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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von DoraLupin:

Mystisch

Die Unmöglichkeit des Lebens von Matt Haig

Die pensionierte Mathematiklehrerin Grace erbt von einer fast vergessenen ehemaligen Arbeitskollegin ein kleines Häuschen auf Ibiza. Neugierig geworden warum ausgerechnet sie das Haus geerbt hat, fliegt Grace nach Ibiza. Dort erlebt sie merkwürdige Tauchgänge und lernt eigenartige Menschen kennen.

Mehr und mehr lernt Grace, dass sie nicht alles auf der Welt mathematisch oder rational erklären kann und das gerade sie auserwählt wurde einen Kampf für die Natur auf dieser Insel zu führen.

Der Schreibstil von Matt Haig ist sehr schön anzuhören, er ist sehr anschaulich und lebendig und so hatte ich die Insel im Mittelmeer immer schön vor Augen, aber er schreibt auch sehr mystisch und märchenhaft, dies muss einem liegen. Besonders Grace fand ich von Anfang an eine unheimlich sympathische Protagonistin, die durch ihr Alter und den Beruf auch mal etwas ungewöhnlicheres darstellt. Dabei ist sie aber unheimlich liebenswürdig und ich habe sie gern begleitet bei ihrer Suche nach Antworten.

Ist der Mittelteil in meinen Augen etwas langatmig geraten und vieles wird intensiv beschrieben, so haben mir doch der Anfang und das Ende der Geschichte umso mehr Spaß gemacht. Das Buch ist ein Mix aus einem Wohlfühlroman der mystische Elemente vereint und einem Krimi und ich habe gerade am Ende sehr gerne über die Entwicklungen der Insel und die Gefahren gelesen. Spannend und ein wenig fantastisch geht das Buch zu Ende und schenk einem ein paar Stunden vergnügliche und mystische Hörstunden mit einer sehr sympathischen Protagonstin.

Die Hauptsprecherin hat gut zur Person Grace gepasst und hat wirklich toll gelesen. Die beiden anderen Sprecher die einen sehr kleinen Part hatten, haben mir aber ebenfalls gut gefallen und es hat Spaß gemacht ihnen zu lauschen.

Fazit: Wer es mystisch und ein wenig kriminalistisch mag, ist bei dieser Geschichte richtig.

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Rezensionen von Lealein1906:

Gruseln für Teenager

The House Trap von Emma Read

The Trap House hat mir für ein Gruselbuch für Teenager sehr gut gefallen. Es war wirklich spannend, es gab viele Rätsel zu lösen und wurde auch ziemlich plausibel aufgelöst. Dafür gebe ich sehr gute vier Sterne.
Claude, Deliah, Sam und Amity wagen ein letztes Abenteuer in den verbotenen Wald. Als Amity auf einmal verschwunden ist, werden sie auf ein altes Haus aufmerksam.

Als sie hineingehen schließt sich die Tür hinter ihnen. Um wieder herauszugelangen, müssen sie wie in einem Escape Room Rätsel lösen. Aber reicht das wirklich? Oder hat das Haus noch andere Überraschungen und Geheimnisse parat?
Am Schreibstil des Buches und dem Spannungsbogen gibt es wirklich nichts auszusetzen. Man ist sofort mitten in der Geschichte und will die Geheimnisse und Rätsel lösen. Die Sicht von Deliah gefällt mir sehr gut, weil ich mich schnell mit ihr identifizieren konnte. Mit anderen Figuren muss man erst ein bisschen warm werden, aber diese machen eine gute Entwicklung durch.
Für Teenager finde ich das Buch sehr gelungen, aber auch Erwachsene können es noch gut und mit Freude lesen, zwischendurch gibt es auch die eine oder andere Gänsehaut (auch wenn ich da vielleicht nicht wirklich ein Maßstab bin :D). Es gibt auf jeden Fall eine herzliche Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von DoraLupin:

Teils brutal, teils langatmig

Wächter der Magie – Aufbruch nach Artimé (Wächter der Magie 1) von Lisa McMann

Ich lese sehr gerne fantastische Kinder-und Jugendbücher, die mich auch als Erwachsene noch in den Bann ziehen können. Das Cover hat mir gleich gefallen, hat mich der untere Teil doch etwas an die "Land of stories" Reihe erinnert, die ich sehr liebe! Auch der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich wollte daher unbedingt mehr über diese Geschichte wissen.

