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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von KimVi:

Spannender Provence-Krimi

Unheilvolle Provence von Pierre Lagrange

Gegen Mitternacht wütet ein Feuer in einem Weinstock. Da Albin Leclercs Freund Matteo Anteile daran erworben hat, lässt der pensionierte Polizist es sich nicht nehmen, den Brandort aufzusuchen. Castel und Theroux sind ebenfalls vor Ort, um den Schaden zu begutachten und die Brandursache zu ermitteln.

Die beiden sind von Leclercs Auftauchen wenig begeistert. Doch dann wird zwischen den Reben die verbrannte Leiche eines Mannes gefunden. Castel und Theroux nehmen sofort die Ermittlungen auf, doch der Fall ist mehr als rätselhaft. Die Spurensuche gestaltet sich äußerst schwierig, zumal es schon bald einen weiteren Toten gibt. Albin Leclerc beginnt ebenfalls Nachforschungen anzustellen. Er sucht nach Verbindungen zwischen den Toten und stößt dabei auf Hinweise, die auf ein altes, verschollenes Buch deuten....

"Unheilvolle Provence" ist bereits der neunte Fall, in den sich der pensionierte Ermittler Albin Leclerc aus dem Ruhestand heraus einmischt. Auch dieses Mal wird er dabei von seinem Mops Tyson unterstützt. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ereignissen auch dann mühelos folgen, wenn man noch keinen Teil dieser Reihe gelesen hat. Wenn man allerdings an der privaten und beruflichen Weiterentwicklung der Hauptcharaktere interessiert ist, sollte man die Reihenfolge einhalten. So kann man auch besser nachvollziehen, warum Castel und Theroux von Leclercs ständigen Einmischungen so genervt sind.

Dieses Mal startet der Fall mit einem Rückblick in das Jahr 1142. Hier beobachtet man, wie ein geheimnisvolles Buch, das offenbar niemand lesen darf, da eine große Gefahr vom Inhalt ausgeht, verschifft werden soll. Die aktuelle Handlung startet damit, dass man die Ereignisse beobachtet, die zum Brand im Weinstock führen. Da hier nicht zu viel verraten wird und die Atmosphäre bedrohlich und geheimnisvoll wirkt, ist man sofort mitten im Geschehen.

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Man beobachtet teilweise schmunzelnd, wie Leclerc sich immer weiter in die Ermittlungen drängt. Dabei scheint schnell klar zu werden, dass seine Nachforschungen erfolgreicher sind, als die von Castel und Theroux. Denn die beiden treten ziemlich auf der Stelle. Leclerc und Mops Tyson tragen viele kleine Puzzleteilchen zusammen, die aber erst kein stimmiges Bild ergeben. Man wird dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen, um den Drahtzieher der Morde auszumachen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn der Autor legt verschiedene Spuren aus, denen man bereitwillig folgt. Dabei kommt es zu überraschenden Wendungen. Die früh aufgebaute Spannung kann sich im Verlauf der Ereignisse stetig steigern und gipfelt in einem atemberaubenden Finale.

Pierre Lagrange versteht es auch in diesem Teil der Reihe wieder hervorragend, Handlungsorte und Charaktere so zu beschreiben, dass man beinahe meint, selbst vor Ort zu sein. Die privaten und beruflichen Nebenhandlungen fügen sich harmonisch ins Geschehen ein und drängen sich nicht zu sehr in den Vordergrund. Dieses Mal sorgt außerdem Mops Tyson bei seinem Chef für zusätzliche Aufregung. Fans der Reihe dürften die Zwiegespräche der beiden genießen. Obwohl der Fall durchgehend interessant und spannend ist, wirken die Einschübe in die Vergangenheit, in denen man mehr über die Geschichte des geheimnisvollen Buchs erfährt, zuweilen etwas ausufernd und lassen dadurch die Spannung ein wenig abflachen. Am Ende verknüpfen sich die unterschiedlichen Stränge allerdings schlüssig.

Ein rätselhafter Fall für Albin Leclerc, der zuweilen zwar etwas ausufernd erzählt wird, aber dennoch spannend ist.

