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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Humorvolle Liebesgeschichte

Note to myself: Liebe ist keine Option von Kira Mohn

Zum Inhalt:
Alice ist gerade überhaupt nicht im Stimmung für einen neuen Mann, denn erst seit kurzem ist mit ihrem Freund Schluss. Weil sie deshalb außer Fassung gerät, landet ihre Matraze auf dem unbeteiligten Lennon. Bei einem Drink wechselt Lennons Laune schnell von sauer auf hingerissen, doch Alice hat damit gerade so gar nichts im Sinn.

Aber Lennon lässt nicht locker. Vielleicht findet sich doch noch ein Weg zu mehr als Freundschaft?
Meine Meinung:
Ist schon klar, wie das Buch enden wird, schließlich ist ein typisches Buch, in dem aus Freunden mehr wird. Aber entscheidet ist bei so einem Buch der Weg dahin. Wird eine originelle Geschichte erzählt? Ist das humorvoll? Gibt es eine besondere Location? Und noch entscheidender sind es sympathische Protagonisten? Hier kommt eine schöne Kombination aus allem zusammen, die eine liebenswerte Geschichte erzählt ohne zu kitschig zu werden. Nette Unterhaltung, wenn man mal ein leichteres Buch lesen möchte.
Fazit:
Humorvolle Liebesgeschichte

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Rezensionen von clematis:

Kleines Klassentreffen

Haus Waldesruh von David Krems

In einem abgeschieden gelegenen Jagdhäuschen in der Steiermark treffen einander vier Schulfreunde wieder. Fünfzehn Jahre sind seit der Matura vergangen, Marco, Anna, Ferdinand und Lea erinnern sich an Max, der sich damals das Leben genommen hat. Frank, eine zufällige Zugbekanntschaft, stößt ebenfalls zur Runde.

Nach gemeinsamen Gedanken und aufkeimenden Konflikten aufgrund recht unterschiedlicher Weltanschauungen eskaliert die Situation mit einem weiteren Gast.

Sehr ruhig fließt Krems‘ Erzählung dahin. Wer aufmerksam liest, erkennt allerlei Diskussionsstoff in diesem zarten Büchlein mit dem düsteren Titelbild. Auch über die bewegende Geschichte legt sich ein Nebel aus unangenehmer Vergangenheit und sehr verschiedenen Lebenswegen der kleinen Gruppe, die an diesem speziellen Klassentreffen teilnimmt. Die gesamte Handlung gliedert sich in drei Abschnitte, wobei sich jeweils Änderungen im inhaltlichen Schwerpunkt ergeben. Was als harmloses Treffen beginnt, spitzt sich im Laufe der Stunden zu, interessante Details aus früheren Jahren tragen nach und nach die nötigen Puzzlesteinchen zusammen, welche die Einladung ins Steirische erklären.

Mit einem genauen Blick fürs Detail zeichnet David Krems seine Charaktere, die angespannte Atmosphäre im Jagdhaus am Waldesrand ist deutlich spürbar. Ich rieche den Zigarettenrauch am offenen Fenster, während ich den fallenden Schneeflocken zusehe, lausche Karel Gotts „Fang das Licht“ und werde immer stummer ob der Erlebnisse, welche die vier Freunde schon so lange belasten. Auch wenn vielleicht mehr Dramatik möglich gewesen wäre, so passt die nüchterne Sachlichkeit der Betrachtungen doch sehr gut hierher, insbesondere zum Ende, das mich - im positiven Sinne - überrascht hat.

Ein sehr spezieller Roman, bei dem man über weite Strecken nicht recht weiß, wohin der Weg führen wird, der aber eine ganze Reihe an Themen zum Nachdenken aufwirft. Leseempfehlung!

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Rezensionen von jam:

Eine zauberhafte Liebes-/Freundschaftsgeschichte in einem tollen Setting.

Note to myself: Liebe ist keine Option von Kira Mohn

"Ich lächle, obwohl es gar nichts zu lächeln gibt, und tue Dinge, weil ich andere Menschen nicht vor den Kopf stoßen will. Aber nicht in meinen Listen. Diese letzte Liste allerdings ist in ihrer Ehrlichkeit auf einer völlig neuen Stufe."
Ja, Alice liebt ihre Listen, geschrieben in ein Notizbuch von ihrer geliebten verstorbenen Oma.

