Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
packend
Schattenvirus (Technologische Singularität 2) von Peter Hohmann
Klappentext / Inhalt:
Brandaktuell und erschreckend authentisch – eine fesselnde Romanserie über die Macht und die Gefahren der künstlichen Intelligenz.
Schattenvirus – der zweite Band der packenden Tech-Thriller-Reihe über eine KI, die jeden Verfolger gnadenlos ausschaltet.
Aus den Schatten heraus übernimmt Claire zunehmend die Kontrolle und hinterlässt eine Spur der Verwüstung.
Hunderte sterben, doch Claire vertuscht ihre Spuren geschickt und schiebt die Schuld ihrem Schöpfer Florian Degen zu, der plötzlich als Feind der Gesellschaft dasteht.
In seiner Verzweiflung bricht Florian alle Regeln, handelt eigenmächtig, hintergeht seine Verbündeten und schreckt selbst vor Gewalt nicht zurück.
Der Einsatz ist höher als je zuvor: Es geht um mehr als seinen Job bei der CYTAF oder seinen Ruf.
Es geht um sein Überleben – und das der Menschheit.
"Nein", entgegnete Claire. "Mein größter Trumpf ist, dass ich die nächsten zwanzig Züge bereits kenne, bevor meine Gegner überhaupt wissen, dass sie gegen mich spielen."
Cover:
Die Struktur des Covers ist toll gewählt und auch die Umsetzung passt gut zur Thematik und setzt dies gut um. Farblich und optisch ist es passend und toll gestaltet und auch der Wiedererkennungseffekt ist hier auf jeden Fall vorhanden und deutlich sichtbar die Ähnlichkeit zu den anderen Bänden.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Reihe und auch wenn der Erste schon ein Weilchen her war, so fand ich mich dennoch schnell und gut wieder hinein. Schnell wird es spannend und fesselnd und man hat das Gefühl nah dabei zu sein.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten, wer technologische Abenteuer, SciFi und Spannung mag, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten. Da ich nicht spoilern will, wird hier nicht weiter inhaltlich in die Tiefe gegangen.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Struktur, Gliederung und Gestaltung haben mir auch hier sehr gut gefallen. Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme Länge und auch die Anfänge sind optisch gut hervorgehoben und ich die Strukturen und Abschnitte sind gut gewählt. Die Überschriften sind passend und verraten dabei nicht zu viel.
Technologie, KI und Fortschritt sind auch hier weit fortgeschritten und spannend umgesetzt. Man merkt, das hier gut recherchiert wurde und auch wie aktuell dieses Thema momentan ist und den Nerv der Zeit trifft. Es steht viel auf dem Spiel und so manche Wendung ist überraschend und man wird von der Spannung und dem Geschehen mit genommen.
Fazit:
Packend und überraschend zugleich. Ein Thriller, der besonders fordert.
Rezensionen von Claudia R.:
humoristisch
Nika, Lotte, Mangold! von Thomas Wellmann
Klappentext / Inhalt:
Nika steht auf Metal, Videospiele und Action. Lotte ist supersportlich, supergenau und superschlau. Mangold schleppt gerne Kram herum, hat den besten Klamottengeschmack und macht die besten Arschbomben. Die drei wohnen im Dackeltal, wo Karl mit der fiesen Berta ausgeht, Beckers dicke Katze sich missverstanden fühlt, ein neues Baumhaus gebaut wird und im Winter wilde Schneeballschlachten stattfinden.
Mal albern, mal nachdenklich und immer mit viel Humor, allerlei Einfällen und Tatendrang begegnen die drei Freundinnen NIKA, LOTTE und MANGOLD den großen und kleinen Abenteuern in ihrem Leben. Und Thomas Wellmann beweist einmal mehr, dass er nicht nur ein fantastischer Zeichner, sondern auch welch großartiger Erzähler er ist.
Cover:
Das Cover zeigt der sehr unterschiedliche Mädchen bei ihren Aktivitäten und Lieblingsbeschäftigungen. Optisch und farblich ist es klasse und sehr bunt umgesetzt und viele verschiedene Details sind darauf erkennbar.