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Rezensionen von KimVi:

Spannende Fortsetzung der Reihe

Taubenschlag von Dennis Jürgensen

Da die Zusammenarbeit zwischen der dänischen Polizistin Lykke Teit und dem deutschen Ermittler Rudi Lehmann bei ihrem ersten Fall so erfolgreich verlaufen ist, beschließt man, die länderübergreifende Polizeiarbeit zu intensivieren und bittet Lykke darum, dieses Mal nach Flensburg zu reisen, um Rudi bei aktuellen Ermittlungen zu unterstützen.

Rudi hat es offenbar mit einem Täter zu tun, der alte Menschen in ihrem Haus aufsucht, sie in einem Sessel fesselt, um sie schließlich zu ermorden. Ihre Leichen lässt er mit einer toten Taube zurück. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn der Killer könnte schon sein nächstes Opfer im Visier haben...

"Taubenschlag" ist nach "Gezeitenmord" der zweite Fall für Lykke Teit und Rudi Lehmann. Man kann den aktuellen Ermittlungen sicher auch dann folgen, wenn man den ersten Band nicht gelesen hat. Allerdings sind Lykke und Rudi ein ganz besonders sympathisches Gespann, deshalb lohnt es sich definitiv, zuerst ihr Kennenlernen in "Gezeitenmord" zu beobachten. 

Der erneute Einstieg in die Reihe gelingt mühelos, denn Dennis Jürgensen versteht es wieder hervorragend, bereits zu Beginn Interesse am Fall zu wecken. Dabei schildert er Handlungsorte und Protagonisten so glaubhaft und detailliert, dass man beinahe meint, selbst vor Ort zu sein. 

Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven betrachtet. Dadurch hat man mehr Wissen als die Ermittler, dennoch wird nicht zu viel verraten, wodurch die früh aufgebaute Spannung durchgehend gehalten werden kann. Der Fall ist nicht so leicht zu durchschauen und verlangt dem Ermittlerduo Teit/Lehmann einiges ab. Die Spurensuche wirkt authentisch. Man wird dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen und gerät deshalb früh in den Sog der Ereignisse. 

Das dänisch/deutsche Ermittlerduo wirkt auch in diesem Band sehr sympathisch. Der Umgang der beiden wirkt erfrischend harmonisch und der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz. Auch wenn Rudi sich in diesem Band seiner Vergangenheit stellen muss, steht Lykke ihm zur Seite. Haupt- und Nebenhandlungen ergänzen sich bei dieser Reihe perfekt. Die Nebenstränge sorgen dafür, dass die Hauptprotagonisten lebendig wirken, drängen aber die eigentlichen Ermittlungen nicht in den Hintergrund. Zum Ende hin laufen die Handlungsfäden schlüssig zusammen und gipfeln in einem spannenden Finale. 

Ein Krimi, der durch authentische Ermittlungen und ein sympathisches Team überzeugt. 

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Rezensionen von Petra Gruber:

Henriette - 190 Kilo Einsamkeit

Henriette lächelt von Andrea Heinisch

Henriette hat es nicht leicht im Leben und das im doppelten Sinn. Denn erstens hat sie eine Mutter, die so ziemlich alles an ihr kritisiert, getarnt durch Fürsorge und Sichkümmern. Und zweitens leidet Henriette unter einer Essstörung und wiegt inzwischen 190 Kilo.
Sie geht nicht mehr vor die Tür, kann sich kaum noch bewegen, die nächste Gewichtszunahme droht, bald wird sie auf Hilfe angewiesen sein.

