Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
gelungene Adaptierung einer lustigen Reihe
Bitte nicht öffnen, sonst ... 1: Yeti-Ritter-Schneegewitter von Charlotte Habersack
Dieses Buch ist für etwas geübte Leser. Es hat große Schrift, die uns keine Probleme bereitet hat. Die Sätze sind noch bedeutend kürzer als in dem Band ab 8. Die Geschichte lebt durch die lustigen Bilder und die Sprechblasen, die uns gleich ins Auge fielen. Die Geschichte ist eine vereinfachte, stark gekürzte Version von bitte nicht öffnen Band 1 - welches wir bereits kannten, was aber der Lesefreude keinen Abbruch tat.
Diesen konnte mein Sohn als Zweitklassler aber ohne Probleme selbst lesen. Ihm hat das Buch sehr gefallen. Er hat dem Buch selbst 4 Sterne gegeben mit dem Hinweis, es könnte noch länger sein - was ja sehr für das Buch spricht!
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
wunderschönes Sachbuch für Kinder, sehr informativ und umfangreich
Wunder am Sternenhimmel von Raman Prinja
Es ist ein ganz besonderes Sachbuch ab 8 Jahren. Es zeigt neben klassischen Themen der Astronomie wie etwa die Sternenbilder auch viel zur Geschichte des Sternenhimmels und - für mich ein interessanter Aspekt, den ich bisher so nicht so oft in Kinderbüchern gesehen habe - der Zukunft. Und damit ist nicht nur die nahe Zukunft gemeint! Wie wird es unserer Sonne in Billionen von Jahren geben? Das ist für meinen Sohn etwas ganz Neues gewesen.
Die einzelnen Sternbilder eines Sternbildes benennen findet man ja in mehreren Büchern, aber diese chronologische Abhandlung, die insgesamt ein großes, gesamtes Bild des Weltalles gibt, ist für uns wirklich einzigartig.
Dieses Buch ist sehr umfangreich und umfassend – zumindest mir fielen danach kaum noch Aspekte des Weltraumes ein, die nicht behandelt wurden. Es ist spannend geschrieben, hat kurze Texte und sehr eindrucksvolle Zeichnungen. Es ist wie ein Lexikon und man braucht schon ein wenig Zeit, um es durchzulesen. Zwar sind die Texte kurz und verständlich, aber dennoch ist es für Kinder eine große Fülle an Wissen, die es erst einmal zu verdauen gilt. Zumal ja mit 8 Jahren diese Zeitdimensionen noch sehr schwer zu fassen sind. Ein großartiges Buch für die Astronomen von morgen!
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
schönes Erstlesebuch
Bildermaus - Der kleine Wolf findet einen Freund von Julie Leuze
Der kleine Wolf sucht einen Freund
Dieses Buch ist schon für die Vorschule geeignet. Kinder lesen die Bilder, die Erwachsenen den Fließtext. Der Text erzählt die Geschichte eines kleinen Wolfes auf der Suche nach Freundschaft.
Das große Plus dieser Methode ist, dass die Kinder schon die Leserrichtung trainieren und schon erste Erfolgserlebnisse haben.
Die Geschichte ist kindgerecht und erzählt eine liebevolle Geschichte über ein Thema aus der Lebenswelt der Kinder. Vorurteile sind Thema, was ich auch immer gut finde - kann man ja nicht oft genug thematisieren. Die Bilder haben uns sehr gut gefallen. Sie machen Lust auf die Geschichte und laden ein, gemeinsam die Bilder zu erkunden und die Geschichte zu lesen. Echt ein schönes Erstlesebuch!
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
lustiges und schnelles Kartenspiel
Schnapp und weg! Das superschnelle Kartenspiel: Im Zoo von Abigail Wheatley
Dieses einfache, aber sehr schnelle Kartenspiel sorgt für Steigerung der Konzentration und Reaktion und macht dabei richtig Spaß ????
Es werden die schönen, dicken Hochglanzkarten unter den Mitspieler:innen gleichmäßig ausgeteilt, dass keine Karte übrig ist. Die Spieler:innen decken reihum ihre Karte auf.
