Kunden em pfehlungen
Rezensionen von drachenzahn:
Toller Bastelblock mit Schwächen
Wieso? Weshalb? Warum? junior AKTIV - Fahrzeuge von Kockmann Oliver
„Junior Aktiv – Fahrzeuge“ von „Wieso? Weshalb? Warum?“ ist ein tolles Sachbuch, das nicht nur Wissen vermitteln, sondern Kinder auch direkt zum Mitmachen anregen möchte. Damit eignet sich das Bastelbuch für ganz Kleine zwischen 2 bis 4 Jahren, die erst den richtigen Umgang mit Schere und Stift erlernen.
Jeder Band in der Reihe widmet sich einem speziellen Thema, sodass man dieses gezielt nach den Interessen des eigenen Kindes auswählen kann.
In diesem Fall dreht sich alles um Fahrzeuge. Die Kinder lernen eine große Bandbreite an unterschiedlichen Fortbewegungsmitteln kennen – an Land, im Wasser und in der Luft. Die Texte sind allesamt sehr kurz und damit gut auf die Alltagsgruppe zugeschnitten. Toll ist aber vor allem der aktive Part. Die Kinder sollen nicht einfach nur still konsumieren, sondern selbst tätig werden. So gibt es mehrere großformatige Ausmalbilder von Fahrzeugen aus unterschiedlichen Bereichen (z.B. Feuerwehr, Polizei, Bauernhof, Baustelle). Dabei können die Kinder entweder die Vorlage auf der linken Seite farblich übertragen oder selbst kreativ werden.
Des Weiteren enthält der Band zahlreiche Rätselaufgaben. Der Schwierigkeitsgrad ist dabei recht unterschiedlich. Während die Kinder bei manchen zumindest ein wenig nachdenken müssen, stellen andere selbst für Zweijährige nicht immer eine Herausforderung dar. Die Aufgaben sind jedoch vielfältig. Beispielweise müssen in einem einfachen Suchbild bestimmte farbliche Autos aufgespürt oder Schattenrisse richtig zugeordnet werden. Auch erste Schwungübungen sind im Buch vorhanden.
Am besten finde ich jedoch die Bastelseiten. Die Kinder erhalten hier die Möglichkeit, einfache Formen auszuschneiden und diese passend auf der linken Seite einzuordnen und aufzukleben. Meine Tochter war sofort Feuer und Flamme. Zwar wurde nicht alles perfekt ausgeschnitten, aber sie war voll dabei und konnte so ihre Fertigkeiten weiterausbauen. Das Papier ist stabil und fest, sodass Kinder es sehr gut in den Händen halten und schneiden können.
Man sollte allerdings beachten, dass es sich bei diesem Buch im Grunde um eine Art Block handelt. Alle Seiten lassen sich leicht herausreißen. Bei den Schneideblättern macht das durchaus Sinn, aber die übrigen lösen sich leider ebenso einfach. Bereits beim Durchblättern fielen mir einige Seiten entgegen, und dabei bin ich schon deutlich vorsichtiger vorgegangen als meine Tochter. Zudem sind die Seiten nicht nummeriert, sodass man im Zweifelsfall ein wenig rumprobieren muss, damit man wieder eine sinnvolle Reihenfolge erhält.
Insgesamt bin ich trotz aller Schwächen froh, das Buch gekauft zu haben. Meiner Tochter gefällt es und sie kann vor allem ihre Fertigkeiten mit der Schere weiter trainieren und interessante Fakten zum Thema „Fahrzeuge“ erfahren.
Rezensionen von brauneye29:
Interessant
Die Hoffnung der Chani Kaufman von Eve Harris
Zum Inhalt:
Chani hat es zwar geschafft, den Mann zu heiraten, den sie wollte aber jetzt ist das nächste Problem da. Sie wird einfach nicht schwanger und das stellt ein echtes Problem dar, denn ihr Mann könnte sie deshalb verstoßen und was wäre dann? Schließlich stellt sich heraus, was das Problem ist, aber das macht es nicht leichter, denn um das zu umgehen, müsste sie Regeln brechen.
Meine Meinung:
Ich kenne den ersten Teil nicht, hatte aber den Eindruck, dass das nicht unbedingt notwendig ist. Klar kannte ich die ganzen Figuren noch nicht, aber über den Verlauf der Geschichte lernt man diese ja kennen. Den Einblick in das jiddische Leben fand ich schon interessant, da ich so gar keine Ahnung davon habe und allein schon die Vorstellung, dass ein Mann die Frau bei Kinderlosigkeit verstoßen kann, fand ich total krass. Aber auch so manch anderes, wie Männer das Leben bestimmen und eben die Regeln machen ist mir so gar nicht vorstellbar.
