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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Vera:

Ein wertvolles Werkzeug für jeden, der nach mehr Sinn strebt

Weil das Leben fragt von Josef Hiebaum; Julia Radinger; Sabine Seitz; Dagmar Traxl; Markus Traxl

Ein inspirierendes Kartenset, das wertvolle Anregungen zur Sinnfindung im Alltag bietet.
Jede Karte lädt dazu ein, innezuhalten und die eigene Lebenssituation zu reflektieren. Die Fragen und Denkanstöße sind tiefgründig und regen dazu an, die Fülle des Lebens wahrzunehmen. Wichtig, gerade in Zeiten wie diesen! Besonders gelungen ist die Verbindung von praktischen Übungen und philosophischen Gedanken, die helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Dieses Set eignet sich sowohl für die Selbstreflexion als auch für Gesprächsanreize in Gruppen und fördert das persönliche Wachstum auf eine zugängliche Weise.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Tragisch schön

The First to Fall von Kristina Moninger

Ich weiß gar nicht so richtig wo ich die Geschichte thematisch verorten soll. Suspense ja, wobei eigentlich von Anfang an einigermaßen klar ist, was vorgefallen ist. Obwohl das gesamte Ausmaß erst im Verlauf der Handlung klar wird, lässt das Buch von vornherein keinen Zweifel daran, was vorgefallen ist.

Erst zum Ende hin eröffnet sich eine neue Fimension innerhalb der Geschichte, die dann wirklich den Suspense-Faktor erhöht.

Die Geschichte hat einen sehr schwermütigen Unterton, der zumindest bei mir dafür sorgte, dass der Lovestorypart so ein bisschen unterging. Dabei waren Aurora und Jakob richtig gut zusammen.

Die ganze Handlung war einfach sehr loaded. Zukunftsängste, geplatzte Träume, Verlust, Schuld, polizeiliche Ermittlungen, Erpressung, mentale Gesundheit, angespannte Familienverhältnisse, falsche Freundschaften. Ich hab mich teilweise richtig erschlagen gefühlt. Natürlich macht das alles die Geschichte super tragisch, gibt ihr auch emotionale Tiefe und nimmt den Leser mit. Mir wars nur einfach zu viel.

Ich mochte die Kulisse und Auroras unkonventionelle Art, aber auch sie schleppt einiges an Ballast mit sich drum. Die kleinen Momente der Leichtigkeit zwischen ihr und den anderen Mitarbeitern des Chalets und teilweise auch mit Jakob haben sich daher oft wie Atempausen angefühlt.

Ich wollte schon wissen wie die Geschichte ausgeht und was genau am Berg vorgefallen ist, ein gewisser Sog ist also auf jeden Fall da.

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Rezensionen von _Le4_:

Träume stehlen und Alpträume verteilen

Nachtlügen von Lisanne Surborg

Isra ist ein Nachtmahr. Nachts schleicht sie sich in die Häuser anderer, um deren Träume zu stehlen und ihnen Alpträume zu schenken. Tagsüber arbeitet sie im Variete und muss sich mit den Wünschen der Gäste rumschlagen. Seit sie durch einen ihrer Alpträume einen Menschen getötet hat, gerät ihr Leben immer mehr außer Kontrolle.

Doch dann trifft sie Marek und gemeinsam mit ihm finden sie mehr und mehr heraus über das Monster, das sich in allen von Isras Alpträumen aufhält. Und plötzlich muss sie sich fragen, wem sie in ihrem Leben trauen kann.

Ich fand das Thema Nachtmahre sehr interessant. Es ist eine eher ungewöhnliche Fantasykreatur, über die es nicht besonders viele Bücher gibt. Ich fand es sehr gut umgesetzt. Das Worldbuilding ist gut durchdacht. Wir erhalten zwischen den Kapiteln Einblicke in die Welt. Wir sehen Transkriptionen von Podcasts, Zeitungsausschnitte und Buchausschnitte von berühmten Nachtmahren. Dabei fand ich es vor allem spannend, wenn es um die wissenschaftliche Forschung ging, weswegen die Nachtalbe Albträume abgeben müssen und Träume brauchen.
Die Story ist wahnsinnig spannend und wartet auf mit einigen spannenden Twists. Das Thema Träume war ganz fantastisch. Ich fand es besonders gut, dass es politische Spannungen im Buch gab und tatsächlich auch moralische Bedenken bezüglich des Traumerntens von unterschiedlichen Seiten angeschaut wurden.