Stimmt sie mit der Karte des Vorgängers / der Vorgängerin überein, ruft man "Schnapp". Die Karten erhält der:die jenige Mitspieler:in, welche:r schneller war. Wer keine Karten mehr hat, gewinnt!
Wir fanden die Karten einfach wunderschön. Es ist ein Spiel, dass man gerne in die Hand nimmt und viel Spaß macht. Schnell erklärt, kann es auch super mit Freund:innen gespielt werden. Nebenbei kann man die Namen der Dinos lernen und sich die Bilder näher anschauen - besser aber nicht während des Spieles, sonst verliert man noch ????. Bei den ausgewählten Dinos sind bekannte genauso dabei wie weniger bekannte. Diese Mischung hat uns persönlich gut gefallen. Die Motive sind so gewählt, dass es durchaus ein wenig Verwechslungspotential gibt und es nicht zu einfach wird, aber auch nicht unmöglich in so einem schnellen Spiel. Die Karten wirken sehr robust und das Spiel eignet sich somit auch perfekt für Reisen. Es braucht wenig Platz, kann auch im Zug z. Bsp. gespielt werden und macht somit in vielen Situationen und lange eine Freude.
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
spannendes Konzept
EXIT® - Das Buch Kids, Bücherhelden 2. Klasse, Gefährliche Ferien von Carola von Kessel; Inka Brand; Markus Brand
Dieses Buch hat uns durch sein innovatives Konzept voll überzeugt. Es ist ein Buch für die 2. Klasse / Schulstufe. Inhaltlich geht es um ein Geschwisterpaar, welches in ein Wikingerdorf fährt. Dort erwartet ein Ferienlager - doch nicht nur das. Ein Raub hält das Camp auf Trab und die beiden entdecken Waffen.
...
Die Geschichte wird so erzählt, dass man als Lesende:r die Perspektive der Kinder einnimmt. Die Geschichte ist in Kapitel eingeteilt. Am Ende jedes Kapitels wartet ein spannendes und gar nicht immer so einfaches Rätsel auf den/die Lesende:n. Dieses gilt es zu lösen. Mithilfe eines Dekodierungsstreifens, der anfangs ausgeschnitten wird, erfährt man die richtige Seite, auf der weiterzulesen ist. Das Video zeigt, wie das funktioniert.
Mit dem Text hat man übrigens auch gleich die Kontrolle, ob man richtig lag.
Uns hat vor allem der Aspekt mit den Rätseln sehr gefallen. Beide Kids waren eifrig bei der Sache und versuchten, die Rätsel zu lösen. Dem 8 jährigen Sohn gelangen alle Rätsel bis auf eines. Für den 6 Jahre alten waren sie teils zu schwer - lesen wäre da von Vorteil gewesen. Aber bald ist es ja auch bei ihm so weit! Für die 2. Klasse wie angegeben also ideal, nicht so zu leicht, aber auch nicht demotivierend.
Die Geschichte selbst war altersentsprechend mit kurzen Sätzen, keinen Fremdwörtern und einer einfachen Satzstruktur. Wirklich ein gelungenes Erstlesebuch!
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
informativ und lustig
Der kleine Drache Kokosnuss - Mein erstes Wald-Buch von Ingo Siegner
Wir haben schon einige Bände vom Drachen Kokosnuss gelesen. Nun waren wir schon gespannt, was uns der kleine Drache Kokosnuss über den Wald so erzählen möchte. Gleich zu Beginn wird klargestellt, dass es um die für uns heimischen Wälder geht und nicht um die für Kokosnuss typischen Wälder. Kokosnuss, Oskar und Mathilda wohnen ja auf der Dracheninsel in einem eher dschungelartigen Urwald, da kommt das Buch über unsere heimischen Wälder durchaus überraschend.
