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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Franziska Fiske:

Ein Tiefgründiger Blick in Tradition und Selbstbestimmung

Die Hoffnung der Chani Kaufman von Eve Harris

"Die Hoffnung der Chani Kaufman" ist ein beeindruckender Folgeroman, der sicherlich auch unabhängig von seinem Vorgänger, "Die Hochzeit von Chani Kaufmann" von Eve Harris, gelesen werden kann. Die Geschichte setzt dort an, wo der vorherige Roman aufgehört hat, und führt den Leser tiefer in das Leben der jüdisch-orthodoxen Gemeinde von Chani Kaufman.

Die Protagonistin Chani hat erfolgreich den Mann ihrer Wahl geheiratet, was in ihrer Gemeinschaft keine Selbstverständlichkeit ist. Doch nach der Hochzeit stellt sich die Frage: Was nun? Der Druck, "fruchtbar und mehrzählig" zu sein, lastet schwer auf Chani, besonders weil ihr Ehemann Baruch sie verstoßen könnte, wenn sie ihm keine Nachkommen schenkt. Die Geschichte entfaltet sich zwischen den Erwartungen der Gemeinschaft, den Herausforderungen in einer Fruchtbarkeitsklinik und den Einflüssen ihrer Schwiegermutter. Chani steht vor der Aufgabe, sich zwischen diesen verschiedenen Welten zu behaupten und gleichzeitig ihren eigenen Weg zu finden.

Die Thematik des Romans ist äußerst fesselnd und bietet einen tiefen Einblick in die komplexen Strukturen und Erwartungen einer jüdisch-orthodoxen Gemeinde. Eve Harris gelingt es, dieses anspruchsvolle Thema mit einer schreibstarken und fast schon süchtig machenden Erzählweise zu präsentieren. Die Handlung zieht den Leser unaufhaltsam in ihren Bann, während er die Herausforderungen und Konflikte miterlebt, denen Chani gegenübersteht.

Ein weiterer Pluspunkt des Romans ist die gelungene Verknüpfung von wichtigen sozialen Themen mit einer fesselnden Erzählung. Die Autorin schafft es, das komplexe Thema der Familienplanung in einer kulturellen und religiösen Umgebung zu beleuchten, ohne dabei an Unterhaltungswert zu verlieren.

"In Die Hoffnung der Chani Kaufman" präsentiert Eve Harris ein wichtiges und interessantes Thema, das jeder Leser unbedingt kennenlernen sollte. Die Geschichte von Chani ist nicht nur eine individuelle, sondern auch eine universelle Geschichte über den Kampf für Selbstbestimmung und das Finden des eigenen Weges inmitten von Tradition und Erwartungen. Ein beeindruckender Roman, der nachhaltig in Erinnerung bleibt.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Whodunit-Krimi mit Schwächen

Das Mörderarchiv von Kristen Perrin

Die zukünftige Krimiautorin Annie hat ihre Großtante nie kennengelernt, die in der Familie als sonderbar und verrückt galt. Für die Verkündung der Testamentsänderung reist Annie nach Gravesdown Hall, doch es kommt anders: Tante Frances wurde ermordet. Denn sie wusste immer, dass sie mal von jemandem umgebracht werden würde und hat, zu Überraschung aller beschlossen, der Person, die den Mord innerhalb einer Woche aufklärt, alles zu vermachen.

Außerdem hat Tante Frances Vorkehrungen getroffen und ein Mörderachiv angelegt, das die möglichen Verdächtigen eingrenzt. Dabei gibt es einige, die als Mörder in Frage kommen könnten und ein Motiv haben. Zudem untersucht Annie das Verschwinden von Frances Freundin Emily vor sechzig Jahren, weil sie Zusammenhänge vermutet. Dabei lernt sie viel über ihre Großtante über ihr Tagebuch..

