Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Armin:
Hochgestochene Sch....
Der Vagus-Nerv als innerer Anker von Deb Dana
Ich habe einige Bücher zu dem Thema gelesen, das Vagale System interessiert mich sehr. Aber dieses hochgestochene, theoretische Geschreibsel mit diversen hochgeistigen, fast schon esoterischen Anleitungen ist für mich ohne jeden Wert, die Übungen aktivieren in mir vor allem eines: Widerwillen. Es ging mir ähnlich wie im Kino, wenn ich nach einigen Minuten merke, dass das der falsche Film für mich ist.
Schade, aber das Buch landet im Müll. Es mag Menschen geben, die mit so "Erfahrungsübungen" etwas anfangen können, denen wünsche ich viel Spaß damit, die vagalen Stränge per Hand zu ertasten... Ich hätte mir ein paar nützliche Übungen erwartet, nach der Einleitung hatte ich Hoffnung, das klang vielversprechend. Nur kommt danach nichts mehr, mit dem ich auch nur ein bißchen etwas anfangen könnte, ich bin grad ein wenig wütend. Schade um das Geld und die Zeit. Ich konnte das Machwerk gar nicht zu Ende lesen, vielleicht wird es am Ende ja noch viel besser. Aber, wie erwähnt, es war wie im Kino: Ich war im falschen Buch ...
Rezensionen von Gaby 2707:
Ganz anders als gedacht
Schneekind von Silke Nowak
Anne Steiner, eine empathische 38-jährige Hebamme, arbeitet in der Berliner Charité, wo sie auch ihren Verlobten, den 43-jährigen Chirurgen Dr. Alexander Marquard, kennengelernt hat. Anne leidet an einer Angststörung, immer am 24.12. Ihr Psychotherapeut Dr. Samuel Frey denkt dabei an ein Kindheitstrauma, einen Schock, der nicht verarbeitet werden konnte.
In diesem Jahr ist es Alex gelungen, Anne dazu zu bringen, die Weihnachtstage in seiner Heimatstadt Sigmaringen zusammen mit seiner Familie zu verbringen. Die Tage werden aber so ganz anders als man es sich vorstellt.
Mir hat die Geschichte, die so ganz anders verläuft, als ich es mir anfangs vorgestellt hatte, sehr gut gefallen. Ich fand es schön, dass Anne ihre Geschichte selbst erzählt und ich habe ihr gerne zugehört. Vor allem wie offen sie mit ihrem Problem umgeht, das sie in diesem Jahr ganz anders angeht, hat mich fasziniert.
Die Geschichte beginnt ganz leise und gemächlich. Zusammen mit Anne und Alex fahre ich zum Flughafen Berlin-Tegel; lande in Stuttgart und fahre mit ihnen nach Sigmaringen, wo ich Alex´ Familie kennenlerne. In den Gesprächen kommt auch der in Dresden noch ungeklärte Mord an Daniela Wächter zur Sprache, einer Hebamme wie Anne. Bald darauf ist auch Alex´ Vater Friedrich tot. Schnell hatte ich mich auf einen Täter eingeschossen. Doch es kommt zu weiteren Toten und ich wurde mit meiner Meinung immer unsicherer. Silke Nowak hat es meisterlich verstanden mich mit immer neuen Infos zu füttern um mich dann in die Irre zu führen. Ihr Erzählstil ist auch nicht besonders bildhaft, was es meiner Fantasie erlaubt mir selbst diese Bilder zu machen und mein Kopfkino damit ans laufen zu bringen. Und sie hat es mir sehr schwer gemacht, das Buch mal zur Seite zu legen. Da ist es gut, dass ich die 180 Seiten der Geschichte gut an einem Stück lesen konnte.
Der Täter wird dann schon früh preisgegeben. Bei mir hat es einige Seiten gedauert, bis ich das verarbeitet hatte. Damit hätte ich so absolut nicht gerechnet. Aber auch wenn ich den Täter nun kannte, hat das der Spannung keinen Abbruch getan. Die wird aufrecht gehalten bis zum Schluss.
Zum Schluss bekomme ich noch eine Liste mit den wichtigsten Personen und eine kurze Vorstellung. Außerdem ein Rezept für Aprikosenplätzchen, die hier eine Rolle spielen.
