Kunden em pfehlungen
Rezensionen von tonton:
Schöner Kinderroman über Wachstum und Beziehungen
Irgendwo wartet das Leben von Erin Entrada Kelly
In Fawn Creek, Louisiana, kennt jeder jeden und das Leben ist ziemlich langweilig. Bis eines Tages Orchid Mason, mit Blume im Haar, in der 7. Klasse der Middle School auftaucht und die ganze Klassendynamik verändert.
Ich finde den Titel absolut passend zum Buch. Der Leser folgt den Figuren über drei Wochen, während sie alle versuchen sowohl die neue Mitschülerin zu verstehen als auch ihren eigenen Platz in der Gesellschaft zu finden.
Die Geschichte ist ruhig erzählt, ohne große Spannung und ohne Drama, was ich sehr passend finde für ein Buch, das sich an 11-Jährige richtet. Was auch sehr gut ist, ist die Unterteilung des Buches in relativ kurze Kapitel, die aus der Sicht unterschiedlicher Schüler erzählt werden. Dadurch erfährt der Leser über die persönlichen Motiven der Figuren, die ihre Handlungsweisen erklären. Vielleicht hilft es den Lesern, Empathie und Verständnis für Andere zu entwickeln.
Rezensionen von Tara:
Interessante Erkenntnisse über das weibliche Herz
Herzsprechstunde von Sandra Eifert; Suzann Kirschner-Brouns
„Herzsprechstunde: Warum das weibliche Herz anders ist und wie es gesund bleibt“ ist ein informatives Sachbuch der Oberärztin Prof. Dr. med. Sandra Eifert und der Ärztin und Medizinjournalistin Dr. med Suzann Kirschner-Brouns, in dem sie das Herz der Frau in den Mittelpunkt stellen.
In unserer heutigen Gesellschaft ist das Anliegen der Gleichberechtigung groß.
In der Medizin spielte sie lange Zeit keine Rolle. Es wurde an Männer geforscht, getestet und ausprobiert und die Ergebnisse wurden auf Frauen übertragen. Aber das weibliche Herz funktioniert anders, hat andere Ansprüche, reagiert anders und von daher ist es wichtig, dass hier die entsprechenden Bedürfnisse beachtet werden. Wichtig ist dabei auch die richtige Kommunikation zwischen dem Arzt und der Patientin, damit entsprechende Erkrankungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden können.
Hier erklären die Autorinnen Unterschiede, machen deutlich was anders ist und beachtet werden muss, damit Frauen nicht erst verspätet in die Notaufnahme gebracht werden, da z.B. die Vorboten eines Herzinfarktes nicht erkannt wurden. Dabei wird auf die unterschiedlichen Lebensphasen und die damit verbundenen Veränderungen eingegangen. Neben allgemeinen Fakten, verschiedenen Erkrankungen gibt es auch noch Tipps, was zu tun ist, um seine Herzgesundheit zu erhalten.
Das Buch lässt sich gut lesen, die Autorinnen haben eine alltagsnahe Sprache gewählt und vermitteln ihr Wissen gekonnt.
Ich habe mit diesem Ratgeber eine Menge Neues erfahren und möchte ihn allen Frauen ans Herz legen, damit dieses lange und gesund schlägt.
Rezensionen von Tara:
Alles über das Auge
Das große Buch vom Auge von Helmut Wilhelm
„Das große Buch vom Auge: Erkrankungen und Behandlungen verständlich erklärt“ ist ein informativer Ratgeber des Autors Prof. Dr. med. Helmut Wilhelm.
Da ich in meinem bisherigen Leben von Problemen mit den Augen verschont geblieben bin, habe ich mich entsprechend wenig mit diesem Sinnesorgan beschäftigt.
Aber auch ich werde nicht jünger und möchte auf alles vorbereitet sein, deswegen war ich entsprechend neugierig auf dieses Buch.
In acht Kapiteln gibt es hier vielfältige Informationen. Der Autor fängt bei den Basics an, gibt erst einmal einen Überblick über den Aufbau des Auges und erläutert im Anschluß „Baufehler und Serienstreuung“, was gutes Sehen bedeutet, den Zusammenhang zwischen Auge und Gehirn und diverse Augenkrankheiten.
