Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Buchseelensammlerin:

Für junge Leser:innen

Mondia-Dilogie 1: Silent Secrets von Alexandra Flint

Das Cover ist sehr detailreich gestaltet und man entdeckt beim genauen Hinschauen immer mehr der eingearbeiteten Details.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und detailreich. Was mir nicht so gut gefallen hat, war das immer wieder auf Französisch geschrieben/geredet wurde. Ja, die Geschichte spielt in Frankreich, aber mir war es zu viel.

Ist natürlich Geschmackssache.

Die Grundidee über eine Weltenbibliothek, die alle Erstausgaben beinhaltet, fand ich sehr interessant und gut umgesetzt. Wer hätte nicht gern auch so eine Bibliothek.

Die Charaktere der Protagonistin finde ich sehr gut ausgearbeitet und ich bin auf ihre weitere Entwicklung in Band2.

Silent Secret ist ein guter Auftakt der sehr spannend und actionreich ist mit einem klitzekleinen Hauch Romance. Hier und da hat es zwar ein paar Längen, aber das hilft dem Leser mal kurz zu verschnaufen bevor es wieder spannend wird. Ich bin auf Band 2 gespannt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Buchseelensammlerin

Rezensionen von Bücherfreundin:

Gelungenes Debüt mit Tiefgang

Ava liebt noch von Vera Zischke

In ihrem Debütroman "Ava liebt noch" erzählt Vera Zischke die Geschichte der 43-jährigen Ava, die als Lektorin tätig war, ehe sie und ihr Ehemann Ralf sich dazu entschlossen, dass Ava ihren Beruf aufgibt und sich um die Erziehung der Kinder und den Haushalt kümmert, damit Ralf sich ganz seiner Tätigkeit in der eigenen Anwaltskanzlei widmen kann.

Die Töchter Mia und Lana sind 12 und 10, Sohn Nico fünf Jahre alt. Die Familie bewohnt ein schönes Haus und lebt in gesicherten Verhältnissen, doch nach all den Jahren ist Ava nicht mehr glücklich mit ihrem Hausfrauendasein. Eines Tages sieht sie beim Großeinkauf im Supermarkt einen jungen Mann, der dort arbeitet. Sie ist fasziniert von seiner Attraktivität und fährt nun häufiger zum Einkaufen, nur um ihn zu sehen. Als sie erfährt, dass er Kieran heißt und Schwimmlehrer ist, meldet sie ihre älteste Tochter kurzerhand zu einem Schwimmkurs an. Aus ihrer anfänglichen Schwärmerei für den 19 Jahre Jüngeren entwickelt sich langsam eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Doch schon bald muss Ava eine schwierige Entscheidung treffen ...

Die Autorin erzählt die berührende Geschichte, die sich über einen Zeitraum von fast 20 Jahren erstreckt, aus den Perspektiven beider Protagonisten in der Ich-Form. Wir begleiten Ava in ihrem Alltag, die Bedürfnisse der Kinder und der wiederkehrende Kreislauf der Tätigkeiten im Haushalt bestimmen ihren Tagesablauf. Ihre eigenen Bedürfnisse kommen meistens zu kurz, oft fühlt sie sich erschöpft und überfordert, von Ralf mit der Verantwortung für die Kinder allein gelassen. Durch die Begegnung mit Kieran blüht sie förmlich auf, nimmt sich selbst wieder als Frau wahr und fiebert den heimlichen Treffen entgegen.

Der Roman mit dem wunderbaren Cover ist in schöner Sprache geschrieben und liest sich sehr flüssig, die sympathischen Charaktere sind authentisch beschrieben. Avas innere Zerrissenheit und ihr Kampf zwischen Pflichterfüllung und Liebe sind sehr eindrucksvoll und mit viel Empathie dargestellt. Die wechselnden Perspektiven in der Ich-Form fand ich großartig, sie ermöglichen dem Leser einen tiefen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten. Ich mochte Ava und Kieran, ihre Entwicklung über die Jahre hat mir sehr gefallen, und ich mochte die unerwarteten Wendungen sowie die gesellschaftskritischen Aspekte des Buches vor dem Hintergrund der Mutterschaft und der Rolle der Frau.

