Kunden em pfehlungen
Rezensionen von atlaentis:
"Es war ein Auf und Ab." - Kieran hatte recht
Selbst in dunkelster Nacht von Ali Kassemyar
Über die Aufmachung des Buches gibt es nicht viel zu sagen, da mir sowohl die Gestaltung des Covers, als auch das weiche Material sehr gefallen. Den eintönigen Farbschnitt hätte ich persönlich nicht gebraucht, aber er hat mich auch nicht gestört.
Der Inhalt des Buches hat mich größtenteils auch begeistert, vor allem, da wichtige Themen sensibel aufgegriffen und somit keineswegs verharmlost werden.
Die Zweifel der beiden Protagonisten und die Spuren der Vergangenheit werden nicht heruntergespielt, sondern ziehen sich von Anfang bis Ende durch die Geschichte und machen die Charaktere zwar verletzlich, aber deswegen auch so nahbar und authentisch. Liora und Kieran sind zwei wundervoll ausgearbeitete Protagonisten mit gut durchdachten Tiefen und nachvollziehbarem Verhalten, die man trotz ihrer Unterschiedlichkeit einfach lieben muss. Toll finde ich hierbei vor allem, dass die beiden ein sehr erwachsenes Verhalten aufzeigen, da man ja oft genug schon von jugendlicher Naivität und Stimmungsschwankungen gelesen hat. Somit waren die Zwei sehr erfrischend und auch die Dynamik zwischen ihnen hat mich sehr berührt. Dem kommt natürlich auch das ganze Setting zugute, dass durch die Verortung im Blumengeschäft eine komplett neue Idee ist, die aber nicht nur am Rande hin und wieder erwähnt wird, sondern auch die Bedeutung der Blumen und die Leidenschaft der Beiden gut aufgreift. Positiv fand ich zudem die Erzählung aus beiden Perspektiven, da man besser nachvollziehen konnte, warum sie so mit sich selbst hadern, wobei dennoch Spannung aufgebaut wurde, da immer nur Bruchstücke seiner Vergangenheit präsentiert wurden. Zugegeben war die Auflösung am Ende jedoch keine große Überraschung, da man seine unerklärliche Aufmerksamkeit und Zuneigung für eine gewisse andere Person mit ein wenig Fantasie sofort in das Rätsel integrieren konnte und sich somit denken konnte, wie das alles zusammenhängt. Dennoch kann ich das Ende an sich absolut nicht kritisieren. Obwohl die Auflösung der Vergangenheit keine Überraschung war, so wurde die Spannung am Ende noch einmal enorm in die Höhe getrieben und hat für einen absolut gemeinen Cliffhanger gesorgt. Dabei muss ich auch einfach hervorheben, wie sehr mir der Schreibstil gefallen hat. Er war an den richtigen Stellen ruhig, konnte aber auch am Ende den Puls zum Rasen bringen, weil man so mit Kieran und Liora mitfiebert. Anzumerken ist jedoch, dass das Buch zwar sehr emotional ausgerichtet ist, es aber auch nicht an der ein oder anderen lustigen Stelle gefehlt hat. So fand ich insbesondere das Flirtgespräch mit Luke einfach großartig und sehr abwechslungsreich!
Nun aber zu dem großen Kritikpunkt, der es mir trotz fantastischem Schreibstil schwer gemacht hat, das Buch von Anfang an bis zum Ende durchzusuchten. Mir hat es schlicht und ergreifend an Spannung gefehlt. Klar handelt es sich hier um einen Roman, der sich auf innere Konflikte bezieht, aber da es nur ab und an, insbesondere im Mittelteil, Momente gab, welche für Spannung gesorgt haben, war mir das Ganze einfach zu langatmig, weshalb ich auch sehr lange gebraucht habe, um das Buch zu lesen. Mir persönlich hat es an einem Anreiz gefehlt, das Buch immer wieder in die Hand zu nehmen, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Vermutlich ist das aber auch nur Geschmackssache und spricht hingegen Lesende an, die einfach eine Lektüre mit emotionalen Tiefen und Auseinandersetzungen genießen wollen. Grundsätzlich kann ich auch keinesfalls von dem Buch abraten, immerhin hat es viele starke Aspekte, welche ich bereits benannt habe, aber wer einen Pageturner mit unvorhersehbaren Momenten erwartet, ist hier an der falschen Adresse.