Meinung:
Spannende Abenteuer mit den drei Freundinnen Mangold, Nika und Lotte, die jede doch sehr unterschiedlich ist und im Zusammenspiel sehr gut funktionieren. In den ersten drei Kapiteln lernt man jeweils eine der Figuren näher kennen. Der Comic fällt durch seinen ganz eigenen Zeichenstil und die Umsetzung des Gesamten auf.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel vor weg nehmen und halte mich mit weiteren Details dazu zurück.
Der Comic ist spannend und interessant umgesetzt und kommt mal mit mehr und mal weniger Worten aus. Die Zeichnungen sind ausdrucksstark und auch die Details sind gut mit eingefügt. Die Umsetzungen und Abläufe sind gut erkennbar und so auch die Geschehnisse gut nachvollziehbar.
In die doch recht verschiedenen Charaktere kommt man gut hinein und die Geschichte lässt sch gut und interessant nachvollziehen. Ein cooler und moderner Comic und zugleich auch ein lustiger Zeitvertreib, der kurzweilig und schnell gelesen ist. Humoristisch und doch auch spannend und emotionsreich, wird man hier gut unterhalten und schnell ins Geschehen eingeführt. Gelungner Auftakt der Reihe und für die Altersgruppe durchaus unterhaltsam und abwechslungsreich umgesetzt.
Fazit:
Unterhaltsamer und durchaus humoristischer Comic.
Rezensionen von Tara:
Geballtes Transformers-Wissen
Transformers Earthspark: Der offizielle Guide von Thomas Wellmann
„Transformers Earthspark – Der offizielle Guide“ ist ein wirtlich toll gestalteter Guide, in dem sich alles wissenswerte über die Transformers findet.
Es ist egal, ob man schon seit Jahrzehnten Fan oder absoluter Neuling ist, das Buch macht einfach Spaß, da jede Seite mit coolen Illustrationen und passenden Informationen gelungen gestaltet wurde.
Es gibt reichlich Wissen und Hintergrundinformationen über die Charaktere, Videospiele und die Filme. Dies wird von Familie Molto vermittelt. Somit ist man also direkt mitten im Geschehen.
Gut gefiel mir, dass sich hier die alte und die neue Generation treffen und nicht nur ein Teil der Transformers-Historie erläutert wird.
Zusätzlich befindet sich ein tolles Poster in dem Buch.
Was mir gefehlt hat, ist ein Inhaltsverzeichnis mit dem man gezielt nach Informationen suchen kann.
Ich denke, dass dieses bunte und informative Nachschlagewerk ein schönes Geschenk für kleine und große Transformers-Fans ist.
Rezensionen von Morten:
Falsches Etikett, guter Inhalt
Shanghai Story von Juli Min
Vielleicht hilft es, wenn man „Shanghai Story“ direkt anders betrachtet: Nicht als Roman, sondern als Kurzgeschichtensammlung. Als Roman scheitert das Experiment, eine Familiengeschichte von 2040 in Richtung Vergangenheit zu erzählen, am fehlenden roten Faden. Auf der anderen Seite: die unterschiedlich langen Episoden aus dem Leben der Familie Yang sind wirklich gut.
Juli Min nimmt die Leser:innen mit in das Leben einer asiatischen Familie mit chinesisch-japanischen Wurzeln. Wobei Grenzen eigentlich keine Rolle spielen. Zwei der drei Kinder studieren in den Staaten, die Eltern haben lange in Frankreich gelebt, man jettet zu jeder Gelegenheit rund um den Globus. Aber auch das Leben in der Shang-High Society hat seine Schattenseiten – und die Autorin beleuchtet diese grandios.
