Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Streiflicht:
Zauberhaft und berührend
Das geheime Leben der Tiere (Wald) - Stadt der Füchse von Vanessa Walder
Im ersten Moment, in dem ich dieses Buch gesehen hatte, war mir klar, dass ich es unbedingt haben und lesen muss. Schon der Titel und das Cover haben mich verzaubert, die Kurzbeschreibung umso mehr. Beim Blick in das Buch war ich dann aber noch begeisterter. Ich mag die Illustrationen total, sie wirken so natürlich und passen perfekt zum Text.
Die Geschichte ist einfach zauberhaft und berührend, ich hatte immer wieder ein Lächeln im Gesicht, manchmal auch Tränen in den Augen. Die Autorin schreibt so treffend und authentisch, man kann so gut miterleben und mitfühlen. Ich habe das Buch wirklich mit Bedauern zugeklappt, dass es schon zu Ende war. Aber ich freue mich schon jetzt, das Buch nochmal zu lesen und es meinem Neffen vorzulesen.
Man kann das Buch kaum beschreiben, es ist einfach nur schön und lesenswert. Ich mag, dass man so unglaublich viel über die Füchse erfährt - wie in einem Sachbuch - , aber gleichzeitig in eine bezaubernde Geschichte eingebettet. Die Sprache der Autorin ist voller Weisheit und Wahrheit, hier ein wunderschönes Zitat: "Seine Mutter, seinen Vater, selbst seine Geschwister wird er mit sich tragen. Es ist schließlich weiterhin dieselbe Familie, nur in einem Körper."
Ich ende mit den wunderbaren Motto des Fuchspapas Strecker: "Heult nicht, weil ein anderer schneller oder klüger oder stärker war. Er wird euch zuliebe nicht dümmer oder langsamer oder schwächer werden. Die Antwort liegt in euch: Seid schneller. Seid klüger. Seid stärker."
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Hat mir sehr gut gefallen
Café Größenwahn von Dirk Liesemer
Dieses Buch führt uns an die Wende zum 20. Jahrhundert nach Wien, München und Berlin in jeweils, stellvertretend für den Aufbruch in neue Zeiten, ein Kaffeehaus: In Wien ist es das bekannte Café Griensteidl, in München das Café Stephanie und in Berlin das Café des Westen.
Wer sich dort trifft? Junge, noch unbekannte Literaten, Revoluzzer sowie Frauen aus großbürgerlichem Hause, die sich gegen das Establishment auflehnen.
Allen ist gemeinsam, dass sie sich in den Kaffeehäusern Gedanken um die Zukunft machen. Vieles davon grenzt an Größenwahn - daher auch der (Zusatz)Name der Institutionen. Interessanterweise besuchen einige der Protagonisten die Kaffeehäuser aller drei Städte.
Man diskutiert, streitet, manchmal prügeln sich die Herrschaften und versöhnt sich wieder. Es fließt neben Kaffee auch Alkohol in Strömen. Die meisten der Besucher sind nahezu mittellos und schnorren sich durchs Leben. Doch wenn sie, z. B. durch die Publikation eines Artikels in einer Zeitung, kurzfristig zu Geld kommen, wird das sofort wieder ausgegeben.
Die Liste der Namen, die in den drei Kaffeehäusern quasi lebten, liest sich wie das Who-is-Who der Literatenszene. Von Peter Altenberg bis Arthur Schnitzler, Else Lasker-Schüler und der recht umtriebigen Franziska von Reventlow reicht die Aufzählung. Auch Adolf Loos, der mit seinen schnörkellosen Fassaden auf Missfallen trifft, ist Teil der Kaffeehausgesellschaft.
Dirk Liesemer gelingt es vorzüglich, diese Jahre des Umbruchs auferstehen zu lassen. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs wird dem Café Größenwahn in den drei Großstädten vorerst ein Ende bereiten.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Rückblick in die angeblich „gute alte Zeit“, die so gut gar nicht war, 5 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Lee Miller - zwischen Krieg und Glamour
Lee Miller von Gabriele Katz
Lee Miller. Fotografin zwischen Krieg und Glamour
Lee Miller (1907-1977) gilt als eine der begnadetsten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts. Zudem ist sie nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera zu finden, denn sie zählt auch zu den Top-Fotomodellen ihrer Zeit.
Doch ihre wahre Berufung hat sie als Kriegsreporterin gefunden.
