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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra Gruber:

Das Leben eines Riesenkraken als roter Faden für einen Roman

Weil da war etwas im Wasser von Luca Kieser

Im Picus Verlag erscheinen immer wieder Romana, die mich überraschen und begeistern, deshalb habe ich immer ein Auge auf seine Neuerscheinungen. Bei diesem Roman hat mich vor allem auch das Cover angesprochen und das Thema: Kraken. Welch spannende Tiere.
Der rote Faden, der sich durch das Buch zieht, ist auch die Geschichte einer Riesenkrakin.

Sie kommt in Kontakt mit einem Tiefseekabel, wird gefangen, freigelassen, verändert ihre Farben, kommuniziert. Und was das wirklich spannende an diesem Roman ist, dass ihre einzelnen Arme als Erzählstimmen zu Wort kommen. Dieser Teil ist auch wirklich gelungen.
Dazwischen ranken sich die Lebensgeschichten der Nachfahren eines Seefahrers, der viel früher in Kontakt gekommen war mit einem Riesenkraken, sich von diesem Schock nie erholt.
Es ist oft schwer zu wissen, in welcher Geschichte man sich befindet, die vielen Lebensgeschichten ziehen sich auch, es ist nicht einfach, die Zusammenhänge zu behalten.
Dazu kommen noch Episoden aus dem Leben verschiedener Autoren, die alle nur beim Vornamen genannt werden, u.a. ist Peter Benchley, der Autor von „Der weiße Hai“ dabei, denn in einem seiner Romane ging es ebenfalls um eine Riesenkrake.
Der Roman ist gut recherchiert, der Teil rund um die Riesenkrakin und ihre Arme gefiel mir hervorragend. Dazwischen rankten sich aber zu viele andere Geschichten, damit zog sich die Lektüre etwas.
Ein Roman mit Stärken, der mich aber nicht zur Gänze überzeugen konnte. Ich freue mich trotzdem für Autor und Verlag, dass er auf der Longlist des Deutschen Buchpreises steht!

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Rezensionen von NR:

Seen, Klammen und Wasserfällen - Abkühlung garantiert :)

Das Tiroler Wasser-Wanderbuch von Uwe Schwinghammer

Ein wunderschönes Wanderbuch für alle, die ihre Wanderung durch einen schönen Seeblick und eine feine Abkühlung aufwerten wollen :)
Vom Badesee über die kühle Klamm bis zum Bergsee ist alles dabei. Jede Tour ist ausführlich beschrieben, mit Bildern illustriert und auf einem Kartenausschnitt eingezeichnet.

In einer Tabelle findet man eine kurze Beschreibung der Anfahrt (Öffis und PKW), der Dauer, der Höhe und Tipps zu Einkehrmöglichkeiten. Ein sehr abwechslungsreicher und spannender Wanderführer!

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Rezensionen von Pearl:

Geschichten aus der Modewelt

Der Glanz der Zukunft. Loulou de la Falaise und Yves Saint Laurent von Michelle Marly

Hinter dem bunten Cover verbirgt sich eine Geschichte aus der Modewelt der fünfziger Jahre. Man trifft auf viele Menschen, die in der damaligen Zeit und bis heute bekannt und berühmt sind. Z.B. Mike Jagger, Brian Jones und seinen dramatischen Tod. An die Entführung des Getty Sohnes kann ich mich auch erinnern.

Doch meistens geht es um LouLou der angeblichen Muse Yves Saint Laurent. Doch es geht nicht wie erwartet mehr um Yves Saint Laurent, sondern um ihr Leben in der Schillerwelt der Mode und ihr persönliches Leben, welches eigentlich sehr unspektakulär ist.

Fazit:

Leider konnte mich die Handlung nicht überzeugen, hatte erwarte mehr aus dem interessanten Leben des charismatischen Menschen Yves Saint Laurent zu erfahren. Doch erst nach über der Hälfte es Romanes kommt er ins Spiel, wenigsten sein legendäres Nacktfoto wird erwähnt und das er ein sehr schüchterner Mensch war, der seine Homosexualität lange verbergen mußte.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Enttäuschend

Magnolia Parks von Jessa Hastings

Uff. Was habe ich da gerade gelesen? Ich war soooo mega gespannt auf dieses Werk gewesen, nicht etwa wegen des internationalen Hypes, sondern aufgrund der im Klappentext angekündigten ergreifenden Emotionen von Colleen Hoover.