Fazit:
Interessant
Rezensionen von Tara:
Eine schwierige Zeit – sehr bewegend
Sturmmädchen von Lilly Bernstein
„Sturmmädchen: Freundinnen in dunkler Zeit“ ist nach "Trümmermädchen" und "Findelmädchen" der dritte historische Roman der Autorin Lilly Bernstein.
Der Prolog beginnt im Jahr 1933 und für die drei Freundinnen Elli, Margot und Käthe ist die Welt in Ordnung. Sie kennen sich bereits seit ihrer Einschulung vor acht Jahren.
Es folgt ein Zeitsprung in das Jahr 1938 und damit werden auch die Auswirkungen der Nationalsozialisten auf das Leben der Freundinnen deutlich spürbar.
Während es für Margot und ihre Familie aufgrund ihres jüdischen Glaubens gefährlich wird, ist Käthe durch ihre Familie den Nationalsozialisten zugetan. Elli, die durch Kinderlähmung gehbehindert ist, möchte Margot helfen. Die Freundschaft der drei droht zu zerbrechen.
Handlungsort ist Monschau, ein kleines Dorf in der Eifel, das ich beim Lesen direkt vor Augen hatte. Das Leben der Dorfbewohner und der Einfluß der Nationalsozialisten auf deren Leben wird gut beschrieben. Im Mittelpunkt stehen die drei Freundinnen, insbesondere Elli, deren größtes Anliegen es ist Margot und ihrer Familie zu helfen.
Elli, Margot und Käthe sind drei vollkommen unterschiedliche Charaktere. Jede von ihnen reagiert anders auf die Ereignisse um sich herum und Lilly Bernstein ist es ausgesprochen gut gelungen die Entscheidungen und Gedanken jeder einzelnen, nachvollziehbar darzustellen. Ihr Schreibstil liest sich sehr angenehm und enthält genau die richtige Mischung aus Emotionen und Informationen.
Der Roman ist ein Stück erschreckende und bedrückende Zeitgeschichte, in dem es um Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und Liebe geht. Die Schicksale stehen stellvertretend für viele andere.
Mich haben die Ereignisse sehr berührt und ich kann das Buch jedem, der gerne historische Romane liest und sich für die Schicksale der Menschen interessiert nur ans Herz legen.
Rezensionen von Carolin:
kindgerechte und herzerwärmende Geschichte für Kinder
Meck und Schneck: Klappt doch! von Michael Engler
Bereits das Cover hat mich mit seiner Zeichenart und der niedlichen Darstellung der beiden "Hauptprotagonisten" neugierig gemacht. Schneck und Meck führen uns durch ihren Tag, in dem sie sich gegenseitig unterstützen und helfen. Kindern wird hierbei aufgezeigt, dass trotz Andersartigkeit oder gerade deswegen, gemeinsam Hindernisse überwunden werden können und man trotz aller Widrigkeiten gemeinsam immer einen Weg findet.
Freundschaft wird hierbei altersgerecht und spielerisch thematisiert.
Die Zeichnungen sind qualitativ hochwertig und kindgerecht dargestellt. Für Kinder im Alter von 2 Jahren kann ich das Buch sehr empfehlen. Die Nachmittagslesestunde kann kommen :) Ich werde das Buch beim nächsten Mal mit der Tochter meiner Freundin lesen und freue mich bereits auf ihre Reaktion zur Geschichte von Schleck und Meck!
Rezensionen von brauneye29:
Hat mich nicht abgeholt
Joy von Jonathan Lee
Zum Inhalt:
Joys Leben scheint perfekt zu sein. Sie steht kurz davor, Partnerin in einer Anwaltskanzlei zu werden, ihre offene Ehe läuft auch gut. Dennoch ist sie bei der Anwaltskanzlei auf dem Absprung. Bei einer Dankesrede stürzt sie sich vor aller Augen in die Tiefe. Wodurch wurde das ausgelöst? Hat es etwas mit dem Kollegen und Ex-Lover Pete zu tun oder gab es andere Gründe?
Meine Meinung:
Es gibt so Bücher, die einen sofort ansprechen und dann leider doch nicht überzeugen.