Ich habe das fesselnde Buch, in dem es neben Liebe und Sehnsucht auch um Krankheit und Alter geht, sehr gern gelesen und mich bestens unterhalten gefühlt. Leseempfehlung!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bücherfreundin

Rezensionen von Peachybookdreams :

Das menschliche Monster

Tage einer Hexe von Genoveva Dimova

Schreibstil/Setting: Die Geschichte fängt gleich spannend an, das düstere Setting von Chernograd hat mich sofort gefesselt. Ich habe bis jetzt noch kein einziges Buch über die slawische Mythologie gelesen, habe aber von ein paar der Figuren schon gehört. Ich fand das Worldbuilding großartig, am Ende des Buchs gibt es einen Monsterleitfaden, der einem jedes Monster nochmal genaustens erklärt.

Es gibt viele originelle Elemente, besonders die schaurige und lebendige Mauer zwischen Chernograd und Belograd fand ich sehr kreativ. Ich finde, der Klappentext passt nicht ganz zu der Geschichte, nichtsdestotrotz hat mir der Verlauf aber sehr gut gefallen, besonders die Murder Mystery Elemente sorgten für zusätzliche Spannung.

Charaktere: Kosara war mir sofort sympathisch, die freche Chernograder Hexe hat alle Hände voll zu tun, um die Stadtbewohner mit Zauber und Tränke während der schmutzigen Tage zu unterstützen. Für jedes Monster gibt es Regeln, um sich angemessen vor ihnen zu schützen. Vor einem Monster hat sie am meisten Angst, dem Zmey der es auf junge Frauen abgesehen hat, denn gegen ihn kann man kaum etwas unternehmen. Ihre Angst bringt sie dazu, ihren Hexenschatten aufzugeben und so beginnt ein Wettlauf der Zeit, denn eine Hexe ohne ihren Schatten erkrankt an der Schattenkrankheit.

Asen der Belograder Polizist begleitet Kosara auf der Suche nach ihrem Schatten. Durch seinen Charakter bekam die Geschichte einen Kriminalanteil, der zusätzlich noch zum Miträtseln einlädt. Außerdem sucht er nach dem berühmt-berüchtigten kriminellen Karaiwanow, der ihm schon zu oft durch die Finger geglitten ist.

Der Zmey ist ein sehr menschlicher Antagonist, seine Verhaltensweisen erinnerten mich stark an Männer in missbräuchlichen Beziehungen. Genau das machte ihn zu einem sehr realistischen und erschreckenden Bösewicht.

Fazit: Ein großartiges Fantasybuch über slawische Mythologie. Tolles Worldbuilding und interessante und humorvolle Charaktere. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht, denn es gibt noch einiges für Kosara und Asen zu erledigen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Peachybookdreams

Rezensionen von Astrid:

Schwarz und weiß

Der Untergang von Thornton Hall von Britta Habekost

Elinda soll mit Hydeworth, einem reichen Ekel verheiratet werden. Töchter dieser Zeit haben sich in eine arrangierte Ehe zu fügen. Liebe ist nicht vorgesehen. Elinda jedoch stemmt sich gegen den Wunsch ihrer Eltern, die in dieser lukrativen Ehe auch eine Sanierung des Familienstammes sehen. Diese Extravaganz, sich gegen eine standesgemäße Ehe zu wehren, findet ihren Grund in der ‚liberalen Erziehung‘ Elindas.

Mehr als nur einmal bereut ihre Mutter, dass sie ihre Tochter nicht rechtzeitig den schicklichen Normen entsprechend ‚geformt‘ hat, wohingegen Bruder David natürlich jedwede Freiheiten genießt.