Rezensionen von seb73:
Interessant, aber etwas langatmig
Selbst in dunkelster Nacht von Ali Kassemyar
Das Buch handelt von einer Frau im 19. Jahrhundert, die sich als Mann verkleidet, um eine Soldatenausbildung zu erhalten. Eine wahre Geschichte, ein spannendes Thema, für das man der Autorin nur gratulieren kann, es ausgegraben zu haben. Der Roman selbst ist allerdings ein wenig langatmig und an einigen Stellen verworren geraten.
Dennoch sehr interessant für historisch oder gesellschaftlich Engagierte.
Rezensionen von Sheilo:
Die Detektive sind zurück
Die Hochhaus-Detektive - Achtung, Handyfalle! (Die Hochhaus-Detektive-Reihe Band 2) von Johanna Lindemann
Die Hochhaus-Detektive kommen einfach nicht zur Ruhe. Das Handy von Ishas Oma wurde gestohlen und nun muss der Die ermittelt werden. Die Detektive haben einen Tatverdächtigen gefunden, aber ob sie ihm den Diebstahl wirklich nachweisen können?
"Die Hochhaus-Detektive - Achtung Handyfalle!" ist ein humorvolles Kinderbuch ab 8 Jahren von Johanna Lindemann.
Dieser zweite Band der Reihe kann dabei unabhängig vom ersten Buch gelesen werden. Der Schreibstil der Geschichte ist sehr locker, witzig und ansprechend, wir haben wirklich sehr viel gelacht beim Lesen.
Neben der amüsanten Suche nach dem Handydieb bringt dieses Buch den Kindern wichtige Themen wie Handysicherheit und Identitätsdiebstahl nahe. Außerdem wird der übermäßige Konsum von Medien auf eine wirklich tolle Weise thematisiert. Die Hochhaus-Detektive machen sich auch Gedanken, wie sie mit diesen Themen zukünftig umgehen wollen.
Zudem lernen die Kinder durch das Buch, dass Klischees und Vorurteile nicht unsere Meinung beeinflussen sollten. Ich finde es dabei sehr gelungen, wie gut die Autorin diese sensiblen und wichtigen Themen in das Buch eingebaut hat.
Wir hatten wirklich sehr viel Spaß beim Lesen des Abenteuers der Hochhaus-Detektive und würden uns freuen, wenn es bald wieder einen neuen Fall gibt. Wir können dieses Buch daher sehr empfehlen.
Rezensionen von miriamB:
Zeitgeschichte einmal anders
Die Schnitzlers von Jacobi Jutta
Arthur Schnitzler gehört zu den Autoren, die ich schon sehr lange wirklich gerne lese. Logisch, dass auch eine Biographie für mich interessanter Lesestoff ist.
Jutta Jacobi hat aber eine ganz besondere Biographie verfasst: sie beschränkt sich nämlich nicht auf das Leben des bekannten Schriftstellers Arthur Schnitzler, sie erzählt vielmehr auch die Geschichte seiner Vor- und seiner Nachfahren.
Familiengeschichte wird hier zu Zeitgeschichte, denn sie umfasst die Dauer von ungefähr 150 Jahren.
Es ist eine Zeit, die geprägt ist durch gesellschaftlichen Wandel, es sind Zeiten des Umbruchs, Zeiten des Antisemitismus. Die Geschichte der Familie Schnitzler ist eng verbunden mit der Geschichte der Juden im 19 und 20 Jahrhundert – mit allen schrecklichen Ereignissen. Die Schicksale der einzelnen Mitglieder der Familie sind interessant und berührend gleichzeitig.
Das Buch zeichnet sich durch genaue Recherche aus, die Autorin hat nicht nur zahlreiche Briefe und Tagebücher erarbeitet, hat Orte, die für die Familie von Bedeutung waren, besucht, sie konnte auch Gespräche mit noch lebenden Nachfahren führen. Dazu kommen noch zahlreiche Fotografien, die den Text perfekt ergänzen.
Ein Buch, das interessant ist wie ein Sachbuch und spannender als viele Romane – wirklich lesenswert!
Rezensionen von hexenaugen:
Sylter Winterwunder
Winterträume in der kleinen Manufaktur am Meer von Julia Rogasch
Meinung:
Sylter Winterwunder
Alea, die mit ihrem Freund Christopher zum Jahresende von Hamburg nach Bayern ziehen will, befindet sich deshalb schon mächtig im Umzugsstress.
Als sie aber einen Notruf aus einer Sylter Klinik bekommt, dass Tante Martje, die auf der Insel eine kleine Kerzenmanufaktur, betreibt, einen Unfall hatte, ist ihr klar, sie muss nach Sylt, um zu helfen.
Christopher ist davon überhaupt nicht begeistert und reagiert ziemlich unwirsch darauf, dass sie nach Sylt fahren will.