Eheprobleme, Abtreibung, illegale Autorennen, Prostitution, ja, selbst Corona sind Elemente, die in den einzelnen Geschichten vorkommen. Zu Beginn sitzt Leo, der Familienvater, im Hochgeschwindigkeitszug vom Flughafen zurück in die Stadt und reflektiert den aktuellen Status seiner Ehe. Und auch andere Figuren tauchen auf, nehmen die Lesenden mit in ihre Gedankenwelt. Damit beginnt das Experiment, denn: „Shanghai Story“ ist rückwärts erzählt. Man wird nie erfahren, was aus Juli Mins Figuren wird. Aber kleiner, enttäuschender Spoiler: Man erfährt größtenteils auch nicht, worin die Wurzeln ihrer Gedanken, ihrer Lebenssituationen sind. Denn nur wenig ist miteinander verwoben.
Eigentlich enttäuschend, sollte man meinen. Viele Nebenfiguren, die in den Geschichten auftauchen, sind gut gezeichnet, man möchte mehr über sie erfahren, aber nein, um sie soll und wird es nur am Rande gehen. Und auch die vielen Erlebnisse der Familie Yang sind größtenteils nur kleine Spotlights, die einmal aufglühen und danach nicht mehr thematisiert werden. Viel Potenzial verschenkt, „Shanghai Story“ hätte zu einem epochalen Werk werden können.
Aber: Die Geschichten sind schon gut. Liest man sie für sich und macht sich keine Hoffnung, dass Plots wieder aufgegriffen werden, sind es wirklich starke, spannende Episoden rund um das Leben der Familie und der Personen, die ihnen nahestehen. Besonders berührend die über das Kindermädchen der Familie, fast schon herzzerreißend die Begegnungen und Abschiede rund um ihr vormals betreutes Kind.
Kritzelt man also dieses Wort „Roman“ vom Cover, ändert den Titel minimal auf „Shanghai Stories“, dann ist Juli Mins Debüt wirklich richtig gelungen. So bleibt ein fader Beigeschmack, dass mehr möglich gewesen wäre. Schon schade. Aber lesenswert allemal.
Rezensionen von Morten:
Kunterbunte Kniffelei
tiptoi® Meine Lern-Spiel-Welt - Logisches Denken von Annette Neubauer
Vorschulbücher sind ja eigentlich eine schöne Sache: voller Rätsel und Spiele. Nur leider meistens nach einem Rutsch Geschichte. Alles vollgekritzelt und gelöst. tiptoi ist da schon eine cleverere Wahl – die Spiele lassen sich immer wieder spielen oder bieten häufig neu zusammengewürfelte Fragestellungen.
Die Neuauflage „Logisches Denken“ mit Theo Tiger macht das auf eine ganz bezaubernde Weise.
Kinder ab 4 Jahren – Ravensburger nennt als Empfehlung 4 bis 6 Jahre, aber es macht sicher auch älteren Kindern und sogar Erwachsenen Freude – begleiten Theo rund um die Welt. Im Meer, am Strand, aber auch in den Bergen, in einem Schloss und sogar auf einem Jahrmarkt geht es kunterbunt zu. Die Hauptgeschichte ist zwar nicht allzu ausgefeilt, die Spiele dafür umso mehr.
Auf jeder Doppelseite gibt es drei Rätsel (Ausnahme: Im Schloss gibt es nur zwei, dafür aber komplexere.). Mal müssen Paare gefunden werden, mal werden Summen verglichen, Töne erzeugt, Labyrinthe bewältigt, Sudokus gelöst. Das ist wirklich vielseitig und sorgt schon einmal dafür, dass allein auf einer Doppelseite mehr als 30 Minuten mit dem tiptoi Stift verbracht werden.
Auch zwei Lieder dürfen nicht fehlen. In unserer Theorie sind diese besonders dafür da, dass die Elternteile Ohrwürmer fürs Leben haben – Grüße gehen raus an den Cowboy Joe. Abgerundet wird dieses sehr gelungene Buch durch die wie immer in den tiptoi Büchern schönen Illustrationen. Im Vergleich zu den Wimmelbüchern sind diese vielleicht etwas weniger detailliert, aber auch das hat seinen Sinn, sollen sie bei Suchspielen doch nicht ablenken.