Und momentan sind ihre Listen alles, woran sie sich festklammern kann. Sie hat ihren Freund beim Fremdgehen erwischt. Zornig wirft sie die Matratze aus dem Fenster - und erwischt damit prompt Lennon.
Obwohl sie keine Lust hat, fühlt sie sich verpflichtet, ihn als Entschuldigung auf einen Drink einzuladen. Und Lennon ist nett, sehr nett. Zwischen den beiden entwickelt sich rasch eine enge Freundschaft. Mehr nicht, denn Alice ist noch mit ihrer Liste "Alles, was ohne Männer mehr Spaß macht" beschäftigt.
Ich mochte Alice von der ersten Seite weg! Ihre lustigen und aufrichtigen Listen, ihr toller Arbeitsplatz in der Buchhandlung "Unicorns, Starships & Bugs" und ihre liebenswerten Kollegen machen diese Geschichte so interessant. Durch Lennon lernt Alice dessen Nachbarsmädchen Kayla kennen. Sie hat eine schwere Krankheit und ihre Eltern benötigen dringend Geld für Kaylas Operation. Kurzerhand greift Alice mit ihrem Kollegen Tobey und ihrer Chefin Zara ein und sammelt Spenden und Stimmen für den großen Wettbewerb "Your Favourite Happy Store". Denn das Preisgeld ist hoch und könnte Kayla helfen!
Kira Mohn schreibt locker und unterhaltsam, gerade die Listen haben die Handlung oft auf den Punkt gebracht und manchmal eine kleine Vorschau geboten darauf, was uns im nächsten Kapitel erwartet. Das Knistern und die Verbundenheit zwischen Lennon und Alice war spürbar und so angenehm, ohne große explizite Szenen.
Der zusätzliche Handlungsstrang mit der außergewöhnlichen Buchhandlung waren für mich das Sahnehäubchen! Wer wünscht sich nicht Kollegen, die wie Familie sind, wo man sich gegenseitig und auch anderen hilft, ohne lange darüber nachzudenken?
Und dann gibt es da auch noch den Ex, der auf einmal ein letztes Treffen will und alles gehörig durcheinanderwirbelt.
Das hat, zusammen mit dem großen Wettbewerb, noch mal Extraspannung geliefert. Und auch, wenn ich das Ende schon erahnt habe, fand ich das Buch bis zur letzten Szene überraschend, herzlich und interessant.
Dazu noch New York mit wunderbaren Schauplätzen drumherum - perfekt!
Fazit: Eine zauberhafte Liebes-/Freundschaftsgeschichte in einem tollen Setting.

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Rezensionen von Sheilo:

Ich bin begeistert

The Monet Family - Shine Bright, Rising Princess von Weronika Anna Marczak

Hailie leidet immer noch sehr unter dem Zwischenfall mit der Säure, sodass ihre Brüder für sie einen Tapetenwechsel beschließen. Da Hailie geschützt werden soll, lernt sie im Homeschooling und noch dazu an einem Ort, an dem andere Ferien machen. Sie lernt weitere Familienmitglieder kennen und immer mehr Informationen zu ihrer Vergangenheit kommen ans Licht.

Alles könnte so schön sein, aber Hailie schwebt immer noch in Gefahr.

"The Monet Family – Shine Bright, Rising Princess" ist der dritte Band der Reihe und ich liebe ihn genauso sehr wie die beiden Vorbände. Der Autorin gelingt es, mich durch ihren amüsanten Schreibstil mitzureißen und an die Geschichte zu fesseln. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe die Geschichte quasi verschlungen.

Hailie entwickelt sich enorm weiter, sie ist nicht mehr das kleine wehrlose Mädchen, welches damals zu den Monet-Brüdern gekommen ist. Trotzdem setzen ihre Brüder alles daran, sie vor möglichen Gefahren zu beschützen.

Ich mag die Brüder von Hailie sehr, insbesondere Dylan zeigt in diesem Band eine Seite, die er wohl eher vor der Welt versteckt. Ich liebe diese typischen Geschwisterstreitigkeiten, die natürlich auch vor dieser Familie nicht halt machen und es ist wirklich schön zu lesen, wie sie alle miteinander umgehen. Denn wenn es wirklich darauf ankommt, halten sie immer zusammen.

Ein in diesem Band wieder auftauchender Nebencharakter sorgt bei mir noch für einige Fragezeichen im Kopf. Ich bin gespannt, welche Platz er noch im weiteren Verlauf der Reihe spielen wird, mehr möchte ich aber gar nicht verraten, um Spoiler zu vermeiden.

Ich bin begeistert von "The Monet Family – Shine Bright, Rising Princess" und der Familie Monet. Ich liebe es, dass der Geschichte immer etwas geheimnisvolles anhaftet und ich kann es kaum erwarten, dass der vierte Band der Reihe erscheint. Von mir gibt es eine ganz große Empfehlung.