Das Buch setzt ein noch unbeschriebenes Thema ausgezeichnet um. Wer zwischen den ganzen Fae und Vampiren mal ein neues Thema braucht, wird an diesem Buch definitiv Freude haben.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Hat mich tief ergriffen

Flusslinien von Katharina Hagena

Ich finde das Buch kommt sehr unscheinbar daher und stand deswegen gar nicht so weit oben auf meiner Leseliste. Ich hab eher aus einer spontanen Laune heraus danach gegriffen und bin aber im Nachhinein so froh darüber. Ich wäre traurig, wenn ich dieses Buch verpasst hätte.

Die Geschichte wird abwechselnd erzählt aus der Sicht von Seniorin Margit, ihrer Enkelin Luzie und Artur, der Fahrdienste für die Senioren erledigt, Sprachen erfindet und mal Taucher war.

Alle drei hadern mit ihren aktuellen Lebenssituationen, der Vergangenheit und einer ungewissen Zukunft.

Die Erzählweise war flüssig, beinahe melodiös. Es geht viel um Sprache, die Bedeutung von Worten, Kommunikation und das Ausbleiben davon. Und so ist die Handlung angelegt voller sanfter Zwischentöne, ungesagter Wahrheiten und den Befreiungsschlägen des sich Öffnens.

Es ist eine leise Geschichte von Familie, Freundschaft und tiefer Verbundenheit. Eine Aufarbeitung von Vergangenem und ein Übergang zu etwas neuem. Margit ist echt ne Marke und ich mochte ihre ungezwungene, schlagfertige Art. Gleichzeitig merkt man, dass sie fürsorglich ist und sich viele Gedanken macht, wodurch sie für mich das Herzstück der Geschichte war, das alles zusammenhielt.

Es werden einige ernste, tiefgründige Themen verarbeitet, die nahbar und einfühlsam vermittelt werden. Besonders die Verbindung, die es zwischen Artur und Luzie schafft war absolut kostbar. Das Buch transportiert die geschilderten Empfindungen, Ängste und Resignationen sehr gut an den Leser, sodass ich teilweise richtig mitgelitten habe. Gleichzeitig fand ich es gut und wichtig, dass trotzdem vermittelt wird, sich davon mit bestimmen zu lassen. Es ist eine sehr lebensbejahende Geschichte, von kleinen und großen Kämpfen, Rückschlägen und Erfolgen, von Verlust und Liebe.

Ich habe aus diesem Buch sehr viel mitnehmen können.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Wohlfühl-Geschichte

Die Magnolienkatzen von Noriko Morishita

Ich bin ja ein absoluter Katzenfan und vergöttere die kleinen Fellknäule, mit Geschichten über Katzen kriegt man mich also eigentlich immer. Und diese hier ist einfach schön zu lesen.

Zum Inhalt: Schriftstellerin Noriko lebt mit ihrer Mutter zusammen, ist eher eine Einzelgängerin und hat in letzter Zeit keine Inspiration, worüber sie schreiben kann.

Als sie im Schrein um Glück bittet, taucht am nächsten Tag eine Katzenfamilie auf ihrem Grundstück auf. Und die verändern Norikos Leben.