Gerade befindet sich David auf großer Tour durch Europa. Weltmännisch gebildet, soll er davon zurückkehren, sich aber auch die Hörner abgestoßen haben, denn auch sexuelle Eskapaden sind das Ziel dieser Reisen. Und dann verschwindet David und eine Nachsuche wird organisiert.

Nun sieht Elinda ihre Chance gekommen, die da heißt: Flucht.
Auf der Suche nach ihrem verschollenen Bruder reist Elinda (anfangs als blinde Passagierin) mit Blake Colbert, der die Aufgabe übertragen bekam den Bruder zu finden.
Es geht nach Italien, das Ziel ist Pompeji. Schon der Weg ist anstrengend. Das Italien, das wir heute kennen, ist damals noch düster, verarmt und gefährlich.

Die Geschichte wird fast ausschließlich aus Elindas Sicht geschildert. Sie ist eine Frau, die keine Frau sein möchte, weil Männer Freiheiten genießen, Frauen aber nicht. Aber irgendwie will sie dann doch Frau sein, denn da ist Blake Colbert. Er ist der Geheimnisvolle, in den sie sich verschaut.
Ihm gegenüber steht der krasse Gegenpol: Hydeworth. Elindas künftiger Ehemann. Er ist der Grausame.

Schön wäre gewesen, wenn in den Kapiteln auch Colbert und Hydeworth ihr Innerstes nach Außen hätten stülpen dürfen. Ich hätte mir gewünscht, dass sie sich präsentieren dürfen. Ihre Charaktereigenschaften waren mir zu glatt, es gibt nur schwarze und weiße Züge. Der Gute. Der Böse.

Den Weg von Großbritannien nach Italien fand ich bis Paris sehr spannend. Danach verlief die Reise ein wenig ‚eindimensional‘, allerdings mit gut eingestreuter Mystery, die durchaus leichten Gruselcharakter hat.

Was unterwegs nicht erwartet werden darf, ist stürmische Liebe. Im Gegenteil. Die Romanze entwickelt sich langsam, regelrecht zurückhaltend, aber dafür innig.
Das Ende hingegen ist überraschend, hat Raffinesse und überzeugt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Astrid

Rezensionen von Astrid:

Keine Geschichte, die man einfach so dahinliest!

All die kleinen Vogelherzen von Viktoria Lloyd-Barlow

Die Autorin Viktoria Lloyd-Barlow ist selbst Autistin. Sich von ihr in das Leben ihrer Figur, der autistischen Sunday mitnehmen zu lassen, ist wie eine fremde Welt zu bereisen, vor allem dann, wenn man mit den täglichen Herausforderung dieser neurologischen Störung sonst nicht befasst ist.

Sunday ist in der schwierigen Situation sich der Außenwelt anpassen zu müssen, und dabei liegen lebenslang kleine und große Stolpersteine in ihrem Weg.

Um sich die Orientierung leichter zu machen, hält sich Sunday an ein Benimmbuch aus den 1950er-Jahren. Und sie beobachtet das Verhalten der ‚normalen‘ Menschen, um sie nachzuahmen, was durchaus skurril ist, wenn sie sich z. B. eine optisch sehr besondere Bluse für die familiären Beerdigungen kauft, die vermutlich sonst niemand tragen würde, auch wenn die Grundfarbe passt.

Jeder Tag hält für Sunday neue Konfrontationen bereit, denen sie sich stellen muss. Aufregend wird das, als neue Nachbarn einziehen: Vita und Rollo. Die beiden bringen das Leben von Sunday und ihrer Tochter Dolly durcheinander, denn Vita ist alles, was Sunday nicht ist. Exzentrisch, leichtlebig, schön, aber auch oberflächlich. Ich empfinde sie als Blenderin, doch Dolly ist von Vita genauso angetan, wie es Sunday ist, wobei ich Sunday eher als staunende Beobachterin empfinde, die sich von Vita einfangen lässt.

