Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesehamster12:
Was für ein Ende
Die unsichtbare Hand von Julie Clark
Der Roman "Die unsichtbare Hand" von Julie Clark aus dem Heyne Verlag
ist einfach der Hammer.
Das Cover mit dem Haus, lässt einen keinen Zusammenhang zum Titel des Buches erkennen. Aber der Titel macht einen sofort neugierig den Klappentext zu lesen.
Die Übersetzung ist klasse geworden und die Story zieht einen in den Bann, man möchte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen.
Was mir persönlich sehr gut gefällt ist, dass es überwiegend kurze Kapitel sind, so lohnen sich auch kleine Zeitfenster, um sich dass Buch zur Hand zu nehmen.
Zur Story:
Olivia Dumont steht kurz vor dem Ruin, weil sie wegen eines Vorfalls in ihrer beruflichen Laufbahn als Ghostwriterin kaum noch Aufträge erhält.
Glücklicherweise meldet sich ihre Agentin und hat ein Angebot, ein Buch zu schreiben, für den Bestsellerautor Vincent Taylor.
Welch eine Chance, doch was niemand ahnt, Vincent Taylor ist ihr Vater.
Der Mann, dem sie den Rücken gekehrt hat, kaum das sie die Möglichkeit dafür hatte.
Sie soll allerdings keinen Roman schreiben, wie sie ursprünglich dachte - sie soll ein Buch über ihren Vater schreiben und den Sommer 1975.
Zu dieser Zeit wurden ihre Tante und Onkel, die Geschwister ihres Vaters brutal ermordet.
Olivia muss in die Vergangenheit abtauchen, dies kennt sie von ihren bisherigen Aufträgen, doch hier handelt es sich um ihre eigene Familie.
Was befördert sie alles zu Tage - wird sie letztlich eine Story schreiben?
Ich kann das Buch wärmstens empfehlen!
Rezensionen von Lesehamster12:
Gefühle und Liebe vereint
Das Versprechen eines Sommertags von Elena Sonnberg
Im Roman "Das Versprechen eines Sommertags" von Elena Sonnberg aus dem Goldmann Verlag, geht es in erster Linie um Isabelle und ihre Familie.
Ihre Eltern leben seit einigen Jahren in einer Finca auf Mallorca und feiern in diesem Sommer ihre goldene Hochzeit - 50 Jahre Ehe. Wie haben ihre Eltern das nur geschafft?
Ihre Ehe mit Stefan befindet sich aktuell in der Krise und auf keinen Fall sollen ihre Kinder und Eltern das mitbekommen.
Erst nach der Feier auf Mallorca
wollen sie die Bombe platzen lassen.
Aus diesem Grund freut sich Isabelle nicht wirklich, sich auf diesen Urlaub einzulassen. Eigentlich hätten sie sich einen schönen Urlaub redlich verdient,
doch unter den gegebenen Umständen...
Doch die Kinder sollen die Zeit genießen und so machen sie sich auf nach Mallorca.
Ihr Bruder Daniel, der schon einige Zeit vor ihr angereist ist, hat als Überraschung seinen besten Freund mitgebracht, Ben.
Oh, je, ausgerechnet Ben.
Mit Ben war Isabelle vor 15 Jahren, wegen äußerer Umstände, einige Zeit auf einem Roadtrip. Dieser Sommer war einfach legendär und ihre Erinnerungen wecken so manche Gefühle. Konnte sie die Zeit doch nie ganz vergessen.
Der Schreibstil ist so locker, mit vielen Details, ohne langweilig zu werden.
Man macht eine kleine Reise in die Welt der Gefühle, Erinnerungen und auch über die Insel Mallorcas.
Ich bin sehr begeistert von dem Buch und finde es klasse. Schon das Cover ist ansprechend und macht Lust, den Klappentext zu lesen, um das Buch dann zu kaufen und zu verschlingen.
Ich kann es nur empfehlen.
Rezensionen von A.:
erfrischend
Gotteswort, weiblich von Annette Jantzen
Ich bin durch den Facebook-Auftritt von "Gotteswort, weiblich" auf dieses Buch gestoßen. Wie im Blog findet sich auch im Buch viel Liebe und viel Fachwissen in einem. Es sind einfühlsame und guttuend moderne, tiefe Gedanken.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von A.Rezensionen von Vobabooks:
Tolle Story!