Mich hat Silke Nowak mit diesem relativ kurzen Weihnachtskrimi überzeugt. Ich werde mal suchen, was sie sonst noch geschrieben hat.
Rezensionen von Lilli33:
Ein herrlich spannendes Verwirrspiel
Oxen. Pilgrim von Jens Henrik Jensen
Ein herrlich spannendes Verwirrspiel
Inhalt:
Nach seiner Gefangenschaft im Keller einer alten Ziegelei, während der er um sein Leben kämpfen musste, versucht der Ex-Elitesoldat Niels Oxen, wieder in der Gegenwart Fuß zu fassen, indem er sich auf eine Art Pilgerwanderung begibt. An deren Ende wartet schon der Ex-PET-Chef Axel Mossmann auf ihn mit einem harmlos wirkenden Auftrag.
Auch Margrethe Franck, die vorübergehend vom Dienst beim PET suspendiert wurde, ist mit von der Partie. Doch Oxen ist außerdem immer noch hinter einem der Männer aus dem Keller her, dem bislang unbekannten Mörder des Bruders von Sally Finnsen, einer Kripo-Beamtin aus Kopenhagen.
Meine Meinung:
Dies ist der 6. Band um den ehemaligen Elitesoldaten Niels Oxen. In den ersten drei Bänden ging es um die Zerschlagung einer Geheimorganisation, des sogenannten Danehof. Diese drei Bände sollte man in Folge lesen. Im 4. und 5. Band geht es aber um andere Gegner, sodass man diese gut ohne Vorkenntnisse genießen kann. Der 6. baut aber wieder auf den Ereignissen, die im 5. Band erzählt werden, auf. Diesen sollte man daher besser zuvor gelesen haben.
Mit „Pilgrim“ hat Jens Henrik Jensen wieder einen richtig guten Teil seiner Oxen-Reihe verfasst. Die Story ist unheimlich verzwickt und verschachtelt, sodass man sehr lange Zeit keinen Schimmer hat, wie alles zusammenhängt, wer mit wem und warum. Besonders Axel Mossmann spielt hier wieder eine geniale Rolle als undurchschaubarer Freund oder doch eher Feind - wer weiß das schon? Niels Oxen und Margrethe Franck entwickeln sich in eine gute Richtung weiter. Und auch, dass Sally Finnsen hier viel Raum bekommt, fand ich klasse. Die junge Kriminalpolizistin hat eine ganze Menge auf dem Kasten und wirkt neben Oxen und Franck kein bisschen blass. Somit gibt es eine ganze Menge interessante Figuren.
Die Handlung entwickelt sich zunächst langsam und ruhig, um dann immer mehr Fahrt aufzunehmen. Zuletzt wird man mit so vielen überraschenden Wendungen konfrontiert, dass man fast nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht. Aber im Endeffekt erweist sich alles als plausibel und logisch. Das ist wirklich klasse gemacht.
Die Reihe:
1. Oxen. Das erste Opfer
2. Oxen. Der dunkle Mann
3. Oxen. Gefrorene Flammen
4. Oxen. Lupus
5. Oxen. Noctis
6. Oxen. Pilgrim
Rezensionen von Gilasbuecherstube :
Eine zauberhafte, bewegende Geschichte
Der späte Ruhm der Mrs. Quinn von Olivia Ford
Jennifer Quinn ist seit fast 60 Jahren glücklich mit Bernhard verheiratet und beide genießen ihr beschauliches Leben in dem kleinen englischen Dorf Kittlesham.
Ihr liebstes Hobby ist das Backen und sie verwöhnt ihre Familie und Freunde gerne mit den alten Familienrezepten.
Als sie am Abend ihre Lieblingssendung „Das Backduell“ schaut, beobachtet sie den schlafenden Bernhard in seinem Sessel und plötzlich wird ihr bewusst, dass der größte Teil ihres Lebens bereits hinter ihnen liegt.
Berni ist mit dem Leben, das sie führen, vollauf zufrieden. Und Jennifer?
Eigentlich sollte sie doch glücklich sein mit dem, was sie hat, doch insgeheim fragt sie sich, was sie in all den Jahren überhaupt erreicht hat.