Sei es im Spanischen Bürgerkrieg oder später im Zweiten Weltkrieg als sie mit den Alliierten nach Europa kommt. Ihre schwarz-weiß Fotos sind beeindruckend. Leider sind in dieser Biografie aus rechtlichen Gründen nur wenige Fotos aus dieser Zeit abgebildet. Wer mehr über die Jahre 1944/45 der Kriegsreporterin Lee Miller lesen (sehen) will, muss das Buch „Lee Miller - Krieg, Reportagen und Fotos“ lesen.
Gabriele Katz hat hier eine ziemlich sachliche, manchmal auch etwas „weichgespülte“ Biografie von Lee Miller verfasst. Wir erfahren viel über ihre Bekanntschaften mit Künstlern wie Man Ray, Pablo Picasso und seinen Wegbegleiter(innen). Lee Miller gilt als Muse der Surrealisten. Auch ihr Privatleben kommt mehrfach zur Sprache. Nicht verschwiegen darf werden, dass sie zeitweise von Zigaretten und Alkohol lebt sowie den Missbrauch durch ihren Vater, der Aktfotos von ihr macht, seit sie sieben Jahre alt ist und erst kurz vor ihrer Hochzeit damit aufhört.
Nach Kriegsende zieht sie sich ob der gesehenen Kriegsgräuel ins Privatleben zurück. Sie wird Ehefrau und Mutter.
Fazit:
Eine sehr sachliche Biografie, der ich gerne 4 Sterne gebe.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine Leseempfehlung
Um 1500 von Romedio Schmitz-Esser
Romedio Schmitz-Esser, Autor und Historiker, entführt seine Leser in das Europa von 1500. Das Mittelalter hat ausgedient und macht langsam der Neuzeit Platz. Es ist das Europa des Umbruchs. Die Entdeckung Amerikas, die Erfindung des Buchdrucks sowie der Beginn der religiösen Umwälzungen verlangen von der Bevölkerung allerlei ab.
Neben kriegerischen Auseinandersetzungen strebt die Kunst zu noch nie da gewesenen Höhenflügen.
Stellvertreter dieser Zeit ist Albrecht Dürer (1471-1528). Er nimmt auch in diesem opulenten Buch von Romedio Schmitz-Esser eine zentrale ein. Rund um den Maler erklärt der Historiker in 50 Kapiteln die Welt um 1500.
So fungiert der Renaissancekünstler quasi als Reiseführer durch Epoche. Zunächst erfahren wir einiges über die Familie Dürer selbst. Diese Fakten bieten Stichworte, um das eine oder andere Thema weiter auszuführen. Wer weiß denn schon, dass diese Zeit gar nicht so prüde war, wie oft angenommen?
Jedes der 50 Kapitel beginnt mit einem Bild von Albrecht Dürer, an denen es wahrlich nicht mangelt. Auszüge aus dem Schriftverkehr lassen den Künstler selbst zu Wort kommen. Dies zu lesen gleicht manchmal einem Rätsel, denn der Autor belässt die Sprache des 15./16. Jahrhunderts.
Das Buch eignet sich perfekt als Nachschlagewerk. Es ist sprachlich hervorragend und durch die vielen Abbildungen aufgelockert.
Wie es sich für einen Wissenschaftler gehört, enthält das Buch zahlreiche Anmerkungen, Bildnachweise sowie einen Personen- und Ortsindex. Wer sich noch weiter in die beginnende Neuzeit versenken will, kann dies durch die ausführliche Bibliografie, die nach Themen geordnet ist, reichlich tun.
Durch seine hochwertige Aufmachung ist das Buch auch ein vorzügliches Geschenk.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem ansprechendem und großartig verfassten Buch über Albrecht Dürers Welt um 1500 eine Leseempfehlung und 5 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Beste Krimiunterhaltung
Revanche von Alexander Oetker
„Revanche“ ist der siebente Teil der Reihe rund um Luc Verlain, dem Polizisten aus dem Aquitaine. Der Klappentext verheißt einen komplexen Fall:
Klappentext:
„An einem Sommermorgen mit der ersten Fähre die Gironde zu überqueren, ist ein französischer Urlaubstraum. An diesem Tag aber bleibt beim Anlegen das erste Auto an Bord stehen und blockiert alle anderen.
Der Fahrer, ein beliebter Malermeister, ist verschwunden, und keiner der Passagiere will etwas Verdächtiges gesehen haben. Dann findet man den Mann – tot, in der Tasche eine seltene Muschel. Commissaire Luc Verlain und sein Team ermitteln unter Hochdruck, als auch in Paris eine Leiche mit einer solchen Muschel gefunden wird. Besteht wirklich ein Zusammenhang? Oder ist alles nur Zufall, der Maler Opfer tragischer Eifersucht? Erst ein Tauchgang in die Vergangenheit bringt Licht in den rätselhaften Fall.“
Meine Meinung:
Wie wir es von Autor Alexander Oetker gewöhnt sind, sind einfache Lösungen seine Sache nicht. Kriminalistische Kleinarbeit sowie zahlreiche Überstunden für Luc Verlains Team, das sich über einen Neuzugang freuen darf, machen diesen Krimi spannend. Das Motiv des Täters reicht weit in dessen Kindheit hinein.