Ihre Mutter zeigt ihr deutlich, wie sehr sie unter ihrer Tochter leidet, spielt selbst das Opfer, enttäuscht von der dicken Tochter, die nicht wie erwünscht, eine erfolgreiche Pianisten geworden ist.
Dabei ist Henriette eine begnadete Buchhalterin, ihre Arbeit erledigt sie perfekt. Die Pandemie hat ihr in die Karten gespielt, denn im Home Office musste sie sich keinen abwertenden Blicken aussetzen, konnte ihr Essen bestellen. So zog sie sich noch weiter zurück.
In der Wohnung unter ihrer lebt Sonja, mehrfache Mutter. Henriette überwindet sich und fragt sie, ob sie ein paar Stunden bei ihr putzen könnte und sich etwas dazuverdienen möchte. Sonja stimmt zu. Außerdem bekommt Henriette in der Arbeit einen Kollegen an die Seite gestellt. Möchte man sie los werden? Doch Martin und Henriette verstehen sich gut. Sie kennen sich nur über Zoom, doch sie ticken ähnlich in ihrer Arbeitsweise und Henriette mag ihn.
Plötzlich hat sie wieder Kontakte und langsam beginnt sich bei Henriette etwas zu bewegen. Ihr reicht es, sie will wieder leben und wagt erste Schritte, traut sich langsam auch wieder hinaus. Und ganz langsam erfahren wir auch, wie die Essstörung entstanden ist. Die überkritische, abwertende und unzufriedene Mutter hat ihren Beitrag, aber das ist nicht alles.
Andrea Heinisch widmet sich hier einem Thema, das mit vielen Vorurteilen behaftet ist. Poetisch, auch humorvoll und vor allem berührend erzählt sie ihre Geschichte. Ich mochte den Roman sehr, fand ihn trotz des schwierigen Themas schön zu lesen.
Mich hat er zum Nachdenken angeregt und vielleicht hilft er ja, das eine oder andere Vorurteil gegenüber dicken Menschen zu beleuchten.
Ein kleiner, sehr feiner und ungewöhnlicher Roman.

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Rezensionen von Petra:

berührend

Der späte Ruhm der Mrs. Quinn von Olivia Ford

Vorangestellt ein Tipp an alle Leser dieses Buches, ihr solltet beim Lesen unbedingt etwas Gebäck oder ein Stück Kuchen im Haus haben, denn bei diesem Buch bekommt man garantiert Appetit auf eine Köstlichkeit aus der Backstube.
Jenny und ihr Mann Bernhard sind fast sechzig Jahre verheiratet.

Sie führen ein unaufgeregtes Leben in ihrer kinderlos gebliebenen Ehe. Ihr Umgang miteinander ist immer noch sehr liebevoll und voller Respekt.
Mit ihren 77 Jahren denkt Jennifer über die Endlichkeit des Lebens nach. Was wird von ihr bleiben? Ihre größte Leidenschaft ist das Backen und natürlich liebt sie die Fernsehshow "Das Backduell" Sie könnte daran teilnehmen und ihre Rezepte so weitergeben. Aber soll sie das in ihrem Alter noch wagen? Sie trifft eine Entscheidung, die sie nicht wie gewohnt mit ihrem Ehemann abspricht. Damit ist es das zweite Geheimnis, dass sie vor Bernhard hat.
Lest dieses Buch, es wird euch gefallen!

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Rezensionen von Claudia R:

gelungene Fortsetzung

Dungeons & Dragons. Dungeon Academy - Die Weltmonsterschaft von Madeleine Roux

Klappentext / Inhalt:

Die Weltmonsterschaft an der Dungeon Academy!
Etwas Riesiges klopft an die Tore der Dungeon Academy: Die Tiefwasser-Drachen sind da, um im Turnier des Schreckens anzutreten, das alle fünfzig Jahre stattfindet. Disziplin: Goreball. Die Mannschaft der Dungeon Academy ist zahlenmäßig und monstermäßig unterlegen – nichts Neues für Zelli Sturmrausch.

Erst vor ein paar Wochen ist sie schließlich dem Nekromanten und seiner untoten Armee begegnet. Und ihr wiederkehrender Albtraum über eine düstere Macht, die die Welt zerstört, kann auch nichts Gutes bedeuten. Irgendetwas Finsteres lauert in der Academy! Aber nur Zelli scheint es zu bemerken – bis sie unter der Schule auf ein Geheimnis stößt, das die gesamten Vergessenen Reiche betrifft.
Der zweite Band der spannenden Kinderbuchreihe aus der Welt von Dungeons & Dragons
Durchgängig zweifarbig illustriert für abwechslungsreichen Lesespaß

Cover:

Das Cover wirkt sehr lebendig und spannend. Man erwartet Abenteuer und Action, wenn man dieses betrachtet. Viele der Charaktere sind erkennbar und diese sind toll in Szene gesetzt. Optisch und farblich wurde es sehr schön umgesetzt und passt auch sehr gut zu den anderen Covern der Reihe.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Band dieser Reihe und ich war Schin sehr auf diesen gespannt. Der erste band war noch nicht allzu lange her und dadurch auch die Erinnerungen noch sehr frisch. Ich habe mich wieder gut und schnell in die Handlungen und Charaktere hineingefunden.