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Rezensionen von Kwinsu:

Hochschwelliges über Ekstase

Berauscht der Sinne beraubt von Racha Kirakosian

Die Mittelalterhistorikerin Racha Kirakosian nimmt uns in ihrem Buch "Berauscht der Sinne beraubt - Eine Geschichte der Esktase" mit in die Geschichte des (geistigen) Rauschzustands, indem sie die unterschiedlichen Wahrnehmungsstufen der Ekstase eingehend beleuchtet.
Es ist erstaunlich welche unterschiedlichen Aspekte eine Ekstase hervorrufen können.

Eingehend werden religiöse Ekstasen beschrieben, aber auch veränderte Bewusstseinszustände im sexuellen Bereich, beim Tanzen oder bei gemeinschaftlichen Massenerlebnissen und viele, viele mehr.

Ich muss zugeben, dieses Buch zu lesen war eine Herausforderung. Auch wenn das Cover anderes vermuten lässt, ist dies kein übliches Sachbuch, sondern ein wissenschaftlicher Abriss der Thematik. Dies beweist auch der Umstand, dass die letzten 70 Seiten aus einem Anmerkungsapparat besteht. Die Sprache folgt der gängigen deutschen Wissenschaftssprache, wobei die Satzlängen hierfür durchaus kurz sind, das Sprachniveau hingegen ist hoch. Und nicht nur das, auch die umfangreichen Erläuterungen sind hochschwellig und deshalb eher schwer zugänglich. Sehr detailliert wird in die Menschheitsgeschichte und ihre ekstatischen Ausschweifungen hineingeblickt, es wird philosophiert, Zusammenhänge eingehend erklärt und historisch aufgearbeitet. Immer wieder schiebt die Autorin kurze Exkurse ein, die das gerade behandelte Thema besser bzw. anschaulich verständlich machen sollen, wobei sie hierbei mitunter auch persönliche Berichte vorlegt. Diese grau hinterlegten, mit "Exkursiv" oder "Diskursiv" betitelte Einschübe bieten eine Atempause in dem komplexen Erzähltext.

Nach Beendigung des Buches muss ich zugeben, dass ich mich an die meisten Passagen schon gar nicht mehr erinnern kann. Auch wenn die Grundthematik durchaus spannend ist, war die Art und Weise, wie es erzählt wurde, für meinen Geschmack viel zu hochschwellig und viele Erklärungen zogen sich in die Länge. Diese Buch ist wohl am Besten an geisteswissenschaftlichen Universitäten aufgehoben, für eine kurzweilige, lesende Abendbeschäftigung im Privaten würde ich es nicht empfehlen. Fundiert ist es selbstredend aber allemal.

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Rezensionen von brauneye29:

Eher für Thomas Mann Fans geeignet

Heimweh im Paradies von Martin Mittelmeier

Zum Inhalt:
In den vierziger Jahren sind diverse Schriftsteller, die im nationalsozialistischen Deutschland keine Heimat mehr hatten, in Florida gelandet, allen voran Thomas Mann. Hier ist es zwar traumhaft schön, aber dennoch haben sie auch Heimweh. Aber sie feiern auch, reden sich die Köpfe heiß, streiten wie in Deutschland nach Hitler aussehen könnte.

Meine Meinung:
Wenn man sich zuvor noch nicht wirklich viel mit Thomas Mann beschäftigt hat, ist einem wahrscheinlich die Zeit in Florida mit vielen anderen Schriftstellern wie z.b. Brecht, Döblin oder Feuchtwanger gar nicht bewusst. Das Buch ist keine leichte Kost, es liest sich auch nicht sehr leicht, weil manche der Kapitel zwar einen Eindruck des Lebens vermitteln, aber irgendwie belanglos wirkten, andere waren dagegen wir sehr interessant. Die teilweise verschwurbelte Schreibweise ist zwar nicht uninteressant, aber auch schon mal zu philosophisch. Das kann man mögen, muss es aber nicht. Ich fand das Buch okay, aber nicht nachhaltig beeindruckend.
Fazit:
Eher für Thomas Mann Fans geeignet

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Rezensionen von Lesestern:

Eine alte Bibliothek erwacht wieder zum Leben

Der Club der Bücherfreundinnen von Amy Lynn Green

Auf den "Club der Bücherfreundinnen" von Amy Lynn Green , erschienen bei Francke-Buch hatte ich schon lange mein Augenmerk gerichtet.
Bereits das Cover mit dem Hintergrund einer alten Bibliothek ,der Buchtitel und die ansprechende Inhaltsbeschreibung hat mein Bücherherz direkt erreicht.

