Kunden em pfehlungen
Rezensionen von spozal89:
lustige Pumuckl Geschichten
Pumuckl, Tiergeschichten von Uli Leistenschneider; Ellis Kaut
Schon als ich noch Kind war, war ich Fan des kleinen Kobolds mit den roten Haaren. Auch mein Sohn findet ihn jetzt super lustig und wir haben schon mehrere von diesen Geschichtensammlungen von Pumuckl gemeinsam gelesen. Bei diesem Buch hier, handelt es sich um eine Sammlung verschiedenster Tiergeschichten.
Ob Pumuckl selbst ein Haustier möchte, oder den Zoo besucht, wir begleiten den Kobold und seinen Meister Eder bei vielen lustigen Abenteuern. Dabei ist er genauso witzig, charmant und pumucklmäßig wie man ihn kennt. Mein Sohn liebt die Streiche und Reime des kleinen Kobolds und liebt auch die Reaktionen vom Meister Eder sehr. Ein sehr stimmiges Geschichtenbuch, welches mit liebevollen und detailierten Illustrationen begleitet wird. Die Geschichten sind ideal zum vorlesen für zwischendurch oder aber auch als Gute-Nacht-Geschichten. Von uns gibts daher eine klare Empfehlung und fünf Sterne!
Rezensionen von Lesebegeisterte:
„Vier Freundinnen, vier Geheimnisse, ein Mord!“
The Hike von Lucy Clarke
„Vier Freundinnen, vier Geheimnisse, ein Mord!“
Maggie, Liz, Helene und Join beschließen einen Kurzurlaub in den Bergen Norwegens zu machen. Stille, Wälder, Berge und Wandern stehen auf dem Programm. Die Freundinnen könnten nicht unterschiedlicher sein, das machte mich schon von Anfang an neugierig, wie das wohl gut gehen wird!?
Liz: unglücklich verheiratet, Kinder, Ärztin.
Maggie: geschieden, Alleinerziehend und selbstständig. Helene: erfolgreiche Unternehmerin und Join: berühmte Sängerin, die absolut am Limit ist.
In Norwegen angekommen, schlafen die Freundinnen zunächst 1 Nacht in einer Pension. Dort kommt es schon einmal zu einem komischen Ereignis. Am nächsten Tag geht die abenteuerliche Wanderung auf den Berg „Blafjell“ los. Die Wanderung ist eigentlich nur für geübte Wanderer und eher gefährlich. Doch die Frauen lassen sich nicht abschrecken und gehen los. Schnell wird die Wanderung gefährlich, denn die plötzliche Kälte und eine Flussüberquerung haben die Frauen nicht bedacht. Auch haben sie immer das Gefühl, beobachtet zu werden. Ist doch vor 1 Jahr eine junge Frau spurlos auf diesen Pfad verschwunden.
Abwechselnd wird aus der Sicht der verschiedenen Frauen erzählt und aus der Sicht des Pensionsbesitzers. Ich fan den Schreibstil extrem packend, abenteuerlich, dramatisch und auch ein bisserl gruselig. Die Freundschaft der vier Frauen wird auf eine harte Probe gestellt. Ein lang gehütetes Geheimnis wird gelüftet und ein Mort wird aufgeklärt. Somit beinhaltet dieser Roman alles, was ein echter Spannungsroman braucht.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
„Die Rolle seines Lebens wird zum Alptraum!“
Stalker - Er will dein Leben. von Arno Strobel
Eric hat als Schauspieler endlich den großen Durchbruch. Das Feedback zu seiner Rolle im Münchner Tatort ist äußerst positiv und geht viral durch die Decke. Sein Bekanntheitsgrad steigt plötzlich enorm. Doch dann gibt es da eine Person, die sich für Eric ausgibt. Sie Leben gerät völlig außer Kontrolle.
Dann erhält er auch noch eine Nachricht, die etwas mit seiner Vergangenheit zu tun hat. Was ist damals in seiner Kindheit passiert? Eric war damals 11 Jahre alt und kann sich an nichts mehr erinnern.