Man sollte jedoch den ersten Band kennen, um die Ereignisse und Charaktere zuordnen zu können, auch wenn einiges vom ersten Band einfließt, so ist die Zusammenfügung der Ereignisse und das Verständnis leichter mit Vorkenntnissen und zuritt das Lesen des ersten Bandes, hier auf jeden Fall von Vorteil.

Inhaltlich möchte ich auch hier nicht allzu viel verraten. Die Story ist wieder spannend angelegt und Zelli und ihre Freunde stehen auch diesmal wieder im Fokus. Doch nicht nur das. Drachen, Goreball, monstermäßige Abenteuer und viele mehr erwartet hier den Leser.

Der Schreibstil ist angenehm und bildlich. Man findet sich durch die Beschreibungen gut hinein und kann sich dies dann auch gut vorstellen. Die Zeichnungen runden das Ganze wieder perfekt ab. Diesmal sind die Zeichnungen im schwarz-weiß-lila Farben gestaltet. Im ersten Band war es noch schwarz-weiß-orange. Diese Dreifarbigkeit hat etwas Originelles und ich mag dies sehr gern. Ich bin schon gespannt. welche Farbe es im dritten Band sein wird.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge und lassen sich dadurch auch sehr gut lesen. Mir haben besonders die Charaktere und deren Eigenschaften sehr gut gefallen. jeder für sich ist einfach einzigartig und das macht einen jeden aus. Zelli, Snabla, Hugo und all die anderen sind einfach toll und ich habe sie schon sehr in mein Herz geschlossen. Sehr gern habe ich auch diese Fortsetzung an ihrer Seite verfolgt und es ist mal wieder extrem spannend und unterhaltsam. Auch ein besonderer Humor schwingt wieder mit.

Die Geschichte ist toll und spannend aufgebaut und auch die ein oder andere Überraschung und Wendung wartet auf den Leser. Mir hat auch der zweite Band sehr gut gefallen und konnte mich unterhalten und überzeugen. Die wundervollen Illustrationen runden das Ganze perfekt ab. Die Zeichnungen passen gut zum Geschriebenen und setzen dies sehr gut um.

Abenteuer, Spannung, Unterhaltung und Humor werden hier geboten. Auf Band 3 bin ich schon sehr gespannt und hoffe, nicht allzu lange darauf warten zu müssen.

Fazit:

Spannende, unterhaltsame und abenteuerliche Fortsetzung mit tollen Charakteren und wundervollen Zeichnungen.

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Rezensionen von rewareni:

Die Macht der Liebe

Die Rosen Edens von Andrea Schneeberger

In Eden herrscht bisher nur Frieden und Freude. Jeder ist einfach mit dem zufrieden was er hat und im Einklang mit der Natur zu leben steht dabei ein höchster Stelle. So wächst die 15 jährige Elin mit ihren königlichen Eltern unbeschwert und glücklich auf bis zu dem Tag, als aus einer fremden Welt plötzlich Menschen und Maschinen auftauchen, die so gar nichts mit ihnen gemeinsam haben.

