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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesehamster12:

Einfach toll!!!

Was die Dünen verheißen. Die St.-Peter-Ording-Saga von Tanja Janz

Gestern kam das Buch "Was die Dünen verheißen" von Tanja Janz erst an und nun schreibe ich schon die Rezension. Ich bin richtig durch das Buch geflogen - es ist einfach so toll geschrieben - ich bin ganz traurig, dass ich es schon durch habe ;-)

Schon das Cover nahm mich mit ans Ende der 70er Jahre und auch in der Story findet man sich immer wieder zurück versetzt, wenn man die Zeit selbst erlebt hat.

Die Charaktere sind top beschrieben und man meint beim Lesen, man wäre mitten im Geschehen - ich bin so fasziniert, dass ich mir den ersten Teil der Saga auf jeden Fall noch holen werde und mich jetzt schon auf den neuen Teil freue.

Julia, die Hauptperson erlebt viele Gefühle und typische Probleme, die man beim Heranwachsen so hat.
Die Orte der Geschichte werden ebenfalls sehr detailliert genannt und man kann sich alles prima vorstellen.
Dies macht den Roman so authentisch und er ist natürlich auch für alle geeignet, die die Zeit damals nicht erlebt haben!

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Rezensionen von Leserin:

Drachenmagie die Liebe bringt

Drachenkönigin von Charlotte Charonne

Urban-Fantasy? Noch nie gelesen, ich war neugierig, was mich erwartet.

Jade ist eine junge Frau, mit chinesischen Wurzeln, die in Deutschland lebt. Ihr Vater hat die Familie vor zehn Jahren verlassen und seitdem hat sie ihr Herz fest verschlossen. Sie ist eine Einzelgängerin, die keine Freunde braucht und niemanden an sich ran lässt.

Statt zu studieren, macht sie Gelegenheitsjobs.

Alles ändert sich, als ihr Großvater sie auf eine Mission nach China schickt...

Ein Abenteuer, dass aufregend und magisch ist. Dabei aber auch realistisch und spannend.

Charlotte Charonne führt ihre Leser ins Reich der Mitte, lässt ihre Liebe zum Land und eigene Erlebnisse einfließen, sowie echte Schauplätze, Wissenswertes über chinesische Gepflogenheiten, Gesetze und Traditionen, Mythen und Legenden... und natürlich etwas fantastische Fantasie.

Ihre Figuren spiegeln ihren jeweiligen Charakter sehr gut wider. Launisch, liebevoll, mutig, draufgängerisch und auch mal böse. Authentische Personen und magische Wesen aus dem Reich der Fantasie, die diese Geschichte mit Leben ... und Liebe, füllen.

Ganz besonders gefallen hat mir der Schreibstil. Modern, frech, direkt und sehr einnehmend. Mit Hilfe rhetorischer Stilmittel, wird hier lebendige Bildhaftigkeit erzeugt. Es sind keine simplen Worte, um Vergleiche auszudrücken. Sie sind sehr bildlich dargestellt. "...glitten über den See, wie eine sanfte Hand über das Fell einer Katze.", "Seine Stimme war warm und weich wie ein Kaschmirschal, der sich in einer kühlen Herbstnacht wärmend um die Schultern legt.", "...aus Hoffnungshalmen, Möglichkeitsmoos und Fantasiefedern ein Nest in ihrem Kopf zu bauen." um nur einige zu nennen.

Das habe ich so noch nie gelesen und war total begeistert. Meine Erwartungen von Urban-Fantasy wurde weit übertroffen. Diese Geschichte ist wirklich schön, hat mir die chinesische Kultur etwas nähergebracht und mich sehr gut unterhalten!

Und wenn sie den Lesern eines lehrt, dann: Aus Fremden werden Bekannte, aus Bekannten werden Freunde und die besten Freunde werden zur Familie!

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Rezensionen von S.:

Geschichte eines Mörders

Notizen zu einer Hinrichtung von Danya Kukafka

Ansel Packer wird heute hingerichtet. Ansel ist ein Mädchenmörder.
In Abschnitten wird sein Leben aufgezeigt. Seine Kindheit, sein Verhältnis zu anderen Menschen. Es kommen mehrere Mädchen oder Frauen zu Wort, streiflichtartig, alle von diesem toxischen Mann fasziniert. Was hatte er so Besonderes an sich? Seine sehr speziellen philosophischen Ideen vielleicht? Seine Gedanken 12 Stunden vor der geplanten Hinrichtung kann der Leser fast minutiös miterleben.