Anfangs denkt Eric noch an einen Spinner, der nur Spaß macht. Doch schnell werden die Vorkommnisse immer dreister und es wird sogar Erics Familie entführt. Eric muss sich seiner Vergangenheit stellen, ihm renn die Zeit davon. Eric hat keinerlei Erinnerungen an seine Kindheit, wie sind seine Eltern ums Leben gekommen sind? Es sind keine schriftlichen Informationen von damals auffindbar sind. Schon sehr dubios das Ganze!!
Was er dann letztendlich herausfindet, fand ich schon sehr spektakulär und einfallsreich. Arno Strobl war sehr kreativ und hat führte den Leser*in von einer falschen Fährte zur nächsten. Besser hätte der Autor das nicht machen können. Der Lese -Stil war rasant und sehr spannend. Brisantes Thema, mit viel Nervenkitzel, Adrenalin und Dramatik. Toller Psychothriller.
Rezensionen von brauneye29:
Sehr schönes Buch
Kuscheln von Angelika Huber-Janisch
Zum Inhalt:
Das Menschen gerne kuscheln, wissen wir. Aber auch Tiere kuscheln, aber warum tun sie das?
Meine Meinung:
Mein Gott, ist das ein süßes Buch! Ich bin zwar durchaus weit weg von der Zielgruppe von Kindern ab 4 Jahren, aber das hat meiner Freude an diesem Buch keinen Abbruch getan, denn die Texte sind kurz und informativ und sicherlich sehr gut zum Vorlesen geeignet und auf den zahlreichen Illustrationen gibt es so viel zu sehen, dass gerade auch die Zielgruppe es lieben wird die Illustrationen anzusehen.
Ich selbst habe mir tatsächlich nie die Frage gestellt, warum Tiere kuscheln, auch wenn es einem sicher bei dem ein oder anderen Tier durchaus bewusst ist, dass sie es tun, aber hier wird in einfachen Worten erklärt, warum die einzelnen Tierarten eben die Nähe ihrer Artgenossen suchen. Ich fand das Buch einfach schön und kann es nur empfehlen.
Fazit:
Sehr schönes Buch
Rezensionen von Dana:
spannender, abenteuerlicher Auftakt
Birds of Paris – Das magische Pendel von Kathrin Tordasi
Léa ist neu in der Stadt – mal wieder. So oft wie sie umzieht, ist es kein Wunder, dass sie nie wirklich Anschluss findet und eher für sich bleibt. Als sie in Paris unterwegs ist, um ihre neue Heimat ein wenig besser kennenzulernen, trifft sie auf Alex, die gleichermaßen interessant und geheimnisvoll erscheint.
Léa kann ihren Augen zunächst kaum trauen: hat das andere Mädchen wirklich mit einem Vogel gesprochen? Und was war das für ein glänzendes Zeug, das plötzlich in der Luft lag?
Durch ihre neue Bekanntschaft taucht Léa in eine magische Welt ein, die ihr zuvor verborgen gewesen ist. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden muss sie Rätsel lösen, Abenteuer bestehen und auch der einen oder anderen Gefahr ausweichen. Eine turbulente und spannende Zeit beginnt für Léa, die sich immer wieder die Frage stellt, ob sie jetzt wirklich dazu gehört und inwieweit sie überhaupt ein Teil dieser aufregenden, aber auch gefährlichen Welt werden möchte.
Der Einstieg in die Reihe hat mir gut gefallen und mich neugierig auf die Fortsetzung zurück gelassen. Gern möchte ich wieder mit den Jugendlichen unterwegs sein, um mit ihnen weitere Abenteuer zu erleben, Rätsel zu lösen und noch mehr über die Magie und ihre Möglichkeiten erfahren.
Der Schreibstil von Kathrin Tordasi ist sehr angenehm, leichtgängig und flüssig. Ich empfand es auch angemessen für das vom Verlag empfohlene Lesealter. Man begleitet im Buch sowohl Léa als auch Roux, wobei die Kapitel mit Léa überwiegen. Da zu Beginn der Kapitel jeweils die Namen stehen und es keine Ich-Erzählungen sind, kann man immer gut erkennen, mit wem man gerade unterwegs ist und kommt auch innerhalb der Kapitel nicht durcheinander.
