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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von _Le4_:

Leider nicht mein Fall

Hallo, du Schöne von Ann Napolitano

Im Buch geht es um die Familie Padavano. Wir lernen sie kennen, als William Julia, die älteste der Padavano Schwestern, heiratet. Die Schwestern sind in ihrer Jugendzeit unzertrennbar, aber als Erwachsene folgt ein Schlag auf den anderen, wodurch sie sich immer weiter voneinander entfernen. Als dann ein besonders schlimmer Schicksalsschlag sie trifft, muss sich die Familie Padavano endlich wieder zusammenraffen.

Die Familienmitglieder haben in ihren Kapiteln unterschiedliche Stimmen, welche anfangs gut dargestellt werden. Ihre verschiedenen Perspektiven werden zu Beginn des Romans gut differenziert. Man bekommt einen guten Einblick in die komplizierten Familiendynamiken.
Der Anfang hat mir gefallen. Es gab berührende Stellen und ich fand es spannend, wie die psychischen Probleme von William in Bezug zu toxischer Maskulinität dargestellt wurden.
Dann kommen wir aber leider zu dem Punkt, der dafür gesorgt hat, dass ich den Rest des Buches mit den Augen rollen musste. Es fällt mir schwer, genauer darüber zu reden, weil es ein Spoiler wäre. Aber eine Frau verliebt sich in einen Mann, mit dem sie aus zwischenmenschlichen Gründen nicht zusammen sein sollte und im Buch wird das mehrmals mit Homosexualität verglichen, was ich unfassbar albern fand. Es wird immer wieder gesagt, dass sie ja keine Wahl hatten und die Konsequenzen für diese, meiner Meinung nach, höchst fragwürdige Entscheidung sind alle so oberflächlich. Andere Personen sind kurz enttäuscht oder wütend, innerhalb kürzester Zeit finden sie es dann aber komplett nachvollziehbar. Romantische Liebe wird so seltsamerweise ausdrücklich als besonders wichtig hervorgehoben in einem Roman über Familienbande, was ich irritierend fand. Ich habe natürlich kein Wissen zum persönlichen Leben der Autorin, aber es fühlt sich an, wie eine Rechtfertigung ihrerseits.
Abseits dessen werden die Charaktere auch irgendwann im Verlauf des Buches sehr verwaschen, weswegen ihre anfangs starken, individuellen Stimmen immer weniger klar sind.
Das Buch fühlt sich an, als hätte es zu wenig Inhalt für die Länge, die es hat.

Das Buch hat mir anfangs gut gefallen, weswegen es enttäuschend war, wie ungern ich den Rest gelesen habe. Andere Personen können möglicherweise über den Punkt hinwegsehen, der mich gestört hat, aber mich hat die Geschichte letztendlich nur noch irritiert.

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Rezensionen von Petra:

Heimat

Mühlensommer von Martina Bogdahn

Maria ist auf dem Mühlenhof, der ein Einzelhof ist, aufgewachsen. Sobald es ihr möglich ist verlässt sie das Leben zwischen ewig langem Schulweg mit dem Schulbus, Schweinestall und kraftraubender Hopfenernte. Mit ihren beiden Töchtern lebt die alleinerziehende Mutter in der Stadt und arbeitet in einer Werbeagentur.

Auf dem Weg in ein langes Wochenende in den Bergen mit Freunden und ihren Kindern erhält sie die Nachricht, dass ihr Vater im Wald verunglückt ist.
Sie fährt sofort zum Hof, es gilt die Mutter mit den Tieren zu unterstützen und die demente Großmutter zu versorgen.
Wieder im Elternhaus holen sie die Erinnerungen ein.
Martina Bogdahn erzählt abwechselnd von der aktuellen Situation auf dem Hof und von Marias Kindheitserinnerungen. Das macht sie einfach fabelhaft. Als Leser wird man ein Teil der Hofgemeinschaft
Ein warmherziges und manchmal auch sehr witziges Buch.
Unbedingte Leseempfehlung!