Nicht seine Opfer kommen zu Wort, sondern die, die sich durch seine Taten verändert oder etwas verloren haben. Die Mutter, die sich erst spät selbst gefunden hat. Auch ihre Gedanken werden dargelegt, verworren und unentschlossen geschildert. Captain Saffy, ehrgeizig, klug, aber auch von Gefühlen gebeutelt, von Schatten ungelebter Möglichkeiten verfolgt. Die den Verlust der Zwillingsschwester nur schwer ertragende Schwester. Was hätte nicht alles sein können, wenn …
Verstörend und beeindruckend beschreibt Danya Kukafka aus den Fugen geratene Leben.

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Rezensionen von begine:

Starke Storys

Nachbarn von Diane Oliver



Die Autorin Diane Oliver ist schon 1966 im Alter von 22 Jahren tödlich verunglückt.
Nachbarn ist kurz vor ihrem Tod erschienen. Sie hat ihrer Kurzgeschichten berührend und realistisch erzählt.
Die erste Geschichte hat mich besonders berührt. Erst wollte ich das Buch gar nicht lesen, weil ich Angst um den kleinen Jungen hatte.

Der war das erste Kind, das in eine Schule mit nur weißen Schülern gehen sollte.
Die Familie wurde drangsaliert.
Dann war diese Geschichte schon zu Ende und meine Fantasie lässt mich nicht los.
Es wurden Erlebnisse anderer Personen geschildert.
Die Autorin berichtet von Geschichten die auf ihre Erfahrungen basieren. So erging es der afroamerikanischen Mittelschicht in Nord Carolina.
Traurig ist, das alles noch sehr aktuell ist.
Es sind einfach starke Storys, die den Leser mitnehmen.Das Buch bekommt meine absolute Leseempfehlung.

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Rezensionen von world-of-books:

Zeitverschwendung

Ein guter Plan ist die halbe Liebe von Lydia Schmölzl

In "Ein guter Plan ist die halbe Liebe" geht es um Roxy, welche erfahren hat, dass sie nur noch wenig Zeit zum Kinder kriegen hat, und deswegen will sie schnell einen Vater für ihr zukünftiges Kind finden. Was nach einer interessanten, emotionalen und auch witzigen Geschichte klingt, ist leider nur eine Geschichte voller, sehr schlecht ungesetzter Klischees.

Die "Liebesinteressenten" sind ihr Ex, ihr bester Freund und ihr Kollege und keiner von ihnen ist interessant genug, um den Leser für sich zu gewinnen. Was man über die Männer weiß, ist sehr oberflächlich, außer natürlich bei einem. Dadurch wusste man direkt, mit wem die Autorin Roxy sehen möchte und dementsprechend, mit wem sie am Ende zusammen kommt. Nicht weil er eine gute Wahl schien, sondern einfach nur, weil die anderen beiden rausfielen und er der einzig neue Interessante für die Protagonistin war. Dabei versteht man nicht, wieso sie überhaupt mit jemanden zusammenkommen sollte, da die Protagonisten alle null Chemie miteinander hatten.

Dabei sind die Protagonistin Roxy und ihre Schwester mit ihrer Familiengeschichte das einzig Spannende innerhalb der Geschichte und das kam viel zu kurz. Ohne den "romantischen" Part wäre das Buch sehr viel besser.

Somit fand ich die Geschichte leider auch für zwischendurch eine Zeitverschwendung.

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Rezensionen von world-of-books:

Eine emotionale Geschichte über ein Mädchen mit einer Essstörung

GUY'S GIRL von Emma Noyes

"Guy's Girl" von Emma V.R. Noyes ist eine sehr schön geschriebene und interessante Geschichte über ein Mädchen, das unter Essstörungen leidet.

Leider hat es einen Schwachpunkt, welcher nicht hätte sein müssen, aber von der Autorin sogar in den Titel miteinbezogen wurde und immer und immer wieder erwähnt wird.

