lange, bis ich in die Handlung hineingezogen wurde.
Saskia versteht es, Orte und Charaktere zum Leben zu erwecken und so hatte ich das kleine Städtchen Amber Lake, den Wald, den See und den Sternenhimmel zu jeder Zeit bildhaft vor Augen. Sie hat ein Händchen dafür, die Stimmung gekonnt einzufangen, dass Leben dort mit vielen Details auszuschmücken und so ein tolles Gesamtbild zu schaffen.

Die Kapitel haben eine gute Länge um Abends ein paar Seiten zu lesen, allerdings fällt es sehr schwer, dass Buch zwischendurch zur Seite zu legen.
Auch wenn die Geschichte nur in einem langsamen Tempo voranschreitet, macht es Spaß, Billie zu begleiten und zu beobachten, wie sie versucht, hinter das Geheimnis der Clique zu kommen.
Ich muss gestehen, dass ich mir lange keinen Reim darauf machen konnte und ich die Handlung nicht vorausschauen konnte. So blieb es während der ganzen Zeit, trotz des gemächlichen Tempos spannend.

Besonders interessant war es, die Entwicklung zwischen Ash und Billie zu verfolgen.
Billie ist ein sympathisches 17-jähriges Mädchen, dass empathisch ist und offen und vorurteilsfrei auf andere zugeht. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und ihr teilweise etwas spöttischer und sarkastischer Humor, der vor allem in den Dialogen mit Ash zum Ausdruck kam, hat mir gut gefallen.
Ash ist ein geheimnisvoller Typ und ein richtiger Mädchenschwarm. Er hat eine mysteriöse und rätselhaften Ausstrahlung und eine etwas arrogante Art.
Aber auch die Nebencharaktere sind plastisch und realistisch gestaltet und runden die Geschichte wunderbar ab. Besonders gefallen hat mir dabei auch die Beziehung zwischen Billie und ihrem Vater.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich in einem angenehmen Tempo und je weiter die Handlung voranschreitet, desto spannender wird der Plot.
Am Ende gibt es einen überraschenden Cliffhanger.

Ich bin gespannt, welche Geheimnisse in Band zwei noch gelüftet werden und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Für den ersten Teil der Reihe gibt es verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleser JAMIE, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Innsbruck)

Der Joker von Markus Zusak

Testleser JAMIE, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Innsbruck)

In diesem Buch sind die Hauptfiguren: Ed, Audrey, Mav und Ritchi.

"Der Bankräuber ist ein totaller Versager.
Ich weiß es.
Er weiß es.
Die ganze Bank weiß es."

So startet das Buch "Der Joker", als Ed Kennedy, eine der Hauptpersonen, mit seinen drei Freunden auf dem Boden der Bank liegt und mit seinem Freund streitet.

Durch Zufall lässt das Fluchtfahrzeug plus Fahrer den Bankräuber im Stich. Nach kurzem Überlegen zwingt er Eds Freund, ihm den Schlüssel für seinen Wagen zu geben. Er lässt die Waffe fallen, läuft nach draußen und versucht zu fliehen. Einige Sekunden später nimmt Ed ohne zu denken die Waffe und stellt den Bankräuber.

Wenige Wochen später bekommt Ed einen merkwürdigen Brief. Eine Spielkarte auf der drei Adressen mit Uhrzeit stehen. Als er die drei Adressen aufgesucht hat, beginnt er zu begreifen, dass er eine Botschafft überbringen soll, doch das ist nicht so einfach.

Wird er es schaffen all seine Botschaften zu überbringen und den wahren Sinn des Lebens zu begreifen?

Das 444 Seiten lange Buch ist sehr spannend und humorvoll geschrieben und ich würde es allen Personen empfehlen, die gerne Aufgaben lösen.

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Rezensionen von Ecinev:

Glasaale

Die Spur der Aale von Florian Wacker

Frankfurt im Hochsommer. Die Staatsanwältin Greta Vogelsang hat Bereitschaftsdienst und wird zum Main gerufen wo eine Leiche rausgefischt wurde. Schnell wird klar, es handelt sich um den Zollfander Lars Mathissen. Dieser war bekannt als schwieriger Kollege, Einzelgänger und nicht bereit sich an die Reihenfolge für Verdachtsmeldungen zu halten.

Tatsächlich hat Greta Vogelsang in letzter Zeit wieder Mails von ihm erhalten die sie nicht so ernst genommen hat. Die eher halbherzigen Ermittlungen der Polizei verlaufen bald im Sande, der Tot wird als bedauerlicher Unfall eingestuft und der Fall abgelegt. Doch Greta hat ein merkwürdiges Gefühl und bleibt gegen den Willen der eigenen Kollegen am Ball.

Als noch eine 2 Leiche gefunden wird, gerät Greta Vogelsang selbst in die Schusslinie. Erst jetzt wird klar, an welcher Geschichte der Zollfahnder dran war.