Daneben kommt auch das Privatleben der Polizisten nicht zu kurz.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem komplexen Krimi 5 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Beste Krimiunterhaltung
Wiener Todesmelodie von Mina Albich
Dieser zweite Kriminalfall für Felix Grohsmann und sein Team beginnt, wie es sich für einen Musik-Krimi gehört, mit einem Paukenschlag.
Grohsmann besucht ein Klavierkonzert im Stadtpalais der Kunstmäzenin Marie Rettenbach. Kaum hat er das Konzert verlassen, wird er auch schon wieder zurückgerufen.
Im Kofferraum der jungen Konzertpianistin Dorothea Zauner, deren Klavierspiel noch eben gelauscht wurde, wird eine Leiche entdeckt. Schnell wird sie als ihr Freund Mariusz Lión identifiziert. Der junge Mann ist ein besonders begabter Pianist, dem eine große Karriere vorgesagt worden ist.
Er sei auch, vor allem bei der Damenwelt, sehr beliebt und ein virtuoser und begnadeter Franz-Liszt-Interpret gewesen.
Felix Grohsmann und sein Team, zu dem mit Ursula Manz eine neue Kollegin stößt, ermitteln fieberhaft in alle Richtungen. Mit der angehenden Kriminalpsychologin Nicky Witt hat Grohsmann ein weiteres Atout im Ärmel. Doch die Ermittlungen gestalten sich als schwierig. Nicht nur weil Dorothea Zauner eine eigenwillige Persönlichkeit ist, sondern vor allem deswegen, weil ihre Mutter die Tochter von der Welt abschottet. Daher beginnt Joe Kettler, Felix‘ Mitarbeiterin, wie schon im ersten Fall („Mexikoplatz“) auf eigene Faust zu recherchieren.
Meine Meinung:
Auch dieser Krimi beginnt rasant, doch bald nimmt die Autorin etwas Tempo heraus, um den Lesern die Charaktere vorzustellen. Alle jene, die „Mexikoplatz“ gelesen haben, sind Felix Grohsmann, Johanna „Joe“ Kettler, Nicky Witt und der ewig maulende Gregor Kienzle sowie Felix‘ Hund Sally geläufig. Das Team der Ermittler erhält mit Ursula Manz eine neue Kollegin, die sich nach anfänglicher Zurückhaltung recht gut einfügt. Ob sie für weitere Ermittlungen im Team bleiben wird? Felix Grohsmann ist ein guter Vorgesetzter, der seine Mitarbeiter dem Vorgesetzten gegenüber in Schutz nimmt, wenn dieser die Kollegen ungerechtfertigt zusammenstaucht. Dabei erinnert er sich immer wieder an seine Anfänge bei der Polizei, wo er ebenso wie Joe den einen oder anderen nicht ganz ungefährlichen Alleingang unternommen hat.
Neben den Ermittlungen, bei denen wenig zusammenpasst und immer wieder neue Verdächtige auftauchen, muss sich Felix noch um seinen Neffen Lukas kümmern, der aufgrund der Ehekrise seiner Eltern, kurz entschlossen bei ihm einzieht. Auch Joes und Nickys Privatleben darf eine wohl dosierte Rolle spielen.
Mina Albichs Schreibstil ist fesselnd und lebendig. Dafür sorgen wienerische Ausdrücke und einige Szenen, die zum Schmunzeln einladen. Zahlreiche, vermeintlich viel versprechende Spuren erweisen sich als Sackgassen. Ein Hinweis auf ein mögliches Mordmotiv findet sich gleich zu Beginn des Krimis. Die Leser haben hier einen kleinen Wissensvorsprung. Doch wie das manchmal mit Prologen ist, wird er erst einmal ignoriert. So auch bei mir. Allerdings hat es dann doch recht bald geklingelt.
Als Wienerin gefällt es mir natürlich besonders, wenn Straßen und Plätze, die ich kenne, in Büchern eine Rolle spielen. Geschickt wird den Lesern der Unterschied zwischen modernen und alten Klavieren erklärt. Dies völlig unaufgeregt als interessanter Dialog, um den Ermittlern einen Einblick in die Welt der Klassik zu geben.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem komplexen Krimi, der zahlreiche Verdächtige und mögliche Motive enthält, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Wie alles begann ...