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Rezensionen von brauneye29:

Besser als erwartet

Mühlensommer von Martina Bogdahn

Zum Inhalt:
Katrina ist seit einem Jahr untot und findet das wirklich gut, hat sie doch mit dem ganzen Gefühlschaos nichts mehr am Hut, ausserdem passt sie so auch viel besser in die Familie aus Vampiren, Hexen und Werwölfen. Der neue Nachbar Tate stellt alles auf den Kopf, denn er gehört den Jägern an, doch es kommt noch schlimmer.

Durch einen misslungenen Seelenfluch können sie sich nur wenige Meter von einander trennen.
Meine Meinung:
Ich war ja ein wenig skeptisch, ob mir die Geschichte gefallen würde, denn dem Klappentext nach hätte die Geschichte schon ganz schön schnulzig werden können. Zum Glück war es nicht so, eigentlich muss ich sogar sagen, dass ich positiv überrascht wurde. Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung. Ich hatte das Hörbuch und ich fand es auch gut gelesen. Besonders gut fand ich, dass das Buch nicht nur von einem Sprecher vorgetragen wurde.
Fazit:
Besser als erwartet

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Rezensionen von Dana:

Abenteuergeschichte mit japanischer Mythologie

Die Perlenjägerin von Miya T. Beck

Als Perlentaucherinnen verbringen die Zwillingsschwestern Kai und Kishi sehr viel Zeit im Meer. Sie kennen die Gefahren, die dort lauern und die Regeln, die sie beachten müssen, um beim Tauchen wohlbehalten an die Oberfläche zurück zu kommen. Als Kishi bei einem dummen Wettstreit erneut lostaucht, obwohl das Wasser langsam unruhig wird, gerät sie in die Fänge eines Geisterwals und scheint verloren.

Doch Kai hat sich in den Kopf gesetzt, ihre Schwester zu retten, koste es, was es wolle. So lässt sie sich auf einen Handeln mit einer Göttin ein, die etwas von ihr fordert, was kaum zu beschaffen ist. Für Kai beginnt eine abenteuerliche Reise ins Ungewisse mit zahlreichen Gefahren und Hindernissen.

Nach dem Lesen der Geschichte empfinde ich das Cover als noch besonderer, weil so viele Details drin stecken, die mit der Handlung zu tun haben. Vorher fand ich es zwar auch schon toll anzuschauen, aber wenn man die Elemente zuordnen kann und weiß, was sie für eine Bedeutung innerhalb der Geschichte haben, ist es noch mal etwas anderes. Der Farbschnitt, der das Cover fortsetzt sieht ebenfalls richtig toll aus.

Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gelungen. Man erlebt direkt eine kleine, etwas unheimlichere Szene mit, bevor man dann die Zwillinge und ihre Eltern etwas besser kennenlernt und mehr über ihre Tradition des Perlentauchens erfährt. Insgesamt bleibt viel von der Familie jedoch etwas blass, da man fast die gesamte Zeit nur mit Kai unterwegs ist. So bekommt man von der Protagonistin einen ganz guten Eindruck. Etwas schade finde ich, dass sie ihre Schwester so idealisiert und als perfekt darstellt. Möglicherweise empfindet sie es so, vermutlich schwingen da aber auch viele Schuldgefühle mit, aufgrund der Situation, in der sich die Familie befindet. Jeder hat so seine Stärken und Schwächen. Kai ist unglaublich mutig, dass sie loszieht, um ihre Zwillingsschwester zu retten und sich dafür allerhand Gefahren stellt, von denen sie zuvor vermutlich gar nicht gedacht hätte, dass sie diese bestehen könnte. Immer wieder stößt sie aber auch an Grenzen, muss auf kleine Tricks zurückgreifen oder ist auf Hilfe anderer angewiesen. Insgesamt mochte ich Kai, ich habe sie gern auf ihrer Reise begleitet und war gespannt, was für Herausforderungen sie im Laufe der Zeit noch so meistern wird.