Deshalb kommt der Aufruf, sich beim Backduell zu bewerben, wie gerufen. Doch ihr schlechtes Gewissen hindert sie daran, Bernhard davon zu erzählen. Und so beginnt sie heimlich, sich auf das Casting vorzubereiten. Wenn es doch nicht klappen sollte, erfährt es niemand und sie blamiert sich wenigstens nicht.
Zitat
„Wenn ich einmal gehen muss, werde ich der Welt nichts hinterlassen außer ein paar Rezepte in meinem Küchenschrank. „Das Backduell – Backen auf der Insel“ ist das erste große Ziel, das ich mir in meinem Leben gesetzt habe, und ich bin siebenundsiebzig.“
Da ich selbst gerne und viel backe, ist mir das Cover sofort ins Auge gefallen. Der wunderbare Schokoladenkuchen lässt bereits erahnen, worum es in der Geschichte geht.
Als ich dann den Klappentext zum Buch gelesen hatte, stand für mich sofort fest, dass ich es unbedingt lesen muss.
Warum? Nun, ich bin zwar erst 60 und nicht 77, aber ich träume auch schon seit Jahren davon, einmal bei der Sendung „Das große Backen“ teilzunehmen. Allerdings habe ich bisher den Mut aufbringen können. Aber vielleicht ändert sich das ja noch?!
Jennifer hat den Mut gehabt, sich ihren großen Traum zu erfüllen, und sich beworben. Allerdings hat sie ihrem Mann Bernhard nichts davon erzählt, denn sie möchte nicht, dass er denkt, sie sei undankbar und mit ihrem gemeinsamen Leben nicht zufrieden. Sie verschweigt es ihm deshalb und füllt das Anmeldeformular heimlich aus. In fast 60 Jahren Ehe ist es das zweite Geheimnis, das sie vor ihrem Mann hat. Was sie ihm noch verschwiegen hat, erfahren wir nach und nach im Laufe der Geschichte.
Jennifer ist eine sehr charmante, aber auch ruhige und nachdenkliche Protagonistin. Sie war mir von der ersten Zeile an sympathisch. Ich konnte ihre Gedanken und Emotionen so gut nachvollziehen und hatte das Gefühl, gemeinsam mit ihr in der Küche zu stehen und zu backen.
Als sie zum Casting eingeladen wird und nach London muss, gerät sie zum ersten Mal in Bredouille, denn wie soll sie das machen, ohne Berni einzuweihen?
Berni ist ein liebevoller und gütiger Ehemann. Er kennt seine Frau seit 60 Jahren und merkt natürlich, dass sie sich anders verhält als gewohnt. Doch auch, wenn er sich Sorgen macht, vertraut er ihr. Man spürt förmlich das starke Fundament ihrer langen Ehe, das getragen wird durch einen liebevollen Umgang und das große Vertrauen zueinander.
Zitat:
„….ich habe gelernt, dass es manchmal gerade die Fehler sind, die einer Beziehung Tiefe geben.“
Die Geschichte liest sich ausgesprochen leicht und flüssig und die Erzählweise ist lebendig und anschaulich.
Es ist der Autorin wunderbar gelungen, die Spannung durch gelegentliche Rückblicke während der gesamten Zeit aufrecht zu halten und mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln.
Doch auch das Backduell sorgte dafür, dass ich mit Jennifer um jedes Gebäckstück, das sie in den Backofen schob, gezittert habe.
Diese zauberhafte, bewegende Geschichte zeigt auf eine wundervolle Weise, wie wichtig es ist, seine Träume nie aufzugeben und auch im Alter den Mut zu haben, Neues zu wagen.
„Der späte Ruhm der Mrs. Quinn“ ist mein erstes Highlight im Jahr 2024 und erhält 5 Sterne
Rezensionen von Claudia R:
cooler Handballkrimi
Die Handball-Detektive von Julie Larsson
Klappentext / Inhalt:
Das gibt´s doch nicht! Henry, Klavierschüler und stolzer Frettchen-Besitzer, kann es nicht fassen. Gerade hat ihm ein Kerl mit Schnurrbart einfach den Rucksack geklaut! Der Elfjährige verfolgt den Dieb zur LANXESS arena, wo an diesem Wochenende der jährliche Höhepunkt der Handball Champions League stattfindet.