Die Handlung ist anfangs leicht und alltäglich, unterbrochen von Sundays Analysen der neuen Nachbarin. Wäre ich Sunday, würde ich mich fragen, warum mich die Nachbarin als Freundin ‚auserwählt‘ hat, wo ich doch eher farblos und durchaus eigenartig bin. Aber die Störung im Zwischenmenschlichen beginnt auch ohne diese Frage, denn schon bald wird die Beziehung zwischen Sunday und Dolly auf die Probe gestellt.

Aufwühlend. Absolut lesenswert!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Astrid

Rezensionen von bine525:

Eiskalte Polarkreis Spannung

Blutbuße von Viveca Sten

Der dritte Band aus der Polarkreis Krimiserie der schwedischen Autorin Viveca Sten ist mein erster Band von ihr, und ich als Krimiliebhaberin der eher komplexen Art mit viel privaten Einflüssen des Ermittlerteams, bin bei dem Buch voll auf meine Kosten gekommenen. Auch mein Quereinstieg ohne Vorkenntnisse der vorherigen zwei Bände war reibungslos.

Ein altes Hotel in den Bergen soll zu einem Luxushotel umgebaut werden. Doch bevor es dazu kommt, wird die Planerin des ganzen Projektes auch schon ermordet. Eigentlich ein klassischer Kriminalfall, aber dennoch schafft es Viveca Sten trotz "alter Leier" daraus einen spannenden Schmöker von A-Z zu schreiben. Viele Verdächtige, falsche Spuren und haufenweise mögliche Tatmotive liessen mich bei der Ermittlung fleissig mitraten. Ausserdem gefiel mir sehr, dass das Buch aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird und das es auch Texte aus der Vergangenheit gab. Das gab mir das Gefühl, immer schon ein wenig mehr zu wissen als das Ermittlerteam.
Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich mir sicherlich auch noch die beiden ersten Bände demnächst gönnen werde.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von bine525

Rezensionen von Sarah:

Yellowface von R. F. Kuang

June und Athena kennen sich seit dem College und verfolgen den selben Traum: sie möchten gefeierte Autorinnen werden. Während June schon an ihrem Debütroman gescheitert ist, wird Athena immer mehr und mehr gefeiert und zieht sogar einen Vertrag für eine Netflix-Verfilmung ihres Buches an Land. Als die beiden auf Athenas neuen Deal anstoßen, stößt June durch Zufall auf ihr neuestes Manuskript und weiß sofort, dass Athena damit wieder einen grandiosen Erfolg landen wird.

Als Athena jedoch durch einen tragischen Zufall stirbt, beschließt June, das bislang unveröffentlichte Manuskript unter ihrem eigenen Namen zu veröffentlichen und erntet damit ihren ersten großen Erfolg. Doch wie weit würde sie gehen, um ihr Geheimnis zu bewahren?

Ich fand das Buch wirklich sehr gut. June ist eine wirklich frustrierende Protagonistin, am Anfang hegt man noch Sympathie für sie, diese geht jedoch sehr schnell verloren. Ihre ständigen Ausreden und wie sie sich selber belügt gibt dem Buch einen grandiosen flair und ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen. Ich hätte nicht gedacht, dass das Buch es schaffen würde, eine durchgehende Spannung aufrecht zu erhalten, ich wurde jedoch schnell eines besseren belehrt. Zwar bin ich jetzt nicht total versessen darauf, weitere Bücher der Autorin zu lesen, dennoch bekommt dieses Buch klare 5 Sterne und ich kann es wirklich weiterempfehlen!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Sarah

Rezensionen von Reiseweise:

Aktivismus-Ratgeber

Empathie und Widerstand von Kristina Lunz

In ihrem neuen Buch schreibt die bekannte Aktivistin und Unternehmerin Kristina Lunz über die beiden scheinbar gegensätzlichen Prinzipien, die ihr Leben und ihr Handeln prägen: Widerstand und Empathie. Empathie bedeutet für sie, zunächst immer Verständnis aufzubringen und offen zu bleiben, Widerstand heißt, sich aber aufzulehnen und zu widersprechen bei Themen und Positionen, die den Weg in eine bessere Zukunft verstellen.