Der Schreibstil ist größtenteils flüssig und mitnehmend. Es gibt viele tolle Beschreibungen, so dass man sich die Landschaft gut vorstellen kann und einen bildhaften Eindruck von den Personen und Wesen bekommt, denen Kai unterwegs begegnet. Die schöne Karte zu Beginn des Buches ermöglicht es zudem, die Reise der Protagonistin gut mitverfolgen zu können. Bei all den fremden Namen für die Orte, ist das auf jeden Fall hilfreich. Das Glossar am Ende des Buches erklärt noch mal einige Begriffe, besonders im Zusammenhang mit der Mythologie.
Die Japanische Mythologie findet sich an verschiedenen Stellen der Geschichte wieder. So erhält man einen kleinen Eindruck von einigen Dingen, ohne dass es sich in zu vielen Details verliert. Es gibt der Handlung in einigen Passagen eine besondere Atmosphäre und enthielt für mich auch neue Aspekte.

Im Mittelteil der Geschichte gab es für mich aber auch ein paar Längen innerhalb der Handlung, dort empfand ich den Schreibstil teilweise auch nicht als so richtig fließend, wie es sonst oft der Fall war. Man tritt ein wenig auf der Stelle, erfährt zwar etwas über den Alltag der Familie, bei der Kai zu diesem Zeitpunkt ist, aber die Spannungskurve flacht dort doch ziemlich ab. Auch wenn die Zeit dort durchaus hilfreich für den Rest der Reise ist und eine gewisse Bedeutung hat. Danach wurde das Tempo und die Spannung dann aber wieder angezogen und es wurde auch noch mal turbulenter und gefährlicher. Die magischen, übernatürlichen Elemente, die in die Geschichte mit einfließen, haben mir insgesamt gut gefallen.
Mir persönlich kam das Ende dann auch irgendwie etwas zu plötzlich. Zwischendurch dachte ich sogar, es könnte eine Fortsetzung geben, weil einiges in der Handlung darauf hindeutete und dann war es plötzlich zu Ende, ohne wirkliche Hoffnung auf eine Fortsetzung. Es gibt also schon eine Auflösung, die für mich auch überraschend war, ich weiß aber noch nicht so richtig, wie zufriedenstellend ich diese finde.
Fazit

Eine Abenteuergeschichte, die sich gut und flüssig lesen lässt, auch wenn es für mich im Mittelteil des Buches einige Längen gab. Wodurch die japanische Mythologie in verschiedenen Passagen in die Handlung einfließt, bekommt die Geschichte oft eine besondere Atmosphäre, die ich sehr mochte. Es ist eine gute Mischung aus Abenteuern, Herausforderungen, Entwicklungen der Protagonistin, anderen Charakteren, die auf verschiedene Weise in die Handlung eingreifen, Freundschaft, Hoffnung und Träumen.

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mir gefallen

Die Halbwertszeit von Glück von Louise Pelt

Zum Inhalt:
Wir begleiten drei Frauen ein Stück des jeweiligen Lebens und zwar Mylene in Paris 2019, Johanna 1987 im DDR Grenzgebiet und Holly in Los Angeles 2003. Alle drei Frauen haben ihre besondere Geschichte und die Frage, ob sie es denn verdient haben glücklich zu sein oder ob Glück nur eine bestimmte Zeit hält und das aus verschiedenen Gründen.

Meine Meinung:
Ich kann gar nicht so genau sagen, wieso das Buch so gut ist, wie ich es empfunden habe, aber irgendwas hat mich einfach getoucht. Ich habe jede der drei Erzählstränge als sehr interessant empfunden und auch die drei Protagonistinnnen sehr gemocht. Klar fragt man sich zwischendurch mal, was die drei Stränge miteinander zu tun haben und diese Frage wird auch sehr lange offen gehalten und das ist auch gut so, denn das macht auch einen Teil des Buches aus und baut Spannung auf. Ich fand das Buch gut geschrieben und sehr unterhaltsam.
Fazit:
Hat mir gefallen

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Rezensionen von inya:

sehr tiefgründig

Mutternichts von Christine Vescoli

Dieses Buch ist sehr ergreifend. Das Cover ist eher schlicht gehalten, doch es passt meiner Ansicht nach sehr gut zu dem Inhalt des Buches. Die Geschichte handelt von dem "Verschwinden" der Mutter und all ihrer Vergangenheit und Geschichten. Es geht um die Vergangenheit der Mutter und den eigenen Zusammenhängen.