Ich fand es einfach super schön zu verfolgen, wie die Kätzchen sich ins Haus und das Herz der Bewohner geschlichen haben und das Zuhause von Norikos Familie zu einem Treffpunkt aller Katze Liebhaber der Nachbarschaft wurde. Das Buch ist voller wunderbarer, herzerwärmender Momente die die Entwicklung der Kätzchen spiegeln. Die Beschreibungen sind dabei so detailverliebt und nahbar geschildert, dass ich mir das Szenario gut vorstellen konnte

Es gibt wenig wörtliche Rede, die Geschichte setzt sich hauptsächlich aus den Beobachtungen und Schilderungen der Protagonistin zusammen. Man merkt richtig, dass die kleinen ein Quell der Freude sind. Es ist eine Geschichte, die den Geist beruhigt und die Seele streichelt. Einfach schön, anders kann ichs nicht sagen.

Ich fand das Buch sehr angenehm und kurzweilig zu lesen. Man muss nicht nachdenken, kann sich einfach hineinsinken lassen.

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Rezensionen von Vera:

Perfekt für die gemeinsame Lese – und Plauderstunde!

Gute Frage, sagt die Buchstabensuppe von Leonora Leitl

"Gute Frage, sagt die Buchstabensuppe" ist ein charmantes Bilderbuch, das sowohl Kinder als auch ihre Eltern anspricht. Mit seinen zauberhaften Illustrationen und anregenden Fragen lädt es dazu ein, gemeinsam ins Gespräch zu kommen.
Jede Seite ist liebevoll gestaltet mit einer Illustration gestaltet, die die Aufmerksamkeit der Kinder sofort auf sich zieht.

Die Zeichnungen sind definitiv das Highlight des Buches. Sie sind bunt, ansprechend und unterstützen die danebenstehenden Fragen perfekt. Sie schaffen eine einladende Atmosphäre, die Kinder dazu ermutigt, ihre eigenen Gedanken und Ideen auszudrücken.
Ein besonders wertvoller Aspekt dieses Buches sind die Fragen, die Eltern und Kinder dazu anregen, miteinander zu kommunizieren. Die Fragen sind so formuliert, dass sie nicht nur die Fantasie anregen, sondern auch tiefere Gespräche fördern können. Dies macht das Lesen zu einer interaktiven Erfahrung.
Fazit: es ist ein wunderbares Bilderbuch für Eltern und Kinder und bietet nicht nur Unterhaltung, sondern auch wertvolle Anreize für Gespräche und kreatives Denken. Ein absolut empfehlenswertes Buch für die gemeinsame Lese – und Plauderstunde!

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Der Sommer deines Lebens

Das Leben fing im Sommer an von Christoph Kramer

Ich bin ehrlich: von einem Coming-of-Age Roman, den ein Fußballer geschrieben hat, habe ich mir nicht sonderlich viel erwartet. Im Buch steht zwar der Hinweis, die Ereignisse wären frei erfunden, aber dass der Protagonist Christoph Kramer heißt und mal Fußballer werden will, sagt schon viel aus. Kramer und ich sind im gleichen Alter, was wohl der Grund ist, warum seine Schilderungen im Buch auch meine eigenen Erfahrungen im Jugendalter gut abbildeten und die Geschichte für mich dadurch sehr nahbar war.

Hat mich tatsächlich ein bisschen wehmütig zurückgelassen.

Zum Inhalt: Sommer 2006, Chris ist 15 und will mal Fußballprofi werden. Da ist es natürlich nicht förderlich, dass er aus der U15-Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen gekickt wurde. Und der eher unsichere Chris fragt sich, was er dann noch vorzuweisen hat, wenn nicht den Fußball. Denn da ist Debbie, das schönste Mädchen der Schule, dass er doch so unbedingt beeindrucken will. Es ist ein Sommer, der alles verändern könnte.

Chris Kramer nimmt uns mit in die frühen 2000er, was einen absoluten Vibe ausstrahlt. Ich verbinde mit dieser Zeit auch meine Teenie-Jahre und habe mich in vielen der geschilderten Ereignisse selbst wiedergefunden. Von Freibadpommes, die immer besser schmeckten als alle anderen, über erste Erfahrungen mit Alkohol bei Partys im Sportlerheim und den ersten Liebeskummer. Chris Kramer erzählt sehr nahbar von den Erfahrungen der Jugend, die wir vermutlich alle so oder so ähnlich durchgemacht haben.