Bald wird klar: der Langfinger und ein zweiter Schurke planen im Finale des Turniers das größte Sport-Verbrechen aller Zeiten. Was genau haben die beiden vor?
Zum Glück bekommt Henry bald Unterstützung von Hobby-Detektiv Jon, dessen Zwillingsschwester Lilly und zwei Jungs aus Jons Verein. Die neu gegründeten „Handball-Detektive“ übernehmen den Fall und eine Verfolgungsjagd quer durch die Arena beginnt ...
Cover:
Das Cover zeigt eine Gruppe von Kindern, wobei einer einen Handball in der Hand hält. Auch die LANXESS Arena in Köln ist hier im Hintergrund sehr gut erkennbar. Als Symbol für die detektivischen Aktionen, die eine Rolle spielen, steht hier die übergroße Lupe. Optisch und farblich ist das Cover gut umgesetzt und auch die Thematik und der Titel werden in diesem gut aufgegriffen.
Meinung:
Henry ist elf Jahre alt und lebt in Köln, neben seinem Frettchen Twister und Klavierspielen ist er neuerdings auch beim Handball zu finden. Als eines Tages ein Unbekannter seinen Rucksack klaut, verfolgt er den Dieb bis zur LANXESS arena, wo die jährliche Handball Champions League stattfindet. Doch allein wird er es kaum schaffen den Dieb zu fassen. Gemeinsam mit seinem Freund Jon, vom Handball, dessen Zwillingsschwester Lilly und zwei weiteren Jungs aus dem Verein, versuchen sie den Dieb zu finden und zu stellen. Der erste Fall für die Handball-Detektive.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr locker und gut lesen. Es liest sich angenehm und flüssig. Zudem kommt man schnell und gut voran. Die Beschreibungen sind bildlich und man kann alles sehr gut nachvollziehen. Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme Länge und lassen sich so sehr gut lesen. Durch die recht kurzen Kapitel wird ein guter Lesefluss ermöglicht. Die Kapitelüberschriften sind gut ersichtlich und auch die Überschriften sind passend. Auch wenn diese teils etwas länger sind, so verraten sie dennoch nicht zu viel.
Zu Beginn folgen ein paar Worte von Henry. Dabei werden die Charaktere und die Zusammenhänge vorgestellt und man bekommt hier eine kleine Einführung. Fotos zu den Charakteren runden das Ganze sehr gut ab.
Die Geschichte ist spannend und interessant aufgebaut und man findet schnell und die Geschehnisse und Handlungen hinein. Toll fand ich auch, dass die Kids hier Handball spielen und die Mischung aus detektivischen Fall, Hobby und alltäglichen Situationen fand ich sehr gut gelungen und umgesetzt.
Cool sind auch die schwarz-weiß Zeichnungen zwischendurch. Diese lockern das Schriftbild auf und runden das Gesamte sehr gut ab. Die Illustrationen sind sehr schön gezeichnet und das Gesamtkonzept hat mir sehr gut gefallen.
Auch die eingebauten Rätseln sind richtig toll und schnell ermittelt man selbst mit. Der Fall ist interessant und toll umgesetzt. Handball ist eh toll. Die Mischung aus Detektive und dem Handball Hobby spricht Jungen und Mädchen gleichermaßen an. Viele verschiedene Thematiken spielen hier mit rein und auch Freundschaft und Zusammenhalt sind hier sehr wichtig.
Alles in allem ein spannender Detektivfall mit der Handballthematik. Und auch das Drumherum ist toll durchdacht.
Fazit:
Spannender Kinderkrimi, mit Handballthematik und coolen Charakteren.
Rezensionen von PMelittaM:
Die Reihe werde ich weiterlesen
Taubenschlag von Dennis Jürgensen
In Berlin finden Mitarbeiter von Berlin Bunker Protocol in einem gerade wieder entdeckten Bunker drei Leichen. Eine dänische Kommissarin wird von ihrem Ex-Ehemann darüber informiert, dass er den Mörder der gemeinsamen Tochter gesehen hat. In der Nähe von Lübeck findet sich ein Mann an einen Stuhl gefesselt vor.
In Flensburg wird die Leiche einer alten, offensichtlich ermordeten, Frau gefunden.