Als Alea jedoch auf der Insel ankommt, bekommt sie aber durch das Wattenmeer, die Dünen und das Meer einen klaren Kopf und sie kann sich auf die Probleme ihrer Tante und deren Lösung konzentrieren, wozu auch ihr neuer Nachbar Felix sowie die weihnachtliche Stimmung, die hier allenthalben herrscht, beiträgt.
Ich konnte den Zauber der Insel Sylt beim Lesen regelrecht fühlen und auch die Beschreibungen der liebenswerten sowie authentischen Protagonisten, war toll sowie stimmig. Auch hält die Geschichte einige Überraschungen bereit.
Der ausdrucksstarke Schreibstil der Autorin, der durch viel Gefühl und Emotionen besticht, ließ mich sofort in die Geschichte eintauchen und mein Kopfkino ist gleich angesprungen.
Fazit:
Ich habe dieses Wohlfühlbuch mit Vergnügen gelesen und empfehle es sehr gerne weiter.
Rezensionen von Kwinsu:
Ambivalenz und Aufarbeitung
Kajzer von Menachem Kaiser
„[…] wogende Hügel, fette Heuballen, Berge in der Ferne. Ein paar große moderne Häuser, weit genug auseinander, um als Teil der Szenerie durchzugehen. Es fühlte sich vertraut an, oder vielleicht meine ich nicht vertraut, sondern erwartet: So sieht ein Ort mit der schrecklichsten Geschichte aus, so etwas geschieht, wenn die Zeit sich darüber hergemacht hat.
Je düsterer die Geschichte, desto opulenter die Landschaft? Schotterwerk hatte zumindest elf Baracken und beherbergte mindestens 1250 Häftlinge. Ich blieb nicht länger; das Malerische verstimmte mich.“ (S. 235)
Menachem Kaiser, kanadischer Autor mit Jüdischen Wurzeln, macht sich auf, die Geschichte seiner Familie zu ergründen. Schnell gerät sein Großvater, den er nie kennengelernt hatte, in den Fokus seines Interesses. Wenig weiß er über ihn, doch plötzlich findet er heraus, dass sich der Vater seines Vaters über 20 Jahre darum bemüht hatte, Restitution für ein Haus in einer polnischen Stadt, welches die Familie durch die Shoa verloren hatte, zu erlangen. Hier beginnt die abenteuerliche Reise, die den Autor zahlreiche Male nach Polen führt; die ihn wundersame Menschen treffen; die berührende Geschichten über seine Verwandtschaft zutage treten und die ihn die schrecklichste aller Geschichten ein Stück weit aufarbeiten lässt.
Die Erzählung über seine Familie und die Idee seines Großvaters, das Haus in Polen wieder in Familienbesitz zurückzuholen, wiederaufzunehmen und selbst dabei sein Glück zu versuchen, beginnt spannend und kurzweilig. Immer wieder lässt der Autor die Leser/innen an seinen teils philosophischen und moralischen Gedankengängen teilhaben. Es ist durchaus erhellend mitzuverfolgen, wie er sich in Polen auf Spurensuche begibt, die Bewohner/innen des mutmaßlichen Familienhauses kennenlernt und sich mit dem Polnischen Justizsystem durchschlägt. Doch dann, nach rund 60 Seiten, beginnen weitere knapp 100 Seiten, die mich fast zur Aufgabe getrieben hätten. Für meinen Geschmack viel zu ausführlich beschreibt er Begegnungen mit sogenannten Schatzsuchern, die eine Obsession mit einem mysteriösen, unterirdischen Nazi-Bauwerk, genannt „Riese“, entwickelt haben und ihr Leben scheinbar der Schatzsuche in diesem Gebilde verschrieben haben. Kaiser fühlt sich wohl von ihnen angezogen als auch abgestoßen zugleich – die Faszination muss aber doch so stark gewesen sein, dass er es wert fand, beinahe 100 Seiten über sie zu schreiben. Warum dies so ausführlich geschehen musste und was das zum Fortgang der Geschichte, die er erzählen mag, beigetragen hat, ist mir nach (doch noch geschaffter) Beendigung des Buches überhaupt nicht klar. Ein kurzes Kapitel darüber wäre meines Erachtens ausreichend gewesen. So habe ich das Buch genommen, ein paar Seiten gelesen, es aus Langeweile wieder weggelegt, pflichtbewusst wieder aufgenommen – und nach kurzer Zeit wieder weggelegt. Immer und immer wieder habe ich mir gedacht, ich muss dem Buch noch eine Chance geben. Und nachdem die Ergüsse über die Schatzsucher ein Ende nahm, wurde ich belohnt: es wurde wieder lesbar! Wie ein Detektiv ergründet er die Geschichten seiner Verwandtschaft – besonders jene von Abraham, einem Cousin seines Großvaters (auf den er zugegebenermaßen durch die Schatzsucher gekommen ist) – seine Erlebnisse sind berührend und unergründlich zugleich. Das Ende des Buches finde ich jedoch irgendwie wieder unbefriedigend. Für mich wirkt es nicht abgerundet – eine Sache bleibt unabgeschlossen – ich möchte hier nicht spoilern, aber er hätte mit dem Abschluss des Buches ruhig noch den Ausgang abwarten können. Auch wenn das noch 20 Jahre gedauert hätte, die erzählte Geschichte hat nichts an Dringlichkeit.