Die Geschichte war fesselnd - im Sinne von: Ich wollte unbedingt wissen, wie das Ganze ausgeht und ob da zum Schluss hin womöglich noch ein Twist kommt.

Auf emotionaler Ebene hingegen … war es leider eine absolute Bruchlandung. Es tut mir im Herzen weh, denn ich wollte das Werk so gerne lieben.

Hauptkritikpunkt: Unsympathische Hauptfiguren.

SIE ist ach-so-cool und wird von allen Menschen umschwärmt und betüddelt. Alle wollen sie trösten. Männer wollen sie daten, verlieben sich reihenweise in sie. Frauen eifern ihr nach. Für die Klatschpresse ist sie das Top-Thema. Warum genau? Sie ist hübsch und von Geburt an reich.

Ich fand Magnolia schrecklich oberflächlich, denn

❏ sie beurteilt andere Personen nach ihrem Kleidungsstil,

❏ sie spielt mit den Emotionen anderer Menschen und nutzt sie ungerührt aus, um ihr Ego zu befriedigen oder um IHN eifersüchtig zu machen,

❏ ihr Alltag besteht aus Shoppingtrips, dem Besuch von Schickimicki-Restaurants/-Clubs/-Bars und sinnbefreiten Unterhaltungen,

❏ sie blickt auf ihre clevere, herzliche, belesene Schwester (= eine der wenigen wirklich angenehmen, netten Figuren) herab und nötigt sie, 'hübsche' Klamotten zu tragen, ehe sie gewillt ist, sich in der Öffentlichkeit mit ihr blicken zu lassen,

❏ sie verzeiht BJ nicht, trotzdem sollte er idealerweise 24/7 bei ihr sein und sie will nicht, dass er andere Frauen datet. "Es kling heuchlerisch, ich weiß - dass ich sauer auf ihn bin, nachdem ich erfahren habe, dass er mit jemand anderem geschlafen hat, obwohl ich dasselbe getan habe." Exactly, meine Teure, es klingt und ist heuchlerisch. Nur weil du es selbst aussprichst, macht es die Tatsache nicht weniger schlimm.

Kurzum: Ich fand nichts Liebenswertes an Magnolia. Außer Schönheit, einem (ohne jegliches Zutun) prall gefüllten Bankkonto und ihrer aufgesetzten Toughness hat das trotzige Fräulein Parks rein gar nichts zu bieten. (Nicht mal Intellekt, denn sie ist auch noch stolz darauf, ihren Abschluss einzig und allein der Tatsache zu verdanken, dass Daddy der Uni eine großzügige Geldspende vermacht hat.)

❏ BJ will Magnolia zurückerobern, verzehrt sich nach ihr und reizt sie bis aufs Blut, indem er ihr unter die Nase reibt, mit welchen anderen Frauen (Stichwort: Miu-Miu-Model) er zuletzt geschlafen hat … zuckt allerdings komplett aus, wenn sie nur ansatzweise flirty von jemandem angeschaut wird. Aber hey, dafür hat er zig Tattoos - die natürlich alle IHR gewidmet sind - und sieht ja soooo gut aus. *mit den Augen roll* Eins muss ich BJ jedoch zugutehalten: Er hatte Magnolia seinen ursprünglichen Fehltritt damals sofort gestanden.

Die einzigen Charaktere, die ich gerne mochte, waren Magnolias Schwester, Magnolias Fake-Boyfriend und Christian. Insbesondere Letzterer tat mir echt leid und ich fieberte mit ihm und … einer gewissen Person … mit.

Viel interessanter als das selbstgemachte Drama der verwöhnten, realitätsfremden Rich-Kids-Clique fand ich die Dynamik der Parks-Family; dieser Aspekt las sich im Vergleich zum anstrengenden Dauerthema 'Buhuuu-niemand-ist-so-toll-wie-BJ-ich-komme-niemals-von-ihm-los' wesentlich unterhaltsamer und spannender.