Diese vier Szenen eröffnen den Roman. Was sie miteinander zu tun haben, wird man im Laufe des Romans erfahren. Mich haben sie jedenfalls direkt neugierig gemacht, auch, weil der Autor mich direkt in das Geschehen hineinzuziehen konnte. Nicht nur die Situation im Bunker wirkt sehr bedrückend, auch die Gedanken des gefesselten Mannes, die Reaktionen der Kommissarin sowie die Eindrücke der Ermittler in Flensburg werden so gut geschildert, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Das habe ich bei Kriminalromanen nicht mehr allzu oft, weswegen ich meinen Konsum dieses Genres außerhalb des historischen Bereichs auch deutlich verringert habe.
Interessant und mir schnell sympathisch sind auch die beiden Protagonist:innen. Für mich war das der erste Band der Reihe, tatsächlich ist es bereits der zweite, ich hatte deswegen keine Verständnisprobleme, wurde aber natürlich neugierig auf den Vorgängerband. Es handelt sich um ein länderübergreifendes Ermittlerduo. Lykke Teit, die bereits oben erwähnte dänische Kommissarin wird zu dem Fall im Rahmen des CEPOL, eines Programms zur europäischen Zusammenarbeit, hinzugezogen, nachdem sie bereits einmal mit dem leitenden Ermittler in Flensburg, Rudi Lehmann, erfolgreich zusammengearbeitet hat, nämlich in „Gezeitenmord“, dem ersten Band der Reihe. Lykke und Rudi sind einerseits recht verschieden, andererseits passen sie sehr gut zueinander, harmonieren perfekt, was ich erfrischend finde.
Überraschenderweise taucht auch der Täter bereits frühzeitig auf, sogar namentlich, wobei lange nicht sicher ist, ob es sich um seinen echten Namen handelt. Sein Motiv wird dadurch auch relativ schnell klar, allerdings nicht die Hintergründe, die gilt es auch für die Leser:innen noch zu klären. So bleibt es weiterhin spannend, zumal auch nicht alles so glatt läuft, wie es geplant wurde.
Am Ende habe ich den Roman zufrieden zugeklappt, er hat für mich gehalten, was er mir versprochen hat, Band 1 habe ich mir mittlerweile bereits gekauft.
Die dänisch-deutsche Zusammenarbeit des Ermittlerduos hat mir gut gefallen, ebenso wie die beiden selbst, der Fall ist interessant und spannend, und wird zufriedenstellend aufgelöst. Ich freue mich auf weitere Bände der Reihe.
Rezensionen von Karo:
Gut aber nichts besonderes
Christmas at Tiffany's von Greta Milán
"Christmas at Tiffany's" dreht sich um die Protagonistin Ally. Ally ist Tochter aus reichem Haus und war bis vor Kurzem Stammkundin bei Tiffany, einem der edelsten Schmuckläden in New York. Nun hat sie jedoch mit ihrer Familie gebrochen und kann nicht mehr auf das Familienvermögen zurückgreifen.
Sie entscheidet sich, ihre Liebe für Tiffanys mit der Notwendigkeit des Geldverdienens zu verbinden und fängt als Verkäuferin bei Tiffany an. Zudem hat sie der Liebe abgeschworen und sich fest vorgenommen, niemanden mehr nah an sie heranzulassen. Doch dann trifft sie den angehenden Parfümeur Lucien, der ihr Herz berührt. Wie wird es mit Ally und Lucien weitergehen und wie wird sich ihre Familie in ihr Leben einmischen?
"Christmas at Tiffanys" ist eine ganz süße und niedliche Weihnachtsgeschichte, die beim Lesen zwar Spaß gemacht hat, aber mich nicht nachhaltig berührt hat. Der Liebesgeschichte fehlt es einfach an Emotionalität/Spannung, sodass ich sie zwar ganz gerne gelesen habe aber ich auch schon deutlich bessere Liebesgeschichten kennenlernen durfte. Auch fand ich das Versteckspiel zwischen den Charakteren teilweise sehr anstrengend, was meiner Stimmung gegenüber des Buches ebenfalls gestört hat.
Rezensionen von Kapitel60:
Große Rekorde für kleine Leser*innen
Guinness World Records für Erstleser - Weltraum von
Worum geht's?