Für mich ist das Buch sehr ambivalent – einerseits hochspannend und stilistisch gut geschrieben, andererseits nervtötend und das Ende nicht zufriedenstellend. Der Autor lässt einen in die Jüdische Lebenswelt eintauchen, bringt den Lesenden aber auch seine Wahrnehmung der Polnischen Gesellschaft näher und gibt Einblicke in den Umgang mit deren Nazi-Vergangenheit. Ich bin überzeugt, dass es bessere Bücher über die Spurensuche in die Jüdische (Familien-)Vergangenheit gibt, nichts desto trotz hat „Kajzer“ seine interessanten und bereichernden Seiten.
Rezensionen von trebor:
Gut genug - geht das ?
Nie gut genug von Thomas Curran
Der Psychologieprofessor Thomas Curran befaßt sich in seinem Werk "Nie gut genug" mit dem Zeitgeistphänomen Perfektionismus in all seinen Facetten.
Der Autor unterscheidet zwischen selbstorientiertem, fremdorientiertem und sozial vorgeschriebenem Perfektionismus.
Hilfreich für das Verständnis dieser Theorie eines 3-Facetten-Modells ist eine grafische Darstellung im 2.
Kapitel. Auch weitere wichtige Studienergebnisse werden im Verlauf des Buches mittels Diagrammen veranschaulicht.
Um zu unterscheiden zwischen Perfektionismus und lediglich einem außerordentlich hohen Anspruch ( an einen selbst oder an andere ) ist ein defizitäres Grundgefühi, also nicht gut genug zu sein, welches mittels Perfektionismus ausgeglichen werden will.
Der Autor befaßt sich außerdem damit, wie sehr Perfektionismus uns krank machen kann, und zeigt ein komplexes Gefüge von Ursachen auf. Besonders aufschlussreich fand ich hierbei das Kapitel zum Zusammenhang von Social Media und Perfektionismus.
Gegen Ende des Buches beschreibt er Gedankenmuster, wie wir der Perfektionismusfalle entkommen können.
Es ist kein üblicher oberflächlicher Ratgeber mit schlauen Sprüchen, sondern eine komplexe und tiefergehende wissenschaftliche Auseinandersetzung, die überraschende Erkenntnisse zu bieten hat.
Einziges Manko, die meisten Erfahrungsberichte und Studien beziehen sich auf Großbritannien oder USA, was den inhaltlichen Thesen allerdings keinen Abbruch tut.
Rezensionen von brauneye29:
Braucht etwas
Glutspur (Liv-Jensen-Reihe 1) Liv-Jensen-Reihe von Katrine Engberg
Zum Inhalt:
Die ehemalige Polizistin Liv hat sich als Privatdetektivin in Kopenhagen selbstständig gemacht, auch wenn sie das noch als sehr ungewohnt empfindet, beginnt sie zu ermitteln. Der Selbstmord eines Häftlings auf Freigang, der Tod einer Angestellten eines Museums und ein vor über drei Jahren geschehener Mord an einem Journalisten können doch keinen Zusammenhang haben oder doch?
Ich hatte sowohl Buch als auch Hörbuch und das war auch gut so, denn erst beim zweiten Durchgang, sprich dem Hörbuch, ist die Geschichte bei mir so richtig angekommen.
Zunächst hatte ich Schwierigkeiten, die teilweise parallel laufenden Erzählsstränge zusammen zu bekommen. Das wurde beim Hören dann deutlich leichter. Beim Lesen habe ich auch manche Passagen als zu lang empfunden, das war beim Hörbuch dann auch besser. Am Ende hat mir der Auftaktband gut gefallen und ich bin gespannt auf weitere Fälle.