Doch der Junge Gideon fasziniert Elin von Beginn an. Er scheint auch anders zu sein als seine unfreundlichen Eltern. Schon bald wird den Menschen in Eden klar, dass die Fremden nicht wirklich in ihre friedliche Welt passen. Als auch noch eine seltsame Krankheit ausbricht scheint das Leben von Elin und ihrer Familie bedroht zu sein. Aber auch die beginnende Liebe zwischen Elin und Gideon wird auf eine harte Probe gestellt, der sich zwischen ihr und seiner Familie entscheiden muss.
In dem Roman ,, Die Rosen Edens“ bekommt man nicht nur eine märchenhafte Liebesgeschichte, sondern man taucht auch in eine Fantasy – Geschichte ein, wo man aber auch einen Hauch von Steampunk Elementen findet. Die Autorin Andrea Schneeberger lässt in ihrem Roman den Leser mit fiebern, mitleiden und zeigt dabei, dass man in einer erfundenen Geschichte durchaus Probleme der Gegenwart geschickt darin einbauen kann.
Zu Beginn wirkt die Rolle von Elin noch relativ naiv, wo ich ein wenig Zeit gebraucht habe, mit ihrem Charakter klar zu kommen. Ihr bisheriges Leben ist ohne Sorgen, Ängste und Probleme verlaufen, deshalb waren für sie die Erzählungen von Gideon, wie es in seiner Welt zu geht oftmals fremd. Dabei hat die Autorin immer wieder anklingen lassen, dass für manche Macht und Reichtum für viele wichtiger sind als Menschlichkeit oder Hilfsbereitschaft.Aber auch was passieren kann, wenn der Mensch denkt, dass er über die Natur herrschen kann und sie immer mehr vernichtet, bis sie eines Tages unbarmherzig zurückschlägt.
In der Geschichte kämpft immer wieder das Gute gegen das Böse, wo es nicht immer einen klaren Sieger oder Verlierer gibt. Es ist ein angenehm zu lesender Roman, wo die vielfältige Genre Mischung einen besonderen Reiz aus macht.
Die Spannung steigert sich im Laufe des Romans und es gibt dabei auch immer wieder sehr emotionale Momente. Das Ende hat mich doch ein wenig überrascht und auch etwas unzufrieden zurück gelassen, aber wer weiß, vielleicht gibt es ja noch eine Fortsetzung und man erfährt, wie es mit Elin und Gideon weiter geht.

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Rezensionen von Claudia R:

Weihnachtswunder

Die kleine Eule und das Weihnachtswunder von Daisy Bird

Klappentext / Inhalt:

Eine besondere Bilderbuchgeschichte mit wunderbar winterlicher Atmosphäre.
Die kleine Eule lebt ein zufriedenes Leben in einer großen Tanne, bis eines Tages plötzlich laute Geräusche ihren Wald erfüllen und ihr Baum sich bewegt! Er wird mitsamt Eule nach New York transportiert, um als Weihnachtsbaum das Rockefeller Center zu schmücken.

Doch dann entdeckt einer der Arbeiter die kleine Eule und sie wird in Sicherheit gebracht. Die Eule ist natürlich gar nicht erfreut darüber und fühlt sich zudem sehr einsam. Zum Glück bringen Tierschützer sie zurück in ihren geliebten Wald und siehe da, sie ist nicht mehr allein.
Eine Tiergeschichte über Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft – wunderschön und witzig illustriert von Anna Pirolli

Cover:

Das Cover zeigt einen wundervollen Wald mit vielen hohen Tannenbäumen und beim genauen betrachten entdeckt man auch den ein oder anderen tierischen Waldbewohner, welcher sich sehr gut versteckt hat. Auch eine niedliche kleine Eule ist auf dem höchsten Baum unter einer kleinen Schneedecke erkennbar.

Meinung:

Eine sehr niedliche und liebevolle Geschichte über ein besonderes Weihnachtswunder. Es geht um eine kleine Eule, die in einem wunderschönen Tannenwald lebt, doch einiges Tages verändert sich alles und plötzlich wird ihr Baum zur Weihnachtszeit gefällt und die Eule versteht dies alles nicht und sie vermisst ihren Wald. Wie wird es Eule wohl ergehen?

Inhaltlich wird hier nicht zu viel verraten. es ist eine wunderschöne winterliche, weihnachtliche Geschichte, die zeigt, dass auch Veränderungen etwas gutes haben können.

Die Zeichnungen sind wunderschön und sehr detailliert. Besonders gut haben mir hier besonders die Gesichtsausdrücke der kleinen Eule gefallen. Diese ist wirkt sehr niedlich. Die Gestaltung ist einfach zauberhaft und setzt das Ganze sehr gut um.