Die Protagonistin ist ein Guy's Girl, also ein Mädchen, das eher mit Männern abhängt und eher männliche Interessen hat, zumindest wird dies dem Leser ständig gesagt (statt gezeigt!). Dadurch fiel es mir besonders zu Beginn schwer, in die Geschichte hineinzukommen. Man bekommt das Gefühl, das nur zwei Arten von Frauen existieren und die Protagonisten ist die einzige der zweiten Art. Zudem scheint die Protagonistin nur ein Guy's Girl zu sein, weil sie mit Männern abhängt zumindest wird sonst keine Eigenschaft deutlich, die aus ihr ein Guy's Girl macht, außer das sie als Kind mit ihren Brüdern herumgespielt hat, statt mit ihrer Schwester abzuhängen.

Dabei hat die Autorin eine sehr gute Arbeit geleistet, eine realistische und vielschichtige Protagonistin zu erschaffen, was dies leider noch trauriger macht. Dabei ist es ein wichtiger Punkt für ihre Essstörung, dass sie sich selber als Guy's Girl identifiziert und es gibt einige Stellen, in denen es auf eine gute und subtile Art erwähnt wird.

Alles in allem eine gute Geschichte mit nur einem, wenn auch wiederkehrenden Kritikpunkt. Zudem stört mich dieser Punkt nur so sehr, weil die Autorin gezeigt hat, dass sie mehr drauf hat, was nur für das Buch spricht! Somit kann ich das Buch mit guten Gewissen weiterempfehlen, da die Autorin eine gute Geschichte geschrieben hat, welche die emotionale Thematik der Essstörung sehr gut umgesetzt hat.

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Rezensionen von Sonnentiger:

Zum Anbeißen gut!

Zahnalarm von Kathrin Lena Orso

Zähne putzen und der Besuch beim Zahnarzt – für viele Kinder lösen diese Dinge Widerwillen oder gar Angst aus.

So auch bei unserer Tochter, die zwar Süßigkeiten für ihr Leben gern isst, aber Zähne putzen furchtbar findet.

Hier kommt das Buch „Zahnalarm – Vorlesegeschichten zum Anbeißen“, geschrieben von Kathrin Lena Orso und illustriert von Elli Bruder, genau richtig!

In 12 liebevollen, kindgerecht erzählten Geschichten, führen uns die beiden Hauptcharaktere, die Zahnwichtelin Blitzi Blank und ihr bester Freund und Helfer, Roboter Willi, behutsam an die Thematik Zähne heran.

Das sympathische Zahnalarm-Team vermittelt den kleinen und großen Lesern auf humorvolle und spannende Weise viel Wissenswertes. Ob Wackelzähne, das richtige Zähneputzen, die Zahnfee, Vorsorgeuntersuchung oder die Herstellung von Zahnpasta. Die Themen sind so vielfältig, dass kaum Wünsche offenbleiben.

Die Illustrationen sind wie die Geschichten: Fröhlich, bunt und einfach zauberhaft und liebenswert! Sie runden das Buch wunderbar ab. Und wenn es nach uns ginge, hätten es noch viel mehr sein dürfen!

Die Erzählungen, die sich über mehrere Seiten erstrecken, sind sehr textlastig. Aus diesem Grund würde ich die Altersempfehlung von 3 auf 4 Jahren hochsetzen. Dies ist aber natürlich auch vom Interesse und der Ausdauer des Kindes abhängig.

Zum Schluss enthält das Buch noch ein großartiges Quiz, das das Erlernte noch einmal vertieft. Und bei richtiger Lösung, gibt es eine Zahnalarm-Urkunde als Belohnung obendrauf!

Ein Buch voller zahntastischer Abenteuer, das uns sicher noch in den nächsten Jahren begleiten wird!

Und nun ordentlich Blendento auf die Zahnbürste und ran an den Zahn!

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Rezensionen von Jazz:

Fried Fish

Crispy & Crunchy von Mochi

Dieses Kochbuch empfehle ich von Herzen an Fans der japanischen Küche. In 8 Kapiteln folgen Rezepte in Kategorien wie in Starters, Sushi, Main, Sweets and Drinks eingeteilt. Zwischendrin gibt es immer wieder Einschübe mit Comics, die eine abgeschlossene Geschichte erzählen, wie der fiktive Autor zum Kochen kam.