Zusammen mit Louise, Avis, Ginny und Martina bin ich eingetaucht in die Zeit und die damit verbundenen Herausforderungen des 2.

Weltkriegs

So unterschiedlich die Frauen und ihre Lebensschicksale auch sind, finden sie sich zusammen in einer alten Bibliothek, die von der Schließung bedroht ist.
Avis, die durch familiäre Bande zur Bibliotheksleiterin avanciert gründet aus der Not heraus einen Leseclub. Zu diesem Buchclub erscheint auch die rechtmäßige Besitzerin der Bibliothek, Louise, die mit ihrem Erbe eher auf Kriegsfuß steht und bereit ist, die Bibliothek zur Entstehung eines Kindergartens zu opfern. Ginny, ein junges Mädchen, das mit seiner Familie von ihrer Heimatinsel zugunsten Kriegsinteressen vertrieben wurde, und den Zugang zu Büchern über die beim Clubtreffen angebotenen Leckereien findet. Und dann gibt es noch Martina, die mit ihren beiden Kindern auf der Flucht ist und als Einzige ein großes Interesse an den Büchern selbst hat.

Über die miteinander gelesenen Bücher und den gegenseitigen Austausch darüber lernen sie sich besser kennen, erfahren von ihrer Vergangenheit und wachsen zu einer starken Gemeinschaft.

Verborgene Geheimnisse werden offenbar und lebensgefährliche Bedrohungen erschüttern Freundschaften und Beziehungen.

Mein Leseeindruck:
Als leidenschaftliche Bücherfreundin mit historischem Faible habe ich mich in der Bücherwelt dieses Romans sofort heimisch gefühlt und habe mit Interesse die Entstehung des immer größer werdenden Bücherclubs und die Vielfalt der dafür ausgewählten Lektüre verfolgt.
Die Charaktere der Hauptprotagonistinnen sind authentisch gezeichnet und aufgrund ihren Erfahrungen und Erlebnissen nachvollziehbar.
Ihre Entwicklung vollzieht sich in langsamen Zügen angepasst an den historischen und biographisch geprägten Hintergrund.
So ist auch bei mir nicht sofort der Funke übergesprungen, da jede der vier Frauen mit ihrem Lebenspaket beladen sich nur zaghaft öffnete. Die miteinander gelesenen Bücher waren dabei ein Türöffner, um Geheimnisse und verborgene Ängste zu offenbaren.
Der Glaube an einen durch alle Lebenssituationen begleitenden Gott ist hier wie ein zartes Band , das der Unterschiedlichkeit der Frauen gemäß und ihren Erlebnissen durch kleine Fäden sichtbar wird.
Auch wenn das Buch in vielen Passagen einem dahinfließenden Lebensstrom gleicht, spürt man zwischen den Zeilen den immer näher kommenden Sturm, der sich im letzten Teil des Buches fast thrillerhaft entlädt...

Mein Fazit:
Ein lesenswerter Roman, der die Lebensschicksale von vier ungleichen Frauen in der Tiefe beleuchtet, Vergangenheit ans Licht bringt und aufzeigt, welche Möglichkeiten sich durch Bücher widerspiegeln und welche Kraft das Lesen und der Austausch darüber entfaltet. Man spürt ,dass
Bücher wahre Kommunikationskünstler sind und unausgesprochene Wahrheiten auf einem leisen aber eindrücklichen Weg transportieren.
Eine wunderbare Botschaft, für alle die Bücher lieben und die, die bereit sind dieses Metier zu entdecken.

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Rezensionen von Alais:

Modernes Fantasymärchen über die Kunst des Geschichtenerzählens

Die Bibliothek der Wahren Lügen von Jesús Cañadas

Der Junge Oskar hat es im Leben nicht leicht - sein Vater ist tot, Hektor, den neuen Mann im Leben seiner Mutter, kann er nicht ausstehen und in der Schule wird er gemobbt. Das Verhältnis zu seiner Mutter ist ein wenig seltsam, dafür liebt er seine zauberhafte kleine Schwester sehr. Da erhält er plötzlich die einzigartige Chance, bei einem von ihm bewunderten Autor in die Lehre zu gehen.

Doch dort eröffnet sich ihm nicht nur eine neue Welt, sondern er hat auch vielfältige Abenteuer zu bestehen ...