Es ist nicht nur die zeitliche Begrenzung, die es spannend macht, es ist auch die Tatsache, dass man an der Nase herumgeführt wird und immer wieder in die Vergangenheit reist, um die Rätsel der Gegenwart zu lösen. Es ist ein klassischer Whodunit-Krimi, mit dem Unterschied, dass die speziellen Charaktere ungewöhnlich stark im Vordergrund stehen. Da es sich um einen Reihenauftakt handelt, ist dies zumindest nachvollziehbar, bremst jedoch die Spannung. Annie erzählt aus der Ich-Perspektive und ihr Charakter fühlte sich für mich nicht immer rund an. Auch sprachlich gab es einige Stolpersteine, sowie inhaltliche Flüchtigkeitsfehler. Die Neugier auf die Enttarnung konnte nicht konstant gehalten werden. Insgesamt konnte dieser „Wohlfühlkrimi“ mich unterhalten, reicht aber an Richard Osman nicht heran und bekommt 3 Sterne von 5.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Alle achtzig Minuten zwei Glühwürmchen im Garten

Himmelwärts von Karen Köhler

„Es war einmal, da war die Schwerkraft noch nicht so schwer. Da war unser Lachen noch ohne das Summen zwischen den Atomen.“

Die „Snack-Jedis“ Toni-Pepperoni und ihre liebste Pommesfreundin
YumYum zelten gemeinsam im Garten. Ihre Mission: Kontaktaufnahme mit Mama, denn Tonis Mutter ist an Krebs verstorben und YumYum ist überzeugt, sie ist irgendwo da draußen, denn „im Universum geht keine Energie verloren“.

YumYum ist nämlich sehr wissbegierig und durchforstet das Internet nach Informationen „wie die kleine Raupe Nimmersatt“. „Wusstest du…?“ ist mit Abstand ihr Lieblingseinstieg in einen Satz. Mit einer Anleitung haben beide heimlich ein kosmisches Radio gebaut und funken mit ihren Walkie Talkies himmelwärts. Als sich dann überraschend eine Astronautin von der ISS meldet, können die beiden es kaum glauben. Neugierig stellen sie Zanna alle möglichen Fragen und lernen eine Menge über gefährliche Chips, schwerelosen Salat, wie sehr man die Erde vermissen kann und schließlich kommen sie auch auf den Tod zu sprechen, über den sonst keiner reden will: „Der Tod ist wie Lava.“

Erzählt wird in der Ich-Perspektive von Toni, die sich auch immer mal wieder direkt an ihre Leserschaft wendet. Denn Toni schreibt alles auf, weil sie die Erinnerungen an ihre Mutter nicht vergessen will. Deswegen schweifen ihre Gedanken immer wieder zu ihrer Mutter ab und in „Tonis Notizbuch“ erinnert sie sich an gemeinsame Momente und den Abschied. Dieser einfühlsam dargestellte Verlauf der Gedanken und die Taubheit und Schwere, macht Tonis seelischen Zustand erlebbar. „So als wären meine Gedanken eine fremde Stadt, […] und ich finde nicht mehr nach Hause.“

Das Erleben von Verlust und das Festhalten an der Vergangenheit ist allgegenwärtig, immer wieder abgelöst von Momenten der Leichtigkeit und Freunde in der Gegenwart. In diesem kleinen Zeit- und Handlungsrahmen passiert eine Menge, ohne das die Kinder das Zelt verlassen. Es geht um Freundschaft, Trauer, auch um überfürsorgliche Kontrolle und Angst, die Weiten des Universums und das Menschsein. Mit schönen mutmachenden und trostspendenden Botschaften, die ganz mühelos einfließen, wie der Wobbeltanz, der alles Schwere abschüttelt.

Die farbigen Illustrationen sind grandios gestaltet und haben mir sehr gefallen. Sie fügen sich perfekt ins Buch ein. Jede von ihnen ist eine kreative Überraschung. „Tonis Notizbuch“ hat zudem eine farbliche Wiedererkennung. Besonders toll fand ich das Totoro-Onesie und das Mama-Regal. Der Text ist ebenso kreativ und begeistert mit Wortzusammensetzungen, vielen Ideen und witzigen Dialogen. Deswegen ist "Himmelwärts" auch nicht unangenehm bedrückend, sondern tiefsinnig, philosophisch, lebendig, lustig, lehrreich und klug. Eine besondere Liebeserklärung an die Erde und das Leben. So tröstlich, bereichernd und schön. Ganz große Leseempfehlung, für diese besondere Gefühlsachterbahn.