Perchtoldsdorfer Todesrausch von Christian Schleifer
Dieser 4. Teil der Reihe um die Ex-Polizistin Charlotte Nöhrer erzählt, wie ihre Karriere bei der Wiener Polizei ein abruptes Ende genommen und wie sie ihre große Liebe gefunden hat.
Das Prequel ist in einen nochmaligen Urlaub in Schladming eingebettet. Lydia, eine neugierige Reporterin will die Geschichte rund um die „Koks-Planai“ aus dem Vorjahr genau wissen und interviewt Charlotte und Andrea auf einer Skihütte.
Dass die beiden die Journalistin ziemlich auf der Schaufel haben, ist nur ein witziges Detail am Rande. Lydia muss nämlich die Zeche, die während des Interviews aufläuft, bezahlen, Schampus inklusive.
Charlotte erzählt frisch von der Leber weg, was sich damals ereignet hat.
Nach dem Eklat in der Polizeiinspektion und den Jobs im Bewachungsgewerbe findet es Charlotte an der Zeit, sich einen Urlaub zu gönnen. Also schnappt sie ihre jüngere Schwester Flora und fährt nach Schladming, um dort in einen etwas speziellen Kriminalfall zu geraten. Denn einmal Polizistin, immer Polizistin.
Was ist passiert?
Flora und Charlotte sind wie zahlreiche Touristen auf der Piste zum Nachtskifahren auf der Hochwurzen, als eine Gruppe betrunkener Deutsche mehrere Sterne und zwei der Skifahrer stehen nicht mehr auf - tot. Während die Pistenrettung schon unterwegs ist, entdeckt Charlotte, dass die beiden Toten Schaum vor den Mund und blutunterlaufene Augen haben. Nicht Tod IM Schnee, sondern DURCH Schnee, wenn auch von der besonderen Sorte. Da sich die örtliche Kripo ein wenig desinteressiert anstellt, beginnt Charlotte ihre eigenen Erkundigungen anzustellen. Hilfreiche Tipps erhält sie dabei Joe von, der Barkeeper des „Schneeweißchen“, der nebenbei noch andere Jobs hat sowie von einer Dame des horizontalen Gewerbes.
Und gleich vorweg, es wird nicht bei den beiden Toten im Schnee bleiben. Wie es weitergeht, müsst ihr schon selbst lesen ...
Meine Meinung:
Passend zum Nachtslalom von Schladming ist der Krimi in drei Abschnitte geteilt: 1. und 2. Durchgang sowie Zieleinlauf.
Charlotte, Andrea und Flora sind mir ja seit dem ersten Fall („Perchtoldsdorfer Schweigen“) gut bekannt. Die Andeutungen, warum Charlotte den Dienst bei der Polizei quittiert hat, werden nun aufgelöst.
Außerdem erfahren wir, woher Flora den Luca kennt, der doch in einem der anderen Krimis eine Rolle spielt.
Gut gelungen ist die Beschreibung von Schladming. Ich kenn ja den Ort noch aus den 1970er-Jahren, wo es noch halbwegs beschaulich zugegangen ist. Lediglich mit einer Vierergondel auf die Planai und frierend auf dem Doppelsessellift auf die Hochwurzen. Und ja, die Andeutungen mit den ehemals berühmten Namen - gleich erkannt, um wen es da geht. Zur Heim-WM 1982 hat man ja groß umgebaut und aufgerüstet.
Der Schreibstil ist wie bekannt, locker und der Krimi lässt sich gut lesen. Die Charaktere sind gut gelungen. Was mir auch schon in den anderen Krimis ein wenig missfällt, ist ihr doch heftiger Alkoholkonsum. Vielleicht sollte sie, nachdem ihr Leben ja inzwischen gut geordnet ist, damit aufhören.
Ein bisschen unglaubwürdig ist, dass die Dealer das so hoch konzentrierte Koks einfach so verpulvert haben.
Im Anschluss an den Krimi erzählt Christian Schleifer, wie er überhaupt zur Figur der Charlotte Nöhrer gekommen ist. Außerdem deutet er an, dass es einen 5. Band geben, der auf einem Maskenball spielen wird. Auf die Fortsetzung freue ich mich schon.
Fazit:
Ein gelungenes Prequel, das die Wartezeit auf den nächsten Krimi mit Charlotte, ohne e bitte, verkürzt. Gern gebe ich hier 5 Sterne.