Dieses Buch bietet viel Wissen rund um den Wald. Jedes Kapitel erklärt einen Aspekt des großen Ganzen. Der Wald wird so bewusst erlebt und auch mittels Experimente, Spielen, Quizfragen und Kreativimpulsen erlebbar gemacht. Egal, ob Malen mit Blättern, Fährten lesen, Traumfänger basteln - das Buch bietet tolle Ideen, wie man den Wald ganz bewusst entdecken und mit allen Sinnen genießen kann. Doch nicht nur ums Erleben und Genießen geht es, auch viel Wissen findet sich in diesen Seiten. Nach diesem Buch sollte Fährten lesen ebenso wenig ein Problem darstellen, wie Waldtiere erkennen und die Jahreszeiten im Wald verfolgen. Interessant fand ich auch, dass, wie so oft beim Drachen Kokosnuss auch viel Wissen aus der Geschichte einfließt in die Geschichte. Das macht die Reihe für mich so besonders.
Eine sehr gelungene Zusammenstellung mit vielseitigen Ideen und Anregungen rund um Wald und Bäume!
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
gelungenes detektivisches Abenteuer
Das Tierpark-Team – Ein echt elefantöser Fall von Kirsten Vogel
In diesem Buch begleiten wir einige Kinder auf einem Abenteuer, das mit der Arche Nora zu tun hat. Die Arche Nora, benannt nach der Großmutter der Hauptprotagonistin Elli, ist ein Tierpark. Dort arbeiten die Eltern von Elli als Tierärzte. Elli ist deshalb viel dort und hat einen besonderen Draht zu den Tieren.
Da ist sie besonders aufgeregt, als die Elefanten nach dem Umbau wieder kommen sollen. Doch da läuft etwas ganz und gar nicht so, wie es soll. Und so machen sich Elli und ihre Freunde daran, dem Rätsel auf die Spur zu kommen und versuchen, den Tieren zu helfen.
Uns hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte ist spannend erzählt und die Handlung ist mit den Tieren ein Thema, das meine Kids zumindest ziemlich interessiert. Man lernt auch ganz schön viel über sie Tiere. Auch über das Zooleben und die Aufgaben eines Zoos bzw. der einzelnen Zoomitarbeiter:innen erfährt man so einiges. Die Protagonist:innen wachsen einem sehr ans Herz. Ich mochte Elli gern und auch den neu hergezogenen Tom.
Eine tolle Geschichte ist immer die eine Sache, aber mit 8 will zumindest mein Sohn auch noch Bilder. Und die sind so liebevoll gemacht. Allein der Pinguin und wie der Elefant gezeichnet sind, so schön immer. Die Bilder sind jetzt nicht seitenfüllend, sondern ergänzen das Gelesene. Für uns ein großer Anreiz, weiterzuleiten. Ich kann das Buch allen tierbegeisterten Kindern empfehlen ebenso wie allen, die Detektivgeschichten mögen!
Rezensionen von LEXI:
Das Geheimnis des Jacques Laboulet
Two Weeks Until Forever von Lia Haycraft
Das Geheimnis des Jacques Laboulet
Es gab nur einen Menschen in meinem Leben, dem ich wirklich wichtig war. Und nun ist er fort. Ich werde Grand-père nie wieder sehen. Und wenn ich etwas habe, das mich immer daran erinnert, dass ich Grand-père verloren habe, wird mich das jeden Tag aufs Neue verletzen.
Dieses Haus könnte mir das Herz brechen.“ (Thierry Laboulet)
Als erfolgreicher Pariser Anwalt kennt Thierry Laboulet nur seine Arbeit. Der bekennende Workaholic hat keine Zeit für ein Privatleben oder Freunde. Abgesehen von regelmäßigen Telefonaten mit seiner Schwester Veronique pflegt er auch keinen Kontakt zu seiner Familie. Der einzige Mensch, der ihm viel bedeutet, ist sein Großvater Jacques. Als dieser stirbt und ihm ein Cottage in einem entlegenen Ort an der englischen Küste vermacht, wird Thierrys strukturiertes Leben durcheinandergebracht. Denn die Bedingung seines Großvaters für dieses Erbe ist ein zweiwöchiger Aufenthalt seines Enkels in besagtem Cottage.