Ein paar Worte zum Schreibstil: modern, frech, sehr umgangssprachlich. Den Figuren hätte mehr Tiefe gutgetan.

❏ Bestes Feature: die direkte Anrede à la "ihr wisst schon", mit der Magnolia sich hin und wieder an die Leserschaft wendet; dadurch hatte man das Gefühl, als würde sie einem ihre Gedankengänge direkt erzählen.

❏ Enervierendes Feature: die Wortwiederholungen (z.B. "nickte" ständig jemand "übertrieben").

❏ Schlimmstes Feature: Konstante Markennennung. So, so, SO (!) nervig. Nicht nur in puncto Kleidung, ich sage nur: "Seine Brust fühlt sich an, als würde man mit der Hand über eine Tafel Cadbury fahren."

❏ In meinen Augen unverzeihlich: die Nennung der Modemarke Balenciaga. ("Ich knöpfte das oversized, mit Logo bestickte, zerknitterte Balenciaga Kokon-Baumwollpopeline-Hemd auf.") Ein absolutes No-Go!! Unternehmen, die in ihren Werbekampagnen Kinderpornographie verherrlichen - und es ist mir wurstpiepegal, ob das nur für den größtmöglichen Schock/PR-Effekt gedacht war, ich finde es einfach nur widerlich und kriminell -, sollten nirgendwo Erwähnung finden.

Die große Auflösung rund um BJs Fehltritt empfand ich als eher unkreativ, da hatte ich etwas Peppigeres erwartet, irgendeine große Überraschung. Sicher, die Enthüllung (Stichwort: Parfüm) sollte gewiss diesen Effekt bewirken, aber er trat bei mir nicht ein - vielleicht weil mir bis auf Christian die ganze Clique ohnehin unsympathisch war.

Fazit:
Viel Hype um nichts, leider. Ich weiß ehrlich gesagt selbst nicht, was genau so catchy war, dass ich die Story trotz allem bis zur letzten Seite verschlungen habe. Ist es komplett crazy, dass ich dennoch Hoffnung für Daisys Geschichte habe? Mein Bauchgefühl sagt mir: Das wird besser. (Muss es einfach. Außerdem dürften keine Markennamen mehr übrig sein, die man noch einstreuen könnte.) Ich möchte einfach das ganze Drama um das Disaster-Couple Magnolia & BJ sacken lassen und dem Rest der Reihe eine faire Chance geben. Wie seht ihr das?

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Rezensionen von Lerchie:

Gefährliche Tintenwelt

Tintenwelt 2. Tintenblut von Cornelia Funke

Der Zauber von Tintenherz lässt Meggie nicht los, obwohl alles so schön sein könnte. Und dann ist es so weit, sie geht gemeinsam mit Farid in die Tintenwelt, weil sie den weglosen Wald, den Speckfürsten, den schönen Cosimo und den Schwärzen Prinzen mit seinem Bären sehen will. Auch Feen möchte sie treffen und Fenoglio.

Der soll sie später zurückschreiben. Vor allem aber will sie Staubfinger vor Basta warnen.

Meine Meinung
Die Tintenwelt-Roman habe ich vor Jahren schon einmal gelesen, da schrieb ich noch keine Rezensionen. Heute lese ich dieses vorliegende Buch zum zweiten Mal und es gefällt mir noch genauso gut wie vorher. Die Autorin schreibt so, dass es keine Unklarheiten im Text gibt, die meinen Lesefluss hätten stören können. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Hier in Meggie, die Staubfinger vor Basta warnen wollte, aber das war nicht der einzige Grund weswegen sie in die Tintenwelt schlüpfen wollte. Und wenn sie alles gesehen hätte, wollte sie sich von Fenoglio wieder herausschreiben lassen. Doch wie jeder Leser, auch die, die es zum ersten Mal lesen, sich denken kann, kommt alles anders. Dass Mo entsetzt ist, als er merkt wohin Meggie verschwunden ist, ist verständlich. Und dass er alles tut, damit er sie wieder zurückholen kann auch. Doch was passiert mit Meggie, Mo und auch Resa in der Tintenwelt? Wer das wissen will, der muss das Buch selbst lesen. Die Autorin schreibt sehr ausführlich und auch mit vielen Details. Ich habe dieses Buch wieder verschlungen, denn es hat mir wie schon gesagt, sehr gutgefallen. Ich hoffe, ach den dritten Band nochmals lesen zu können, zumal im Oktober eine Fortsetzung erscheinen soll die Die Farbe der Rache heißt. Ob Mo, Meggie und Resa je wieder in ihre Welt zurückkehren werden bzw. wollen? Ich bin sehr gespannt. Dieses Buch war spannend, hat mich gefesselt und vor allem auch sehr gut unterhalten, auch wenn es eigentlich ein Jugendbuch ist. Die ich aber auch sehr gerne lese. Von mir bekommt es eine Weiterempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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Rezensionen von MarcoL:

Die wunderbare Fortsetzung von „Das letzte Einhorn“, magisch schön!

Der Weg nach Hause von Peter S. Beagle

Dieses wunderbare Buch ist die Fortsetzung des Romans: Das letzte Einhorn. Es beinhaltet zwei Geschichten mit den Titeln „Zwei Herzen“ und „Sooz“, welche zusammenhängen.
In „Zwei Herzen“ begegnen wir alten Bekannten wieder: Zauberer Schmendrick, Molly Grue und König Fír, alle nun alt geworden, aber immer noch voller Tatendrang.

Die neunjährige Sooz (fast zehn!) stiehlt sich von zu Hause fort. Sie ist sich sicher, ihre besorgten Eltern voller Kummer zurückzulassen, aber es reicht ihr. Der Greif treibt nun schon zu lange sein Unwesen, und als er letztendlich auch noch Sooz' beste Freundin holt, beschließt sie, alleine zum König zu reisen, um ihn um Hilfe zu bitten. Sogar ihre treue Hündin Malka lässt sie zu Hause – und ein Weg voller magischer Abenteuer beginnt – das Ende? Lest es.
Die zweite Geschichte „Sooz“ spielt Jahre später. Sooz wird erwachsen, und zu ihrem siebzehnten Geburtstag lüftet sie das Geheimnis, welches ihr Molly Grue damals mitgegeben hat.
Sie entdeckt ihre verschollene Schwester Jenia, welche damals, vor Sooz Geburt, vom kleinen Volk mitgenommen wurde in deren Reich. Sooz ist wild entschlossen, ihre Schwester zurück zu holen. Ob es gelingt?
Es sind zwei wundervolle Erzählungen. High-Fantasy wie ich sie wirklich gerne (und viel zu selten) lese. Zum Sprachstil ist nicht viel zu sagen – linear, einfach, auch für Jugendliche sehr gut geeignet, um in die Welt von Zauberern, Greifen, oder Einhörnern einzutauchen.
Man fühlt sich in dieser fiktiven Welt aufgehoben. Dem Autor geht es aber nicht nur darum, eine Geschichte zu erzählen, um den Alltag zu vergessen. Es geht hier um Mut, etwas verändern zu wollen. Um Liebe zum Leben, und vor allem um eins: um die Macht von tiefer Freundschaft. Ich möchte dies auch ein wenig mit Tolkien vergleichen, denn obwohl sich die Protagonist:Innen in einer brutalen Umgebung befinden, hat man beim Lesen den Wunsch, mit dabei zu sein. Kameradschaft, Freundschaft, Zusammenhalt sind es, so finde ich, was dieser Art von Fantasyliteratur ihren besonderen Flair verleiht.
Es ist ein sehr schön gestaltetes Buch mit äußerst angenehmer Haptik. Auch „Das letzte Einhorn“ wurde neu aufgelegt, und erscheint in gleicher Aufmachung.

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mir gefallen

Der kleine Perry 1: Das Geheimnis des Wanderplaneten von Olaf Brill

Zum Inhalt:
Wie gerne würde der junge Perry Rhodan ins All fliegen! Und der Wunsch kommt nicht von ungefähr, denn seine Mutter hat das berühmte Raumschiff Stardust konstruiert. Als Perry mit seinem Mausbiber den Start des Raumschiffs ansehen will, wird er plötzlich ins Raumschiff teleportiert und kaum im Raumschiff geht es auch schon los.