Dieses Buch beinhaltet ein sehr schweres Thema über das man sehr wenig spricht oder sich Gedanken macht, da es so schwer ist und man lieber die Augen davor verschlossen hält. Dieses Buch hat mich selbst zum Nachdenken angeregt und mir eine tiefgründige Auseinandersetzung ermöglicht. Ich finde den Schreibstil der Autorin sehr gut und sehr passend. Ich kann es sehr empfehlen, aber vielleicht ist es nicht für jeden Leser geeignet, dies sollte man auf keinen Fall außer Acht lassen, bevor man die Lektüre beginnt und sich dem Buch annimmt.

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Rezensionen von inya:

ganz anders

Tremor von Teju Cole

Das Cover des Buches hat mir gut gefallen und es passt in meinen Augen sehr zu dem Inhalt des Buches, denn es ist schon im Bild vielschichtig. Diese Vielschichtigkeit macht dieses Buch aus. Denn es ist keine "normale" Geschichte mit einem eingleisigen Erzählstrang. Dieses Buch hat so eine ganz andere Erzählweise als die anderen Bücher die ich sonst lese.

Natürlich habe ich eine Weile gebraucht, bis ich in dieses Buch hineingefunden habe, aber ich denke, dass es sich lohnt sich mit diesem Buch auseinanderzusetzen. Denn man bekommt tiefe Einblicke in sehr interessantes und bewegtes Leben. Ich habe dieses Buch nach dem Einlesen sehr gut gefunden und kann es jedem Literaturbegeisterten Leser empfehlen, der sich auch an ein schwieriger zu lesendes Buch heranwagt. Diese LeserInnen werden sicher nicht enttäuscht, sondern belohnt.

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Rezensionen von froschman:

Vergrabenes kommt ans Licht

Der Sturm: Vergraben von Karen Sander

Kriminalhauptkommissar Tom Engelmann wird zu einem Skelettfund auf dem Darß gerufen. Eine Sturmflut hat einen Teil der Küste weggerissen, sodass die Gebeine aus dem Sand ragten. In der Nähe wurde ein weiteres Skelett gefunden, sodass die Vermutung naheliegt, dass es sich um weitere Opfer des sogenannten Darß-Rippers handelt, der im Sommer 1989 auf der Halbinsel mehrere Liebespaare brutal abschlachtete.

Die Untersuchungen wurden mit dem Fall der Mauer eingestellt, niemand fühlte sich damals zuständig und ein Verdächtiger verübte Selbstmord. Da in der Nähe eine gebrannte CD entdeckt wurde, hoffte man, mit dieser CD Hinweise zu finden und holte die Kryptologin Mascha Krieger vom LKA hinzu. Doch als diese erfährt, dass ihr Ziehvater bei der damaligen Suche beteiligt war, kommt ihr ein schlimmer Verdacht.
Karen Sander hat mit diesem Thriller den Auftakt zu einer neuen dreiteiligen Serie nach ihrer Erfolgstrilogie „Der Strand“ geschrieben. Die äußerst flüssige Schreibweise, die kurzen Kapitel, verschiedene Handlungsstränge, die sich zum Schluss zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen, bringen es mit sich, dass man das Buch, einmal begonnen, nicht mehr weglegen kann. Das offene Ende gibt Rätsel auf, daher freue ich mich schon auf den nächsten Teil.

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Rezensionen von Linelovesreading :

leider enttäuschend

Die Stadtgärtnerin, Band 1 - Lieber Gurken auf dem Dach als Tomaten auf den Augen! von Gina Mayer

Das Buch hatte mich sehr angesprochen, da ich die Bücher der Autorin normal liebe und so auch diese Geschichte unbedingt lesen musste. Doch leider hat mich dieses Buch enttäuscht.
Das Cover ist wunderschön und sehr bunt gestaltet. Das hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht.
Der Einstieg ins Buch hat mir noch sehr gut gefallen, danach nahm es aber immer mehr ab.