Dabei ist der Schreibstil von Prof. Dr. med. Helmut Wilhelm angenehm und auch unterhaltsam. Alles ist auch für den Laien gut verständlich erklärt und es blitzt sogar ein wenig Humor durch. Die Texte werden durch Bilder wie z.B. den Aufbau des Auges oder Seheindrücke mit unterschiedlichen Erkrankungen gelungen aufgelockert.
Neben interessanten Fakten wird hier auch mit Mythen aufgeräumt und ich kann das Buch jedem Interessierten nur empfehlen.
Rezensionen von Lesemama:
Ich hatte mehr erwartet
Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe von Doris Knecht
Eine Frau, eine Tochter, eine Mutter, eine Exfrau. All das ist sie. Als Tochter fühlt sie sich übersehen, ihre jüngeren Schwestern sind ganz anders, auf den Familienbildern fehlt sie. Als Mutter wird sie nicht mehr gebraucht, ihre Kinder sind mit der Schule fertig und ziehen aus.
Dann schwadroniert sie noch über etliche WGs, über ihren Exmann, über fremde, deren Namen nichr relevant sind, über ihren Hund.
Und, darum scheint es in dem Buch wohl auch zu gehen, über ihre zu große Wohnung, die sie sich nicht mehr leisten kann, ohne Alimente.
Ob die Frau, Tochter, Mutter etc. auch einen Namen hat, weiß ich nicht. Sollte ich ihn in dem ganzen durcheinander gelesen haben, habe ich ihn vergessen.
Ich war neugierig auf das Buch, bleibt mir doch bald auch nur noch mein Mann, aber es hat mir gar nichts gegeben. Es war eine Aneinanderreihung irgendwelcher Erinnerungen, planlos Gelaber und hat für mich keinen Sinn gegeben. Nun weiß ich zwar über ihr Leben Bescheideid, aber ich hätte es lieber nicht gelesen.
Rezensionen von C. P.:
Anreize und Gründe, mehr für sich selbst zu sorgen
Selbstfürsorge - dein Anker in turbulenten Zeiten von Anke Glaßmeyer
Die Autorin, tätig als Psychotherapeutin im Bereich Verhaltenstherapie, bietet mit ihrem Buch eine gute Basis zu den Themen Selbstfürsorge, Selbstwertgefühl und gesunder Egoismus. So kann dieses Sachbuch unterstützend zur Vorbeugung psychischer Erkrankungen oder begleitend auf dem Weg zu einem gesünderen Ich genutzt werden.
Nach einer kurzen Einleitung ist das Buch in zwei Teile gegliedert: Der erste Teil veranschaulicht die Bedeutung der Selbstfürsorge, warum diese für den Menschen so wichtig und was fehlende Selbstfürsorge für Probleme bereiten kann. Der zweite Teil dreht sich ums Aktivwerden. Hier werden erste Tipps und Anregungen gegeben, sich in verschiedenen Bereichen mehr um sich selbst zu sorgen wie um den Körper und die Psyche sowie die Bedeutung verschiedener Denkweisen und Bewertungen von Situationen. In beiden Teilen gibt es jeweils Reflexionsfragen bzw. Übungen, welche einem helfen können, sich mehr mit den Themen auseinander zu setzen.
Ein Sach- bzw. Selbsthilfebuch ist immer etwas schwierig zu bewerten, da jede Person mit anderen Erwartungen an solche Bücher herangeht. Besonders hervorheben möchte ich den sehr sympathischen und leicht zu lesenden Schreibstil der Autorin. Dies machte sich gleich im ersten Teil mit den theoretischen Hintergründen positiv bemerkbar. Auch empfand ich die Reflexionsfragen hier sehr gut gewählt, wenn man für sich eingehender an die Themen herangehen will.