Schneller als gedacht, kommt Perry tatsächlich ins All!
Meine Meinung:
Wer kennt Perry Rhodan nicht, eine der wahrscheinlich beliebtesten Science Fiction Serien. Hier haben wir nun Perry als Kind und das in Form eines Comics. So kann man natürlich schon frühzeitig neue Fans erreichen, die vielleicht später auch noch Perry Rhodan lesen. Mir hat das Buch gefallen, denn neben der fantastischen Geschichte wird auch ein wenig Wissen vermitteln. Zudem kann ich mir vorstellen, dass es so manches Kind anspricht, dass nicht zu viel Text lesen möchte. Die Illustrationen sind sehr schön und die Geschichte spannend.
Fazit:
Hat mir gefallen

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Rezensionen von Streiflicht:

Die schönsten Seiten von Südtirol

Klick dein Wanderglück von Judith Niederwanger; Alexander Pichler

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, denn ich kenne von Südtirol leider bisher sehr wenig. Gleichzeitig höre ich aber immer wieder, wie schön es dort ist, und ich sehe die wunderbaren Fotos. Ein Buch das, die schönsten Touren und Fotomotive zusammenfasst, ist daher perfekt für mich. Schon auf den ersten Blick war ich begeistert.

So viele tolle Fotos, Infos und Hinweise. Ich mag die Gestaltung des Buchs, so klar, deutlich, einfach und zugleich informativ. Für mich hätten es immer gerne noch mehr Hintergründe usw. sein können, aber auch so hat es mir sehr gut gefallen.

Man merkt, dass die beiden Autoren Südtirol lieben und gut kennen. Viele tolle Tipps, die teilweise auch Geheimtipps sind, werden hier für die Leser und angehenden Fotografen zusammengestellt. Besonders gut fand ich die Angabe von GPS-Koordinaten, da kann dann nichts schiefgehen. Tipps, wann man welche Sehenswürdigkeit oder Naturschönheit besonders gut fotografieren kann, und solche zu Blenden, schiefen Fotos oder ähnlichem fand ich auch sehr gut. Die jeweilige Infoseite mit Karte, Icons und allen wichtigen Infos fand ich besonders praktisch. Mit QR-Codes kann man sich die jeweilige Tour auf das Smartphone herunterladen, auch das ist echt benutzerfreundlich.

Rundum gelungen, so macht das Entdecken, Wandern und Fotografieren Spaß und man lernt noch was. Kaum hat man das Buch in der Hand, möchte man am liebsten schon los!

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Rezensionen von Tobias Kallfell:

Für mich zu wenig Übungen auf Satz- und Textebene

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 11 - Detektive und Ermittler von Sandra Noa

Das Erstleser-Buch „Detektive und Ermittler“ aus der Reihe „Wieso, Weshalb, Warum? (Bd. 11)“ vom Ravensburger-Verlag gliedert sich in vier Kapitel: 1) Was machen Detektivinnen und Detektive (S. 6-19), 2) Wie gehen Detektive und Detektivinnen vor? (S. 20-33), 3) Wer ermittelt sonst noch? (S. 36-47) und 4) Warum ermitteln wir alle so gern? (S.

48-57). Der Text ist von der Schriftgröße und vom Textumfang gut für geübte Erstklässler:innern geeignet (bei rein schulischer Vermittlung). Der Verlag weist das Buch der Lesestufe 2 zu. Es werden viele interessante Informationen rund um den Beruf eines Detektivs/ einer Detektivin vermittelt. Für Kinder, die gerne Hintergründe erfahren möchten, ist das Buch also bestens geeignet, evtl. auch als Nachbereitung zu solchen Buchreihen wie „???“ oder „TKKG“ etc.

Am Ende jedes Kapitels gibt es jeweils noch ein Leserätseln, vorwiegend mit Übungen auf Wort- und Buchstabenebene. So müssen im Anschluss an Kapitel 1 geheime Botschaften entschlüsselt werden (Bild-Buchstaben-Zuordnungsübung auf Wortebene), ein Gitterrätsel mit sechs versteckten Begriffen will bearbeitet werden (Wortebene) und es muss die Anzahl von Silben bei drei vorgegebenen Wörtern ermittelt werden (Wortebene). Das Leserätsel nach Kapitel 2 weist folgende Übungsformate auf: a) fehlende Buchstaben in Wörtern ergänzen (Buchstabenebene), b) Silben von Wörtern miteinander verbinden, so dass sie ein sinnvolles Wort ergeben (Wortebene), c) Eine Bild-Satz-Zuordnungsübung im Sinne von richtig-falsch-Aussagen, die dann ein entsprechendes Lösungswort ergeben (Satzebene, gut!).