Fazit:
Braucht etwas
Rezensionen von t3833:
Unterhaltsam für Drama-Liebhaber*innen!
Magnolia Parks von Jessa Hastings
„Magnolia Parks“, geschrieben von Jessa Hastings, hat einen einzigartigen, emotionalen und fesselnden Start der Liebesroman-Reihe des „Magnolia Parks Universums“ dargelegt.
Das deutsche Cover macht leider meiner Meinung nach nicht so viel her wie das UK-Cover, da es auf den ersten Blick (fälschlicherweise) wie ein Jugendbuch aussieht.
Im ersten Teil der Reihe tauchen wir abwechselnd in die Perspektiven der zwei Protagonisten, Magnolia Parks und BJ Ballentine.
Sie sind beide Teil der Londoner High Society und führen ein Leben im Luxus und Glamour. Schnell wird klar, dass die beiden sich in einer sehr verzwickten und ungewöhnlichen Beziehung befinden.
Jeder denkt, dass Magnolia und BJ für einander bestimmt sind, da sie seit jungen Jahren ein Paar sind. Alles ändert sich als BJ einen großen Fehler begeht, welchen Magnolia ihm nach zwei Jahren immer noch nicht verzeihen kann. Sie ist hin- und hergerissen: Soll sie ihm noch eine Chance geben? Kann sie ihm überhaupt noch vertrauen? Oder soll sie ihre große Liebe und ihren besten Freund loslassen?
Meine Meinung:
Mir hat der Auftakt dieser Reihe wirklich gut gefallen! Dafür, dass es kein besonders kurzes Buch war, bin ich nur so durch die Seiten geflogen, weil mich die Beziehung zwischen den beiden fasziniert hat. Viele haben sie mit der Beziehung von Blair und Chuck von „Gossip Girl“ verglichen und dem kann ich nur zustimmen.
Die Toxizität der Beziehung habe ich als willkommene Abwechslung zu den ganzen klassischen Liebesromanen gesehen, welche mit der Zeit leider auch irgendwann langweilig werden. Solange sich Leser*innen bewusst sind, dass es sich hier um fiktive Unterhaltungsliteratur und nicht um Vorbilder handelt, sehe ich kein Problem damit auch solche Beziehungen in Büchern darzustellen.
Wer Drama, High Society und den Trope der „found family“ mag, wird dieses Buch lieben!
Rezensionen von csac:
Lilli bäckt, ein Buch für kleine und große Speisenmeister
Lilli bäckt von Heidi Strobl
Lilli bäckt und mit ihr alle begeisterten, kleinen Hobbyköche. In diesem wunderbar anregenden Buch lernen die kleinen und großen Leser, wie sie selbst kochen können und worauf es dabei ankommt. Gleichzeitig erfahren sie, wo die benötigten Zutaten herkommen, und was gesunde und schmackhafte Lebensmittel auszeichnet.
Gekocht wird schließlich regional und saisonal.
Neben der ausführlichen Beschreibung gewisser Grundrezepte wie Rührteig, Mürbteig, Germteig oder Mehl-Wasser-Teig finden sich im Buch unzählige einfache, schnell zuzubereitende Rezepte.
Vom Frühling mit Spinat-Käse-Muffins, Käsestangerl und Ostertorten über dem Sommer mit fruchtig. leichten Rezepten wie Himbeertorte, Grieß-Kirschenkuchen oder Paradeiser-Tarte, den Herbst mit unterschiedlichen Strudeln und Kürbisgerichten bis hin zu Barbara-Stollen, Bratäpfel und Lebkuchen-Nikoläuse im Winter erfahren die Leser, wie sie ihrem Körper Gutes tun können.
Neben der Beschreibung der einzelnen Gerichte findet man auch eine Orientierung, ab welchem Alter diese zum Selbst-Kochen empfohlen werden. Gekennzeichnet ist auch, wo es im Rezept etwas kniffliger wird und man womöglich einen Erwachsenen hinzuziehen sollte.
Fazit: Ein wunderbares Buch, um schon Kinder ab dem Grundschulalter dazu anzuregen, sich mit dem Thema gesunder Ernährung auseinander zu setzen und die Grundlagen des Backens zu erlernen. Und: „Wer aus einfachen Zutaten Tolles zaubern kann, braucht keine vorgefertigten Produkte zu kaufen. Wer weiß, welche Lebensmittel wann bei uns reif sind, kann sie dann kaufen, wenn sie am besten schmecken“. Gemeinsamen, lustigen und stärkenden Momenten steht so nichts mehr im Wege!