Die Textpassagen haben eine angenehm Länge, so dass es sich sehr gut lesen hat. Auch die Kleinsten können dem Geschehen schon sehr gut folgen und es wird ab ca. 3 Jahren empfohlen.

Die Geschichte wird niedlich und liebevoll erzählt und eignet sich besonders in der Winter- und Vorweihnachtszeit. Es ist auch ein schönes Mitbringsel oder Geschenk in der Adventszeit.

Das große Format ist gut gewählt und auch die großen farbigen Illustrationen sind wunderschön umgesetzt.

Eine Geschichte, die viel Freude macht und schon ein wenig Weihnachtsstimmung verbreitet mit einem wunderschönen Happy End.

Fazit:

Eine sehr niedliche und liebevolle Geschichte über ein besonderes Weihnachtswunder.

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Rezensionen von Sheilo:

Magische Wesen und ihre spannende Geschichte

Stadt der bösen Tiere, Band 1 - Die Burg von Gina Mayer

Lizard ist wütend, da sie sich von Broody, dem neuen Jungen an der Schule hintergangen fühlt, da er sie in eine Falle gelockt hat. Neville hat es auf sie abgesehen und will sich für einen verlorenen Kampf an ihr rächen, als sie plötzlich Stimmen hörte. Aber da war niemand, bis Lizard realisierte, dass eine Möwe mit ihr gesprochen hat.

Und damit begann das Abenteuer für sie.
"Stadt der bösen Tiere: Die Burg" ist der erste Band der neuen Reihe von Gina Mayer, die sich an die Geschehnisse von "Das Internat der bösen Tiere" anschließt, aber auch unabhängig von der Vorreihe sehr gut zu verstehen ist. Empfohlen wird das Buch ab 10 Jahren, was meiner Meinung nach sehr passend ist.
Der mitreißende Schreibstil entführt den Leser schnell in die Welt der magischen Tiere, die Handlung ist sehr spannend und ein Cliffhanger macht neugierig auf die Fortsetzung.
Jede Figur im Buch hat seine eigene Geschichte und ich finde es toll, dass die Hintergründe sehr tiefgründig sind. Es wird keine heile Welt dargestellt und viele Probleme unserer Gesellschaft werden thematisiert.
Uns hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich finde, dass es nicht nur für ältere Kinder sondern auch für Erwachsene sehr geeignet ist. Von uns gibt es daher eine große Empfehlung und wir freuen uns schon jetzt sehr auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von Claudia R:

diebischer Start

Schule der Meisterdiebe von J. J. Arcanjo

Klappentext / Inhalt:

„Wir sind ein Zuhause für die Vergessenen, ein Zufluchtsort für die Verlorenen und, ja, ein Übungsplatz für die größten Gauner der Zukunft."
Der 13-jährige Gabriel ist ein genialer Taschendieb. Das hilft ihm, seinen oft leeren Bauch zu füllen. Bis er eines Tages von dem geheimnisvollen Caspian Crook erwischt wird.

Doch statt die Polizei zu verständigen, lädt Caspian ihn ein, die Schule der Meisterdiebe zu besuchen – eine Schule für zukünftige Robin Hoods. Gabriel ist neugierig. In Crookhaven werden die Schüler im Schlösserknacken und Fälschen ausgebildet, um Gutes zu tun! Gabriel lernt die talentierte Tochter des Schulleiters kennen und freundet sich mit Hacker-Brüdern an. Bald fühlt es sich an, als hätte er endlich ein Zuhause gefunden. Aber kann man einem Dieb jemals wirklich trauen?
Eines der besten Kinderbücher 2023 (Sunday Times)
Ein charmanter, moderner Robin Hood mit dem Herzen am rechten Fleck
Kurze Kapitel mit spannenden Wendungen für maximalen Lesesog

Cover:

Das Cover zeigt einen Jungen und ein Mädchen. Wobei der Junge sehr geheimnisvoll wirkt mit seinem hochgezogenen Pullover mit Kapuze. Auf einen großen hölzernen Scheibe ist der Titel und das Gebäude einer Schule erkennbar. das Cover ist toll umgesetzt und weckt das Interesse.