Léa stolpert ein wenig in die Gruppe rund um Alex, zu der auch Roux gehört, und muss sich erst mal mit allem zurechtfinden. Zu Beginn bekommt man auch noch etwas mehr von Léas Umfeld und Alltag mit, das nimmt im Verlauf des Buches dann allerdings ab, da sie dann fast ausschließlich mit den Leuten unterwegs ist, die sie neu kennengelernt hat und mit ihnen immer tiefer in die abenteuerliche Mission eintaucht. Roux ist schon länger ein Teil der magischen Welt und der Gruppe rund um Alex, und hat daher mehr Erfahrungen mit all den Dingen, mit denen sie sich auseinandersetzen müssen. So unterscheiden sich seine Gedanken und Empfindungen natürlich deutlich von Neuling Léa, die vieles erst mal einzuordnen lernen muss. Die Wechsel in den Perspektiven machen die Geschichte noch abwechslungsreicher und ermöglichen komplexere Einblicke. Insgesamt lernt man Léa und Roux am besten kennen, da man mit ihnen unterwegs ist und mehr über ihre Gedankengänge und Gefühle erfährt. Von den anderen Figuren, besonders von Ari und Coralie, die ebenfalls Teil des nicht ganz ungefährlichen Abenteuers sind, kann man sich im Verlauf aber auch ein ganz gutes Bild machen.
Ich habe mich die gesamte Zeit im Buch gut mitgenommen gefühlt. Die Handlung wird lebendig und anschaulich transportiert. Viele bildhafte Beschreibungen machen es leicht möglich, sich die Umgebung und die Ereignisse vorzustellen. Eine tolle Unterstützung sind hier auch die schön gestalteten Vignetten des Illustrators, die sich jeweils am Beginn der Kapitel befinden und ein wenig darauf Einstimmen. Besonders schön beschrieben fand ich die Passagen, in denen die magischen Aspekte mehr in den Mittelpunkt rücken. Léas Faszination für die für sie neuen und erst mal unbegreiflichen Dinge wurde nachvollziehbar dargestellt. Ich hoffe, zu den magischen Dingen erfährt man dann auch in der Fortsetzung noch mehr, hier bleiben einige Sachen natürlich noch offen oder werden nur angedeutet. Die Perspektivwechsel erhöhen die Dynamik und Spannung im Buch und ermöglichen es, Einblicke aus verschiedenen Blickwinkeln zu erhalten. Im Verlauf des Buches wird es immer turbulenter und temporeicher. Die Kinder und Jugendlichen stecken ziemlich in der Klemme und es ist nicht ganz klar, ob es ihnen gelingen wird, alle aus der Gefahrenzone zu befreien oder ob sie jemanden zunächst beim Feind zurücklassen müssen.
Immer wieder wird deutlich, dass Zusammenhalt und Gemeinschaft bei ihnen groß geschrieben wird. Sie stehen füreinander ein, unterstützen, motivieren und beschützen sich gegenseitig. Besonders schön sind die Momente, in denen die Herzlichkeit und Wärme zwischen ihnen in den Gesprächen und Gesten mitschwingt. Das bringt einem die Charaktere noch näher und zeigt gut die Dynamik zwischen ihnen. Besonders für Léa ist das neu, da sie aufgrund der vielen Umzüge bisher nicht wirklich Freunde gehabt hat. Teilweise distanziert sie sich auch noch etwas von den anderen, zumindest innerlich, da sie erst mal noch nicht das Gefühl hat, dauerhaft dazugehören zu können. Ihre Einstellung dazu verändert sich mit der Zeit, auch weil die anderen ihr deutlich sagen, dass sie eine von ihnen ist. Ich empfand die Art, wie sich das entwickelt, als angenehm und authentisch. Klar geht es recht schnell, aber die Protagonisten sind auch in einer Ausnahmesituation, in der man sich nicht erst lange kennenlernen kann. Trotzdem sind die Zweifel und Bedenken berechtigt und einfach auch den Erfahrungen geschuldet.
Fazit
Ein spannender, angenehm geschriebener Auftakt der Reihe, der mich neugierig auf die Fortsetzung macht. Mit den kleinen Rätseln, Abenteuern und Gefahren ist immer was los in der Geschichte und ich fühlte mich gut mitgenommen. Es macht Spaß die Truppe zu begleiten und Stück für Stück mehr über die magischen Aspekte mitzubekommen.