Rezensionen von Lerchie:
Spannende Geschichte
Idefix und die Unbeugsamen - Weissnix weiß Rat von Albert Uderzo; René Goscinny
Die Römer gehen jetzt zu weit. Die Katze des römischen Generals Labienus will einen Palast haben und er entschließt sich, halb Lutetia abreißen zu lassen. Da müssen die Unbeugsamen natürlich einschreiten. Weissnix braut einen Trank, der Bärenkräfte verleihen soll. Doch leider kam man sich bei ihm nur darauf verlassen, dass seine Tränke nie die Wirkung haben die gewünscht wird.
Abenteuer von Idefix nacherzählt mit vielen Bildern aus der TV-Serie.
Meine Meinung
Ich bin ja ein großer Asterix-Fan und natürlich mag ich auch Idefix sehr gerne. Die TV-Serie habe ich nicht gesehen. Aber dieses Buch hat mich nun interessiert. Es ist verständlich für Kinder geschrieben und ich habe es in einem Rutsch (ist ja nein dünnes Buch mit großer Schrift eben für Kinder oder auch ältere Menschen) gelesen. Der Inhalt hat mir sehr gut gefallen. Allerdings kommen die Zeichnungen nicht an das Können der ursprünglichen Autoren heran. Nicht nur Idefix. Auch die anderen Tiere sind viel zu glatt gezeichnet, Wenn man ihn mit dem Idefix in den Asterix-Büchern vergleicht, dann fällt das sofort ins Auge. Ansonsten hat mir das Abenteuer sehr gut gefallen. Es ist spannend, hat mich gefesselt und kurzfristig (ist ja halt kurz) gut unterhalten. Mich interessieren auch Kinderbücher, überhaupt wenn sie auch für Erwachsenen interessant sind. Und Asterix (bzw. hier Idefix) ist das nun mal. Für die Zeichnungen ziehe ich einen Stern ab, deshalb zwar eine Weiterempfehlung aber nur vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
Rezensionen von Lese:
Spannende Unterhaltung für geübte Erstleser
Idefix und die Unbeugsamen - Weissnix weiß Rat von Albert Uderzo; René Goscinny
"Idefix und die Unbeugsamen: Weissnix weiß Rat" ist ein schönes Erstlesebuch, das perfekt zur gleichnamigen TV-Serie passt. Als Großmutter von Enkelinnen, die Asterix und Obelix lieben, habe ich dieses Buch meiner jüngsten Enkelin geschenkt und sie hat es wirklich genossen. Die Römer wollen zu viel: Der römische General Labienus will halb Lutetia abreißen, um seiner Katze Monalisa einen Palast zu bauen.
Die Unbeugsamen müssen einschreiten, und Weissnix versucht, einen Trank herzustellen, der Bärenkräfte verleiht, aber seine Tränke wirken nie wie geplant.
Die Geschichte ist kindgerecht, witzig und spannend erzählt, wodurch sie sehr kurzweilig ist. Die klare, gut leserliche Schrift ist gut geeignet für Erstleser.
Besonders gut gefallen haben uns die bunten und humorvollen Illustrationen, die direkt aus der TV-Serie stammen. Die Kombination aus Text und Bildern macht dieses Buch nicht nur für Erstleser, sondern auch für jüngere Kinder geeignet, die es genießen werden, wenn ihnen vorgelesen wird.
Insgesamt ist "Idefix und die Unbeugsamen: Weissnix weiß Rat" eine tolle Ergänzung zur Welt von Asterix und Obelix.
Rezensionen von tesssa:
Ein Vergnügen
Feuerblut - Der Schwur der Jagdlinge von Aisling Fowler
dieses Buch zu lesen.
Wusste ich am Anfang schon durch die Leseprobe, was mich erwarten könnte, war ich angenehm überrascht, als es dann auch so weiterging, wie es anfing.
Verschiedene Charaktere, die sich nicht in allem einig sind, aber Ende doch zusammen halten, machen das ganze nur noch unterhaltsamer.
Von der ersten bis zur letzten Seite war es mir nicht möglich, dass Buch aus der Hand zu legen.
Und als es sich dem Ende zuneigte, Sachen offenbart wurden, die man nur erahnen konnte, war ich mehr als begeistert. Ob nun 12 oder Phönix, die Protagonistin zieht ihr Ding durch und ich bin mehr als gespannt auf Band 2.
Sehr gefreut haben mich auch das Lesezeichen und die nicht auf den Innendeckel gezeichnete, sondern begelegte Karte.
Alles in allem eine Geschichte, die ich nur jedem empfehlen kann, der Magie nicht abgeneigt ist und auch Geschichten mag, die einen guten Plot-Twist haben.