Bei diesem Buch handelt es sich um einen Reihenauftakt, wir begleiten Alex der in Quill lebt. In diesem Land werden dreizehnjährige einem Ritual ausgesetzt, dieses teils sie „Gewollte“ und „Ungewollte“ ein. Alex wird ein Ungewollter, sein Zwillingsbruder bleibt als Gewollter bei seinen Eltern. Die künstlerisch begabten Ungewollten werden von der Gesellschaft eliminiert heißt es. Doch ihn und die anderen Ungewollten erwartet eine Überraschung: sie gelangen nach Artimé, einen geheimen und magischen Ort und werden dort unterrichtet. Doch Alex und sein Zwillingsbruder stehen nun auf unterschiedlichen Seiten, und ein Kampf scheint unvermeidbar!

Der Schreibstil eignet sich meiner Meinung nach noch nicht für 10jährige Kinder, das Ritual und auch die Kämpfe am Ende werden doch sehr brutal und bedrückend beschrieben und die Altersempfehlung würde ich daher auf mindestens 12 Jahre hochsetzten. Anfangs bin ich als Erwachsene gut in die Geschichte reingekommen und obwohl es brutal zugeht fand ich es auch fanszinierend und war gespannt wie es mit den Gewollten und den Ungewollten jeweils weitergeht. Die Welt Quill wurde von der Autorin sehr gut beschrieben und dieses Gefühl einer Diktatur wo die Entscheidungsträger alle Macht haben hat schon etwas an die Tribute von Panem erinnert. Artime hingegen wird sehr fantasievoll als ein Ort der Kreativität geschildert und ist farbenfroh und voller Hoffnung gewesen. Anfangs fand ich diese Welt sehr faszinierend und toll, aber bald hat mich die Geschichte hier leider etwas losgelassen und es gab immer wieder langatmige Passagen, obwohl mir die Idee insgesamt gut gefallen hat, dass durch Kreativität und Fantasie etwas schönes entstehen kann.

Während des Rituals habe ich sehr mit Alex mitgefiebert und war gespannt wie er sich im Unterschied zu Aaron, seinem Zwilling, entwickeln wird, aber ich wurde leider nicht richtig warm mit ihm und er blieb immer auf Distanz. Auch die anderen Charaktere des Buches fand ich eher kühl und distanziert als Leser und eine wirkliche Sympathie oder gar dass sie mir ans Herz gewachsen wären, hat sich leider nicht ergeben.

Einerseits mag ich die Idee des Buches, die Jugendliche auch zum Nachdenken anregen kann. Wie ist es in einer Diktatur zu leben, wofür lohnt es sich zu kämpfen und was passiert wenn man einigen zu viel Macht gibt? Aber einerseits war mir das Buch für Kinder doch sehr brutal an manchen Stellen, zum anderen gab es meiner Meinung nach auch zu viele langatmige Passagen um mich wirklich zu begeistern.

Fazit: Eingeschränkte Empfehlung für Kinder die magische Geschichten verbunden mit Kreativität mögen. Hier sollten die Eltern vielleicht besser mitlesen um dann mit den Kindern gemeinsam über die Handlung sprechen zu können. Alleine lesen erst für Kinder ab ca. 12 Jahren, meiner Meinung nach.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Eine spannende Fantasie Geschichte

Das Buch der tausend Türen von Gareth Brown

Cassie Andrews arbeitet als Buchhändler in New York und teilt sich mit ihrer besten Freundin Izzy eine Wohnung.Cassie ist traurig, als einer ihrer Kunden-der stets freundliche Mr. Webber, in der Buchhandlung während ihrer Schicht stirbt. Mr. Webber hinterlässt ihr das Buch der tausend Türen und für Cassie beginnt ein Abenteuer.

Mit dem Buch kann man durch Raum und Zeit reisen – einfach in dem man Türen öffnet. So reist Cassie mit ihrer Freundin Izzy beispielsweise in die Vergangenheit um ihren verstorbenen Großvater noch einmal zu sehen . Aber auch ins Venedig ihrer Jugend.Sie entdeckt eine Welt voller Möglichkeiten und wird in ein wildes Abenteuer gezogen.Rücksichtslose Büchersammler sind versessen nach dem magischen Buch und so geraten die zwei Freundinnen in Lebensgefahr.