Faebound von Saara El-Arifi
Im Buch „Faebound“ von Saara El-Arifi geht es um die Elfin Yeeran. Sie ist die jüngste Kommandantin in der Armee des abnehmenden Mondes. Ihr erster großer Einsatz im ewigen Krieg um die Edelsteine endet in einem Desaster, und sie wird verbannt. Ihre Schwester Lettle und ihr Kommandant Rayan folgen ihr auf eine Reise in die Wildnis, bei der sie zu ihrer großen Überraschung auf die ausgestorben geglaubten Fae stoßen und von ihnen gefangen genommen werden.
Aufregende Ereignisse nehmen ihren Lauf…
Eine spannende Fantasygeschichte mit zwei großartigen Schwestern, überraschenden Wendungen und einer magischen Welt voller Elfen und Fae - voller Liebe und Hoffnung inmitten von Kämpfen und Grausamkeiten.
Das Cover und den Farbschnitt finde ich zudem wunderschön, ein erster Ausblick auf die Schilderungen der faszinierenden und schillernden unglaublichen Welt von Mosima im Buch. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Rezensionen von A.:
Gefühle
Märchen anders von Dieter Eigler
Gefühle wie Mut, Angst, Verlassenheit, Tapferkeit, und Motive wie Hilfe für die Nächsten, Rivalität, Träume und Einsamkeit in einem Reigen von Märchen, die zu Heruen gehen.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von A.Rezensionen von gabiliest:
Genial witzig und manchmal traurig: Ein Roadtrip der Gefühle
Maybe this is how it starts von Sarah Adler
Mit “Maybe this is how it starts” hat die bekannte Autorin Sarah Adler eine Romcom geschrieben, in der man nicht nur einen Roadtrip durch die USA, sondern auch durch viele Gefühlsfacetten erlebt.
Diese auf zwei Zeitebenen erzählte Geschichte behandelt eigentlich ein ernstes Thema, das aber durch die komischen Seiten dieser Reise in den Hintergrund tritt.
Millie, einst ein Kinderstar und auch heute noch bekannt, will von Washington DC nach Miami fliegen. In ihrem Rucksack: Drei Löffelchen Asche ihrer Freundin Rose, die im Alter von achtundneunzig Jahren verstorben ist und die erst kurz vor ihrem Tod von ihrer großen Liebe Elsie erzählt hat. Das ist achtzig Jahre her, aber Millie will Elsie finden und sie mit Rose vereinen- Liebe, die den Tod überdauert. Denn daran glaubt die Romantikerin Millie ganz fest, auch wenn sie in ihrer früheren Beziehung mit Josh ausgenutzt wurde. Als Millies Flug gestrichen wird, steigt sie zu Hollis ins Auto, einem zynischen und verschlossenen Schriftsteller, der seine Schreibblockade mit einer Woche Sex in Miami beenden möchte. Nun folgt ein von Pannen begleiteter Roadtrip quer durch die USA, wobei Millie erkennt, dass Hollis versucht, die Fassade des unbeteiligten Egoisten aufrecht zu erhalten, aber beginnt, Gefühle in Millie zu investieren. Obwohl er Millie bei ihrem Vorhaben unterstützt, Rose und Elsie zu vereinen, hält er Beziehungen und die ewige Liebe für ein Gerücht, würde er sich nicht immer mehr zu Millie hingezogen fühlen.
Sarah Adler lässt Millie in der Gegenwart und der Ich-Form ihre Geschichte erzählen. Sie ist eine junge Frau, die fast naiv immer das Beste von den Menschen annimmt, fest an die ewige Liebe glaubt und es daher als ihre Mission betrachtet, Rose und Elsie, die sich während des Krieges innig geliebt haben, zusammen zu bringen. Während der Fahrt beginnt sie, Gefühle für Hollis zu entwickeln, ist sich aber unklar, welche das sind. Ist “mögen” denn auch “lieben”? Und was ist dann Freundschaft? Trotzdem kommen sich Millie und Hollis sehr nah, einige Szenen im Buch sind very spicy. Für junge Leser und Leserinnen werden aber auch die Regeln für Sex klar definiert: Es ist immer in Ordnung “nein” zu sagen. Das Buch ist für Lesende ab sechzehn Jahren empfohlen.