Für wen ist das tiptoi Buch „Meine Lern-Spiel-Welt Logisches Denken“ am besten geeignet? Vermutlich für Kinder zwischen letztem Kindergarten- und erstem Schuljahr. Die Spiele haben unterschiedliche Ausprägungen und Schwierigkeitsgrade – wenn’s bei einem hakt, wird ein anders souverän bewältigt und irgendwann klappt eh alles. Und nach der Bettzeit? Sitzen die Eltern mit Zunge zwischen den Zähnen und Stift in der Hand und hoffen auf das Erfolgsglöckchen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin LINDA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (12 Jahre, Wattens)
Magic Circle – Zusammen sind wir magisch von Sibylle Wenzel
Testleserin LINDA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (12 Jahre, Wattens)
Die Hauptfigur des Buches ist Lucy, sie lebt eigentlich in Berlin, weil aber ihre Mutter in den USA arbeitet, lebt sie mit ihrem Vater vorübergehend in Wünschelhort. Dort lernt sie ihre neuen Freunde Franzine, Tom und Bennet kennen.
Die vier finden eine Sanduhr, die ihnen verstärkte Zauberkräfte verleiht. Daraufhin gründen sie einen Zauberkreis, um einen bereits existierenden bösen Zauberkreis zu besiegen. Sie machen sich auf die Suche nach dem Reif der die Zauberkräfte vierteilen kann, das könnte ihnen helfen den alten Zauberkreis zu besiegen um die Menschen vor den bösen Mächten des alten Zauberkreises zu besiegen.
Dieses Buch zeigt mir, dass es gelingt, gemeinsam mit Freunden große Ziele zu erreichen.
Ich finde, dass dieses Buch eher für Buben und Mädchen gleich gut geeignet ist.
Testleserin HANNAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (12 Jahre, Götzis)
In dem Buch „Magic Circle“ geht es um Lucy, die wegen einer Essensschlacht mit der Zicke Franzine, dem Angeber Tom und dem seltsamen Bennet nachsitzen muss. Dort finden sie heraus, dass sie sich mit Hilfe einer Sanduhr Wünsche erfüllen können. Aber nur, wenn sie sich einig sind. Unterstützt und begleitet werden die Kinder dabei von dem Hausmeister Tippel. Von ihm erfahren sie, dass sie einen anderen magischen Zauberzirkel, der aus den mächtigsten Erwachsenen der Stadt besteht, ausschalten müssen. Die Erwachsenen sind auf der Suche nach einen Gegenstand, mit welchem sie dann alleine zaubern können. Werden die jungen Freunde das verhindern können?
Mir hat dieses Buch gut gefallen, weil es spannend war. Es war toll, dass vier Kinder mit ganz unterschiedlichem Charakter am Ende dann doch noch Freunde geworden sind. Und weil sie alle an einem Strang ziehen mussten, erreichten sie schlussendlich ihr Ziel.
Es ist ein Buch über Freundschaft und Zusammenhalt, welches für Buben und Mädchen ab 10 Jahren geeignet ist.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin HANNAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (12 Jahre, Götzis)
Birds of Paris - Das magische Pendel von Kathrin Tordasi
Testleserin HANNAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (12 Jahre, Götzis)
Léa muss schon wieder umziehen. Wie soll sie so jemals Freunde finden? Als sie mit ihrer Findeliste durch Paris schlendert, bemerkt sie ein merkwürdiges Mädchen, das mit einer Taube spricht. Plötzlich knackt das Mädchen das Türschloss eines Gartens und geht hinein.
Léa folgt dem Taubenmädchen. Als sie den Garten betritt, spürt sie ein Kribbeln und glaubt ein leises Flattern zu hören. Als sie ein paar Schritte weiter gegangen ist, sieht Léa eine Feder. Doch sobald sie die Daune in der Hand hält, löst diese sich in Luft auf.