Der zweite Teil, wo es um praktische Tipps in verschiedenen Bereichen des Lebens geht, bietet jeweils erste Anregungen und Tipps wie z. B. sich um den Körper sorgen, der Umgang mit Stressoren, wie man soziale Kontakte pflegt oder wie man lernen kann, mittels ABC-Modell gelassener mit Situationen umzugehen. Hier würden tiefreichendere Tipps natürlich den Rahmen sprengen bzw. kann das Buch ggf. notwendige gezieltere Hilfe nicht ersetzen. Als Rundum-Überblick auf verschiedene Bereiche, in denen man für sich vielleicht etwas ändern möchte, empfinde ich das Buch als ausreichend. Zumal es auch hier Reflexionsfragen bzw. Übungen gibt als Unterstützung.
Ein äusserst sympathisches und gut verständliches Sachbuch zum Thema Selbstfürsorge, welches Hintergründe verständlich erklärt und viele Tipps, Anregungen und Reflexionsfragen bietet, um sich leichter mit den verschiedenen Themen auseinandersetzen oder bewusster etwas ändern zu können.
Rezensionen von C. P.:
Sinnerklaas muss sterben
Der Weihnachtsmannkiller. Ein Winter-Krimi aus Ostfriesland von Klaus-Peter Wolf
Viele mögen die Weihnachtszeit. Manche mögen sie nicht. Und einer ist so sehr Grinch, dass er als Weihnachtsmann bzw. Nikolaus verkleidete Mitbürger tötet. Diese Theorie vertritt zumindest Ann Kathrin Klaasen und stößt damit bei ihrer neuen Chefin zunächst auf taube Ohren. Die Medien nehmen diese Theorie jedoch begeistert auf und schon bald ist das Thema auch im Social Media in aller Munde bzw.
Augen. Doch der Täter lässt sich hiervon nicht aufhalten und zieht weiter seine mörderische Spur quer durch Christstollen und Eierpunsch.
Kaum liegen die ersten Marzipankartoffeln in den Regalen, überrascht uns Klaus-Peter Wolf mit einem mörderisch-guten Winterkrimi rund um Ann Kathrin Klaasen und ihr Team. Auch wenn der Autor uns fröhlich als Nikolaus verkleidet vom Cover entgegen lächelt - im Roman vergeht so manchem „Sinnerklaas“ das Lachen, als der Weihnachtskiller vor ihm steht.
Der Roman reiht sich in die bisherigen Ostfriesland-Krimis des Autoren ein. Mit seinem ihm typischen Blick auf Details ist auch diesmal wieder der Wechsel zwischen Spannung und überspitzen Situationen gegeben, welcher für Klaus-Peter Wolfs Krimis so typisch ist. Leider müssen auch hier erst einige Mitbürger und Spekulatiuskekse dran glauben und die ErmittlerInnen in gefährliche Situationen geraten, bis auch dieser Fall als weiterer Erfolg für das Polizeirevier verbucht werden kann. Zum Glück für uns, denn sonst würden uns einige echt schräge Ereignisse entgehen.
Rezensionen von C. P.:
Auf den Spuren der Bestie von Gévaudan
Ich träumte von einer Bestie von Nina Blazon
Mit ihrem neuesten Roman hat Nina Blazon das Leben einer fiktiven jungen Frau mit einer alten französischen Legende verbunden. Auf den Spuren ihrer Familie väterlicherseits, zu welcher sie keinen Kontakt mehr hatte, seit ihre Mutter mit ihr damals vor ihrem Ehemann ins Ausland floh, entdeckt die Datenforensikerin Fleur verschiedene Details, die ihre Neugier wecken.
In welcher Verbindung stehen ihre Wurzeln zu einer damaligen französischen Adelsfamilie? Und könnte das Schicksal dieser Familie mit der einstigen Bestie von Gévaudan verwoben sein, welche im 18. Jahrhundert für mehrere Tode verantwortlich gemacht wurde?
Fleur ist ein sehr eigensinniger Charakter. Darauf bedacht, möglichst unauffällig zu bleiben, meidet sie private Kontakte und legt Wert darauf, keine Spuren im Internet zu hinterlassen. Ihr Job als Datenphorensikerin kommt ihr da sehr zugute. Mit der Nachricht vom Tod ihres Vaters wird sie mit früheren Erinnerungen an ihn und ihre fürchterliche französische Großmutter konfrontiert. Will sie zunächst vor Ort nur die notwendigen Behördenangelegenheiten regeln, wecken einige Details im Nachlass des Vaters bzw. ihrer Großmutter ihren Jagdinstinkt.
