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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lena:

Was wäre wenn?

Das andere Tal von Scott Alexander Howard

Die 16 jährige Odile wohnt in einem ganz besonderen Tal und bewirbt sich auf Anraten ihrer Mutter als Conseillere, ein sehr angesehener Posten. In dem Tal im Westen von Odile kann man 20 Jahre in die Vergangenheit reisen und im Osten 20 Jahre in die Zukunft. Die Verantwortung wer in welches Tal reisen darf trägt das Conseil und stattgegeben wird dies eigentlich nur im Trauerfall.

Denn wer die Vergangenheit verändert ändert möglicherweise das Leben in allen Tälern.

Der Autor spielt in diesem Roman mit einem Gedankenexperiment und ich glaube, dass viele Menschen welche einen Verlust erlitten haben gerne mal die Zeit zurückdrehen würden. Vielleicht um andere Entscheidungen zu treffen oder um jemanden einfach noch einmal sehen zu dürfen. Mich hat der Roman auf jeden Fall sofort überzeugt und mir hat die Art wie der Autor Scott Alexander Howard die Geschichte von Odile und ihren Freunden erzählt hat sehr gefallen. Ich war ein wenig traurig als ich die letzte Seite erreicht hatte, so gerne hätte ich noch mehr erfahren.

Ich finde dem Autor ist sein Debüt wirklich gut gelungen und ich werde gerne an „Das andere Tal“ zurückdenken. Ein absolutes Highlight!

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Atmosphärischer und spannender Thriller

Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück von Ulf Kvensler

Der Thriller "Der Ausflug - nur einer kehrt zurück" des schwedischen Autors Ulf Kvensler ist bereits 2022 unter dem Titel "Sarek"  in Schweden erschienen, wurde dort sofort zum Bestseller und ist mit dem Swedish Crime Writers Award ausgezeichnet worden.
 
Wie in jedem Jahr planen die Juristin Anna, ihr Verlobter Henrik und Annas Freundin Melina eine Wanderung in Nordschweden, um neue Energie zu tanken.

 Doch diesmal fragt Milena ihre Freunde, ob ihr neuer Freund Jacob dabei sein darf. Anna und Henrik sind zwar wenig davon begeistert, mit einer ihnen vollkommen fremden Person zu reisen, möchten Milenas Bitte jedoch nicht ablehnen. Am Reisetag findet die erste Begegnung mit Jacob statt, der ein erfahrener Bergwanderer ist und gleich eine Änderung der Wanderroute vorschlägt. Die neue Route birgt viele Gefahren und wird bald zur Herausforderung für die Gruppe. 
 
Die Geschichte wird auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Rückblicke auf die gemeinsame Wanderung werden unterbrochen durch Polizeiprotokolle über Zeugenbefragungen. Darüber hinaus gibt es immer wieder Rückblicke in die weiter zurückliegende Vergangenheit. Obwohl vier Personen unterwegs sind, steht doch Anna als Ich-Erzählerin deutlich im Fokus. Wir erleben die Wanderung daher vorrangig aus Annas Sicht auf die Ereignisse. 

Das Buch ist in schönem Sprachstil geschrieben und liest sich sehr flüssig. Wir lernen die vier Wanderer kennen, die sehr unterschiedlich sind: die ehrgeizige Anna, den konditionsschwachen Henrik, die sanfte Milena und den bestimmenden Jacob. Ihre Charaktere sind perfekt gezeichnet, nach und nach erfahren wir mehr über sie und ihre Vergangenheit. 

Bereits die erste Seite ist spannend, die Spannung steigert sich immer weiter und bleibt bis zum Ende auf hohem Niveau. Wir erleben, wie aus der Wanderung ein Horrortrip wird, der alle an ihre Grenzen bringt. Die Paare sind den Naturgewalten ausgesetzt, bei eisiger Kälte entsteht ein Kampf ums Überleben. Mit zunehmender Erschöpfung und Entkräftung werden falsche Entscheidungen getroffen, es kommt innerhalb der Gruppe zu Unstimmigkeiten und heftigen Auseinandersetzungen, und bald fragt sich jeder, wem er überhaupt noch vertrauen kann. Im letzten Teil des Buches kommt es zu einer vollkommen unerwarteten Wendung mit einem überraschenden Ende.

Der perfekt inszenierte Thriller mit seinen atemberaubenden Szenen hat mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt, die Beschreibungen der rauen Bergwelt und der unberührten Natur waren faszinierend und trugen zur Spannung bei. Es gab raffinierte Wendungen, und mehrmals lockte mich der Autor auf falsche Fährten. Das Buch aus der Hand zu legen, fiel mir schwer, ich habe mitgefiebert und fühlte mich bis zum unvorhersehbaren Ende bestens unterhalten. 