Hollis ist der anfangs abweisende und oberflächlich wirkende Typ, der sich aber während der Reise als freundlicher Helfer herausstellt und Millie in ihrem Anliegen nach Kräften unterstützt. So entsteht erst langsam das Bild eines einfühlsamen Mannes, der sich lange Zeit weigert, zu seinen Gefühlen zu stehen.
“Maybe this is how it starts” ist ein manchmal schräger, manchmal tiefsinniger Liebesroman, der humorvoll erzählt, wie sich die Protagonisten Millie und Hollis im Lauf der Reise verändern. Neben spritzigen und witzigen Dialogen steht natürlich die Frage im Vordergrund: “Gibt es die ewige Liebe, die den Tod überdauert?” Die Story bietet gelungene Unterhaltung und ist durchaus spannend, denn man möchte es Millie gönnen, dass ihr Roadtrip, um Elsie zu finden, nicht vergebens war. Und da Millie und Hollis ausgeprägte Charaktere sind, finden sich neben mancher skurrilen Szene immer wieder berührende Gedanken und tiefe Gefühle.
Das Buch ist angenehm und leicht zu lesen, der Schreibstil flüssig und abwechslungsreich. Gute Unterhaltung bieten die erfrischend frechen Dialoge. Manchmal spricht Millie die Lesenden direkt an, das macht es leicht, in das Geschehen einzutauchen und die Gefühle und Handlungen der Protagonisten nachzuvollziehen. Damit hat Sarah Adler einen sehr gelungenen und unterhaltsamen Roman geschrieben, den ich gerne weiterempfehle und der fünf Sterne wirklich verdient hat.
Rezensionen von Nele33:
sehr lesenswert
Sputnik von Christian Berkel
Mit "Sputnik" hat Christian Berkel nach "Der Apfelbaum" und "Ada" seinen dritten autofiktionalem Roman veröffentlicht. Nachdem es in den ersten beiden Bänden in erster Linie um seine Familie und deren Traumata gegangen war, befasst er sich in Sputnik mit seinem eigenen Leben.
Ich hatte das Glück, sowohl das Hör-als auch das Printexemplar zur Verfügung zu haben. Super interessant und gelungen fand ich die Umsetzung der vorgeburtlichen Zeit im Mutterleib. Christian Berkel hat das Hörbuch selber eingelesen, da merkt man in jeder Zeile den Schauspieler im Hintergrund. So etwas von lebendig und facettenreich hört man selten.
Die Sprache ist differenziert und auf den Punkt gebracht. Da gibt es keine überflüssigen Schnörkel oder Umschreibungen. Als Hörer/ Leser bekomme ich einen tiefen Einblick in das Aufwachsen und die Entwicklung von Sputnik. In der Teenie-Phase geht er so weit, mich, als Leserin in die unendlich scheinenden feuchtfröhlichen Träumen und diesen abzuhelfen mitzunehmen. Ob man dies in solch einem Ausmaß wirklich nötig ist, lasse ich mal dahingestellt. Gehört aber wohl zum Entdecken der eigenen Lust.
Sein Aufenthalt in Frankreich prägt den jungen Sputnik für sein gesamtes Leben und lässt ihn als ein anderer nach Deutschland zurückkommen.
Für mich war die Fortsetzung sehr interessant, empfinde aber" Der Apfelbaum" immer noch als Highlight des Autors und Schauspielers. Da das Buch im jungen Erwachsenenalter endet, kann wohl noch ein weiterer Band erwartet werde. Welchen ich dann auch unbedingt lesen/hören würde.
Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Leseritual:
Ein starker Rüpelfisch
Ruppi Rüpelfisch von Rouven Stenneken
Ruppi ist wirklich ein Rabauke. Er neckt, kneift und pikst. Daher wollen die anderen Meereskinder nichts mehr mit ihm zu tun haben. Ruppi ist empört. „Ihr versteht keinen Spaß! Dann zieh’ ich halt fort, ich finde schon was!“ Gesagt getan. Und so zieht Ruppi Richtung Riff los und ist zum ersten Mal allein.
Doch Ruppi will die Welt entdecken, auch wenn dort der Legende nach ein Hai hausen soll.
Eine wunderbare Reimgeschichte, in welcher der ruppige Held seine Wesensart als Stärke begreift, um anderen beizustehen. Was mich besonders angesprochen hat, ist, dass hier auf eine „Leidenslektion“ verzichtet wird. Der Rüppel muss nicht alles selbst am Leib erfahren, sondern kann auch so zur Einsicht kommen.