Was mir gleich gefiel: Oskar ist ein ganz normaler Junge, der ein bisschen unperfekt ist und in seine Heldenrolle erst hineinwachsen muss bzw. sie zunächst sogar ablehnt. Und die kleine Schwester wird nicht klischeehaft als nervig dargestellt, das Geschwisterverhältnis ist tatsächlich sogar harmonisch und sehr liebevoll.

Einiges erscheint von Anfang an nicht ganz logisch oder seltsam, was daran liegen mag, dass Oskar als Erzähler nicht unbedingt hundertprozentig zuverlässig ist. Auf jedoch eher wunderbare Weise mysteriös wird die Erzählung, als Oskar bei dem Autor Bruma ankommt, der in einer gruseligen burgähnlichen Villa wohnt - die perfekte Kulisse für ein Gruselmärchen und tatsächlich tauchen bald die ersten Monster auf ...

In dieser Erzählung verwischen sich zunehmend die Grenzen zwischen Realität und Fiktion. Das ist spannend, hat mich aber auch manchmal ein bisschen verwirrt. Gefreut habe ich mich im weiteren Verlauf über das Erscheinen von Melodie, der mit Abstand süßesten Fantasyfigur, die mir je begegnet ist.

Es fällt mir sehr schwer, dieses Buch zu bewerten, da es mich einerseits faszinierte und zum Träumen brachte, über die Kunst des Geschichtenerzählens nachdenken ließ und mit einigen tollen Charakteren begeisterte. Die Erzählung ist abenteuerlich und wendungsreich und enthält wunderbare Sätze für meine Zitatesammlung. Andererseits hat es mich auch ein wenig enttäuscht, da mir zu viele Fragen nicht beantwortet wurden, und ich mir erhofft hatte, dass vieles Unlogische wenigstens am Ende einen überraschenden Sinn ergibt - wenn dies der Fall war, habe ich es leider nicht verstanden ...

Sehr schade, aber dennoch für mich ein spannendes Leseerlebnis und das verpackt in eine wirklich atemberaubend schöne bibliophile Ausgabe.

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Rezensionen von Kunde:

Sehr schön und berührend

Hase und ich von Chloe Dalton

Cloe Dalton findet im Corona Lockdown am Straßenrand einen kleinen Feldhasen, den sie aufzieht. Sie muss sich erst ihr Wissen für Hasen aneignen und herausfinden, welche Nahrung sie ihm gibt. Daraus entwickelt sich eine bewegende Freundschaft.

Mir hat dieses Buch sehr gefallen. Diese berührende Freundschaft ist mir sehr zu Herzen gegangen.

Dass es so eine bezaubernde Freundschaft zwischen Mensch und Tier gibt, finde ich fantastisch. Der Schreibstil ist leicht und poetisch. Ich konnte mich sehr in Cloe hineinversetzen, wie liebevoll sie den Hasen aufgezogen hat. Man erfährt auch einiges Wissenswertes über Hasen im Allgemeinen, was ich sehr interessant gefunden habe. Wunderbare Illustrationen von Denise Nestor zieren den Text. Sie sind einfach zauberhaft. Ich empfehle diese wunderbare Geschichte allen, die sehr gerne etwas über Tierfreundschaften und eine herzzerreißende Geschichte lesen möchten.

Berührende Freundschaft zwischen einem Menschen und einem Hasen.

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Rezensionen von Kunde:

Sehr fesselnd

Der letzte Mord am Ende der Welt von Stuart Turton

Auf einer letzten bewohnten Insel im griechischen Mittelmeer befinden sich noch Menschen. Nur auf dieser Konklave existiert noch Leben, weil Wissenschaftler durch ein kompliziertes Abwehrsystem auf der Insel die Bewohner damit schützen. Doch dann passiert ein Mord. Es muss innerhalb von 107 Stunden entdeckt werden, wer der Mörder ist.

Sonst hat die Insel keinen Schutz mehr und die letzten Menschen werden auch sterben.

Der Autor Stuart Turton hat einen großartigen dystopischen Roman geschrieben. Ich war schon sehr gespannt auf sein neuestes Buch. Der Farbschnitt in Verbindung mit dem Cover gefällt mir sehr. Der Schreibstil ist fesselnd. Am Anfang gibt es eine Namensliste. Sie hat mir beim Lesen sehr geholfen, mit den unterschiedlichen Charakteren klar zu kommen. Es braucht ungefähr bis zur Hälfte des Buches, dass Spannung aufkommt. Die Handlung hat unerwartete Wendungen. Stuart Turton hat sich wieder eine fantastische Story ausgedacht, die mich total verblüfft hat. Ich freue mich auf sein nächstes spannendes Werk.

Sehr fesselnde Dystopie.

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