Absolute Leseempfehlung für diesen atmosphärischen und spannenden Thriller! 

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Einfühlsam und leise

Der Buchclub – Ein Licht in dunklen Zeiten von Annie Lyons

"Der Buchclub - Ein Licht in dunklen Zeiten" ist eine eher ruhige Erzählung, in der zwar sehr viel geschieht, aber die doch sehr leise ist. Ich fand es sehr angenehm, denn die Geschehnisse sind stark und laut genug, so dass man sie nicht noch mit Trompetenwirbel schildern muss.

Man kann den Roman übrigens auch nicht mit "Die Bibliothek der Hoffnung" vergleichen.

Trotz Bücher und Krieg als sich überschneidende Themen sind die beiden Bücher sehr verschieden und erzählen andere Geschichten.

Im Original heisst der Titel "Air Raid Bookclub", also "Luftangriff Buchclub", der mir passender erscheint, als der deutsche Titel, von dem man denkt, dass es im Roman um einen Buchclub und noch ein bisschen um das Drumherum geht. Doch es ist umgekehrt, es geht um das Drumherum, also vor allem um Gertie Bingham und ihr Umfeld.

Gertie ist müde, kommt über Tod von Harry nicht hinweg und will ihre Buchhandlung aufgeben, doch dann kommt Hedy und der Krieg. Und sie macht weiter. Gertie mochte ich - eigentlich ist sie tatkräftig aus Leidenschaft und in Persona, doch der Tod ihres Mannes hat sie lebensunlustig gemacht. Glücklicherweise kann sie immer wieder dieser leichten Depressionstrauer entkommen, auch über ihren Schatten springen, wobei man spürt, welche Energie sie in sich trägt.

Auch Betty, Charles Ashford und Onkel Thomas Arnold sind sehr sympathisch, Miss Snipp, ist, wie ihr Name schon sagt, schwieriger. Harry, Gerties Mann, muss wunderbar gewesen sein, man erlebt ihn nur im Prolog auf den ersten Seiten. Es kommen viele weitere Figuren dazu: junge, wilde Teens and Tweens und solche im gesetzteren ruhigen Alter.

Hedy zum Beispiel, die 14jährige, die aus Deutschland geholt wird, um in England in Sicherheit zu leben. Die kinderlose Gertie fragt sich, wie das Zusammenleben mit Hedy funktionieren soll, zu Recht, aber bald verbindet sie mehr als nur die Liebe zu den Büchern.

Diese Liebe zu Büchern ist bereits auf den ersten Seiten merklich spürbar und hält bis zur letzten Seite an. Einige Figuren müssen sich erst auf Bücher einlassen, innert Kürze merken jedoch alle, dass die in Büchern erzählten Geschichten vom bedrohlichen realen Leben ablenken können. Besonders während man im Schutzbunker sitzt - und da kommt der Buchtitel ins Spiel.

Der Roman ist geprägt von Freundschaft und Mut. Beides brauchen alle Charaktere. Unter anderem wird eindrücklich geschildert, wie Hedy auf Lebenszeichen ihrer Eltern und ihrem Bruder wartet, und später auch alle vor Ort, als in England die Männer in die Armee eingezogen werden und niemand wird allein gelassen.

Die Kapitel werden mit Zitaten aus Klassikern überschrieben, das hat mir gut gefallen.

Fazit: Einfühlsamer Roman, der sich leicht lesen lässt.
4 Punkte.

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Rezensionen von Claudia R:

medizinischer Alltag

Ohne Befund von Lou Bihl

Klappentext / Inhalt:

Geschichten aus dem ärztlichen Alltag: Liebe, Humor und menschliche Dramen.
Was passiert, wenn ein ehemaliger Patient zum Stalker wird? Wie wird aus einem One-Night-Stand unter Kollegen eine längerfristige Beziehung? Und ist Viagra im Altersheim wirklich tabu? „Ohne Befund“ von Lou Bihl nimmt uns in zehn spannenden Kurzgeschichten mit auf eine aufregende Reise durch das Gesundheitswesen: Sie lassen uns einen Blick hinter die Krankenhaus-Fassade werfen und entführen uns in moralische Zwickmühlen und seelische Abgründe.