Mit jedem Schritt, den Fleur tiefer in die Familiengeschichte und die Legende um die Bestie von Gévaudan eintaucht, lernt man beim Lesen Fleur selbst kennen, wie sich ihr bisheriges Leben gestaltete und warum sie zu dieser kontaktscheuen, von Albträumen geplagten Person wurde. Somit ist man zugleich mehreren Geheimnisse auf der Spur, welche nach und nach durch Hinweise und Details jeweils ein Bild ergeben, die sich zu einem großen Gesamtbild zusammenfügen.
Ich träumte von einer Bestie, ein Satz, der nicht nur das Schicksal der Datenforensikerin Fleur beschreibt, sondern zugleich die Verbindung darstellt zu ihren Recherchen zwischen Legende und Familienchronik. Trotz einiger Längen hier und da ein unterhaltsamer Roman, welcher eine mögliche Aufklärung zur Bestie von Gévaudan liefert.
Rezensionen von Claudia R:
Fuchsleben ...
Das geheime Leben der Tiere (Wald) - Stadt der Füchse von Vanessa Walder
Klappentext / Inhalt:
Zwei Füchse auf der Suche nach ihrem Zuhause
Der Wald ist wunderschön und voller Geheimnisse. Doch das Leben der Tiere dort ist auch gefährlich. Komm mit auf eine Reise unter die mächtigen Baumwipfel!
Der kleine Fuchs wird im Bau eines Dachses geboren, mitten im Land der Menschen.
Er spürt, dass er nicht hierher gehört. Doch irgendwo auf der Welt gibt es einen Ort, der für ihn bestimmt ist, davon ist er überzeugt! Ein Glück, dass er gut darin ist, Dinge zu finden: Mäuse, Käfer, Ideen ... So gibt er sich den Namen Finder und macht sich auf die Suche nach einem Zuhause. Vielleicht liegt es in der geheimnisvollen Stadt, in der es viele Füchse geben soll?
Cover:
Das Cover zeigt zwei Füchse, einer bereits auf einer Mauer in Richtung eines Hauses ausgerichtet und der anderer noch in der Natur. Es ist spannend gestaltet und auch der düstere bzw. dunklere Hintergrund macht eine spannende Atmosphäre aus.
Meinung:
Nach "die weiße Wölfen" und "König der Bären" ist dies bereits der dritte Band aus der Reihe "das geheime Leben der Tiere: Wald" von Vanessa Walder. Die Bücher sind aber alle unabhängig voneinander lesbar, da sie alle in sich geschlossen und eine jeweils andere Geschichte, mit einem anderen Tier im Fokus betrachten.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht ins Detail gehen, da ich hier nicht spoilern und nicht zu viel verraten möchte.
Der Schreibstil ist angenehm und locker lesbar. Man kommt schnell in die Handlungen und Charaktere hinein. Die Beschreibungen sind bildlich und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Die Geschichte ist spannend und interessant zugleich ausgebaut. Eine tolle Mischung aus Abenteuer, Spannung und interessanten Gegebenheiten der Natur. Man findet schnell in die Welt der Füchse hinein und dieses wird der Altersgruppe gut näher gebracht und auch ein Verständnis für Tierwelt und Natur geschaffen.
Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Gestaltung und Gliederung hat mir gut gefallen. Die Anfänge sind gut erkennbar und die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel dabei zu verraten.
Toll sind auch die wunderschönen schwarz-weiß Zeichnungen. Diese lockern das Schriftbild auf und den Gesamteindruck gut ab.
Alles in allem spannend, wunderschön und wissenswert. Mir hat die Geschichte der Füchse sehr gefallen und mich gut unterhalten. Man begleitet diese beim Lesen und taucht schnell in die Geschichte ein. Lesevergnügen und daher auf jeden Fall eine Leseempfehlung.