Leider ist mir bei diesem Buch genau das passiert. Irgendwie habe ich immer wieder den roten Faden verloren. Vielleicht lag es daran, dass das Buch aus der Sichtweise von diversen Personen erzählt wurde, ich weiß es nicht. Der Schreibstil war auch nicht sonderlich eingängig und das machte es nicht einfach am Ball zu bleiben. Ich war nahezu froh als sich das Buch dem Ende näherte.
Fazit:
Hat mich nicht abgeholt
Rezensionen von brauneye29:
Spannend
Grenzfall - In den Tiefen der Schuld von Anna Schneider
Zum Inhalt:
Krammer kann nicht glauben was er da sieht. In der Wohnung seiner Kollegin liegt eine Leiche mit Tauchermaske, von seiner Kollegin Roza fehlt jede Spur. Warum ist sie verschwunden und warum hat sie ihre Kollegen nicht informiert? Roza wurde scheinbar zuletzt am Walchensee gesehen, doch die Spur verliert sich dort.
Was ist nur passiert?
Meine Meinung:
Alexa Jahn und Bernhard Krammer ermitteln wieder. Die beiden sind Vater und Tochter und das Verhältnis ist eher schwierig, da beide eher introvertiert sind undxerst seit kurzem vom Verwandtschaftsverhältnis wissen. Dennoch arbeiten sie zusammen und gerade jetzt, wo eine Kollegin von Krammer verschwunden ist, ist das besonders wichtig. Die Geschichte bietet ganz schön viele Spuren, deren Wege sich irgendwann dann doch zu einem Bild fügen und das aufs Spannendste erzählt. Die Spannungen zwischen Vater und Tochter machen die Ermittlungen nicht gerade einfach, bringen ins Buch aber einen gewissen Kick. Zusätzlich sind die kursiv geschriebenen Rückblicke ein Bestandteil, der das Buch noch interessanter macht.
Fazit:
Spannend
Rezensionen von C.P.:
Gut für Zwischendurch, etwas zu vorhersehbar und zäh
Starling Nights 1 (ungekürzt) Starling Nights von Merit Niemeitz
In letzter Zeit mache ich eher einen Bogen um YA und NA Bücher, da mir die Charaktere inzwischen oftmals doch zu jung sind. Aber ich finde dark academia total toll und hatte durch Cambridge als Setting die Hoffnung, dass die Charaktere sich vielleicht etwas erwachsener verhalten würden als die typischen 16-jährigen Protagonistinnen aus klischeebehafteten YA-Büchern.
Und zumindest in dem Punkt sollte ich Recht behalten. Die Charaktere wirkten etwas erwachsener als anfangs von mir befürchtet, leider jedoch wirkten die Charaktere nur anfangs und oberflächlich etwas erwachsener und älter, im Laufe des Buches wandelte es sich dann mehr in ein kitschiges NA-Buch. Warum das Buch auf so vielen Plattformen, und hier mal ganz spezifisch auf Lovelybooks, unter Fantasy gelistet wird und ACOTAR hingegen als Jugendbuch zählt, erschließt sich mir überhaupt nicht.
Als Leserin habe ich echt keine große romantische Ader und bin sehr anspruchslos. Ich brauche keine rosa Zuckerwatte-Märchenbeziehung, ich möchte einfach nur die Gefühle der Charaktere zueinander spüren und nachvollziehen können. Mir fehlte immer der Zeitpunkt, an dem die Gefühle der Charaktere auch auf mich übersprangen. Ja, eine Anziehung habe selbst ich anfangs rauslesen können, aber dann ging mir vieles etwas zu schnell und hopplahopp und plötzlich war es die ganz große, allumfassende Liebe. Die kam bei mir leider nicht an.
Andererseits konnte mich das Buch, beziehungsweise in meinem Fall das Hörbuch, durchaus unterhalten. Ich fand nicht alles durchweg schlecht, aber
Seit ich das Hörbuch beendet habe, ist inzwischen eine Woche vergangen und ohne grobe Notizen zum Buch könnte ich keine Rezension schreiben, weil mir ehrlich gesagt wirklich wenig in Erinnerung geblieben ist.
Insgesamt fand ich die Geschichte viel zu zäh, als Leser:in konnte man sich fast alles relativ schnell zusammenreimen und wartete dann nur noch auf die Auflösung. Große Plottwists und Überraschungen waren für mich zumindest nicht mehr zu finden.