Das Buch ist zudem ein kleiner Augenschmaus. Da ist die Oktopus-Mama, die alle Arme braucht, um ihren Alltag und die Kinderbetreuung zu managen (dies dürfte jeder Mutter aus der Seele sprechen) oder die Tassenkrebse (statt Einsiedlerkrebse).
Auch gibt es einiges an Bonusmaterial. Auf der Internetseite der Baumhausbande findet man kostenlose Extras zum Thema »Streiten und Vertragen« und den Video-Clip „Gefühlsampel basteln mit Ruppi Rüpelfisch“. Zudem kann man sich das Buch über den abgedruckten QR-Code vorlesen lassen und sich acht starke Songs dazu anhören.
Fazit: Ein wirklich gelungenes Buch zum Thema »Streiten und Vertragen«.
Rezensionen von Leseritual:
Ein Dschungelerlebnis – wie gemacht, um es unter Zimmerpflanzen zu verfolgen.
Annis wilde Tierabenteuer - Auf in den Dschungel! von Annika Preil
Anni soll ihre abenteuerlustigen Eltern in den Dschungel begleiten. - Wie aufregend das klingt! Doch sie selbst ist alles andere als begeistert. Sie würde lieber (wie ihre Freunde) eine normale Ferienreise ans Meer unternehmen und dabei viel lesen. – Doch der Dschungel erwartet sie. Gespannt verfolgten wir unter ein paar Topfpflanzen, wie Anni eine vollkommene neue Welt entdeckt.
Die liebevolle und kindgerechte Karte (Buchanfang), hat den Kindern die räumliche Vorstellung erleichtert. – Weitere wunderschönen Illustrationen führen Eltern wie Kinder tiefer hinein in das Tierabenteuer und vermitteln ein richtig tolles Dschungel-Feeling.
So haben meine kleinen Mitleser sehr bald das halb versteckte Tier (Cover) und die Augen in den wunderbaren Zeichnungen (Kapitelanfang) gefunden. - Von da an begann das große Rätseln: Was ist das für ein Tier? – Ihr dürft gespannt sein.
Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte, die (meiner Meinung nach) auch für etwas jüngere Kinder geeignet ist. (Dass es sich hierbei nicht um ein typisches Mädchen- oder Jungenbuch handelt, fand ich besonders ansprechend.)
Rezensionen von Rinoa:
Wahnsinnig spannend
Die Kammer von Will Dean
Was für ein Buch! Ich lese viel und gerne Krimis und Thriller, doch selten fand ich einen so dermaßen spannend wie „Die Kammer“. Schon zu Beginn, als das zugegebenermaßen wirklich sehr besondere Setting quasi vorgestellt wird, war ich total gefesselt, obwohl noch gar nichts weiter passiert. Hier bekommt man interessante Informationen über das Sättigungstauchen, wie ein Taucherbasisschiff aufgebaut ist und wie das Leben während eines Einsatzes dort aussieht.
Schon beim Lesen wurde mir richtiggehend klaustrophobisch zumute und die Vorstellung, auf so engem Raum zusammenzuleben und nicht einfach raus zu können (da dies ohne Druckausgleich den Tod bedeuten würde) finde ich einfach nur krass.
Und gerade, als ich so nach der Hälfte des Buchs dachte, jetzt würden sich doch einige Längen einschleichen und das Setting verlöre so langsam seinen Reiz, zieht der Autor noch einmal an und kommt mit einem solchen Schocker um die Ecke, dass ich sogar davon geträumt habe.
Ab da war für mich nichts mehr wie es schien (obwohl ich auch schon davor keinen Plan hatte, was eigentlich los ist und wie die Ereignisse zu erklären sind) und ich konnte das Buch noch weniger aus der Hand legen als vorher schon.
Das Ende fand ich dann fast ein wenig unspektakulär im Vergleich zum Rest und ein paar Fragen, die ich mir im Verlauf der Lektüre gestellt hatte, blieben offen. Dies ändert jedoch nichts an meiner positiven Bewertung.
„Die Kammer“ ist ein absolut außergewöhnlicher Thriller, wie ich ihn noch nie gelesen habe. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, spannende Lesestunden sind garantiert!