Der Autor Gareth Brown hat einen flüsssigen und spannenden Schreibstil.Bildhaft nahm er mich mit in die Geschichte und ließ mich an Cassie und Izzy Seite alles miteleben.Es hat viel Freude und Spaß gemacht das Buch zu lesen und in eine andere Welt zu tauchen-sehr gerne 5 Sterne.

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Rezensionen von Peachybookdreams :

Über Kuscheln und Zusammenhalt

Kuscheln von Angelika Huber-Janisch

Ein zuckersüßes und informatives Buch, das zum Kuscheln einlädt.

Die Gestaltung der Illustrationen sind im Aquarellstil, die Bilder sind passend zu den jeweiligen Informationen und es gibt viele kleine Details zu entdecken.
Zu jedem der neun Tiere gibt es zwei Seiten mit wissenswerten Informationen rund um das Thema Kuscheln und das gemeinsame Leben der verschiedenen Tiere.

Hier könnt ihr euch auf Löwen, Orang-Utans, Erdmännchen, Pinguine, Koalas,
Bienen, Elefanten, Vögel und Rinder freuen. Man lernt die Heimat und den Lebensort der Tiere kennen und wie das Kuscheln mit Mama und Papa positive Auswirkungen auf sie hat. Aber auch das Thema Freundschaft und die Aufnahme von verwaisten Tieren werden beleuchtet. Hier gab es einiges, das selbst ich noch nicht wusste; von der Kuckuckshummel habe ich bis jetzt noch nichts gehört. Zum Schluss gibt es dann noch ein paar kleine Fakten über Bären, Seepferdchen, Japanmakake und natürlich den geliebten Haustieren Hund und Katze.

Der Schluss gefällt mir sehr gut, denn nachdem die jungen Leser all die vielzähligen positiven Gründe für das Kuscheln kennengelernt haben, dürfen sie sich nun selbst fragen, wie das Kuscheln ihnen schon weitergeholfen hat.

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Rezensionen von r005andrea :

Interessante Geschichte

Nach uns das Leben von Gudrun Eiden

Eine ungewöhnliche Geschichte über vier alte Herren die um Ihren Chor trauern weil es an Nachwuchs mangelt. Über jeden der vier wird in einem Kapitel geschrieben und seine Geschichte erzählt. Alles in allem ein berührender Roman der einen nachdenklich zurück lässt.

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Rezensionen von brauneye29:

Zu viel gewollt

Die Frauen von Maine von J. Courtney Sullivan

Zum Inhalt:
Nach einem schrecklichen Fehler, der ihr bisheriges Leben bedroht, kehrt Jane in ihre alte Heimat zurück, auch zu dem Haus auf der Klippe, dass sie schon als Kind fasziniert hat. Die neue Besitzerin bittet sie um Hilfe bei der Recherche zur Vergangenheit des Hauses und dabei werden die ehemaligen Bewohnerinner immer lebendiger, besonders als Jane eine unerwartete Entdeckung macht.

Meine Meinung:
Ja, das hätte ein sehr interessanter Roman über viele Generationen werden können, jetzt kommt aber ein fettes Aber, denn meiner Meinung nach hat die Autorin sich verzettelt und wollte einfach zu viel. Es wurden so viele Themen eingebracht, dass die Geschichte einfach überladen war. Detailverliebt wurde manches enorm ausschweifend erzählt, manches wurde förmlich im Schweinsgalopp erzählt. Mir fehlte insgesamt der rote Faden auch wenn es durchaus ein Buch war, das Potential hätte haben können, wenn man insgesamt weniger Themen verwurstet hätte.
Fazit:
Zu viel gewollt

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Rezensionen von Lesemama:

Eine Liebe über Jahrzehnte

Man sieht sich von Julia Karnick

Bewertet mit 4.5 Sternen

Zum Buch:

Frie und Robert lernen sich in der Schule kennen, als Robert die Schule wechselte. Ihm fiel Friederika gleich auf, bei ihr dauerte es länger. Als beste Freunde machten sie ihr Abitur. Robert ist schon lange verliebt, aber Frie denkt nur an ihre Freiheit.
Immer wieder überschneidet sich ihr Leben, aber nie scheint die Zeit für ein gemeinsames Leben zu sein.