Olivia „Liv“ Redfield lebt mit ihrer Großmutter Mabel im malerischen Küstenort St. Ives. Sie liebt ihre Heimatstadt und das Meer, macht sich jedoch in letzter Zeit Gedanken um die zunehmende Zerstreutheit und Vergesslichkeit ihrer Großmutter. Als die fröhliche, vor Lebenslust sprühende junge Frau auf den gutaussehenden Franzosen trifft, der das Blueberry Hill Cottage geerbt hat, findet sie ihn auf den ersten Blick interessant und überaus anziehend. Doch mit den Plänen des charmanten jungen Anwalts ist Liv in keiner Weise einverstanden und sie setzt alles daran, den Abriss dieses zauberhaften Hauses zu verhindern. Dabei bringt sie Thierrys geordnetes Leben gewaltig durcheinander und bahnt sich so ganz nebenbei mit ihrer ungestümen Art und dem sonnigen Gemüt pfeilgerade einen Weg in Thierrys Herz.
Lia Haycraft präsentiert mit ihrer aktuellen Neuerscheinung einen Wohlfühlroman, der dem Leser die idyllische Schönheit Cornwalls und die britische Gemütlichkeit nahebringt. Dank der bildhaften Beschreibung der Autorin hat man das malerische Haus auf dem großen Grundstück stets vor Augen. Man ahnt als Leser zwar bereits sehr früh, weshalb Livs Großmutter Mabel dermaßen fasziniert vom Blueberry Hill Cottage und dem imposanten Garten ist, die Details bleiben aber bis zuletzt im Dunkeln und werden sozusagen erst im „Finale“ offenbart.
Die Autorin bedient sich einer locker-leichten und sehr saloppen Sprache. Der Fokus liegt in erster Linie auf Liv und Thierry, es werden aber auch interessante Nebenfiguren in die Handlung eingebracht. Livs Großmutter Mabel, Thierrys Großvater Jacques sowie Thierrys Schwester Veronique waren mir auf Anhieb sympathisch. Allen anderen Nebendarstellern wurde kaum Aufmerksamkeit zuteil, sie blieben blass und austauschbar. Obgleich die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten großen Raum einnimmt, konnte ich mich für keinen der beiden erwärmen, sie blieben mir bis zum Ende des Buches gänzlich unsympathisch. Ich empfand darüber hinaus die ganze Geschichte, aber auch das Verhalten von Liv und Thierry, als wenig überzeugend. Es gibt obendrein Handlungsstränge und Gedankengänge, die nicht fortgeführt werden und irgendwann im Sande verlaufen. Ich hätte außerdem gerne mehr über die Familien der beiden Hauptfiguren erfahren, die lediglich kurz erwähnt wurden. Die Liebesgeschichte zwischen Liv und Thierry wirkte auf mich mit ihren permanenten Widersprüchen konstruiert – und leider ebenfalls ziemlich unglaubwürdig.
Abschließend möchte ich auf das einnehmende und hochwertige Cover hinweisen, das durch eine wunderschöne Optik sowie eine äußerst harmonische farbliche Gestaltung punktet. Die Abbildung eines in voller Blüte stehenden Zweiges wiederholt sich im Inneren des Buches zu Beginn eines jeden Kapitels, eine leserfreundliche Schriftgröße und ein ebensolcher Zeilenabstand vervollständigen den positiven Gesamteindruck.
Fazit: „Two Weeks Until Forever“ ist eine kurzweilige und leichte Sommerlektüre, die zwar durchaus einen gewissen Unterhaltungswert bot, mich persönlich aber nicht zu überzeugen vermochte. Ich konnte mich weder für die beiden Hauptfiguren, noch für die Handlung erwärmen. Ereignisse in der Vergangenheit warfen zudem Fragen auf, die für meinen Geschmack unzureichend oder überhaupt nicht beantwortet wurden. Ich hatte mir von dieser Geschichte definitiv mehr erhofft
Rezensionen von Novalie:
Divers und zeitgemäß
SOL. Das Spiel der Zehn von Aiden Thomas
Alle zehn Jahre müssen zehn junge Halbgötter gegeneinander antreten. Einer bekommt die Ehre, das Licht der Sonne zu tragen und einer wird der Sonne geopfert. Teo wird überraschend ausgewählt am Wettbewerb teilzunehmen, obwohl er nicht darauf vorbereitet wurde. Mit seiner besten Freundin Niya und dem Außenseiter Xio kämpft er für Ruhm und Ehre.