In der Mitte des Buchs gibt es eine Doppelseite zum Stickern. Den vorgegebenen Sätzen müssen die passenden Bilder zugeordnet werden (Satz-Bild-Zuordnungsübung auf Satzebene). Kapitel 3 weist folgende Übungsformate auf: Buchstaben in die richtige Reihenfolge bringen (Wortebene), ein Sudoku mit vier Silben, die allerdings am Ende keine sinnvollen Wörter ergeben (Silbenebene?!), Wortbestandteile zu sinnvollen Komposita verbinden (Wortebene). Das Leserätsel zu Kapitel 4 trainiert wieder in erster Linie die Rechtschreibkompetenz. In einer Lückenübung müssen Konsonantenverbindungen korrekt eingefügt werden (Buchstabenebene). Und in einem Labyrinth müssen einzelne Buchstaben zu einem sinnvollen Wort verknüpft werden (Wortebene). Zwei Übungen, die dann aus der Reihe fallen, sind das Lesequiz und das Leselotto. Beim Lesequiz müssen multiple-choice-Aufgaben zum Textinhalt beantwortet werden (Textebene, gut!). Beim Leselotto müssen Bild-Wort-Kombinationen und Sätze einander zugeordnet werden (Satzebene).

Betrachtet man die Übungsformate, so ergibt sich zusammenfassend folgendes Bild. Sieben Übungen sind auf Wortebene angesiedelt, zwei Übungen auf Buchstabenebene, drei auf Satzebene, eine auf Silbenebene und eine auf Textebene. Es überwiegen also vor allem die Übungen auf Wort-, Silben- und Buchstabenebene. Übungen auf Satz und Textebene kommen zu kurz. Mit den Übungen wird also vor allem die Rechtschreibkompetenz gefördert, weniger die Lesekompetenz (Ausnahme bilden hier die Übungen auf Satz- und Textebene). Das Erstlese-Buch ist in meinen Augen für starke Schüler also keine echte Herausforderung mehr. Es ist für solche Lernenden geeignet, die Rechtschreibung festigen und wiederholen möchten, weniger für solche, die die Lesekompetenz trainieren möchten. Ansonsten müsste es im Anschluss an die Kapitel mehr Aufgaben v.a. auf Textebene geben (z.B. richtig-falsch-Aufgaben etc.). Das sollten Eltern im Blick haben, wenn sie sich einen Übungseffekt durch das Buch versprechen. Die Aufgabenstellungen sind nach meiner Einschätzung mit einer Ausnahme (= Übung 3 auf S. 33) alle klar verständlich formuliert, so dass die Erstleser:innen wissen, was sie tun müssen. Ich gebe 4 Sterne!

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Rezensionen von brauneye29:

Sehr interessant

Das Licht zwischen den Schatten von Michaela Beck

Zum Inhalt:
In diesem Buch begleiten wir verschiedene Personen durch ihre Leben. Arbeiterkind Konrad, der um Selmas Schwester zu heilen, unbedingt Medizin studieren will; Brigitte, die mit ihren Eltern in den Westen flüchten muss und gegen alles und jeden aufbegehrt und dann noch Andre, dessen Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen sind und der in einer sozialistischen Vorzeigefamilie aufwächst.

Meine Meinung:
Das ist schon ein ganz schöner Wälzer, aber keinesfalls langweilig. Vielleicht wäre im letzten Drittel ein wenig Straffung möglich gewesen , aber gut. Mir hat diese Kombination aus Familiengeschichte und auch historischem Hintergrund sehr gut gefallen. Gefallen hat mir auch, wie die Protagonisten sich entwickeln, wie sie teilweise ihre Ansichten ändern, aber genauso ist das Leben. Es fließt und man muss sich auch mal anpassen.
Fazit:
Sehr interessant

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