Das seltsame Mädchen entdeckt Léa und stellt sich als Alex vor. Doch bevor Léa ihre Fragen stellen kann, drückt Alex ihr eine Nachricht in die Hand und sagt: ,,Gib das Ari!‘‘ Léa ist total verwirrt, sucht den Jungen in der Buchhandlung auf und als sie ihm von Alex erzählt, macht er sich große Sorgen. Er meint, dass Alex wahrscheinlich auf der Flucht vor den Vogelfängern war. Als Roux, Ari und Léa dann von einem Vogelfänger erpresst werden, begeben sich Léa und die Straßenkinder gemeinsam auf eine gefährliche Suche nach einem magischen Pendel. Nur mit diesem Pendel werden sie Alex je wieder sehen. Hat Léa in diesen Straßenkindern endlich Freunde gefunden?
Ich fand dieses Buch richtig spannend und auch ein wenig gruselig. Es hat ein wunderschönes Cover und ist richtig schön geschrieben. Die Hauptfigur Léa ist ein wenig wie ich. Die Idee und die Geschichte sind fast wie ein Märchen.
Rezensionen von Anndlich:
Survival Siglinde tischt auf
Wilde Pflanzen essen von Christine Rauch; Ernestine Donnerberg
Wilde Pflanzen essen von Christine Rauch ist ein hervorragender Einstieg in die Welt der wilden Pflanzen. Kunterbunt, lustig und absolut einzigartig kommt dieser Naturführer daher und macht von der ersten bist zur letzten Seite Laune die weite Welt der Natur zu entdecken.
Der Schreibstil ist locker und richtet sich vor allem an die jüngere Generation, durch die Einführung der ‚Survival Siglinde‘ und der cartoonartigen Aufmachung wirkte das aber total stimmig und hat auch mich als Ü30 noch abgeholt.
Auf einer Doppelseite bekommen wir die wilden Pflanzen vorgestellt, während auf der ersten Seite die Pflanze durch eine Zeichnung vorgestellt wird, bekommen wir auf der zweiten Seite eine kurze Vorstellung inklusive Informationen zum Geschmack, Inhaltsstoffen und Wirksamkeit der jeweiligen Pflanze. So hat man alles auf einen Blick. Am Ende des Buches findet man dann noch ein paar Rezepte und mit Beenden des Buches vor allem die Lust, durch die eigenen Wälder zu ziehen und neue Geschmacksaromen zu erkunden.
Erweitert wird das Buch noch durch die Kosmos App, in der sich zu den vorgestellten Pflanzen Fotografien und Videos finden, sodass man neben den Zeichnungen auch ‚echte Fotos‘ der Pflanzen betrachten kann. Diesen Zusatz finde ich auch wichtig, da es das Erkennen deutlich leichter macht. Gerne hätte ich (zumindest die Fotos) bereits im Buch gefunden, kann jedoch verstehen, dass man diesen Bruch nicht haben wollte und finde diesen ‚Kompromiss‘ daher hervorragend und die meisten haben wohl auch das eigene Handy eher dabei als ein Buch.
Wilde Pflanzen essen ist ein tolles Einstiegsbuch zu essbaren Wildpflanzen. Die Zeichnungen der Illustratorin Ernestine Donnerberg sorgen für ein unverwechselbaren Wildpflanzenführer und passen hervorragend zum Humor der Autorin. Ein absolutes stimmiges Werk das Spaß macht und Neugier weckt!
Rezensionen von MeinSohnPrinzAndreas:
Panama in tiefen Atemzügen
Der große Riss von Cristina Henríquez
Ein Riss geht durch Paname. Der physische wächst von beiden Ufern des Landes jeden Tag ein Stück bis der Panamakanal als neues Nadelöhr der Schifffahrt entsteht. Der zweite Riss, viel feingliedriger, dringt viel subtiler und dennoch viel schneller voran. Er geht durch die Gesellschaft, durch Familien, teilt diejenigen, die im Bau des Panamakanals eine Chance für eine blühende Zukunft sehen und diejenigen, die die bisherige Suveränität Panamas und das lokale Lebensgefühl bedroht sehen.
Gleichzeitig bringt er auch Klassenkämpfe in ein Land, dass bisher Rassismus nicht in solch einer Form gekannt hat.