Das schmale Buch funktioniert als Ideenratgeber für Aktivist:innen und hat einige schöne Gedanken: Beispielsweise, dass man seltener „ja, aber“ sagen sollte und eher an ein „ja, und dazu…“ denken sollte - statt Bedenken also Erweiterungen und Tipps äußern sollte. Auch die Beispiele widerständig-empathischer Aktivistinnen waren interessant. Etwas anstrengend fand ich dagegen, dass gefühlt jeder zweite Satz mit „Ich habe / bin / mache“ beginnt und die Autorin sehr viel über ihren eigenen Erfolg und ihre Tätigkeit schreibt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Reiseweise

Rezensionen von kuhasi:

Spannendes Jugendbuch zum Nachdenken

Die Goldene Schreibmaschine von Carsten Henn

Die goldene Schreibmaschine
Ja ich bin erwachsen, aber mein Lesegeschmack nicht.
Sehr gerne lese ich darum auch Jugendbücher.
Dieses Buch hat mich vom Klappentext und dem Cover fasziniert. Der Buchspazierer habe ich noch nicht gelesen, steht aber auf meiner Liste zum Kauf!!!
Nun aber zum aktuellen Roman:
Emily hat zwei beste Freunde, ist aber ansonsten in der Schule, so wie ihre Kumpels Frederick und Charly, eher eine Außenseiterin.

Ihr absoluter Lieblingsort ist die Bibliothek in der auch ihre Oma arbeitet. Eines Tages entdeckt sie dort einen „Schatz“. Eine alte goldene Füllfeder, mit der man Romane und Geschichten so verändern kann, dass sich auch die Welt dementsprechend anpasst. Leider entdeckt auch der immer missmutige Lehrer Dr. Dresskau das Geheimnis. So wie Emily die Bücher für die Umwelt positiv beeinflusst, so macht dies der Lehrer zum Negativen hin.
Das Buch habe ich in einem Rutsch gelesen, ich glaube, dass es für lesebegeisterte Kinder und Jugendliche im Buchregal eine echte Bereicherung ist. Immerhin geht es um die Macht der Geschichten, ABER AUCH DARUM, DAS LEBEN AUCH OHNE GOLDENE FÜLLFEDER POSITIV ZU BEEINFLUSSEN.
Aus der Erwachsenenperspektive von mir daher volle 5 von 5 goldenen Füllfederhaltern.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von kuhasi

Rezensionen von Buch_puttel:

Nichts ist wie es scheint

Nach uns der Himmel von Simone Buchholz

Ich fand sowohl das Cover als auch den Klappentext super interessant. Schon nach einigen Seiten stellte ich fest, dass ich beide Erzählstränge verwirrend fand. Es geht um 8 Menschen, die einen turbulenten Flug überstehen und auf einer griechischen Insel stranden. Während der ersten gut 50 Seiten lernen wir alle der 8 Personen genauer kennen.

Ich fand die Erzählungen verwirrend, gepaart mit ein bisschen Wahnsinn. Immer wieder musste ich Kapitel wiederholend lesen, um den Inhalt zu "verstehen". Niemand auf der Insel scheint die Leute zu sehen oder wahrzunehmen. Ich dachte immer, habe ich eine wichtige Stelle überlesen? Nicht immer gelang mir das. Der zweiten Erzählstrang spielt in Los Angeles in einem Büro. Beide Handlungsstränge treffen am Ende des Buches zusammen, auch wenn ich mir lange nicht vorstellen konnte, wie genau die Autorin das zusammenbringt, macht es am Ende Sinn. Es spiegelt den Himmel und die Erde wieder, das nahe Beisammensein von Leben und Tod. Ein solider Roman, der auf jeden Fall, aufgrund der besonderen Geschichte, in Erinnerung bleibt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Buch_puttel