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Rezensionen von Streiflicht:

Perfekt gelungener Genremix

Mord & Magie – Zwischen den Welten von Charlotte Peters

Krimi oder doch lieber Fantasy? Liebesroman oder doch lieber alles zusammen? Wer Genremixe mag, der ist hier genau richtig. Ich habe schon einige Bücher von Charlotte Peters gelesen, aber mit Mord & Magie hat sie selbst übertroffen. Meiner Meinung nach ihr bestes Buch!

Ich habe jede Zeile geliebt und regelrecht mitgefiebert.

Wenn man bei einem Buch so mitfühlt, lacht und weint, hat die Autorin alles richtig gemacht. Die Figuren sind sehr authentisch und das Geschehen wirkt real, es ist, als wäre man als Leserin direkt dabei. Ich mochte die Mischung von Spannung und Beziehungsroman, Liebe und fantastischen Elementen.

Der Kampf zwischen Gut und Böse hat mir sehr gut gefallen. Es ist nie klischeehaft oder platt, sondern immer packend und nachvollziehbar. Auch in einer Welt mit Magie ist der Tod unumkehrbar und nicht alles ist möglich, es gibt Regeln. Das mochte ich besonders.

Ein wunderbares Buch, das ich am liebsten gar nicht beendet hätte, weil ich es dann ja weglegen musste. Bitte mehr davon, liebe Charlotte!

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Gartenpläne naturnah verwirklichen

Kleiner Garten - so viel drin von Anja Klein

Anja Klein zeigt an ihrem persönlichen Garten beispielhaft, wie es geht. Sie erklärt unkompliziert, leidenschaftlich und ermutigend, worauf es ankommt. Anja war damals in in der gleich Situation und wollte ihre Gartenpläne verwirklichen. Dafür hat sie in ihrem Schrebergarten 40 m2 eingezäunt und ein Ernte- und Blumenparadies angelegt.

Fotos dokumentieren die Vorgehensweise Schritt für Schritt und zeigen ein tolles Beispielergebnis, das wirklich Lust auf ein eigenes Projekt macht. Durch die zahlreichen Fotos, ein paar Zeichnungen oder grafischen Darstellungen wird man sehr inspiriert und anschaulich durch alle Prozesse begleitet. Perfekt für Einsteiger. Was muss ich bei der Planung beachten? Was ist für die Bestandsaufnahme wichtig? Zu Beginn hat man viele Fragen und Anja hat außerdem Tipps, um anfängliche Fehler zu vermeiden.

„Lass dir Zeit beim Anlegen deines Gartens, der erste Schritt ist vielleicht schwer, der zweite schon einfacher und irgendwann sitzt du da und kannst kaum glauben, dass du das geschafft hast.“

Mir hat besonders gefallen, dass es sehr kompakt gestaltet ist, ohne Unmengen von Variationen und Informationen, die nur überfordern. Dazu die einfach Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Ist das Bohnen-Tipi nichts für einen, blättert man zwei Seiten weiter und findet bereits etwas anderes. Dadurch ist es zwar nicht so ausführlich, aber für Anfänger völlig ausreichend, um auf den Geschmack zu kommen. Anja begrenzt sich dabei auf Gemüsebeete, Kräuter, Obstbäume zum Ernteglück und für die Farbpracht dürfen Stauden und Sommerblumen nicht fehlen. Dazu gibts auch Tipps für die Ernte im Topf. Letztlich kann man es ganz bequem genauso oder ähnlich umsetzten, und von Anjas Erfahrungen profitieren. Durch die schönen Fotos sieht man, wie schön und ertragreich bereits ein kleiner Garten sein kann und man lernt, dass man das Projekt an die eigenen Bedürfnisse und den Geldbeutel anpassen kann. Inspirationsempfehlung für Gartenprojekte!