Das Buch ist in 3 Handlungsstränge eingeteilt die anfangs eher verwirren da ein Zusammenhang nicht gleich zu erkennen ist. Unklar bleibt die Geschichte von Greta Vogelsang deren Mutter an Demenz erkrankt ist und die Greta öfters unterwegs einfangen muss sowie das Trauma dass sie erlitten hat.

Das Setting in Frankfurt hat mir gefallen da ich hier lebe und die Örtlichkeiten kenne. Der Schreibstil mit schlichten Sätzen und den kurzen Kapiteln führt gut in die Geschichte ein. Durch etliche Nebenkriegsschauplätzen hat die Geschichte jedoch etwas an Spannung verloren.

Das Cover mit den alten Kränen und einem Teil der Skyline in grün gehalten wirkt schlicht und doch recht auffällig.

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Rezensionen von Peachy_Bookdreams:

Ein großartiger historischer Liebesroman

Bergleuchten von Karin Seemayer

Inhalt: In Bergleuchten geht es um den Bau des Gotthard Tunnel in Göschenen der 1872 zwischen Schweiz und Italien begonnenen hat. Die Fuhrhalter aus Göschenen fürchten um ihre Existenz, da durch den Gotthard Tunnelbau die Lieferung nun zukünftig von der Eisenbahn übernommen werden soll. Doch der Bau des Tunnels fordert viel Material und auch Unterkünfte für die Italiener, die am Bau mit wirken.

Auch Helene Heger, deren Familie eine Fuhrhalterei betreibt, hilft ihren Vater Franz, als er einen Exklusivvertrag mit Luis Favre unterzeichnet und durch die vielen Lieferungen schon komplett erschöpft ist. Neuste Sprengtechnik mit Dynamit machen die Lieferungen immer gefährlicher. Und als Helenes Familie dem Italiener Piero ein Zimmer auf dem Hof anbieten, bahnen sich bei Helene Gefühle für ihn an, sehr zum Missfallen ihrer Familie. Doch Piero muss schon bald bei einem Unfall um sein Leben kämpfen.

Fazit: Bergleuchten spielt um ein wahres historisches Ereignis mit einer fiktionalen Liebesgeschichte. Die Geschichte wird informativ, spannend und interessant geschildert, ich habe mich vorher noch nie mit dem Gotthard Tunnelbau beschäftigt und habe einiges durch das Buch gelernt. Auch den Perspektiven wechsel zwischen Helene und Piero fand ich fantastisch. Ich habe das Buch gelesen, sowohl das Hörbuch nebenbei gehört und ich muss an dieser Stelle einmal sagen, was für eine großartige Sprecherin Sophia Hutter ist. Man konnte so richtig in die Geschichte eintauchen, mit dem Schweizerdeutschen Dialekt und ihrem wundervollen Erzählstil. Ich war schon lange nicht mehr so gefesselt von einem Erzählstil wie in diesem Hörbuch.Das Buch und das Hörbuch sind eine absolute Empfehlung für jeden Fan von historischen Romanen.

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Rezensionen von BarbaraM:

Ein charmantes und lustiges Vorleseabenteuer

Zippel macht Zirkus von Alex Rühle

Oh, was haben wir gelacht und uns gefreut auf ein Kapitel nach dem anderen! So ein Vergnügen!

Zippel ist ein kleines freches und sehr charmantes Schlossgespenst, das in einem besonderen Schloss bei seinem Freund Paul lebt. Mit im Haus wohnt auch noch Frau Wilhelm und nun auch noch ein zweites Gespenst mit Namen Quockel.

Gemeinsam machen sich alle vier Freunde auf den Weg nach Italien zum Zirkus Giacometti, denn von dort kam ein Brief. In ihm erfahren sie, dass es seit dem Rauswurf vom Zauberer Burlesconi dem Zirkus und seinen Artisten nicht mehr so gut geht. Klar sind da die vier Freunde zur Stelle und erleben so manch spannendes und lustiges Abenteuer.

Mit seinem Buch „Zippel macht Zirkus“ ist Alex Rühle ein weiteres witziges, unterhaltsames und so lesenswertes Abenteuer um das Gespenst und seine Freunde gelungen, das im dtv Verlag erschienen ist und in der gebundenen Ausgabe 144 Seiten umfasst. Es ist der dritte Band um das lustige und charmante Gespenst.
Die Geschichte ist in einer kindgerechten, witzigen und einfach zu verstehenden Sprache geschrieben. Ein Element, das eine direkte Nähe zum Leser erzeugt.
Passend zur Geschichte sind viele schöne und witzige Zeichnungen vom bekannten Illustrator Axel Scheffler zu finden, welche das Abenteuer wunderbar unterstreichen.

Fazit: Wir sprechen eine absolute Leseempfehlung aus, für Jungen und Mädchen ab 5-6 Jahren, die ein unterhaltsames und lustiges Abenteuer erleben wollen.
Meine beiden Kinder haben dieses Buch „verschlungen“ und mir als Mama hat es ebenfalls richtig gut gefallen. Wir freuen uns schon auf viele weiter Bände!

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