Rezensionen von Carmen19994:
Viele Facetten
Antichristie von Mithu Sanyal
Der Erzählstil der Autorin bleibt auch nach der Leseprobe weiterhin rasant- man wird förmlich in die rießende Geschichte hineinkatapultiert. Der Spannungsbogen baut sich rasend schnell auf, in dem Buch gibt es kein langsames dahindümpeln!
Ich finde es auch toll, wie die Autorin es geschafft hat, die Zeitreise (von mir zu Beginn noch kritisch betrachtet) in die Geschichte einzubauen.
Es wirkt nicht gezwungen. Die Autorin schafft es auch hier gekonnt, verschiedene Welten und Erfahrungen miteinander verschmelzen zu lassen.
Der Roman ist humorvoll und trotzdem behandelt er unglaublich ernste Themen und liefert auch viele Informationen dazu. Ich finde jedoch, dass der Roman manchmal leider etwas verwirrend war, eben wegen dieser Informationsdichte und nach meinem Geschmack wurden auch ein paar Themen zu viel mit eingearbeitet. Etwas weniger Dichte hätte meiner Meinung nach an manchen Stellen nicht geschadet. Trotzdem ist es ein sehr lesenswerter Roman!
Rezensionen von Lilli33:
Auch der 20. Fall kann noch fesseln
Im kalten Licht des Morgens von Wolfgang Burger
Auch der 20. Fall kann noch fesseln
Inhalt:
Eigentlich ist der Heidelberger Kripochef Alexander Gerlach nach den Ereignissen im letzten Mai noch krankgeschrieben. Doch als er beim morgendlichen Joggen die Leiche einer jungen Frau findet, nimmt er sich selbst des Falles an. Denn die Sache ist kurios.
Während Gerlach die Kollegen informiert, verschwindet die Frau und stattdessen liegt ein bewusstloser älterer Mann da.
Meine Meinung:
Ich habe viele Jahre in Heidelberg und Umgebung gelebt. Da sind die Krimis von Wolfgang Burger für mich fast schon Pflicht. Einige Schauplätze kenne ich, anderes hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Zurechtfinden kann man sich bei Burgers Beschreibungen auf jeden Fall, auch wenn man die Gegend nicht kennt.
Nun gibt es schon 20 Bände um den sympathischen Kriminalpolizisten, und ich hoffe, es werden noch viel mehr. Man kann die einzelnen Bände ohne Vorkenntnisse lesen, aber möglichst in der richtigen Reihenfolge, da öfter mal etwas aus einem früheren Fall erwähnt wird.
„Im kalten Licht des Morgens“ beginnt sehr stark mit einer mysteriösen Szene und geht spannend weiter. Der Kriminalfall entpuppt sich bald als vielschichtig und verworren. Doch die Polizei bleibt hartnäckig dran. Deren Arbeit wirkt ziemlich authentisch. Der neue junge Kollege Tim Kurtz gefällt mir. Er ist ziemlich gewieft und hat Biss. Dass Klara Vangelis plötzlich wieder auf der Matte steht, kommt überraschend. Ihr Motiv scheint mir allerdings an den Haaren herbeigezogen zu sein. Das konnte mich absolut nicht überzeugen.
Alexander Gerlach kämpft immer noch gegen die Nachwirkungen des letzten Falles und leidet zudem unter der Trennung von Theresa. Auch mit den Töchtern läuft es nicht ohne große Sorgen. Diese Probleme lassen Gerlach sehr menschlich und sympathisch wirken und nehmen zum Glück auch keinen zu großen Raum ein.
Fazit:
Auch wenn es vielleicht nicht gerade der beste Band der Reihe ist, wurde ich wieder mal spannend unterhalten.