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Rezensionen von Katzenmicha:

Humorvoller Provinzkrimi

Übung macht den Mörder von Sarah Kempfle

Isa ist Anfang 30 und lebt in dem schwäbischen Dorf Grimmigen sehr zurück gezogen.Sie arbeitet dort als Lehrerin, an Motivation für den Beruf fehlt es ihr jedoch.Sie ist in dem kleinen Ort unglücklich, der einzige Lichtblick ihre sehr sympathischen Eltern leben in der Nähe, aber leider sind die etwas über griffig-sie stehen immer unangemeldet plötzlich in der Türe.

Ihre Freundin Renate,macht alles mit was Isa will.Durch einen Mord an der Zahnarztgattin im Ort lernt sie Kommissar Bähr kennen, der Mangels vorhandenen Hotels in ihrer Ferienwohnung unterkommt.Und damit erwacht Isas Neugier-sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, vor allem um es den über korrekten Schnösel zu zeigen….

Die Autorin Sarah Kempfle hat einen flüssigen und bildhaften Schreibstil.Spannend nahm sie mich mit in den Kriminalfall.Mit viel Humor erzählt sie die Geschichte.Allein davon hatte ich neben Spannung auch viele Lachflasch.Es hat unheimlich viel Freude gemacht zu lesen-sehr gerne 5 Sterne.Und ich bin auf den nächsten Fall von isa und dem Kommissar Bähr gespannt.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Diese Mädchen sind klug, erfinderisch und geben niemals auf!

Cosima und der Diamantenraub von Laura Noakes

"Cosima und der Diamantenraub" ist eine ungewöhnliche Geschichte über vier mutige Freundinnen mit Behinderungen, die in einer aussichtslosen Lage einen waghalsigen Plan schmieden, um sich und andere vor einem schrecklichen Schicksal zu bewahren.

Die Handlung spielt im November 1899 in London im Heim für beklagenswerte Mädchen, in dem Cosima, Diya, Mary und Pearl leben.

Die vier Freundinnen halten zusammen und haben einzigartige Talente. Cosima ist zielstrebig und voller Ideen. Mit ihrem Tatendrang steckt sie die anderen an. Diya lässt sich von ihrem Rollstuhl nicht einschränken, sie ist, wissbegierig und erfindet nützliche Sachen, während Pearl echte Kunstwerke erschafft. Die Behinderungen, und die sich dahinter verbergenden chronischen Erkrankungen, spielen keine große Rolle. Ganz selbstverständlich gehen die Mädchen damit um, sind sehr respektvoll und einfühlsam im Umgang miteinander und damit eine große Inspiration für Wertschätzung und Genügsamkeit. Denn die grausamen Heimleiter-Geschwister Mr. und Miss Makel machen die Situation für die Mädchen unerträglich. Sie geben ihnen Nummern, statt sie beim Namen zu nennen. Sie demütigen sie mit Strafarbeit oder lassen sie frieren, um Kaminholz zu sparen. Die meisten Kinder haben Eltern und Geschwister, wurden ihren Familien aber wegen ihrer Behinderungen entrissen. Die haben jedoch keine Ahnung, wie die Kinder misshandelt werden. Cosima hat niemanden, der sie besucht und es ist ihr ein wichtiges Anliegen, dass Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Als eines Tages der berühmte Entdecker Lord Francis Fitzroy das Heim besucht und alle zwanzig Mädchen adoptieren will, schlagen bei den Freundinnen alle Alarmglocken. Fortan versuchen sie, herauszufinden, was er vorhat, um ihn aufzuhalten und schmieden einen unglaublichen Plan - sie wollen das goldene Diadem aus der Empire-Ausstellung stehlen. Können vier Kinder mit Behinderung einen so großen Coup durchziehen?

Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person, auch wenn Cosima den erzählerischen Mittelpunkt bildet. Mir hat sehr gefallen, dass die Geschichte so originell, humorvoll, vielschichtig und abwechslungsreich ist. Neben der Spannung und den tollen Charakteren, gibt es berührende und tiefsinnige Momente, besondere Details, wie die Bedeutung von Cosimas Namen oder dem Taschentuch, das sie findet. Die Botschaft dahinter ist klar: Kinder mit Behinderungen sind nicht weniger wert und sollten nicht weggesperrt werden. Dass dazu passende Finale und schlussendliche Ende, war sehr zufriedenstellend. Insgesamt eine richtig tolle Geschichte, mit vereinzelt passenden Illustrationen.