Fazit:
Eine tolle Mischung aus Abenteuer, Spannung und spannenden Fakten zum Leben der Füchse. Tauch ein in ihre Welt.
Rezensionen von C. P.:
Nächste Stunde Gaunerkunde
Schule der Meisterdiebe von J. J. Arcanjo
Zwei Dinge gibt es in Gabriels Leben, worauf der 13-jährige sich verlassen kann: Seine Oma und seine flinken Finger. Als erfolgreicher Taschendieb sorgt er dafür, dass sie beide nicht hungern müssen. Immer mit dabei: Sein Glücksbringer, eine geschwärzte Münze und das Einzige, was er von seinen Eltern hat.
Bis er erstaunt feststellen muss, dass eines seiner Opfer ihn selbst reingelegt und ihm seinen Glücksbringer geklaut hat. Dafür hält er nun eine Einladung in Händen, welche Gabriel nach Crookhaven bringt: Einem Internat für Fälscher und Diebe mit dem Ziel, den wahren Verbrechern dieser Welt das Handwerk zu legen.
Mit Crookhaven ist dem Autor eine ausgefallene Schul-Idee gelungen. Über mehrere Schuljahre lernen die Kinder Fälschen, Täuschen, Schlösser knacken uvm. Dabei ist ein Teil der Kinder der Nachwuchs bekannter Fälscher und Diebe, während die anderen aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten aufs Internat eingeladen wurden. Schnell freundet Gabriel sich dort mit einigen Kindern an, die gemeinsam nicht nur eine große Aufgabe meistern, sondern auch einem Plan der geheimnisvollen Namenlosen auf die Schliche kommen.
Gabriel ist ein pfiffiger Junge mit dem Herz am rechten Fleck und seine Abenteuer machen einfach Spaß zu lesen. Die Mädchen und Jungen, mit denen er sich anfreundet, haben alle ihre Stärken und Schwächen und wie sie nach und nach zu einem Team zusammenwachsen und sich gegen Neider behaupten ist klasse und unterhaltsam beschrieben. Bereits nach wenigen Seiten mag man das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen. Bin schon gespannt auf das nächste Schuljahr.
Rezensionen von PMelittaM:
Vermittelt viel Wissen über diese beeindruckenden Tiere
Elefanten von Angela Stöger
Elefanten sind beeindruckende Wesen, sie sind die größten Landlebewesen unserer Zeit, sind sanftmütig, können aber auch gefährlich werden, ihr Lebensraum ist wichtig für sie, sie aber auch für diesen, am beeindruckendsten aber sind wohl ihr Sozialverhalten und ihre Kommunikation.
Angela Stöger erforscht seit über 20 Jahren Elefanten, und vermittelt in diesem Buch sehr viel Wissen über die Tiere, ihre Abstammung und Morphologie, das Zusammenspiel mit ihrem Lebensraum, und ihr Leben miteinander.
Das sehr ausgeprägte Sozialverhalten und die Kommunikation untereinander, die nicht nur aus vielfältigen Lauten sondern auch aus Gerüchen und Gesten besteht, zeigt, wie hochentwickelt diese Tiere sind. Tatsächlich könnten sie sogar ein großen Anteil am Schutz des Klimas haben. Leider wird ihr Lebensraum immer kleiner, der Mensch breitet sich aus, und so kommt es immer wieder zu Problemen zwischen Mensch und Tier. Die Autorin zeigt deshalb auch Thesen auf, wie man diese Konflikte lösen bzw. zumindest minimieren, und damit nicht nur die Elefanten schützen könnte.
Hier bekommt man viel Wissen über Elefanten, viele verschiedene Themen werden auf anschauliche Weise angesprochen, illustriert wird das Ganze mit zahlreichen farbigen Fotos. Besonders hervorzuheben sind die QR-Codes, die zu Ton- und Videoaufnahmen führen, die im Buch angesprochene Themen veranschaulichen.
Wer sich für Elefanten interessiert oder sich einfach nur über sie informieren möchte, erhält hier ein auch für Laien gut lesbares und anschaulich gestaltetes Buch, das dennoch viel Wissen vermittelt. Unbedingt lesenswert!