In der Reiseapotheke finden sich aber auch viel Humor und die heilende Kraft der Liebe als schmerzlindernde Allheilmittel.
- Feiner Humor mit Tiefgang: Gesundheitspolitik und gesellschaftlichen Problemen auf den Zahn gefühlt
- Gesundheit! Faktentreu recherchierte Alltagsgeschichten mit medizinischem Hinter-grund
- Skurrile Anekdoten aus dem Gesundheitswesen mit gesellschaftskritischen Touch und Augenzwinkern
Patientenversorgung mal anders: 10 kurze Geschichten aus dem medizinischen Kosmos mit nachhaltiger Wirkung
- Das perfekte Geschenk für Krankenschwestern, Pfleger*innen, Ärztinnen und Ärzte
Nachdenkliche Kurzgeschichten über Herausforderungen und Freuden des Gesundheitssystems
Menschen in Gesundheitsberufen wissen: Das Leben schreibt die unglaublichsten Geschichten. Täglich werden sie mit einer Vielzahl von fachlichen Herausforderungen und individuellen Problemen konfrontiert. Das geht oft weit über die medizinische Versorgung hinaus und reicht bis ins Private. Lou Bihl, Autorin und selbst Ärztin mit zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen, gewährt in ihren Büchern spannende Einblicke in die Welt der Medizin. Ihre Erzählungen regen zum Nachdenken an; es darf dabei aber auch geschmunzelt werden. Ihr viertes Buch, „Ohne Befund“, entführt die Leserinnen und Leser in die Welt des Gesundheits-Wesens und lässt sie hinter die Kulissen des ärztlichen Alltags blicken.

Cover:

Das Cover zeigt einen Krankenwagen mit Blaulicht, welcher auf der Straße durch die nacht rast. Optisch und farblich ist es toll und interessant umgesetzt.

Meinung:

Bei diesem Buch handelt es sich um verschiedene Geschichten aus dem medizinischen Bereich. Diese regen zum Nachdenken und eigenen interpretieren und diskutieren an. Geschichten die nachdenklich stimmen und auf verschiedene Problematiken und Thematiken eingehen und dies teils recht humorvoll, aber auch fachlich fundiert und tiefgründig.

Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen. Man merkt, dass die Autorin aus dem Bereich kommt und gut recherchiert und überlegt die Thematiken anspricht und umsetzt. 10 Kurzgeschichten sorgen hier für ganz unterschiedliche Einblicke und biete eine vielfältige Bandbreite in die Medizin und Thematik. Die Kurzgeschichten für sich sind gut durchdacht und jede sehr unterschiedlich. Manche haben mich mehr überzeugt oder auch nachdenklich gestimmt, manche auch überrascht oder gut unterhalten. Auch der Humor spielt eine gewisse Rolle, aber auch die Tiefgründigkeit und das Dahinter ist sehr wichtig.

Die Länge der einzelnen Geschichten ist gut gewählt und jede steht für sich. Auch die Quellenangaben und das Glossar je Geschichte ist gut gemacht. Interessant und auch bewegend gemacht. Man kommt ins Nachdenken über die verschiedenen Situationen und auch die Unterhaltung kommt dennoch nicht zu kurz.

Ein tolles kleines Büchlein mit Geschichten für Zwischendurch, nicht nur für medizinisches Personal, aber besonders für Interessierte in diesem Bereich.

Fazit:

Unterhaltsame und kurzweilige Lektüre mit Geschichten aus dem medizinischen Bereich, fundiert, sachlich, aber auch nachdenklich und mit dem gewissen Augenzwinkern.

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Rezensionen von LeserinLu :

Niedrigschwellig

Mit Kindern über Diskriminierungen sprechen von Olaolu Fajembola; Tebogo Nimindé-Dundadengar


Das Sachbuch "Mit Kindern über Diskriminierungen sprechen" ist eine wertvolle Ressource für alle erziehenden Menschen, die das wichtige Thema der Diskriminierung mit Kindern ansprechen möchten. Die Autorinnen bieten gemeinsam mit Expert:innen wie Raúl Krauthausen und Melodie Michelberger praktische Ratschläge und Strategien, um Kinder und Jugendliche für Vorurteile, Abwertung und Ausgrenzung zu sensibilisieren und sie davor zu schützen.

Damit das Sachbuch vielfältig unterstützt, ist die Vielfalt der behandelten Diskriminierungsformen, von Gewichtsdiskriminierung über Rassismus und Antisemitismus bis hin zu Diskriminierung aufgrund von Religion oder Behinderung, ebenfalls groß. Durch diese breite Perspektive erhält man einen Überblick, wobei jedes Kapitel auch allgemeine Tipps zur Verfügung stellt. Am besten haben mir die zahlreichen Empfehlungen zu Kinder- und Jugendbüchern am Ende jedes Kapitels gefallen, die dabei unterstützen, diese schwierigen Themen auf eine altersgerechte Weise anzusprechen.