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Rezensionen von Streiflicht:

Super Idee

Play by Color: Piano and Keyboard Songs for Beginners with Colored Notes (including Christmas Sheet Music) von Christina Levante

Super Idee, dachte ich spontan, als ich dieses Buch sah. Schon als Kind hatte ich solche Notenbücher, mit denen man ganz einfach ein Instrument spielen kann, ohne Noten kennen zu müssen. Dieses Buch hier folgt diesem Prinzip. Jede Note hat eine Farbe und so können die jeweiligen Lieder ganz einfach gespielt werden.

Nebenbei kann man auch noch die Noten lernen, da die Lieder in Notenschrift notiert sind - aber dazu eben auch farbig markiert sind. Einfach System, kinderleicht und genial zugleich.

Mein Neffe ist jetzt drei und er liebt Musik - das hat er von der Mama. Mit diesem System kann sogar er schon die ganz einfachen Lieder lernen. Und wie stolz er darauf ist! Einfach klasse!

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Rezensionen von begine:

Töchter und Mütter

Wir sitzen im Dickicht und weinen von Felicitas Prokopetz



Wir sitzen im Dickicht und weinen ist ein Familienroman der Autorin Felicitas Prokopetz.
Der Titel und das verschlungene Cover haben mein Interesse gepackt.
Jede Frau hatte in diesem Roman ein eigenwilliges Verhältnis zu ihrer Mutter.
Valerie wuchs bei ihrer geschiedenen Mutter Christina in Wien auf.

Eigentlich dachte Christina das es mit ihrer Tochter gut lief, aber später wurde es problematisch.
Valerie hat einen 16jährigen Sohn. Der will ein Auslandssemester in London machen. Valerie sieht da viele Gefahren.
Die Handlung geht etwas viel hin und her. Gut, das konnte ich verstehen, aber sonst ist sie doch etwas gediegen.
Christina erkrankt an Krebs. Da kann ich Valeries Lieblosigkeit nicht verstehen.Die Autorin hat einen guten Schreibstil. Sie lässt ihre Figuren oft an die Vergangenheit denken.
Der Roman ist gut und lesenswert.

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Rezensionen von Sarah:

Verschließ jede Tür von Riley Sager

Nachdem Jules innerhalb eines Tages sowohl ihren Job als auch ihren Freund verloren hat und sich nun verzweifelt und ohne Geld auf dem Sofa ihrer besten Freundin wiederfindet, stößt sie auf ein Jobangebot als Wohnunssitterin in einem der nobelsten Gebäude in New York. Diese Stelle würde all ihre Probleme auf ein Mal lösen, denn sie darf nicht nur 3 Monate lang in einem Luxusapartment wohnen, sondern bekommt auch noch zwölftausend Euro dafür bezahlt.

Jules kann ihr Glück kaum fassen, als sie die Stelle tatsächlich bekommt, doch schon bald bemerkt sie, dass in dem Gebäude nicht alles nach rechten Dingen läuft. Als dann auch noch eine andere Wohnungssitterin scheinbar spurlos verschwindet, beginnt Jules nachforschungen anzustellen und merkt schon bald, dass das Gebäude und ihre Bewohner nicht das sind, was sie vorgeben zu sein...

Dies war mein erstes Buch von Riley Sager, nachdem ich sehr viel positives von ihm gehört habe. Die Geschichte packt einen ab der ersten Seite und lässt einen nicht mehr los. Die Story beginnt an und für sich ganz gemächlich, jedoch gibt es zwischendurch immer wieder Kapitel, die die Spannung deutlich anheben, da diese aus der Zukunftsperspektive geschrieben sind und nach und nach langsam verraten, was noch geschehen wird. Das ganze Buch verleitet einen sehr zum miträtseln, wie das ganze jedoch am Ende ausgeht, hätte ich nicht erwartet. Ich bin wirklich sehr positiv überrascht von der Geschichte und werde in Zukunft gerne noch mehr von Riley Sager lesen.

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