Das Buch – Guinness World Records für Erstleser – vermittelt Wissen rund um den Weltraum. Das Buch ist bei Ravensburger erschienen und umfasst ca. 60 Seiten. Im Buch findet man die wichtigsten Rekorde zu den Themen: All, Raketen, Menschen im Weltraum und Außerirdisch genial
Illustrationen und Schreibstil
Das Buch ist mit vielen Bildern ausgestattet und das Tolle ist, dass es sich hier um echte Fotografien handelt und nicht um Zeichnungen.
Bei einem richtigen Bild kann man sich trotzdem mehr vorstellen, als bei einer Zeichnung. Die Texte sind kurz, übersichtlich gestaltet und einfach zu verstehen. Die Schrift ist etwas größer, was bei Erstleserbüchern üblich ist.
Fazit
Eine schöne Sammlung an Wissenswertem für kleine Weltrauminteressierte. Meinen Kindern gefällt das Buch sehr gut und wir nehmen es immer mal wieder zur Hand um Passagen daraus zu lesen.
Rezensionen von Kapitel60:
Wundervoll und lustig
Mina Wirbelfee (Bd. 1) von Zoe Magdalena
Mina Wirbelfee von Zoe Magdalena ist bei Coppenrath erschienen und umfasst ca. 105 Seiten.
Worum geht’s?
Mina wird an ihrem siebten Geburtstag zu einer richtigen Fee. Martin, die Brieftaube bringt ihr den Brief, der voller Spannung geöffnet wird. Leider können weder Oma, noch Minas Eltern entziffern, welche Fee Mina nun ist.
Sie macht sich mit Omas sprechenden Dackel und der Wanderwarze Wanda auf den Weg zur Feenkönigin. Dazu müssen sie über das Feld mit den bösen Blumen und durch den Wald mit den traurigen Bäumen und schließlich auch an den starken Meerjungfrauen vorbei. Ob Mina es zur Feenkönigin schafft?
Cover, Illustrationen und Schreibstil:
Am Cover ist die kleine kunterbunte Mina abgebildet. Ein Blick reicht und man hat sich sofort in sie verliebt. Auch die Bilder im inneren des Buches sind farbenfroh und einfach zauberhaft. Besonders magisch ist die Seite mit den Sternen. Mit Mina wird es nicht langweilig. der Schreibstil ist flott und lustig.
Fazit:
Der Klappentext hat mich eigentlich gar nicht so angesprochen, aber ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben. Dieses Kinderbuch besitzt alles, was ein Kinderbuch haben muss. Witz, Moral und Wissenswertes. So kann man z.B. sogar Blumen- und Baumarten kennenlernen. Wir sind an einem Abend nicht ganz fertig geworden mit dem Buch. Die erste Frage am nächsten Morgen war, ob wir Mina fertig lesen könnten.
Rezensionen von Kapitel60:
Überraschend anders
Einstein, der kleine Pinguin von Iona Rangeley
Einstein, der kleine Pinguin von Iona Rangeley ist bei dtv erschienen und umfasst ca. 176 Seiten. Der Verlag empfiehlt dieses Kinderbuch ab 6 Jahren.
Worum geht’s?
Eines Tages im Dezember steht der kleine Pinguin Einstein vor der Haustür von Imogen und Arthur Stewart. Nur wie kommt der Pinguin bloß hierher und wo gehört er hin? Eine spannende Detektivgeschichte beginnt.
Cover, Illustrationen und Schreibstil:
Am Cover ist der süße kleine Pinguin Einstein abgebildet. Ein typisches Buch, bei dem man sich schon in das Cover verliebt, ohne es jemals gelesen zu haben. Auch im Inneren des Buches sind ausreichend viele Illustrationen vorhanden, die genauso süß gezeichnet sind, wie das Cover. Der Schreibstil ist flott und es kommt keine Langeweile auf.
Fazit:
Um ehrlich zu sein, habe ich mir hier keine Detektivgeschichte erwartet, aber ich wurde ganz und gar nicht enttäuscht. Die Geschichte ist aufregend und spannend. Schön ist auch, dass die Geschichte in London spielt. Die jungen Leser sind große Fans dieser Stadt und jetzt auch von Einstein, dem kleinen Pinguin.