Die Erklärungen im Buch sind einführend, weshalb sie mir teilweise zu unkonkret und oberflächlich waren. Für Leserinnen und Leser mit bereits vorhandenem Wissen über Diskriminierung mag dies dazu führen, dass sie weniger Neues erfahren. Dennoch ist wichtig zu betonen, dass die niedrigschwellige Erklärung der verschiedenen Diskriminierungsformen es auch Menschen mit weniger Vorkenntnissen ermöglicht, sich dem Thema anzunähern.

Insgesamt ist "Mit Kindern über Diskriminierungen sprechen" ein wichtiger Leitfaden für erziehende Menschen. Es bleibt zu hoffen, dass viele Erziehende dieses Buch lesen und die darin enthaltenen Ratschläge und Strategien aktiv in ihrer Erziehung umsetzen, sei es zu Hause, in der Kita oder in der Schule.

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Rezensionen von Netti:

Freundschaften im Krankenhaus

i fell in love with hope von Lancali

Dieses Buch war ja ein voller Erfolg in Amerika und so war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Optisch ist es eine glatte 5 von 5. Wunderschön und ein richtiger Hingucker. Auch der Farbschnitt.
So begann ich das Buch zu lesen und war von den ersten 2 Kapiteln doch etwas enttäuscht. Ich fragte mich, ob irgendwas mit der Übersetzung ins Deutsche nicht geklappt hat.

Die Sätze waren meist kompliziert ausgedrückt, Wörter eingebaut wo man denkt, sie passen da gar nicht rein und so war es etwas schwierig zu lesen und zu verstehen.
Aber ab Kapitel 3 , man könnte meinen der Übersetzer wurde ausgetauscht, war der Schreibstil plötzlich "normal ", man konnte ihn gut lesen und verstehen. Ab und zu tauchte nochmal ein Wort auf, wo ich dachte, das hätte ich anders formuliert, aber vielleicht sollte das so auch besonders poetisch klingen.

Ab Kapitel 3 kam eine wunderbare Geschichte zum Vorschein, teilweise sehr bewegend. Es gab immer Rückblicke in einzelnen Kapiteln in die Vergangenheit, wie die Kinder sich kennen gelernt hatten, was ihnen widerfahren ist.
Das Buch sollte man auf keinen Fall mit der Serie : "Club der roten Bänder" vergleichen. Zwar handelt es sich hier um kranke Kinder im Krankenhaus die sich befreunden, aber die Geschichte ist in keiner Weise mit Club der roten Bänder zu vergleichen.
Zu einigen Figuren bekam ich mehr Bezug und mochte sie gerne wie den kleinen Neo, zu anderen weniger, was wohl daran liegt das mehrere Kinder dort mitspielen.
Die Geschichte an sich ist sehr schön, man hätte aber durch eine etwas bessere Übersetzung am Anfang und vereinfachten Schreibstil ohne teils unpassende Ausdrucksweise mehr aus diesem Buch machen können. Ich denke, das Buch ist mehr für junge Leute und junge Erwachsene gedacht.

Ich gebe dem Buch trotzdem 4 Sterne weil die Geschichte schön ist.

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Rezensionen von Petra:

Weiterleben

Noto von Adriano Sack

In seinem Roman "Noto" erzählt der Autor Adriano Sack die Geschichte von Kornrad, der seinen Partner durch einen tragischen Unglücksfall verliert. Mit einem Teil der Asche seiner großen Liebe, , macht er sich auf den Weg zu dem Ort, an dem sie beide glücklich waren. Es ist ein Ferienhaus in der bezaubernden sizilianischen Barockstadt Noto.

Neben der Geschichte von Konrad nimmt sich de Autor viel Zeit, um von der Geschichte und den Gegebenheiten der größten und wahrscheinlich auch schönsten Insel des Mittelmeeres Sizilien zu erzählen. Deutlich ist die Verbundenheit von Adriano Sack mit dieser größten und südlichsten Region Italiens zu merken.
Der etwas langatmige Schreibstil hat mich beim Lesen oft gestört.
Gut hat mir gefallen, dass Adriano in Konrads Gedanken immer wieder zu ihm sprach und die Situation aus seiner Sicht betrachtete.