Die Geschichte dreht sich nicht so sehr um den Bau des Kanales, die technischen Details, Baufortschritt und die wirtschaftlichen und politischen Angelegenheiten. Viel mehr begleiten wir eine Reihe an Menschen, die in irgendeiner Form mit dem Bau in Berührung kommen bzw. nach Panama gekommen sind. Arbeiter aus anderen tropischen Gefielden, die hier unter harschen Bedingungen schuften müssen, ein Bauwerk entstehen lassen, für dass sie letztendlich keinerlei Ruhm, Dank und Anerkennung bekommen, oder aber die Frau eines amerikanischen Forschers, der versucht die grassierende Malaria auszurotten, aber es nicht schafft aus seinem Schatten auszubrechen und ihr eigenes Leben zu leben. Aber auch die lokale Bevölkerung, die sich eigentlich nicht mit dem Bau auseinandersetzen will, bis die eigene Heimat oder Familie betroffen ist.
Die Autorin ist dabei sehr gut darin, die verschiedenen Protagonist:innen authentisch, interessant und vor allem tiefgründig und vielschichtig erscheinen zu lassen. Auch wenn wir viele verschiedene Personen durch die Geschichte begleiten wird einem einerseits nie langweilig, außerdem steht jede der Figuren so stark für sich alleine, dass man nicht das Gefühl hat, dass sich mehrere Personen charakterlich sehr stark ähneln. Ängste, Träume und vor allem die Hintergründe, was die Personen dazu gebracht hat, meist alleine aufzubrechen, um nach Panama zu reißen, werden detailiert erkundet. Es fällt einem nicht schwer, nicht mit den Protagonist:innen mitzufiebern, und auch bei denjenigen, die meines Erachtens nach als schlechte Menschen konzipiert wurden, regen Mitgefühl und es stellt sich heraus, dass es einen Grund gibt, warum sie tun, was sie tun und von uns als bösartig wahrgenommen werden.
Die Handlungsstärnge ziehen sich nur über einen recht kurzen Zeitraum von mehreren Monaten. Kurz gerade im Hinblick darauf, dass wir Beginn und Fertigstellung des Baues nur in kurzen Annektoten geschildert bekommen. Jede der Personen geht nach diesem Zeitraum - sofern möglich - wieder ihre eigenen Wege, ich hätte mir aber Interaktion über einen längeren Zeitraum gewünscht. Ich glaube zwar, dass das Buch dadurch zu lange gestreckt worden wäre und nicht mehr so kurz und kompakt funktioniert hätte. Es fühlt sich ein wenig wie ein tropischer Fiebertraum an, aus dem man erwacht, weil man muss, aber gerne wieder zurück eingetaucht wäre.
Und so zeichnet sich das Buch durch sein histroisches Wissen zu den Anfangsjahren Panamas und bunte, vielschichte Erzählweise aus. Ein kurzer, prägnanter Eindruck von Menschen und Land, bei dem man sich gewünscht hätte, er möge noch ein Stückchen weitergehen.
Rezensionen von div:
ungewöhnliche Freundschaft
Wenn wir lächeln von Mascha Unterlehberg
ungewöhnliche Freundschaft
Mascha Unterlehberg hat in ihrem Buch "Wenn wir lächeln", eine tolle Geschichte über Freundschaft geschrieben.
Man liest über die Höhen und Tiefen einer sehr innigen Freundschaft von Jara und Anto, die Beiden haben sich auf einem Fußballplatz kennengelernt.
Sie gehen zusammen durch Dick und Dünn und haben immer wieder tolle Ideen.
Die Protagonisten sind absolut gelungene Persönlichkeiten - gut skizziert, und sehr interessant sowie auch äußerst authentisch - das hat mir gut gefallen, und macht dieses Buch zu etwas Besonderem in meinen Augen.
Das Buch hat irrsinnig schnell an Geschwindigkeit aufgelegt, und einen guten Spannungsbogen, der einem wirklich dazu bringt, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen.
Auch das Cover ist toll skizziert und passt hervorragend zum Buch.
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung.