Die Geschichte enthielt für meinen Geschmack viel zu wenig Spannung und es wurde sehr häufig einfach nur beschrieben, was die Kinder tun und erleben. Auch der Schreibstil hat mir hier gar nicht gefallen. Teilweise fand ich die Schreibweise auch sehr verwirrend, da in der dritten Person berichtet wurde. Dies zeigte sich vor allem daran, dass die Eltern von Toni immer wieder Mama und Papa und dann wieder beim Vornamen genannt wurden. Immer wieder musste ich überlegen, welcher der beiden Männer nun der Vater ist.
Die Charaktere sind mir persönlich zu flach und klischeehaft geblieben. Der Tiefgang fehlte für mich komplett und es wurde extrem viel mit Klischees gearbeitet, zum Beispiel die ältere Nachbarin, die immer alles im Blick hat und das Mädchen, deren Mutter Kopftuch trägt und von ihren Kindern Höchstleistungen erwartet.
Was mir ganz gut gefallen hat, waren die Tipps rund um Pflanzen, die immer wieder innerhalb der Geschichte gegeben wurden. Allerdings wurden dafür manchmal Sätze unterbrochen. Meiner Meinung nach hätte man diese Aufteilung besser lösen können.
Insgesamt hat mich das Buch enttäuscht und ich werde auch die Reihe nicht mehr weiter verfolgen. Empfehlen kann ich das Buch auch nicht so richtig, da es meiner Meinung nach nicht das hält, was es verspricht.

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Rezensionen von Linelovesreading :

eine tolle Liebesgeschichte

Celebrity Crush (Celebrity 1) von Kirsti Kristoffersen

In diesem Buch geht es um Karoline mit K, die die Ferien mit ihrer Oma auf einem Campingplatz verbringen muss und dazu gar keine Lust hat. Doch durch Norah und vor allem durch Mathias ändert sich dann alles.
Das Cover ist sehr sehr schön gestaltet mit den bunten Farben. Die Schrift ist glitzernd, was mir auch sehr gut gefallen hat.

Die Personen auf dem Cover haben mich aber zunächst verwirrt, weil sie nicht zur Handlung zu passen scheinen. Im Verlauf der Geschichte ändert sich das aber und das Cover passt perfekt zum Buch.
Das Buch beschäftigt sich mit dem Thema der ersten Liebe und dem Schwärmen für Stars. Meiner Meinung wird das Thema sehr gut umgesetzt und es wird auch sehr umsichtig beschrieben, dass in der Welt der Stars nicht immer alles so ist, wie es zu sein scheint.
Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und daran merkt man auch, dass das Buch für eine jüngere Zielgruppe geschrieben ist. Dieser Schreibstil ändert aber nichts daran, dass auch mir das Buch sehr gut gefallen hat, auch wenn ich schon seit mindestens 10 Jahren nicht mehr der eigentlichen Zielgruppe entspreche. Auch ist die Sprache sehr an der heutigen Umgangssprache orientiert, was mich am Anfang ein bisschen gestört hat, dann aber doch sehr passend für die Geschichte und die Figuren war.
Karoline ist ein sehr authentischer Charakter und es wird gut beschrieben, wie sie sich im Lauf der Handlung fühlt und weiterentwickelt. Ich konnte gut mit ihr mitfiebern und mich in ihre Gefühlswelt hineinversetzen. Auch Mathias ist ein sehr sympathischer Charakter mit vielen Facetten und Geheimnissen. Norah dagegen war mir nicht so richtig sympathisch, genau wie Emma. Ich hatte das Gefühl, dass Karoline sich immer eine Freundin suchen muss, die gar nicht so gut zu ihr passt und sich teilweise auch sehr toxisch verhält. Die Person Chrissy fand ich auch reichlich eingebildet, aber dies hat den Grund zu zeigen, dass im Internet nicht alle so sind, wie sie zu sein vorgeben.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, da es nicht nur um die erste Liebe geht, sondern auch viele andere Themen wichtig, die Teenager bewegen und beschäftigen. Das Ende ging mir dann immer mal wieder ein bisschen zu schnell, so als ob die Geschichte unbedingt auf 219 Seiten erzählt sein muss. Das Ende hat mich sehr überrascht und mich mit vielen Fragen zurückgelassen. Ich brauche auf jeden Fall den zweiten Band dieser tollen Reihe, die mir ein sehr schönes sommerliches Feeling gab. Für mich eine absolute Empfehlung für alle Teenager und auch darüber hinaus. Insgesamt einfach eine locker-leichte Liebesgeschichte mit Tiefgang an den richtigen Stellen.

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