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Rezensionen von brauneye29:

Total interessant

Eine Fingerkuppe Freiheit von Thomas Zwerina

Zum Inhalt:
Louis Braille ist blind, was ihn nicht daran hindert Neues zu erlernen, wenn es auch schwieriger ist als für Menschen die sehen können. In Frankreichs nationaler Blindenanstalt kommt ihm die Nachtschrift von Charles Barbier in die Hände, was ihn fasziniert und schließlich gelingt es ihm die erhabenen Zeichen zu lesen und ihm wird klar, dass das der Schlüssel zum Wissen für alle Blinden sein kann.

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht habe, wie eigentlich die Blindenschrift entstanden ist und war umso erstaunter, dass der "Erfinder" selbst blind war. Was für ein unglaubliches Kind Louis doch gewesen sein muss und später als Erwachsener nicht minder. Ich fand das Buch total interessant und gut zu lesen. Wahrscheinlich werden ich die einem doch mal unterkommenden Braille-Schriften mit anderem Auge betrachten.
Fazit:
Total interessant

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Rezensionen von Katzenmicha:

Dunkle Geheimnisse

Küstenwahn von Sebastian Dobitsch

Privatdetektiv Liam Hopkins bekommt eine E-Mail von dem Leiter der Psychiatrie auf der schottischen Insel Widow Peak.Widow Peak, eine kleine schottische Insel, auf der sich eine verrufene Psychiatrie befindet, hat ein düsteres Geheimnis. Früher sollen bereits mehrfach auf mysteriöse Weise Patienten verschwunden sein.

Diesmal innerhalb von ein paar Tagen sind gleich drei Mitarbeiter spurlos verschwunden. Für die Aufklärung des Falls winken Liam 54.000- die er gut gebrauchen kann,den er ist hochverschuldet.Am Abend vor seiner Abreise geht er wie immer in den Pub und lernt dort die gefährliche Geldeintreiberin Sonja kennen.Die hat nicht nur ein Tattoo einer Libelle auf dem Fingerknöchel sondern auch eine Pistole. Sie soll ihn im Auftrag von Varga auf die Insel begleiten und notfalls erschießen. Auf der Insel werden sie als Patienten eingeschleust. Als dort eine Explosion den Funkturm zerstört, sind sie von der Außenwelt abgeschnitten und die nächste Fähre kommt erst in vier Wochen……

Der Autor Sebastian Dobitsch hat einen flüssigen und spannenden Schreibstil.Bildhaft nimmt er den Leser mit,es war abenteuerlich und die Gänsehaut wollte nicht schwinden.Viel zu schnell war der Psychothriller gelesen.-sehr gerne 5 Sterne.Ich bin schon mega gespannt auf den nächsten Teil der Reihe.
habe ich als Ebook gelesen.

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Rezensionen von rainbowly:

Spannender Abschluss

One Of Six - Vertrauen von Kim Nina Ocker

ACHTUNG 2. BAND - kann Spoiler zu Band 1 enthalten

Inhalt
Nach dem Luca und die anderen Bewerber im Ski-Resort Schreckliches erlebt haben, versuchen jetzt alle wieder in ihr Leben zurückzufinden. Dabei geht jeder anders vor - manche wollen einfach nur vergessen, andere aufarbeiten. Doch als plötzlich immer mehr Zweifel aufkommen, ob wirklich der richtige Täter verhaftet wurde, sind die sechs gezwungen zusammen zu arbeiten.

Meinung
Kim Nina Ocker hat mich mit dem ersten Band absolut gefesselt! Ich habe mitgefiebert und gerätselt und das Ende hat mir wirklich eine Gänsehaut verpasst. Deshalb musste ich natürlich Band 2 lesen!
Die Geschichte fängt recht ruhig an, aber nach und nach werden immer mehr Zweifel gestreut, die Stimmung wird beklemmender, seltsame Dinge passieren und wieder stellt sich die große Frage: Wem kann man überhaupt vertrauen? Der Personenkreis der Verdächtigen wird natürlich mit der Zeit immer kleiner, aber bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer vertrauenswürdig ist und wer nicht.
Das Setting war hier nicht so beeindruckend wie in Band 1, da es in einer gewöhnlichen Kleinstadt spielt. Trotzdem hat die Autorin immer wieder spannende Szene geschaffen.

Auch die Beziehung zwischen Luca und Dean entwickelt sich weiter. Das war sehr schön und erwachsen, aber steht hier für mich absolut nicht im Mittelpunkt.

Fazit
Ein tolles Finale dieser Dilogie!

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