Ich finde das Buch nicht schlecht, es kam für mich in einer „viel Tee und Puzzle“-Phase als Hörbuch und passte in diese gut rein. Ich musste nicht immer allzu aufmerksam zuhören, das Buch ist perfekt für zwischendurch und die Sprecher:innen fand ich toll.
Den zweiten Band werde ich eventuell auch hören, dafür brauche ich aber erstmal wieder Puzzle-Nachschub.
Rezensionen von brauneye29:
Cosy Crime
Das Mörderarchiv von Kristen Perrin
Zum Inhalt:
Seit ihr eine Wahrsagerin einen gewaltsamen Tod vorher gesagt hat, ist Frances davon überzeugt, dass es wahr werden wird, doch geglaubt hat ihr niemand. Und sechzig Jahre später zeigt sich, dass sie Recht hatte und in weiser Voraussicht hat sie vorgesorgt und ein Archiv mit möglichen Verdächtigen angelegt und es erbt nur, wer ihren Mörder entlarvt.
Meine Meinung:
Das ist das was man wohl cosy crime nennt. Es wird nicht zu brutal, die Protagonisten sind etwas schrullig und man fühlt sich trotz des Todesfalls und der Mördersuche immer noch sehr wohl mit der Geschichte. Annie, aus deren Sicht das Buch geschildert wurd, war mir gleich sehr sympathisch. Die Rückblenden zu Frances Leben lockerten die Geschichte auf und machten sie als Person auch greifbarer. Ich hatte das Buch in der Hörbuchversion und auch die Sprecherin hat mir gut gefallen.
Fazit:
Cosy Crime
Rezensionen von S.:
Ein Schelmenroman
Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge von Anja Tsokos; Michael Tsokos
Wer ist dieser Heinz? Seine Autoren äußern sich zunächst abschätzig über ihn und sein Leben. Grau, ohne Schulabschluss, weil förderungsunfähig, alt. Sie beschreiben seine Jugend und versuchen, die Sprache der späten Fünfziger und Sechziger zu treffen. Nun, es gelingt ihnen nicht wirklich. Gewollt ironisch, leider aber ziemlich verbittert, wird das Leben in „… einem Land, das es nicht mehr gibt…“ erklärt.
Und zwar zwei Kindern, einem 10- und einer 13-Jährigen. Nicht sehr plausibel, genau so wenig wie der Fakt, dass Labensky halber Analphabet ist, aber Akten voller komplizierter Begriffe lesen und verstehen kann.
Gelegentlich sind die Sprüche witzig, aber authentisch? Sehr zweifelhaft.
Aber: ein erster Eindruck täuscht.
Das Autorenpaar Tsokos und Tsokos begleitet Heinzi durch sein Leben, ähnlich wie Forrest Gump erlebt der Unglaubliches. Respekt, das alles in eine zusammenhängende Story einzubinden.
Viele historische Ereignisse sind also in diesen Busfahrt- Kontext eingebettet worden, Etliches an fleißiger Recherchearbeit steckt dahinter.
Nach Startschwierigkeiten kann man diesem Buch doch Vieles abgewinnen, eine recht spezielle, sehr originelle Geschichte ist entstanden.
Rezensionen von begine:
Flotter Krimi
Das Mörderarchiv Die Mörderarchiv-Reihe von Kristen Perrin
Das Mörderarchiv: Tante Frances dachte immer, das sie eines Tages umgebracht würde. Kristen Perrin hat das interessant geschrieben.
Dieser Krimi ist betont gut gemacht.
Er konnte mich besonders gut fesseln.
Tante Frances lässt ihre Großnichte von einem Anwalt in ihr Haus beordern. Sie soll wohl ihre Erbin werden.
Aber als sie ankommt ist Tante Frances ermordet worden.
Annie oder Stiefsohn erben, wenn sie ihren Mörder finden.
Sie hierlässt ein Archiv und ein Tagebuch zur Hilfe.
Aus dem Tagebuch erfährt Annie von der Jugend Frances und ihrer beiden Freundinnen. So geht die Geschichte immer hin und her.
Der Roman ist oft lustig und humorvoll. Dann etwas skurril. Die Personen sind oft etwas verschroben.
Das Hörbuch wird von Anne Düe gelesen, das macht sie fantastisch. So wird die Geschichte ein wahres Hörvergnügen. Man zittert mit Annie und Frances.
Einfach toll.