Meine Meinung:

Es beginnt mit der ersten Begegnung im Jahr 1989 oder so und wir begleiten die beiden über drei Jahrzehnte bis 2023. Robert und Frie, zwei ganz normale Jugendliche. Frie mit ihrem strengen Vater, Robert mit seiner kranken Mutter. Irgendwie war es teilweise sehr langatmig, aber dennoch konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Ein Buch das still und leise eine sehr bewegende Story erzählt. Manchmal braucht mach als LeserIn auch mal so ein Buch. Hat mir schon sehr gefallen obwohl gefühlt nichts passiert ist, außer das Leben.

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mich nicht überzeugt

Mord in der Charing Cross Road von Henrietta Hamilton

Zum Inhalt:
Eigentlich geht in dem Antiquariat alles seinen gewohnten Gang bis Bücher verschwinden. Als dann auch noch der ungeliebte Mr. Butcher tot an seinem Schreibtisch aufgefunden wird, steht plötzlich alles still. Wieso sieht der Ermordete so überrascht aus, was hat er vor seinem Tod gesehen? Haben die Buchdiebstähle in den umliegenden Antiquariaten damit zu tun?
Meine Meinung:
Eigentlich hatte ich gedacht, dass das Buch Potential für einen typischen englischen Krimi hat mit dann halt auch ein wenig Liebesgeschichte, aber irgendwie hat mich der Erzählstil so gar nicht gepackt.

Es wurde mehr oder weniger immer nur herunter geleiert, was passiert war ohne das auch nur ein Hauch von Spannung aufkam. Dazu waren so viele Figuren vorhanden, dass man echt Mühe hatte, die auf die Kette zu bekommen. Die Liebesgeschichte kommt irgendwie zu schnell und nicht überzeugend erzählt daher.
Fazit:
Hat mich nicht überzeugt

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Rezensionen von Natalie:

Viel Grusel, weniger Romantasy

Diviners - Aller Anfang ist böse von Libba Bray

Die 17-jährige Evie O’Neill ist für einige Zeit bei ihrem Onkel Will in New York zu Besuch. Dort genießt sie, 1926, das rege Partyleben in vollen Zügen. Doch es geschehen kurz hintereinander grausame Ritualmorde, welche die Polizei vor Rätseln stellt. Als diese Will, seinerseits Direktor des Museums für Aberglauben und Okkultes, um Hilfe bittet, fängt auch Evie an, sich damit zu beschäftigen…denn nicht nur der Täter scheint besondere Fähigkeiten zu haben, solche hat sie auch.

Sie kann jedem Gegenstand Geschehenes des Besitzers entlocken und will damit helfen, den Täter zu finden. Dabei begibt sie sich gemeinsam mit Sam und Jericho, die ebenfalls Geheimnisse hüten, selber in Gefahr und der Wettlauf gegen die Zeit und den Täter beginnt.

Der Roman hat mich mit seinem Klappentext sofort angesprochen - New York in den 1920ern, etwas Grusel und interessante Charaktere sind eine spannende Mischung. Anders als von mir erwartet hat vor allem der Gruselfaktor einen großen Anteil gehabt, man taucht aber auch tief in das damalige Leben in New York ein. Mit Evie als Hauptfigur wurde eine neugierige, oft besserwisserische, aber vor allem interessanter Charakter geschaffen, welche mit ihren Fähigkeiten eine übersinnliche Note verliehen bekommt. Doch auch die weiteren Protagonisten sind allesamt interessant, nicht jeden muss man dabei sympathisch finden. Die Story selbst wird gelungen erzählt und die Atmosphäre ist beim Lesen immer spürbar.
Diviners - Aller Anfang ist böse ist der erste Band, welcher mich bis auf ein paar kleinere Kritikpunkte gut unterhalten hat. Man sollte aber meiner Meinung nach keine Romantasy erwarten - Liebe und Gefühle kommen zwar vor, werden aber nur am Rande angekratzt. Der Fokus liegt klar auf dem Grusel, Sekten, Okkultem und deren Handlungen.

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