Und ums bittere Überleben.
Das Cover und der Farbschnitt sind ein echter Hingucker, der Klappentext klang nicht schlecht, aber ich wollte das Buch unbedingt wegen der Neopronomen lesen. Im englischsprachigen Raum gibt es da schon mehrere Bücher, aber auf Deutsch habe ich noch nicht so viele Bücher damit gelesen. Das hat mir sehr gut gefallen und gut zur Geschichte gepasst.
Die Zielgruppe sind eher jüngere Jugendliche und die Sprache ist sehr einfach gehalten. Die Charaktere sind herzerwärmend, knuffig, sehr divers und treffen den Zeitgeist sehr gut.
Die Welt ist spannend aufgebaut und es gibt viele Fantasy-Begriffe. Da fände ich Fußnoten oder ein Glossar sehr sinnvoll. Da die Story aber nicht so kompliziert ist, konnte ich der Geschichte trotz der vielen neuen Worte gut folgen.
Viele verschiedene Aspekte des modernen Lebens, wie Handys oder Social Media kommen hier auch vor. Das ist für Fantasygeschichten meiner Erfahrung nach eher unüblich, hat aber sehr gut gepasst.
Ich wurde von dieser modernen Fantasygeschichte sehr gut unterhalten und bin gespannt, wie es weitergeht.
Rezensionen von Arambol:
Schatten der Vergangenheit
Eine glückliche Familie von Jackie Kabler
"Es war der Abend, der alles verändert hat. Jede Wahl, die wir im Leben treffen, hat ihre Folgen."
Heile Welt: Beth ist mit sich und ihrem Leben mehr als zufrieden. Nach der Trennung von ihrem Mann Jacob lebt sie mit ihren beiden Kindern Eloise und Finley im beschaulichen Cheltenham, einer Kleinstadt in Südengland.
Sie liebt ihre beiden Kinder und sie mag ihren Job, hat gute Freundinnen und kümmert sich liebevoll um ihren Vater im Pflegeheim.
Alles scheint gut zu sein, bis es eines Tages an ihrer Haustür klingelt und ihre Vergangenheit sie einholt...
Die Autorin Jackie Kabler schafft es, mit ihrem ganz eigenen Schreibstil die Gefühlswelt von Beth lebendig zu beschreiben. Leider erscheint Beth dabei aber übertrieben naiv, über viele ihrer Entscheidungen und Handlungen kann man nur den Kopf schütteln und sie als äußerst merkwürdig und nicht nachvollziehbar bezeichnen.
Auch die weiteren Charaktere des Romans wirken flach und oftmals entschieden unglaubwürdig.
Die im Klappentext als "Psychothriller" angekündigte Geschichte entwickelt sich sehr langsam, ist größtenteils absolut vorhersehbar und deshalb auch wenig spannend.
Unpassend: völlig überzogen häufig müssen oder wollen sich Beth, Alice und/oder weitere Charaktere für alles Mögliche und Unmögliche ständig entschuldigen. Mit aufdringlicher Regelmäßigkeit liest man gefühlt hundertmal den Satz "Es tut mir leid, so leid". Das wirkt dann schon arg aufgesetzt und - tut mir leid das sagen zu müssen - es nervt ganz gewaltig.
Auch für die Klärung des allerletzten Rätsels braucht Beth entschieden viel zu lange, überlegt (warum nur?) langatmig hin und her, obwohl die Lösung doch ziemlich offensichtlich ist.
"Die glückliche Familie" ist sehr weit davon entfernt, ein Psychothriller zu sein und hat mich leider so gar nicht überzeugen können.
Und das "tut mir leid".