Sehr unterhaltsam und innovativ und herrlich passend zu Japans Kultur!

Von den Zutaten her sollte man Fisch und Meeresfrüchte mögen. Nahezu alle Rezepte bestehen aus solch einer Hauptkomponente. Außerdem kommt der Crunsh durch das Frittieren. Daher sollte man ebenfalls gern mit einer Fritteuse hantieren. Ich denke, hierzu muss es auch eine klassische mit Öl sein. In einer Heißluftfritteuse weiß ich nicht, ob das alles auch exakt nach den Angaben der Autorengruppe funktionieren wird. Ich gehe nicht davon aus. Zudem sind die Zutaten klassisch japanisch, d.h. man raucht einen gut bestückten Asialaden. Vom Schwierigkeitsgrad her ist das Buch auch eher anspruchsvoll. Ich würde es daher Fortgeschrittenen empfehlen. Anfänger können sich dabei auch mit Elan und Ambitionen heranwagen, sollten sich aber nicht von den ersten missglückten Versuchen entmutigen lassen.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Silvia Grutze:

Fast jeder hat so sein Päckchen zu tragen

Packerl von Anna Neata

"Packerl", eine beeindruckende Familiengeschichte, die mich beim Lesen vollends mitgenommen und in ihren Bann gezogen hat. Anna Neata erzählt mit klarer - und in für mich besonders einprägsamer und bildhafter Sprache - die Geschichten dreier Frauen: Großmutter Elli Mutter Alexandra und Tochter Eva.

Das Buch erstreckt sich über einen Zeitraum von 80 Jahren und findet den zur jeweiligen Person passenden Sprachstil. Betrachte ich die entsprechenden Zeitebenen, so empfinde ich es gerade so, als würden diese drei Frauen nahezu idente Erfahrungen machen. Vieles von dem was die Protagonistinnen erleben scheint sich zu wiederholen. Sie versuchen mit Ehemännern, Abtreibungen, Schwangerschaften, Depressionen und Suizidversuchen irgendwie umzugehen, dabei scheint das Schicksal der nächsten Generation schon vorprogrammiert zu sein. Was die Autorin für mich fabelhaft geschildert hat, ist das immer wiederkehrende Schweigen und Verdrängen über drei Generationen hinweg. Ich hatte eine sehr unterhaltsame Lesezeit und gebe daher gerne eine Lese- und Kaufempfehlung ab, denn dies ist ein Roman, der nachwirkt.

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Rezensionen von Arambol:

Wohlfühlerzählung

Was die Dünen verheißen. Die St.-Peter-Ording-Saga von Tanja Janz


"Was interessieren mich denn andere?
Ich bin nicht andere, ich bin ich."

Endlich zurück in Sankt Peter Ording treffen wir, neben Sabine und Tom, viele alte Bekannte wieder. Fast zwanzig Jahre sind seit den Ereignissen aus "Wo der Seewind flüstert" vergangen und eine junge Generation der Familie Hansen, mit ihren Träumen von Freiheit und weiter Welt, wächst heran.

Bei allen durchaus dramatischen und schicksalhaften Entwicklungen bietet der neue Roman von Tanja Janz ganz viel heile Welt und ein schon fast als naiv zu bezeichnendes, unbeschwertes Lebensgefühl.

Die Sprache ist sommerlich leicht, der Text angenehm flüssig zu lesen und viel zu schnell hat man das Ende dieses Romans auch schon erreicht.

Dass die Erzählung in weiten Teilen absolut vorhersehbar ist, schadet dem Lesevegnügen nicht im Mindesten.

Fazit:
Leseempfehlung für alle, die eine locker leichte Sommergeschichte mit viel Nordsee-Flair erleben möchten und die sich eventuell (so wie ich) gerne an das außergewöhnliche Lebensgefühl der späten siebziger Jahre erinnern: ABBA oder Pink Floyd?

Versprochen, wir sehen uns wieder:
"Was die Gezeiten versprechen".

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