Die Reihe:
1. Heidelberger Requiem
2. Heidelberger Lügen
3. Heidelberger Wut
4. Schwarzes Fieber
5. Echo einer Nacht
6. Eiskaltes Schweigen
7. Der fünfte Mörder
8. Die falsche Frau
9. Das vergessene Mädchen
10. Die dunkle Villa
11. Tödliche Geliebte
12. Drei Tage im Mai
13. Schlaf, Engelchen, schlaf
14. Die linke Hand des Bösen
15. Wen der Tod betrügt
16. Wenn Rache nicht genügt
17. Der sanfte Hauch des Todes
18. Am Ende des Zorns
19. Als die Nacht am tiefsten war
20. Im kalten Licht des Morgens
Rezensionen von tenorschramme:
Roman+Manga= Leuchtende Kinderaugen
School of Beastly Island Band 1 - Gestrandet von Christian Tielmann
Es ist ja immer etwas schwierig Kinder die nicht das "Leseratten-Gen" haben zum lesen zu animieren.
Da kommt dann immer der Wiederwillige Kopromiss es soll ein Comic oder Manga sein.
Zum Glück gibt es da einige Buchvertreter wie zb. Gregs Tagebuch oder die Lotta-Leben- Reihe die es geschickt schaffen einen Roman mit einem Comic zu verbinden.
Ähnlich ist es hier bei School of Beastly Island. Es werden verschieden Möglichkeiten genutzt, neben dem reinen Manga-Stil gibt es auch größere Fließtexte die zb. mit entsprechend halbseitigen Illustrationen ergänzt werden um das stupide Blocktext-Schema zu durchbrechen und vor allem Wenigleser zu animieren schnell voran zu kommen.
Dazu kommt eine tolle Story um ein Geschwister-Paar das auf einer (gar nicht so) einsamen Insel strandet und dort eine Schule für Magiebegabte findet. Doof nur das Tapio, der Junge der beiden Geschwister, gar keine Magie beherrscht.
Alles in allem eine sehr schöne Geschichte mit super Motivationselementen um vor allem Wenig-Leser einen guten Zugang zur Buchwelt zuschaffen und durch das leichte und schnelle vorrankommen zu motivieren.
Rezensionen von Bianca:
Spannendes Winterabenteuer mit großartiger Sprecherin
Winterjunge Winterjunge von Henni Liz Borßdorff
Ich bin völlig in den Bann gezogen und freue mich schon auf die nächsten Teile. Die Geschichte ist faszinierend und die Sprecherin erweckt sie mit ihrer Art, jedem einzelnen Charakter eine unverwechselbare Stimme zu geben, zum Leben.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von BiancaRezensionen von Kwinsu:
Sehr nützliches Buch für ein gendern ohne Offensichtlichkeit
Dudenkonform gendern ohne Genderzeichen von Andrea Görsch; Katja Rosenbohm
"Dudenkonform gendern ohne Genderzeichen - eine Anleitung" ist ein kurzes Handbuch zum Gendern der beiden Autorinnen Andrea Görsch und Katja Rosenbohm, das nicht nur äußerst praktisch, sondern auch informativ und gedankenanregend ist. In kurzen Kapiteln bieten die Autorinnen verschiedene Möglichkeiten, wie Sonderzeichen beim Gendern vermieden werden können und zeigen leicht verständliche Beispiele auf.
Zu jedem Vorschlag liefern sie auch die Vor- und Nachteile der jeweiligen Ausdrucksweise. Im hinteren Teil des Buches finden sich auch zahlreiche Übungen samt Lösungsvorschlägen, bei denen gleich selbst erprobt werden kann, was zuvor gelehrt wurde. Zudem liefert es auch hervorragende Argumente, weshalb Gendern richtig und wichtig ist. Außerdem gibt es genügend Raum für eigene Notizen.
Ich bin von diesem Handbuch sehr angetan, weil es kurz und prägnant tolle Alternativen für gelingendes Gendern bietet, das vielen Widerrednern und Gegnerinnen der geschlechtergerechten Formulierungen den Wind aus den Segeln nimmt. Auch grafisch ist es sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet und die große Schreibweise des Textes baut Barrieren ab. Ich habe das Buch schon im Freundeskreis herumgezeigt und bin auf viel positive Resonanz und Begeisterung gestoßen. Ich kann es nur allen empfehlen, die gerne abwechslungsreich und inkludierend Schreiben und offen für neue Denkanstöße und alternative Schreibweisen sind.