Das Buch ist jetzt kein literarischer Geniestreich, muss es ja aber auch nicht sein. Die Sprache ist simpel und nahbar. Es gibt keine großen Eskalationen und am Ende des Buches machen alle mit ihrem Leben weiter. Aber genau das macht die Geschichte eigentlich so authentisch. Die Handlung spielt sich innerhalb vierer Tage ab, die für Chris Sommer bezeichnend sind- und hat sich Jugend nicht eben genauso angefühlt? Diese Schlüsselmomente in denen alles möglich scheint.

Das Buch ist kurzweilig und unterhaltsam, es lässt sich schnell und angenehm lesen, hat vielleicht nicht die wahnsinnig Tiefe, aber fühlt sich eben genau nach Sommer an. Mir hats gut gefallen.

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Rezensionen von Claudia R.:

wundervolles Wimmelbuch zur Osterzeit

Ostern Wimmelbuch von Helm Alexandra

Klappentext / Inhalt:

Im Park sprießen schon die ersten Frühlingsblumen und bald ist es Zeit, dass du dich auf die Suche nach deinem Osternestchen machst. Doch bis dahin haben die Osterhäschen noch jede Menge zu tun. So viele Vorbereitungen sind noch zu treffen. Die kleinen flauschigen Osterhäschen müssen viele Ostereier färben, Schokoladen-Osterhasen gießen und kleine Geschenke basteln.

Du fragst dich nun, wo das wohl alles passiert? Tja, das ist ein großes Geheimnis, aber vielleicht findest du in diesem Buch mehr über die Osterhäschen heraus.
Öffne einfach das Wimmelbuch und komm mit in die zauberhafte Osterhasenwelt!

Cover:

Auf dem Cover sind viele Hasen zu erkennen und es ist darauf einfach sehr viel los und dies wurde sehr detailreich umgesetzt. Auch die Oster Thematik ist hier sehr gut erkennbar. Durch den orangen Hintergrund wirkt es zudem sehr warm und liebevoll und das Ganze ist sehr niedlich umgesetzt. Farblich und auch optisch ist es ansprechend.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um ein wundervolles Wimmelbuch zu Ostern. Das große Pappbuch ist von guter Qualität und zudem sehr stabil und hält den kleinen Kinderhänden gut stand.

Auf der ersten Doppelseite wird auf das baldige Osterfest hingewiesen und auch die verschiednen Stationen und orte benannt und ein wenig erklärt. So wird sehr liebevoll in die Geschichte und Thematik eingeführt. Ostern kann hier auf jeden fall kommen.

Auf den folgenden Seiten gibt es dann extrem viel zu Endecken. Zugleich werden die Kleinsten aufgefordert mit zu suchen und die Bilder genau zu betrachten. Man wird hier durch genaue Aufforderungen mit einbezogen und so sorgt das Buch für richtig gute Beschäftigung und viel Freude beim Betrachten. Auch bekommt man noch kleine Informationen ganz neben bei.

Die Bilder sind sehr detailreich und liebevoll umgesetzt und es gibt darauf ganz viel zu entdecken.

Die Wimmelbilder machen immer ganz viel Freude für die ganze Familie. Suchspaß für Groß und Klein.

Die Gestaltung und Umsetzung ist wundervoll gelungen. Ein niedliches und wunderschönes Kinderbuch. Die Illustrationen sind einfach richtig gut geworden und auch die wunderschönen Zeichnungen der verschiedenen Tiere ist herrlich. Neben den Hasen und Küken konnten uns hier besonders auch die Zeichnungen der kleinen Eulen überzeugen.

Fazit:

Wundervolles Wimmelbuch zur Osterzeit mit detailreichen und liebevollen Illustrationen.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Total magisch und sehr schön

Beneath the Ivy - The Witches of Silvercrest Coven von Christian Handel

Vielleicht vorab: das Cover wirkt deutlich düsterer als die Geschichte selbst es ist. Denn eigentlich sind der Ort und das magische Hexenhaus total gemütlich und ich mochte das organisierte Chaos der magischen Großfamilie. Es ist ein wunderbares Buch über Zauberei und deren Konsequenzen, in das man sich gut fallen lassen kann.