Meinung:

Gabriel ist ein genialer Dieb, was ihm hilft seinen Magen zu füllen, doch eines Tages wird erwischt von dem geheimnisvollen Caspian Cook. Doch statt der Polizei Bescheid zugeben, zeigt er ihm die Schule der Meisterdiebe, dort wird Taschendiebstahl, Schlösser knacken und vieles mehr gelehrt, für die Gute Sache. Doch auch hier scheint etwas merkwürdiges vorzugehen und schnell ist Gabriel so manch gefährliches Abenteuer verwickelt.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich mit genaueren Details zurück, da ich nicht spoilern mag.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig lesbar. Man kommt schnell und gut in die Geschichte und Geschehnisse hinein. Auch die Charaktere, besonders Gabriel, habe ich schnell lieb gewonnen. Die Szenerien werden bildlich und gut vorstellbar erzählt. Auch die Spannung wird schnell und gut aufgebaut und aufrecht erhalten.

Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Durch die recht kurzen Kapitel geht es schnell und temporeich voran. Auch die Kapitelanfänge sind sehr schön gestaltet und durch die kleinen Illustrationen sehr gut und deutlich erkennbar. Von der Gestaltung und Gliederung finde ich es sehr schön umgesetzt.

Die Geschichte ist voller Spannung und erzeigt einen guten Lesesog, so dass man stets erfahren möchte, was weiter passiert. Man wird an die Geschehnisse und Handlungen gefesselt. Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam und macht viel Freude beim lesen. Ein toller und gelungener Auftakt, der die Neugier auf mehr erweckt.

Fazit:

Toller Beginn einer diebischen und meisterlichen Reihe, die für gute Unterhaltung und Spannung sorgt.

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Rezensionen von Tobias Kallfell:

Realistisch und betulich

Mit kalter Präzision von Michael Tsokos

Was in meinen Augen den Reiz des neuen Thrillers „Mit kalter Präzision“ von Michael Tsokos ausmacht, ist der hohe Grad an Realismus und Authentizität. Der Autor selbst ist vom Fach und das merkt man jeder Zeile an. Die medizinische Seite kommt unglaublich glaubhaft und stimmig daher. Das findet man in dieser Form nicht in vielen anderen Thrillern.

Man erhält als Leser:in einen sehr lebensechten Eindruck vom Arbeitsalltag einer Rechtsmedizinerin. Die Bedeutung der Rechtsmedizin für die Aufklärung eines Falls kommt gut zum Ausdruck. Am Beispiel der Schwester von Sabine Yao wird auch eine interessante psychologische Seite in den Roman miteinbezogen. Auch das hat mir gut gefallen. Nebenbei wird auch noch Wissen zu einem historisch bedeutsamen Fall der Rechtsmedizin vermittelt (Otto Prokop und der Fall Hans Hetzel, vgl. S. 182). Klasse!

Zwar gelingt es dem Autor nach meinem Empfinden nicht, ein hohes Maß an Spannung zu erzeugen. Oft geraten Schilderungen zu weitschweifig und zu ausführlich. Vom klar erkennbaren roten Faden wird oft abgewichen. Und der Fall wird recht betulich, behäbig und gemütlich vorangetrieben. Auch der Schreibstil liest sich überwiegend trocken und sachlich. Eine hohe Informationsdichte zeichnet den Erzählton aus. Aber dafür gelingt Tsokos etwas anderes: Die rechtsmedizinische Beschreibung der Tat und die Darstellung der behördlichen Abläufe wirken allesamt wirklichkeitsnah. Im Zentrum steht die Frage, ob der potentielle Täter eines Mordes überführt werden kann oder nicht. Und wie kann die Rechtsmedizinerin Yao dabei behilflich sein? Weitere spannungserregende Impulse habe ich vermisst. Zum Ende hin zieht das Tempo dann aber an, durch flotte Perspektivwechsel entsteht passagenweise sogar eine gewisse Dynamik. Kurzum: Das Finale ist stark, alles was davor kommt, fand ich eher durchschnittlich, allerdings mit überzeugender rechtsmedizinischer Darstellung. Von mir gibt es 3 Sterne!

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