Zum Inhalt: in Silvercrest Bay sind die Winslows die einzige Hexenfamilie. Als sie scheinbar plötzlich in einer Zeitschleife festhängen und Marissas Cousine mit einer unbekannten Krankheit zu kämpfen hat, muss der ganze Zirkel zusammenarbeiten.

In der Buchbeschreibung wird die Zeitschleife zwar bereits angeteasert, trotzdem bin ich beim ersten Mal regelrecht darüber gestolpert, weil sie sich durch nichts angedeutet hat. Als ich das aber einmal verinnerlicht hatte, hat mir das Konzept richtig gut gefallen.
Mein Highlight sind ehrlicherweise das eigenwillige Haus und die Geheimnisse, die es birgt. Ich mochte es, zusammen mit Marissa mehr über ihre Familiengeschichte herauszufinden.

Es geht viel um Familienbande, um Aufopferung, Fehler und Vergebung, was der gesamten Geschichte einen sehr warmherzigen Touch verleiht. Den Handlungsstrang rund um Gladys und Ihre Verbannung fand ich da fast ein bisschen dünn, weil er nicht so recht ins loyale, liebevolle Familienbild passen will.

Das Buch liest sich einfach toll und ist eine gute Mischung aus locker leichten Momenten, bei denen man schmunzeln kann, und der schwierigen Mission, der Marissa sich stellen muss, inklusive etlichen Hindernissen.

Mir hats auf jeden Fall gefallen.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Solider Einstieg mit Potential

Timelock, Band 1 - Zeitrebellen von Michael Peinkofer

Zeitreise-Geschichten haben ihren ganz eigenen Reiz und ich war schon immer großer Fan dieser Mischung aus Sci-Fi, Abenteuer und Unwägbarkeiten. Hier kommt noch eine Art Dystopiekomponente dazu, was mir gut gefallen hat- toller Genremix, der den Leser in die Vergangenheit der Menschheitsgeschichte entführt.

Zum Inhalt: J-4418 wächst in einer Anstalt des Überwachungsstaats auf, den Lenker Nimrod gegründet hat. Aber irgendwas fühlt sich für ihn zunehmend falsch an. Als seine Träume ihn zunehmend in Schwierigkeiten bringen, wird er von einer Widerstandsgruppe rekrutiert, die ihm offenbart, da er ein Zeitreisender ist.

Man wird ziemlich in die Handlung hineingeworfen und muss sich ohne Kontext erstmal darin zurechtfinden. Das ist mir nicht ganz leicht gefallen. Es gibt zwei Handlungsstränge- einen, der in einer Art elitärer Schule spielt und einen im Untergrund von Kyoto. Dadurch werden gut die Grundpfeiler des dystopischen Systems aufgezeigt.

Ich fand den Kyotoer Handlungsstrang lange irgendwie interessanter als den um J-4418, erst als der so langsam erkennt was er ist, kommt da Schwung in die Handlung. Die Zeitreisen selbst fand ich dann richtig cool angelegt und der Leser wird in diesem Band auf zwei Zeitetappen mitgenommen.

Zeitreisen sind ja immer ein recht vages Thema, was ihre Logik anbelangt. So auch hier. Es gibt einfach ein paar Prämissen für die Zeitreisen. Dass Jason mit einer Unerfahrenheit trotzdem direkt ein superbegabter Zeitreisender ist, fand ich etwas unglaubwürdig, aber ok. Der Kyotoer Handlungsstrang mutet da etwas schlüssiger und gemächlichter an.

Insgesamt aber schon ein Buch, das interessant geplottet ist und gut unterhält. Auftaktbände sind halt immer so eine Sache, aber ich denke dieser hier hat einen guten Grundstein gelegt. Würde Band 2 auf jeden Fall lesen wollen. Würde 3,5 Sterne geben

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